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Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expeditio« 2 ML.

37. JahW

bei allen Postämter» 2,25 Mt. (excl. Bestellgeld).

Erstes Blatt.

(Rachdruck verboten^

Erscheint tägllch außer an Sonn- und Feiertag«. SonnabeudS in Morgen- und Abend-AuSgabe.

Verspielt.

Roman von F. Arnefeldt.

(Fortsetzung.)

19. Kapitel.

brauchsabgaben ohnedies gdnz wesentlich geringer als in anderen Ländern, beispielsweise in Eng» land und Frankreich. Die Aushebung solcher altgewohnten Abgaben aber kommen erfahrungs­gemäß nicht einmal dem Konsumenten zu gute, sondern sie füllt die Taschen des Großhandels und anderer an der Warendistribution beteiligten Faktoren. In den Stadtverwaltungen , wißen bekanntlich besonders die Freisinnigen die Ver­brauchsabgaben zu schätzen, und wÄche Finanz- genieS die Sozialdemokraten sind, hat sich in Fürth gezeigt, wo dieGenossen", die in der dortigen Gemeindevertretung die Mehrheit be­sitzen, die Kommunalsteuern von 100 auf 145 Prozent hinaufgewirtschaftet haben.

Die seltsame Handlungsweise Fräulein von Rohrs gegen den Oberverwalter Hartung gab ihr gewiffermaßen Oberwasser und sie wieder­holte mehrmals gegen den Sohn:

Hartung hat sie in Händen. Er hat sie mit dem Verbrechen ihres Vaters bekannt ge­macht, wenn sie es nicht schon durch ihre Mutter erfahren hat, und hat ihr wahrscheinlich gedroht, die Geschichte noch jetzt an die Oeffentlichkeit zu bringen, wenn sie sich nicht seinem Willen fügt."

Daß er das oder Aehnlrches getan hat, ist mir nicht zweifelhaft", war Hellmuths Antwort, er hat Fräulein von RohrS Mutter und jetzt sie selbst in ein Netz von Lügen verstrickt."

Was ihm sein Förster über den Auftritt in der Waldschenke erzählt, hatte ihn in dieser Annahme bestärkt und ihn veranlaßt, sich mit Leonie Helbing in Verbindung zu setzen, er hatte jedoch seiner Mutter von dem getanen Schritt selbstverständlich nichts gesagt.

Nun aber hielt er das überraschend schnell erfolgte Ergebnis des mit Leonie geschloffenen BündniffeS in Händen und mit schnellen Schritten trat er zu seiner Mutter auf dem Balkon, die voll Staunen in sein hocherregtes Gesicht blickte.

Was giebt es, mein Sohn, waS ist Dir begegnet?" fragte sie, mit ihrer schlanken Hand auf den ihr am Tische gegenüberstehenden Sessel deutend und ihn zum Sitzen einladend; aber Hellmuth befand sich in einer viel zu großen Aufregung, um ihrer Aufforderung Folge leisten zu können. Vor ihr auf und ab gehend rief er:

Es haben sich seit gestern wunderbare Dinge ereignet Dinge, die Dich in das höchste Erstaunen setzen werden, die auch mir überraschend kommen, wenn ich auch immer der Ansicht gewesen bin, daß die Verhältnisse anders lagen, als Du und mein verstorbener Vater angenommen haben."

sichtlichkeit und deS Behagens gegeben hatte.

Das köstliche Einvernehmen zwischen Mutter und Sohn hatte in den jüngstvergangenen Wochetk' mancherlei Trübungen erfahren, die zwar schnell wie ein Wölkchen am Sommer­himmel vorübergezogen waren, in dem Herzen der Majorin aber doch mancherlei Besorgnisse hervorgerufen hatten. So sehr sie sich dagegen gewehrt, war daS Gespräch zwischen ihr und Hellmuth doch häufig in Wiesenberg und dessen jungen Besitzerin zurückgekehrt. Herr von Erbach hatte inzwischen die junge Dame mehr­mals gesehen, und die Art, wie er von ihr sprach, ließ der sorgfältig beobachtenden Mutter keinen Zweifel darüber, daß sie einen Eindruck auf ihn gemacht hatte, wie bisher kein weib­liches Wesen, und daß er den lebhaften Wunsch hegte, ihr näher treten zu dürfen.

Diesem Eindruck mochte es auch wohl zu­zuschreiben sein, daß er gegen die Beschuldigung, Wolf von Rohr habe seinen Bruder erschossen, sich ungläubig verhielt, und sich durch alle Be­weise, die seine Mutter für ihre Behauptung beibrachte, nicht überzeugen liefe.

gesorgt werden müssen, daß die Deckung in anderer Weise beschafft werde. Unter den Gegenständen aber, die für die notwendigen höheren Reichseinnahmen in Betracht kämen, ständen Tabak und Bier in erster Linie.

Es wird sich hiernach annehmen lassen, ,daß die Vorlage eines Gesetzes betreffend die Reichs­finanzreform bei erster Gelegenheit zu erwarten ist. Seitdem der Reichstag vor Jahren einen solchen Entwurf abgelehnt hat, ist es von einer Wiederholung des Versuches einer Finanz­reform, durch die eine Trennung deS Finanz­wesens deS Reiches von dem der Einzelstaaten sowie eine Vermehrung der Reichseinnahmen behufS Deckung der Ausgaben aus eigenen Mitteln herbeigeführt würde, still gewesen. In den Landtagen sämtlicher Bundesstaaten schreit man förmlich nach einer derartigen Reform; es müßte also seltsam zugehen, wenn nicht auch eine Mehrheit im Reichstage dafür gewonnen werden könnte.

Bei dem jetzigen Stande deS Reichsfinanz­wesens würde eS verhängnisvoll sein, über Erträge schon jetzt für einen bestimmten Zweck zu verfügen, die aus den Einnahmen der Zoll­tarifreform zu erwarten find. Namentlich die Errichtung einer Arbeiter-Witwen- und Waisen- Derficherung kann auf eine so schwankende Grund­lage nicht definitiv beschlossen werden. Herr Graf von Kanitz - Podangen erklärte demgegen­über mit Recht, man könne doch nicht über Verwendung von Ueberschüssen verfügen, die man noch gar nicht besitze. Selbstverständlich werden die Konservativen bereit sein, für den sehr dringend gewünschten Ausbau der Arbeiter­versicherung einzutreten; aber bevor es über­haupt möglich ist, an die Verwirklichung so weit ausschauender Pläne zu denken, muß das Reichsfinanzwesen gründlich geregelt und mit der Defizitwirtschaft ein Ende gemacht werden.

Die Bedürfnisse deS Reiches steigen ohnedies in stärkerem Maße als dessen eigene Einnahmen. Die bisherigen Zweige der Arbeiter-Versicherung nehmen jährlich in steigenden Maße die Reichs­finanzen in Anspruch. Dazu kommt, daß in zehn Jahren etwa daS Reich die auS dem Jnvalidenfonds zu bestreitenden, jährlich gegen 40 Millionen betragenden Zuwendungen wird zu übernehmen haben, bis der Fonds bis dahin erschöpft sein wird. Aus alledem geht hervor, daß mit sozialpolitischen Plänen jetzt sehr vor­sichtig verfahren werden muß, und daß dem Reiche neue, ergiebige Einnahmequellen erschlossen werden müssen.

Wenn unter solchen Umständen die Frei­sinnigen nicht nur die Aufhebung der Ver­brauchsabgabe für Zucker, sondern auch die für Kaffee und Petroleum fordern, so ist das ganz sinnlos. Im Deutschen Reiche sind die Ver-

Er würde das auch unzweifelhaft getan haben, wäre er nicht in die Hände eineS Menschen gefallen, der das unglückliche Ereignis für seine selbstsüchtigen Zwecke in wahrhaft rasfinierter Weise auszubeuten verstand, ent­gegnete Hellmuth.Hartung kam dazu, als Winhold sich in tödtlicher Angst über den Er- schoffenen beugte und wußte ihm einzureden, daß ihm, wenn nicht lebenslänglich, so doch langjähriges Zuchthaus sicher fei, wenn es ruch­bar würde, daß die Kugel, die Herrn Wilhelm von Rohr hingestreckt, auS seiner Büchse ge­kommen sei. Er bot ihm an, ihn zu retten, wenn er genau tun und sagen wollte, was ex ihm vorschreibe, und der unwissende, verängstigte Förster ging auf alles ein."

Aber wozu das?" fragte die Majorin.

Weil er sich im Sattel halten wollte mochte darüber auch alles andere zusammen­stürzen!" rief Hellmuth und sprang in seiner Erregung vom Stuhl auf. Sich wieder setzens fuhr er tn ruhigerem Tone fort:

Hartung war Wilhelm von Rohrs Faktotum gewesen, er hatte während dessen jahrelanger Abwesenheit ganz nach seinem eigenen Gefallen wirtschaften dürfen und seine Rechnungsbücher stimmten durchaus nicht. Er war ein leichtsinniger, waghalsiger Spieler, der seinem Herrn große Summen veruntreut hatte. Er durfte hoffen, bei Wilhelm von Rohr durchzuschlüpfen und sogar noch ferner im Amte zu bleiben, nun lag dieser plötzlich tot vor ihm, und er wußte, daß et bei dem Bruder und Erben Wilhelm von RohrS nichts weniger als in Gnade stan^ Sein Trachten war also darauf gerichtet, Woll von Rohr unter seine Botmäßigkeü zu bringen."

(Fortsetzung folgte

Bestellungen

für den Monat Dezember aus die

Dberhefsifche Zeitnng" nebst ihre» Beilagen werden von unserer Expedition (Marft 21) unseren Ausgabestellen in Kirch­hain und Neustadt, sowie von allen Post« Anstalten und Landbriefträgern entgegen­genommen.

preußische Zeitung", den dorttgen Sozialdemo, kraten zum Kauf angeboten worden ist. Die Entrüstung hat aber nicht einzig ihren Grund darin, daß dieGenoffen" das Angebot abge­lehnt haben, sondern sie richtet sich gegen den Elbinger Freisinn, der nicht einmal diesesbe- wähtte" Parteiorgan zu halten vermag. Uns scheint daS aber ganz begreiflich; die Wadel- strümpfler find doch jetzt deratt mit der Sozial­demokratie verwachsen, daß fie eine eigene Preffs gar nicht mehr brauchen. Wer den gemeinsamen Standpunkt vertrittdas ist ja unterKameraden ganz egal".

Freisinn und Sozialdemokratie.

In dem Streite zwischen denenum Richter" und denenum Singer" sollen mit­unter recht interessante Schlaglichter auf jede dieser Parteien. So ist in derNeuen Zett" zu lesen: !

Es ist gewiß kein Geheimnis, daß einer so durch und durch kapitalistischen Sippe, wie die um Herrn Eugen Richter find, die Auspowerung der Volksmaffen eine vollkommen gleidjgiltige Sache ist, aber der Senkung des KapitalprofitS durch hohe Fleisch- und Eetreidepreise pflegte fie sich sonst dochvoll und ganz" entgegenzu­stellen ..."

Glaubt denn die Sozialdemokratie, daß eS den Herrenum Batt", die jetzt so treu undunentwegt" aus der Seite der Obstrukttons« Phalanx stehni, um ttwaS anderes als um Steigerung des Kapitalprofits zu tun sei?

Umschau.

Zur Beisetzung Krupps.

Am heutigen Mittwoch findet auf dem Privatfriedhofe der Familie die Beisetzung von Friedttch Alfred Krupp statt. Vier Bretter und zwei Brettchen hüllen nun die sterblichen Reste dessen ein, der der reichste Mann deS ganzen Deutschen Reiches war, dessen JahreL- einkommen mehr als eine Mandel Millionen Mark betrug. Und zu derselben Stunde wird hier oder da Wohl Jemand ins Grab gesenkt, der Heimat- und besitzlos irgendwo erfroren Hinterm Zaune aufgefunden ward. Man könnte an daS Evangelium von dem reichen Mann und dem armen Lazarus denken und das LooS des Bettlers, der sang- und klanglos in die Gruft gesenkt wird, für glücklicher halten als das des reichen, des reichsten ManneS in allen deutschen Landen. Und so würde man gewiß mit Recht urteilen, wenn der Todte in Essen, dessen Beisetzung selbst der deutsche Kaiser bei­wohnt, seine Millionen aufgespeichett hätte, um sich wie ein Geizhals an dem Anblick deS blinkenden Geldes zu laben, oder wenn er seine Millionen vergeudet hätte zu eitler Genußsucht. Aber es verdient sich auch der einen besonderen Anspruch auf unsere Achtung, ja unsere Bewunderung, der im Besitze ungezählter Millionen schlicht und bescheiden, anspruchslos und arbeitssam bleibt und der in Betätigung des Wortes:Was du besitzt, das bist du anderen schuldig" an seinem Reichtum teil­nehmen läßt Hundette und Tausende. Schlicht, fleißig und hilfreich war der reiche Mann, dem heute die ergreifende Todtenfeier auf dem Ftted- hofe bei Essen gilt. Wir tun daher recht daran, wenn wir im Geiste an dieser Feiet teilnehmen.

Komische Entrüstung.

Die Wadelstrümpfler find darüber entrüstet, daß eines ihrer Preßorgane, die ElbingerAlt-

Deutsches Reich

Berlin, 26. November.

Mr auS Bückeburg gemeldet wird, ist der Kaiser gestern Abend 11 Uhr nach Essen abgereist.

Das ursprüngliche Programm für den Auf­enthalt des Kaisers in England sollte nach der Jimth" im Zusammenhang mit polizeilichen Besorg­nissen erheblich abgeändert worden sein. Diese Be­hauptung entbehrt, sagt die .Nord. Allg. Ztg. , jeder Begründung, ebenso die Nachricht desNewport. Herald", daß die Bestellung einer neuen Renniacht für den Kaiser bevorstehe.

LautReichsanzeiger" ist der Stand d« Herbstsaten des Reiches Mitte November (wobei 1 sehr gut, 2 gut, 8 mittel bedeuten) für Winterweizen 2,6 gegen 2,2 im November des Vorjahres, Winter­spelz 2,4 gegen 2,3, Winterroggen 2,8 gegen 2,1, jungen Klee 2,4 gegen 2,5. In den Bemerkungen dazu heißt es: Die mit dem 18. November eingesetzte scharfe Kälte kommt in bett vorliegenden Zahlen noch nicht zu» Ausdruck. Der Stand des Roggens wird trotzdem im laufenden Jahre ungünstiger wie in jedem der letzten neun Jahre beurteilt, der Stand des WerzenS ungünstiger als in bett letzten acht Jahren. Viele Berichte sprechen von einem erschreckenden Ueberhand- nehmen der Mäuseplage. Die srüh gesäten Saaten find in ihrer Entwicklung meist sehr zurück.

Zur Reichsfinanzlage.

Im Bundesräte hat, wie auS München be­richtet wird, der Vertreter Bayerns energische Vorstellungen gegen die fortwährenden Er­höhungen der Matttkularbeiträge erhoben, die bald übet die Leistungsfähigkeit bet Einzel- staaten hinausgingen. Die Bunbesratsvettteter SachsenS, WütttembergS und Badens sollen sich diesem Protest angeschlossen haben. Bekanntlich macht sich in den Finanzverwaltungen der Einzelstaaten seit langem schon die üble Ein­wirkung der Verquickung mit den Reichs- stnanzen drückend geltend.

Die Proteste im Bundesrate werden aber nicht viel helfen; denn die Aufstellung des ReichshauShaltsttatS geschieht ohnedies schon mit der größten Sparsamkeit. Wesentliche Ab- stttche find, wie ja auch die letzten Budget­beratungen ergeben haben, nicht möglich; eS kann fich immer nur um Aufschub minder dringender Ausgaben handeln. Ohne die längst in» Auge gefaßte Reichsfinanzreform, ohne grundsätzliche Trennung des Finanzwesens des Reiches von dem der einzelnen Bundesstaaten und ohne Eröffnung ergiebiger Quellen, aus denen das Reich seine Ausgaben für fich selbst bestreiten kann, ist eine Besserung unserer Reichsfinanzlage nicht möglich.

In diesem Sinne hat fich auch am Freitag der Staatssekrttär des Reichsschatzamtes, Freiherr von Thielmann, ausgesprochen. Et kündigte die bedauerliche Tatsache an, daß der nächste Etat mit einem Fehlbetrag von ungefähr 150 Millionen Mark abschließen würde. Diese Summe durch Matrikularumlagen aufzubringen, geht nicht an, daS würde, wie im Bundesrate seitens einiger Bevollmächtigten erklärt worden, zum Ruin mancher Einzelstaaten führen. Auch der Weg, das Defizit durch eine Anleihe zu decken, sei nicht gangbar. Es werde also dafür

Tie Majorin verfärbte fich und fragte mit stockender Zunge:Wovon sprichst Du, Hellmuth von von"

Von Wiesenberg", vollendete Hellmuth die stockende Rede.Es ist jetzt erwiesen, daß Wolf von Rohr den Mord an seinem Bruder nicht begangen hat, daß er, seine Frau, seine Tochter, daß Du und mein Vater das Opfer einer abscheulichen Jntrigue geworden seid." _

Der filberne Theelöffel, den die Majorin aufgenommen und spielend in der Hand ge­halten hatte, entfiel ihr und schlug klirrend gegen die Tasse. Sie hatte ein Gefühl, als schnüre eine unsichtbare Hand ihr die Kehle zu und sie vermochte nicht zu sprechen. Die Hand aus daS heftig klopfende Herz drückend, sah fie den Sohn stumm und fragend an und der be­eilte fich, jetzt offen zu erklären:

Förster Winhold ist heute in aller Frühe beim Amtsrichter Fleischmann in Dornburg gewesen und hat zu Protokoll gegeben, daß er Herrn Wilhelm von Rohr erschossen habe."

Die Majorin stieß einen halblauten Ruf der Ueberraschung aus, dann fragte fie:Er hat eS auf Geheiß Wolf von Rohrs getan?"

O Mutter, Mutter, Dein Glaube an die Schuld des armen Wolf von Rohr scheint hatt- nückig und unausrottbar zu sein!" ttef Hellmuth schmerzlich und warf fich mm doch auf den für ihn bereit gestellten Sessel.Der unglückliche Mann war der Tat so fremd wie Du und ich, und bei Winhold kann von einem Morde keine Rede fein. ES ist kaum eine Fahrlässigkeit, die man ihm zur Last legen kann."

Er erzählte hierauf den Hergang der Sache und die Majorin sagte kopfschüttelnd:Aber warum hat der thörichte Mann sich nicht so­gleich zu der Tat bekannt? Man hätte ihm doch aßt nicht viel anhaben können«'

Wieder saß die Frau Majottn von Erbach an ihrem auf dem Balkon ihres Gartenhauses hergerichteten Theetisch und schaute in das vom Goldglanz der finkenden Sonne erfüllte Saale­tal, wieder erwattete fie ihren geliebten Sohn und Hausgenossen zur Teilnahme an dem sorg­lich bereiteten Imbiß, aber ihr Ge ficht hatte heute nicht den freudvoll gelassenen Ausdruck, der ihm sonst immer das Gepräge der Zuver«

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham

Sonntagsbeilage: Jllnstrirtes Sonnlagsblatt.

Marburg

------ >o w» Donnerstag, 27. November 1902.* "ÄXkSk*!?

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