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Marburg

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freundliche« Blick zuzuwerfen, Edgar atmete aber erleichtert auf. Er war mit sich zu Rate

brachte den angesangenen Satz nicht zu Ende. Schnell und gewandt ablenkend, richtete sie daS Wort wieder an ihren Begleiter und bestürmte ihn mit Fragen, die Edgar zu seiner eigenen

daS Herz tobt sein müssen bei dem, Auge und Herz aufgegangen wäre, blick dieser wunderschönen Welt.

Mehr und mehr wand sich der wärt«; man war auS dem Wald

Der Rückzug Eugen Richters vom politischen Leben.

Der Parteitag der freisinnigen Partei in Hamburg hat in der gesamten Presse so gut wie keine Beachtung gefunden und selbst B-ätter freisinniger Richtung behandeln die Hamburger Verhandlungen mit fast mißmutiger Gleich­gültigkeit. Dies mag einmal darin begründet sein, daß der Parteitag in Verleugnung aller freisinniger Grundsätze die Oeffentlichkeit ausschloß und nur sorgsam destillierte Berichts ausgab, dann aber ist eS zweifellos, daß die in der Partei eingetretene Stagnation ihr daS Interesse weiter Kreise geraubt hat. Alles was auf dem Parteitage über politische Programme gesprochen worden ist, war weder neu noch interessant, bis viel­leicht auf eine Rede Eugen Richter«, die nahezu in einen Schwanengesang auSklangk

Er kündigte nach der „Köln. Ztg." an, daß er den diesmaligen Wahlkampf noch rnitmachen, die spätere Arbeit aber der neuen Jugend überlassen werde. Wir halten diese Erklärung für mehr csts eine Redensart von der Art derer, die nur gebraucht werden, um schmeichelhaften Wider­spruch hervorzurufen. Tatsächlich soll Eugen Richter nicht mehr der staunenswert rüstige und arbeitsstarke Mann von früher sein, der eS wie kein anderer ver­stand, seine Partei nach seinem Geiste zu modeln und etwaige Widersprüche mit rück­sichtsloser Tatkraft niederzuhalten. Es scheint daher erklärlich, wenn er daran denkt, sich in absehbarer Zeit auf den Altenteil zurückzuziehen.

Der „Konitzer Mord" nochmals vor Gericht!

- Der neueste mit der Ermordung des konitzer Ehmnafiasten Winter in Zusammenhang stehend« Prozeß hat am Dienstag vor der zweiten ber­liner Strafkammer seinen Anfang genommen. Wegen Beleidigung von Behörden und Beamten, sowie von Privatpersonen in 26 Artikeln, die sich mit dem konitzer Mord befaßten, find der verantwortliche Redakteur der „Staatsb. Ztg.", Dr. Bötticher, und der Verleger Bruhn ange­klagt. Als Nebenkläger find zugelassen, aber nicht anwesend: der Schlächtermeister A. Lewy und deflen Sohn, der wegen Meineids zu Zucht­haus verurteilte Moritz Lewy.

In- seiner Einleitungsrede führte der Vor­sitzende aus, die Angeklagten hätten einen um­fangreichen Wahrheitsbeweis anzu­treten, sowohl nach der Richtung der gegen di« Beamten erhobenen Vorwürfe wie auch hin­sichtlich der weiteren Behauptungen, daß bü beiden Lewys an der Mordtat beteiligt gewesen oder Mitwiffer seien. Es seien 120 Zeugen kommissarisch vernommen worden und es frage sich, ob die Angeklagten auch jetzt noch die Be­hauptung aufrecht erhalten wollten, daß Ver­dachtsgründe für die Täterschaft der Lewh's vor­lägen. Die Verteidigung bejahte das. Dii Angeklagten ständen auf dem Standpunkt, daß

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Reclameu: bte Zeile 26 Pfg. ___________________________________

Umschau.

Christlich-sozialer Parteitag.

Die christlich-soziale Partei, unter Führung Stöckers, hält in diesen Tagen in Siegen ihren diesjährigen 6. Parteitag ab. Neben Mitgliedern der Partei auS allen Gegenden Deutschlands find besonders solche auS Hessen und der Rheinprovinz in großer Anzahl erschienen. Zunächst fand Montag, d. 29. Sep­tember abends im Kaisersaal eine große öffent­liche Versammlung statt, in der Stöcker die Begrüßungsansprache hielt. Er setzte die Gründe des großen christlich-sozialen Anhanges gerade im fiegener Wahlkreise auseinander und pries die Verdienste seiner Partei. Nachdem vom Partei­sekretär Burkhard Grüße vom Rhein überbracht und ein auS Berlin eingelaufenes Telegramm verlesen war, sprach Pfarrer Fritsch- Ruppertsburg als Vertreter Hessens. In herzlichen Worten feierte er Herrn Stöcker und ging des Näheren auf die Frage ein, „Was heißt christlich-sozial? Weiter traten noch eine Anzahl Redner auf, unter ihnen Arbeitersekretär Behrens - Berlin und Pfarrer Lic. Weber- M.-Gladbach, bis Abg. Stöcker nach einem kurzen Schlußwort die Begrüßungsversammlung mit einem Hoch „auf die guten Christlich- Sozialen im Siegerlande und im ganzen Reiche" schloß.

Am folgenden Tage vormittags wurden in der ersten Parteiversammlung die Verhandlungen eröffnet und das Bureau gewählt. Herr Hof­prediger a. D. Stöcker referierte über die be­vorstehenden Wahlen und skizzierte in kurzen Zügen das Verhältnis der Christlich-Sozialen zu den übrigen Parteien. Es folgte daraus das intereffante Ergebnis, daß die Stöckerfche Partei mit allen Tron und Altar schützenden Parteien, einzig und allein die nationalliberale Preffe ausgenommen, mehr oder minder auf freund­schaftlichem Fuße steht und nur den Frei­sinn und die Sozialdemokratie, die letzten natürlich ganz besonders, als grundsätzliche Gegner scharf be­kämpft. Namentlich mit den Antisemiten, äußerte fich der Redner des Weiteren, wolle man keine Konflikte haben, darum sei man auch im Wahlkreise Wetzlar-Altenkirchen frei­willig zurückgetreten, obwohl der christlich-soziale Kandidat mehr Stimmen erhalten hätte als der antisemitische. Von Dr. Bnrckhard wurde die geplante Aufstellung des Herrn v. Oertzen im Dillkreise und weiterer Reichstagskandidaten in Hagen-Schwelm und Altena-Iserlohn mit­geteilt. Pfarrer Fritsch-RuppertS- b u r g referierte über die Preffe. Er teilte mit, daß während der Wahlzeit die neuen christlich- sozialen Wochenblätter „Die Arbeit" für Berlin und „Der Ravensberger" für das ravensberger Land erscheinen würden, im übrigen aber dadurch „Das Volk" nicht zu schädigen, sondern als Hauptparteiblatt überall für seine Ausbreitung zu agitieren sei. Nach einer sich hieran an- knüpfenden lebhaften Debatte wurde die Sitzung geschloffen. An dem folgenden gemeinsamen Mittagessen nahmen 40 Personen teil.

kommen und hatte jetzt den ungehinderten Blick auf das Saaletal. Auf bat Wiesen mähten bie Schnitter in weißen Hemdärmeln, durch breit« krämpige gelbe Strohhüte gegen die Sonne geschützt: Frauen mit roten Kopftüchern walteten ihres Amtes, andere Strecken waren von der Sichel noch nicht berührt. Waldbegrenzte Höhen traten näher und näher, Burgruine«, von dunklem Epheu umrankt, traten auf.

Leonie hätte taufend Augen haben mögen, die wechselnden Bilder in fich aufzunehmen und überstürzte fich fast mit ihren Frage« an Edgar,

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Sonntagsbeilage: Jllustrtrtes Sonnlagsblatt.__

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nicht aus orr »Dvb«chefsische Zeitung" abonniert ist Sb fi4 mit lnteresfautem und ge- Hegeagfit Lesestoff ffir die langen Winter­abends versehen hat, möge das Versäumte schlemrigK nachholen und die „Ob er Hess. Z: g." umgohsnd bei der Expedition oder dem nächsten Postamt bestellen.

der indeß trefflich Bescheid wußte und den Er­klärer so gut machte, daß auch Alice und die Frau Doktor mit Interesse zuhörten.

Wieder nahm der Wald die Reisenden auf. Die Sonnenschirme wurden geschloffen, mit Be­hagen atmete man die wohlige Kühle.

„Alice, wie hast Du so lange in dem Stein­haufen Berlin leben können, während Deine Heimat in dem reizenden Thüringen liegt!" rief Leonie.

„Meine Heimat!" wiederholte Fräulein von Rohr und verhaltener Schmerz bebte in ihrer Stimme, „wie kannst Du eine Gegend meine Heimat nennen, wo ich nie gelebt habe, an die mich keine Erinnerungen knüpften."

„Aber es ist doch so schön hier!" beharrte Leonie, und warm erwiderte Alice:

„Es soll mich sehr freuen, wenn eS Dir hier gefällt, und auch Dir, liebe Tante," schal­tete fie, Frau EhrentrautS Hand ergreifend, ein. „Für mich ist die Heimat da, wo ich mit meiner Mutter gewohnt habe und wo ihr Grab ist. Nur sehr schwer habe ich mich von dort losgeriffen.

„Ich fürchtete, Du würdest es niemals können, und nun ist Dein Entschluß so plötzlich gekommen. Ich begreife noch gar nicht —"

Leonie brach plötzlich ob. Hatte die ihr gegenüberfitzende Frau Doktor einen warnenden Fichtritt gegeben? Hatte ein Ausdruck in Alicens Augen fie gemahnt, daß fie fich auf einen schlüpfrigen Erden begeben, genug, fie

Genugtuung zu beantworten wußte, besonders jetzt, da wieder Burgruinen austauchten und er auS der Vergangenheit der aus dem Mittelalter geretteten Vesten viel zu erzählen vermochte.

„Alice, versprich mir, baß wir biese inter­essanten Ruinen besuchen wollen!" bat Leonie, bie Hanb der Koufine ergreifenb, Herr Hartung wirb gewiß die Güte haben, uns bahin zu be­gleiten." Sie richtete bas seelenvolle Auge bittend auf ®bgar, und wärmer, als fich dies eigentlich für ihn schickte, erwiderte er:

„Wie gern, wenn ich nur nicht fürchten müßte, Sie einer argen Enttäuschung auszu­setzen, gnädiges Fräulein. Die Ruinen machen nur aus der Ferne einen so stattlichen Eindruck, in ihrem Innern sieht eS traurig aus. Halb verschüttet, im Dunkel liegen die ehemalige« Säle und Gemächer; das Ganze ist meist ei« Trümmerhaufen zwischen Leben und Sterben."

„Aber man muß von dort eine herrliche Rundficht haben", bemerkte Alice.

„Gewiß, gnädiges Fräulein, aber Sie habe« fie fast ebenso von Wiesenberg auS; übrigens fehlt eS in unserem gesegneten Thüringen nicht

lohnenden Ausflügen", fügte er schnell hin» als er das traurige Gesicht Leonies sah.

(Fortsetzung folgt.)

(Nachdruck verboten.)

Verspielt.

Roman von F. Arneselbt.

(Fortsetzung.)

War eS dieser Gedanke, der fie so ganz er­füllte und teilnahmslos für ihre ganze llm- oebung machte? Waren eS Erinnerungen und Erwägungen anderer Art, die fie in ihrem Bann hielten? Ihr klassisch geschnittenes, an eine ttntite Gemme erinnerndes Gesicht, sah ernst, beinahe finster aus, die Lippen waren fest ge­schloffen, die von langm schwarzen Wimpern vesäumten Lider hatten sich über die dunklen Augensterne gefenft und bildeten auf den ovalen, nur von einem schwachen Rosenrot überhauchten Wangen einen eigenartig schönen Schatten.

Fra« Doktor Ehrentraut, eine an und für Ach fiAveigfame Natur, hiett gespannt und be­sorgt die Blicke auf ihre Pflegetochter gerichtet Jmb schien einzig und allein beschäftigt mit der Frage, was in deren Innern vorgehen möge? Leonie hatte dagegen die Augen überall, machte allerlei unruhige Bewegungen mit Kopf und und platzte endlich mit dem Rufe

„Alice! Tante Ehrentraut l Ich begreife Euch nicht!"

„Weshalb nicht V fragte bie Letztere. Fräu- leht von Rohr begnügte sich, dem kleinen Ctttenfxiä) einen stummen väd nicht gerade

gegangen, ob er sich still verhalten oder ver­suchen sollte, eine Unterhaltung in Gang zu bringen und hatte fich obgequfilt, einen paffen­den Stoff zu finden. Nun war ihm Leonie wieder zur Hilfe gekommen. Auf bie Frage der Frau Doktor erwiderte fie:

„Wie könnt Ihr stumm und steif dafitzen, beim Anblick dieser Herrlichkeit? Ich spränge am liebsten zum Wagen hinaus und liefe — liefe ach, ich wüßte ja nicht, wohin zuerst!"

Ihr Anruf war nicht ungehört verhallt und einmal geweckt, hätte der Geist verschloffen, dem nicht

-gelegte anzunehmen oder abzulehnen. Ware das die Meinung der Regierungen, so würden fie dem Reichstage durch Einbringung de« Zolltarifentwurfs, ohne vorher verkündet zu haben, daß er entweder pure angenommen oder abgelehnt werden müsse, zugemutet haben, eine parlamentarische Komödie zu spielen. Es ist charakteristisch für unseren Liberalismus, daß er nicht einfieht, wie sehr er den Par­lamentarismus herabsetzt, wenn er bie „Anbe- quernungsprilitik" als „staatsmännisch" rrchtig auSgiebt.

Auch eine Auslassung des „Hamburger Corresvonbenten" scheint fich auf bem Stand­punkte zu befinden, daß die verbündeten Re­gierungen am besten aus dem Dilemma herauskommen würden, wenn fie Reichstag — Reichstag sein ließen und ihre eigenen Wege gingen. Das liberale, als offiziös ausgegebene Freihandrilsblatt schreibt nämlich :

„Daß der neue Zolltarif in der gegen« toärtigen Legislaturperiode in einer brauchbaren Fassung zu stände kommt, ist so gut wie aus­geschlossen. Da bleibt nur also noch die Mög­lichkeit, die Handelsverträge provisorisch zu verlängern und inzwischen Neuwahlen vornehmen zu lassen. Diese Neuwahlen würden sich bann aber unter bet Parole beS Zolltarifs und speziell der Getreidezölle, oder wie man int radikalen Lager sich ausbrückt, beS „Brotwuchers" voll­ziehen, b. h. die politischen Extreme werden die Wahlbewegung beherrschen und der künftige Reichstag wird den Stempel dieser Extreme zeigen. Daß und warum wir das für einen Nachteil halten würden, haben wir an dieser Stelle zu oft ausgeführt, als daß wir es jetzt zu wieder­holen brauchten. Aber das ist eines der wesentlichsten Momente, die uns trotz der Er­klärungen des Grafen Posadowskh darauf be­harren lassen, daß Handelsvertragshandlungen ohne bie gesetzliche Basis des neuen ZolltarifeS eingeleitet werden müssen."

Wozu aber dann überhaupt noch einen Reichstag, wenn er doch nur als eine Körper­schaft betrachtet wird, der nach der Pfeise der Regierungen — oder in diesem Falle nach der früheren eigenen Aussage des „Hamburger Correspondet" nach der des Zentralverbandes deutscher Industrieller — tanzen müßte? Neu­wahlen unter der Parole des Zolltarifs, also unter der der landwirtschaftlichen Zölle wünscht man selbstverständlich auf liberaler Seite nicht; denn der Liberalismus würde dabei einfach zer­rieben werden, und der künftige Reichstag würde nach unserem Dafürhalten wohl vielfach „den Stempel der Extreme" tragen, aber darum doch sicher nicht weniger „agrarisch" sein als der gegenwärttge.

Mit einem Worte: Der Liberalismus hält den Reichstag bei der Lösung der Zolltariffrage für überflüssig. Die verbündeten Regierungen sollen ohne Parlament bie Tarifsätze vertrags­mäßig festsetzen unb danach den Reichstag vor ein falt accompli stellen, dem sich dieser „anzubequemen" hätte! Das ist ein recht er­habener „liberaler" Standpunkt! K.

Ittrxem in der Münchener „Allgemeinen Zeitung" tzv d-fen:

„Die Ierienpause der Zolltarifkommisfion fit vorüber. Als fie begann, konnte man in 6en Blättern der sogenannten Kompromiß- «ehrheit lesen, daß bis zur Wiederaufnahme ihrer Verhandlungen die Verständigung zwischen ihr unb der Regierung bewirkt werben müsse. Ob während der Zeit Versuche in dieser Richtung gemacht worden find, ist nicht bekannt geworden. Sollte es geschehen sein, so find fie ohne Erfolg gewesen; die Dinge stehen auf dem alten Fleck, feie könnte es auch anders fein? Ob sich die Kompromißmehrheit wirklich noch in ihrer be­dauerlichen Täuschung über bte wahre Lage befindet, oder ob fie nur so tut, jedenfalls ist fie noch nicht geneigt, fich dem Standpunkte der Regierungen anzubequemen. Wie lange dieser Zustand noch dauern wird, ist vollständig dunkel. Einstweilen wird in der Kommisfion das alte Spiel von neuem beginnen, und nach vier Wochen, wenn das Plenum deS Reichstags wieder versammett ist, wird man auch noch nicht weiter fein.....'

Eine Verständigung mit der Regierung über die mannigfachen Differenzen in der Zolltarif­frage würde allerdings schon im jetzigen Stadium erwünscht gewesen fein. Allein zu einer Ver­ständigung gehören immer Zwei. Der eine Teil, die Kompromißmehrheit der Zolltarif­kommisfion, hat bereits das seinige getan, um durch die Tat seinen Willen, zu einer Ver­ständigung zu gelangen, kund zu tun. Der andere Test aber, die Verbündeten Regierungen, verhält fich noch abwartend, ober gar — wenn man den verschiedenen als offiziös angesehenen Auslassungen Glauben schenken wollte — ab­lehnend. Die Regierungen würden darnach gar keine Verständigung wünschen, sondern die be­dingungslose Unterwerfung der Reichstags- mehrhett fordern.

Wir halten einen frischen Standpunkt der verbündeten Regierungen für unmöglich, charakteristisch ist es aber, daß unser Liberalis­mus ihn ganz korrekt findet. Der Reichstag Kat fich «ach der Meinung der Münchener „Alla. Ztg.", die fich mit der der liberalen Presse überhaupt deckt, „dem Standpunkt der Re­gierungen anzubequemen", also einfach daS

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen.

Sonnabends in Morgen- und Abeud-AuSgabe. 37,

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätS - Buchdruckerri ‘ ■

Marburg, Markt 21. — Telephon 55.