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Heffen-Nassau und Nachbaraebiett
Oberka«s««se«, 12. Dez. Der von der Gemeinde diese« Jahr zu zahlende Wildschaden beträgt annähernd 20 000 Mk.
Harra«, 12. Dez. Am 2. Februar n. I. kehrt nach 600 Jahren der Tag wieder, an welchem dem Flecken Hanau die Stadtrechte verliehen wurden, somit der Tag, den man al» den Gründungstag der Altstadt bezeichnen darf. Kirchliche Feiern, Schulakte und eine akademische Feier im Stadttheater werden die historische Wichtigkeit de« Gründungstages in der Er» innerung wieder wachrufen, lebende Bilder au» der Geschichte HanauS, Illumination und Fackelzug werden der Feststimmung auch äußeren Ausdruck verleihen.
Frankfurt, 12. Dez. Ein Schaffner fand in einem Abteil 2. Klaffe deS Schnellzuges Hamburg-Frankfurt einen Tausendmarkschein. Vielleicht ist der Verlierer so nobel und vergieß ganz den Verlust.
Erndtebrück, 12. Dq. Am verflossenen Mittwoch entstieg auf dem hiesigen Bahnhöfe ein fremder Hausierer dem Mittagszuge. Außer einem Pack Schirme trug er auch noch ein Packet an der Hand und begab flch damit in den Ort. Er war aber noch nicht weit ge» kommen, als ein junger Mann hinter demselben herlief und ihm daS Packet abverlangte, worauf der Hausierer dasselbe auch sofort verabfolgte. Als Quittung erhielt der Dieb einen mächtigen Wischer, mit einem derben Knüppel, der ihm wohl klar gemacht hat, daß man fremdes Eigentum liegen lassen muß. Jedenfalls ist er noch glimpflich davon gekommen.
Krenzthal, 12 Dez. Gestern ereignete siL hierorts laut .Sieg. Ztg.' ein entsetzlicher Unglvcksfall, der allgemeines Bedauern und Mitleid erregt. Ein frische«, blühendes Mädchen von 12 Jahren au« Ernsdorf wollte die schulfreie Zeit in der Mittagspause auf der Schlackenhalde vor dem Walzwerk der fiärma Justus Stablschmidt mit Zinderlesen ausfüllen. Dabei kam da« Mädchen mit einer noch glühenden Schlacke in zu nahe Berührung. Die Kleider fingen fleuer und im Nu brannten sie lichterloh. Das arme Kind liegt jetzt lebensgefährlich verletzt darnieder.
einheimischen Erzeugnissen leben, waL ja allerdings durch deu Reichtum deS Landes erheblich erleichtert wurde.
Bei meiner Ankunft in Garua fand ich einen Brief de» in Kunde residierenden französischen Offiziers vor, worin er mich um eine Unterredung in Ngaundere bat. Am 10. Juni marschierte ich also über Bebens, Adumre, Rei Ruba auf Ngaundere ab. Auf dem ganzen Wege lebt eine ungemein zahlreiche Bevölkerung, die Gegend ist sehr reich an gebaut und eS werden große Mengen von Kautschuk und Gummi arabicum von Haussahändlern nach Dola und auf französisches Gebiet gehandelt. Die Städte befinden sich alle in einem blühenden Zustände, die Einwohner, FullaniS, der mohammedanischen Religion angehörig, machen durchweg einen hochkultivierten Eindruck. Rei Rubri und Ngaundere, beide mit je 30 000 Einwohnern, sind vorzüglich gebaut und große Handelsplätze. Deutsche Kaufleute, die sich dort niederlassen würden, könnten die glänzendsten Geschäfte machen.
Am 27. Juni war ich in Ngaundere eingetroffen und wurde daselbst, ebenfo*ie in Rei Ruba, in der zuvorkommendsten Weise ausgenommen. Der Lamido von Ngaundere ist eine hochintelligente Persönlichkeit. Die beabsichtigte Verhandlung mit dem französischen Offizier mußte unterbleiben, da er in Ngaundere nicht erschienen war.
Am 31. Juni marschierte ich nach Tibati, wo ich am 6. Tage eintraf. Ich hatte einen bis dahin noch nicht bekannten Weg eingeschlagen, an dem zwar gar keine Dörfer lagen (die mitgeführte Rindviehherde machte mich in bezug auf Verpflegung unabhängig), der mich aber durch reiche Kautschukgegenden führte.
Am 11. August traf ich in Kribi ein und fuhr nach Eintreffen des Dampfers .Nachtigal' am 13. abend» fort, am 14. August in Duala ankommend.
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.
Sonntagsbeilage: JUustrirtes Sonntagsblatt.
tumS und wegen Beschädigung von rollendem Bahnmaterial, da« englische« Kompagnien ge- hörte.
wobei außer den einheimischen Lebensmitteln Kolanüsse, Eisen, da« viel im Mandarragebirge gewonnen wird, Stoffe, Lederarbeiten, Rindvieh, Pferde und Waffen gehandelt werden. In der Hauptstadt Dikoa konzentriert sich naturgemäß der Handes. Auf dem Marktplatz selbst, etwa 700 Meter lang und 400 Meter breit, find Tausends von Händlern vorhanden, welche Zahl sich noch bedeutend steigert, wenn die Karawanen aus Tripolis ankommen, was viermal im Jahre geschieht. Diese Karawanen bringen Kaffee, Zucker, Sammt, Seide, Eisengeräte, Waffen, Gold- und Silberarbeiten und einfachere Stoffe in Menge in den Handel.
Die ganze Gegend nördlich de« Benue ist bewohnt von Fullahs, Kennris und Arabern, alle der mohammedanischen Religion angehörig, weswegen nicht nur die Leute selbst, sondern auch Handel, Landwirtschaft rc. auf einer höheren Kulturstufe stehen. Die Behandlung der Leute, die Verwaltung deS Landes ist natürlich von denen der Buschneger ganz verschieden. Der Erwerbssinn ist ungemein ausgeprägt, dabei aber da« Rechtlichkeitsgefühl beim Handel nicht zu verkennen.
DaS Land nördlich des MandarragebirgeS ist, wie gesagt, äußerst fruchtbar, eine Ebene mit viel Dornengestrüpp durchsetzt. In der Regenzeit, die im Juni beginnt und bis Ende Oktober dauert, steht fast da« ganze Land unter Wasser. Kurz vor Beginn der Regenzeit werden die Felder bestellt, und nun wachsen die Erzeugnisse im Wasser weiter. Die Ernte von MaiS, Korn und Rei« geschieht dann mit Canoe«, ebenso wie der Verkehr der einzelnen Dörfer unter einander. Nach beendigter Regenzeit verläuft da« Wasser sehr schnell, nur an einzelnen tiefer gelegenen Stellen sumpfige Strecken zurücklassend. Zur Ueberschwemmung de« nördlichen Teile« trägt auch daS AuStreten des TsadseeS viel bei. Die durch den Tsadsee überschwemmten Gegenden find wohl die furchtbarsten.
DaS Klima ift besonders heiß. Wie schon gesagt, haben wir die ganze Zeit bei Tage eine Durchschnittstemperatur von 42* C gehabt, die bei Nacht höchstens aus 36* fiel. Trotzdem ift die Hitze nicht so unangenehm zu ertragen wie im Urwald- und Küstengebiet, da die Lust außerordentlich trocken ist. Meine Europäer sind sämtlich gesünder geblieben und haben sich Wohler gefühlt, al« in den feuchten Küsten- gegenden.
Der Hauptmangel deS ganzen Gebiete« ist die Wafferarmut in der Trockenheit. Schon auf dem Wege Banho — Garua waren die Nebenflüsse deSFaro, der fast völlig, der Faro selbst vollständig.ausgetrocknet. Die Flußläufe nördlich deS Benue versiegen sehr bald. Der Benue selbst ist nur 2 Monate im Jahre schiffbar. Der Schari und der Logo« behalten dagegen in ihrem Laufe auch in der größten Trocken- heis eine Tiefe von etwe 3 Mtr. Flußjchnellen und andere Hindernisse für die Schiffahrt haben diese beiden Flüsse nicht. Fast sämtliche Dörfer nehmen ihre.. Wasserbedarf in der Trockenzeit auS 50 bis 60 Fuß tiefen, sehr künstlich gebauten Zisternen.
. Eine günstigere Gelegenheit, meine Expedition nach Deutsch Bornu auszudehnen, gab e« nicht. Die Bevölkerung, schon durch die Waffenerfolge der Franzosen eingeschüchtert, tonnte keine große Gefahr für mich sein. ES ist mit ja auch gelungen, mit Ausnahme der Bestrafung der räuberischen Bergvölker (Heiden), alle» friedlich zu regeln. Allerdings war hierzu immerhin eine achtunggebietende Macht, wie sie mir zur Verfügung stand, notwendig. Ich will hierbei nicht vergessen, zu erwähnen, daß die ganze Expedition ohne die ungemein pflichttreue Hingabe meiner Europäer nicht möglich gewesen wäre. Nur für eine viermonatliche Dauer mit europäischen Verpflegungsmitteln ausgerüstet, mufcten wir Monate lang von den
Ausland
Italien. In der Kammer führte der Minister deS Aeußern, Prinetti, auS, es sei zwecklos, von einer Ausdehnung der Handelsbeziehungen zu sprechen, wenn der Staat nichts tue, um seiner Flagge Achtung zu verschaffen und überall, wo eS nötig sei, die Ehre und Interessen deS Landes zu verteidigen. Die Gebietsbesetzung in China fei eine Folge des zwischen den Mächten und China geschlossenen Vertrages. Italien könne von de« Verpflichtungen, die es übernommen habe, nicht abgehen. Der Marineminister erklärt, daS Anirbsn des Lande» hänge von seiner Macht ab. Italien dürfe sich daher auS dem fernen Osten nicht zurückziehen, wenn eS sich die Achtung, auf welche es Anspruch habe, erhalten wolle. Die Kammer lehnt hierauf den Antrag de Andreis ab und nimmt die Vorlage betreffend die Kosten der Chinaexpedition an.
Türkei. Dem Wolff'schen Bureau wird aus Konstantinopel gemeldet: Die Piraten im Roten Meer, welche eine englische Sambuk angriffen, sind nach Elvahla bei Hdeida geflohen. Don dort wurden 200 türkische Truppen gegen die Piraten ensaudt. Ein englisches Kanonenboot überwacht die Aktion.
Vereinigte Staate« van Amerika. In Folge einer telegraphischen Instruktion sprachen der deutsche und der englische Botschafter dem Staatsdepartement Dank für die guten Dienste des amerikanischen Gesandten Bowen auS, durch welches die Befreiung der englischen und deutschen Staatsangehörigen in Venezuela herbeigeführt wurde. Beide Diplomaten erörterten die gegenwärtige Lage mit dem Staatssekretär Hay, der sich erbot, die Bctschafter über die Meldungen, welche von der Gesandtschaft in Caracas und den amerikanischen Konsuln eingehen, auf dem Lautenden zu erhalten. — Aus L a Guayra wird gemeldet: Die strategischen Punkte in den Bergen hinter der Stadt halten venezolanische Negierungstruppen besetzt. Die eifrigen Vorbereitungen zum Widerstande dauern fort. Unter der Bevölkerung herrscht große Begeisterung. Die Männer suchen dringend um Waffen nach. Die Verladungen im Hafen sind eingestellt.
Drittes Blatt.
Die Expedition nach dem Tsadsee.
(Schluß.)
Deutsch-Bornu und das ganze Land nördlich va8 Benue ist ein reiches, gut kultiviertes Land. Die Landwirtschaft blüht in hohem Maße. Unabsehbare Felder von Mais, Korn und Reis, Erdnüssen, Tabak, Zuckerrohr und den anderen einheimischen Früchten erfreuen da» Auge. Rindvieh- und Pferdezucht blühen in hohem Maße. Der Boden ist äußerst fruchtbar. Der Baumwollbau, schon auf der Strecke Banyo— Garua beginnend, nimmt nördlich deS Benue große Flächen ein; je weiter nach Norden, desto größere Flächen werden bebaut; namentlich ganz Deutsch-Bornu und der östlich von Marrua bi« an den Schari sich auSdehnende Teil von Adamaua ist fast eine einzige Baumwollenpflanzung. Der Reichtum deS Landes an Gummi arabicum und Kautschuk ist ein ganz ungeheurer. In der Nähe von Dikoa und in dem nördlichen Zipfel von Deutsch-Bornu wird auch sehr viel Weizen gebaut. Elfenbein ist wohl bloß noch wenig vorhanden, die Elefanten fast vollständig auSgerottet, ich habe wenigsten« in dem ganzen Lande keinen Elefanten gesehen, auch holen die Häuptlinge ihr Elfenbein au« Bubandfchidda und Ngaundere. Der sonstige Wildreichtum deS Lande« an Raubtieren, Antilopen, Flußpferde« rc. ist ein ungeheuerer. Kameele und Strauße find nicht vorhanden, oder vielmehr von letzteren nur wenige Exemplare, die von bett verschiedenen Häuptlingen al» zahme Tiere gehalten werden. In früherer Zeit, vor den Rabbeh'schen Verwüstungen, soll bet Reichtum an Straußen größer gewesen fein. Bei ben jetzigen ruhigen Verhältnissen könnte also für die Zukunft eine Straubenzucht in» Auge gefaßt werden. Die auf der Karte angegebenen Giraffenherden zexistieren nicht. Fast jede« größere Dorf hat leine regelmäßigen Markttage in der Woche,
an der Behauptung der ehrenrührigen Thatfachr fest- die er dem Bürgermeister nachgesagt hatte. Da» - Landgericht Marburg mußte deshalb am 22. Juli und am 12. September au« gleichem Anlag gegen ihn verhandeln und verurteilte ihn zu einem Monat bezw. drei Wochen Gesängni«. — Die Revision de» Angeklagten in beiden Prozessen kam heute vor de« Reichsgericht zur Verhandlung und wurde als unbegründet verworfen. lNachdr. verboten.)
Marburg und U^egeud
Marburg, 13. Dezember.
* Erlwitzte Lchrerßrllr». Bewerver um die erledigte 1. Lehrerstelle in Udenhausen woll« ihre mit den vorgeschriebenen Zeugniffen bet« sehenen Meldungsgesuche innerhalb 14 Tagen an den Ortsschulinspektor, Herrn Pfarrer Ratz zu Mariendorf einreichen. — Die durch den Tod deS seitherigen Inhabers erledigte 4. Lehrerstelle an der evangel. Volksschule zu Reichensachsen soll vom 1. Januar t I. anderweit besetzt werden. — Die Schulstelle in Biedebach wird vom 1. Januar L I. ab frei. — An der evangel. Elementarschule zu Fulda soll von Ostern 1903 ab eine Leherinstelle neu errichtet werden.
* Eisenbahnverkehr. Eine dankenswerte Einrichtung ist mit Eintritt der strengen Kälte von den Königlichen Eisenbahndirektionen Berlin, Kassel und Frankfurt a. M. getroffen worden: Da bei dem schwachen Winterverkehr de« Schnellzügen gewöhnlich nur eine Lokomotive vorgespannt zu werden braucht, deren Kessel dann nicht im Stande ist, sämtliche Wagen eine« langen Zuges ausreichend zu Heizen, werden bi« zum Eintritt milderer Witterung zwischen Frankfurt a. M. und Berlin et vice versa verkehrenden Schnellzüge in zwei von einander getrennten Teilen von je 3—4 Personenwagen und dem Dienstwagen gefahren.
* Wir kann man Kahlen sparen? Diese jetzt besonders „brennenbe" Frage beantwortet die »Neue Hamb. Ztg/ wie folgt: Ein billiges Heizmittel ist heute sehr begehrt, zumal die Kohlen bereits ansangen, im Preise zu steigen. Man kann jedoch die Heizkraft der Kohle in jedem Ofen durch ein recht einfache« Mittel bedeutend erhöhen. Unter der Heiztür befindet sich meistens eine kleine Schieb! ade, in welche die Asche fällt. Diese fülle man halb mit Wasser. Natürlich muß die Schieblade wasserdicht sein, sonst stelle man ein Gesäß mit Wasser hinein. Sobald daS Wasser ansängt zu verdunsten, ziehen die Dämpfe von unten durch die glühende« Kohlen; e» bildet sich Wasserst: ffga«, und die Heizkraft de« Ofen« wird dadurch um da« Doppelte erhöht. Das Wasser mutz tagsüber ein oder paar mal erneuert werden.
= AnS de« Reichsgericht wird geschrieben: Ein hartnäckiger Beleidiger ist der Ackersmann Konrad Wagner in Hundsyausen Im Sommer 1901 war er vom Schöffengericht Jesberg wegen Beleidigung des Bürgermeister« Sch. zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Trotzdem hielt er mit Zähigkeit
Umschau.
Die englischen Ansprüche an Venezuela.
Höhe der englischen Ansprüche In Venezuela liegen folgende Mitteilungen vor. Für die im Jahr 1897 von der Puerto Cabello and Balerian Railway Company erbaute Eisenbahn war im Jahre 1891 ein Zinsbetrag von 77 000 Lstr. fällig, von dem jedoch nur 40 000 Lstr. erlegt wurden. Seitdem find, obwohl mit Zustimmung der Gesellschaft der Zinsfuß der Anleihe von 7 auf 5 pCt. herabgesetzt und der Regierung Vorzugsfrachttarife in halber Höhe der sonst üblichen Sätze bewilligt wurden, Weitere Zahlungen nicht erfolgt, sodaß gegenwärtig die venezolanische Regierung bei der genannten Gesellschaft mit einem Fehlbetrag von rund 360 000 Lstr. zu Buche steht. Die La Guaira and Caracas Railway Company beansprucht 10150 Lstr. für ausgefallene Frachtgelder und 13 000 Lstr. für die bei dem Finanzabschluß des Jahres 1896 infolge der Entwertung der verausgabten Echatzscheine erlittenen Verluste, die Venezuela Central Rail- wah hat 30000 Lstr. an staatlich garantierten Zinsbeträgen zu fordern, ebenso beklagt die Bolivar Railway - Gesellschaft den Ausfall erheblicher Einnahmen, da infolge der langdauernden Wirre« und Bürgerkriege der Betrieb auf der Strecke häufig unterbrochen war. Endlich erhebe« die BtlaS Investment Company und die Debenture Guarantee Company Anspruch auf auf Zahlung der seit 1898 rückständigen Zinsen, die einen Gesamtbetrag von 45500 Lstr. repräsentieren. Abgesehen von den durch in Benezuela ansässige und handeltreibende britische Staatsangehörige erlittenen Verlusten und Ergen- tumSschädigungen, belaufen sich also die Echuld- forderungen der britischen Eisenbahn- u. Fmanz- unternehmungen auf die Summe von rund 480000 Lstr». Die Gesamthöhe der englischen Ansprüche dürfte also den Betrag der deutschen Forderungen noch weit übersteigen, da, wie der englische Unterstaatssekretär de« Auswärtigen erklärt hat, außerdem noch Ansprüche vorliegen auf Entschädigung wegen ungerechtfertigter Einmischung gegenüber englischen Handelsschiffen, wegen Ein- rerkernng und Mißhandlung englischer Staatsangehöriger, wegen Zerstörung englischen Eigen-
Merteliährlicher Bezugspreis: bei der Expedwm 2 Mk., dÄrttfilirrt tägllch außer an Sonn-und Feiertage». ,
JJo 317 bet allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld). Sonnabends m Morgen- und Abend-AuSgab^ 67. JllM.
.susertton-zebühr: die SflMen- ^deren «amu 10 Pf«. S0NNtüg, 14. D^eMbN 1902. “
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