Einzelbild herunterladen
 

I

Jti. 262

Zweites Blatt.

1

!

Rotationsdruck.

N

iiiin

t )

n

&

u

) »

I

Verantwortlich für die Redaktion: Frhr. v. Wangenheim m Marburg,

bet Lärm der edlen Tschechen ein, nämlich, als bet Ministerpräsident beide Dolksstämme znt Mäßigung und Besonnenheit mahnte und et- Hätte, daß die Regietung fest entschlossen sei, die Sprachenfrage zu erledigen. Im gegebenen Zeitpunkt werde der Gesetzentwurf über die Regelung bet Sptachenverhältnisfe Böhmens und Mähtens eingebracht wetden. In bet Frage bet Erneuetung des Ausgleichs mit Ungarn be­stehe die Hoffnung aus einen gerechten Aus­gleich. Der Finanzminister betonte bei der Ein­bringung des Voranschlags für 1903, daß dis Knappheit des Budgets fortdauere, sodaß, wie im Vorjahre die Herstellung des Gleichgewichts die größten Schwierigkeiten bereitet habe. Durch eine der Regierungsvorlagen soll durch Einberufung dreier Jahrgänge der Ersatzreserve der Präsenz­stand der österreichischen Armee um 20000 Mann erhöht werden.

Im Abgeordnetenhause brachte gestern bet Abgeordnete Jaworski eine Interpellation ein, in welcher er betont, baß bet letzte galizische Feldarbeiterstreik nicht den Charakter eines wirtschaftlichen Lohnkampfes getragen habe, sondern von radikalen politischen Agitatoren betrieben fei, deren Zweck war, einen anarchisti­schen Zustand herbeizusühren. Der Interpellant fragte die Regierung, ob sie gegen den Terro­rismus der radikalen Agitatoren die notwen­digen Borkehrungen treffen wolle.

Frankreich. Die Kammer nahm mit 336 gegen 223 Stimmen die Dringlichkeit zugunsten der Beratung des vom Ministerpräsidenten ein­gebrachten Gesetzentwurfs an, durch ben das Dereinsgesetz bezüglich der Kongregationen er­gänzt wird. CornbeS führte aus, es seien mehrere Schulen, die geschloffen waten, bereits wieder geöffnet. Die Beratung bet Inter­pellationen über bie Ausstände wurde aus Mon­tag angesetzt und dann die Sitzung geschloffen.

Mittelamerika. Aus Port au Prinre wird gemeldet: Die Stadt Saint Marc hat sich den Regierungstruppen ergeben. Das deutsche KriegsschiffFalke" war zugegen. In Saint Marc ist Alles ruhig. Firmin flüchtete aus den Hamburger DampferAdirondack" nach Jamaica. Die Regierungstruppen stehen jetzt vor Gouaives, wo auch derFalke" ist. Die Blockade ist beendet.

Nurl.rnd

Oeftrrreich'Uvaar». In Wien haben die parlamentarischen Kampfe mit dem Wiederzu- fammertritt des Abgeordnetenhauses von neuem begonnen. Gleich in bet ersten Sitzung setzte

mit dem Kreisblatt für bie Kreise Marburg und Kirchhain

Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonnlagsblatt.

Verwischtes

Explosion. In einer Vorstadt von Christiania in Atorwegen stießen die Kinder eines Bahu- arbeiters beim Spielen eine Petroleumlampe um. Diese platzte, und die Flammen setzten daS Haus in Brand. Die achtzehnjährige Tochter, die aus dem brennenden Hause bereits ins Freie gelangt war, kehrte um, da sie ihre vier kleineren Geschwister retten wollte. Plötz» lich stürzte bas Dach ein; alle fünf Kind« würben als verkohlte Leichen ausgefunben.

Ein entsetzliches Drama spiefte sich in Home», steab bei Newhork ab. Ein jung« Mann von 18 Jahren, bet schon mehrere bemerkenswerte^ Erfinbungen gemacht hat, hatte einen Wahnsinns anfall. Während bet Nacht bewaffnete er sich, mit einem Spaten unb töte seine Mutter, seine älteste Schwester, zwei Kind« von 6 und 7 Jahren und zwei Säuglinge. Zwei andere^ Brüder wären ihm wohl gleichfalls zum Opf« gefallen, wenn sie nicht zufällig erwacht wären, so daß sie sich des Mörders bemächtigen und ihn unschädlich machen konnten. j

«int MiifüffiSIlÄ

.Sänti«" an Herrn M., Berlin, Bstroße unt. Nach­nahme.....Ihre&uti#Magenbttteri»

vorzüglich, tnSdes-ndereistdieWirkung Koiaeersch.inunaen der Darmträgheit eine aanr eminente.iSuiW" Magenbitter ißt erhältlich ben Apotheken, Drogerien,-Eolnuurl- u.D-lika!:b-E:Mften, große Flasche Mk. 2.50, ttaitt

Probest.'/he M. 1..

Dr. M. Knecht & Frankfurt a. M.

=ht der gleiche« Weise wurde auch dieselbe Stelle in der Töchterschule durch die Witwe des Weißbinders Schuchhardt besetzt.

Der Berpachtunng eines Gartens am Kaffweq an den Postschaffner Vogel wurde zustrnnnt.

Hebet ben Abschluß eines Vertrags mit dem Fuhrwerksbesitzer Deckmann referierte Stadtver- ordnetet Seebmaer. In seiner Einleitung totes er daraus hin, daß das Omnibusinstitut tm Jahre 1892 durch den Herrn Fuhrwerksbesitzer Heppe ins Leben gerufen worden sei. Im Jahre 1899 habe Genannter die Stadt, da er nicht ans seine «osten kam, um einen Zuschuß gebeten. Als ihm derselbe nicht bewilligt worden sei, habe Heppe bie Fahrten eingesteÄ unb Deckmann diese ohne Zuschuß weiter- geführt. Bald darauf habe auch dieser ein Gesuch um Zuwendung einer städtischen Beihilfe zu ben Omuibusfahrten gemacht. Mit Rücksicht auf die ver- f(Siebenen nun fallengelassenen Pferde- unb Elektrizi- tätsbahnProjÄteu habe man Abstand genommen, bet Frage näher zu treten. Jetzt sei Deckmann noch­mals mit dem Antrag um Unterstützung seines Unter­nehmens an bie Stabt herangetreten, ba er immer mit Defizit arbeite. Für diesen Fall wolle et auch bessere Wagen anschaffen. Der Grünber ber Omnibusfahrten also bet Fuhrunternehmer Heppe hat nun daraufhin ebenfalls wieder seinen alten An- trag eingereicht unb ersucht barum, ihm doch bett Zuschuß zu bewilligen. Dann verpflichte er sich, mtt mobernen Wagen Vie Omnibusverbindung weiter zu übernehmen. Alle Redner, bie zu ber Sache sprachen, waren damit einverstanden, daß dies Institut unter­stützt unb gefördert werden müsse. Es wurde befchloffen, eine Kommission zu wählen, welche mit den beiden Unter­nehmern gemeinsilm mit dem Magistrat in Unterhand­lung treten soll.

Der nachträglichen Bewilligung der Kosten für eine Schteibhülfe bei der Sparkasse, sowie der befinitbe n Anstellung bes Steuer- anssehers Schmidt wurde zugestimmt.

Um einen Zugang zu dem zur Vergrößerung des Friedhofs erworbenen Grundstück zu haben, beschloß man ferner einen Gatten hinter ber Ockershäuser Allee, bem Ackermann Dan. Müller in Ockershausen gehörig, zu kaufen.

Weiter beschäftigte man sich mit ber Verpachtung ber stäbtischeu Fisbahn. Zwei Leute, welche sich bazu gemeldet, wurde bie Eisbahn übertragen. Der Ober­bürgermeister gab hierbei bem Wunsch Ausdruck, daß sich doch wohl hoffentlich einmal ein Eisverein, dem man die Sache übertragen könne, gründen würde.

Söei dem Berfch'schen Neubau am Rudolphsplatz ist auch das alte Feuergäßchen verschwunden. Die nachträgliche Genehmigung zu der Beseitigung dieses Wasserweges wurde nicht versagt. Bel dieser Gelegenheit wurde erwähnt, baß auch bie nach bem Mühlgraben zwischen ber Schlachthausbrücke unb der Mühle führende Treppe demnächst beseitigt würbe. Man nahm hiervon mit Befriedigung Kenntnis.

Es folgten nun noch einige Dringlichkeits- anträge. Zunächst würbe bie beantragte Er­höhung bet Vergütung für bie Leitung ber gewerb- lieben Fortbildungsschule genehmigt, ebenso die Er­richtung einer weiteren Paralellklasse, da die Schülerzahl fortwährend zunimmt. Auch der Etat für bie Schule muß mit Rücksicht auf Obiges von 1730 auf 2220 Mk. erhöht werden. Auch hierzu gab man bie Zustimmung.

In der Of fiziersfpeifeanstalt muß die Closetanlage umgebant werden. Mit ber Magistrats­vorlage war man einverstanden.

Es ist angeregt worden, den städtifchen ehemaligen Frankschen Pferbestall an ber Schulstraße zu entfernen. Der Magistrat hat nun befchloffen, bem Wunsche nachzukommen, weil der Bau boch sehr bau­fällig fei. An bei Stelle fall ein Bürgersteig gemacht werben. Die Kosten betragen etwas über 2000 Mk. Es erfolgte die Zustimmung. Am Ein- gang des Rothenbergs will bet Bauunter, nehmet Becker ein Doppelhaus hinstellen. Nach der Bauvorschrift muß man bort 5 Meter von ber Grenze wegbleiben Unter biefen llmfiänben kann nun kein Ban ausgeführt werben, beshalü soll hier unter ge- wiffen Bedingungen eine Ausnahme genehmigt werden. Zum Schluß wurden noch einige Anträge in ver­traulicher Sitzung erledigt.

* Ei«, geerntete Buchführung kann allen Gewerbetreibenden und Handwerkern nicht genug empfohlen werden. Bei der heutigen Gefchästs- lage im Gewerbe sind die V«hältniffe teils durch die große Konkirrrenz, teils durch maschinellen Betrieb schroff zugeschnitten. Die gesteigerten Anforderungen an den Handwerkerstand, die enge Verbindung zwischen Handel und Gewerbe, welche auch den Handwerker gewissermaßen zum Kaufmann macht und endlich die leidige Notwendigkeit, den Kunden Kredit ge» währen zu müffen, machen es auch dem ein­fach«« Geschäftsmann zur Pflicht, eine zuver- lässige Buchführung anzulegen. Nur bei einer solchen ist er in der Lage, seinen Vermögens­stand, Gewirn und Verlust, am Jahresschlüsse sich« zu übersehen und ans Grund einer richtig aufgestellten Bilanz bei etwaig« Steuerrekla- mation aus Erfolg rechnen zu können.

Marburg Umgegend

Marl urg, 18. Oktober.

Stadtverorduetensrtzirirg vom 17. Oktober 1902.

Die heutige Stabtderorbnetensitzung würbe kurz nach 5 Uhr durch ben Vorsitzenden, Stadtverordneten- Vorsteher Rechtsanwalt Dörfflet eröffnet.

Unter Mitteilungen zur Kenntnisnahme wurde bekannt gegeben, daß die Verhandlungen mit ber Universität wegen Entnahme von Elektrizität für bte verschiedenen Institute aus einem etwa zu errichteudm städtischen Elektrizitätswerke infolge ab- lehnender Haltung der Regierung, welche den Plan noch für verfrüht halte, ergebnislos verlaufen feien. Mit Rücksicht auf diese Umstände sei vorläufig das Elektrizitätswerkprojekt bei Seite gestellt worden. Damit tritt nun auch das Projekt der elektrischen Bahn, welches vor längerer Zeit so lebhaft besprochen wurde, in den Hintergrund. Wie schon aus früheren Sitzungen bekannt, find neuerdings Verhandlungen mit dem Staat betreffs Tausches des städtischen Kohlwaldes gegen die Kirchspitze und Dammelsberg, welche Wälder dem Fiskus ge­hören, im Gange. Es ist auch in einer der Sitzungen eine Kommission gewählt worden, welche in der letzten Zeit eine Besichtigung an Ort und Stelle vornahm. Der Fiskus hat nun bie Erklärung abgegeben, daß der Dammelsberg und die Kirch spitze nicht durch Tausch, sondern nur durch Kauf an bie Stabt kommen könne. Der Stabtverorbnetenvorsteher machte m ausführlicher Weise Mitteilungen über den Gang der Verhandlungen mit dem Fiskus unb bie von ber Kommission in dieser Beziehung gefaßten Beschlüge. Um die gegenseitigen Werte festzustellen, fallen sach­verständige demnächst eine Abschätzung vornehmen, damit der Tausch perfekt werden kann. Der einst­weilen vorgelegte Magistratsantrag wurde ange­nommen. Im diesjährigen Etat ist für die E r - neuerung des Fußbo dens m der Küche der Kaserne ein Betrag von 241 Mk- vorgesehen. 68 fand nun jüngst eine Besprechung statt, in der ge­wünscht wurde, daß die Küche mtt Thonplatten belegt werde. Dadurch entstehen 244 Mk. Ausgaben mehr. Da die Arbeiten bis zum Eintritt der Rekruten fertig fein fallen, meinte ber Referent, Stabte. Eichelberg, daß man ebent. mit den Arbeiten bis zum nächsten Jahre warten soll. Demgegenüber wurde geltend gemacht daß die Arbeit sich doch machen laffe, wenn die Mannschaftsküche in einer bestimmten Zeit nicht benutzt würde. Damit war man einverstanden und soll die Arbeit einem Unternehmer übertragen werden. Für die Errichtung des Fenerwehrgerä te- Schuppens auf bem Schuhmarkt waren 236 Mk. nachzubewilligen. Der Bettag würbe genehmigt.

Durch das Ableben ber Frau Neumann ist bie stelle einer Schuldienerin in ber Fachschule zu besetzen. Eie wurde der Witwe Matthäi übertragen.

zwehren durch grobe Fahrlässigkeit einen junge« Burschen «schoffen und war deshalb

6 Monaten Gefängnis verurteilt worden. 3B; jener Straflammersitzung wurde nun sestgestellt^ daß D. zur Seit d« Tat durch einen anonymes ehrverletzenden Schmähbrief gegen seine 16jährigA Tochter in größte seelische Erregung versetzt^ war. Als mutmaßlicher Verfass« dieses ge­meinen Schreibens stand gestern der Dienst» * knecht Kilian R. aus Niederzwehren unt« dem Anklage verleumderisch« Beleidigung. Trotz»: dem er jede Schuld leugnete, wurde durch btt^ Beweisaufnahme und das Gutachten de8 Schreib«^ sachverständigen doch seine Täterschaft als er» wiesen betrachtet und d« Angeklagte üb« heg' Antrag des Staatsanwalts hinaus zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt. J

Gieße«, 17. Oktbr. D« hiesige .Anz." schreibt: Der Kaufmann Rudolf WelkoborSkh, welch« bis Anfang des Jahres unt« der Firm» Apparate-Fabrik" in Gießen ein Fabrikation»^ geschäst zur Herstellung von AcethlenbelenchtungS- Anlagen betrieb, dann in Konkurs gratet und mit Hilfe von Verwandten durch Zwangsvragleich orit 30 Prozent seine Gläubig« abfand, wurde gestern auf Betreiben der Gießener Staats- anwaltschaft in Frankfurt toegen grober Be­trügereien, die er im Konkurs verübt habe« soll, in Haft genommen.

Laasphe, 19. Ott. Die Ausstellung für Obst- und Gartenbau wurde vorgestern ge­schlossen. Sie erfreute sich eines sehr zahlreiche« Besuches au» Laasphe und Umgegenb. Auch Se. Durchlaucht Fürst Ludwig von Wittgenstein, beehrte dieselbe am Montag vormittag nebst sein« hohen Familie mit seinem Besuche und bewies hierdurch wie durch die Uebernahme de» Prvktorats über den Verein und durch Spendung eines namhaften Beitrages zur Deckung btt Ausstellung das lebhafte Interesse, das « den Bestrebungen des Vereins entgegen bringt.

Umschau.

Von der Reichsbank.

In der zweiten Oktoberwoche fanden, tote oorauszusehen war, weitere starke Rückflüsse zur Reichsbank statt, insbesondere verminderte sich bie Anlage entsprechend der größraen An­spannung zum Ultimo September b. I. in höherem Maße als im Vorjahr. Der Metall­vorrat erfuhr burch Zurückströmen von Bar­mitteln aus bem inneren Verkehr eine ansehn­liche Steigerung unb an Stelle der zuletzt anS- gewiefenen Steuerpflicht des Notenumlaufs von 76,5 Millionen Mark ist wieder eine steuer­freie Notenreserve in nennenswertem Betrage getreten. Am letzten Tage ber Ausweiswoche, am 15. Oktober, machten sich indeß toiebra stärkere Ansprüche geltenb, und auch am offenen Martt dauert, nachdem ber Geldbekehr für bie Rückzahlung d« von ber Reichsbank am letzten Ultimo entnommenen 14 tägigen Darlehen be- friedigt ist, die Nachfrage auf bem Geldmarkt an, sodaß der Privatdiskont sich in stetiger Auf­wärtsbewegung befindet. Derselbe stellte fich heute mit 3 Prozent V, Prozent höher als am Schluß der vergangenen Woche. Verursacht wird diese Geldverteuerung am offenen Martt durch gerade in den letzten Tagen toiebra austretende stärkere Ansprüche für New-York.

Zur Pflege der Arbeiterstatistik.

Der neuen arbeiterstatistischen Abteilung im Kaiserlichen Statistischen Amte ist bekanntlich ein Beirat zur Sette gestellt worden, dessen Vorsitzender der Präsident de» Statistischen Amtes ist und deren Mitglied»« zum Teil vom Bundesrat, zum Teil vom Reichstage gewählt find. Von der konsravativen Fraktion ist der Abgeordnete Jacobskoett« delegiert worden. Der Beirat wird am 22. Oktober zum ersten Male zufammentreten. Die Tagesordnung für diese Sitzung besteht au6 folgenden BeratungS- gegenständen: 1. Bericht über die bisherige Tätigkeit b« Abteilung für Arbeiterstatistik. 2. Entwurf b« Geschäftsordnung beS Beirats. 8. Herausgabe ein« monattichen Zeitschrift. 4. Bestellung von Berichterstattern für Er­hebungen über bie Arbeitszeit im Binnenschiss- fahrtS- unb im Fuhrgewerbe. 5. Weitere Be­handlungen bet Erhebungen über bie Arbeits­zeit bet Gehilfen unb Lehrlinge in solchen Kon­tore» bes Handelsgewerbes, die nicht mtt offenen Verkaufsstellen verbunden finb, sowie ber bazu vorliegenden Eingaben. 6. Wahl von Aus­schüssen. 7. Geschäftliche Mitteilungen.

Die Tagesordnung ist sehr reichlich. Man ersteht daraus, welch zahlreiche Aufgabe« der Abteilung für Arbäterstatistik obliege«, und wie notwendig es gewesen ist, die bisher be­stehende Kommission für Arbetterstatistik zu einer besonderen Behörde zu erweitern. Die Herausgabe ein« besonderen amtlichen arbeiter- statistischen Monatsschrift ist als ein weit«« Fortschrttt zu begrüßen. BiS jetzt war man auf gelegentliche Mitteilungen des Statistischen AmtS oder vielfach auf private Meldungen an­gewiesen.

te===== .....- ~ Bi

7------ ==^

Hcheu-Nassau und Nachbargebiete

Böhl, 15. Ott. Herr Revierförster a. D. Eigenbrvdt zu Her^hauien hatte daS Jaodalück, tn der Nacht zum 14. Oktober auf hiesigem von Herrn Höbe! gepachteten Jagdgebiete einen Hirsch (10-Ender) zu erlegen.

Kassel, 17. Okt. Bor geraumer Zett hatte bekanntlich der Landwirt Heinrich D. zu Nteder-

©**<*'?£

cMAemt täqüch außer an Sonn- und Feiertagen.

»ierteljährlicher »eznggprei»: bei der Expedition S ML. MtUVUkU Sonnabends in Morgen- und Wend-AnSgabe. 37,

M allen Postämtern 2,26 ML (excl. Bestellgeld). ___ Druck unb Verlag: Joh. Aug. Koch, UniverfitätS-Buchdruckerei

JnsertionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. DMMtag, 19. OttOBCt 1902. M^urg, Martt 21. Telephon 65.

Reclamm: die Zeile 25 Pfg.

Nur mit Wassor zuboruttot

geben Maggi*« Gemüse- und Kraft- Suppen in weni­gen Minuten wohl­schmeckende, nahr­hafte Suppen. Ein Würfel zu 10 Pfg. genügt für S Teller.