Einzelbild herunterladen
 

diesem Gebiet die christlichen deutschen grauen „Alle füt Eine und Eine für Alle' einsteben möchten, schloß die Vortragende ihre von glühender Begeisterung für die von ihr verfochtene koche und tiefem sittlichen grnft getragenen Ausführungen.

♦ Für Geflügelzüchter. Dom 19. bis zum 23. Sehr. d. Js. findet in Frankfurt a. M. aus dem Territorium des landwirtschaftlichen Vereins. Ostendstraße 30, die IX. deutsche nationale Geflügel - Ausstellung statt. Da« dieselbe großartig wird, zeigt der unS vor­liegende Ausstellung«-Katalog, der allein 575 Nummern aufweift. Wie wir hören, beabfichtigen auch Mitglieder unsere« Marburger Geflügel­züchter-Vereins die Ausstellung zu beschicken.

8 Unfall. In der Wettergafse fiel heute morgen ein Rad aus einem Wagen. Der letztere mußte durch Zuhilfenahme einer Schleife weiter- transportiert werden.

8 8iseu»erbaadr» belästigen jetzt vielfach wieder unsere Landbewohner. So zog auch gestern wieder eine solche Gesellschaft in der Richtung nach Dilschhausen. In einem Dorfe ging eine Zigeunerin in ein Haus und versuchte einer Frau, der sie etwa« von ihrem kranken Kinde erzählte, bei dieser Gelegenheit das Portemonnaie auS der Tasche zu nehmen. Eie wurde jedoch noch rechtzeitig an ihrem Vor­haben gehindert. In einem anderen Dorfe soll chr ein derartiger Diebstahl gelungen sein.

Marbach, 80. Jan. Die Unsitte, bei einem Weinkauf zu schießen, hätte hier bald ein Opfer gefordert. Als heute hier wieder ein derartige« Fest stattfand, flogen plötzlich mehrere Schrotkörner durch ein Fenster in eine Stube. Eine Frau wurde dabei leicht am Arm verletzt. Wie leicht hätte da ein großes Unglück geschehen können.

# Altenbeks, 31. Januar. Ein hiesiger Einwohner kam angeheitert vor einigen Tagen abends von einem Gange nach einem Nachbar­orte zurück und begab sich, anstatt nach Hause zu gehen, in die Wirtschaft, um noch ,einen mitzunehmen.' Er setzte sich an einen Tisch, wo Karten gespielt wurden und redete dazwischen. Als sich einer der Mitspielenden das „Drein- teben* wiederholt ohne Erfolg verbeten hatte, kam es zum Wortwechsel und bald zu Tätlich­keiten. Der .Gereizte' beförderte den unbe­quemen Gast hinaus, wobei letzterer derart gegen einen GlaSschrank geworfen wurde, daß er eine Verletzung an der Stirn davontrug, welche er trbeffen wenig beachtete. Nach einigen Tagen verschlimmerte sich die Wunde zusehends. Der von Gladenbach zu Rate gezogene Arzt stellte Vt'-tverglflung fest, an welcher der Ber- tetzle hoffnungslos darniederliegt. Seitens der Staatsanwalt zu Marburg ist die gerichtliche Untersuchung des Falles angeordnet worden. Zur Feststellung des Tatbestandes war bereits am Montag dieser Woche eine Kommission deS Amtsgerichts zu Fronbausen hier anwesend.

f? Erf«rtshauseu, 30. Jan. Ein eigen­artige« Vergnügen leisteten sich die hiesigen Burschen und Bürschchen, indem sie in der Nacht sämtliche Misthaken und Futterzuber des ganzen Dorfes zusammentrugen und erstere — etwa 60 an der Zahl — in schönem Kranze um das Dach des Echulabortes hingen, während sie die letzteren auf dem Boden deffelben lagerten. Der Schrecken der Dorfschönen soll nicht gering ge­wesen sein, als sie anderen morgens die nötigen Arbeitsgeräte vermißten.

— Neustadt, 30. Jan. Beim Schneiden von Stämmen im städtischen Walde verletzte sich durch AuSspringen der Säge der Holzhauer Schlitt das linke Handgelenk schwer, so daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. — In dem Nachbardorfe Wiera wurde der Holzhauer Weitzel durch einen fallenden Baum schwer verletzt, besonders wurden die Seine von den Besten getroffen, so daß ein komplizierter Beinbruch entstand.

Heffen-Naffarr und Nachbargebiete

Geusuuste«, 30. Jan. Eine große Freude hat der Unterverbandsdirektor Raiffeisenfcher Darlehnskaffen im Kreise Melsungen, Herr Pfarrer Scheffer zu Hefferode, den Mitgliedern »nd Freunden dieser Kaffen in Hefferode, Hilgershausen, Harle und Gensungen bereitet, indem er an den genannten Orten je einen Familienabend veranstaltete.

Kassel, 30. Januar. Ein erschütternder Unglücksfall hat sich heute Morgen an der Drahtbrücke ereignet. Ter Malermeister Heinrich Schneider begab sich heute Morgen gegen 8/48 Uhr, al« es kaum helle geworden war, in der Nähe der Drahtbrücke auf das Fuldaeis mit seinem Lehrling, um Messungen vorzunehmen, weil ein

Neuanstrich der Drahtbrücke angeblich vorge­nommen werden soll, welcher seinem Geschäft übertragen worden war. Er stellte zu diesem Zweck eine Leiter auf daS Eis, dieses brach ein und Schneider versank in der Tiefe. Der Lehr­ling war in dem Augenblick gerade nicht zur Stelle. Der Ertrunkene war 35 Jahre alt; er hinterläßt eine Witwe und zwei Kinder von 5 und 3 Jahren.

Witze«ha«se», 30. Januar. Im nahen Wendershausen fiel die Frau deS Landwirts Engel beim Wafferschöpfen in einen Ziehbrunnen und ertrank.

F»lda, 31. Januar. Trotz des naßkalten Wetters war der gestrige Diehmarft sehr gut befahren. ES wurden 910 Tiere gezählt, näm­lich 116 Ochsen, 317 Stiere, 262 Kühe, 157 Kalbinnen, 40 Kälber und 18 Pferde. Der Handel war sehr lebhaft, die Preise standen hoch. Ochsen kosteten pro Paar 850—1000 Mk., dreijährige Stiere 650—850 Mk., zweijährige Stiere 400—600 Mk., Kühe pro Stück 200 bi« 380 Mk., Kalbinnen 200—350 Mk., Kälber 75—130 Mark. E« wurde alle« Vieh bis auf etwa 80 Stück verkauft.

):( Bringhausen (Waldeck!, 81. Januar. Ein be­trübender Unglüdsfall ereignete sich bei unS. Vater und Sohn eines Hauses gerieten in Zwistigkeiten, in deren Verlauf ersterer seinem Sohn mit einem Bier- glas einen Schlag auf den Kopf versetzte. Der Sohn suchte seinen Vater vcn weiteren Belästigungen abzu­halten und hierbei kam der letztere so unglücklich zu Fall, daß er schwere Verletzungen erhielt und in die Klinik gebracht werden mußte

*.* Itter» 31. Jan. Die Jagdsaison ist vorüber, doch leider ist der Waidmann nicht zufrieden damit. Der Bestand an Hasen nimmt zusehends ab. So wurde z. B. bei einem Treiben in dir Oberförstern Vöhl von 11 Schützen 1 Hase geschloffen. Einzelne Jagdpächter haben sür teures Geld böhmische Hasen kommen taffen um durch Btutausf ischung eine Befferung zu erzielen. Eine andere Merkwürdigkeit ist hier in diesem Jahre in dem häufigen Vorkommen von räudigen Füchsen beobachtet worden.

Vermischtes

Allerlei kleine Nachrichten. Aus Leipzig wird gemeldet: Kommerzienrat Ernst Mey, Chef des Welthause« Meh u. Edlich ist gestern mittag nach längerem Leiden gestorben. — Der Woiwode Peter Vukotic, Vater der Fürstin Milena von Montenegro ist in Cettinje gestorben. — Alt- Neapel hat eine seiner reizvollsten Schönheiten verloren. Von Santa Lucia, feinem Hafen, seinem Menschengewimmel, dem Gaffenlabyrinth bleibt nichts mehr, den letzten Rest hat nach der „Frkf. Ztg.' die Hacke zerstört. Nur noch da« unsterblche Lied „Santa Lucia" wird weiter erklingen.

Reiche Gelbsunbe im Ural. Dem Jekatherin- burger Laboratorium wurden vom südlichen Ural 20 Pud Gold übermittelt, worunter 100 größere Stücke reinen Goldes sich befinden. Der größte Klumpen wiegt 22 Pfund, der Wert beträgt 50,000 Rubel.

Schreckliche Folgen einer Schnapsverwrchselnng. In der Fabrik „Farbwerke" in Moskau tranken sechs Arbeiter, in der Meinung es sei Schnaps, aus einer mit Holzspiritus gefüllten Flasche. Drei find bereits an den Folgen der Vergiftung gestorben.

Bielwrillerei. In Warschau wurde ein Mann namens Aria Tretol verhaftet, der feit Jahren in Vielweiberei lebt. Er besitzt inner­halb Rußlands nicht weniger wie sieben recht­mäßig angetraute Frauen in verschiedenen Gouvernements.

Gleislose elektrische Bahn. Die gleislose elektrische Transportbahn in Grevenbrück hat in den letzten Tagen den Betrieb ausgenommen.

Daß jemand den Himmel fit einen Tadels,ck »»fleht, soll nach einem Volkswort Wohl Vor­kommen, daß aber ein geheizter eiserner Ofen für einen Briefkasten gehalten wird, steht gewiß einzig da. Nach der halbamtlichen „Dtsch. Verkehrsztg.' ist dieser Fall tatsächlich beim Postamt in Preußisch - Holland vorgekommen. Erscheint da ein biederer junger Mann vom Lande und erwirbt 5 Briesmarken, die er auf feine Brieflein heftet. Dann sieht er sich rings­um. Plötzlich gleitet ein zufriedenes Lächeln über sein vom Frost gerötetes Gesicht, und heran mit bedächtigem Schritt er an den eisernen Ofen tritt. Mit nerviger Faust hebt er die schwere eiserne Krone herab — und versenkt die fünf Briefe in den furchtbaren Höllenrachen. Sofott sprangen einige Postbeamte hinzu und retteten die Briese, worauf der Biedere meinte: „Na, das muß dem Menschen doch alles gesagt werden!"

Sen eine« Hunde zerfleischt. Die 14 Jahre alte Tochter des Arbeiters Siemsen in Göttingen wurde gestern nachmittag in der Rothenstraße von einem bösen Hunde derartig in die Arme

und Seine gebissen, daß sie Mr Klinik gebracht werden mußte.

Kinder »1 Narren. Onkel (Student): „Na, Hans, du solltest dich schämen, nicht mal ver­setzt worden!" — Der kleine HanS: „Ja, Onkel, du denkst natürlich. daS ist so einfach wie bei ’net Uhr!"

Neueste Telegramme

Emde«, 31. Jan. Die Schiffahrt auf dem Ems Trave- und dem Dottmund-Ems-Kanal ist wieder in vollem Umfang eröffnet worden.

Hannover, 31 Jan. Wie hier verlautet, ist tu bestimmte Ausfickt genommen, daß der Kronprinz in das Königliche Schloß zu Hannover zu ständigem Aufenthalt überfiedeln wird.

Stuttgart, 31. Jan. Die private Errns- thalbahn Metzmoen-Urach geht am 1. April 1904 in den Besitz deS Staates über.

Amsterdam, 30. Jan. In Konferenzen der Leiter der Vereinigungen der Eifenbahnarbeiter mit den Direktionen der Holländischen Eisenbahngesellsckaft und der Staatseifenbahngefellschast wurde beschloffen, daß die Eifenbahn-Direktionen die Regierung er» suchen sollen, fie von der Verpflichtung zur An­nahme und Beförderung jeder Art Waren zu ent­binden. In einer großen Versammlung von Ange- stellten wurde der General-Ausstand bei beiden Gesell- schäften für-Amsterdam erklärt, sodaß von Mitternacht an kein Personenzuq oder Güterzug in Amsterdam eintreffen oder abgehen wird.

Paris, 30. Jan. In einer Versammlung referiert Jauräs, daß noch vor Ablauf weniger Monate die Wiederaufnahme der Drehfus-Affaire zu erwarten sei. Es seien von den Freunden Dreyfu«' neue Nach­forschungen angestellt und neue Verbrechen entdeckt worden, welche die Revision des Urteils des Kriegsgerichts von Rennes herbeiführen muffen.

Lo«dou, 30. Jan. In einer Rede, welche Lord Cranborne in Sheffield hielt, sagte er be­züglich der Denezulaftage: Die Politik der Regierung wird durch den Entschluß dittiert, die Interessen englischer Untertanen zu ver­teidigen. Das Vorgehen Englands war keine Verletzung der Monroelehre. In der An­gelegenheit besteht kein Bündnis mit Deutschland; es handelt sich nur um ein gemeinsames Vorgehen, wie wir eS zusammen mit Italien im Somalilande, mit drei euro­päischen Mächten in Kreta und mit allen Mächten in China einschlugen. Wenn wir mit Deutschland Zusammenwirken, konnten wir Deutschland nicht im Stiche laffen. Wir haben keinen Verbündeten in Europa, sind aber bereit, mit den Mächten nicht nur in Südamerika, sondern auch in Asien, Afrika und Europa zusammenzuwirken. Der Fall mit Japan ist ein ganz anderer. Mit Japan haben wir ein Bündnis, das wichtige Folgen haben kann. Wenn wir auf die a b s p r e ch e n d e deutsche Kritik unserer bewaffneten Streitkräfte zu sprechen kommen wollen, eine Kritik, die aus Unkenntnis und Vorurteil hervorge­gangen ist, die wie sehr übel ausgenommen haben, füllten wir uns vorsehen, nicht in den gleichen Fehler gegenüber Deutschland zu verfallen. (Beifall.) Cranborne schloß, er sei ziemlich be­troffen gewesen über die Rücksichtslosigkeit, mit der gewisse unverantwortliche Personen in Eng­land die Handlungen Deutschlands krittfieren, ohne irgendwie die Sachlage zu kennen.

Washington 30. Jan. Die Botschaft deS Präsidenten Roosevelt erklärt ferner: Die Re­gierung der Vereinigten Staaten werde dem Kongreß den Vorschlag unterbreiten, einen Ausschuß von drei Finanzmännern zu bilden, der die Vereinigten Staaten vettreten solle. Der Ausschuß solle aber keine Vollmacht er­halten, die Bereinigten Staaten zu einer Aenderung des Währungssystems zu verpflichten.

Ko«fta«tt»opel, 31. Jan. Nach türkischen Angaben fand im Distrikt Ochrida im Vilojet Monastir ein Zusammenstoß mit einer großen Bande statt, welche teils vernichtet, teils zer­streut wurde.

Anszng aus de« Ltandesvuchern deS König!. Preußischen SlandesamtsbezirkS

Marburg.

Vom 24. bis 31. Januar 1903.

Verehelichte.

Bäckermeister und Witt Johannes Engel mit Haushälterin Christine Schneider, beide wohnhaft hier.

Geborene.

1. Karl Paul, S. des Fabrikarbeiters Karl Paul Plathe. 2. Johann Konrad, S. des Arbeiters Johann Adam Brunner. 3. Aloysius Emanuel, S. des Jn- tallateurs Tobias Meier. 4. Elisabeth Ottilie T des Maurerpoliers Max Barie. 5. Johann Heinttch Konrad, S. des Portefeuillers Johann Lauer. 6. Anna Marie Emmy Gerttud, T. des Oberleutnants im

Kurheff. Jäger-Bataillons Sir. 11 Karl Heinrich Eduard Freiherr Schenk zu Schweinsberg. 7. Heinttch, S. des Steinhaners Heinrich Kleinberg zu Ockershaufe«.

Verstorbene.

1. Wilhelm, S deS Schreinersmeisters Heinttch Baum, 10 Monate alt 2. Pauline Wieder, ledig, ohne Beruf, 19 Jahre alt. 3. Jobann Jakob, S. dä MetzgermeisterS Johann Ludolf Peter, 1 Jahr alt 4. Witwe Justine Müller geb. Petri, 81 Jabre alt 5. Kaufmann Wilhelm Otto August Bertram, 19 Jahre alt. 6. Arbeiter Peter Noll, 16 Jabre alt. 7. Maria Elifabeth, T des Schuhmachers Friedrich Wilhelm Buffe, 2 Jahre alt 8. Katharina, T. des Spezerei. Händlers Wiegand Hoos, 4 Jahre alt 9. Heinrich Karl, S. des Weißbinders Konrad Sauer zu Ockers- Hausen, 1 Monate alt

Marktberichte

M

Butter p. Pfd. 90-95 Pf Hühnereier 2 St. 15—16 Pf. Handkäse p. St. 12 Pf.

Käschen per St. 4 Pfg.

Kochkäse per Pfd. 40 Pfg. Käsematte per St 5 Pfg. Kartoffeln p. Pfd. 4 Pf.

, 1 Ztr. 3.00 Mk.

Endivien p. Pfd. 50 Pf. Porree 1 Et 5 Pfg. Sellette 1 St. 10—25 Pfg. Oberkohlrabi Et. 8—10 Pf Unterkohlrabi p.St. 8—10, Kohl 1 St. 5 Pf.

Weißkr. p. Kopf 15 40 Pf. Rotkraut p. Kopf 25—40Pf. Rüben, rote, - St. 5 Pfg. Wirsing p. Kopf 10—25 Pf. Blumenkohl p. Kopf 20 bis

40 Pfg.

arburg, 31. Januar. Salat p. Kopf 18 Pfg. Möhren p. Pack 10 Pfg. Zwiebeln Pfd. 10 Pf. Knoblauch p. Stück 5 Pf. Radischen p.Pack!2—15 Pf Meerettig p. Pack 10 btl 25 Pfg.

Nüßchen per Liter 10 Pfg. Aepfel p. Pfd. 18-25 Pf.

, p. Korb 5 Rk

Birnen p. Pfd. 20-35 Pfl Apttkofenp.Pfd.60 —70 , Zwetfchen p. Pfd. 25 Pfg. Hähne p. St. 150—180 Pf Hühner p. Et 120—160 Pf. Gänse p. Pfd 50—60 Pfg, Tauben v. Et. 40 Ps.

Rehe p. Pfd. 70 Pfg. Kapaune p. St. 8 - 8,50 Mk.

Die Bertwr von Wertpap er en und Ablebens-Losen machen «ft die unangenehme Erfahrung, dnss eie an ihren sichersten A»tagen dadurch empfindliche Ver­luste erleiden, dass Teilt etritge ihres Besitzes zur Rtick-ahlcng zum Nenn zerte anggel st werden, während deren Kurswert ein beträchtlich höherer ist. Wir machen <Be Interessenten daher darauf aufmerksam, dass sie rieh bei der Versiohernngs-Abteilung des Bankhauses Oarl Neuburger, Berlin W. 8. Französische Strasse Hr 14, gegen derartige Verluste durch Zahlung einer geringen Prämie versichern können, der­gestalt, dass das Genannte Bankhaus es im Falle der Auslosung* 1 übernimmt, den hiervon Betroffenen ent­weder ein Ersatzstück zu liefern, oder die Di erenz zwischen dem Kurswert und dem Anslosrngswert in Bar zu vergüten

Diejenigen Wertpapiere, welche der Versiehst nicht bedürfen, müssen zur Vermeidung von Zins- um Kapitalsverlusten einer sündigen Tahervraehung hin­ein tlioh der Auslosungen, Kündigungen, Konver­tierungen etc. unterworfen werden. Das Bankhaus Oarl Neuburger übernimmt auch diese Kontrolle unter Garantie der rechtzeitigen Heilung eventue1 ler Vor­kommnisse vorgedachtrr Art getreu eine Jahresgebühr von 10 Pfennig pro Nummer.

Wir weisen noch besonders da auf hin, dass zur Zeit der im 23. Jahrgange erscheinende „Kalender für die Versicherung gegen Kursverlust“ kostenlos zur Versendung gelangt, weisser das Wesen der Ver* si hernne- näher behandelt und neben einem Verzeichnis der vorsicheruM-sbedürftüren Wertpapiere, sowie zahl­reichen Verlosungsplänen von Los-Effekten, noch eine Ftt'le für jeden Kapitalisten int ressanten Materials enthält. Auch seinen BSrsen-Woohen-Bericht ve sendet das Bankhaus Carl Neuburger auf diesbezüglichen Wunsch kos« en- und portofrei.

Hochfeine, stilvolle i

Einrichtungen. »^1^1

Etablissement allerersten Banges. Brook. Hessischer s. Kaiser!. Rassischer Heflleferaat. - * PermgMrtV Km Stellung von 120 Zlmmer-BsrioMunges.

Aaf Unterbreitung meiner Hauptcollectlon. 8

Rotationsdruck.

Verantwortlich für die Redaktion:

Frbr v. Wanaenbeim in Marbura.

Todes-Anzeige.

Heute Mittag 12‘h Uhr verschied Plötzlich meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Tochter und Schwester

Frau Katharina Lauer

geb. Wiederholer

im Alter von 33 Jahren.

Um stilles Beileid bitten

Marburg, den 31. Januar 1903

Die trauernde« Hinterbliebene«.

Die Beerdigung findet Dienstag Nach, mittag 4 Uhr vom Trauerhause Schneiders- berg Nr 7 aus statt. (769

gesucht.

(758

Näh. Universitätsstr. 4. Part.

stützen rc.( beff.weibl.Perso«. i Mich die Ztg. „Heimchen“, Coe- »euick-Berlin. (4593

Ordentliches

Bauernmädchen

für

Damen Schneiderei für Ottern gesucht.

Rosa Klaagtt.

Lehrling

sucht zn Ostern (759

6g. Schebb, Friseur

52 Barfüßerstraße 52.

'Mvn noch gut erhaltener Por- ~ zellauosen und eine Sitz- Bndevnnne zu »erlaufen.

•541 Kasernenstraße 4.

Lehrling

für ein Kolonial- u. Delikatessen­geschäft zu Ostern gesucht. (760 Wo, sagt d. Exp. d. Bl.

Wäsche

zum Wasche« und Bügel» wird noch angtnoMMiett unter bester Ausführung. (8278 J. «oheibel, Wörtftr, 10.

Ordentl. Mädchen zum 1. April gesucht. (756 Näheres in o. Exp. d. Bl.

Mädchen aum^rDieten usw. Judendafse 2.

Hon den LandeSrentereien er Marburg und Kirchhain können Landeskreditkafsen- Obligationen bezogen werden 4°fe (Sette 20) . . 104*/.

(Serie 19) 100‘/««;

Das -iemigen, Wasche«, Ansbeffer« u. Anfbügrl« von Herrengarderobe wird billigst »nd sorgfältig aus- Mefühtt von (753

Georg Schneider, Kasernenstraße 6.

Junger Hausbursche

gesucht._______Kafernenstr. 4.

Eine Billa im Siivviertel, event. Gegend Lutherstraße, Shbelstraße, wird zu lausen gesucht. Angebot mit Preisangabe unt. A. Q. 40 an die Exp. d. Bl. erbtten. (762

Eine Wohnung bestehend aus 2 od. 3 Zimmern nebst Küche und kleiner Werk­statt, wird per 1 April oder Mai in Marburg zu mieten gesucht. Gefl. Offerten beliebe man unter R. 0. an die Exped. d. Bl. zu richten.__________(763

5 Zimmer-Wohnung mit Zubehör Giffelbergerftr. 1 Per 1. April zv vermieten

Näh. Hinterhaus daselbst.

Mür j. GeschättSmann sch. möbl. <r Zimm. sof. zu verm. Näh.

Kasernenstr. 1, im Laden.

Ium 1. April eine 4» und eine 3 Zimmer Wohnung mit Zubehör und Gattenantttl zu vermieten.

Näheres zu ettahren

766)___________Steinweg 43

„Shampooing-Bay-Rnm" b Bergmann & Co., Rade­beul । Dresden, bestes Kopf- waffer, verhindett das Aus­fallen, Spalte« und Gran- Werden der Saure u. beseitigt alle Kopfschuype». i Fl. 1.25 bei S. Mühlhan«, Fttsenr.

Broche verloren von der Schwanallee bis 3Mb gaffe. Abzug, gegen Belohnung 7671 Schwanallee 31.

768)

steb. Roeding.

Um stille Teilnahme bitten

Echwabendorf. 31. Januar 1903

Lnife Bolkenand geb. Rosenstock, Georg Lolkeuaud, Pfarrer, «nd Kinder.

Statt besonderer Anzeige.

Gott der Herr erlöste am 30. Januar zu Mastershausen nach längerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, die

verwittwete Fra« Pfarrer

Bertha Rosenstock