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Sonntagsbeilage: Jknstrirtes Sonntagsblatt.

JH 4

Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mt., bei oUat Postämtern 2,26 Mi. (excl. Bestellgeld).

^»jerttonSgebihr: die gespaltene Zeit« oder deren Rama 10 Pfg.

ReclamM: di« Zeile 25 Pfg.

Marburg

Sonntag, i. Januar 1903,

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertage». Sonnabends in Morgen» «ad Abend-Ausgabe.

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universität--Bnchdruckerei Marburg, Markt 21. Telephon 55.

38. Jahrg.

Bestellungen

für das L Quartal 1903 auf die

Oberhefsische Zeit««-" nebst ihren Verlagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch­hain und Neustadt, sowie von allen Post- »nstalten und Landbriefträgern entgegen­genommen.

Internationale Unternehmmigen.

Zum Schluß deS alten Jahres hat sich die Nachricht verbreitet, ein großer amerikanisch- englischer Tabak-Trust wolle damit beginnen, der deutschen Tabak-Industrie die schärfste Konkurrenz zu machen, und durch allerlei Lock­mittel die deutschen Raucher zu bewegen, die Fabrikate dieses fremden Preis - Ringes zu kaufen. Dies Geschäft ist von Amerika auS- gegangen, hat dann den britischen Tabak- Konsum in Mitleidenschaft gezogen und will sich nun an Deutschland heranmachen. Wir haben in Deutschland Tabak-Zölle, die aber doch einen ftemden Wettbewerb zulasten, der bei der Anwendung von allerlei Prämien-Zug- mitteln gefährlich werden könnte; daS deutsche Publikum ist jedoch in der Beurteilung englisch­amerikanischer Geschäftskniffe einig. So wenig eL Bedenken tragen wird, von dort her eine reelle Ware zu einem reellen Preis zu kaufen, Io entschieden wird es sich wohl dagegen auf­lehnen, den Lockungen eines unlauteren Wett­bewerbes zu folgen und die Mätzchen mit den Prämien rc. mitzumachen. So dumm ist kein deutscher Raucher, daß er nicht wissen sollte, daß doch nur er selbst e8 ist, welcher am Ende die Lockmittel bezahlen muß. Wenn dies Unter­nehmen wirklich ins Leben treten sollte, so wird, denken wir, die Beurteilung dieses Ge­schäfts die gleiche einmütige sein, wie die eng­lische Führung des Burenkrieges.

ES ist aber doch erwünscht, diesen Plan etwas näher zu erörtern, denn er zeigt wieder einmal, wie notwendig es ist, bürgerliche Existenzen mit bescheideneren Geldmitteln gegen die Großspekulation in Schutz zu nehmen. Es kann gar keinem Zweifel unterliegen, daß ein rücksichtslos durchgeführter Wettbewerb von Personen, die über Millionen verfügen und die jeden tob machen wollen, der ihnen nicht völlig zu Willen ist, prinzipiell eine der gefähr­lichsten Neuerungen im modernen Spekulanten­leben ist. WaS ist ein Staats-Monopol, dessen Handhabung doch von den Behörden und in letzter Linie von der Volksvertretung kontrolliert wird, gegen die Leiter eines solchen Preisringes?

<0 Nachdruck verboten.)

Schloß Schönfeld.

Roman von B. C o r o n h.

Kortfehung.)

,3n dieser ernsten Stunde würde ich mich einer Lüge schämen. Ja, Victor, ich liebe Sie Und deshalb kann ich e8 nicht ertragen, klein von Ihnen denken zu müssen. Was ich einmal mit warmem Herzen umsange, da« wird ein Teil von mir selbst. Ich bin ja nur ein macht­loses Weib, eine arme Waise. Mein Vater mag im Elend verkommen sein ich erinnere mich seiner kaum noch das aber weiß ich: Würde er heute vor mich hintreten und mir eine heilige Mission übertragen, so sollte mich nichts auf der Welt, und am wenigsten die Rücksicht auf mein eigenesIch' abhalten, sie getreu zu erfüllen. Ihnen wurde es besser. Sie dursten am Sterbelager des Verewigten weilen, in Ihre Hände legte er es, nachzuholen, WaS er versäumte, Ihnen vertraute er seine Ehre an. Sie ernannte er zum Vollzieher dessen, WaS er selbst nicht mehr vollbringen konnte. Don diesem Lebenszweck wandten Sie sich ab pvd fanden nicht die Kraft und den festen Willen, alles zu tun, damit er erfüllt würde; denn damals wäre es noch Zeit gewesen. DaS nenne ich klein und beklagenswert.'

»Sie gehen zu weit!' rief Meinau gereizt.

Ich halte Ihnen einen Spiegel vor, weil niemand sonst es tut.'

Oder weil Ihnen mein Geständnis den Mut dazu giebt. Aber daS Recht, mich zu demütig en und mir Vorlesungen zu halten»

Bei dem nordamerikanischen Petroleum-, Kvhlen- und Eisen - Ring haben solche Aste der Willkür sich schon mehrfach gezeigt, und hier hatte es man noch zunächst ~rit grßen Betrieben zu tun. Ein ganz anderes Bild erhält aber die Trust- Spekulation, wenn sie Massen-Vrrbrauchs-Artikel in den Bereich ihrer Praxis zieht. Denn von den Eenußmitteln bis zu den notwendigen LebeSmitteln ist dann nur noch ein Schritt. Und die Trust's wollen verdienen, sehr viel verdienen, denn sonst brauchten ihre Teilnehmer ihr Geld nur in Staatspapieren anzulegen. Das Todmachen der Konkurrenz führt in letzter Linie immer zur Verringerung der Auswahl, zur Verschlechterung der Qualität bei ungünstiger Geschäfts-Konjunktur oder zur Verteuerung beS Preises bei flotter Geschäftslage.

Die staatlichen Finanzminifter, die neue Einnahmen für Staatszwecken nötig finden, sind wahre Waisenknaben gegen diese Trust-Speku­lanten. Die Minister fordern doch nur zum allgemeinen Wohl, sie lassen über die Höhe der Mittel, die Art der Aufbringung mit sich reden und müssen auch still fein, wenn, was oft ge­nug vorkommt, die Volksvertretungen rundweg nein sagen. Dagegen diese Trustleute! Sie haben genug Geld, sie könnten sich mit dem Einkommen, welches sie besitzen, begnügen, sie könnten Volkswohltäter fein durch rechte Hand­habung ihrer Betriebe im eigenen Lande. Aber das genügt nicht. Mehr Geld und immer mehr Geld, alle Kulturstaaten sollen dem nordameri­kanischen Spekulantentum tributpflichtig gemacht werden. Jenseits des großen Wassers haben sich die Leute schon daran gewöhnt, zu sehen, tote die gut - bürgerlichen Existenzen durch die Unternehmungen der Herren mit dem großen Munde und dem großen Portemonnaie aufge- sogen werden, aber uns Deutschen gefällt das nicht. Gerade im Gegensatz zu den Dankee's wollen wir den Mittelstand gestärkt und ge­fördert wissen, wir wollen dem, der von der ehrlichen Arbeit mehr hält, als vom Speku­lantentum nickt Luft und Licht durch das letztere genommen wissen.

Auch die Staatskassen sind durch solche internationalen Millionen - Spekulationen be­droht, direkt sowohl, wie indirekt. Was nützen da viel debattierte Handelsverträge, wenn eine solche Spekulantenklique durch ihr rücksichtsloses Prinzip die ganzen Produktionsbedingungen ändert? Gewiß, dahin wird eS nicht von heute auf morgen kommen, es wird dafür gesorgt werden, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen, und wir wissen ja aus Amerika, wie hart dort die Geldknappheit ist. Aber was mit einer großen Summe mißlang, kann mit einer größeren durchgeführt werden. Namentlich auf anderen Gebieten. Dürfen wir nach dem, was wir bisher erlebten, die Möglichkeit völlig ob« weisen, daß sich z. B. eines Tages ein großer Getreide-Trust bildet? Was der für Folgen

räume ich niemand ein, am wenigsten Per­sonen, die unter mir stehen und sich darin erinnern sollten, daß ich heute noch der Herr dieses Besitztum bin.'

Sobald Sie so denken und mir als ein­zige Antwort den Standesunterschied entgegen­halten, habe ick überhaupt nichts mehr zu sagen und bedauere nur, so viel unnötige Worte verschwendet zu haben.'

Mit flüchtigem Gruß schritt sie in den Park hinein.

Zorn und.Leidenschaft in den blitzenden Augen blickte ihr Victor nach.

Das war also eine, die er, der verhätschelte Liebling der Frauen, nicht nach seinem Willen lenken konnte und noch dazu eine, die gar nicht leugnete, daß sie ihn liebte. Und jetzt ging sie dennoch, und ihr starkes Herz, ihr Stolz würden ihr helfen, daS Weh dieser Stunde zu überwinden. Er hatte sie verloren. Aber daS durfte nicht sein. Glühender als je loderte seine Begierde empor und zwang ihn, dem Mädchen zu folgen.

Gertrud ich meine es nicht böse. Sie bflrfen meine Worte nicht buchstäblich nehmen. Es tut mir leib, wenn ich sie kränfte.'

Schweigenb ging sie weiter, als sei die ver­söhnende Rede gar nicht in ihr Ohr gedrungen.

Ich war seit Tagen in sinnloser Aufregung. Jrn Gespräch mit Ihnen hoffte ich Ruhe und Sammlung wieder zu gewinnen, und nun traten auch Sie mir schroff und mit herben Vor­würfen entgegen. Da übermannte mich meine unselige Heftigkeit. Ich wußte kaum was ich sagte und bin nicht verantwortlich dafür zu machen. Alles droht ja über mir zusammenzu­

haben könnte, wäre gar nicht abzusehen. Em nordamerikanischer Trust-Mann hatte in einem Anfluge vonhuldvollem Wohlwollen' Mr. Carnegie war es den europäischen Regier­ungen geraten, sie möchten sich zu einem Bunde gegen die nordamerikanische Union vereinigen, einzeln würden sie sonst wirtschaftlich tob ge­macht werden. Ueber diese Ausführungen beS nordamerikanischen Stahlkönigs, namentlich über den letzten Satz, ist gelächelt worden, aber daß eine solche Vereinigung wirflich recht großen Wert haben würde, ist gar nicht zu bestreiten. Freilich weiß jeder, der die euro­päischen Nationen kennt, daß die Chancen der Verwirkl'chung mehr wie gering find, und ein jeder Staat tut darum am besten, sich nach Kräften selksst vorzusehen.

Umschau.

Zur Affäre der sächsischen Kron­prinzessin.

DerZüricher Post' geht auS Bern von juristischer Seite eine Auslassung zu, die die Affäre der fürstlichen Gäste in Gens nach Schweizer Recht beurteilt. Es wird darin unter anderem ausgeführt;

Der Kasus des Erzherzogs und seiner recht- mäßigen bürgerlichen Braut ist einfacher Natur und bietet hierorts keine rechtlichen Schwierig­keiten.

Etwas komplizierter stellt sich der Fall der sächsischen Kronprinzessin. Selbstverständlich machen ihr weder die Genfer noch die Bundes­behörden irgendwelche Schwierigkeiten, wenn sie mit ihrem Geliebten in Gens bleiben will.

Die Kronprinzessin ist natürlich schriftenlos und würde sich zur Zeit in Dresden vergeblich um das Zeugnis eines unbescholtenen Leumunds bewerben. Weder der eine noch der andere Umstand wird ihr hierorts schaden. Muß Kaution geleistet werden, so dürste es ihr nicht schwer fallen, einen solventen Bürgen zu finden.

Ob die Kronprinzessin strafrechtlich in Genf etwas zu riskieren habe, das hängt vom Genfer Strafgesetzbuch ab. Jedenfalls wird sie nicht etwa wegen ihrer Beziehungen zu Giron aus der Zeit vor ihrem Schweizeraufenthalt auS- geliefert oder in Genf abgestraft.

Was nun endlich die zu gewärtigende .Jugend' anbetrifft, so wird dieselbe in Genf ohne Weiteres als eheliches Kind des Kronprinzen und der Kronprinzessin eingetragen werden, woraus es den Beteiligten überlaffen bleibt, in Sachsen über den Status des Kindes zu prozessieren.

Schweizerbürgerin könnte die Kronprinzessin erst nach zwei Jahren werden und, wenn sie wenn sie nicht geschieden fein wird, nur mit Zustimmung ihres Gemahls.

stürzen. Kann man in so verzweifelter Stimmung jedes Wort auf die Wagschale legen? Reichen Sie mir die Hand zum Zeichen der Vergebung.'

Kein Zug ihres bleichen Gesichts, kein Blick verriet, daß sie ihn gehört habe. Kalt, ruhig, sicher im Gefühl ihres angeborenen Stolzes ging sie dahin.

Nein, nein, nein! So können und dürfen wir nicht scheiden!' rief Meinau.Ich bitte Sie jetzt und bei meinem Namen sei's ge­schworen, daß ich es ehrlich meine mich anzuhören.'

Da blieb sie stehen und sagte mit kühl ab­weisendem Ton:

Sie schwören bei Ihrem ererbten Namen ich schwöre bei mir selbst, daß ich nur das Beste wollte und erstrebte. Und nun bitte ich: Lassen Sie mich ungehindert meinen Weg gehen. Ich bereue, gekommen zu fein. Nur daß eS in tadelloser Absicht geschah, kann mich in meinen eigenen Augen entschuldigen.'

Ich habe selten eine Bitte wiederholt, aber jetzt, damit Sie erkennen, wie wert ich sie halte, will ich's tun,' nahm Meinau mit unterdrückter Stimme, die verriet, wie schwer er mit sich selbst kämpfte, wieder das Wort.Es ist viel Wahres in dem, was sie sprechen, doch hätte es nicht von solcher Bitterkeit durchtränkt fein sollen. Das brachte mich um Vernunft und Uederlegung. Haben Sie für den, der Ihnen vor wenig Stunden noch teuer war, nicht einmal mehr zehn Minuten übrig t'

WaS hilft es denn^die abgerochene Unter» rebuna von neuem mifiunebmen ?

Mit Herrn Giron befassen wir uns nicht. Burschen, die sich rühmen, mit der Ehefrau deS Arbeitgebers Verkehr zu pflegen, besitzen nicht die Sympathien der schweizerischen Bevölkerung.'

Zur Flucht der Kronprinzessin.

Die Tat der sächsischen Kronprinzessin sucht ein Wiener Arzt in einer Zuschrift an die dortigeZeit' begreiflich zu machen. Er weist auf den Zustand der Kronprinzessin hin und erklärt, daß während desselben naturgemäß die Nerven überreizt seien, daß Taten, die in einem solchen Zustande vollbracht würden, nicht mit dem alltäglichen Maßstabe gemessen werden dürsten. Als die Kronprinzessin den Privat­lehrer Giron kennen lernte, war sie bereit# fünfmal Mutter geworden, Ueberreizung und Schwächung des Nervensystems sei da eine ganz natürliche Folge. Statt mit der be­dauernswerten Prinzessin streng ins Gericht zu gehen, hätte man ihr doppelte Fürsorge ange­deihen lassen müssen. Das hätte der Mensch­lichkeit entsprochen. Pflichten der Menschlich­keit möchte keiner und keine von uns verletzen. Das Schicksal der Kronprinzessin interefsiert ja gerade unsere Frauen ganz besonders, und fie, dieam besten wissen, was sich ziemt/ werden auch ihr Urteil darüber gesprochen haben. Lieblose oder gar gehässige Urteile werden von ihnen nicht gefällt werden. Sie halten es mit dem Wort der Jsmene in der Sophoklischen Antigon. e':Nicht rnitzuhaffen, mitzulieben bin ich da.' Und doch werden sie vergeblich an ihre Menschlichkeit appelieren, um sich zu der Entschuldigung des Wiener Arztes aufzu­schwingen. Wenn wir bonK kinderreichen Müttern, die noch hart um ihr Brot zu arbeiten habe« Nervenstärke genug zu* Erfüllung der elementarsten Pflichten verlangen, vann dürfen und müffen wir diese Forderung auch gegenüber Müttern erheben, die Fürstinnen find. Der Wiener Arzt mag ein großer Gynäkologe fein, feine Verteidigungs­rede wird sich allgemeineren Beifalls dagegen nicht erfreuen. WaS Recht ist, muß Recht bleiben, und daraus folgt, daß Unrecht auch trotz beschönigender und entschuldigender Worte Unrecht bleibt.

Zum Drama am sächsischen Königshofe wird derStaatsb.-Ztg'. gemeldet, daß die Kron­prinzessin ihren Anwalt beauftragt hat, ein Memorandum zu verfassen, worin ihre Lage am Dresdener Hofe und die Ursachen ihrer Flucht geschildert werden sollen. Die Kron­prinzessin und Giron haben für 6 Monate eine kleine Villa in Genf gemietet. In vatikanischen Kreisen verlautet, daß der Papst den Prinzen Max von Sachsen beauftragt habe, eine Versöhnung des Kron­prinzen Friedrich August mit feiner Gemahlin herbeizuführen. Prinz Max soll dem Cardinal Rampolla telegraphiert haben, er gehorche dem

Zwei Tränen flimmerten an ihren Wimpern und wurden hastig getrocknet.

Sie meinen ?"

Weil es mir in tiefster Seele weh tut, daß dieser ehrwürdige Familienfitz, der unbe­dingt zu retten gewesen wäre, in fremde Hände übergehen soll. Jeder Stein des Hauses, jeder Baum im Park ist mir teuer.'

Wieder gingen fie schweigend nebeneinander hin. Viktors Blick streifte über die zierliche Gestalt des Mädchens, über das gesenkte Haupt mit den schweren, blauschwarzen Flechten.

Sie wissen ja gar nicht, wie unendlich ich Sie liebe, Gertrud.'

Er breitete die Arme auS. Aus feinem Antlitz, aus dem Ton der bebenden Stimme sprach Leidenschaft.

Doch Gertrud wich zurück.Nicht so« Achten Sie mein Vertrauen, wenn ich bleiben soll. Nur ein Interesse darf jetzt für Sie existieren: Wie ist Schönfeld zu retten?'

Es gäbe vielleicht noch ein Mittel,' er­widerte er zögernd.

Auf welche Weise könnte das Gut erhalte« bleiben?'

Nur durch Oertels Beistand.'

Ein langgezvgenesO!' kam wie ein Seufzer übet ihre Lippen.Diesem Manne verpflichtet fein, von ihm abhängen, das scheint mir wirklich ein schweres Opfer.'

Ein fast übermenschliches und doch sehe ich keinen anderen Ausweg. Gertrud, Sie sind ein kluges, großherziges und edles Wesen. Wollen Sie mir die Last leichter mache« unb an meiner Seite bleiben?'