mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.
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Sonntagsbeilage: JUustrirtes Sonntagsblatt
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SejujSfieiS: M ter 8 SM.. Marburg 37. Jahr»,
bei allen PsstLmtern 2,25 Mk. (excL Bestellgeld). w A Mnihorfi+sta - erA M*'ö<
«SusertivnSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. Mttwoch, 17. Dezember 1902. - Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
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Der erste Schuß ist gefallen.
Den Rebellen in Puerto Cabello haben die Geschütze des englischen Kriegsschiffes „Charybdis" und der deutschen „Vineta" eine heilsame Lektion erteilt, die nicht ohne gute und nachhaltige Wirkung geblieben sein wird. In Puerto Cabello waren auf Anordnung des Präsidenten Castros eilige Kriegsvorbereitungen getroffen worden. ES waren dort auf einer den Hafen beherrschenden Anhvhe ein paar Dutzend Kanonen aufgefahren und für venezolanische Verhältniffe starke Streitkräfte konzentriert worden. Die genannten beiden Kriegsschiffe waren infolgedeffen unausgesetzt bedroht, konnten den Hafen aber selbstverständlich nicht verlassen, da ihnen die Aufrechterhaltung der Blockade oblag. Obwohl weder deutsche noch englische Staatsangehörige mehr in Gefahr schwebten, diese vielmehr ohne Ausnahme schon einige Tage vorher befreit und in Sicherheit gebracht worden waren, so blieb den Kommandanten der „SSineta" und der „Charybdis" schließlich doch nichts anderes übrig, als dem Befehlshaber von Puerto Cabello in Form eines Ultimatums anzukündigen, daß die FortS der Stadt in Grund und Boden geschossen werden würden, wenn die feindselige Haltung der venezolanischen Truppen nicht eingestellt und die Waffen nicht übergeben würden. Das Ultimatum lautete, daß diese Forderungen bis zum Sonnabend nachmittag 5 Uhr erfüllt sein müffen, wenn die ausgesprochene Drohung nicht zur Durchführung gelangen sollte. Wer sich nicht fügte, waren die Verteidiger von Puerto Cabello. Mit dem Glockenschlag 5 Uhr be- gönnen daher die Geschütze der beiden Kriegsschiffe zu donnern, und eine zielsichere Bombe nach der anderen schlug in die Forts von Puerto Cabello ein. Diese suchten anfangs das Feuer zu erwidern, wurden jedoch sehr bald zum Schweigen gebracht, ohne daß sie der „Vineta" oder der „Charybdis" auch nur mit xiner einzigen Kugel zu nahe gekommen wären. Um s/<6 Uhr konnten die beiden Kriegsschiffe oas Feuer einstellen. Da8 Fort Salano und das Castell Libertador lagen in Trümmern, der Stadt Puerto Cabello selbst war nicht der geringste Schaden zugefügt worden. Der Befehlshaber des genannten Castells wurde gefangen genommen, zwei Mann der Besatzung waren verwundet worden. Die Mannschaften der „Charybdis" nahmen darauf Besitz von dem Castell, dessen Geschütze unbrauchbar gemacht wurden. Der Eindruck dieser ersten ernsthaften Zwiesprache zwischen den Kriegsschiffen der verbündeten Mächte und venezolanischen Besatzungstruppen war ein verblüffender. Die Venezolaner scheinen sich tatsächlich in der von Castro erweckten Einbildung befunden zu haben, unangreifbar zu sein. Nach dem Fall der Befestig-
6 ^Nachdruck verboten.)
Schloß Schönfeld.
Roman von B. Corony.
(Fortsetzung.)
Dieser hartnäckige Widerspruch reizte Meinau. Er hatte immer noch seinen Willen durchgesetzt und bestand auch jetzt darauf.
„Mein Wort ist gegeben und es wäre das erste Mal, daß ich es bräche. Warum kannst Du mir nie freundlich und zustimmend entgegenkommen, Valeska? Weshalb willst Du niemals Hand in Hand mit mir gehen? Sollte eS nicht anders fein zwischen Menschen, welche unSlösbar verbunden sind?"
„Gewiß sollte es das. — Aber seltsamerweise erinnerst Du Dich stets nur dann daran, wenn es sich um Deine Wünsche handelt und nie, wenn es gilt, den meinigen gerecht zu werden."
„Da wären wir also wieder auf dem alten Standpunkt der ewigen Klagen und Vorwürfe angelangt. Lasten wir daS unerquickliche Thema fallen. Aber wie verträgt es sich mit Deiner Frömmigkeit, ein mutterloses, schutzbedürftiges Kind von der Schwelle stoßen zu wollen?"
„Betrachtest Du Dich wirklich als verantwortlich für den unglücklichen Zufall, so bringe das Mädchen doch bei ehrlichen Leuten im Dorf unter, die eine tüchtige, brauchbare Magd aus ihr machen."
„Ich habe versprochen, daß sie hier eine Heimat finden und sorgfältig erzogen werden soll."
„Ein sehr übereiltes Versprechen." .
„Uebereilt oder nicht — ich erfülle es."
*Jch kann Dich nicht hindern und bin längst
Die deutsch konservative Reichstags-Fraktion ist am Montag, den 15. Dezember, zu einer besonderen Sitzung zusammengetreten und hat folgende Resolution beschlossen:
„Die konservative Fraktion des Reichstags ist der Ueberzeugung, daß in der Trennung ihrer Mitglieder bei der Abstimmung über den
bleibt."
„Mein Wort ist ohne jeden Vorbehalt verpfändet," brauste Walter au', „und —"
„Gestatten Sie mir, auf'Seite der gnädigen Frau zu treten," fiel Olschmann ein. „Wenn etwas Ordentliches aus der Kleinen werden und wenn sie dereinst ihr Fortkommen finden soll, dann müssen ihre Abstammung und die Verhältniffe, in welchen sie bisher gelebt hat, vergeffen werden. DaS ist eine Forderung, die wohl schroff erscheinen mag, aber durchaus im Jntereffe Ihrer Pflegebefohlenen liegt, Herr
Umschau.
Die konservative Partei und der Bund der Landwirte.
Debatte mit einigen redaktionellen Aenderungen vom Beirat angenommen. Bezüglich der Auswahl der zu befragenden Verbände rc. wurde beschlossen, in der Weise zu verfahren, daß zunächst eine beschränkte Anzahl von Verbänden aufgefordert werden soll, alle ihnen bekannten Verbände und Vereine zu bezeichnen und daß dann auS diesem Material Seitens des Kaiserlichen Statistischen Amts mit Hinzuziehung deS Referenten des Beirats eine Auswahl getroffen werben soll. Bezüglich der Handelskammern
-..-ö------------ . ~ . war der Beirat der Ansicht, daß tunlichst alle
Antrag von Kardvrff keine grundsätzliche I Handelskammern zur Aeußerung ausgefordert Meinungsverschiedenheit in der Stellung der I derben sollen.
Fraktion zu den Forderungen ihres Programms I gu$n 2. Punkt berichtete Geh. Regierungsrat hinsichtlich des Schutzes der Landwirtschaft zu I Neumann über die Beratungen des Ausschusses v.. V7*. .. . I für die herauszugebende Zeitschrift. Es schloß
Sie bedauert und mißbilligt die in I batan eine eingehende Erörterung über die
Nr. 585 der „Deutschen Tageszeitung" ver- Beteiligung der Naturalverpflegungsstationen öffentlichte Erklärung des engeren Vorstandes I un£ ^er gewerblichen Stellvermittler sowie auch des Bundes der Landwirte, wodurch , scharf I bet Gewerbeaufsichtsbeamten an der geplanten Stellung genommen wird gegen diejenigen I Arbeitsmarktstatiftik und sodann eine längere konservativen Abgeordneten, welche für den An- 1 ^hMe über dis Methoden der Berichterstattung trag von Kardvrff (Zolltarif) gestimmt haben, ä6er ben Arbeitsmarkt an.
und worin diesen sogar der Vorwurf gemacht 3um [^ten Punkt der Tagesordnung teilte wird, daß sie gegen ihre, lange Zeit hindurch bet Besitzende mit' daß von dem Reichskanzler betätigte wirtschaftliche Ueberzeugung gestimmt bem Kaiserlichen Statistischen Amt die Resolution hätten." . , des Bundesrats zur Erledigung überwiesen sei.
Die konservative Fraktion ist bet ihrer nQc£) welcher dem Kaiserlichen Statistischen Amt Stellungnahme von der vollauf begründeten ^ie Zusammenstellung des Materials bezüglich Anschauung ausgegangen, daß die weitesten 1 bei Z^ge der Arbeitslosenverficherung über- Kreise des Bundes der Landwirte keinesfalls tragen werden soll. Zur Beratung darüber, in der Meinung sind, die der engere Vorstand in welcher Art bei dieser Zusammenstellung vorzu- seiner Erklärung vertreten hat. Es wird viel- Qet)en und zur Feststellung der Geficyts- mehr von der Fraktion als sicher erachtet, daß I punkte, nach welchen die Zusammenstellung des die Mitglieder des Bundes der Landwirte in I Materials zu erfolgen habe, wurde aus Vor- ihrer überwiegenden Mehrheit die durch die I r^|ag be§ Vorsitzenden ein Ausschuß gewählt.
nun verabschiedete Zolltarifresorm gebotenen 1 Dort eile zu würdigen wissen und daß sie ein Scheitern derselben für verhängnis-
ungen von Puerto Cabello waren die Venezolaner, der abenteuerische Casiro an der Spitze, wie umgewandelt. Herr Castro verkündete alsbald, er habe den Behörden von Puerto Cabello ein Telegramm mit der Weisung, die verlangte Genugtuung zu geben, übersandt. Dieses Telegramm sei jedoch erst um ’/iJS llhr nach Puerto Cabello gelangt und konnte daher bis zum Ablauf der in dem Ultimatum gestellten Frist den Behörden nicht mehr ausgehündigt werden. Natürlich ist diese Ausrede eine faustdicke Lüge. Wäre ein derartiges Telegramm ein* getroffen, so hätte die Kommandantur bald nach Eröffnung des Bombardements Kenntnis davon erhalten und den beiden remden Kriegsschiffen die Uebergabe signalisieren . ■ - können. Nicht vor, nein erst nach dem Fall | n g{e Puerto Cabellos begann es im Kopfe Castros zu dämmern. Dieser gewiffenlose Usurpator begreift jetzt, daß er sich durch die Entsetzung seines sinnlosen Widerstandes auch den letzten Rest der Sympathie seiner Venezolaner verscherzt, die nun genau wissen, zu welchem Ende dieser Widerstand führen muß. Daher lenkt er ein. Er wie seine Frau statteten der Gemahlin des deutschen Geschäftsträgers in Caracas, der Frau von Pilgrim, einen Besuch ab, Herr Castro bot der leidenden Dame Gastfreundschaft im Palais Mir öfteres an. Die Zusammenkunft soll in sehr herzlichen Formen stattgefunden und in der Bevölkerung von Caracas einen ausgezeichneten Eindruck gemacht haben. Ehe das Schicksal von Puerto Cabello entschieden war, hatte sich auch in Caracas die Sage so scharf zugefpitzt, daß die Fremden der Stadt in das Haus des amerikanischen Gesandten Bowen flüchteten, der alle gastfrei aufnahm, nachdem er für die Herbei-
schaffung ausreichender LebensmE Sorge ge- I Scheitern derselben für Verhängnis- I Antisemiten und Konservative, tragen hatte. Inzwischen hat sich die Si u- erachtet haben würden. I Wenn von antisemitischer Seite den Kovser-
®XbtfZÄ Cara as ' ^unächt allerdings --------- vativen „wohlw°llende"^Ratschläge gegeben
® Beamten I Beirat für Arbeiterstatistik. werden, so macht das immer den Eindruck-wer
schon Wiede/ eröffnet 'werden konnte. Mit Am 13. Te-ember d. Js. fand im Kaiser- ^chsp.redigt. Die
welchen Mitteln der brave Castro kämpfte, um lichen Statistischen Amt eine Sitzung des Beirats im Reichstage ist beka^tlich die i sich
den Haß seiner Venezolaner gegen die ve - für Arbeiterstat.stik statt. Auf der Tages- einigste und rn ihrer St llungnahme u allen
bündeten Mächte zu richten und seine Autorität ordnung standen: 1. Tie Erhebung, betreffend Politischen Fragen zerfahren^^npye Von
im Sande aufzufrischen, das zeigt folgendes die Arbeitszeit m Komtoren, Bericht des Aus- dieser überJ^ttaEtW
Beispiel: Am 9. d. M. waren von englischen I schusfes: 2. die Herausgabe einer monatlichen lehrt zu werden, hat also immer etwas Burleskes
und deutschen Kriegsschiffen einige venezolanische Zeitschrift durch die Abteilung für Arbeiter- «ri sich. !Nun haben die wenigen
Fahrzeuge mit Beschlag belegt worden. Seitdem statistik, Bericht des Ausschusses, und 3. ge- anwesenden Antisemiten sich/A ver chiedenen
ist von den bes^lagnahmten Schiffen keines jchäftlicke Mitteilunaen. ^er noch »Ü StaÄ
mehr gesichtet worden. Castro behauptet nun, Zum ersten Punkt der Tagesordnung wurden Gegnerschaft desAntrages^ Kardvrff-durch venezolaniswe Soldaten hätten von der Nähe nach dem Vortrag des Referenten, Geheimen jungen , unibibiefer un5W eifelbafJa«tat iföe ehe? der Forts von Guaira einige der ge- Rats Dr. Fischer," die von dem Ausschuß für ^°up veranlaßt n a di - sozialen
fangenen Schiffe in die Luft fliegen sehen, die Komtorerhebung vorgeset lagenen Frage- Blatter des Abgeordneten Liebermann von
Diese Behauptung läßt sich durch den Hinweis bogen, welche an die Verbände und Vereine I Sonnenberg ru folgenden Worten.
auf die Tatsache leicht als Lüge feststellen, daß der Kaufleute und Hordtungsgehülfen sowie „Auch den Deutschkonservativen hat das alte
die betreffenden Schiffe von Engländern be- I der Packer, Hausdiener rc. und an die Handels- I Hebel des Fraktionsgelstes schlimm mugeipteit
mannt wurden und seitdem englische Dienste tun. I kämm er n versandt werden sollen, nach längerer I
s«... eine Rull im eigenen Hause v. Meinan. Bei etwas gesundem Urteilsver- I der das dunkelgraue Kleid und ein eng um
baian gewöhnt, eine Rull im eigenen Hause a^ew ^sem Mann trotz aller das unschöne Gesicht schließendes weißes Haub-
Damit rauschte Valeska hinaus. Tagsüber tadlnSwerten Reden, die er in höchster Auf- chen ein nonnenhaftes Aussehen gaben, erschien wurde nichts mehr zwischen ihnen über die An- I tegung führte, zutrauen will, wird er selbst zu I und fragte nod) ^n Befehlen der Gna igen. geleaenheit gesprochen. ber Erkenntnis gelangen, daß sein Opfer nicht „Nehmen Sie das Mädchen m,t, Beate und
Gegen Abend kam Olschmann, um von der I halb gebracht werden darf." I sorgen Sie für anständige Kleidung. In em
Gutshnrschaft Beiträge für eine wohltätige I „Der Herr Rektor kann ja Recht haben I bunten^Narrentand darf sie hier nicht herum- StiftunQ cntQßüenAunßbnicn. I unb id) mitt bßt Trubel nicht im fielen, I loufcn. . u
Währenb seiner Anwesenheit brachte Franz I erklärte Springer barsch unb kurz. „Ich hab I "^h^vohl, Ew. ©naben.
Svrinaer die Kleine sie lieb und wenn es für ihr Glück geschieht Die Wirtschafterin wollte Gertrud fort-
P Gut Sie können beruhigt abreisen. Dem I — dann immer zu. — Aber wenn e8 ihr hier I fuhren, doch diese riß sich los unb war so nn-
Kinde wird cs an nichts mangeln," sagte Meinau. nicht gut geht, wenn sie etwa das Aschenbrödel geberbig, daß der schöne, vomehme Knabe halb
Und wie denkt die Gnädige darüber ?" I machen soll und über die Achsel angesehen wird, lachend, halb mitleidig auf sie blickte und Tief.
fragte Springer, einen forschenden Blick auf bann ist es am Ende doch besser, ich nehme sie „Die sieht ja wie ein böser Kobold aus. Ich
bas unfreunbliche, hoffärtige Antlitz der Dame gleich wieder mit." I glaube, sie beißt.
riAtenb „Nein, dafür bin ich da!" rief Walther, „Da, wenn Du mir nahe kommst tu ich s.
Ich will der Wohltätigkeit meines Gemahls seine Hand auf die Schulter des Mannes I Ich will bet dem Vater ""d bei Phhlax »vb
keine Schranken setzen und mache natürlich legend. „Das Kind steht unter meinem Schutz. Peter bleibem Hier ist es häßlich. Ich will
seinen Willen zu bem meiniaen," erwiderte Wenn Sie schreiben, werbe ich Ihnen aus- fort - fort!
Valeska mit kalter, harter Stimme. „Als I jährliche Antwort geben. Sie sollen nie m I Die kleinen Fuße stampften ben Boden und
Lerrin dieses Hauses dürfte mir jedoch vergönnt I Sorge um das Schicksal des Mädchens sein. I die braunen Fäustchen wurden auf die über-
fein eine Bedingung zu stellen. Wenn ich mich I Daraus mein Wort!" I strömenden Augen gedrückt.
des Mädchens annehmen soll, so verlange ich „Ich glaube, daß Sie es halten werben." „Ein sehr ungezogenes und wie ich furchte, dafür daß sie vollständig von ber Vergangen- I Unterdessen waren zwei Personen emgetreten: bösartiges Kind tadelte Olschmann. , .Da beit losgelöst wird, also daß der Vater sich aller I ein schöner Knabe mit goldblonden Locken unb dürfte es viel Unhaut auSjujaten geben.
Rechte begiebt und künftig diesem Ort fern- eine blaß unb kränl.ich aussehende Same: Valeska nickte. „Wir Schemen uns eine
H 1 Melanie v. Sterneck. schlimme Last aufgeburdet zu haben.
„Nun also, die Sache ist abgemacht," stieß I „Lieber Himmel, das Mädchen kommt sich Springer hastig hervor. „Adieu, Trudel." I fremd und verlassen vor. Wenn sie erst^ernge-
Flüchtig, wie jemand, der sich vor seiner I wohnt ist, wird sie schon anders fern, rief eigenen Erregung fürchtet, küßte er sie unb I Meinau ungeduldig. „Ich reite jetzt nach Lundeck wollte gehen. Aber Gertrud, die während der I hinüber. Beate sorgen Sie dafür, daß die Kleine ganzen Zeit trotzig und scheu in einer Ecke ge- I sich hier heimisch fühlt. Und kein unfreundliches standen hatte, klammerte sich laut schreiend Wort! Hören Sie? Das verbiete ich von vornan ihn I herein ausdrücklich."
Fast gewaltsam löste er ihre kleinen Hände Die silbernen Sporen klirrten hell anem- und stürzte fort. I ander, als er schnellen Schrittes das Zimmer
Frau v. Meinau klingelte. Eine ältere Person, I verließ. (Fortsetzung folgt.)