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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Allustrirtcs Sonntagsblatt.____________________________________

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Btertclj^hrlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., QUatllttrrt Erscheint täglich außer an Sonn- uich Feiertagen.

M 230 bei allen Postämtern 2,25 Mk. (erd. Bestellgeld). ' JVlrtlVUig Sonnabends in Morgen- und Mcnd-Ausgabe. 37. Jghlg.

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Redamen: die Zeile 25 Psg. ^(lUWUUJ, O. ^UVUU Marburg, Markt 21. - Telephon 55.

Las me Lmckl Wer bisher noch nicht aus dre »Oberhessische Zeitung' abonniert ist dnd sich mit interessantem und ge­diegenem Lesestoff für die langen Winter­abende versehen hat, möge das Versäumte fchlemrigst nachholen und dieOberhess. tzt g.' umgehend bei der Expedition oder dem Nächsten Postamt bestellen.

Die Lage unserer Landwirtschaft macht den vorausschauenden Politikern nach tote vor ernste Sorgen. Die Landwirtschaft ist von jeher ein so wesentlicher Grundpfeiler des iStaatsbaues, daß sie nicht in noch trauriger Lage geraten darf, als es jetzt schon der Fall ist. Mit der erhofften Reichshilfe, die von allen landwirtschaftlich sachverständigen Faktoren in einem Maße als ganz unerläßlich bezeichnet wird, welches der vorgelegte Zolltarif leider nicht erreicht, sieht es nach wie vor sehr zweifel­haft aus. Die Gegner der Landwirtschaft suchen zudem mit dem Fleischverteuerungsgeschrei soeben mit aller Macht an der dem deutschen Viehstande so heilsamen Grenzsperre zu rütteln. Wenn auch Staatshilfe und zumal Selbsthilfe unverkennbar in den letzten Jahren mit kleinen Mitteln schon nach mancher Seite hin eine Verbefferung der Lage unserer Landwirtschaft erreicht haben, so bleibt es angesichts der vor­erwähnten Umstände heute doch unerläßlicher denn je, daß alle am Landwirtschastsgewerbe beteiligten und interessierten Personen in den landwirtschaftlichen Fragen unseres öffentlichen Lebens einig und fest zusammenstehen, wie ein Mann und auf eine durchgreifende Hilfe für die Landwirtschaft hinwirken!

Denn mit dem festen Zusammenschluß der Landwirte allein ist es noch nicht getan. Für jeden über die traurige Lage der Landwirtschaft nachdenkenden Politiker besteht auch die weitere Pflicht, im Interesse des Gesamtgewerbes auf Mittel zu sinnen, die bei heutiger Lage der Dinge unzweifelhaft eine gründliche Befferung herbeizuführen im stände sein müssen. Wir haben da in erster Reihe mit die Entschuldung des landwirtschaftlichen und zumal auch des kleinbäuerlichen Grundbesitzes im Auge. Die gar mancherlei Maßnahmen, welche nach dieser Richtung hin durch die Praxis von Kreis- und Provinzialkaffen, wie durch die Central-Genoffenschaftskaffe und die landwirt­schaftlichen Darlehnskaffen geschaffen worden find, müffen besonders auch noch durch gesetzliche Bestimmungen prophylaktischer Art verstärkt

10 .Nachdruck verboten.)

Verspielt.

Roman von F. Arnefeldt.

(Fortsetzung.)

Nein, nein es ist ein Vermächtnis meiner Mutter!" sagte Alice mit erstickter Stimme und ihre Augen füllten fich mit Tränen. Warum mußte fie es mir auf die Seele legen?" Es war ein Vorurteil von ihr," redete ihr Frau Ehrentraut zu.

Du wirst Dich bald davon überzeugen.'

Alice zuckte die Achseln und ein schwerer Seufzer hob ihre Brust.

O, die Aufgabe, die meiner hier harrt, geht beinahe über meine Kräfte. Stehe mir bei, daß ich darunter nicht erliege.'

Ich will es!" gelobte die Frau Doktor, soweit meine Kräfte reichen. Gott gebe Dir bald eine festere Stütze. In einem leichteren Tone fügte fie hinzu:Laß uns jetzt unser Schlafzimmer aufsuchen und noch ein wenig der Ruhe pflegen.'

Nein!" erklärte Alice mit der ihr eigenen Entschiedenheit.Dazu ist kaum noch Zeit. Ich habe den Oberverwalter und deffen Sohn zu Tische geladen und möchte mich nicht zum ersten Male, *too ich hier als Hausherrin auf­trete, unpünktlich zeigen."

Frau Ehrentraut wollte etwas erwidern, fiber die Ankunft der Zofe und des Gepäcks schnitt ihr das Wort vom Munde. Es war für die Damen jetzt wirklich nicht ans Schlafen zu denken; auch Leonie war bald wieder aus ihrer Ruhe aufgestört und ging ein wenig maulend mit an die Arbeit des Auspackens.

Dafür waren die Damen auch fertig, als ihnen die Ankündigung wurde, es sei ange-

werden. Soll die Entschuldung des landwirt­schaftlichen Grundbefitzes eine durchgreifende und nachhaltige werden, so muß in erster Reihe jeder weiteren Ueberschuldung des letzteren vorgebeugt werden.

Dies kann geschehen durch eine derartige gesetzliche Regelung der Frage der B-leihungs- grenze der landwirtschaftlichen Grundstücke, daß für darüber hinausgehende Darlehen der Dar­lehnsnehmer dem Geldgeber nur persönlich haft­bar ist. Preußen sowohl wie Sachsen haben in ihren neuen Fideikommißgesetzen diesem Ge­danken zu einem Teile weiter Rechnung getragen. Nach unserer Ansicht kann aber die Beleihungs- grmze alles ländlichen Besitzes in oben ange­gebener Weise durch die einzelstaatliche Gesetz­gebung völlig geregelt werden. Freilich ist dann auch eine möglichst durchgreifende, bessere Regelung des Taxationswesens unbedingt not­wendig. W.

Umschau.

Die Burengenerale auf Reisen.

DieBurengeneraleBotha,Delareh undDewet werden nunmehr bestimmt vom Kaiser empfangen werden und zwar wahrscheinlich schon am Tage ihrer Ankunft in Berlin, so kann dieTägl. Rundsch." nunmehr als feststehend mitteilen. Die Ankunft der Generale erfolgt am 17. d. M. früh 8 Uhr 40 Minuten auf dem Stadtbahnhof zoologischer Garten, wo der Zug, was sonst nicht fahrplan­mäßig ist, anhalten wird. Die Polizei hat dazu ihre Genehmigung um so lieber gegeben, als auf diese Weise der Verkehr auf dem Bahn­hofe Friedrichstraße unbehindert bleibt. Außer den 200 000 Mark des Burenhilfsbundes wird der Frauenhilfsbund 15000 Mark überreichen. Die Burengenerale werden in Berlin nichts tun oder sprechen, was in England als Unfreundlich­keit gedeutet werden könnte. Das ist für sie' eine ganz selbstverständliche Pflicht der Rück­sichtnahme auf die Beziehungen zwischen Deutsch­land und England, die gespannt genug sind. Mit den Waffen in der Hand haben wir früher zur Zeit den Buren nicht geholfen und werden wir heute ihnen erst recht nicht helfen. Unserer wärmsten Sympathien aber dürfen sie versichert fein, und es liegt auch kein Grund vor, durch Ovationen ihnen dieselben zu bezeugen. Eine neue Anstachelung des Unwillens im deut­schen Volke gegen Enland, der bei etwaigen Reden der Burenführer leicht in feierliche Kund­gebungen ausarten könnte, hat weder einen Zweck noch würde er den Buren wie uns etwas nützen. Und daher hielten wir es für richtig, wenn die Burengeneräle überhaupt auf jede öffentliche Rede über den letzten Krieg

richtet und die Herren Hartung erwarteten fie.

Der lange Junitag ging zu Ende. Leichte Dämmerung war eingetreten. Frau Ehffen hatte die Rolljaloufien schließen lasten und den kleinen Speisefaal und ein paar Nebenräume durch Wachskerzen erhellt, da es auf Schloß Wiesenberg weder Gas noch elektrisches Licht gab. In dem feinen schwarzen Anzug, den er schon beim Empfang der Damen getragen hatte, trat ihnen der Oberverwalter mit sehr gutem Anstande entgegen, auch sein Sohn hatte den leichten Sommerrock, in dem er fie von der Bahnstation abgeholt, mit dem schwarzen Frack vertauscht.

Frau Ehrentraut trug ein schwarzes Seiden­kleid und ein schwarzes Spitzentuch über das weiße, aber noch volle Haar gesteckt. Auch Alices Kleid war schwarz, denn fie befand sich noch in Halbtrauer um die verstorbene Mutter, aber es war mit einem leichten, durchsichtigen Seidenstoff und mit weißen Spitzen garniert, LeonieS Kleid war dagegen von einem lichten Blau, goldig schimmerte ihr Haar, in das sie ein paar weiße Rosen gesteckt hatte. Wie auf Verabredung hatten drei Damen jeden Schmuck vermieden.

Dagegen war der Tisch so reich, ja für eine so kleine Gesellschaft beinahe prunkvoll gedeckt. Frau Ehffen hatte der jungen Herrin eine Probe von den Schätzen geben wollen, die in Schloß Wiesenberg Schränke und Truhen bargen. Der feinste Damast war über den Tisch gebreitet und alle Servietten kunstreich geordnet. Schönes altes Silber glänzte neben einem wertvollen Tischservice aus altem berliner Porzellan; goldener und tiefroter Wein funkelte in herr­lich geschliffenen Karaffen, schöne Aussätze trugen Blumen und Früchte.

verzichten würden. Der frühere Staats­sekretär von Transvaal, Reitz, ist nach den Vereinigten Staaten abgereist und denkt dort nach einem anderen Programme zu operieren. Zu welchem Zwecke ist unS allerdings unklar. Reitz erklärte persönlich, er werde , in Amerika Vorlesungen halten, in denen er die Gerechtig­keit der Sache der Buren verteidigen, die Eng­länder anklagen und Chamberlains Falschheit und Schuld enthüllen werde. Er beschuldigt Chamberlain, die Versprechungen, die Lord Kitchener und Lord Milner beim Friedens­schluß gaben, dadurch zu verleugnen, daß er, entgegen den Versprechungen dieser beiden, gerichtliches Vorgehen gegen die Kaprevellen gestattet habe, gegen die jetzt willkürliche Klage- verfahren eingeleitet werden. Reitz ist im übrigen der Ansicht, daß die Buren in Süd­afrika bleiben sollen. In Holland haben die Burengenerale 600 000 Mk. für ihre bedrängten Volksgenossen gesammelt, die Subskription der Zeitungen hat die gleiche Summe ergeben. Gestern sind die Generale in Brüssel einge­troffen. Sie bieten dort eine große Anzahl Briefmarken und Banknoten der früheren Buren- Regierungen Liebhabern zum Kauf an. In Frank­reich und später in Deutschland beabsichtigen sie das Gleiche zu tun. Auf den Noten befinden fich die Unterschriften der Burengenerale. Der Ertrag kommt natürlich auch der Burenhilfs- kasse zu gute.

Ein Omen?

Im nationalliberalen Mannheimer Generalanzeiger wird folgende Todesan­zeige veröffentlicht:

I Mit aufrichtiger, tiefer Trauer werden die Parteigenossen die Kunde von dem Hinscheiden der nationalliberalen Partei Wilh. Oechethäuters vernehmen. Nach taum zweitägiger Krankheit raffte den bald 83jährigen, unermüdlich tätigen Greis eine Lungenentzündung hin.

Man könnte angesichts der Bestrebungen gewißer nationalliberaler Blätter, die Partei nach links und damit zum Selbstmorde zu drängen, die verunglückte Anzeige als ein Omen betrachten. Ein sozialdemo­kratisches Organ knüpft an dieTodesnachricht" bereits einen Nachruf und schreibt:Daß die nationalliberale Partei längst an Altersschwäche litt, war bekannt; dennoch kommt ihr Hinscheiden einigermaßen überraschend. Offenbar hat die schwache Lunge der Partei die scharfe Zugluft aus dem agrarischen Norden nicht vertragen können. Sie ruhe in Frieden!" Das ist bos­haft. Wird sich die nationalliberale Partei damit trösten, daß Totgesagten meist noch ein langes Leben beschieden ist?

Der Oberverwalter nahm zwischen Alice und Frau Doktor Ehrentraut Platz. , Sein Sohn hatte den Platz an der linken Seite der neuen Schlohherrin, er betrachtete indeß Leonie als seine Tischgenosfin, und beide schienen ent­schlossen, das gute Einvernehmen, das während der Fahrt sich zwischen ihnen herausgestellt, auch jetzt walten zu lassen. Sie waren bald, in einem munteren Geplauder, in einem lustigen Wortgefecht und kümmerten sich gar nicht um die anderen am Tische sitzenden Personen.

Der Oberverwalter ärgerte fich über das Benehmen seines Sohnes und versuchte mehr­mals, ihn von Leonie abzuziehen und in ein Gespräch mit Alice zu bringen. Es gelang ihm jedoch nicht, da auch Fräulein von Rohr wenig geneigt zu einer so leichten Unterhaltung schien, und es vorzog, ein ernstes Gespräch mit ihm zu führen. Er durfte sich seinen Unmut nicht merken laffen und mußte der jungen Dame Rede stehen, nahm sich aber vor, seinen Sohn ganz ernstlich ins Gebet zu nehmen. Es standen für ihn große Interessen auf dem Spiel, die er durch Edgars Flirtation mit dem blutarmen Dingelchen nicht gefährden lasten wollte.

An Gesprächsstoff fehlte es allerdings weder ihm noch Alice. Jedes Stück, das sich auf der Tafel befand, schien der jungen Dame zum Anknüpfungspunkt zu werden, um Fragen an ihn zu richten. Frau Ehrentraut, die meist die stille Zuhörerin abgab, und nur hin und wieder eine Bemerkung dazwischen warf, hatte den Eindruck, als wohne sie einem Kampfe bei, in dem der eine Teil mit großer Gefchicklichkeit dem andern etwas zu entreißen suchte, was dieser mit nicht minder großer Geschicklichkeit festzuhalten wußte.

Der konitzer Mord nochmals vor Gericht.

Der berliner Prozeß gegen dieStaatsb. Ztg." nimmt seinen Fortgang. Am Montag wurde die Frage, ob Winter durch Erstickung oder Verblutung starb, weiter erörtert. Dr. med. Müller der Jüngere erklärte, irgend welche Er­scheinungen, die auf Erstickung hindeuten, seien nicht wahrgenommen; die an den Leichenteilen vorhandenen Schnitte deuteten darauf hin, daß fie von geübter Hand herrührten. Ob der erste Schnitt ein Schächtschnitt gewesen, vermochte Dr. Müller nicht anzugeben. Er sprach bei seiner Vernehmung auch von Ziegelteilchen, die er an der Leiche bemerkt habe. Kriminal­kommissar Wehn bemerkte, daß der Raum, in dem die Leichenöffnung stattfand, mit Ziegeln gepflastert war, und erster Staatsanwalt Schweigger teilte mit, er habe auch dieser Frage nachgesorscht. Dr. Müller sei der Einzige gewesen, der folche Wahrnehmung gemacht habe. Dr. med. Bleske bekundete gleich Müller, daß Verblutungstod vorliege. Die Verteidigung sprach sodann namens des Angeklagten Dr. Bötticher das Bedauern über die Veröffentlichung eines der zur Anklage stehenden Artikel aus. Die in diesem Artikel enthaltene Vermutung, daß das preußische Staatsministerium, nament­lich das Justizministerium und das Ministerium des Innern aus staatlichen Rücksichten, ein be- fanders vorsichtiges Vorgehen gegen die Juden angeordnet hätten, sei schlechthin falsch. Hierauf beantragte die Verteidigung, die Berichte des ersten Staatsanwalts Settegast und des Ober­staatsanwalts Wulff an den Justizminister und deffen Bescheide zu verlesen. Daraus werde hervorgehen, daß die Staatsanwaltschaft ein weiteres Vorgehen gegen die Juden, in Sonder­heit gegen die Äevy's für gefährlich erachtet hätte. Staatsanwalt Settegast bemerkte, er habe in seinem Bericht nicht gesagt, daß auch er die Juden für verdächtig halte; er habe auch nicht auf etwaige Folgen hingewiesen, die durch ein Vorgehen gegen die Juden ent­stehen könnten. Oberstaatsanwalt a. D. Wulff gab die Erklärung ab, daß er Herrn Settegast angewiesen habe, die Untersuchung nach allen Richtungen hin auszudehnen. Der Gerichtshof lehnte den Antrag der Verteidigung ab. Es folgte die Verlesung der Protokolle über dis Vernehmung zahlreicher Zeugen, die die Be­hauptung bestätigen sollen, daß die gegen die Behörden und Beamten erhobenen Vorwürfe berechtigt gewesen seien. Es trat dabei aber nichts Wesentliches zu Tage. Die Verhandlung wird auch heute, Dienstag, fortgesetzt.

Gnädiges Fräulein sind ja heute erst ge­kommen," sagte Hartung endlich mit großer Offenheit und Biederkeit,und die Chronik Wiesenbergs ist lang. Sie eignet sich wirklich nicht zu einem ernsten Tischgespräch, wenn aber das gnädige Fräulein länger bleiben"

Ich bleibe hier!" warf Alice mit einem Ernst und einer Entschlossenheit ein, die ihren Ursprung nicht in den Worten des Oberver­walters haben konnten. Hartung verbeugte sich auch nur artig und erwiderte mit einem freundlichen Lächeln:

Das habe ich gehofft und gewünscht, und da es so ist, werden wir noch viel Zeit haben.'

Und Sie halten es überhaupt noch nicht für angezeigt, da ich das Alter bisher nicht er­reicht habe, zu welchem"

Sie stockte und schlug die Augen nieder vor dem großen, verwunderten, vorwurfsvollen Blick, den Hartung jetzt auf fie heftete. Mit unerfchütterlicher Ruhe sagte er bann:

Nach dem Testamente Ihres verstorbenen Vaters, der mich zum Verwalter seines Ver­mögens mit unumschränkter Vollmacht einge­setzt hat, habe ich Ihnen erst in einigen Wochen Rechenschaft abzulegen, was ich hoffe mit Ehren bestehen zu können; wünschen Sie aber vorher Einsicht in meine Bücher zu nehmen, so bin ich jederzeit bereit, fie Ihnen vorzulegen.'

Hartung hatte mit dem Ton und der Miene eines alten treuen Dieners gesprochen, der seit vielen Jahren ganz in den Interessen seiner Herrschaft aufgegangen ist, und es klang tote eine leise Kränkung, daß man vielleicht Zweifel an feiner Redlichkeit tragen könne.

(Fortsetzung folgt.)