mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilage: Jlluftvirtes Sonntagsblatt.
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Marburg
Dienstag, 7. Oktober 1902.
Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Wend-Ausgabe.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckers!
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
37. Jahrg.
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W neue Antal Wer bisher noch nicht aus die .Oberhessische Zeitung" abonniert ist und sich mit interessantem und gediegenem Lesestoff für die langen Winterabende versehen hat, möge das Versäumte schleuaigst nachholen und die „Oberhess. Ztg. "umgehend bei der Expedition oder dem nächsten Postamt bestellen.
Die Reichsfinanzen.
Die Beiträge der Einzelstaaten Deutschlands zu der Reichskaffe stehen vor einer Erhöhung. Früher war cs so ziemlich selbstverständlich, daß das Reich mehr an die Einzelstaaten zahlte, als die letzteren dem ersteren zu entrichten hatten. Das war die schöne Zeit. Dann kam die andere Periode, in welcher sich die Summen so ziemlich das Gleichgewicht hielten, und in der die bundesstaatlichen Finanzminister mit sorgenvollem Nachdenken bemüht waren, in ihren Staatshaushalten das Gleichgewicht zu sichern. Aber die kritischen Tage des Zuzahlens ließen nicht auf sich warten, und heute sollen wir nun dahin kommen, daß erheblich mehr an das Reich gezahlt werden muß, als das Reich herauszahlt. Die Ziffern, welche für einzelne Staaten angegeben werden, klingen nicht erfreulich, aber es bleibt abzuwarten, ob aus der Ankündigung auch wirklich eine Tatsache werden wird. Denn, man mag die Dinge nun drehen und wenden, wie man will, wichtiger wird es immer sein, daß sich die 28 deutschen Bundesstaaten aus das Reich verlassen, besonders die kleineren, als daß das große Reich von bald sechszig Millionen Einwohnern immerfort auch den kleinsten Herzogtümern und Fürstentümern zurust: Kommt und zahlt mehr! Das wäre ein Zeichen von nur geringer Leistungsfähigkeit der nationalen Einigung, und wir find fest überzeugt, daß ein solches nicht gegeben werden wird, weil es nicht gegeben werden kann. Tut etwas Not, so führen mehrere Wege nach Rom, d. h. zu einer beffer gefüllten Reichskaffe, als über dem einzigen des völligen Ausschöpfens der kleineren Staatskaffen.
Das deutsche Reich hat eine solide Grundlage, einer der solidesten unter allen Staaten, sonst würden wir nicht so vor dem Auslande dastehen, wie es doch tatsächlich der Fall ist. Aber wir wollen ein festes Fundament mit respektablem Aufbau auch nach Innen gekrönt wissen, die angstmeiernde Rechnerei, die in dem Hilferuf gipfelt: „Es reicht schon wieder einmal nicht!" muß ein Ende nehmen. Da muß eine weitsichtige Reichsfinanzleitung vorbeugen, fie
9 (Nachdruck verboten.)
Verspielt.
Roman von F. Arnefeldt.
(Fortsetzung.)
Der gebahnte Fußboden war mit kleinen Teppichen bedeckt, die Fenster aber mit blendend weißen Vorhängen umrahmt. Das Schönste bot fich aber dem Auge, wenn man an eines dieser Fenster trat, oder gar eine der auf die kleinen Balkone führenden Türen öffnete und fich über die Brüstung lehnend weit hinausschaute über das an Wald, Waffer und Wiesen so reiche Thüringer Land.
Wiederholt eilten Frau Doktor Ehrentraut und Leonie an die Fenster und traten hinaus ins Freie, besonders die Letztere konnte fich gar nicht genug tun in Ausrufen des Jubels und des Entzückens. Bald schien ihr der Aufenthalt m dem einen, bald in dem anderen Zimmer am begehrenswertesten, und wiederholt drängte fie Alice, doch Umschau zu halten und ihre Wahl zu treffen.
Fräulein von Rohr schien aber für die Aussicht jetzt keinen Sinn zu haben; nur flüchtig hatte fie zum Fenster hinausgeblickt. Mit sichtlicher Hast durchschritt fie die ansehnliche Zahl der mittleren und kleineren Räume und hielt fich auch nicht lange in den Sälen auf, die, wie fich aus ihrer Einrichtuug ergab, zu Gesell- fchafts- und Speisezimmern benutzt worden waren. In einem der letzteren waren zwei Mägde soeben beschäftigt, den in der Mitte des Zimmers befindlichen ovalen Speisetisch zu decken.
Als der Rundgang vollendet war, ergriff Alice nach einem kurzen Kampse mit fich den
muß verhindern, daß gleich so und so diele Leute nervös werden, wenn einmal ein Einnahmeschwund besteht. Gewiß, daß ein solcher erfreulich ist, kann man nicht behaupten, aber das muß man sagen, es zeigen sich solche Erscheinungen überall und zwar in ganz anderem Maße als bei uns. Als in England während des letzten Krieges der Zuschlag auf Brotkorn und andere Lebensmittel eingeführt wurde, für die dortigen Verhältniffe wirklich etwas Außerordentliches, da haben sich manche deutsche Zeitungen mehr darüber aufgeregt, wie die Briten selbst. Drüben sagte die Regierung einfach: „Es geht nicht anders!" und bald war alles still. Und was wollen nun gar französischen oder italienischen indirekten Steuern gegenüber die u nsrigen viel niedrigeren bedeuten? Aber es ist ja auch noch gar nicht einmal nötig, im wirklichen Bedarfsfall — diesen immer vorausgesetzt, denn so gut wie die Reichseinnahmen gefallen sind, können sie auch wieder steigen — zu unpopulären Steuermitteln zu greifen, wir haben deren genug populäre.
Es gibt Steuerquellen, die noch lange nicht genug gewürdigt sind; neue Gründungen re. können im Reichs-Interesse ganz anders bluten und der sogenannte Gründungs-Gewinn wird doch immer noch hoch genug bleiben. Es ist keineswegs erforderlich, daß Tantiemen und Gehälter von mitunter schwindelnder Höhe verteilt werden, zumal, wenn hinterher sich herausstellt, daß die dafür zu Tage geförderten Leistungen keineswegs genial, sondern unter dem kaufmännischen Durchschnitt waren. Und es gibt noch mehr derartiger Steuerobjekte, die im deutschen Volke, dem die Augen über manches Mannes tatsächlicher Leistung zum allgemeinen Besten längst aufgegangen sind, Zustimmung finden. Aber vor der Hand sind wir noch gar nicht soweit, erst ein fertiger neuer Reichshaushalt kann zeigen, ob wir uns irdendwie nennenswert verschlechtern. Den Steuerzahlern in den deutschen Einzelstaaten und namentlich dem Mittelstand, noch eine tüchtige Last aufzupacken, das geht in keinem Fall an. Der Mittelstand verdient eher eine Belohnung, denn unter dem harten Druck der bekannten Finanz-Krachs hat er stramm auszu- zuhalten. Was für ein unermeßliches Arbeits- Elend hätten wir, wenn es keinen Mittelstand in Stadt und Land gäbe?
Umschau.
Die posenerKaiserrede und diePolen.
Die Worte, welche der Kaiser in Posen an die Deutschen in Ostmarken gerichtet hat, werden in der polnischen Presse immer neuen Erörterungen unterzogen. Geht daraus schon zur
Arm der Haushälterin, führte fie ein wenig abseits und fragte:
„Sie find schon lange in Wiesenberg?"
„Bald zwanzig Jahre, gnädiges Fräulein." „Sie waren hier — als mein Onkel starb?" Nur mühsam und widerstrebend sprach ihr Mund die Worte aus, und, wie von ihrer Befangenheit angesteckt, erwiderte Frau Ehffen zögernd:
„Gewiß, gnädiges Fräulein. Ich —
„In welchem Zimmer ist er gestorben?" unterbrach fie Alice hastig, als fürchte sie von der redseligen Frau Dinge zu erfahren, die fie nicht zu hören wünschte.
Nun richtete aber die Haushälterin verwunderte Blicke auf fie und fragte:
„Aber wiffen das gnädige Fräulein denn nicht, daß der gnädige Herr gar nicht im Schlöffe gestorben ist?"
Nein. Wie sollte ich? Ich weiß nur —
„Daß er ermordet worden ist", ergänzte Frau Eyffen den Satz, denn es war, als sträubte Alices Zunge sich, die Worte auszusprechen. „Man hat ihn im Parke aufgefunden und in das Beamtenhaus getragen, denn er wohnte nicht im Schlöffe und hatte dort das obere Stockwerk für sich einrichten laffen."
„Und dort ist er gestorben?"
„Ach, er war ja schon so gut wie tot, als fie ihn fanden. Schwache Lebenszeichen hat er wohl noch von fich gegeben, aber zum Bewußtsein ist er nicht wieder gekommen."
„Es war schrecklich!"
Frau Ehffen fuhr fich mit dem Taschentuch über die Augen und Frau Doktor Ehrentraut, die jetzt zu Alice getreten war, bat, den Arm um deren Schultern legend
Genüge hervor, daß die polnischen Agitatoren von der posener Kaiserrede eine starke, nachhaltige Wirkung im antipolnischen Sinne befürchten, so erhellt dies noch mehr aus den Einzelbetrachtungen, die sich an die Rede anschließen. Als ganz selbstverständlich konnte vorausgesetzt werden, daß die polnischen Adeligen, welche sich an den posenerFefttagen beteiligt hatten, von der polnischen Presse als Abtrünnige hingestellt werden würden. Der „Kurher Poz- nanski" tut dies dergestalt, daß er betont, daß niemand über das Ziel der Kaiserrede im Zweifel sein konnte, also auch nicht diebetreffenden „Nachkommen des polnischen Adels". Schon die letztere Bezeichnung läßt darauf schließen, daß das Blatt die Radziwill, Radolin, Czapski, Taczanowski u. s. w., die bei den posener Festtagen in der Nähe ihres Landesherrn weilten, nicht mehr zum polnischen Adel gerechnet wiffen will. Da das Ziel der posenerKaiserrede aber die Unterdrückung der von der polnischen Agitation schon immer gepflegten Bestrebungen auf Lostrennung der ehemalig polnischen Landssteile von Preußen war, so konnten sich alle loyalen Staatsbürger Preußens, auch diejenigen polnischer Zunge, damit nur einverstanden erklären. Wenn also das polnische Blatt die genannten Adeligen denunzieren möchte, so kann die Denunziation doch nur bei Elementen verfangen, die auf die Errichtung des großpolnischen Reiches hinstreben und diese zu unterdrücken, ist nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht der Regierung wie aller loyalen Bürger. Von Interesse dürste es auch sein, daß die Kaiserrede dasselbe Blatt zu einer ganz besonderen Zumutung an das Zentrum bewogen hat. Die Verweigerung des Kredits für die Regierung durch das bayerische Zentrum, meint es, sei eine Tat gewesen, die Nacheiferung verdiene. Das Zentrum solle durch diese Nacheiferung gegen die jetzige Polenpolitik der Regierung demonstrieren. ■ „Im Landtage", so führt das Blatt wörtlich aus, „würde ein derartiges Verhalten des Zentrums zwar nur einen sittlichen, aber einen mächtigen Eindruck machen. Im Reichstage könnte das für die Regierung ein so harter Schlag sein, daß man die Folgen desselben garnicht berechnen kann". Die Wahl der Position zum Streichen, fügt cs noch hinzu, sei eine freie. Das Zentrum weiß nun also, wozu es sich im preußischen Landtage und im Reichstage entschließen muß, um von den polnischen Agigatoren ein gutes Zeugnis ausgestellt zu erhalten.
Der konitzer Mord nochmals vor Gericht.
Der berliner Beleidigungsprozeß gegen die „Staatsb. Ztg." zusammenhängend mit dem Konitzer Morde, wurde am Sonnabend fortgesetzt. Die Verteidigung beantragte d i e Ladung weiterer Zeugen, ferner: die
„Rege Dich doch nicht gleich nach unserer Ankunft mit diesen längst hinter uns liegenden Dingen auf; es wird sich Zeit genug finden, darüber zu sprechen. Wir dürfen wohl auch Frau Ehssen nicht allzu lange aufhalten."
Die Haushälterin errötete. „Wenn das gnädige Fräulein noch Befehle für mich haben, so stehe ich selbstverständlich zu Diensten, aber ich möchte allerdings in der Küche noch einmal zum Rechten sehen."
„Gewiß, gewiß, liebe Frau Ehffen," nickte Alice, „wir wollen uns sogleich häuslich ein- richten. Nur noch eine Frage: Die Leiche ist doch vom Beamtenhause ins Schloß geschafft worden?" Sie hatte sich dicht an das Ohr der Haushälterin gebeugt und ihr die Worte zugeflüstert.
„Nein, die Beerdigung fand vom Wirtschaftshofe aus statt; der neue gnädige Herr, Ihr Vater, gnädiges Fräulein, hatte das so angeordnet," antwortete Frau Eyffen, verwundert über die Frage und über die Totenblässe, die jetzt Alice's Wangen überzog. „Wird Ihnen unwohl, gnädiges Fräulein?"
„O nein, nein, mir ist ganz wohl, aber die Fahrt, die Hitze und der Empfang haben mich angegriffen; ich werde doch vor Tisch noch etwas ruhen muffen."
„Darf ich eine kleine Erfrischung heraufschicken?" erkundigte fich Frau Eyffen dienstfertig.
Alice lehnte ab und auch deren Begleiterinnen erklärten, fie möchten jetzt nichts genießen, sondern fich nur sür's erste unterbringen; Frau Eyffen möge ihnen nur die Jungfer, die inzwischen mit dem Gepäck angekommen sein werde, herausschicken.
Die Wahl der Zimmer machte nicht viel
wiffenschastliche Deputation in Berlin zu ersuchen, zur Vertretung ihres Obergutachtens in der Winter'schen Mordsache ein Mitglied zu entsenden. Der Gerichtshof lehnte indeß diese Anträge ab. Nachdem sodann nochmals über die Sistierung des konitzer Schlächtermeisters Hoffmann gesprochen worden war, wurde erster Staatsanwalt Schweigger-Konitz als Zeuge vernommen. Er habe schon durch den äußerlichen Anblick der Akten gesehen, daß die Verfolgung der auf die Juden hinweisenden Verdachtsmomente eine außerordentlich umfangreiche gewesen ist. Zeuge teilt weiter verschiedene, wie er sagt, charakteristische Beispiele mit. Was die Mas- loff'sche Beschuldigung des Lewy betreffe, so sei er nach sorgfältigem Studium der Akten von der vollständigen Unglaubwürdigkeit Masloffs (der wegen Meineids zu Zuchthaus verurteilt wurde) überzeugt. Auch der schwierigen Frage des Ritualmordes sei er, Zeuge, nähergetreten. Er habe fich nach dem Gutachten des Medizinalrats Möller gesagt: Wenn ein Ritualmord vorliegen sollte, so könne er nur von Juden des allergrößten Aberglaubens und größter Rückständigkeit begangen sein. Wenn solche Juden koscheres Blut gebrauchten, würden sie natürlich nur Blut von lebenden Wesen, die koscher geschlachtet find, erstreben, d. h. bei denen eine Erstickung nicht vorliegt. Auf der anderen Seite mußte ein so kräftig gebauter Mensch wie Winter von vornherein als ein ganz ungeeignetes Objekt für ein solches Ritualverbrechen erscheinen, denn der persönliche Mut sei nicht gerade ein besonderer Vorzug der Juden. Im weiteren Verlaufe der Sitzung wurde das Gutachten der Medizinalbehörde verlesen, das u. a. besagt: „Der Tod ist durch Erstickung eingetreten. Der Halsschnitt ist nicht zu Lebzeiten gemacht worden. Kurz vor dem Tode hat Winter geschlechtlichen Umgang gehabt." Hierauf folgte die Vernehmung von Sachverständigen. Medizinalrat Dr. Müller erklärte nach dem Bericht der „Staatsb. Ztg.", daß der Tod durch Verblutung (also nicht durch Erstickung) entstanden sei. Nach derselben Quelle traten Medizinalrat Dr. Mittzweig und _ Dr. Störmer diesem Gutachten bei. In einem anderen Bericht heißt es aber, daß Dr. Störmer ausführte: „Nach meiner Ueberzeugung ist Winter durch eine Kombination von Erstickung und Verblutung gestorben. Es liegt kein Schächtschnitt vor. Ich bin vollständig der Ansicht des ersten Staatsanwalts Schweigger, daß das Blut Winters nach der Art, wie er gestorben ist, keineswegs koscher gewesen wäre, wenn man den Ausdruck , gebrauchen will." Zum Schluß kam es zu einem scharfen Zusammenstoß mit dem Verfaffer des danziger Medizinalgutachtens, Prof. Barth.
Schwierigkeiten, da alle hübsch und wohnlich waren. Man sah nur darauf, daß man fich mehr beisammen fand, und einander doch fern genug war, um sich nicht in der freien Bewegung zu beeinträchtigen.
„Jetzt will ich noch ein Stündchen schlafen und mich dann zur Tafel sehr schön machen; ich beabsichtige, den Vater und den Sohn zusammen an meinen Triumphwagen zu spannen," lachte Leonie, nachdem Frau Ehffen fich entfernt hatte, „vorher aber gebt mir nochmals das feierliche Versprechen, mein Geheimnis unter allen Umständen zu bewahren."
„Das hast Du ja bereits," erwiderte Alice mit einem müden Lächeln, und Frau Ehrentraut setzte scherzend hinzu:
„Keine Folter soll eS uns entreißen."'
„Schwört noch einmal!" Sie ergriff mit der einen Hand die Hand der Koufine, mit der andern die der Frau Doktor und sagte mit feierlicher Stimme:
„Schwört, schwört, bei Allem was Euch heilig ist!"
Ohne den Schwur abzuwarten, flatterte fie leicht wie ein Vogel aus dem Zimmer.
„Glückliches Kind, das kein schweres Geheimnis zu tragen hat!" seufzte Alice, den Kops an die Schulter ihrer mütterlichen Freundin lehnend, mit tränenumflorter Stimme. „O liebe Tante, wie ganz anders lastet das Geheimnis auf mir."
„Du quälst Dich unnötig, mein teures Kind, das Geheimnis waltet nur in Deiner Einbildung," entgegnete Frau Ehrentraut, indem sie mit ihrer weißen kühlen Hand liebkosend und beschwichtigend über den dunklen, glänzenden scheitel des jungen Mädchens fuhr. (Forts, f.)