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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg uud Krrchyam.-

Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt.

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. Dienstag, 9. Dezember 19Ö2> -

A

t Weiter im Streits

Morgen, Dienstag, beginnt im Deutschen Reichstag nach der kurzen, dreitägigen Pause der alte Streit auf's Neue! Drei parlaments­freie Tage! Sie sind denen, die im hohen Hause am Berliner Königsplatze vom zeitigen Vormittag bis ziemlich zur Mitternachtsstunde letzthin auszuhalten hatten, trotz der im Freien herrschenden Winter-Temperatur vorgekommen, wie idyllische Frühlingstage, denn was die langen, langen Debatten mit ihrer Aufregung und ihrem resultatlosen Inhalt den Nerven zu- besetzt hatten, war doch schon ziemlich reichlich. Leider ist die schöne Zeit nun wieder zu Ende, und in dies Bedauern werden auch die aller­meisten deutschen Zeitungsleser einstimmen. Aerger und Verdruß klopfen so wie so schon unangemeldet an der Tür an, da verspürt ein Bürger gar kein so großes Verlangen, sich nun noch eine Extradosis davon aus den Leistungen des Reichstages zu holen. Für den ganzen deutschen Nährstand besteht der kategorische Imperativ der Pflichterfüllung, nur ein Teil der Reichstagsherren glaubt darüber sich er­haben! Das begeistert nicht. Jede Ueberzevg- ung in Ehren, aber auch Jeden die f einige sich frei betätigen lassen. Und das ist bei der Ab­sicht der Reichstags - Minderheit, überhaupt nichts zu Stande kommen zu lassen, unmöglich.

Wenn kein Wunder geschieht, wird es am Dienstag nachmittag und abend im Reichstag einen ganz gehörigen Lärm geben. Der dann zur Beratung gelangende Antrag, welcher die lawinenartig angeschwollenen Reden zur Ge­schäftsordnung auf ein Minimum herabdrücken und dem Präsidenten überhaupt besondere Voll­machten geben will, diese Debatten abzukürzen, ist allerdings ein schweres Attentat auf die Lungen aller absichtlichen Dauerredner, die nichts beweisen, sondern nur die Zeit ver­trödeln wollen. Wir wollen auch konstatieren, daß es besser wäre, es brauchten solche Maß­nahmen nicht ergriffen zu werden. Sie brauchten es auch gar nicht, wenn die Abge- . ordneten, die heute kein anderes Ziel kennen, als die Sitzungen zu verschleppen, offen und ehrlich erklärten, wir wollen uns nach dem Geist der geltenden Geschäftsordung richten, nicht nach ihren Buchstaben. Denn um in dieser Weise die Zeit der Abgeordneten todtzu- schlagen, ist doch weder ein deutscher Reichstag, noch dessen Geschäftsordnung geschaffen. Das ist es, worauf alles ankommt.

Vor Allem ist es gar nicht notwendig, sich darüber so fürchterlich aufzuregen, wie es da und dort geschieht. Liegt ein Versuch der Reichsregierung vor, Recht und Freiheit des Reichstages zu beschränken? Nein! Noch nie ist die deutsche Volksvertretung dermaßen wie

ein rohes Ei von Seiten der verbündeten Re­gierungen behandelt worden, als gerade zur Gegenwart, die Herren find unter fich und auf dem Wege, fichselbst an die Kehle zu fahren", um einen drastischen Ausdruck zu gebrauchen.

Aus der äußersten Seite des Reichstages wird ziemlich jeden Tag betont, bei den kommenden Wahlen im Frühjahr oder Sommer 1903 würden die deutschen Wähler es der Mehrheit des Reichstages gründlich heimzahlen, . was jetzt geschehen ist. Das wird mit einer so felsenfesten Zuversicht behauptet, daß auch nicht der allerleiseste Zweifel mehr gestaltet fein soll. Gut, wenn dem so ist, wozu der ganze Skandal? Dann hat ja doch der neue Reichs­tag eine andere Mehrheit wie heute, und kann in ein paar Stunden, nachdem er sich einen Präsidenten seines Herzens gewählt, alles wieder über den Haufen werfen, was jetzt von diesem Reichstag zur Geschäftsordnung verbrochen ist. Auch die etwaige Annahme des Zolltarifs brauchte den neuen Reichstag nicht im mindesten zu betrüben, ihm liegt ja doch die Zustimmung zu den neu zu vereinbarenden Handelsverträgen ob, und lediglich auf diese kommt es an. Noch­mals also können wir fragen: Wozu der Lärm jetzt, wenn das Vertrauen auf einen ganz anders zusammengesetzten Reichstag vom nächsten Sommer ab echt ist? Niemand kann heraus­finden, warum man sich bei solcher Aussicht heute im Reichstage dermaßen aufregt, denn verloren könnte dann doch nichts werden.

Aber es stimmt nicht mit dieser Aussichts- Berechnung, das ist es! Das Ringen im Reichs­tage ist also ein Ringen gegen die Mehrheit des deutschen Volkes. Denn am Ende hat der Reichstag blos nach den Noten Musik zu machen, die ihm von der Nation gegeben werden.

Umschau.

Der Etat in Preußen.

Wenngleich die Verhandlungen zwi'chen den einzelnen Ressorts noch nicht völlig abgeschlossen sind, so läßt sich doch einigermaßen von der Gestaltung des nächstjährigen preußischen Etats schon jetzt ein Bild gewinnen. Es kann natür­lich nicht ausbleibeu, daß die allgemeine Ungunst der wirtschaftlichen Lage auch diesem Etat den Stempel aufdrückt. Diese Lage macht es zur Notwendigkeit, auf allen Gebieten Sparsamkeit zu üben und mannigfache Wüntche der Rissorts zurückzustellen. Andererseits erheischt^die regel­mäßig eintretende und unvermeidiche Steigerung der laufenden Ausgaben Sefrebiguno. _ Insbe­sondere war es im Interesse der Eisenbahn- Verwaltung wie einer rationellen Finanzwirt­schaft geboten, den Aufwand für die Ersen­bahnen, namentlich für die Beschaffung der Betriebsmittel, in einer angemessenen Höhe zu

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tRachdruck verboten.)

Verspielt.

Roman von F. Arneseldt.

(Fortsetzung.)

Wenn Sie mir dabei helfen, wenn Sre die Bewirtschaftung in die Hand nehmen?" rief Alice. Kaum war ihr das Wort entfahren, so stieg dunkle Röte in ihr Gesicht, und ver­schämt schlug sie die Augen zu Boden, doch schon lag Hellmuth zu ihren Füßen.

Darf ich das?" jauchzte er, und umfaßte mit beiden Armen ihre Taille.Darf ich mich als treuer Verwalter dessen betrachten, was Du besitzest? Giebst Du selbst Dich mir zu eigen?" ,,,

Sie neigte sich zu ihm und flüsterte:Weißt Du nicht, daß ich Dir schon lange gehöre? Ich habe Dich geliebt, seit ich Dich zum ersten Male gesehen habe.*

tWie ich Dich! Und schon damals stand es fest bei mir, ich mußte Dich erringen, wenn ich auch nicht wußte, welche mächtige Bundesgenosfin ich an Dir hatte. Wenn zwei sich lieben auf den ersten Blick, da müssen Sie zusammen­kommen, wenn es ihnen auch noch so schwer ge­

macht wird."

Ich wußte, daß ich keinen Feind an Dir hatte, wie schwarz man Dich mir auch malte," lächelte sie.

iUnd wußtest auch, von wem die Orchideen an Deinem Geburtstage kamen?" flüsterte er ihr inS Ohr.

Ich trage eine davon noch heute als Talis­man auf meiner Brust," antwortete fie und H"--*1* Xi» finnh nnfS Saer».

Arm in Arm saßen die Liebenden bei ein­ander und erinnerten sich an alle Ereignisse ihres Liebeslebens.

Weißt Du noch?" fragte Alice, undweißt Du noch?" fragte Hellmuth, und jede Antwort rief einen neuen Jubel, neue Umarmungen und Küsse hervor.

Eigentlich habe ich Grund, dem Oberver- walter dankbar zu sein," sagte Hellmuth. Ver­wundert schaute Alice auf.

Wofür? Weshalb? Jetzt verstehe ich Dich nicht Geliebter."

Daß Du nicht mehr die Millionen-Erbin bist; es würde mir doch schwer gewesen sein, um die zu werben."

Alice schüttelte lächelnd den Kopf, sagte dann aber sehr ernst:

Ich kann nicht glauben, daß das Derne wahre Meinung ist, Hellmuth. Wer wahrhaft liebt, darf sich weder durch Reichtum noch durch Armut stören lassen. Ich hätte es genau so gewacht wie Leonie, fie ist mir nie größer und liebenswerter erschienen, als da sie Abschied von mir nahm."

Ihr Frauen seid größere Heldinnen als wir," erwiderte Hellmuth zärtlich.DaS beste wird sein, wir grübeln nicht, wie es hätte fein können, sondern nehmen dankbar hin, wie es gekommen."!

Das Schlagen einer Uhr ließ das junge Paar auffahren, es hatte in feinem Liebesrausch das Enteilen der Zeit nicht gespürt.

Frau Doktor Ehrentraut wird staunen, daß unsere Beratung gar kein Ende nimmt!" sagte Alice.

Meine Mutter erwartet mich zum Mittag­essen!" rief Hellmuth und fügte hinzu: .Be­

erhalten, um nicht genötigt zu fein, bei steigender Konjunktur und demgemäß steigen­den Preisen dis Betriebsmittel unter größerer Belastung der Staatskasse später zu beschaffen. Durch Erhaltung der Aufträge auf einem annähernd gleichmäßigen Niveau wird zugleich auch der Industrie eine wertvolle Hilfe gewährt werden. Das charafteristische und zugleich das ungünstige Resultat verursachende Moment des nächstjährigen Etats liegt aber darin, daß unter der gedachten Ungunst der Verhältnisse die ihr in erster Linie ausgesetzten staatlichen Betriebs­verwaltungen, namentlich die Eisenbahnver­waltung und die Bergverwaltung, erhebliche Mindereinnahmen ausweisen. Diese Minder­einnahmen durch eine weitere Herabsetzung des schon in diesem Jahre reduzierten Extraordi- nariums voll zu decken, dürfte nicht möglich jein, und es wird daher wohl auch in Preußen mit einer erheblichen Anleihe zur Balanzierung des Etats zu rechnen sein. Zur richtigen Würdigung dieser unerfreulichen Notwendigkeit wird man, abgesehen davon, daß auch in dem Etat für 1903 die Tilgung von s/5 pCt. der Staatsschuld sowie manche das werbende Ver­mögen des Staates mehrenden Ausgaben vor­gesehen sind, nicht unbeachtet lassen dürfen, daß in den reichen Jahren vor 1900 aus laufenden Einnahmen rund eine halbe Milliarde, teils direkt zur Schuldentilgung, teils zur außer­ordentlichen Ausstattung der Eisenbahnen ver­wendet werden konnte.

Der gute Ton im Reichstage.

Singer, so schreibt die Konservative Korre­spondenz, treibt es toll im Reichstag. Er jcheint nun auch schon anzunehmen, die Negierung seiner Diktatur, unterwerfen zu können. Er forderte am Mittwoch, daß ein Negierungsvertreter zum Antrag Kardorff Stellung r-khmen solle und rief aus:Was ist das für eine Wirtschaft? Ist denn die Regierung nur dazu da, mit der Mehrheit zu verhandeln?" Graf von Posadowskh verläßt den Saal. Da ruft der Abg. Eothein:Da geht er hin und jingt nicht mehr!" Gothein war früher Berg­rat, also höherer Staatsbeamter; er ist, wie man sieht, infolge der Verbrüderung mit Singer auch gesellschaftlich auf dessen Niveau hinab- gesunken. ____________

Dividenden und Reinerträge der Großbrauereien.

Schon wenn man die von großindustriellen Unternehmungen erzielten Dividenden mit der im Landwirtschaftsgewerbe nur erzielten, mehr als bescheidenen Verzinsungen des Anlage- und Betriebskapitals vergleicht, zeigt es sich deutlich, als wie notwendig zoll- und wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Verbesserung der Erwerbslage

gleite mich zu ihr. Ich bringe ihr heute end­lich die langersehnte, die hochwillkommene Schwiegertochter! Komm, mein kleiner Wagen mit den Ponies soll uns schnell hinübertragen."

Frau Majorin von Erbach war nicht sehr überrascht als Hellmuth und Alice als Verlobte bei ihr anlargten, sie war lange aus dieses Ereignis vorbereitet, und bewillkommnete in Fräulein von Rohr die Schwiegertochter, wie sie sie für sich gewünscht, das Mädchen, das fie als die geeignete Gattin für ihren Sohn jchon lange erkannt hatte. Trotz aller Freude, die fie empfand, konnte fie jedoch ein Wehgefühl, das in ihrer Brust sich regte, nicht bannen. Sie mußte den ersten Platz im Herzen ihres Sohnes an seine Andere abgeben, sie mußte auf die Stelle der gebietenden Frau auf Feldberg zu Gunsten einer anderen verzichten, und sich mit der einen Beratherin begnügen, wenn es nicht besser war, fich gänzlich vom Schauplatz zurückzvziehen.

Das Letztere ward ihr erspart. Alice und Hellmuth hatten nicht nur mit einander gekoset und gescherzt, sondern auch vernünftig Rat ge­pflogen, und er teilte nun der Mutter mit, was fie als ihr Bestes erkannt und beschlossen hatten.

Hellmuth wollte Feldberg, das vorzüglich im Stande war, einem tüchtigen Verwalter übergeben, und hinüberziehen noch Wiesenberg daS andauernd des Herrn bedurfte.

Die Güter grenzen an einanger" sagte er, ich kann jehr gut meine Augen auf Feldberg haben, und es bedarf dessen nicht einmal Wenn Du die Zügel in die Hand nimmst, liebe Mutter, dann ist alles wohl versorgt."

in der Landwirtschaft angesehen werden müßten, wenn die Parität zwischen beiden großen Er- werbszweigen auch nur einigermaßen wieder* hergestellt werden sollte. Nun bilden aber di« an die Aktionäre gezahlten Dividenden immer nur einen Bruchteil des gesamten Reingewinnes in dem betreffenden Aktienunternehmen. So hat z. B. nach uns vorliegendem Auszüge ihrer, Geschäftsberichts die Aktien-BrauereiFriedrichs- Höhe" im letzten Jahre nur 12 pCt. Dividende verteilt. Dazu waren erforderlich 727799 Ml Daneben erhielten aber Auffichtsrat und Vor­stand noch die Kleinigkeit von 182000 Mk. als Tantiemen und es konnten 763 008 Ml zu Abschreibungen verwendet werden. Die Gesamtsumme der in dem genannten Brauerei* betriebe erzielten Betriebsüberschüsse de? letzten Geschäftsjahres stellt sich demnach aus 727 800 + 182 000 + 763 008 = 1 672 807 Ml Das aber jind nicht 12 sondern mehr als 27 pCt. des auf ca. sechs Millionen berechneten Aktienkapitals und über vier Mk. für jedes der im ganzen verkauften 408 667 Hektoliter Bier.

Andere Groß-Brauereien haben noch höhere Dividenden (Schultheiß z. B. 14 Proz.) und daneben jedenfalls entsprechend hohe, zu anderen Zwecken verwendete Betriebsüberschüsse erzielt, trotzdem das kühle regnerische Wetter des letzten Sommers und die teilweise bemerkbar werdende Verschlechterung des Arbeitsmarktes den Bier­verbrauch entjchieden ungünstig beeinflussen mußten.

Trotz dieser in den veröffentlichten Geschäfts­berichten so offen zu Tage tretenden relativ zum Aktienkapital und der Produktion enormen Betriebsüberschüsse aber erhoben die Vertreter der Brauereiinteressen im Reichstage stürmische Pr oteste gegen eine solche Erhöhung des Gersten­zolles, der die Betriebsüberschüsse in ihrem Gewerbe höchstens um 50 Pfg. per Hektoliter hätte schmälern können, der den Gerstenbauern aber neben entsprechendem Arbeits- und Anf- sichtslohn sicher noch kaum eine dreiprozentige Verzinsung ihres Wirtschastskapitals verschafft haben würde.

Deutsches Reich

Berlin, 8 Dezember.

Das leichte Augenleiden, von welchem unser Kaiser befallen war, scheint in der Hauptsache wieder beseitigt zu sein, doch ist wohl noch etwas Vorsicht geboten, da die rauhe Witterung unberänbert, an- dauert. Die Uebersiedelung des Hoses von Potsdam nach Berlin erfolgt, wie in den letzten Jahren, erst nach Neujahr

Im Befinden des allverehrten Reichstags- abgeordneten Dr. v. Levehow ist eine erfreulich« Besserung zu konstatieren. Die Gerüchte, daß dieser Veteran des deutschen Reichstags aiffs neue von einem Schlagansall betroffen worden sei, waren unbegründet. Es ist jetzt sogar Hoffnung vorhanden, das; der be­währte Führer der konservativen Fraktion im neuen

Die Majorin lächelte geschmeichelt, aber doch mit einer leisen Bitterkeit.

Vizekönigin!" sagte sie.

O nein, nein! rief Alice, Herrscherin im wahren, im besten Sinne des Wortes. Ihre Kinder werden an jedem Tage von Neuem ihres Rates und Ihrer Hilfe bedürfen, und dankbar sein, wenn Sie ihn ihnen zu teil werden lassen."

Gerührt schloß die Majorin sie in die Arme und küßte den schönen, bittenden Mund.

Die Verlobung der Besitzerin von Wiesen­berg mit Herrn Hellmuth von Erbach erregte bei den Nachbarn kein großes Staunen; im Gegenteil, man hatte fie bereits erwartet, und sich gewundert, daß sie so lange auf sich warten ließ. Einige Superkluge hatten sogar gemeint, Herr von Erbach zögere, um erst sicher zu fein, wie es sich mit Fräulein von RohrS Vermögens- Verhältnissen verhalte; eine ganz mittellose Braut möge er doch wohl nicht heimsühren wollen. Nun die Tatsache bekannt geworden war, beeilte man fich, ihr gebührend Rechnung zu tragen. Wiesenberg und Feldberg wurden nicht leer von Besuchenden, die den Verlobten und der Majorin ihre Glückwünsche darbringen wollten. Hatte man Alice früher geflissentlich gemieden, so bewarb man sich jetzt eifrig um ihre Freundschaft, und sie trug. nichts nach. Es ist so leicht, großmütig zu sein, wenn man glücklich ist.

Schon nach wenigen Monaten fand di« Hochzeit statt. Sie wurde in aller Stille in Feldberg gefeiert, man machte der Majorin gern dieses Zugeständnis; als vermähltes Paar zogen Alice und Hellmuth in Wiesenberg ein.