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Rotationsdruck.
Orden von seinen alten idealen Zielen zurück« gekommen und zu einer Versorgungsanstalt für die nachgebornen Söhne der Ritterschaft geworden. Kein Wunder daher, wenn im Orden
•b Emsdorf, 18. machte ein <
Marburg uud Umgegeud
Äntbittfl, 20. Dezember.
* KöttiglichrS Ghmnafiu«. Zu Ostern 1903 tritt Herr Oberlehrer Rasch aus seinen Antrag an daS Königliche Realgymnasium in Wiesbaden über. An seiner Stelle ist Herr Oberlehrer Dr. Handwerck von derselben Anstalt
Verantwortlich für die Redaktion: Frhr, v. Wangenhei» in Marburg.
Landgraf die Reliquien seiner Ahnmutter
Mw««», v« vr.vr im uuucu । "th aus der Elisabethkirche auf das &"?£■ bU I im '°-'d°u-rnd-n WM.
»mettkamfche Presie völlig unbegründeten Verdüchtig- »ngen der deutschen Politik in so hohem Maße zu» zänglich fei.
Marttberichte.
Marburg, 20. Dezbr.
Unterkoblrabi p.St 5—lö. Sohl 1 6t 5 Pf.
Söeißkr. p. Kops 10-35 Pf. «orkr. p. Kopf 2 0-40 Pf. Rüben, rote, p. 6t. 5 Psg Wirsing p. Kopf 10—30 Pf. Blumenkohl p. Kopf 25 bi«
— Der neuernannte amerikanische Botschafter Chrylrmagne Tower wurde, wie bereits angekündigt, vom Kaiser heute nachmittag >/»3 Uhr im königlichen Schlosie in Antrittsaudieuz empfangen.
— Die .Nordd. Lüg. Ztg.' tritt offiziös de» vehereien in amerikanischen Blättern entgegen, indem sie schreibt, daß die Regierung der Vereinigten Staaten leit längerer Zeit genau darüber unterrichtet ist, daß das deutsche Reich in Benezula nichts anderes betreibe, als die Befriedigung berechtigter Forderungen auf Schadenersatz. Nur eine willkürliche Beurteilung könne einen Unterschied in dem Vorgehen Englands und Deutschlands erblicken, die sich beide im vollen
gefunden, um ihr« Weihnachtseinkäufe zu besorgen. Dagegen war der Schweinemarkt schlecht besucht und" be'ahreu, sicherlich eine Folge des schlechten Wetters^
Zwiebeln Psd. 12 Pf. Knoblauch p. Stück 5 Psi Radischen p. Pack 15 Pfa, Meere tilg p. Pack 10 6®
30 Pfg.
Aepfel p. Pfd. 15-20 Pf.
. p.Korb 5 Mk.
Birnen p. Psd. 15-35 PL Weintrauben p.Pfd. 40-4 50 Pfg.
Aprikose» p. Psd. 60—70 Sichen p. Psd. 25 Pfa.
e p. St. 1-1.80 PL
er p. St. 1.20—1.60R. Enten p. Psd. 80-100 Psd. Gänse p. Psd 50-60 Pfg. Tauben p. St. 40 Pf. Hasen p. St. 3.50 M. Rehe P. Psd. 70 Psg. Rebhühner, junge, 100 Pf. Kapaune p. St. 3 - 3.50 ML
Bierkutscher Hartmann Staffel mit Wäscherin Helene Stauzebach, beide wohnhaft hier.
Geborene.
1. Erna Anna Emilie, T. deS Oberkellners HanG Georg Schneider. 2. Clara Gertrud, T. deS Kupfer»
»a daS englische Kabinet wandte, sondern ihm ^nfach seinen Entschluß bekanntgab, mit Afghanistan zukünftig in direkte Beziehungen
«Sdorf, 18. Dez. Schlechte Geschäfte . . auswärtiger Händler, der die im hiesigen und auch im deutschen Hause zu Marburg die I Fischteiche befindlichen Karpfen gekauft und dieselben oenusifrobe Zeit ein entinreAenheS fleben er. I H?ter bem ®fe herausfiichen wollte. Mit einem genutzfrvP! sen em enlsprekyeno^ Lenen er» I Wage» und den nötigen Geräten kam der Fischer zur weckte. Barbier, Badstube unb Wem nehm« I Stelle, Löcher wurden in das Li« gehauen und ge- auch in den Marburger Rechnungen einen reich» I trieben, doch die Karpfen blieben ruhig aus dem lichen Raum ein, I ®rnnb fitzen. Nach einer längeren Frühstückspause
Gleich auch to. «-»m.-chE«, bu M- S
unternahm, begann von beiden Setten da» Spiel I d« Händler wieder leer abziehe». W
Ät I M** ttnb Nachb-rgebi-t.
und Frankfurt (1543) den schmalkaldischen Bund I 19. Dez. Der Dragoner
für seine Sache zu interessieren. Dagegen fand I ^?^man« der 4. Eskadron hatte daS Unglück
der Deutschmeister die tatkräftige Unterstützung | Reitübungen von dem Pferde des Reben»
Kaiser Kails V.. den Hessen durch die Gesandtschaft mannes derm-t gegen die Schläfe geschlagen z» de» hessischen Rot« Johann Keudel vergeben« I ^^en- daß nmh am selbe» Lage, wenig«
umzustimme« versuchte. Auf dem Reichstage | stunden darauf der Tod eintrat.
zu Speier (1544) kam es bereits zu ernsten I öOUMBtftlt, 19. Dezbr. Gestern Abend LuSgleichsverhandlungen, die sich indessen noch I BfA“1. J.1 ging ei» schweres Gewitter übe, einmal zerschlugen. Erst durch eine vom Kaiser I ^fige Gegend hin. Unter Blitz und Donnev eingesetzte Kommission, den kaiserlichen Truchseß I ber Sturm und Regen praflelten erbsengroß» Hans Walther von Hirnheim und Lic. jur. I Hagelkörner m beträchtlicher Menge nieder. Heinrich Haffe wurde am 28. Juli 1545 durch | „ J9-. Dezbr. Der Holzhaue,!
den Vertrag von Kaffel den Kümpfen um die I ®nton Rau wurde im Walde von einer beim, DeutschordenSgüter ein Ziel gesteckt und der 3äöen umstürzende» Tanne erschlagen. E» Orden wieder in den Besitz der Ballei eingesetzt, hmterläßt eine Frau mit vier unmündige»
Rach Beendigung dieses Vortrags machte I pudern.
Herr Dr. Maurmann auf Grund einer I Kietze«, 19. Dezbr. Heute Rächt gege» von ihm gefertigten Karte kurze Mitteilung I 1 Uhr geriet der Rangierer MagnuS au» über daS AuSeirandergehen der Sprachgrenze | Großen - Lmde» im Bahnhof Gieße» beim und der bisher als richtig angenommenen I „ un^et bte Rüder eines Zuges. Dem Grenze des seiner Zeit fränkischen HeffengaueS I llnglückluhe» wurden beide Beine abgefahren», worauf Herr Prof. Wenck daurauf hiuwie«, I «- > -
daß die Konftruierung dieses Gaues auf einer I Vermischtes
77. ** •t? « « «*"' n-i" WI ™ 3m. W
Parolrmuflk findet morgen ^ aünsttger | nnd Leiter des zu errichtenden Schöneberger 12-.LU?r ™ WtlhelmSplatz Krankenhauses wurde Profeffor Lauderer-Sttckt- L^d»gram«tstf-lge»deS: 1. Frei weg! I fl6tt ausersehen. — Leutnant von Oertzen vo» Marsch v. Lata»». 2. - Ouvertüre twn I ben Halberstädter Kürassieren, der durch da»
Schneider. L Dänische« Volkslied vo« Hart- I Kriegsgericht zu Halle zur Dienstentlaflung und suite Walzer von Metra. I 4 Monaten Gefängnis verurteilt wardst Stetefeld. I war, weil er im Manöver gegen da« Dienst«
6. Soldatenleben, Marsch v. Schmeltng. I Mädchen eine« Quartier geb«« zudringlich ge» Der „ßetdrur Am morige» I wesen sein sollte, ist nach eingelegter Berufung
letzten Sonntag vor Weihnachen, der üu Volks- I vom Oberkriegsgeruht freigesprochen worden, munde der .goldene"' genannt wird, soll der I ■ ■ ------
Weihnachtsverkehr seinen Höhepunkt erreiche«. I 5*. ■
Wir wollen deshalb hoffen, daß dies auch hier I $l€u€|ir »eirpimU der Fall fein und daß der goldene Sonntag im I Fra«kf»rt t. M», 20. Dez. Wie di» Jnterrffe unserer Geschäftsleute seinem klingenden I .Frkf. Ztg." au« Madrid meldet, ist Name alle Ehre machen wird. Wer darum I bort die Familie Humbert der»; mit seinen Einkäufen noch im Rückstände sein I haftet worden.
sollte: morgen wird e8 hohe Zeit, die Gaben I A«gKb«r», 20. Dez. Wie die „Abendztg."
de« Christkinds heimzuholen, »och ist die Aus- I meldet, ist in letzter Nacht im benachbarte»
wähl überall eine reichhaltige, kmm etwa nicht I Göggingen das Elektrizitätswerk völlig nieder
Vorhandenes do« de« Geschäfte« bi« zum heiligen I gebrannt. Die Städte Göggingen und Pferse«
Abend prompt besorgt werde». Die prächtig I sind ohne Licht.
MWM. Danacy mto t. öent i treten zu wollen. Tolstoi bespricht zum Schluß Myre 1901 tm Heer 1&594 Personen, in der Marme I >,_« .0 ,«■ < D
935 Personen verurteilt worden, während 1410 und I .® «Riifjlanb« gegenüber der
83 Freisprechung erzielte«. Bei den Strafen über- I deutschen Bagdadbahn-Konzession, aber dte bewiese die Arreüstrafe. I kannte Erklärung des Finanzministeriums be»
- Wft sich jetzt ^ausgestellt bat will W S^om. weist mehr, als alles andere, welche Aufmerk» Weit tu «w Regung be, ertwi^ fchaftliche Versuchsanstalt', die jedoch mit Dozenten I dieser Frage widmete.
besetzt wird, und die deshalb auch Lehrziele neben I Mittelamerika. Wie au« Caracas ge» wiffenschaftl'chen Dersuchm zur Ausgabe hat. I meldet wird, weigern sich die Revolutionäre — Gestern fand die Ersatzwahl zum preußische« I „T »
Abgeordnetenhause für den Wahlkreis Gelnhausen- I strößtenteilS, Castro ^eeceSfoIqe zu leiste«.
Schlüchtern statt Abgegeben wurden 207 Stimmen, Hernande, soll etn Doppelspiel spielen, während
von denen 165 auf den Landeshauptmann Frhrn. I Matos offen gegen Castro ist. Die Revolutionäre zu «senbach in Kassel (konsi) und 42 auf «ahmen Riochico und Tucacas ein und schnitten
den Gutsbesitzer Lucke-Patershausen (Bund der Land- I k._ «n„rr„,r„u.. «. /r n. ,
Wirte) entfielen. Frhr. Riedesel ist somit gewählt. I 7?* „ X° ^IC ^“fTerLeitung ab. Castro
Der bisherige Vertreter des Wahlkreises gehörte der I «eß nicht alle Häupter der Revolutionären fret, fteikonservaliven Fraktion an. I sondern hielt beispielsweise Guerra gefangen.
— Der neue Etat der Reichs-Justizverwaltung 1 beziffert die Einnahmen auf 645048 Mk., die Stempel- abgabe« find aus 93028 Mk. veranschlagt.
— Die wenig erfreuliche Finanzlage des Ham- Hurgischen Staates, hervorgegangen aus den ganz ungewöhnlich großen Aufwendungen für bauliche Zwecke in den letzten Jahren, fall jetzt durch Erhöhung der Einkommen- und Erbschaftssteuer reguliert werden.
Der Etat für Kiautschau bemißt für 1903 die eigenen Einnahmen ans 455000 Mk., den Reichszuschuß ent 12421000 Mk. und die fortdauernden Ausgaben auf 5345316 Mk. — Der Etat des Reichs-Jnvaliden-
fonds veranschlagt die Summe der Ausgaben auf I berufen.
AE749 unb die Einnahmen an Zinsen auf | * Hessischer Gkschichtstzrrri«. In der gestrigen
10148C00 Mk., sodaß etn Kapitalzuschuß von I cTxL, -“e iy.r,
888.55 749 Mk. erforderlich wird. Im Etat der Reichs- 1 Atzung deS Hessischen Geschtchtsverem« hielt
druckerei find die Einnahmen mit 7905000 Mk., die I den Hauptvortrag Herr Dr. HuhSkens, Volon-
Ausgaben mit 5586671 Mk. veranlagt, im Etat für I tär am König!. Staatsarchiv, über das Thema
-Der Versuch Philipps deS Groß«, zur Säku- ’S"'««?” d-° ®euttoorte„6. v-I-i Hch--,' find auf 795282880 Mk. beziffert. I Wir heben daraus folgendes hervor: Durch die
— Die Verhandlungen über neue Handelsverträge I Beschlüsse der Synode unb des Landtages zu
-wischen den Dreibundstaate« und Rußland sollen nach Homberg (1527) Waren auch die reichen Be- sä'3«fdÄ”ttd* .b" Ä «i“,s aus Berlin deutet an, daß die Dinge zwischen I orden durch die Frömmigkeit und Fretgebtgkett Deutschland und Rußland bereits weiter ge- I der Landgrafen und der Ritterschaft imHeffeu» diehen feieu Das freifiunige Blatt weist auf Graf I lande erworben hatte. Die deutsche« Herren Duwws glückliche Hand in solchen wirtschaftlichen I
Fragen hin, in welche die auSwättige Politik hinein- | ™ Marburg, die Hüter
spiele, uud mahnt zur Vorsicht in Prophezeiungen I °es Grabes der hl. Elisabeth und der hessischen gegen kommende Handelsverträge. Es giebt in diesem I Fürstenseputtur bildeten mit ihrem Landkomtur Zusammenhang der Ansicht Raum daß die Wahlen den Mittelpunkt der Ballei Heffe«, deren Be» säum vor dem Oktober anberaumt werden I sitzungen bis in die Gegend von Mainz und
bis nach Thüringen hinein sich erstreckten. Ein Versuch Philipps des Großmütige», gemäß ben Hornberger Beschlüssen, einen Mitverwalter im Marburger deutschen Hause einzusetzen, wurde vom Landkomtur Daniel von Lauerbach noch einmal durch Verttag abgewehtt. Weitere Zwistigkeiten reihten sich an jenen denkwürdige» Sonntag deS Jahres 1539 an, an dem der
auSgestatteten Läden und Schaufenster geben I HerKfel», 20. Dez. Hier wurde» durch Zeugnis davon, daß unsere Geschäftsinhaber I daS Hochwasser die Badeanstalt und der Ei«»
auch in diesem Jahre alle« aufgeboten haben, I brecker zerstört.
um den Ansprüchen eines jede« Einzelne« tm I KorfSr, 20. Dez. Der gestrandtte Panze, großen Publikum gerecht zu werden, möge ihnen I „Wittelsbach* ist heute morgen 4.15 Uhr doch
deshalb auch al« Lohn eine gute Einnahme und I Panzern .Prinz Heinrich" und .Kaiser Wilhelm
. . . . , morgen ein .goldoer" Sonntag in deS WotteS I der Große" abgeschleppt worden.
fahtten ihren Gegenstand zu nehmen. Im Der- I bester Bedeutung beschieden sein. I Port of Spat«, 20. Dez. Die Blockade
laufe dieser Stteitigkeite« entwich der Land- I * Wrgspernmg. Wie das .König!. Land- | gegen Venezuela tritt von heute uchmittag 3 Uhr
komtur Wolfgang Schutzbar gen. Diilchliug gen I ratsamt" bekannt macht, ist infolge von Hoch- I ab in Wirkung.
Friedberg, und seitdem entbehrte die Kommende wafferzerstörung der Landweg Wehrda- Kölbe I B - ■ ; r. ■ ■ ■ —a.'rr m
Ausland I Landkomturs, der sich der Sicherheit wegen I für Fuhr- und Fußverkehr gesperrt. Durch I Auszug «MS de« Sta«desdLcher« deE
»eA4erMMA “«^r ßanbe« auchtelt Jrn Jahre 1543 am Einsturz de« großen WafferdurchlaffeS dicht Kö«igl. Preußische« Sta«desa«tsdezirk» . rx-'n Ita. *■ ”e«!erttns be- I 17. April wurde Schutzbar zum Deutschmeister I jenseits der Lahnbrücke ist der Weg Wehrda- I Marburg.
»uftragte ihren Geschäftsträger tn Caracas, der I gewählt und ernannte an seiner Stelle Johan« I Kölbe unvassierbar geworden. I Bom 18 bis 20 Dezember 1908.
^^Ä^ Regierung erne Rote zu über- 1 von Rehen zum Landkomtur der Ballei * Weihnachtssrier. Morgen abend 7V, Uhr »«-.belickte.
«ttel«, die besagt, daß die Ansprüche, die sett Hessen. Diese vorübergehende Vakanz der Ballei findet im StadtmisfionShause Rotergraben 51 1 ’ ®
Beginn von Castro« Präsidentschaft entstandm I war für Hessen da« Zeichen, einen neuen Ver- I die Weihnachtsfeier des hiesigen evangelischen |htb, eine ebenso günstige Behandlung erfahrm I such zur Säkularisation der Deutschordens- I Jünglings- und Männer-BereinS statt. Der
wüffe«, al« den anderen Ansprüche« gewährt I beschungen zu unternehmen. Die damalige I Verein läßt alle Freunde der Sache einladen.
jL- Die Ansprüche, die au« der Zeit vor I polittsche Konsteüatton verhieß zudem de» I * Gesellenprusungsrecht für gemischte Jnmutge».
1899 herruhren, seien gemäß der Meistbe- I besten Erfolg. So nahmen denn auf landgrüf» I Der Minister für Handel und Gewerbe hat I tomiebemeifterS Andreas Wegerich. 3. Maria
k^strgungSklausel aus den Zolleingängen zu lichen Befehl in Abwesenheit des Statthalter« I aus Anlaß eines Einzelfalles erneut entschieden, | Aristme Louise, T. de« Metzgermeisters Earl Ehriftia«
l(t l” ^fh4ew’ jedoch zu Marburg Georg von Kolmatsch Kraft Rau daß gemischten Innungen das GesellenprüsungS- gßebT 5.' ÄtoiÄ ÄSrt Äitrj, ’ = «- r-j. I ■ettL Vertreter, Johannes Eifermann, der Um- I recht von den Handwerkskammer» nicht erteilt I Eonrad Wilhelm König.
Rußland. Anläßlich eines kürzlich er- verfitätsvogt Jakob Thenner gemeinsam mit werden darf. Nerüorbeu»,
Ichienenen AttikelS Paul Tolstoi» erkätt das dem Bürgermeister Kaspar Kirchhof und dem * vrikfmarkruvtrktmf durch die »aditdostzd«»- , sraTAJ 1-n.Ju.TLJ,
lufR^e Auswärtige Amt folgendes: Nach den Bettreter des Schultheißen, Andreas Scherer hü«dler. Dn Minister d-r öff^m Arbeit^ Halbsüß^I^Ä^2.^Lrn-i^FttedÄ
J .ictlfttungc» Tolstois habe sich Rußland de» I am 5. Ma» da« Marburger deutsche Haus ei« I hot die Eisenbahndirekttonen angewiesen, die I Reumann, 60 I. alt. 8. Proftstorswftwe Eharlottg
Iroiberungen England«, den „ersten" Vettrag I und versiegelten die Bestände. In der Folge- I Bahnhofsbuchhändler ihrer Bezirke zu ersuchen I fe“nn Q?6: stoppen, 77 I. alt 4. Pwündner be«
taM« dn M-„dsch°r°i äu »er. gil w-rd.» -»ch di- D-».,ch°rd°nih-»§ j-d--,Ä, Ä M t U
-en-«n51e ^bhauptung ist un- I Amöneburg, Kirchhain, Felsberg, Fritzlar, I zim Verkauf vorrätig zu halten und ihre Ab- I Fuß zu Marbach, 80 I. alt
E'chtig- ®« tn fein Vertrag vernichtet worden, I Schiffenberg und Wetzlar eingenommen und ihr I gäbe zum Selbstkostenpreise durch Aushang
,» konnte also ferne Rede sein von irgend einer Inventar verzeichnet. Für den Rest der Ball« I bekannt zu geben.
Forderung, die England a» Rußland gestellt scheiterte die hessische Aktion an dem Wider- - - — hat. Für Rußland lag keine Notwendigkeit stände des Kurfürsten von der Pfalz und de« »ine« Vertragsabschlüsse« vor, der aber später I Herzogs Moritz von Sachsen, welche die Deutsch- tatsächlich vollzogen wurde. Dies geschah nur ordenshäuser zu Friedberg, Ober-Flörsheim, aus Drängen der chinesischen Regierung. Nach- 1 Gelnhausen und Griffstedt an der Unstrut mit dem England und Jopa« ein Bündnis geschloffen, ihrem mächttge« Arme deckten, bekundeten Rußland und Frankreich em enge« I I» den von Hessen besetzten Häuser» wurde Zusammengehen in Ostafien. Dies ist daS beste I alsbald eine geordnete Verwaltung eingerichtet. Dementt gegen die Behauptung, daß in den I Zum Obervogt im Deutschen Hause zu Mar- Angelegenheiten Chinas England und Japan I bürg wurde der Marburger Bürger Jakob Geil eine hervorragende Stellung einnehmen. Be- I (_"1 1, " v
»üglich Koreas ist bekanntlich 1896 zwischen Förster u. drgl. 'eingesetzt. Die Usche^Dw Rußland und Japan ei» Vettrag cchgeschloflen, waltung litt unter dem Ausfall vieler Em- der beiden Staate» gestattet, eine Anzahl I künfte, welche entweder garnicht, oder noch an Truppen in Korea zu halten. Danach ist daS I den deutschen Orden entnchtet wurdtti, an den palten kleiner Truppenteile seitens Japans in I außergewöhnlich hohen Besoldungen der Beamten Korea ebensowenig, wie die Anstellung be« I trab an der Deckung hoher regelmäßiger AuS- Japaners Cato eine Verletzung dieses Vertrages. I gaben, z. B. für daS Hospital durch außer- Was den Engländer Brown, den Chef der I ordentliche Mittel.
Zollverwaltung, angeht, so befindet er sich auf Zur Zeit der Besetzung deS Marburger Grund eines Konttaktes im koreanischen Dienste. I deutschen Hauses befanden fich darin der Trapier Die Mitteilung Tolstois über die Lage in I Gottfried von Holdinghausen, Erwin von Rehe«, Mittelafien ist ebensowenig unrichtig. England Heinrich Wiederstein, Heidrich von Rolshause« dkkuptette den Südosten PerfienS nicht, und I und der alte Spitalweister Wilhelm von Breiden- wenn eS einige Versuche machte, die Perfische dach. Alle mit Ausnahme deS letzte», der fich Grenze zu überschreiten, so find diese Versuche später abfinden ließ und in Biedenkopf fich ein durch daS- Einschreiten Rußlands rechtzeitig I Haus kaufte, blieben dem Orden treu, weniger »bgewiesen worden. Die Beziehungen Rußlands I aus tiefem religiösem Bewußtsein, als im »u Perfien verbessern fich andauernd. Die I stolzen Gefühl ihrer ritterlichen StandeSehre. Grenzregulierung mit Afghanistan fand bereits I Schon seit Jahrhundetten war der deutsche por dem Burenkriege statt. Wenn Rußland ' '
un Jahre 1895 die Abtretung eines Gebietsteiles zwischen dem Oberlauf deS Amudaja und Indien zuließ, so verpflichtete es andererseits England, dieses Gebiet sich nicht einzuverleiben. Was sodann Rußlands Beziehungen zu Afghanistan betrifft, so ist eS notwendig, zu trklären, daß Rußland sich mit feinem Ersuchen
§ 8»r War»»»ß. Welch' unglückliche Folgen es haben kann, wenn Kinder mit GlaSgegen- ,
ständen spielen, sollte eine hiefige Familie er- I
fahren. Deren Kind fiel mit einem Glase in I ^ndkäse p^St' ^12^M
der Hand vorn Stuhl und riß sich dabei eine I Käschen per St 4 Pfg.
solche Wunde in den Arm, daß fie vernäht I Kochkäse per M. 40 Psg. werden mußte. «äsematte Per St 5 Psg.
8 Ntberschwe»»«»«. Das Pfeiffer'sche Gäß- Kartoffeln p. Psd. 4^Pf. chen vom Fronhof nach der Schulstraße ist seit I Endivien p. Psd. 50 Ps.
„ „ , einigen Tagen total überschwemmt und deshalb I Porree 1 St. 5—8 Pfg.
bestimmt, auch für die übrigen Häuser Vögte, I völlig unpassierbar. I Allerle i St. 15-20 M-
t Strafkammer. Ein junger Man« au« Schell» - — - --
bach, der Maurer Adam Koch, stand wegen fahrlässiger Körperverletzung unter Aaüage. Er wurde be- schuldigt, am 15. August b. I. in Oberbülsa einem kleine« Junae« ungelöschte« Kalk in« Auge gespritzt z« habe«. Da« arme Ki«d war durch diese Geschichte um sein Ange gekommen. Wie a«S der Verhandlung hervorging, hatte Koch einen gewölbten Keller aus- I 50 Pfg geputzt, der kleine Junge sah ihm durchs Kellerloch I Salat p. Kopf 15—18 Pfa mit zu unb hierbei passierte das Unglück. Koch gab I Möbren v Pack 10 Ma an, daß er nicht absichtlich gespritzt habe; beim Be» I m,,
Wersen der Wände sei jedenfalls «was durch da« I Kellerloch gespritzt Das Gericht beschloß, einen I Augenscheinstermin abzuhalten — Ferner wurde aus • ' - t- ■ Umgegend hatten sich em-
ber Untersuchungshaft bet Kellner Joh. Friedrich Sommer au« Rostock, ein schon viel vorbestrafter Mensch, vorgeführt. Beim Logieren in bem Kirfch. berg'schen Gasthaufe in Zwesten hatte er eine günstige Gelegenheit benutzt unb bem Witte 10,50 Mk. entwendet. Das Gericht erkannte auf 6 Monate Gefängnis. Erwähnenswett für spätere Fälle ist, daß bem Zeugen Kirschbaum, der wegen des beginnenden jüdischen Sabbats um Aufschub der Verhandlung ersuchte, mitgeteUt wurde, daß solche Gesuche ein für allemal nicht berückfichttgt werden könnten.