mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt.
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Marburg
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Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Univerfitäts-Buchdruckerei Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
37. Jahrg.
Die Konservativen und die Zoll- tarifteform.
Von der konservativen Reichstagsfraktion hat der größere Teil der Mitglieder dem Zolltarifgesetz in dritter Lesung zugestimmt. Herr Graf zu Limburg-Stirum legte in seinem Schlußworte zur Debatte noch einmal in klarer sachlicher Weise die Gründe dar, welche die HnHervative Mehrheit bestimmt haben, für die SBortage einzutreten und für deren Zustandekommen einen Teil der Verantwortung zu übernehmen. Der konservative Führer erinnerte zunächst daran, daß die Partei seit zwölf Jahren für die Anerkennung der Landwirtschaft als Grundstein des Staates und für den Grundsatz gekämpft habe, daß Deutschland gleichmäßig Agrar- und Industriestaat, aber nicht überwiegend oder gar ausschließlich Industriestaat sein solle. Seit zwölf Jahren ist die konservative Partei für stärkeren landwirtschaftlichen Zollschutz, als er im neuen Tarif geboten ist, eingetreten aufgrund sorgfältiger Berechnungen und wissenschaftlicher Untersuchungen. Ist also der neue Tarif nach den Anschauungen der Wiffenschaft und Praxis unzureichend, genügen dessen Sätze nicht, um die Landwirtschaft gegen Schädigungen und weiteres Herabgehen zu schützen, 'so hat sich die konservative Fraktionsmehrheit doch auS folgenden Gründen zur Annahme der Vorlage entschlossen:
„Ich weise — so führte Herr Graf zu Limburg-Stirum aus — darauf hin, daß die Getreidezölle jetzt mindestens so hoch und meistens höher gebunden find, als sie in dem Generaltarif stehen. Nur der Roggen ist in gleicher Höhe gebunden; Weizen, Malzgerste, Hafer sind höher gebunden. Ferner können wir darauf verweisen, daß die Diehzölle doch erheblich höher normiert sind, als im Eeneral- tarif, wenn sie auch nicht gebunden sind, so daß wir hoffen können, daß die Möglichkeit vorliegt, auch die Viehzölle viel höher in den Handelsverträgen zu gestalten, als sie jetzt im Vertragstarise sind. Dann hat uns folgende Erwägung bestimmt: Im Jahre 1892 haben wir es sehr getadelt, daß man mit ungenügender Vorbereitung in die Handelsvertragsverhandlungen hinein gegangen ist. Wir haben es gemißbilligt, daß man mit einem autonomen Tarif, d. h. einem Tarif, der wirksam sein soll und unter den man ohne Schaden nicht herabgehen kann, in die Verhandlungen eintrat. Wir haben verlangt, man solle einen Tarif machen, bei dem die Möglichkeit wäre, herunterzugehen, um auf einen Standpunkt zu kommen, der für uns erträgliche Zollsätze brächte.
Wenn wir den Tarif ablehnen, wären wir genau auf den Standpunkt gekommen, auf dem wir im Jahre 1892 waren; denn die R-gierung hätte mit dem besten Willen keine besseren Handelsverträge machen können, wenn sie keinen Tarif hat, von dem sie ablassen kann. Wir ständen, wenn wir den Tarif ablehnen, vor der Alternative, entweder die zeitigen Handelsverträge zu verlängern und darin von der Gunst des Auslandes abhängig zu sein, welches die
11 (Nachdruck verboten.)
Schloß Schönfeld.
Roman von B. Coronh.
(Fortsehmtg.)
Möchte die junge Person bald einen entsprechenden Wirkungskreis außer unserm Hause finden. — Also auf morgen, Herr Rektor." —
Während die Gutsherrin und Olschmann miteinander sprachen, ging Gertrud durch den Park.
Es herrschte heute eine so drückende Atmosphäre. Die Blumen senkten matt ihre Kelche und hauchten betäubenden Duft aus. Mit zusammengefaltenen Flügeln hingen bunte Schmetterlinge an den Zweigen und Halmen. Surrende, goldschillernde Käfer flogen schwerfällig durch die heiße, von keinem Windhauch bewegte Luft. Im Osten zog finsteres Gewölk auf, dessen Ränder die sinkende Sonne in Gold und flammendes Rot tauchte. Das Gefieder der Schwäne und das helle Kleid des Mädchens rrglüten in tiefster Rosenfarbe, während die dicht belaubten Partien des Parks schon in dämmerndem Halbdunkel lagen. Es war ein Abend wie damals, als die Mutter aus dem Leben schied.
Gertrud mochte nicht länger daran denken. Sie brach eine purpurne Rose und befestigte sie, um Teich stehend, in dem schwarzen krausen Haar, welches in fast allzureicher Fülle das
Verträge kündigen könnte, ohne daß die Regierung eine Waffe in der Hand hätte, andere Handelsverträge mH ihnen zu schließen, oder auf Grund des jetzt geltenden autonomen Generaltarifes neue Handelsverträge abzii- schließen. Nachdem das Ausland sich in erheblicherem Maße gerüstet als bisher, würde der Ausfall dieser Handelsverträge ein höchst ungünstiger und schlechter geworden sein.
Wenn ich die Situation zusammeniasse, ist c8 so: mit dem Tarif kann es nicht schlechter werden, als es jetzt ist; wir können aber die Hoffnung hegen, daß die Zustände erheblich besser werden. Nun aber können wir uns der Hoffnung hingeben, daß seitens der Reichsregierung diejenigen Erfahrungen benutzt werden, welche wir in den zwölf Jahren gemacht haben und daß vor allem — und darin schließe ich mich den Wünschen, die von der national- liberalen Partei ausgesprochen worden sind — mit der Meistbegünstigung nicht so verschwenderisch umgegangen wird, wie man bisher umgegangen ist. Man hat sie meist den Staaten gegeben, die uns gar keine Konzessionen gern -cht, und ich hoffe und wünsche, daß man darin andere Wege einschlägt. Die Resolution, die Herr von Hehl uns vorgelegt hat, scheint mir darin das Richtige zu treffen. Wenn ich mich resümiere, sage ich, daß wir der Situation nicht mit Freuden entgegensetzen, daß wir keine Freude an dem Tarif haben, wie er jetzt beschlossen werden soll, daß wir aber die Verantwortung nicht übernehmen können, der Landwirtschaft das Bessere vorzuenthalten, was der Tarif bietet, im Vergleich zu dem Bestehenden. Wir sind der Meinung, daß es sehr unsicher wäre, ob wir bei Ablehnung des Tarifes jemals Aussicht haben, daß es besser wird.
Wenn meine politischen Freunde in dieser Frage nicht einig sind, so ist das keine Uneinigkeit in prinzipiellen Fragen, sondern in der praktischen Beurteilung der Situation. Wir werden einig sein, wenn die entscheidende Frage kommt, die heute noch nicht zur Entscheidung steht, wenn die Handelsverträge uns vorgelegt werden. Der jetzige Tarif ist ja dazu bestimmt, in Verhandlungen einzutreten, und wir können und müssen darauf rechnen, daß gewisse Sätze herabgesetzt werden. Erst dann werden wir beurteilen können, ob die Handelsverträge den Bedürfnissen des Landes, der Landwirtschaft wie der Industrie gleichmäßig genügen. Die Erklärung kann ich aber abgeben: die Erwägung, daß wir aus politischen Gründen Handelsverträgen zustimmen müßten, wird nie bei uns Platz greifen. Wir verlangen und erwarten, daß politische und handelspolitische Fragen unbedingt getrennt werden, und ich kann namens meiner politischen Freunde die Erklärung abgeben, daß wir ungenügende Handelsverträge einheitlich abletznen werden, wenn sie nicht den Interessen der Landwirtschaft genügen."
Eine sehr beherzigenswerte Anregung hat bei dieser Golegenheit Herr Graf zu Limburg Stirum in seiner Rede mit Bezug auf das Zustandekommen günstiger Handelsverträge gegeben. Er sprach nämlich den Wunsch aus,
schmale Gesichtchen mit den großen, dunklen, von mächtigen Brauen überwölbten Augen, umgab. Dann trat sie in das chinesische Lusthaus, um tue Fenster zu schließen.
Der kleine Raum war nur von einer mit bunten Bildern bemalten Ampel erhellt.
Das Mädchen breitete eine gestickte Decke über die Dolivre, in der ausländische Vögel flatterten und liebkoste den prächtig gefiederten Ara, als jemand ihren Namen flüsterte, so schmeichelnd, daß ihr jeder Blutstropfen zum Herzen drang und ihre Pulse wie in Fieber pochten.
„Warum weichen Sie mit seit Monaten aus, Gertrud, und vereiteln alle meine Bemühungen, Sie allein zu sprechen?"
„Wir haben uns nichts mitzuteilen, was nicht alle Welt hören dürfte, und wenn ich bitten darf, so sagen Sie: „Fräulein Springer." Ich gab Ihnen kein Recht, mich bei meinem Vornamen zu nennen."
„So hören Sie mich wenigstens an!" stammelte er.
„Nein!" rief Gertrud, die ihre Selbstbeherrschung wiedergefunden hatte. „Erinnern Sie sich daran, daß ich, wenn auch von fahrendem Volk entstammend und eine Waise, doch unter dem Schutze Ihres Vaters stehe."
„Aber, will ich Sie denn beleidigen? Was liegt mir daran, ob Sie eine Prinzessin oder
daß zu den Handelsvertrags-Verhandlungen diejenigen Parlamentarier, die sich auf handelspolitischem Gebiete gewissermaßen zu Spezialisten ausgebildet hatten, nicht nur als Sachverständige, sondern als Bevollmächtigte zugezogen werden möchten. Dadurch würde unleugbar das ' Vertrauen auf das Zustandekommen günstiger Handelsverträge im Lande sich steigern.
Umschau.
Die Dauer der Reichstagssession.
Angesichts des Ablaufs der Legislaturperiode und der Notwendigkeit neuer Wahlen ist eS ausgeschlossen, daß die laufende Reichstagssession eine längere Dauer annimmt. Von dem Einbringen neuer Gesetzentwürfe wird also schon aus technischen Gründen entschieden abgesehen werden. Der Reichstag hgt Material genug vor sich, um neben dem Etat bis Ostern reichlich beschäftigt zu sein. Kündigen also die „Berliner Politischen Nachrichten" die Einbringung einer Börsengesetznovelle noch in dieser Session an, so können wir daran nicht glauben. Es wäre ein schwerer politischer und taktischer Fehler, einen so umstrittenen und an Schwierigkeiten und Differenzen reichen Gegenstand in der kurzen noch zur Verfügung stehenden Zeit zur parlamentarischen Erörterung bringen zu wollen. Allenfalls könnte man damit erreichen, daß der Börsengesetznovelle in einer Kommission ein stilles Begräbnis bereitet würde; denn daß das Plenum überhaupt dazu kommen könnte, diese schwierige Materie zu verabschieden, ist keinesfalls anzunehmen. Die Sache eilt ja doch wohl auch nicht so gewaltig. Die Börsenvertreter im Reichstag von Barth bis Zubeil haben alles darangesetzt, die Zeit des Parlaments zu vergeuden ; wäre ihnen die Revision des Börsengesetzes dringend erschienen, so hätten sie doch wohl nicht so unsinnig mit der Zeit gewirtschaftet. Es wird ober auch darauf Bedacht genommen werden müssen, daß der Reichstag früh genug geschlossen bezw. aufgelöst wird, um die Neuwahlen für spätestens Anfang Juni anzuordnen. Die Wahlbewegung kann nicht in der Ferienzeit vor sich gehen, sonst würden die Sozialdemokraten und ihre Freunde die Wahlstatt beherrschen. Es wird also auf jeden Fall für einen rechtzeitigen Schluß der Reichstags- sesfion gegebenenfalls durch Auflösung gesorgt werden müssen, damit dann alsbald die Wählerlisten ausgelegt werden und die Vorbereitungen der Parteien beginnen können.
Das Vorgehen gegen Venezuela.
Die Eröffnung der Blockade für die venezolanischen Häfen mindert die Aussichten für eine Beilegung der Angelegenheit nicht herab. Die „Nordd. Allg. Zig." erklärt in ihrer Sonntags-Nummer: „Die gleichzeitig in Berlin und London amtlich veröffentlichte Blockade-Erklärung steht mit der für die Vereinigten Staaten von Nordamerika entgegenkommenden Haltung Deutschlands und Englands in der Frage einer schiedsrichterlichen Lösung der venezolanischen Wirren nicht in Widerspruch.
das Kind eines armen, heimatlosen Mannes sind? Wenn Sie mir nur glauben und vertrauen könnten?"
„Brechen wir dies Gespräch ab."
Gertrud wollte an ihm vorüberschlüpsen, aber er hielt sie bittend zurück und seine feurige Beredtsamkeit wiegte sie wie in einen holden Traum. Gleich einem Märchenprinzen stand er vor ihr in seiner vornehmen Schönheit. Immer heißer stieg das erregte Blut in die Wangen des Mädchens, ein weicher, schimmernder Glanz verschleierte den Blick der Augen. Der enge, phantastisch ausgeschmückte Raum schien ihr zum strahlenden TempÄ des Glückes zu werden.
Noch nie hatte ein Mann so zu ihr gesprochen, noch nie war ihr ganzes Sein so in Aufregung gewesen. Sie schwieg und lauschte, wie man einer schönen, berauschenden Melodie zuhört, und als Viktor ihre Hände ergriff, da zuckte es ihr durch alle Nerven und sie selbst wußte nicht ob es Freude oder Schmerz war, was sie empfand.
Gertrud dachte gar nicht darüber nach, was aus dem Allen werden sollte. Jede Ueber- legung, jede kühle Berechnung lag ihr fern. Sie liebte und wurde wieder geliebt. — War es die echte, wahre, unsterbliche Liebe? — Auch darum fragte sie nicht, sondern gab sich rück- baltslos der Einwirkung des Augenblicks bin.
Es war auch in Washington vorher bekannt, daß die grundsätzliche Zustimmung zu dem Gedanken eines Schiedsgerichts die zwischen Deutschland und England vereinbarten, völkerrechtlich hergebrachten Zwangsmaßnahmen nicht aushalten würde. Als Schiedsrichter wünschen Deutschland wie England, den nordamerikanischen Präsidenten Roosevelt, welcher dies Amt zwar lieber an das Schiedgericht im Haag abgeben möchte, aber es doch annehmen wird, weil so die schnellere Abwirkung ermöglicht ist. Uebeall besteht die Ansicht, daß die Blockade nicht lange andauern wird, sei es, daß Präsident Castro mit der schon wiederholt angekündigten Unterwerfung ernst macht, sei es, daß die ausständige venezolanischen Gegenpartei, deren Anhang täglich zunimmt, ihn vom Präsidentensitze vertreibt. Die Venezolaner find dieses Zwischenfalles reichlich müde, so viel steht fest. Wenn die Sache nicht so ernst wäre, müßte man d komisch nennen, daß die nordamerikanischen und englischen Zeitungen in ihrer Hetze gegen Deutschland fortfahren. Warum, das wissen sie selbst nicht, und so kommen sie mit allerlei Unsinn zu Tage. Die Amerikaner wollen von geheimen deutschen Absichten auf Venezuela wissen, was ein kompletter Unsinn ist, und die Briten sagen geradezu, der Bund ihrer Reaierung mit Deutschland in dieser Sache sei ein nationales Unglück. Wo das stecken soll, ist auch nicht zu finden, aber daß dies Geschreibsel Blech ist, ist ganz sicher. Die deutsche und englische Regierung stimmen darin überein, daß die Blockade nicht früher endigt, als bis Venezuela bündige Garantien für die Erfüllung seiner Verpflichtungen gegeben hat. Das erkennt auch Präsident Roosevelt als berechtigt an.
Deutsches Reich
Berlin, 22 Dezember.
— Die ganze kaiserliche Familie ist wieder im Neuen Palais bei Potsdam versammelt, wo die Weih- nachtsbescheerung am Christabend in üblicher Weise erfolgt, .'im Neujahrstare kommen die Majestäten zur EntgegennahmederNeujahrs Gratulationen und zurAb» Haltung der großen Cour im Weißen Saale des königlichen Schloßes nach Berlin. Der Kronprinz traf Sonntag wieder in Potsdam ein.
— Nach Meldungen, die Ende November in Swakopmund eingegangen find, herrschte um diese Zeit im Groß-Namalande, also dem südlichen Teil von Deutsch-Südwestafrika so erhebliche Dürre, daß ernste Besorgnisse um die Viehzucht wach werden mußten
— lieber die Stellung der preußischen Eisenbahnverwaltung zu der geplanten Personen-Tarif-Reform im Königreich Sachsen läut sich die .Köln. Ztg." wie folgt vernehmen: „So interessant der Plan, von dem wir annahmen, daß er für die sächsischen Verhältnisse paßt, auch sein mag, so erscheint es uns doch fraglich, ob untere Staatsbahnen daraus Anlaß nehmen werden, im gegenwärtigen Augenblick dem Vorgehen des befreundeten Bundesstaates zu folgen *
— Die Reichsregierüng wird im neuen Jahre so bald wie möglich mit den Verhandlungen über die neuen Handelsverträge beginnen. Ob die alten Verträge gekündigt werden, wird vom Gang der neuen Verhandlungen abhängen. — Die österreichischungarische Regierung wird mit dem neuen Jahre Italien die Weinzollklausel, welche den italienischen Wein begünstigte, kündigen. Man fieht, jeder Staat denkt zuerst an sich selbst. In Rom wird dieser Schritt freilich nicht angenehm berühren, und die
Wohl hätte sie viel zu sagen gehabt und fand doch den rechten Ausdruck nicht dafür. Ihr« Sinne waren wie in unlöslichem Bann befangen.
Plötzlich klang in die süße, halbe Bewußtlosigkeit der Ton einer bewegten und dennoch harten Stimme hinein.
„Herr v. Meinau, ich bin leider der Neberbringer schlimmer Nachrichten. Sie müssen ihre Frau Mutter auf ein trauriges Ereignis vorbereiten," sagte Oichmann. indem er auf die Schwelle trat und den strengen tadelnden Blick über den jungen Mann und das Mädchen gleiten ließ.
„Was ist geschehen?" fragte Victor rasch ernüchtert.
„Das Pferd Ihres Herrn Vaters scheute und schleuderte ihn gegen einen Baum. Man bringt den Verunglückten. An Ihnen ist es, die betrübende Botschaft so schonend als möglich zu übermitteln."
„Der Vater? Um Gotteswillen, ist er schwer verletzt?"
„Leider, ja."
„Barmherziger Himmel!"
„Ich bin vorausgeeilt, damit Frau v. Meinau nicht zu jäh erfährt, was sich ereignete. Verlieren Sie keine Zeit! Man kommt."
(Fortsetzung folgt.)