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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg uud Kirchham.

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Sonntagsbeilage: Jllnftrirtes Sonntagsblatt.

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Vtertelj^hrlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämter» 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).

^«sertionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.

Reclamen: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Mittwoch, 21. Januar 1903.

Erscheint täglich außer an Sonn- mid Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Mend-Ausgabe.

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdrllckerei Marburg, Markt 21. Telephon 55.

38. Jahrg.

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für die Monate Februar und März auf die

Oberhessische Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch­hain uud Neustadt, sowie von allen Post­anstalten und Landbriefträgern entgegen­genommen.

Der gute Freund.

Diel zu wenig beachtet ist bei uns in Deutsch­land die Rede, welche der frühere englische Minister und heute Führer der liberalen Partei Lord Rosebery über daS britisch-deutsche Zu­sammengehen gegen Venezuela gehalten hat. Der Lord hat darin dies Spezial-Bündnis, das doch eigentlich nur eine Sache der praktischen Politik ist, unzweideutig bedauert, er hat auch, wie der hitzige Dichter Kippling, wenngleich mit höflicheren Worten konstatiert, daß diese Verständigung zwischen den Regierungen von Berlin und London im ganzen englischen Volke höchst unpopulär sei. AuS diesen und anderen Auslassungen, sowie aus den britischen Zeitungs- Artikeln geht hervor, daß man eS dort zu Lande lieber gesehen hätte, wenn das wortbrüchige Venezuela und sein Präsident unbehelligt ge­blieben, als daß zusammen mit Deutschland die berechtigten Forderungen erhoben worden wären. Diesen Standpunkt vertritt ein Mann, der zu den ersten politischen Größen des Landes gehört und alle Aussicht hat, einmal, wenn Herrn Ehamberlain's Ruhmessonne wieder hell er­scheinen sollte, wieder englischer Premierminister, also Leiter der Gesamtpolitik der britischen Weltmacht, zu werden. Das muß man sich vergegenwärtigen, um den wahren Wert dieser Aeußerung recht zu bemessen, die nicht so ohne Weiteres abgethan werden darf.

Lord Rosebery ist heute Privatmann und ein solcher hat das Recht, seinen Gedanken nach. Belieben Luft zu machen. Lord Rosebery ist auch liberaler Parteipolitiker, und man kann es ihm an sich nicht verdenken, wenn er seinen Gegnern, die heute das Staatsruder in Händen haben, ein Bein stellen will dadurch, daß er der Dolksströmung so viel wie möglich schmeichelt, ja die Auslastungen derselben noch übertrumpft. Aber Lord Rosebery ist auch Staatsmann, er hat als Minister des Auswärtigen seinerzeit die deutsche Politik kennen gelernt, man erzählte sich auch, daß er zu dem damaligen Grafen Herbert Bismarck, dem ältesten Sohn des ersten deutschen Reichskanzlers, in engere Beziehungen freundschaftlichen Charakters getreten sei. Wenn

B3 (Nachdruck verboten.)

/ Schloß Schönfeld.

Roman von B. C o r o n h.

(Fortsetzung.)

»Ja, ja, es paßt Dir aber eben nie. Du bist immer der gute Papa, der den Geldsack immer hübsch offen hält und sich im Uebrigen ganz nach Belieben bei Seite schieben läßt. Als ob ich das nicht wüßte!*

Nun ist's genug mit Deinen Hetzereien!*

Für die Katharina wirfst Du das Geld mit vollen Händen zum Fenster hinaus, für mich sind schon ein paar Thaler zu viel."

Jetzt ist's Zeit, daß ein Ende gemacht wird. Ich will mir nicht die ganze Nacht verderben lassen. Da! Geh Deiner Wege!"

Zwei Goldstücke flogen auf den Tisch. Martin raffte sie auf.

Aber heute bleibst Du zu Hause. Marsch in Dein Zimmer!"

Na, so 'n Stündchen oder zwei muß ich mir noch Bewegung machen. Bin ohnedem schon ganz steif geworden von dem langen Sitzen und Warten."

Die Türe flog hinter ihm zu.

Gleich darauf sah der Schneidemüller, wie sein Sohn aus dem Hause trat.

Mit beiden Händen fuhr sich Oertel in das graue Haar und stöhnte:rr'ie Kinder! Die Kinder! Da tu'nur einer was für sie! Narr, der auch nur einen Groschen hingiebt! Da opfert man sich, da verschwendet man sein Hab und Gut und für was, für was? Damit «an dann dock allein und verlassen in die

ein solcher Mann ein rein praktisches Zusammen­gehen zwischen seiner Regierung und der deutschen, welches für die Zusammenkunft auch nicht die allergeringsten Verbindlichkeiten auf­erlegt, bedauert, dann muß man doch wirklich annehmen, daß die Abneigung gegen Deutsch­land zur charakteristischen Eigenschaft des modernen Engländers geworden sei. Und das trotz der wiederholten Sympathiebesuche unseres Kaisers, trotz der mehr wie neutralen Haltung unserer Reichsregierung während des südafrika­nischen Krieges, nur um deswillen, weil die deutsche Dolksmeinung nicht anerkennen will, daß die Engländer Recht, die Buren Unrecht hatten.

Wir haben ja in Deutschland auch noch Leute, die alles entschuldigen, was drüben passiert, die England unter allen Umständen als guten Freund betrachtet sehen wollen. Sie haben zu Lord Roseberyst Rede begütigend gesagt: Es sei eben nicht so gemeint gewesen, wenn der Herr einmal wieder Ministerpräsident werden sollte, dann werde er sich schon eines Besseren besinnen. Es steht einer Nation, wie der deutschen, von ihrer Kraft und ihrem Gewicht, gut an. wenn sie gehässige Aeußerungen gering achtet, sich auf die Verachtung dessen beschränkt, der sie vorträgt, aber solche Per­sonen noch als liebe Leute zu behandeln, sie mit Glacehandschuhen anzufassen, uns wohl gar darüber zu freuen, daß sie sich überhaupt mit uns beschäftigen, wenn auch in dieser Weise, das geht denn doch zu weit.

Umschau.

Die Handelsbeziehungen Deutschlands mit dem Auslande. Angesichts der Neuregelung unserer inter­nationalen Handelsbeziehungen ist es von Inter­esse, zu wissen, welcher Gestalt die handels­politischen Vertragsverhältnisse find, die zwischen Deutschland und den übrigen Ländern bestehen. Aus folgender Zusammenstellung ist dies er­sichtlich:

Im Zoll- und Handelsvertrags-Verhältnisse befindet sich Deutschland nur mit folgenden Staaten: Belgien, Griechenland, Italien, Oester­reich - Ungarn, Rumänien, Rußland, Schweiz und Serbien. Im Meistbegünstigungs - Ver­hältnisse stehen wir mit Aegypten, Argentinien, Birma, Bulgarien, China, Columbien, Dänemark, Ecuador, Frankreich (unkündbar), Großbritannien (1865, von Großbritannien 1897 gekündigt, inzwischen provisorisch dreimal verlängert, läuft am 31. Dezember 1903 ab), Guatemala, Hon­duras, Japan, Kongostaat, Korea, Liberia, Marokko, Mexiko, Niederlande einschließlich der Kolonien, Nicaraguay, Persien, San Salvador, .Schweden und Norwegen, Siam, Spanien, Tunis, Türkei, Uruguay, Zanzibar.

Grube fahren kann. Aber es soll anders werden! Ich mag nicht mehr den gutmütigen Dummkopf machen. Ihr sollt mich alle noch kennen lernen und Respekt vor mir bekommen!"

Eine schlimme Nacht folgte diesen Auf­regungen. Oertel konnte nicht schlafen, weil ihn diese Gedanken wach hielten und was für Gedanken! So verbitterte, daß die ganze Luft mit Galle getränkt schien und jeden Atem­zug vergiftete.

Früh morgens war der Schneidemüller schon wieder auf und revidierte die am Abend ein­gegangenen Briefe, welche noch uneröffnet auf dem Schreibtisch lagen.

Ja, was sollte denn das heißen? Eine Rechnung für Heu und Hafer? Und er hatte dem Rupert, als dieser die letzte Fuhre holte, doch das Geld dafür mitgegeben.

Das Gesicht des alten Mannes wurde ganz blaurot vor Zorn.

In seinen Filzpantoffeln schlürfte er die Treppe hinab und in den Hof, wo der Knecht eben das Riemenzeug putzte.

Du Dieb und Betrüger!" fuhr er ihn an. Der Stolze! verlangt Bezahlung von mir und ich bin ihm keinen Pfennig schuldig."

Mit dummen erschrockenen Augen glotzte ihn der Mensch an und stammelte einige unver­ständliche Worte.

Wo ist das Geld geblieben?"

Weiß nicht, Herr

Was?"

Hab's verloren. Bitt' um Verzeihung." Verloren? Gestohlen hast Du's, wie Du mir das Obst von den BäiuuLn und die Würste

Das MeistbegünstigungsverhältniS mit den Vereinigt;« Staaten von Nordamerika besteht nicht mehr. Es ist zwischen diesen und Deutsch­land ein in drei Monaten kündbares Handels­abkommen geschaffen. Vertragßlos befinden wir uns gegenüber Abessynien, Bolivia, Bra­silien, Chile, Costa-Rica, Dominikanische Re­publik, Haiti, Maskat, Montenegro, Peru, Portugal und Venezuela. Man ersieht hieraus, welch Riesenwerk die Neuregelung unserer Handelsbeziehungen zum Auslande darstellt.

Die Kronprinzessin von Sachsen.

Nicht lange war der sächsische Geheimpolizist aus Genf abgereist, als die Kronprinzessin mit ihrem Geliebten abermals die Flucht ergriff. Unter dem Namen: Herr und Frau Andrö Gerard, also als Mann und Frau hat sich das Paar in das Fremdenbuch deS Hotel des AnglaiS in Mentone, wo sie auf einen Monat Aufent­halt zu nehmen gewillt sind, eingetragen. DaS ist doch ein starkes Stück! Also noch bevor der in der Angelegenheit vom Könige Georg eingesetzte SpecialgerichtShof gesprochen, be­trachtet sich die bisherige Kronprinzessin von Sachsen als geschiedene Frau und aller Pflichten und Rücksichten ledig. Mit diesem jüngsten Schritt der Kronprinzessin dürste kein einziger ihrer bisherigen Freunde und Anwälte sym­pathisieren. Soviel äußere Rücksicht war die Prinzessin dem sächsischen Königshause, ihren Eltern und dem Kaiser Franz Joseph doch unter allen Umständen schuldig, daß sie wenigstens bis zum Spruch des Gerichts ein so intimes Zusammenleben mit Giron, wie es sich in der EintragungHerr und Frau Andrö Gerard" ausspricht, unterließ. Diese Tat, die wie eine Herausforderung klingt, läßt sich auch beim besten Willen nicht mehr durch nervöse Ueder- reizung oder den gegenwärtigen Zustand der Prinzessin erklären und entschuldigen.

Einem Korrespondenten derN. Fr. Pr.", der unterwegs mit Giron sprach, sagte derselbe: In der Ehescheidungsfrage hinge alles, vom Dresdener Gericht ab, das die Formalitäten der Trennung beschleunigen könne. Giron ver­sicherte, es sei ganz unbegründet, wenn be­hauptet werde, er sei bereit, sich von der Kron­prinzessin zu trennen. Die Wohnung in Mentone hatten sie vor einigen Tagen brieflich bestellt. Giron konnte nickt sagen, für wie lange Zeit der Mentoner Aufenthalt geplant ist. Von anderer Seite erfährt der Korre­spondent, daß das Paar sich dort wahrscheinlich bis Ende Februar aufhalten werde.

Der BernerBund" schreibt, die geheimnis­volle Abreise der Kronprinzessin und Girons werde die Unterhandlungen mit dem Dresdener Hofe in ungünstiger Weise beeinflussen. Wahr­scheinlich werde die Prinzessin in Mentone die Geburt des Kindes abwarten, um welches sich noch ein erbitterter Kampf entspinnen werde.

aus dem Keller stiehlst und Gott weiß, was sonst noch."

Bei meiner Seel"

Auch noch lügen? Vorwärts in Deine Kammer und Alles ausgeschlossen!"

Wie ein böses Tier, das man weiter treibt, ging Rupert voran. Der spärliche Inhalt eines Schrankes und einer alten, bemalten Truhe wurde durcheinandergeworsen, ohne daß sich das Gesuchte fand, aber im Strohsock steckten noch ein paar Taler, die der Müller sofort als sein Eigentum erkannte, denn beide waren ganz blank und neugeprägt, und er erinnerte sich, wie leid es ihm um die hübschen, schimmernden Silberstücke getan hatte. Das Uebrige mußte schon verausgabt sein.

Der jähzornige Mann geriet in beispiellose Wut. Wiederholt schlug er den Knecht mit der Faust in das Gesicht, packte ihn bei den Schultern und drückte ihn gegen die Wand. Oertels herkulische Kraft schien momentan zurückgekehrt zu sein. Aber der Bursche, erst verblüfft und erschrocken, setzte sich nun zur Wehr.

Mit häßlichem Geheul umfaßte er seinen Herrn, schleuderte ihn zu Boden und kniete auf die Brust des schwer Atmenden.

Hilfe, Hilfe!" schrie der Schneidemüller. Die Rufe wurden gehört. Diener und Mägde eilten herbei, rissen den Rasenden hinweg und hoben den Gestürzten auf.

Haltet ihn fest! Haltet ihn fest?* keuchte Oertel.Auf die Polizei-Mit dem Dieb, mit dem Schurken, der mir ans Leben wollte! AuS meinen Augen mit ihm! Oder oder*

Er konnte nicht weiter sprechen. Die ganze

In Voraussicht der seelischen und politischen Konflikte, die sich noch entwickeln dürften, sei es gut, wenn die Schweiz nichts mehr mit dieser Affäre zu tun habe.

Das Vorgehen gegen Venezuela.

Im Golfe von Maracaibo ist das deutsche KanonenbootPanther" wieder einmal in Tätigkeit getreten; so lange über den Vorgang im einzelnen Nachrichten fehlen, zumal so lange eine amtliche Nachricht auSsteht, läßt sich kein rechtes Bild davon gewinnen, zu welchem Zweck derPanther" seine Kanonen sprechen lasse" mußte. Augenscheinliche Unrichtigkeiten enthäl, die über den Hergang aus New-Zork gedrahtete Mitteilung, wonach das deutsche Kanonenboot den Eingang der Bai von Maracaibo zu erzwingen .suchte und das Fort San Carlo ohne vorherige Ankündigung bombardierte. Vor dem Feuer der Festungsgeschütze habe sich derPanther* zurückgezogen, nicht ohne erheblichen Schaden angerichtct zu haben. 4 Venezolaner wurden verwundet. Ohne Ankündigung ist das Bom­bardement seitens desPanther", sicherlich nicht eröffnet worden. Eine englische Meldung macht aus dem Vorgänge eine Niederlage desPanther". Das die Einfahrt zu erzwingen suchende Kanonenboot eröffnete auf das den Einfahrtkanal deckende Fort San Carlo Feuer, das Fort erwiderte das Feuer und nötigte den Panther" nach einstündigem Gefecht, seine Absicht aufzugeben. Das Fort habe keine Beschädigung erhalten. Es ist unwahrscheinlich, daß sich ein deutsches Kanonenboot vor den Geschützen eines venezolanischen Forts zurück­zieht. Man denke an den Sturm der Taku» Forts. Amtliche Nachrichten klären hoffentlich recht bald den Sachverhalt. In unterrichteten Kreisen glaubt man einstweilen überhaupt an keinen Kampf, nimmt vielmehr an, daß der Panther" auf der vor der Lagune liegenden Barre nicht genug Wasser vorsand und deshalb die wahrscheinlich vorhandene Absicht, den Transport kolumbischen Kaffees über die Lagune zu verhindern, aufgab.

Deutsches Reich

Berlin, 20. Januar.

Beide Majestäten machten Montag morgen einen Spaziergang. Später hörte der Kaiser Vorträge.

Die Nachricht derFrkf. Ztg.", die Kaiserin wolle in die für die Hofbühne angenommenen neuen Stücke vor der Aufführung Einficht nehmen, beruht nach derNordd. Allg. Ztg." auf Erfindung.

König Georgs von Sachsen Befinden wird heute als ein recht gutes bezeichnet.

Prinz Heinrich, der Bruder des Kaisers, und der Herzog von Koburg-Gotha besuchten Montag daS Abgeordnetenhaus in Berlin. Präsident v. Kroch« erklärte ihnen die neue Ausschmückung des Sitzungs­saales.

Kronprinz Wilhelm, dessen Besuch in. Peters­burg programmgemäß verläuft, überreichte am Mon»

Kammer drehte sich im Kreise, blutroter Nebel schien heranzuwallen. Mit einem erstickten ächzenden Laut brach der über alle Maßen Erregte zusammen und würde schwer hinge­schlagen sein, hätten ihn nicht k.ästige Arme gestützt.

Als der Schneidemüller wieder zur Be­sinnung kam, lag er in seinem Zimmer auf dem Bett. Die alte Wirtschafterin, Jette, wusch ihm die Stirn mit kaltem Waffer und Essig.

Kopf und Glieder schmerzten ihn. Er fühlte sich zu elend, um aufstehen zu können, fragte aber doch unter einer Flut von Schmähreden und Verwünschungen, ob man den Rupert in Gewahrsam gebracht habe.

Ja, Herr, ja. Lieber Gott! An mir zittert noch Alles, so hat er geflucht und gedroht. Wenn Ihnen der nur nicht noch einmal was antut!"

Mir Er fitzt hinter Schloß und Riegel.*

Aber später."

Später soll er fich davor hüten, daß ich ihn irgendwo sehe, sonst macht er mit meinem Stock Bekanntschaft. Und wer etwa klatscht über die Geschichte, der ist auch die längste Zeit bei mir im Dienst gewesen. Das merkt Euch Alle!"

Von dieser Stunde an trat eine arge Ver­schlimmerung im Befinden des SchneidemüllerS ein. Die bösen Anfälle kehrten in kurzen Zwischenräumen wieder und die Reizbarkeit wuchs in bedenklicher Weise.

Vor großen Aufregungen muß er in Acht genommen werden," erklärte Doktor Weiß. Solche Scenen könnten sein rasches Ende herbei« führen.' (Fortsetzung folgt.)