Einzelbild herunterladen
 

Efe

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: JNnstrirtes Sonntagsblatt.

__ _ Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk.,6er ^orm-> Feiertagen.

240 bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld). MSttWUsA Sonnabends in Morgen- und Wend-Ausgabe. 37, Jahrg.

*-»10w Sonnabend, 27.September 1902. "* -

Mittag-Ansgave.

Vergessen Sie nicht die Oberhefsifche Zeitung" in Marburg, die entschiedenste Vertreterin des Mittelstandes in Stadt und Land für das IV. Quartal 1902 zu bestellen!

Die «Spaltung im französischen Offizierkorps und der äußere Feind.

DaS Urteil des Militärgerichts von Nantes gegen den Oberstleutnant de Saint-Remy ist bereits vielfach von dem Gesichtspunkte aus er­örtert worden, daß es einen fcoHgiltigen. Be­weis der laxen Auffassung weiter französischer Osfizierskreise über die Disziplin bf§ Offizier­korps ist. Dieser Beweis ist allerdings dadurch geliefert, denn indem das aus 7 Mitgliedern bestehende Kriegsgericht Herrn de Saint-Remy zu einer Strafe verurteilte, die einer ehrenden Anerkennung verzweifelt ähnlich ist, tat es dar, daß de Saint-Römh mit seinen eigenartigen Auffassungen über Disziplin nicht allein steht.

Ebenso wichtig aber ist der Vorgang als ein Beweis der politischen Spaltungen im französischen Osfizierkorps. Auf den ersten Blick scheint ja das Urteil gerade kameradschaftlichen Sinn zu beweisen, denn die Offiziere traten auf die Seite ihres auf der Anklagebank sitzenden Kameraden. Es ist aber ganz zweifellos, daß andere Kriegsgerichte genau entgegengesetzt ge­urteilt hätten, denn in den letzten Jahren ist die Zahl der strikt republikanischen Offiziere erheblich gewachsen.

Diese republikanischen Offiziere müssen nun Dar Urteil von Nantes als einen Schlag ins Gesicht betrachten, denn dieses Urteil besagt doch schließlich nichts anderes, als daß es über­flüssig sei, den Anordnungen einer republik­anischen Regierung Folge zu leisten. Das Ur­teil muß also die Spannung zwischen den auf­richtig republikanischen Offizieren und ihren im Herzen monarchistischen Kameraden in unheil­voller Weise verschärfen.

Mit der Scheidung zwischen monarchistisch und republikanisch gesinnten Offizieren ist es aber noch nicht abgetan, denn die republikanischen Offiziere zerfallen wieder in solche, die kapitalistisch - opportunistischen Anschauungen huldigen, und solche, die den Sozialdemokraten bedenklich nahe stehen. So wird jetzt daran erinnert, daß ein Offizier erklärt hat, er würde

sich weigern, auf revoltierende Arbeiter schießen zu laffen. Dieser Offizier wurde zwar aus der Armee entfernt, aber stand er, allein? Zwischen Offizieren aber, die derartige An­schauungen haben und ihren reichen repu­blikanischen Familien entstammenden Kameraden besteht eine ebenso tiefe Kluft, wie zwischen republikanischen und monarchistischen Offizieren.

Dieser Gegensatz datiert nicht von heute, schon vor Jahren wurde in der angesehenen ^Revne bleue auf den mangelnden kamerad­schaftlichen Sinn der Offiziere und auf die zwischen ihnen bestehenden politischen und ge­sellschaftlichen Gegensätze hingewiesen, und es wurde darin eine Gefahr für die ftanzösische Armee erblickt.

Kriegsminister Andrä freilich ist dieses Glaubens nicht; er scheint ebenso ein Mann mit leichtem Herzen zu sein, wie Emile Ollivier zur Zeit des deutsch-französischen Krieges. Nach feiner Meinung würden all diese Gegensätze verschwinden, wenn es den äußeren, Feind zu bekämpfen gälte. Das ist natürlich ein Unsinn. Ein Offizierkorps, das sich in Friedenszeiten in Parteien spaltet, wird auch im Kriege nicht zusammenhalten. Im Gegenteil: im Kriege, wo es ja nicht in jedem Augenblicke von der obersten Behörde erreicht und belangt werden kann, wird es sich noch viel eher den Luxus der Parteiungen und Feindschaften leisten.

Die Geschichte beweist die Richtigkeit unsrer Auffassung. Im Kriege 1870 waren nicht nur die persönlichen Eifersüchteleien der hohen Offiziere, sondern auch politsche Gegensätze und Jntriguen schuld daran, wenn sie einander schmählich im Stiche ließen. Wenn beispiels­weise Bazaine in den denkwürdigen August­schlachten und auch noch späterhin seine Unter- besehlshaber, die aus Metz herauswollten, nicht einander unterstützen ließ, weil er an Metz fest­halten wollte, so geschah das vorwiegend aus politischen Motiven. In dem Buche der Brüder Margueritte (Söhne des berühmten Reitergenerals, der im Kriege den Heldentod starb), werden die gegenseitigen Befehdungen der kaiserlich- und der republikanisch-gesinnten Offiziere drastisch veranschaulicht.

Wenn schon im Jahre 1870, wo doch die vorangegangenen großen gemeinsamen Ruhmes­taten (1854 und 1859) das Offizierkorps fest hätten aneinander schmieden müssen, die Spalt­ungen so verhängnisvoll zu Tage traten, so wird man sich gewiß nicht wundern dürfen, wenn im Falle eines Krieges diese Spaltungen noch viel größer wären bei einem Offizierkorps, das in mehr als einem Menschenalter friedlicher Zeiten keine Gelegenheit zu gemeinsamen Ruhmestaten gehabt hat und das einer Republik angehört, deren Regierungsmaximen alle paar Jahre gewechselt haben. Aber ein

Gutes haben diese Spaltungen wenigstens für uns: so lange Frankreich kein einheitliches Offizierkorps hat, hat eine Kriegsgefahr nicht viel zu sagen.

Umschau.

Das Bangemachen vor Zollkriegen.

Von freisinniger Seite ist bekanntlich vorge- fchlagen worden, den Hinweis aus die Folgen von Zollkriegen, die angeblich im Anschluß an unseren neuen Zolltarif zu erwarten sein sollen, als Parole für die nächsten Reichstagswahlen zu benutzen. Man will also zur Freude des Auslandes ein parlamentarischesAngstprodukt" erzielen, das vor ausländischen Drohungen zu Kreuze kriecht und den nationalen Schutz für unsere Produktion ohne weiteres zu Gunsten internationaler Außenhändler preisgiebt. Wir würden uns mit dieser Wahlparole vortrefflich abfinden können und bezweifeln unbedingt, daß sie dem Freisinn gut bekommen würde. Gerade die Zollkrieg - Parole würde vorzüglich zur Charakteristik unsererHandelsvertragsfreunde" dienen. Wie jämmerlich diese das Ausland anwinseln, ist schon aus einet Stelle der finanziellen Wochenschau in derRassischen Zeitung" ersicht­lich. Dort heißt es:

Mit Kanada stehen wir bereits in einer Art Zollkrieg allerdings ging in diesem Falle der Impuls von dem Auslande aus, weil jene Kolonie dem Mutterlande einen Erlaß von 25 pCt. an den Zöllen auf industrielle Erzeug- niffe, die das Ausland zu zahlen hat, zuge­standen hat. Die Erschwerung der Einfuhr von kanadischem Getreide, welche als Retaliativ- Maßregel seitens Deutschlands durch Einführung von Ursprungsnachweifen ins Werk gesetzt worden ist, giebt einen bescheidenen Be­griff von dem, was uns nicht allein durch Verteuerung eines wichtigen Lebens­bedürfnisses, sondern auch durch das Be­vorstehen von Zolltariskriegen mit fremden Völkern für den Absatz unserer Jndustrieprodukte bevorsteht. Denn alsbald haben sich von Kanada aus Bestrebungen gezeigt, die daraus abzielen, Vergeltungszölle auf die von Deutschland eingeführten Waren wegen seiner Ausschließung bezw. Erschwerung der kanadischen Kornprodukte zu legen. Ob in diesem Falle das Recht auf feiten Kanadas, das den ersten Schritt zu dem Zollkriege getan hat, liegt, spielt gar keine Rolle, es sind eben nur die ver­heerende nUn bilden,diebeiKündigung derHandelsvert rüge sich zeigenmüssen. Kanada ist für uns kein Rußland von besonderer Bedeutung, immerhin hatte sich die deutsche Einfuhr dahin im Fiskaljahre 1901/02 gegenüber dem Vorjahre um 7 021 405 Doll, aus 10 814 929 Doll, gehoben. Was

aber steht uns erst bevor, wenn st» wichtige Kunden wie die Vereinigte« Staaten, Oesterreich und Rußland mit uns in zollpolitische Verwickelungen gerate« würden? Erhöhung der Gestehungskosten für industrielle Erzeugniffe durch Verteuerung der Lebenshaltung und Erschwerung der Ausfuhr durch Kündigung der Handelsverträge, das find zwei wenig Freude verheißende Zeichen der Zeit die uns drohen."

Ob also das Recht auf der Sefte des Auslandes ist oder nichtnach der Ansicht derHandelsvertragsfteunde" sollen die Deutschen nachgeben, um die verheerende» Unbilden" abzuhalten! Wie weft man aber bei uns mit der steten Nachgiebigkeit dem Auslande gegenüber gekommen ist, zeigt unser handelspolitisches Verhältnis zu Amerika. Glücklicherweise scheint ja jetzt mit dieser Politik des Zurückweichens gebrochen zu fein, und man wird hoffen dürfen, daß derZoll­krieg" mit Kanada für uns erfolgreich ver­lausen wird. Aber es wird nicht geleugnet werden können, daß solche Angstmeierei, wie sie dieHandelsvertragsfreunde" betreiben, nur das Ausland anregt, sich Deutschland gegenüber aufs hohe Pferd zu setzen.

Wo sind die Protestler?

Diese Frage richtete der Nationalist Lepelletier an die Leser desEcho de Paris" in einem Artikel, in dem er seine Reiseeindrücke aus Elsaß-Lothringen schildert. Es heißt dort:

.In Metz gab es lange eine Protestpartei. Sie ist verschwunden. Gewiß ist in vielen metzer Herzen die Erinnerung an Frankreich nicht erstorben. Die Ueberlieferungs- oder Ge­fühlspatrioten, die die Vergangenheit bedauern und eine unbestimmte Hoffnung auf eine bessere Zukunft bewahren, sind in Metz und ganz Elsaß-Lothringen ziemlich zahlreich, aber sie treten nicht tatkräftig auf, sie sind in ihr Schicksal ergebene Opfer und' der Geist der Em­pörung weilt nicht mehr in diesen Körpern, in denen die Gewohnheit, die Hinnahme der voll­endeten Tatsache, die passive Unterwerfung unter Gesetze, Reglement und Steuern, die nicht willkürlicher und lastender als anderweitig sind, sogar den Wunsch, zu protestieren, über­wuchert haben. Man wählt keine Protestler­abgeordneten mehr. Nicht ein einziges Mit­glied des eben gewählten Stadtrates hat die Kühnheit oder auch nur den Gedanken gehabt, sich als Revanche-Kandidaten aufstellen zu lassen, als Vertreter des Widerstandes gegen die Eroberung, als Verfechter des Rechts eines überwundenen Volkes die Ratifizierung des Sieges zu verweigern. Kein Comitee, kein Kandidat hat den immer illusorischer werdenden

(Nachdruck verboten.)

Nach Brasilien.

Reisebriefe von Tanera.

In der Umgegend von Rio de Janeiro.

Auch' meine Abreise aus Sao Paulo schloß mit einem interessanten Erlebnis. Ich stand, umgeben von zahlreichen der bis zum letzten Augenblick unerschöpflich liebenswürdigen, deutschen Herren auf dem keineswegs groß­städtischen Nordbahnhof. Mit einer Geduld, die ich an mir selbst bewunderte, hatte ich end­lich meine drei Gepäckstücke aufgeben können und meinen Platz in dem dunklen, ziemlich schmutzigen und miserabel beleuchteten Wagen 1. Klasse belegt. Diese Linie ist die brasilianische schmalspurige Centralbahn, die sich in gar nichts mit der englischen S. P. R. und der französischen Curityba-Bahn vergleichen läßt. Ta erschien eine große Gesellschaft eleganter Herren in Civil und gut und flott gekleideter Offiziere. Man gab dem neuen Staatspräsi­denten Bernadino de Campos, der einen Besuch in Rio machte, das Geleite. Die Musik des Polizei-Regimentes von Sao Paulo erschien und legte los. Sie spielte nicht schlecht. Aber das ununterbrochene Fortissimo und die unglaubliche Ausdauer der Kapelle gingen mir schließlich doch auf die Nerven. Nach unzähligen Um­armungen der brasilianischen Herren unter sich wurde noch einmal stehend mit allgemein ent­blößtem Haupte die Nationalhymne angehört, der Präsident stieg ein,Leben Sie wohl", leben Sie wohl", wegen der schmetternden Posaunen konnte man nicht mehr sagen, und der Zug setzte sich in Bewegung.

Nu» ging aber die Geschichte mit den Be­grüßungen erst recht an. Wir waren kaum

eine halbe Stunde gefahren, da krachte, zischte und blitzte es. Ich war eingenicft, weil man wegen der erbärmlichen Beleuchtung nicht lesen konnte. Nanu! Schlachtgetöse! Ueberfall! Ja, ein solcher war es, aber ein Ueberfall der Er­gebenheit und Höflichkeit für den Präsidenten. Feuerwerk und Musik. Letztere war echtes Blech. Wir reisende Zuschauer stürzten aus den Wagen, hörten wiederum stehend mit abge­nommenem Hut die Nationalhymne sowie ein anderes Stück an, und dann wieder rein in die Wagen und weiter. Das wiederholte sich, solange wir im Staate S. Paulo fuhren, noch fünfmal. Jetzt kann ich die brasilianische Nationalhymne auswendig. Auf den Präsidenten mag sie aber wie eine wahre Höllenmusik wirken, wenn er sie bei jeder Reise so oft und dazu manchmal so schlecht gespielt hören muß. Endlich abends gegen 11 Uhr kamen wir in den Staat Rio de Janeiro. Da hörte die Dudelei und das Krachen und Zischen der Raketen und Schwärmer auf. Jetzt begann die Breitspurbahn, und ich erhielt einen nach Art der Pullmann-Car gebauten aber keineswegs so guten Schlafwagen. In Rio begrüßten uns früh morgens 8 Uhr wieder Nationalhymne und riesig laute Willkommenstücke einer mäßigen Infanterie-Musik.

Da war ich nun wieber in Rio de Janeiro, d. h. ich fuhr sofort weiter, um mein Heim außerhalb der etwas fieber verseuchten Stadt aufzuschlagen. Jetzt sitze ich in einer wahren Märchenidylle,, auf der halben Höhe des Corcovado, . mitten im Urwald, auf einer Terrasse mit zauberhafter Aussicht, umgeben von Blumen und Büschen von echt tropischer Farbenpracht und inmitten eines unvergleichlich aromatischen Duftes. Vor mir breitet sich dort

die Bay aus. Hunderte von Schmetterlingen flattern hin und her und zeigen einen so metallischen Farbenglanz, daß man meinen könnte, sie seien aus herrlich blauem oder rotem ober gelbem Staniol gemacht, unb da schwirrt ein grünrotgoldener Kolibri, ein Blumenküsser von einer Blütendolde zur andern. Ist es nicht ein entzückend poetischer Name, den die Brasilianer diesen allerliebsten Zwergvögelchen gegeben haben: Beija-Flor d. h. Blumenküsser! Und er paßt so gut. Sie schwirren küssend einige Augenblicke über einem Kelch, und ehe man sich versieht, schießen sie wie der Blitz auf den nächsten und machen es dort ebenso.

Ich wollte die weitere Aussicht auf die Um­gegend genießen und fuhr mit der Zahnradbahn auf den Corcovado. Dies ist die schönste Tour welche man in wenigen Stunden von Rio aus machen kann. Schon diese Fahrt durch den Urwald! Was man da alles an tropischen Ge­wächsen sieht! Dann dazwischen die lieblichen Gärten einzelner bis fast auf den höchsten Punkt erbauter Landhäuser, sowie die farbenreichen Anlagen der Wasserbehälter für die Wasserver­sorgung von Rio. So leuchtend, baß man fast geblendet ist, strahlten die grellroten Blüten der Hipiscus-Büfche hervor, und daneben glänzte es in allen Tönen. Einzelne Waldbäume find wie mit Schnee bedeckt. Weiße Blüten. Ms ich mich oben auf dem höchsten Punkt befand, stand ich lange bewundernd still. Solch ein Landschaftsbild habe ich noch nie gesehen. Ich verglich es mit dem Blick vom Burgulu auf Constantinopel unb ben Bosporus. Dort stehen die orientalischen Bauten der Minarets, der Sultansschlöffer und der mächtigen Ruinen von Rumeli- und Anatoli-Hiffar. Tas fehlt hier. Aber als Seelandschaft ist die Bay von Rio

unvergleichlich. Auch der Blick vom Hongkong Peak in China kommt da nicht mit. Wunder­bar sehen hier bei Rio die mit Urwald be­deckten Berge aus, wunderbar die außergewöhn­lich starken und wilden Felsen wie der Zucker­hut, die Spitzen und Zacken des Orgelgebirges und andere, wunderbar die palmenerfüllten Täler, wunderbar die Bah mit ihren zahlreichen Inseln, die zwischen Berg unb Wald vielver­zweigt eingebaute Stadt, wunderbar der weite Ocean mit den kleinen, der Küste vorge­lagerten, palmenbedeckten Inseln. Alles ist un­vergleichlich wunderbar. Man möchte sich gar nicht trennen. Aber ich mußte zurück. Nach einiger Zeit hielt bei der Rückfahrt der Zug 50 Minuten lang bei einem Wirtshaus. Brasilianisch. Jedenfalls hoffte man, daß die Gäste die Zeit durch Kneipen verkürzen. Einige taten es. Ich ober wanderte durch den Urwald auf sehr schönen Wegen zu Fuß zurück. DaS war wiederum wunderbar. Es gibt kein anderes Wort dafür. Aber beim Tijuca soll der Wald noch schöner sein. Also weiter. Am nächsten Tage fuhr ich nach dem Tijuca. Da kam ich in und durch die vornehmsten Villen­viertel von Rio. Manche der Landhäuser dort draußen sind allerliebst, und man sieht Gärten, die gar nicht entzückender fein könnten. Aber auch hier bilden das begeisterndendste Bild doch der Wald, die Berge und die Felsen, kurz die prächtige Landschaft von Rio de Janeiro Leider fing es an zu regnen, und der Tijuca- Gipfel verhüllte sich so, daß ich ihn nicht er­steigen konnte. Nun es war auch ohne ihn eine hoch befriedigende Tour. Bei der Rückkehr erlebte ich brasilianische Verhältnisse.

Geht denn die elektrische Bahn noch nicht 1 Ich watie schon eine halbe Stunde l*