mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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Sonntagsbeilage: Jllnstrirtes Sonntagsblatt.
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Marburg
JVi 212
Xj. JnsertionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. Dönnersma 30. ^ItößCt 1902, Reckamen: die Zeile 25 Pfg. ö' ’
Bierteljiihrlicher Bezugspreis: bei der Erpü>ition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).
Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Wend-Ausgabe.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
37. Jahrg.
Die ländliche Arbeiterftage.
Eines der Hauptübel, unter dem die deutsche Landwirtschaft seufzt, ist die massenhafte Abwanderung der ländlichen Arbeiter. Es wird zwar, — so schreibt das „Dresdener Journal", — immer daraus hingewiesen, daß man dieses Nebel, wenn nicht heben, so doch erheblich mildern könne, wenn man die Landarbeiter materiell besser als bisher stelle. In Wirklich- die Landwirte in dieser Hinsicht getan, was sie tun konnten und was sie, vielfach von den heutigen Verhältnissen genötigt tun mußten. Rechnet man die bare Löhnung der Landarbeiter mit den sonstigen Kompetenzen zusammen und zieht man in Betracht, welch ungeheuer größeren Aufwand an Geldmitteln die reicher entlohnten Industriearbeiter für Wohnung, Kleidung und Beköstigung machen müflen als die Landarbeiter, so ersieh man bald, daß abgesehen noch von der weit gesicherteren Stellung der letzteren, dieselben in der Tat in ihrer materiellen Lage hinter den städtischen Arbeitern keinesfalls zurück- stehen. Auch was die Behandlung der Landarbeiter betrifft, so ist diese mit wenigen nicht gerade rühmlichen Ausnahmen nicht eine solche, wie sie häufig in freisinnigen und sozialdemokratischen Blättern geschildert wird. Der Hauptantrieb für die ländliche Abwanderung liegt in dem Reiz, den das Eroßstadtleben auf Unerfahrene in der Ferne ausübt, liegt in der Unkenntnis der Gefahren, die dem sich goldene Berge versprechenden Landbewohner in den Großstädten drohen und liegt wohl auch in der Ungebundenheit, die viele von ihnen in den Städten erwarten.
Um die Abwanderung zu verhüten und die Rückwanderung auf dem Lande feftzuhalten, bietet sich gerade jetzt, da die Landflucht, wenn auch nur vorübergehend, zum Stillstände zu gelangen scheint, die beste Gelegenheit. Einerseits wird durch Belehrungen und Warnungen zu wirken sein, andererseits aber wird man den Landarbeitern das Leben auf dem platten Lande erstrebenswert machen müffen. Hierzu gehört vor allem eine planmäßige Seßhaftmachung der ländlichen Arbeiter. Der Wert der Schaffung eines festen Heims für ihre Arbeiterschaft ist bereits von praktischen Landwirten vielfach anerkannt worden. Es handelt sich dabei aber nicht, wie von sozialdemokratischer Seite unterstellt wird, darum, die Landarbeiter willenlos zu feffeln, sondern darum ihnen zu einem langsamen aber sicheren Aufsteigen zur Selbständigkeit Gelegenheit zu geben. Wenn den Landarbeitern ein festes Heim gesichert und ihnen noch dazu die Möglichkeit geboten wird, mit Hilfe ihrer Ersparniffe allmählich aufzufteigen, so würde mancher von ihnen sich hüten, dem Platten Lande auf ungewisse Aussichten hin den Rücken zu kehren.
28 «Nachdruck verboten.)
Bers-ielt.
Roman von F. Arnefeldt.
(Fortsetzung^
Er mochte gut fünfzig Jahre alt sein; seine Begleiterin konnte kaum die Hälfte davon zählen. Sie war ein dralles, hübsches Geschöpf mit flachsblondem Haar, hellen grüngrauen Augen und roten Backen, denen man es ansah, daß sie die städtische Kleidung, das lange buntgeblümte Kleid, den Strohhut mit den Mohnblumen, die Handschuhe und den Sonnenschirm nur bei außergewöhnlichen Anlässen trug. Sie schien aber sehr stolz darauf und nicht minder auf die Gesellschaft des Herrn Oberverwalters, zu dem sie ganz andachtsvoll emporblickte, während er neben dem Förster herging und eifrig auf diesen einsprach.
Hartung war so sehr mit seinen Begleitern beschäftigt gewesen, daß er auf die andere Umgebung wenig Acht gehabt hatte. Nun aber wurde er durch das Benehmen der Studenten aufmerksam gemacht und stand nach wenigen Minuten seinem Sohne gegenüber. Da es kein Ausweichen gab, rief Edgar wieder seinen Sleichmuth zur Hilfe und begrüßte den Vater, als ob ihre Begegnung hier die selbstverständlichste Sache von der Welt sei.
Hartung warf dem Sohn einen bösen Blick zu, mochte aber wohl seine Gründe haben, dem Unwillen über dessen Anwesenheit in Jena nicht weiter Ausdruck zu geben und wie er es immer verstand, auch aus zufälligen und ihm sogar un- angenehmen Vorkommiffen Nutzen zu ziehen, so
In verschiedenen Teilen des Reiches ist bereits seit längerer Zeit erfolgreich mit der Ansiedelung von Häuslern und Büdnern von feiten der Privatbesitzer vorgegangen worden und es läßt sich annehmen, daß die Seßhaft- machnng der ländlichen Arbeiter in immer regeren Fluß kommen werde. Eine aus kleinen Landstellen bestehende Kolonie innerhalb der Gutsbezirke zu bilden, hat sich nicht als zweckmäßig erwiesen, da die Arbeiterschaft sich in solchen abgesonderten Bezirken gewissermaßen „unfrei" vorkommt und schließlich auch dem betreffenden Gutsbesitzer unter Umständen lästig werden kann. Dagegen empfiehlt es sich erfahrungsgemäß, die zu gründenden Kleinstellen den in der Nähe befindlichen Bauerndörfern anzugliedern. Namentlich in denjenigen Landesteilen, in denen wie im nordöstlichen Deutschland, es noch sehr an Kleinstellen-Besitzern fehlt, ist eine solche Angliederung empfehlenswert und nicht nur wirtschaftlich und sozial, sondern auch politisch von hohem Werte.
Man wird also alle Bestrebungen, die auf Seßhaftmachung der ländlichen Arbeiter hinzielen, nur mit großer Genugtuung begrüßen und hoffen können, daß sie immer weitere Ausdehnung erlangen. Hat der größte Teil der Landarbeiter ein eigenes Heim, in dem er sein eigener Herr ist und aus dem er nicht vertrieben werden kann, so wird der Anreiz zur Abwanderung bald schwinden und mit der Freude an einer eigenen Wohnstätte wird auch die Freude an dem gesunden Landleben wieder zunehmen. Eine solche Entwicklung wird aber auch in nationaler Beziehung eine gesegnete genannt werden können; denn im ländlichen Boden wurzelte und wurzelt noch irnmer starke vaterländische Kraft.
Bevor aber die Seßhaftmachung der Landarbeiter soweit gediehen ist, daß sie im stände wäre, ihre volle wohltätige Wirkung auszuüben, dürfen auch die übrigen von konservativer Seite vorgeschlagenen Mittel zur Eindämmung der Landflucht nicht vernachlässigt werden. Unter diesen Mitteln steht die Bekämpfung des Kontraktbruches durch Verschärfung unserer, Gesetze in erster Linie. Erst kürzlich sind seitens einzelner Landwirtschaftskammern wieder in dieser Hinsicht Vorstellungen gemacht und als Vorbild auf das feit fast drei Jahren im Herzogtum Anhalt in kraft befindliche Gesetz gegen den Kontraktbruch hiugewicsen worden. Soviel wir wissen, ist auch in Preußen ein ähnliches Vorgehen zu erwarten, zu wünschen wäre, daß damit bald begonnen werden möchte.
Umschau.
Der Kronprinz von Dänemark in Potsdam.
Montag nachmittag traf der Kronprinz von Dänemark in Potsdam ein. Der Bahnhof war
wußte er auch dies zu seinem Vorteil auszubeuten.
„Du auch hier? redete er Edgar an. „Hast Du besondere Dinge zu verrichten?"
Edgar verneinte.
„Dann gehe hier mit dem Herrn Förster Meubold in die „Sonne" und laß ihm und seiner jungen Frau auf meine Kosten ein Frühstück und Bier auftragen; ich habe dringende Geschäfte und kann's leider nicht selber tun."
Ehe Edgar recht wußte, wie ihm geschehen, hatte der Vater grüßend den Hut gezogen und sich mit langen Schritten entfernt; es blieb ihm nichts übrig, als dessen Geboten Folge zu leisten. Mit ein paar artigen Worten bat er den Förster und dessen Begleiterin, ihm zu folgen, und ging mit ihnen unter dem Hohngelächter der Studenten quer über den Marktplatz dem ihm bezeichneten Gasthof zu.
Inzwischen war der Oberverwalter durch einige Straßen und Gäßchen geeilt und jetzt den mit Bäumen bepflanzten Philosophenweg hinab, der mit Büsten der bedeutendsten Männer aus Jenas Vergangenheit geschmückt ist, und an dessen Häusern Inschriften verkünden, wer von solchen einst darin gewohnt.
Hartung hatte andere Dinge im Kopf, als auf diese Zeugen einer entschwundenen Zeit zu achten.
„Verdammt, daß ich mit dem Burschen Zusammentreffen mußte!" brummte er, der ist im Stande, klatscht in seines Herzens Einfalt meiner hohen Gebieterin, daß er mich hier gesehen hat, und sie glaubt mich doch auf einer Inspektionsreise nach dem Vorwerk. Verbieten
prächtig mit Blattpflanzen geschmückt. Die direkten Vorgesetzten an der Spitze, hatte die Leibkompagnie des 1. Garderegimeuts Aufstellung genommen. Zum Empfange waren außer Sr. Majestät dem Kaiser, die in Berlin und Potsdam anwesenden Prinzen, das Hauptquartier, die Potsdamer Generalität, der neuernannte dänische Gesandte Freiherr von Hegermann- Lindencron- mit dem Personal der Gesandtschaft und der Polizeipräsident Graf von Bernftorff erschienen. Sobald der Zug eingelaufen war, spielte die Musik die dänische Nationalhymne und der Kaiser in der Uniform des Leibhufaren- regiments mit dem Bande des Elefantemwdens begrüßte aufs herzlichste den dänischen Kronprinzen, welcher die Uniform seines kurhefsischen Husärenregiments mit dem Bande des Schwarzen Adlerordens trug. Zum Ehrendienst gehörte auch der Kommandeur des Husarenregiments. Nachdem die Vorstellung der anwesenden Prinzen und der Vorbeimarsch der Truppen erfolgt war, bestiegen der Kaiser und der Kronprinz den kaiserlichen Wagen und fuhren, von einer Schwadron des Leibgarde- Husarenregiments eskortiert, nach dem Neuen Palais.
Abends 8 Uhr fand hier in der Jaspis- gallerie eine Tafel statt, bei der der Kronprinz von Dänemark den Platz zwischen dem erlauchten Kaiserpaare inne hatte. Außerdem nahmen an dem Mahle u. a. noch Prinz Friedrich Heinrich, Graf von Bülow, Frhr. von Hegermann, Graf Posadowski, Frhr. von Richthofen, Generaloberst von Hahnke, Staatssekretär von Tirpitz und Generalintendant von Hochberg teil. _______
Freche Einmischung des Auslandes.
Die wiener „Neue freie Presse" nimmt sich heraus, die Abstimmungen des deutschen Reichstages und die Haltung des Reichskanzlers in einer Weise zu kritisieren, die auf das Entschiedenste zurückgewiesen werden muß. Das Blatt schreibt nicht nur, durch die Abstimmung würden die vitalen Interessen der Nachbarstaaten bedroht und dadurch würden auch die diplomatischen Fäden bis zum Zerreißen gespannt; sondern es fragt, ob die deutsche Reichsleitung mit den vom Reichstage beschlossenen Zollsätzen vor das Ausland hintretev könne. „Soll sie es wagen, die Nachbarstaaten zu Unterhandlungen einzuladen, die ihrer eigenen Ansicht nach ergebnislos sein müffen?... Ihre Autorität wäre dem Auslande gegenüber genau so tief erschüttert, wie dem eigenen Volke gegenüber. Beugt sich die Regierung diesmal vor dem Bund der Landwirte, dann hat sie sich ihm mit gebundenen Händen auf Gnade und Ungnade übergeben, dann gibt es in Deutschland keine Regierung mehr, dann steuern die Agrarier das Staatsschiff nach ihrem Belieben." So das Organ eines Reiches, über deffen Zu-
durft' ich ihm auch nicht, darüber zu reden, damit hätte ich mir eine zu arge Blöße gegeben; nun, ich muß trachten, mich durchzuwinden. So ungern ich sie aus den Bugen kaffe, ich hielt's einfach nicht mehr aus. Hätte vielleicht besser getan, auf ein paar Tage nach Berlin zu reisen!" fuhr er in seinem Selbstgespräch fort. „In dem Neste hier stößt man ja bei jedem Schritt auf Bekannte! Muß mir auch der Förster in den Weg laufen! Und der alte Narr hat wieder geheiratet! Ein junges Ding, dessen Vater er sein könnte; scheint bis über die Ohren verliebt in sie zu sein. Ist ja ein altes Sprichwort: Wenn unser Herrgott einen Narren haben will, läßt er einem alten Mann die Frau sterben! Wenn er nur in seiner Verliebtheit nicht plaudert! Ob er wohl im Schlafe sprechen mag? Die selige Frau war schwerhörig und keine Freundin vom Reden; aber diese — na, sie scheint mir etwas dumm! Ich muß bei nächster Gelegenheit mir den Meu- hold ins Gebet nehmen, heute war keine Zeit dazu!"
Kräftig ausschreitend und mit dem Stocke, den er in der Hand trug, um sich fuchtelnd, war Hartung auf einem absichtlich gemachten Umwegs in der Nähe des Bahnhofes angelangt und wandte sich von dort einem abseits gelegenen Hause zu, in dem eine Schankwirtschaft betrieben wurde. Die vorn am Hausflur befindliche Gaststube war leer; der Wirt kam ihm mit großer Freundlichkeit entgegen und begrüßte ihn untertänig, aber doch wie einen alten Bekannten, flüsterte ihm zu, die Herren warteten schon und öffnete gleichzeitig die auf den Hof führende Hintertür. Hartung schritt über diesen
stände sich oft recht scharse Urteile fällen ließen. Die österreichische und überhaupt die ausländische Presse würde sich hüten, in dieser un* erhört dreisten Weise dem Deutschen Reich« gegenüber aufzutreten, wenn sie nicht in ihm Helfershelfer fände, die unter Beifall derartige Beleidigungen wiedergeben. Jedes national* empfindende deutsche Blatt müßte derartiges mit aller Entschiedenheit zurückweisen; aber e8 geschieht das Gegenteil. Die sreihändlerischen und „handelsvertragsfreundlichen" deutschen Blätter, die vielleicht diesen ausländischen Angriffen nicht fern stehen, drucken sie zustimmend ab und machen mit den auswättigen Beleidigern gemeinsame Sache. Das ist überaus beschämend. In keinem Lande der Welt existiert eine Prefle, die ebenso wie unsere freihändlerischen Blätter sich dazu hergeben würde, das Vaterland herabzusetzen.
Vieheinsuhr in England.
Nach einer Meldung, die kürzlich durch die Presse ging, erklärte der englische Landwirtschaftsminister Hanburh einer Deputation, daß er es ablehne, die englischen Häfen für argentinisches Vieh zu öffnen, bis ihm nachgewiesen sei, daß in Argentinien keine Viehseuche mehr bestehe und die argentinische Regierung eigene Schritte getan habe, um die Einschleppung einer Viehseuche nach England zu verhindern. England, das klassische Land des Freihandels, des wirtschaftlichen „Gehen- und Geschehenlassens" hat sich also auch zu der Erkenntnis durchge- rungen, daß es unverantwottlich ist, einen bedeutenden Teil des nationalen Wohlstands, wie ihn die heimische Viehzucht repräsentiert, der Gefahr der Entwettung oder Vernichtung durch Einschleppung von Seuchen aus dem Auslande auszusetzen, lediglich der wirtschaftspolitischen Afterweisheit zu Liebe, daß es die Pflicht des Staates sei, für möglichst niedrige Nahrungsmittelpreise Sorge zu tragen, gleichgiltig ob die inländische Nahrungsmittelproduktion darunter zu leiden hat oder nicht. — Bei uns aber, wo die heimische Viehzucht eine weit größere Bedeutung im Wirtschaftsleben spielt als in England, schreien die vereinigten Freisinnigen und Sozialdemokraten nach Oeffnung der Grenzen sür die Einfuhr ausländischen Viehs, ohne genügende Garantie für die sanitäre Beschaffenheit desselben.
Deutsches Reich
Berlin, 29 Oktober.
— Der Kaiser hat gestern im Neuen Palais de« neuernannten dänischen Gesandten von Hegermann- Lindencrone in Audienz empfangen und dessen Be> glaubigungsschreiben entgegengenommen. Staatssekretär v. Richthofen war bei der Audienz zugegen. Die Kaiserin erteilte gleichfalls dem Gesandten die nachgesuchle Audienz.
nach einem recht verwildert aussehenden Garten von mäßigem Umfange, an dessen Ende sich ein einstöckiger Bau, ein kleines Gartenhaus, befand, dessen Läden geschlossen waren. Dennoch mußte man feine Annäherung bemerkt haben; noch ehe er die Hand auf den Drücker der Tür gelegt, wurde diese geöffnet und wie von unsichtbaren Händen über die Schwelle gezogen. Hinter ihm schnappte der Riegel wieder zu.
„Oberveiwalter! Freundchen! Alter Hattungl Ihr seid ja eine Rarität geworden! Laßt Ihr Euch endlich wieder einmal sehen!" so tönten ihm laute Rufe entgegen, als er nun aus dem kleinen Vorflur in die künstlich verdunkelte und durch ein paar Petroleumlampen erhellte Stube trat.
Sie hatte eine Ausstattung, die ehemals gut gewesen sein mochte, jetzt aber recht verbraucht und verschlissen aussah. Ein dichter Tabaksqualm schlug dem Eintretenden entgegen; entkorkte Flaschen und halbgeleerte Gläser zeigten an, daß die Anwesenden sich schon gütlich getan hatten.
„Ihr bleibt lange, Hartung," sagte einer der im Zimmer befindlichen Männer, eine Hünengestalt, mit tief durchsurchtem Gesicht und in etwas nachlässiger Kleidung, die aber auf den ersten Blick den Landwirt verriet, tnbem er sich aus seiner bequemen Lage aus dem Sopha erhob. „Wir fürchteten schon, Ihr würdet auch heute nicht kommen."
-v,. (Fortsetzung folgt.)