Einzelbild herunterladen
 

II iiiiiiih li» iiihiiii i .................im, .............. I» l, ...................um II , ............ uh r iliiiiiailiHWMMMlUliliilrii iiiiiiH ! mIIIIH II

Sonntagsbeilage: JllnMrtes Sonntagsblatt

Jahrs

M 263

bei

6

der

um bie Hälfte gesunken,

schon bevor

englische Zoll eingeführt war infolge der

Ich lege den

Nachdruck verboten.)

20

schon

£

die zu um

die Wände von den Hoch- und Hurrarufen Menge.

Um 9 Uhr traten die Generale und

mit Rußland in handelspolitischer Einigkeit und in Frieden leben. Wir können ihm Vorteile bieten, ohne uns zu schaden. Ich erinnere z. B. an das Petroleum. Was nun die Anträge betrifft so hat der Antrag Wangenheim bei Ihnen (links) den meisten Widerspruch gefunden. Ich habe zu erklären, daß die große Mehrzahl meiner Fraktion jenen Zollerhöhungen, welche fich auf Brotgetreide beziehen, zustimmt, und daß wir gewillt sind.

Um 12% Uhr fand sich der Vorstand des Alldeutschen Verbandes im Hotel ein, um die Generale zu einem Bankett abzuholen. Dieses fand bald nach 1% Uhr im HotelKaiserhof' für 210 Gäste statt, nachdem eine Festsitzung des Alldeutschen Verbandes, welcher dir Generale beigewohnt, vorausgegangen war. Den Ge­neralen wurde eine Adresse überreicht, in welcher der Alldeutsche Verband seine Sympathien für das Burenvolk kundgiebt. Abg. Haffe bewill­kommnete die Gäste und feierte ihr Helden­tum, worauf General Botha in kurzer Rede dankte und auf die große Not in Südafrika hinwics. Nach Botha sprach Dewet. Er sagte u. a. das Burenvolk stecke augenblicklich tief im Morast. Aber wie ein guter Gaul, der nur die Nase noch aus dem Sumpfe stecke, noch nicht verloren fei und noch immer sich herausarbeite, so das Burenvolk. Es habe noch eine Zukunft. Ebenso schildert zum Schluffe nochmals Delarch welch' reiches Land Südafrika fei und wie es Platz habe für tüchtige Einwanderer aus der ganzen Welt. Bis 3% Uhr wohnten die Generale

durch die Besferung des heimischen Marktes. DiesePeriode wollen wir fortdauern lassen und nicht unüberlegt um 50 Pf. Zoll den früheren Zustand wieder Platz greifen lass«:. I n K a s s e l h a t die Stadtverwaltung über das Verhältnis zwischen Brot- und Ge­treidepreisen festgestellt, daß die Bäcker vor 50 Jahren sich mit einem ganz geringen Nutzen begnügten und seitdem die Spannung zwischen den Getreide- und Brotpreisen von 24 Mk. pro Tonne bis 1894/98 aus 51 Mk. ge­stiegen war. Allerdings sind die Unkosten der Bäcker durch höhere Löhne re. auch gestiegen, aber alle diese hohen Unkosten müssen wir Landwirte bezahlen. Mit der Tendenz des Antrages auf Aushebung der städtischen Abgaben für Lebensmittel bin ich vollkommen einverstanden, aber leider paßt der Antrag nicht in das Gesetz hinein. Die Landwirte erhalten einen geringen Preis für ihre Waren infolge dieser hohen Abgaben. Der Reichskanzler erhebt den Einwand, daß durch die Kommissionsbeschlüsse Handelsverträge nicht zustande kommen können. In Betracht kommen aber für Verträgenur Oesterreich, Italien, die' Schwcij, Belgien und Rußland. Oesterreich hat an der Getreideausfuhr nach Deutschland ein geringes Jntereffe, denn es ist auf dem besten Wege, ein getreideimportierendeS Land zu werden; dasselbe gilt von Italien, der Schweiz und Belgien. So bleibt in der Haupt­sache nur Rußland; denn mit den anderen Ländern, die uns mit Getreide versorgen, Amerika, Kanada, den englischen Kolonien, bestehen keine Handelsverträge Speziell in Bezug auf Rußland bin ich anderer Meinung als der Reichskanzler. Ein hervor­ragender russischer Nationalökonom hat vor kurzem erklärt: Wir brauchen die absolute Höhe der Getreidezölle nicht zu befürchten, wenn nur unsere Produkte mit den amerikanischen gleichgestellt sind. Die Schweiz hat vor dem Abschluß eines Handelsvertrages s. Z. einen ganz neuen Tarif ad hoc ausgestellt, mit dem wir geschreckt werden sollten. In Oesterreich sind die Klagen über den deutschen Import ebenso alt wie die Handelsverträge. In Rnß- land enthält der in Bearbeitung befindliche Tarif Zollerhöhungen um 50 bis 300 pCt. Daß Rußland kein Jntereffs an einer be­deutenden Zollerhöhung hat, crgiebt sich aus der außerordentlich großen Abnahme der Ge­treideeinfuhr nach England. Die Einfuhr war

Umschau.

Die Burengenerale in Berlin. -

Das Hotel in der Prinz Albrechtstraße bildete auch am Sonnabend, gerade wie an den beiden vormrfgegangenen Tagen, das Wanderziel ungezählter Tausende. Nach der Feier in der Philharmonie hatten sich die Generale noch in der Nacht um 12 Uhr den Waffen zeigen muffen und am Sonnabend früh erzitterten schon wieder

mit einer angemeffenen Herabsetzung der Jndustriezölle vorzugehen, falls die Interessen der Landwirtschaft im vorliegenden Tarif nicht ausgiebig Berücksichtigung finden. (Hört! hörtl links.) Der Beschluß des Zentralverbandes vorigen Monats hat uns diesen Beschluß wesent­lich erleichtert. Ich sehe nicht ein, wie das gute Verhältnis zwischen Industrie und Landwirtschaft aufrecht erhalten werden soll, wenn die Industrie erklärt, daß unsere Forderungen für die Industrie unan­nehmbar seien. Hätten wir statt des Einheits­tarifs einen Doppeltarif vor nns, so wäre eine Einigung mit der Industrie viel leichter. Es muß unter allen Umständen eine Besserung der Lage der Landwirt­schaft angestrebt werden. Nicht nur die Land­wirtschaft, sondern auch die Zuckerindustrie liegt lehr darnieder. Die berühmte Brüsseler Zucker- konvention wird ihr gar nichts helfen. Ich hoffe, Sie werden aus meinen Worten nicht den Eindruck gewonnen haben, daß ich besondere Vorteile auf Kosten anderer Erwerbszweige für di? Landwirtschaft wünsche. Wir wollen alle vaterländischen Produkte gleichmäßig gegen das Ausland schützen. Gleiches Recht für alle.

Wie soll ich das verstehen? "

Sie hatte Wolf sehr, sehr geliebt und liebte ihn wohl noch. Sie kannte seine Unwidersteh­lichkeit, fürchtete, er könne sie überreden, und da sie von seiner Schuld überzeugt war, wollte sie sich dem nicht aussetzen."

Wunderliche Komplikation in einer Frauen­seele," sagte Hellmuth kopfschüttelnd,und was geschah bann weiter?"

Wir redeten ihr zu, wenigstens hier zu bleiben, bis Dein Vater in Wiesenberg gewesen sei und mit Wolf gesprochen habe, auch davon wollte sie nichts hören, sie müsse fort, jeden Augenblick stehe zu befürchten, ihr Gatte könne kommen, um sie zurückzuholen.

Nur mit Mühe vermochten wir sie zu übsr» reden, fich niederzulegen; die Nacht verging in­des ruhig, Wolf kam nicht, und am andern " Morgen brachten wir sie zur Eisenbahnstation, von wo sie mit dem Frühzug nach Potsdam/ abreiste.

Ich habe Erika von Rohr -nicht wieder ge­sehen. Sie ist nie nach Wiesenberg zurückge- kehrt, hat sich hartnäckig geweigert, je mit ihrem Gatten zusammenzutreffen und nie einen Pfennig von ihm angenommen. Eine Erbschaft, die khr zu dieser Zeit von einer entfernten Verwandten zugefallen war, hat es ihr ermöglicht, in Berlin unabhängig, wenn auch 'bescheiden, zu leben.

(Fortsetzung folgt.)

sehr viel daran liegen, die kluge, energische Frau von Wiesenberg fern zu halten, wenn er Wolf unter seine Botmäßigkeit bringen wollte und er wußte, cs gab dabei kein sicheres Mittel, als ihr das Verbrechen ihres Gatten zu enthüllen. Sobald sie es erfahren hat, ist sie entflohen, ohne Wolf wiedergesehen zu haben."

Wie? Sie hat nicht selbst mit ihm ge­sprochen, nicht aus seinem Munde seine Schuld erfahren" fragte Hellmuth auffahrend.

Nein, sie hat ihn nie wiedergesehen."

So glaube ich auch nicht an diese Schuld," erklärte Hellmuth mit Bestimmtheit, und mit traurigem Lächeln erwiderte die Majorin:

So wie Du jetzt sprichst, sprachen auch wir. Wir baten sie, nicht fortzugehen, ohne sich mit ihrem Gatten ausgesprochen zu haben, Dein Vater schlug ihr vor, er wolle am nächsten Tage mit ihr nach Wiesenberg fahren. Sie war nicht dazu zu bewegen, sie erklärte, sie würde sterben vor Grauen und Abscheu, wenn sie dem Brudermörder gegenüberstehen müffe."

Aber das ist grausam und kindisch und unverständig dazu," sagte Hellmuth mißbilligend, .und Du nanntest Frau von Rohr doch klug und verständig."

Das war sie auch," bestätigte die Majorin, aber das unglückliche Ereignis hatte ihr Wesen in allen seinen Fugen erschüttert, und bann glaube ich noch eins sie traute fich selbst nicht."

Ausschußmitgliedcr des Burenhilfsbundes einer Konferenz zusammen, bei der es sich die Gründung einer Transvaalbank handelte.

lange Aehnliches erwartet haben, als nun die Mutter es aussprach, durchzuckte ihn doch ein jäher Schreck und er fuhr in die Höhe mit dem Rute:Unmöglich!"

So wie Tu jetzt auffährft, fuhren wir auch empor, wie Du jetzt rufst, so riesen auch wir," sagte die Majorin,noch mehr, wir er­klärten der armen Frau, sie sei in einer argen Täuschung befangen; wir baten und beschworen sie, von ihrem Irrwahn abzulaffen und zu ihrem Gatten zurückzukehren. Es war alles vergeblich. Sie hatte die Geschichte von einem Manne, der Augenzeuge des Mordes gewesen war."

Und wer war dieser Mann?" fragte Hellmuth.

Erika weigerte sich standhaft, seinen Namen zu nennen; sie hatten sich gegenseitig durch einen Eid zum Stillschweigen verpflichtet. Er hatte geschworen, das Geheimnis nie zu ver­raten, sie hatte sich verpflichtet, Niemandem zu sagen, von wem sie es erfahren habe."

Und sie ist dabei geblieben ?" fragte Hellmuth.

Ja," erwiderte die Majorin,wir mochten nicht in sie dringen und brauchten es auch nicht,

Verspielt.

Roman von F. Arneseldt.

(Sortierung.)

Mochte Hellmuth von Erbach auch

kommt nun auch noch die mandschurische Eisen­bahn, und darüber, daß sie in derselben Richtung wirken wird, besteht wohl fein Zweifel. Andererseits sind b?r deutschen Land­wirtschaft fortwährend neue Lasten auserlegt worden. Millionen Augen sind jetzt von der Landwirtschaft auf den deutschen Reichstag gerichtet. Die berühmte Miquelsche Steuer­reform brachte den Erlaß der Grundsteuer; ich muß jetzt als praktischer Landwirt ein ,mehr­faches von den Stenern zahlen, die ich zahlte, als noch die Grundsteuer eingezogen wurde. Zur Vorbereitung dieser Vorlage hat eine ganz außerordentlich umfangreiche Enquete staltgefunden durch den Deutschen Landwirtschaftsrat. Traurig genug sind die Ergebniffe derselben; nur eine durch­schnittliche Verzinsung des Kapitals von 2,1 pCt. wurde ermittelt, während 50 pCt. aller Betriebe überhaupt kein Einkommen aufzuweisen hatten. Herr Antrick ist auf die französischen Landwirtschasts- verhältniffe eingegangen. Weiß Herr Antrick nicht, daß Janräs (franz. Sozialist, d. Red.) hinsichtlich der schwierigen Lage der Landwirt­schaft dort den großen undden kleinen Grundbesitz durchaus gleichstellt? , Jaurös hat ferner einen Weizenpreis von 250 Mark als absolut notwendig für das Bestehen der Landwirtschaft erklärt. Wenn Sie bei den Wahlen wieder die Parolen , von der Brotverteuerung ausspielen, werden wir darauf Hinweisen, wie dieselben Sozialdemo­kraten in anderen Ländern über die Vrotverteuerung denken. Die Land- wirtschastskammer in Westfalen bat berechnet, daß bei einem Eetreideverbrauch von 132 Kilogramm pro Kopf im Jahre bei einer Zollerhöhung von 5 Mark auf 8 Mark eine Verteuerung um 396 Pfennig oder rund 4 Mark pro Kopf, also 20 Mark pro Familie eintritt. Eine davon unabhängige Berechnung in 'der Provinz Posen kommt zu demselben Resultat. (Zwischenrufe links.) Der Abg. Bebel sagt, das sei gerade Verteuerung genug. Gewiß, aber wenn Sie bedenken, wie die Arbeitslöhne gestiegen, der Verdienst der Arbeiter größer geworden ist, so werden Sie zugeben, daß diese Verteuerung verhältnißmäßig gering ist gegenüber' der Mehreinnahme des Arbeiters. Dann soll doch der Zolltarif nicht bloß der Landwirtschaft zugute kommen, sondern auch der Industrie und dem großem, und kleinen Gewerbe. Dadurch wird Ser Wohlst and und die Kaufkraft der Be­völkerung erhöht utb dem Arbeiter ein] sicherer Verdienst gewährleistet, und deshalb ish die Verteuerung nicht zu hoch. Bei dem Auf-i schwung unserer Handels- und Wirtschaftspolitik im Jahre 1879 waren die Getreidepreise auch so niedrig, daß die Zölle ein Bedürfnis wurden, und damals ging es den Arbeitern ganz miserabel infolge der Stockung in der Industrie. Der Arbeiter hatte damals nichts von den. niedrigen Getreidepreisen, nachher stiegen aber infolge der Zölle die Preise, und der Verdienst des Arbeiters wurde besser

Konkurrenz von Amerika.

allergrößten Wert darauf, daß wir

Die Rede des Grafen Kanitz.

Im gewiffen Sinne als Antwort auf die Rede des Reichskanzlers Graf Bülow, in der er erklärte, daß die Regierung an den Zoll­sätzen des Tarifs festhalten werde, hielt der deutsch-konservative Abgeordnete GrafKanitz- Podangen eine Rede, in der er der Haupt­sache nach folgendes ansührte:

Den Wunsch, daß etwas zustande gebracht werden möge, teile auch ich. Dem Kanzler kann ich in seiner Mahnung an die Opposition durchaus Recht geben und gleichwohl bedauern, daß er uns die Möglichkeit abgeschnitten hat oder abschneiden will, der Landwirtschaft diejenige Hülfe zu bringen, deren sie durchaus bedarf, um sich aufrecht zu erhalten. Welche mühsamen Erhebungen und Ermittelungen haben stattgefunden, um sestzustellen, wie hoch der notwendige Schutz bemeffen werden muß; wieviel Behörden sind tätig gewesen! lieber 2000 Sachverständige hat man vernommen. Der wirtschaftliche Ausschuß hatte den verbündeten Regierungen einen andern Tarif unterbreitet als den, den unS die Regierung vorgelegt hat; es machten fich eben nachher andere Männer darüber her, zum Teil solche, welche nicht den Verhandlungen des wirtschaftlichen Ausschusses beizuwohnen sich die Mühe genommen hatten; diese stellten die Sätze auf, und dann hieß es: Davon werd nicht abgegangen! Darin liegt eine gewiffe Härte. Einige meiner Freunde haben denn auch gesagt: wozu sind wir denn noch hier? Gehen wir lieber nach Hause, wenn wir fein Recht haben sollen, noch irgend etwas zu ändern. Diesem Bedauern über die Er­klärung des Kanzlers habe ich hiermit Aus­druck geben zu sollen geglaubt. Fürst Bismarck hatte einen Zoll von 6 Marf für das Brot­getreide beantragt, weil er die Verhältnisse und die Lage der Landwirtschaft genau fannte. Liegt heute für uns nicht mindestens derselbe Grund zu einer angemessenen Erhöhung des landwirt­schaftlichen Schutzes vor als 1887? Die Re­gierung erklärte damals, daß bei einem Weizen- preise von 157 und einem Roggen preise von 134 Mk. die Landwirtschaft unmög­lich bestehen könne. Heute stehen die Ge­treidepreise vergleichsweise eher niedriger als höher, 152 und 121; die Verkehrs- und Transportverhältnisse im Weltverkehr haben sich aber außerdem außerordentlich verschoben, vor allem die Transportkosten im Ueberseeverkehr. Die Fracht ist von 28 auf 10 und 3 Mark heruntergegangen. Vom Osten wie vom Westen ist mit einer bedeutenden Verbilligung der Transporte zu rechnen gewesen; eine außerordentliche Verbilligung der Eisen­bahnfrachten ist eingetreten. Die sibirische Eisenbahn bringt mit der Zeit sehr große Quantitäten sibirischen Getreides auf den europäischen Markt, welches, um nicht dem russischen Getreide Konkurrenz zu machen, auf dem Seewege nach den Häfen der Nordsee u. s. w. abgeschobeu wird. Dazu

denn für uns unterlag es keinem Zweifel, daß der, dem sie die unselige Mitteilung verdankte, niemand anders als der Oberverwalter Hartung fei, und die nachfolgenden Ereigniffe bestärkten uns in dieser Annahme."

Wieso?"

Wolf von Rohr hatte den Oberverwalter, der bei seinem Bruder einen Stein im Brett ge­habt, nie leiden mögen und mehr als einmal zu Deinem Vater geäußert, sollte er je Herr auf Wiesenberg werden, so erhalte Hartung den Laufpaß. Nicht acht Tage möchte er mit dem Manne zusammen wirtschaften. Und nun er­hielt Hartung bei ihm weitere Machtbefugniffe, als er bei Wilhelm gehabt, die Herrschaft lag ganz in seinen Händen, so lange Wolf lebte, und dieser hat noch durch fein Testament dafür gesorgt, daß sie ihm mele Jahre erhalten bleiben sollte."

Du meinst also, Hartung habe sich seiner Kenntniffe bedient, um'Wolf zu seinem Willen zu zwingen?" fragte Hellmuth und es klang recht bedrückt.

Ja, das glaube ich," versetzte die Mutter mit großer Bestimmtheit.

Was sollte ihn aber bewogen haben, Frau von Rohr in die unglückselige Geschichte einzu- weihen?"

Frau v. Erbach wiegte den Kopf.Ich hätte Dich nicht für so kurzsichtig gehalten, Hellmuth. Dem Herrn Oberverwalter mußte

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe. Druck und Verlag: Joh. Ang. Koch, Universitäts-Buchdruckerei Marburg, Markt 21. Telephon 55.

ILUl.aJIJMMU III« »Hill W H lili MllllilTIMIMM«

Viertels'H.Ucher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).

- Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. Dienstaa, 21. Oktober 1902. Reclamen: bi» Zeile 2d Pfg. öf