mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilage: Jllirstrirtes Sonntagsblatt.
JU 275
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Marburg
Sonnabend, 1. November 1902.
Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe.
Druck und Berlag: Joh. Aug. Koch, UmversitätS-Buchdruckerei Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
37. Jahrg.
daß sie weiterhin keine bloßen 80 Pud (zu 16,38 kg) Roggen von der Dessjatin (— 109,25 a ernten wollten, wie bisher: das lohne sich nicht. Der Boden ist in Ostpreußen und auch in Posen schlecht, er ist von derselben Qualität wie der unserige im Nordwestgebiet, vielleicht sogar schlechter —, die Deutschen aber waren der Ansicht, daß sie deshalb noch keine schlechte»
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jfftt die Monate November u. Dezember auf die
»Oberheffische Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirchhain und Neustadt, sowie von allen Post- »nstalten und Landbriefträgern entgegengenommen.
Mittag-Ausgabe.
Zm Notlage in der Müllerei,
Der Vorstand deS „Deutschen Müllerbundes" ersucht unS um Veröffentlichung folgenden Artikels:
Kürzlich ging durch die Preffe ein Artikel deS „Bsrl. Börs.-Cour." über die Geschäftslage im Mühlengewerbe. Die betreffende Mitteilung enthielt neben vielem Zutreffenden auch einige Bemerkungen, die der Ergänzung und Richtigstellung bedürfen. — Richtig ist es, daß eine unsinnige Ueberproduktion in Mehl besteht und daß die Mehlpreise bis zum Stadium der Berdienstlofigkeit für den Müller herabgedrückt sind. Richtig ist auch, daß eine Anzahl Großmühlen verzweifelte Anstrengungen machen, die alteingeseffenen Klein- und Mittelmühlen aus ihrem Kundenkreise zu verdrängen und daß ihnen dies zum Teil auch gelingt — und zwar durch Manöver, die nicht immer lobenswert sind. ES ist nicht etwa die besondere Güte des Fabrikates, die die Abnehmer den Großmühlen zuführt, sondern meist nur gewiffenloses Unterbieten der Preise und ein langes Kreditgeben. 6o find es gerade die Großmühlen, die immer mehr einen unsoliden Zug in das Mehlgeschäft hineintragm. Es ist aber nur eine windige Ausflucht, wenn man den erschwerten Export hierfür verantwortlich macht. Eine Erschwerung deS Exports besteht gar nicht, weil alles aus- gesührte Mehl den Zollbetrag für die entsprechende Getreidemenge voll und reichlich zurück vergütet erhält. Nur die besondere Export- und Importprämie, die früher zu Unrecht bestand, ist in Wegfall gekommen; ihre Wiedereinführung würde aber erst recht den Ruin der binnenländischen Müllerei besiegeln, weil sie eine Begünstigung für fremdes Getreide «ns dem heimischen Markte bedeutet.
Die Tatsache ist nun aber die, daß die großen Spekulationsmühlen ohne jene Prämie, d. h. ohne einen besonderen staatlichen Zuschuß nicht leben und nicht sterben können, weil ihre gerühmte technische Ueberlegenheit in Wahrheit
(Nachdruck verboten.)
Spaßhafter und ernsthafter Examensunsinn.
Besammelt in Calau undUmgegend von C. 0.
Humor ist ein Schwimmgürtel auf dem Strome deS Lebens; er ist ein Sohn der Weltweisheit und des starken Sinnes.
W. R.
Mit Kopfhängen ist noch niemand über eine Untiefe geraten.
Seemannsspruch.
Unter dieser bedeutungsvollen Stichmarke geht uns von geschätzter Seite eine heitere Sammlung lustiger Calauer zu, die unseren Lesern sicher ebenso wie uns daS größte Vergnügen bereiten werden und ihnen deshalb nicht vorenthalten sein sollen. So schnurrig man sich nun auch in Calau, nicht mit Unrecht, ein Examen denken mag, ganz verkehrt geht es dabei doch nicht zu und auch hier fängt man mit ganz leichten Fragen an. Die erste lautet: „Kannst Du lesen?" Antwort: „Ja." Wollen sehen; lies einmal: „Münsterländer, Hinsterbender, Enterbender, Benebelter, Blumenkelchen, Stiefenkelchen, Katerle, Schwarzerle, Lagerbier, Ostelbier" — daS find alles gewiß gute deutsche Worte und doch — fällt es manchem schwer, sie recht zu lesen. — Nun kommt das Schreiben «n die Reihe. . „Kannst Du schreiben?" heißt es wieder. „Selbstverständlich" ruft der Schüler entrüstet zurück. „Na bitte schön; schreibe einmal ein lateinisches i mit einem Punkt" ... L (Falsch, find ja schon zwei Punkte.) Schreibe
garnicht besteht. Sie versuchen nun alle Mittel, um wieder eine Liebesgabe vom Staate zu erlangen. Und daher immer wieder der Appell an die Gutgläubigkeit des Publikums. ES ist doch eine seltsame Logik, die Gesetzgebung dafür verantwortlich zu machen, daß einige Großmühlen mit ihren Produkten auf dem ausländischen Markts nicht mehr konkurrenzfähig find, und vom Staate zu verlangen, daß einigen aus wahnwitziger Spekulation und ohne jedes vernünftige Bedürfnis entstandenen großkapitalistischen Unternehmungen auf Kosten der übrigen Staatsbürger und zum Ruine eines ganzen großen Gewerbezweiges erhebliche Zuschüsie geleistet werden müßten, weil fie sonst nicht mehr rentieren.
Es ist auch unlogisch, die vermmftloss Preisdrückerei im Inlands damit zu entschuldigen , daß man „nicht , mit Vorteil „exportieren" könne. Wenn kein Mehl für den Export mehr nötig ist, so soll man weniger produzieren; daß wäre doch die einzige vernünftige Folgerung. Wollen die Großmühlen nicht endlich von anderen Produktionszweigen lernen, daß das beste Heilmittel gegen Ueberproduktion und Preisschleuderei in der freiwilligen Betriebseinschränkung besteht? Anstatt dessen ruinieren sich die Großmühlen durch Preisdrückerei und Pumpwirtschaft gegenseitig, sie ruinieren das gesamte solide Müllergewerbe, und dabei betteln sie um Mitleid bei dem geehrten Publikum und machen den Staat für ihre sinnlose Wirtschaft verantwortlich. Wahrlich, diese Großmühlenspekulanten stellen mit ihren ewigen Lamentationen die Geduld der Oeffentlichkeit und der Behörden auf eine harte Probe! Man sollte ihnen endlich die bündige Antwort geben, daß sie erst vor eigener Tür und eigenem Hause fegen n ächten, ehe sie die Allgemeinheit mit ihren Klageliedern belästigen. Der Staat ist nicht dazu da, für verpfuschte Spekulationen Krückenhalterdienste zu leisten. Wenn die Ueberproduktion in Mehl so außerordentlich größ^W, so ist das der beste Beweis, wie überflüssig die neuen großkapitalistischen Spekulanten-Mehlfabriken find. — Außerdem aber ist der Mehlüberfluß eine Folge der noch immer stattfindenden maffenhasten Einfuhr fremden Getreides. Gerade die Ausführungen des „Börsen - Courier" beweisen daher, daß die Erhöhung des Einfuhrzolles für Mehl und Getreideein unabweisbares Bedürfnis ist.
Umschau.
Erhebungen über das Kleingewerbe.
Handelsminister Möller Hat, wie berichtet wird, Erhebungen angeordnet, um Material für Schritte zu erhalten, durch die in die Förderung
jetzt einmal: „Der Maler malt, der Müller mahlt, — beide ma... len." Au! — „Kannst Du aber rechnen?" — O ja! — Dann los. Addiere: Zwei Pfund und anderrhalb Ellen. — 2 Pfd. = 1 Kilo, iy2 Ellen — 1 Meter, 1 Kilo + 1 Meter = 1 Kilometer. Stimmt auffallend. — Gehen wir zum Subtrahieren über: 7 Rebhühner und 2 Hasen; Resultat? — 9 Stück Wildpret. — Falsch; es find bloß 5, denn die Hasen werden i m m e r a b g e z o g e n. — Vielleicht gehts mit Multiplizieren besser. Durch welche Operation macht man aus einem mit Heu vollgefüllten Sack zwei gleich volle, ebenso große? — Man zieht einen zweiten Sack über den ersten, dann sind beide mit Heu gefällt. — Nun, besonders geht die Rechnerei nicht, lesen und schreiben auch mäßig. Sehen , wir einmal, wie'S um die Kenntniffe der deutschen Sprache bestellt ist. — Welches Wort wird im Deutschen stets „falsch" geschrieben? — Das Wort „falsch". - Was ist ein Calauer? - Ein Einwohner von Calau. — Vortrefflich, ein echter Calauer!
Gewöhnlich fängt man die Examina mit biblischer Geschichte und Religion an. In Calau aber nicht. Man hat außerdem dort eine ganz andere Auffassung davon, wie man gleich sehen wird. — „Was war Maria Magdalena für eine Geborene?" fragt stolz der bekronenordente Herr Rat. — Eine geborene „Bitterlich", denn eS steht geschrieben: Da weinte Maria Magdalena bitterlich. — Nun, gut! Wie steht es indeffen mit der weltlichen, sagen wir der alten Geschichte ? — ES ist ’ne alte Geschichte, doch bleibt fie ewig neu. — Wer lacht stets über Griechen-
des Kleingewerbes eingetreten werden könnte. Außer den gewerblichen und industriellen Vereinen find auch die kaufmännischen Korporationen zu Berichten darüber aufgefordert worden, waS bisher vom Staate, von Genoffenschasten, Jnnungsverbänden und anderen Vereinen zur Förderung des Kleinhandels geschehen sei. Besonders sollen sich die Ermittelungen der Berichterstatter auf folgende Einzelheiten erstrecken: Veranstaltung von Ausstellungen kleingewerblicher Motoren, Maschinen und Werkzeuge, Unterweisung in deren Gebrauch, Vorführung bewährter Arbeitsmethoden und technischer Fort- schritte des Kleingewerbes. Förderung der Lehrlingsausbildung, Ausbildung von Handwerksmeistern zu praktischen Lehrern für Fott- bildungs- und Fachschulen, Förderung des gewerblichen Genoffe-schaftswesens, Errichtung einer Zentralstelle beim Ministerium für Handel und Gewerbe, sowie von Zweigstellen in den Provinzen sür die Zwecke der Gewerbeförderung, Bildung eines Sachverständigen - Beirates bei diesen Stellen und regelmäßige Berichterstattung über die Ergebnisse der staattichen Gewerbe- sörderung. — Man wird von diesem Vorgehen des Handelsministers mit großer Befriedigung Kenntnis nehmen und hoffen, daß aus den Berichten genügendes Material gewonnen wird, um wirksame Schritte zur Förderung des Kleingewerbes tun zu können.
Ein russisches Urteil über die Deutschen.
„Wie die Deutschen e§ machen" überschreibt ein Herr G—r—ow eine Zuschrift an die „Nowoje Wremja". in dem er zwar nicht von Liebe für die Deutschen, aber doch wenigstens von Achtung vor der wirtschaftlichen Tüchtigkeit der deutschen Landwirte Zeugnis ablegt. Der Artikel lautet in einer von der deutschen „St. Petersburger Zeitung" veröffentlichten lleber- setzung folgendermaßen:
„In alter Zeit soll ein russischer Würdenträger gebeten baden, man möge ihn „zum Deutschen befördern". Lieser Ausspruch kam mir in Erinnerung als ich in der „Semledelt- scheskaja Gaseta" den Attikel Prof. Bogdanows las. Ich wäre nicht nur bereit gewesen, die „Beförderung zum Deutschen" anzunehmen, sondern sogar vollständig zum, Deutschen zu werden — natürlich nur zeitweilig — um nur von ihrer Diszipliniertheit, ihrer Beharrlichkeit und ihrer Kunst, den Stier bei den Hörnern zu packen, angesteckt zu werden. Ich spreche nicht von jenen Deutschen mit zwiefachem Vaterlands, die bei uns in Wolhynien und Neurußland sitzen, sondern von denen, die jenseits WirbaÜen pflügen und säen. Um ihre Abhängigkeit von unserem Roggen zu vermindern oder auch einfach um den Ertrag ihrer Witt- schaft zu erhöhen, sagten sich die Deutschen,
land? — Der blaue Himmel. — Im Anschluß daran kommt die Geographie. Der Prüfling erhält die Aufgabe, die fünf Erdteile zu nennen und zwar so, daß jeder in einem besonderen Satze vorkommt. Der calauer Jüngling entledigt sich dieser schwierigen Aufgabe auf solgende geniale Weise: 1. Ich esse das Ei ro(h) Papa. 2. A, Si(e) entschuldigen! 3. A FrikassL effe ich gern. 4. Am Erikasträußchen hab' ich fie erkannt. 5. Au(s) Stra(h)lien ist die Sonne zusammengesetzt. Noch geistreicheres vernimmt man in der Litteraturgeschichte. Welches Tier ist das unbescheidenste beim Fressen? — Der Hase, der frißt immer mit zwei Löffeln. — Welches Tier ist das genügsamste dabei? — Die Motte, die frißt immer nur Löcher! — Welches Tier ist das abgehärteste? — Um die guten Calauer nicht zu verdächttgen, wollen wir der Antwott gleich vorausschicken, daß vor solchen Fragen stets erst die Oeffenttichkeit ausgeschlossen wird — der Floh, denn er spaziert auch bei größter Kälte im Hemd herum. — Nenn' mir eine Gattung der gefräßigsten Tiere? — Die Steckenpferde, die freffen die beste Zeit.
Bei der Arithmettk waren wir schon, jetzt zur bösen Geometrie: WaS ist ein Punkt? — Ein Winkel, dem die beiden Schenkel ausge- riffen find. — Was ist ein Kreis? — Ein in einer Ebene gleichmäßig aufgeblasener Punkt. — Und ein Punkt (man gestatte hier in die Stereometrie abzuschweifen)? — Eine gänzlich verhungette Kugel. — Was ist die Spitze eines Kreises? — Ein Landrat. — Wie weit ist's von Berlin nach Calau? — 95 Kilometer. — Von
Ernten zu bekommen brauchten, und beschlossen die Verbeflerung ihres Bodens. Die Arbeit begann. Der Boden wurde auf das Sorgfältigste analhsiett, man sand, was ihm fehlte und bestimmte die Art des Dungmittels. Die Versuche wurden in umfaffender Weise vorgenommen: nicht nur auf den Versuchsfeldern, sondern auch auf dem Bauernlande wurde Winterroggen gesäet. Das Resultat war, daß man auf dem gedüngten Lands 130 Pud von der Dessjatin erntete, der teure Dünger sich also überreich bezahlt gemacht hatte. Das war ihnen aber zu wenig. Sie probierten verschiedene Roggensorten: die eine gab 130, die zweite 150 Pud, die dritte 200 Pud. Die beiden ersten wurden verworfen, bei der dritten blieb man vorläufig stehen. Bei den Deutschen find die Versuche und das prakttsche Leben keine ge- trennten Dinge, und man kann daher schwerlich bezweifeln, daß die gestrigen Versuche schon morgen der allgemeinen Wirtschaft zugute kommen werden, und daß man jenseits Wirrballen von einer Deffjatin ebenso viel Roggen ernten wird wie früher von zweiundeinhalb Deff» jatin. Die Ausgaben für die Düngung werden allerdings größer sein, die für die Beackerung und die Saat aber geringer. Für jeden Land» tobet bedeutet das ebensoviel, wie seine Acker» wirtschaft zweiundeinhalbmal vergrößern. Ich bin weit von dem Gedanken entfernt, dieses auf unsere Landwirtschaft irgendwie praktisch anwenden zu wollen. Ich weiß, daß bei uns das Korn wohlfeiler, der Kunstdünger aber teuerer ist als in Deutschland; ich weiß, daß man bei unS die Vergrößerung der Wirtschaft wöttlich nimmt, ohne alle Spitzfindigkeiten: ist eine Dessjatin zu wenig, so braucht man zwei bis drei Deffjatin. Ich weiß auch, daß unsere vielgerühmte Schwarzerde zunächst sowohl auf dem Bauernlande als auf dem Gutslande im Durchschnitt 40 Pud Roggen von der Deffjatin giebt, aber nicht 80, wie der deutsche Sandboden, und daß die Ernten von 200 Pud pro Deffjatin, die im Poltawaschen und in Neurußland ab und zu Vorkommen, uns nur in der Ueberzeugung bestärken, „auch ein Stein trüge Früchte, wenn Gott eS wolle". Alles dieses weiß ich. Man wird mir aber zugestehen, daß eS jetzt, wo wir in dm dringendsten Fragen der Landwirtschaft Wohl oder übel zurecht kommen muffen, gar nicht so schlecht wäre, wenn wir uns wenigstens zeitweilig „zu den Deutschen machen ließen", um von ihnen die Beharrlichkeit und die Kunst, fest dem Ziele entgegenzugehen, zu lernen."
Calau nach Berlin? — Ebensoviel. — Ist daS bei allen Distanzen und Zeiträumen so? — Nein, vom Erhabenen zum Lächerlichen ist z. B. nur ein Schritt, vom Lächerlichen zum Erhabenen aber ein recht weiter Weg. — Don Weihnachten bis Neujahr ist's nur eine Woche, von Neujahr bis Weihnachten aber find's 51 Wochen. — Vom Haß zur Liebe ist ein weiter Weg, von der Liebe zum Haß ein Sprung.
Der Verlauf des Examens wird jetzt schon von der geistigen Höhe der Calauer Zeugnis abgelegt haben. Doch um die Leser über deren Wissen noch weiter zu verblüffen, seien auch noch Beweise aus den fremden Sprachen erbracht. Im Uebersetzen ans dem Lateinischen stellt der weise Examinator folgende Aufgaben: Ne water suam. — Spinn' Mutter, ich werde nähen. — Aus dem Griechischen übersetzten Schüler: ft^v rv? — Mäh'n Siebte Heu? — v« firv TjßTs iv\ — Nie mäh'n Siebte Heu! — irfv rjßtt YQac; ? — Mäh'n Siebte Gras? — vis [if v rjßis ygas'. — Nie mäh'n Siebte Gras! — Im Französischen ist „Menu“ zu übersetzen und zu umschreiben. Ein Marburger würde einfach „Speisenkarte" sagen und damit mit seiner Weisheit zu Ende fein, ein Calauer aber ist gewitzter; er gibt dem Worte „Menn“ folgende Deutung: Man effe »icht Übermäßig — Und «rhme etwas mit! — Im Englischen lautet es: „What is m-ajest-y without exteriori ties.“ Antwott: (M)ajest(y) — ajest, eine®rimoffe! —
(Schluß folgt).