Marburg
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den Fluß, von welchem jetzt ein leichter, der Sonne goldig gefärbter Nebel aufstieg, auf die das Bild umschließenden Höhen.
„Die Schönheit liegt in den Augen Beschauers', erwiderte die Majorin, die
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scheinlich ist, daß die aufgewandten Kosten durch die Möglichkeit erträglicher Preise gelohnt werden. Jeder einstchtige Landmann wird nun gewiß weit davon entfernt sein, die zeitigen hohen Viehpreise für normale in Anspruch zu nehmen — ein Preis von 40 Mk. für den Zentner Lebendgewicht wird für alle Fälle ausreichend sein — ebenso gewiß wird er jedoch auch nicht derjenige sein wollen, der dem Konsumenten, recht gesagt dem Großhändler und — Schlächter auf Gnade und Ungnade in die Hände gegeben ist. Noch eins wolle man bedenken: Die Mast und nicht zum geringsten die der Schweine, liegt mit in den Händen der kleinsten Landwirte, der Einwohner, Häusler, Büdner, natürlich auch bei den bäuerlichen Wirten bezw. deren Frauen. Diese, besonders die ersteren beziehen aus der Schweinemast eine nicht unwesentliche Jahreseinnahme, welche in vielen Bezirken alle anderen Bareinnahmen übertrifft. Eine plötzliche Oeffnung der Grenze würde einerseits zwar eine Entlastung des konsumierenden Publikums, andererseits aber auch eine nicht unerhebliche Schädigung des sogenannten kleinen Mannes auf dem Lande bedeuten. Die Belastung des Käufers ist auf alle Fälle nur eine vorübergehende, auch sind die Konsumenten namentlich der arbeitenden Klassen zur Ausbefferung ihrer Einkünfte durch die Koalitionsfreiheit sehr wohl in der Lage, wogegen die Schädigung des Produzenten eine andauernde und dadurch entmutigende sein würde. Ich bin mit vielen Landleuten überzeugt, daß die ganze Fleischnot, wenigstens soweit sie aus Schweine Bezug hat, in vier Wochen überwunden sein wird, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil der Herbst erfahrungs- und naturgemäß die Zeit ist, in welcher der größte Teil der Mastschweine schlachtreif wird."
Diese Kennzeichnung des „Fleischnot"-Geschreies aus freisinnigen Kreisen, in einem freisinnigen Blatte veröffentlicht, verdient weite Verbreitung.
15. Generalversammlung des Evangelischen Bundes zu Hagen i. W.
Nachdem wir schon in einzelnen kleinen Mitteilungen die Vorgänge der 15. Generalversammlung des Evang. Bundes bekannt gegeben haben, sei hier noch einmal ein kurz zu- sammensaffender Bericht geboten: Die beiden Begrüßungsversammlungen, von denen die zweite wegen Ueberfüllung der ersten, zunächst nur angesetzten, schleunigst improvisiert worden war. eröffnete den Reigen der festlichen Verhand-
„Auf daß wir noch lange daselbst beieinander leben und es uns wohlgehe!" sagte Hellmuth, die Tasse wie einen Pokal erhebend und der Mutter zutrinkend. Der improvisierte Trink- fpruch sollte ein Scherz sein, und doch klang eine tiefe Bewegung hindurch, die der Majorin auffiel, da Hellmuth kein zur Weichlichkeit neigender Mensch war.
„Ich danke Dir", erwiderte sie warm, während sie sich wieder am Tische niederließ und eine Taffe Thee, die sie für sich zurecht gemacht hatte, zur Hand nahm, „und möchte Dir gern beistimmen, aber mit einer gewißen Einschränkung. Ich möchte nicht, daß wir zwei hier noch l.n;e allein hausen."
Hellmuth von Erbach schlug ein hübsches melodisches Lachen auf.
„Da wären wir ja, kaum, daß ich mich an dem Theetisch, den Du heute mit außergewöhnlich guten Sachen besetzt hast, niedergelaffen habe, schon wieder bei Deinem Lieblingsthema."
„Ich dachte mir, daß Du heute nicht ordentlich gegessen haben würdest," erwiderte die Majorin auf die erstere Bemerkung und füllte
Er sah dabei mit freudig stolzen Blicken auf das sich vor seinen Augen ausbreitende Tal,
ihm Teller und Taffe von Neuem, dann auf die zweite übergehend, sagte sie mit einem leisen Seufzer: „Kann es für mich etwas Wichtigeres geben, als das Wohl meines einzigen Sohnes?"
„Und das siehst Du in einer Heirat?"
„Gewiß. In einer Heirat mit einem Mädchen, wie ich es sür Dich wünsche und vom Himmel erflche."
Der Sohn lachte. „Natürlich ein Ausbund aller Vollkommenheiten, der Dich und mich gleicherweise befriedigt. Suche danach,Mütterchen, da Du ihn aber nicht so leicht finden wirst, so laß mich nur immer noch unter Deinen Flügeln weilen. Ich habe es bei Dir ja so sehr gut." Er nahm ihre weiße, schlanke Hand, die außer ihrem und ihres verstorbenen Gatten Trauring keinen Schmuck trug, und drückte einen Kuß darauf. Sie duldete es mit mildem Lächeln, mahnte aber, indem sie warnend bett Finger erhob:
„Du solltest das nicht so leicht nehmen, ich könnte sterben und dann bist Du allein."
„Ich hole Dir einen Spiegel!" rief Hellmuth und machte eine Bewegung, als ob er aufstehen wolle. „Wer so aussieht wie Du, von dem läßt man sich noch nicht durch den Hinweis aus seinen nahen Tod in Angst versetzen."
„Heute rot, morgen tot!" erwiderte die Majorin. „Kein Mensch kann totff en, tote nahe ihm fein Ende ist. Aber angenommen, mir sei noch ein recht langes Leben beschieden, so ist es dennoch für Dich an der Zeit, eine Frau himzuführen. Du wirst nächstens einundreißig Jahre. Dein Vater war in dem Alte? schon lange verheiratet."
.Der hatte eben Dich gefunden," scherzte er.
Ernster aber doch wie beiläufig fügte er hinzu: „Du bist übrigens heute nicht der Einzige, die mit mir von einer Heirat spricht."
„Werdenn noch?" fragte Frau von Erbach, aufmerksam werdend; der Widerstand der Empfindungen regte sich schon wieder in ihrer Brust. Sie wünschte und fürchtete die Heirat ihres Sohnes in gleicher Weise, und aus keinen Fall sollte ein anderer als sie fich mit der Angelegenheit beschäftigen.
„Mein Rechtsanwalt," antwortete Hellmuth.
„Justizrat Gerboth?" fuhr die Mutter ver- wundert auf. „Wie kommt der alte Herr darauf, Dich zur Heirat überreden zu wollen, da er selbst Junggeselle ist?"
„Vielleicht deshalb?" scherzte Hellmuth. „Er redete mir übrigens nicht im Allgemeinen zu, mich zu verheiraten, sondern machte mtr einen bestimmten Vorschlag." ,
Frau von Erbach schlug verwundert rn bte Hände. „Aber ich kenne unseren alten Gerboth ja gar nicht wieder! Seit wann beschäftigt er fich mit Heiratsvermittlung? Und ich dächte, Ihr hättet andere Dinge zu verhandeln gehabt."
„Wie Du es nimmst, Mütterchen, beide Angelegenheiten hingen zusammen, erklärte Hellmuth mit einem gewiffen Zögern, daß mehr noch als seine Worte die Majorin mit Unruhe erfüllte.
„Du sprichst sür mich in Rätseln, ich verstehe Dich nicht," sagte sie gepreßt.
„So höre, Mütterchen," erwidette Hellmuth, schob die geleerte Taffe von fich, zündete eine der Zigarren an, die seine Mutter schon vorsorglich aus einen Seitentisch gestellt hatte, und begann zu erzählen. (Fortsetzung folgt)
Verspielt.
Roman von F. Arnefeldt.
(Fortsetzung)
„Verzeihe Mütterchen, daß ich Dich habe warten lassen, ich konnte aber bis zum Schnellzuge nicht fertig werden, es ist ein zeitraubendes Geschäft, wenn man es mit Advokaten zu tun hat," sagte er, indem er die Hand der Majorin ergriff und an feine Lippen führte. „Ich habe mir deshalb auch gar nicht Zeit genommen, den Anzug zu wechseln, sondern nur den Staubmantel abgeworfen und bin heraufgekommen."
„Du bist gut wie Du bist," lächelte die Majorin und ließ ihre Blicke mit Befriedigung auf dem Sohn ruhen, der in dem leichten, tadellos sitzenden Sommörrock, mit der blendend Weißen Wäsche und der ein wenig nachlässig geschlungenen Cravatte in der Tat sehr hübsch aussah. „Haft Dir wahrscheinlich nicht Zett genommen, ordentlich zu essen und mußt wohl ganz verschmachtet sein. Da setze Dich hin, tch werde sogleich für Dich sorgen."
Sie deutete auf einen gegenüberstehenden Lehnstuhl aus Korbgeflecht und mit einem tiefem Aufathrnen ließ er sich darauf nieder.
„Ach Mütterchen, wie wohl es tut, wieder bei Dir zu sein," sagte er, indem er die Tafle Tee, die sie für ihn eingegoffen und sogleich mit Zucker und Sahne versehen hatte, aus ihren Händen in Empfang nahm. „Ich habe mich, dank der Fürsorge meiner Eltern, ja recht weit in der Welt umsehen dürfen, aber so schön wie in unserem Feldberg ist es doch nirgends!"
Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expeditton 2 Mk., bei alle» Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).
JnsertionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Ramn 10 Pfg. Sonnabend, 11. Oktober 1902, Re-lamm: di- Zette 25 Pfg. '
Umschau.
Der Nichtempfang der Burengenerale durch den Kaiser.
Je sicherer man int ganzen deutschen Volke auf den Empfang der Burengenerale Botha, Delarey und Dewet durch den deutschen Kaiser gerechnet hatte, um so niederdrückender wirkte die Kunde, daß dieser Empfang nun doch nicht stattfinden werde, da die Generale es abgelehnt hätten, eine Audienz beim Kaiser durch Vermittelung des englischen Botschafters in Berlin nachzusuchen. Da die Generale die Inanspruchnahme der englischen Botschaft behufs Erlangung der Audienz beim Kaiser bereits zugesagt hatten, so muß man annehmen, daß zwischen ihrer ersten zustimmenden Erklärung und ihrer
Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Wend-Ausgabe.
Druck und Verlag: Joh. Äug. Koch, Universitäts - Buchdrucker« Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
Eine interessante Zmückweisung des „Fleischnot'-Geschrttes.
Das „Fleischnot"-Geschrei ist zur freisinnig- sozialdemokratischen Partei - Sache geworden. Die ganze Geschichte ist parteipolitische Mache, die von den großkapitalistischen Interessenten natürlich ausgenützt wird und wofür die Konsumenten die Kosten zu tragen haben. Es ist deshalb von hohem Interesse, daß in den Spalten eines freisinnigen Blattes, das mit Eifer dem Freihandel dient und gegen die „agrarische Unersättlichkeit" hetzt, von sachverständiger Seite eine Darlegung des wirklichen Sachverhalts gebracht wird. Das „Deutsche Reichsblatt", das Organ des freifinnigen „Bauernbund", ist genötigt, folgende Ausführungen des Vorsitzenden eines — jedenfalls ’ doch freisinnigen — landwirtschaftlichen Vereins zu veröffentlichen:
„Ohne Zweifel befinden fich die Fleischpreise, d. h. die Preise für genußfertiges Fleisch namentlich der Schweine, zur Zeit aus einer Höhe, welche mit der Leistungssähigkeit der konsumierenden Bevölkerung, insbesondere des Arbeiter-, Kleinbürger- und Beamtenstandes in einem sehr schiefen Verhältnis steht. In einer Zeit, wie der gegenwättigen, mit wirtschaftlichem Tiefstände oder doch kaum merklich beginnender Besserung wird dies unglückliche Verhältnis naturgemäß um so lebhafter empfunden. Verschärft wird dies Gefühl einer ungerechten Bedrückung nicht unwesentlich dadurch, daß in erster Linie und als alleinige Ursache der Teuerung die Sperrung der Reichsgrenze gegen Einfuhr lebenden und geschlachteten Viehes, richtiger der Schweine und des Schweinefleisches mit stärkster Betonung hervorgehoben wird. Gerade hierdurch hat sich bei den Konsumenten eine geradezu gehässige Besprechung der Sachlage herausgebildet, welche den klaren Blick zu trüben gar zu sehr geeignet ist. Die meisten Landwirte, auch die liberalen — soweit sie überhaupt oder nicht nur nach der Schablone denken — verstehen das übermäßig große Geschrei gewiß nicht und zwar aus dem einfachen Grunde, weil die Preiserhöhungen für lebendes
schäftigt war, für den Sohn Brödchen Butter zu streichen und mit feinem Fleischwerk zu belegen; aber es freut mich, daß Du so empfindest. Auch für mich gibt es keinen schöneren Ort aus Erden als unser Feldberg."
As mc Quartal
.erhessische Zeitung" abonniert ist fich mit interessantem und ge=
•genem Lesestoff für die langen Winter- i--u.de versehen hat, möge das Versäumte schleunigst nachholen und die „Oberhess. Ztg." umgehend bei der Expeditton oder dem nächsten Postamt bestellen.
Vieh nicht im Verhältnis stehen zu den Preiserhöhungen, welche das verkaufsfähige Fleisch namentlich in den Großstädten erfahren hat. Die Preisbefferung für lebende Schweine an der Abnahmestelle des Produzenten beträgt zur Zeit etwa 16 pCt. gegen das Vorjahr; nur diese Differenz kommt dem Landmann zu gute, wogegen alle weiteren Steigerungen eine allerdings natürliche Folge der Ausnutzung der augenblicklichen Knappheit an mastfertiger Ware seitens der Händler und Großschlächter find. Würde diese Knappheit am Markte anhalten — es ist dies ausgeschlossen — so wäre eine empfindliche Preissteigerung die notwendige Folge, denn es wäre doch ein schlechtes Zeugnis für den fortgeschrittenen Geschäftssinn des denkenden Schweinemästers, wenn er für fein Teil die aussteigende Konjunttur nicht nach Kräften dadurch ausnutzen wollte, daß er fein Vieh fo lange wie möglich zurückhält. Es ist dies fein unzweifelhaftes Recht. Steht es doch jedem gewerblichen Arbeiter kraft Gesetz frei, zur Erlangung besserer ß?.ben§bebingungeu selbst bei den drängendsten, im öffentlichen Interesse auszuführenden Arbeiten — und gerade, wenn es drängt, geschieht es doch — die Arbeiten gemeinsam niederzulegen! Man denke auch an alle möglichen Syndikate, Kartelle und Trusts, in welchen sich doch hauptsächlich das Bestreben nach höherem Gewinn konzentriert. Die Knappheit in Schweinen an und für sich muß ja natürlich den Preis auch ohne künstliche Machen- fchasten beeinflussen, dürste aber sehr bald überwunden fein; sie wäre sicherlich nicht oder doch nicht im gegenwärtigen Maße eingetreten, wenn alle wohlmeinenden Organe die Preff e, Vereine und Versammlungen frühzeitig genug und andauernd auf die der Grenzsperre voraussichtlich folgende Konjunktur aufmerksam gemacht hätten, statt immer und immer wieder nicht nur nicht nutzlos, sondern indirekt schädigend darüber zu lamentieren. Es wäre dann gewiß, ebenso wie in den Bezirken des Schreibers dieser Zeilen, eine ganz bedeutend verstärkte Schweinemast ’ auch im gesamten Reiche zu konstatieren und ein großer Teil der heute seitens der Konsumenten erhobenen Beschwerden und Klagen wäre vermieden worden. In hiesiger Gegend ^hat sich die Anzahl der in Mast befindlichen Schweine gegen das Vorjahr nach vorgenommenen Stichproben um mindestens 20 pCt. gehoben, eine Folge der Einwirkung des eigenen, gefunden Menschenverstandes der Landleute und der in wirtschaftlichem Aufschwung befindlichen Gegend. Auf der Hand liegt es aber auch, daß eine plötzliche Vergrößerung der Mast nicht in allen Betrieben möglich ist, es gehört eben Zeit zur Errichtung größerer Stallungen, das Hauptfuttermittel, die Kartoffel, muß konserviert statt verkauft werden und dergleichen Vorbereitungen mehr. Alle diese Arbeiten können aber dann gemacht werden, wenn es einigermaßen wahr-
späteren Absage fich Einflüsse nachhaltigster Art geltend gemacht haben müffen. Wer dabei die Hand im Spiele gehabt hat, ist vorläufig nicht bekannt, und es wäre daher müssig, in eine detailliertere Betrachtung der ganzen unliebsamen Angelegenheit einzutreten. Vorläufig find wir gezwungen, un8 an die Mitteilungen zu halten, die amtlich ergangen find, und danach stellt fich das Verhalten der Burengenerale allerdings als eine starke Unhöflichkeit, um keinen stärkeren Ausdruck zu gebrauchen, gegen unseren Kaiser dar. Können wir auch sehr wohl die Gefühle verstehen, die die Audienz fowohl wie die Art, in der sie eingeleitet werden sollte, bei den tapferen Generälen hervorrief, so berührt es uns doch nicht minder schmerzlich, daß diese das edle Entgegenkommen des Kaisers, der warmherzig die durch die nüchterne Politik seiner Zeit gebotene Abweisung Krügers wieder aus- gleichen wollte, in so schroffer Fassung ablehnten. — Einige Preßäußerungen seien hier angefchlvflen. Die „Voss. Ztg." schreibt: Der Kaiser war bereit, die Burengenerale zu empfangen; das war sein Recht. Es war nicht minder sein Recht, die Bedingungen für den Empfang vorzuschreiben. In Berlin war die Entscheidung zu gunften der Audienz, ohne Rücksicht auf die englischen Preßstimmen, gefallen. Daß demnach der Empfang unterbleibt, haben die Generale selbst verschuldet, indem sie sich nachträglich von den vereinbarten Bedingungen lossagten. Ob sie aus eigenen Erwägungen zu diesem Entfchluffe gekommen find, oder ob sie wiederum den Einflüsterungen des Herrn Dr. Lehds gefolgt find, der sich seit Jahren als der bösen Geist seiner Landsleute erwiesen hat, ist jetzt einerlei. — Ganz in demselben Sinne äußern sich auch die „Köln. Ztg.", die „Nat. Ztg." und zahlreiche andere Organe. - Die „Tägl. Rund sch." schreibt: „Die Botschaft wird allenthalben im Volke mit Kopf- fchütteln und hier und da wohl gar mit peinlichem Befremden vernommen werden. Immerhin wird man sich zu hüten haben, das letzte Wort heute schon zu sprechen. Etwas Unquickliches, Unbehagliches wird freilich auS diesem verunglückten Burenempfang auf alle Fälle zurückbleiben.
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilage: Jlluftrirtes Sonntagsblatt.