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Der Kampf um die Macht.

.Was jetzt von den Sozialdemokraten und der Freisinnigen Vereinigung im Reichstage getrieben wird, ist nicht mehr ein Kampf nm die Sache, sondern um die Zeit', tief Eugen Richter, der starre Demokrat in seiner großen Rede am Montag der obstruieren­den Linken zu, und wir wollen hinzusügen: was man heute treibt, das ist kein Kampf mehr um die Zeit sondern um die Macht! Den sachlichen Kampf um den Zolltarif hat die Sozialdemokratie und ihre freihändlerische Knappschaft längst aufgegeben, und zwar mit dem Augenblicke, als sie die Obstruktion auf ihre Fahne schrieb. Vorher hatte der Zoll­tarif keine Chance Gesetz zu werden, uneinig waren die Mehrheitsparteien unter sich, und zerfallen mit der Regierung. Und weder diese noch jene waren zum Nachqeben geneigt, jede Partei bestand auf ihren Schein und eS war nicht wahrscheinlich, daß der Tarif in dieser Session des Reichstages noch zur Verabschiedung gelangen würde. Mit dem Einsetzen der wüsten Obstruktion der Sozialdemokraten begannen die Aussichten des Tarifs sich zu beflern. Es wurde damit den Mehrheitsparteien zur Gewißheit, daß der Sozialdemokratie nichts an einer sach­lichen Behandlung des Tarifs lag, nichts an ernster, ruhiger Arbeit und endlicher Beschluß- faffung nach dem parlamentarischen Prinzips der Mehrheit. Es wurde offenbar, daß ihnen und ihrem Anhang nur darum zu tun war, die Tätigkeit des Parlaments, der Volks­vertretung, lahm zu legen, das Grundprinzip des Parlamentaris­mus, das Sichdurchsetzen der Mehr­heit mit Gewalt über den Haufen zn werfen» und durch Errichtung einer so» zialistisch-dernokratischenSchreckens- herrschast im Reichstage die Mehr­heit nieder zu würgen!

Die Folge dieses Vorgehens der rotgoldenen Internationale war die Einigung der Mehr­heitsparteien unter sich und mit der Regierung, war das Abschwenken der Nationalliberalen von links nach rechts, war der Antrag Kardorff. Weder heute noch später würde der größte Teil der Konservativen sowie Teile des Zentrums auf der einen und ®/4 der NationaÜiberalen auf der anderen Seite für diesen Antrag zu haben gewesen sein, der für die Landwirtschaft nicht den Zollschutz vorsieht, den die Konservativen sowie ein Teil des Zentrums für sie erkämpfen wollen. Aber bei dem Ein­setzen der sozialistischen Obstruktion mußten alle die Einzelwünsche und Sonderbestrebungen innerhalb der Mehrheitsparteien schweigen, so begründet sie auch sein mochten und so bitter not ihre Erfüllung für große na­tionale Erwerbsstände auch ist!

57 (Nachdruck derbstem)

Verspielt.

Roman von F. Arnefeldt.

(Fortsetzung^

Sie sind in einem großen Irrtum!' unter- firach er sie. .Verhielten die Dinge sich, wie Sie sagen, dann wäre ich geflohen, ohne den Versuch gemacht zu haben, Sie noch einmal zu sehen.'

Sie wollte eine Zwischenbemerkung machen, er ließ sie jedoch nicht zu Worte kommen, sondern fuhr fort:Wie ich meinen Vater ge­rannt habe, würde e.r in Ihrem Anteil an seinem Sturz gar kein Hindernis für unsere Beziehungen gesehen haben. Er war Fatalist durch und durch und hätte gesagt: .Es sollte so kommen, warum sollte ich dem Werkzeug zürnen, dessen sich das Schicksal bedient har?'

Wenn Sie das wiflen, warum müffen Sie strenger sein?' fragte sie und schaute angstvoll zu ihm auf.

Ich bin es nicht.'

.Doch, Sie wollen mich fliehen?'

Ich kann Ihnen doch nicht zumuten, Ihr Geschick an das eines Entehrten, Heimatlosen zu knüpfen!' rief er schnell.

Ist es nur das?" fragte sie, und wie ein flüchtiger Sonnenblick, der durch dichtes Ge­wölk bricht, leuchtete es in ihrem Gesicht auf. Kennen Sie nicht den Spruch der Ruth, der so häufig bei Trauung angewendet wird? Wo Du hingehst, da will ich auch hingehen!'

Er ergriff sie bei beiden Händen und wollte ste an fich ziehen, ließ sie aber schnell wieder los und rief, fick abwendend:

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-^»sertiousgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.

Reclamen: die Zelle 25 Pfg.

Marburg

Freitag, 5. Dezember 1902.

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertag«. Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgab«.

Dmck und Verlag: Zoh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckers Marburg, Markt 21. Telephon 55.

I7. Jahrg.

Denn jetzt galt es anderes, als einen Kampf um das Wohl und Wehe einzelner Stände, einzelner Berufe: der Kampf von heute geht um das konstitutionelle, das monarchische Prinzip, das historisch zu einem wesentlichen Bestandteil der geltenden Staatsordnung geworden ist, also im letzten Grunde um unsere heutige Staats­ordnung selbst!

Seit 8 Tagen und länger ist die sozial­demokratische Reichstagsfraktion und das Par­teichen ihresjungen ManneS', des Herrn Barth, dabei, die parlamentarische Ord­nung zu stürzen. Sie begann mit entsetzlichen Dauerreden und sie ging, als diese ihr nicht zum Ziele verhalfen, zur Anwendung offener, brutaler Gewalt über. Durch stundenlangen, wüsten Lärm verhinderte fie die geg­nerischen Abgeordneten, von dem ihnen zustehenden parlamentarischen Rechte der Rede­freiheit Gebrauch zu machen, und mit Beschimpfungen ihrer Gegner mit Ausdrücken wie Lump, Schuft, Verräter u. s. f. suchte fie weniger zarte Naturen überhaupt vom Sprechen abzuhalten. Ja, einer ihrer Führer erklärte sogar, daß sie Männer wie den Abg. Bachem nicht wieder sprechen lassen würden!

Dadurch haben fich die Sozialdemokraten eines Bruches der Geschäftsordnung und der Verfassung schuldig gemacht! Sie haben die sozialdemokratische Diktatur im Reichstage proklamiert an Stelle der durch die Verfassung garantierten parlamentarischen Ordnung der Herrschaft der Mehrheit, sie haben an ihren Platz das Sckrecke«tzregiment der rohe« Gewalt gesetzt!

Und diese Partei beklagt fich über angeblich ihr von der Mehrheit zugefügtes Unrecht! Diese Partei von 50 und einigen Radaubrüdern, die in der Dienstagsfitzung des Reichstags wieder die Mehrheit vergewaltigte und jede Arbeit der Volksvertretung ver­hinderte, beschwert sich über eine Vergewaltigung ihrer parlamentari­schen Rechte! Diese Le,.te und mit ihnen ihre Schrittmacher, wie Barth und Goth ein reden von einem Rechts-, von einem Derfassungsbruch der Mehrheit, wenn letztere das Grundprinzip des Parlamentarismus, das Recht der Mehrheit, aufrecht erhalten will! Ja wohl, diese Herren, die ihr ganzes Recht auf Existenz, die alle ihre Aussichten auf Erfolg und Sieg allein und ausschließlich auf das Mehrheitsprinzip gründen, sind bei der Arbeit, es skrupellos zu erdrosseln, weil sie augenblicklich mit ihm keinen Erfolg erzielen können! Nur aus streng parlamentarischem Wege schwört die Sozialdemokratie ihre Zu-

Versuchen Sie mich nicht, Leonie, ich bin ja nur ein schwacher, sündiger Mensch! Ich bin der Heimatlose, der in ferne Länder gehen muß, der nicht weiß, wo er sein Haupt niederlegen wird. Ich kann nicht sprechen: Folge mir!'

Aber ich kann es!' entgegnete fie und ein seliges Lächeln verklärte ihre Züge. Ver­zeihen Sie mir, Edgar, auch ich habe mich nicht streng an die Wahrheit gehalten; ich bin nicht was ich scheine.'

Er schaute verwundert auf.Wie, Sie wären nicht Leonie Helbing?

Sie lachte laut auf; sein Gesicht hatte einen gar zu erschrockenen, verblüfften Ausdruck.

Die bin ich allerdings, aber ich bin nicht die arme Cousine, die von der Güte des Fräulein Alice von Rohr leben oder fich anderwärts eine Stellung suchen muß'

Sie deuteten bereits darauf hin, daß Sie nicht mittellos wären,' unterbrach er fie und Leonie fügte lachend hinzu:

Aber Sie achten wenig darauf, mein guter Edgar, und das hat mir sehr von Ihnen ge­fallen. Nun hören Sie mich aber an: Oben in Preußen nicht allzuweit von Königsberg liegt eine Herrschaft weit ausgedehnter als Wiesen­berg, mit herrlichen dunklen Wäldern, fettem Boden, prachtvollem Vieh, reichlicher Weide und gar nicht unbedeutendem Bernstein-Ertrag. DaS Gut heißt Seefeld, und seine Besitzerin hat die Ehre fich Ihnen vorzustellen.' Sie machte einen tiefen Knix und lachte abermals über den Schreck, der sich bei ihrem Bekenntnis nicht nur in seinem Gesicht, sondern auch in seiner ganzen Haltung ausdrückte.

Aber warum warum?' stammelte er.

,Mädchenlaune l' scherzte sie. .Dock fehen

kunftsideen verwirklichen zu wollen und fie stranguliert selbst den Parlamentaris­mus, der nicht eine Institution der Konser­vativen, sondern der Liberalen ist, wenn er in einem ihr nicht genehmenSinne fich einmal betätigt. Ohne zu Zaudern proklamiett sie als Recht der Minderheit, die rohe physische Ge­walt, wenn es ihr gerade paßt. Das giebt uns einen Vorgeschmack von dem, waS die Sozialdemkratie mit allen tun würde, die nicht blind auf ihr Programm schwören, wenn fie einmal wovor uns Gott behüten möge die Majorität erlangen oder gar ihren Zu­kunftsstaat verwirklichen sollte!

Mit ihrem gegenwärtigen Versuche, die Gewalt an die Stelle des Rechts zu setzen, hat die Sozialdemokratie einen falschen Schritt getan; sie hat ihre Karten zu früh enthüllt. Denn jetzt muß jeder, der seine Augen nicht absichtlich verschlossen hält, sehen, wohinaus das Streben der Sozialdemokratie geht, was für ein Heil uns allen blüht, lassen wir fie in stumpfer Gleichgiltigkeit ihr Ziel erreichen!

Die erste Mahnug gilt drum der heutigen Reichstagsmehrheit, daß fie mit e i s er n er F a u st und stählernen Nerven die sozialistisch­demokratische Schreckensherrschaft nieder­zwingt im Reichstage, mit welchen Mitteln es sei! Die zweite Mahnung gilt der Regierung daß fie nicht länger mit verschränkten Armen zusehe, wie die rotgoldene Jakobinerhorde mit Gewalt die königstreuen Abgeordneten, die fich mit den, jenen gegenüber, schwächeren Mitteln der Verfaffung für unsere heutige Staatsordnung in die Bresche werfen, verge­waltigt! Unsere dritte Mahnung gilt allen denen, und fie sind besonders in den befferen Ständen zu finden, die den Bestrebungen der Sozialdemokraten und ihrer Verbündeten gegen­über ein selsam nachsichtiges Verhalten bekunden! Die Erschütterung, die der Sturm­lauf der Sozialisten hervor bringt, fühlen fie nur als angenehmes Gruseln. Sie merken nicht, daß jene Stütze auf Stütze niederhauen, auf der unsere Staatsordnung, und fie selbst auch, sitzen. W.

Umschau.

Aus dem Reichstage.

Innerhalb der Mehrheitspatteien des Reichs­tages besteht auch bis zur Stunde noch die feste Absicht, die ganze Zollvorlage vor dem Feste noch in zweiter und dritter Lesung zu erledigen. Die Mehrheit ist, so trübe die Aus­sichten im Augenblicke auch noch sind, durchaus in der Lage, diese ihre Absicht durchzuführen. Die Berichterstattung der 23 Referenten, die 23 mal wiederkehrenden Anträge auf Zurückver­weisung an die Kommission behufs schriftlicher Berichterstattung und die ebenso ost folgenden

sie fich Edgar, ich muß Ihnen die Geschichte etwas eingehender erklären.'

Sie zog den Willenlosen zu der Bank, nahm neben ihm Platz und erzählte:

Mein Vater war allerdings ein armer Musiker, der meine schöne Mutter gegen den Willen ihrer Mutter geheiratet hatte, trotzdem aber sehr glücklich mit ihr lebte, obwohl Schmal­hans oft genug Küchenmeister bei ihnen war, und als ihnen der Reichtum in den Schooß fiel, da konnten fie fich deffen nicht mehr lange erfreuen, fie find beide noch in jungen Jahren schnell hintereinander gestorben.'

Und der Reichtum?' fragte Edgar, der mit großer Spannung zuhörte.

Kam durch Erbschaft', erwiderte fie.Ein Bruder meiner Großmutter hatte in Amerika ein großes Vermögen erworben und fich nach seiner Rückkehr in der ostpreußischen Heimat die herrliche Herrschaft Seefeld gekauft, seinen Ver­wandten aber wenig nachgefragt. Er war ver­heiratet und hatte Kinder. Sie und seine Frau find vor ihm gestorben, als Einfiedler hat er in Seefeld gelebt, und als er endlich hochbetagt gestorben ist, da hat man erst nach den Erben suchen müssen. Der nächste Erbe- rechtigte war mein Vater, und von diesem ist das Gut an mich gekommen. ES wird jetzt administriert, mein Vormund tat mich in eine Pension, und von da bin ich zu Tante Rohr und zu Alice gekommen.'

Sie hielt einen Augenblick inne, um zu be­obachten, welchen Eindruck ihre Erzählung auf ihn hervorgebracht hatte, und nahm wahr, daß seine Stirn sich noch mehr verdüstette und er mit den Zähnen an der Unterlippe nagte.

So zurückgezogen wir lebten.' fuhr fie

Anträge auf Uebergang zur Tagesordnung über die ZurückverweisungSanträge, Über die jedesmcck narnenttich abgestimmt werden muß, verschling« kostbare Zeit. ES geht aber jeder Krug nur so lange zu Waffer, bis er bricht. Und daß der Krug der sozialdemokratischen Obstruktion dem vollständigen Bruche nicht mehr fern ist, beweisen die Sprünge, die er jetzt schon zeigt. Sehr erfreulich ist es, daß Graf Ballestrem deut Präsidium des deutschen Reichstages erhalt« bleiben wird. Den Wett des Präsidenten hck man erst jetzt in vollem Umfange empfunden^ als es einige Stunden lang hieß, er sei brt| Bosheiten der Obstruktion müde geworden und entschlossen, den Vorsitz niederzulegen. Es ist auch nicht wahr, daß fich Graf Ballestrem weg« der Geschäftshandhabung mit seinen FraktionS-, genoffen überworfen habe. Ein parlamentarischer Berichterstatter zeigt an, daß fich die zweit« Lesung des Zolltarifs bis zum Sonnabend auS- dehnen, dann aber mit der Endabstimmung über den Antrag Kardorff geschloffen und am Dienstag kommender Woche mit der dritte» Lesung deS Zolltarifgesetzes begonnen verd« würde. Natürlich ist dieser Prophezeiung ebenso wenig Wett beizulegen als den hundert andern, die in dieser erregten Zeit wie Pilze auS der Erde schießen. Aber ein Zurück giebt eS für die Mehrheft ganz ficherlich nicht mehr, es geht vorwärts, wenn eS sein muß, mit Zuhilfenahme von Nachtsitzungen; bis in die halbe Nacht hinein wird ja so wie so schon debattiert, oder ttchtiger skandaliert. Es wäre auch ein wahr­haftiges Unglück für das ganze deutsche Volk, wenn dieses grausame Spiel noch lange fort­gesetzt werden dürste. Je schneller ein Ende gemacht wird, um so besser.

Sozialdemokratie und Verfassung!

Welche Motive die Sozialdemokratie bei ihrem Kampf für das parlamentarische Prinzip im Reichstag leiten, zeigt ein Artikel der Leipziger Volksztg.', an deffen Schluß es heißt:Die Sozialdemokratie kann fich diesen Kampf leisten, weil für fie der Parlamen­tarismus nicht daS letzte Wort ist, das sie zu sagen hat . . . Für die Arbeiter» klaffe ist der ganze Parlamentarismus in dem AugenblickHekuba", politischer Humbug, wo die gesetzliche Vettretung des Volkes zu einer parlamentarischen Büreau- kratie degradiert wird.Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage.' Die Sozialdemokratie ist eine politische Partei, aber nicht einseitig eine parlamentattsche Pattei. Ihre derzeitige Organisation ist wohl dem Reichstag und seinem Wahlrecht angepaßt, aber die Partei steht und fällt nicht mit dem Reichs­tag und nicht einmal mit dem Reichs» tagswahlrecht. Ehe fie mit ohnmächtigem Knirschen zusieht, wie dieser kränkliche Reichs-

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fort,hatte ich noch Gelegenheit zu bemerken, daß Alice als Besitzerin von Wiesenberg zum Gegenstand der Spekulation gemacht wurde und daß Diejenigen, die von meinen Verhälniffen erfuhren, die begehrlichen Blicke auch aus mich richteten. Das wollte ich vermeiden. Nicht um Seefeld willen, sondern um meiner selbst willen, wollte ich umworben fein, und als wir von Berlin nach Wiesenberg gingen, ließ ich mir von Alice und Frau Doktor Ehrentraut feierlich das Versprechen geben, daß Niemand erfahre, was ich mit meiner Hand zu ver­schenken hatte. Ich spielte die Rolle der armen, abhängigen Verwandten» wie ich hoffe nicht ganz ungeschickt, und ich habe meinen Zweck erreicht. Mein gutes Glück ließ mich Sie finden, Edgar.'

Sie rttchte ihm die Hand, die er nahm und in der feinen festhielt. Seine Augen wurzelten am Boden, er wagte nicht daS schöne Mädchen anzusehen und langsam und traurig sagte er:

ES war kttn Glück, Leonie. Diesem Finden muß ein Scheftien und Meiden folgen!'

Sie fuhr auf.Aber weshalb? Weil ich nicht mit ihnen nach Kamerun will, sondern Sie aufforderte, mit mir nach Seefeld zu kommen ? '

Leonie, sehen Sie nicht die Unmöglichkeit ein, diesem Anerbieten zu folgen?'

Sie schüttelte den Kopf.Durchaus nicht.

Dem armen Mädchen hätte ich vielleicht meine Hand bieten können, das reiche'

O Edgar, Edgar!' rief fie und auS ihren Augen brachen große Tränen,ist Ihr Stolz wirklich orößer als Ihre Liebe? Gleicht fich nicht Alles aus, wo zwei fich recht lieb haben? Fragt man da nach dem Mein und Dein?'

(Fortsetzung folgt.)