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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilage: Zllnftrirtes Sonntagsblatt.
Jts. 236
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Marburg
Mittwoch, 24. September 1902.
Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertage«. Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätS-Buchdruckers Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
37. Jahrg.
Vergessen Sie nicht die „OberheNische Zeitung" in Marburg, die cutschiedeufte Vertreterin des Mittelstandes in Stadt und Land für das IV. Quartal 1902 zu bestellen!
Der polnische Nationalschatz.
Neber Umfang und Aufgabe des polnischen Nationalschatzes in Rapperswhl, dessen Verwendung für agitatorische Zwecke der großpolnischen Propaganda bekanntlich fortgesetzt von den Vertretern des Polentums abgeleugnet wird, finden fich im „Przeglad Wzechpolski" folgende bemerkenswerte Angaben: „Am 3. und 5. August fanden in Rapperswhl Kommisfions- fitzungen des Auffichtsrats des Nationalschatzes statt. Der Schatzfonds wächst langsam, aber beständig; er betrug zu Anfang dieses Jahres 222 385 Frcs. 65 Ctm., die Zinsen davon 8 528,40 Frcs. Nach der Versammlung der Kontrolleure, in welcher der Kassenbestand und die Auslegung der Fonds geprüft und für richtig befunden wurden, beschäftigte fich die Kommission mit der Unterbringung der Zinsen und überwies die verfügbaren zwei Drittel, im Betrage von 5 685,60 Frcs., wie in den Vorjahren, der Organisation der Nationalliga". Wie die Mitglieder der polnischen Reichstagsfraktion, die, so oft die Zweckbestimmung des Nationalschatzes in die Erörterung der polnischen Angelegenheiten hinein bezogen wurde, den Gedanken einer politischen Verwendung der gesammelten Gelder entrüstet von fich wiesen, mit dieser Mitteilung fich abfinden werden, bleibt abzuwarten. Jedenfalls dürfte aus der Sache selbst wie aus dem Umstande, daß die beiden Vorsitzenden der Schatzkommission in Zürich bezw. Paris ihren Wohnsitz haben, zur Genüge hervorgehen, wo die eigentlichen Leiter und Förderer der deutschfeindlichen Bestrebungen des PolentumS zu suchen find. Es wäre auch durchaus irrig zu glauben, daß die angegebene Summe die volle Höhe der aus dem Nationalschatz für Agitationszwecke verfügbaren Geldmittel darstellt. Anläßlich verschiedener Vorgänge, in denen die angebliche Vergewaltigung polnischer Landsleute den Agitatoren Anlaß bot, die Hergabe größerer Summen zum Tröste der Unglücklichen und zur Linderung ihrer Notlage anzuregen, sind nach den eigenen Veröffentlichungen der großpolnifchen Tageszeitungen so bedeutende Summen aus polnischen Kreisen in aller Welt, besonders aus Amerika, eingegangen und, wie dieselbe Presse anläßlich der Erörterung über
die Verwendung dieser Gelder mitteilte, in so hohen Beträgen an die verschiedenartigsten organisatorischen Verbände zur Stärkung des Polentums und zur Förderung seiner Bestrebungen abqeführt worden, daß dagegen die angebliche Höhe des Nationalschatzes kaum ins Gewicht fällt. Jedenfalls kann man versichert sein, und die ausgedehnte Agitationsarbeit bestätigt diese Ansicht über jeden Zweifel, daß, wenn es denen, die die Bewegung gegen das Deutschtum lebendig zu erhalten und zu erweitern suchen, an allem fehlen sollte, die Agitation weiter durchzuführen und den Kampf für die Losreißung der ehemals polnischen Gebietsteile vorzubereiten, daß es ihnen an finanziellen Mitteln dazu nicht fehlen wird. Aus dieser Erwägung heraus gebietet sich für diejenigen staatlichen Organe, die einen sicheren Schutz deutschen Besitzes und deutscher Arbeit im Osten des Reiches gewährleisten wollen, die Bereitstellung ausreichender Mittel zur Abwehr der großpolnischen Bestrebungen von selbst.
Umschau.
Die konservative Reichstagsfraktion hat am Sonnabend eine besondere Sitzung abgehalten, um zu den Beschlüssen der ersten Kommissions-Beratung der Zclltarifvorlage Stellung zu nehmen. Es waren bei dieser Sitzung fast sämtliche Mitglieder zugegen. An Stelle des leider noch immer nicht genesenen Herrn Dr. von Levetzow führte Herr Rettich den Vorsitz. Die Beschlüsse der Fraktion gingen nach der parteioffiziösen „Konserv. Korresp." dahin:
Die konservative Partei steht nach wie vor fest auf dem Boden des ausreichenden Schutzes der gesamten nationaten Arbeit. Daher ist:
1. Die Zolltarifvorlage der Verbündeten Regierungen nicht annehmbar.
2. Auch die Beschlüffe der , ersten Lesung der Kommission berücksichtigen die berechtigten Wünsche der Landwirtschaft nicht genügend. An der Bindung der Getreide- und Viehiölle ist unbedingt festzuhalten.
3. Falls die Forderungen der Landwirtschaft nicht eine wesentlich weitergehende Berücksichtigung finden, ist eine namhafte Herabsetzung der Jndustriezölle notwendig.
* Börsenfreundliche Politik.
In Frankfurt a. M. ist zum erstenmal ein „Bankiertag" versammelt gewesen. Der Ruf nach dem Zusammenschluß einer „unterdrückten" Klaffe hat große Beachtung gefunden und die alte Refidenz des Bundestages hat von „notleidenden" Bankiers gewimmelt. Die Hauptsorge der bedrängten Herren war die Revision
87 Nachdruck verboten.)
Die Kinder.
Novelle von Marie Bernhard.
(Fortsehung.)
Was sich jetzt an Trotz oder Ungehorsam an den Kindern zeigte, das saß viel tiefer und war schon ernster zu nehmen, da es zur Eigenart der Kinder gehörte; blieb man da nicht konsequent, so konnte dies fich später schwer rächen, — darum gab Käthe gerade jetzt doppelt scharf acht. Sie war die höchste Instanz für die Kinder, — mehrmals im Lauf des äußerst lebhaft geführten Tischgesprächs bekam der Baumeister eö zu hören: »Das dürfen wir nicht!" „Nein, Tante Käthe erlaubt uns daS nicht!" Und das kam ohne Groll und Bitterkeit heraus, es erschien als etwas Selbstverständliches. Daß den jungen Geschöpfen daneben alle mögliche Erholung und Zerstreuung blühte, daß sie mit Tante Käthe auf dem besten Fuß standen und ohne Bedenken alles, was sie anging, mit ihr teilten, daß fie sie zärtlich liebten und fich unsäglich wohl bei ihr fühlten, kam ebenso gelegentlich und ebenso spontan, wie jener strikte Gehorsam zum Vorschein, und Liddh lieferte ihrem Vater den schlagendsten Beweis dafür.
Sie hatte nach Mama und den beiden kleinen Brüdern gefragt, kühl und oberflächlich genug, — Walter hatte dies ganz unterlaffen — und als der Baumeister meinte, seine großen Kinder könnten ja während der Schulferien einmal zum Besuch herüberkommen, um sich die kleinen Geschwister anzusehen, für ein paar Wochen würde es schon gehen, wenn man fich gehörig zusammenschachtelte, — da ries Liddh in ihrer
impulsiven Art: „Ja, für ein paar Wochen würden wir schon kommen, — nicht, Walter? — wenn wir bloß nicht bleiben dürfen! Wir gehören nun mal zu Tante Käthe, wir können bloß mit Tante Käthe leben!" Dazu hatte sich das wilde Geschöpf dem jungen Mädchen um den Hals geworfen und es geküßt und geherzt, bis es um Gnade bat.
Wieder zog sich Hermann Frehtags Herz in Neid und Schmerz zusammen, — aber über Liddhs dunkeln Kopf hinweg wechselte er mit Ella Dorn einen bedeutungsvollen Blick. —
Man stand von der Mittagstafel auf, der Baumeister bekam ein bequemes Sofa zum Ruhen angewiesen, die Kinder sollten ihre Arbeiten zum nächsten Tage absolvieren, da nach dem Kaffee ein Spaziergang in corpore unternommen werden sollte.
Vergangenheit und Gegenwart zog an des Mannes Geist vorüber, wie er da so hingestreckt lag, runde, zitternde Sonnenflecken durch die niedergÄaffenen Vorhänge spielten und die gedämpften Stimmen seiner Kinder, die im Nebenzimmer beschäftigt waren, an sein Ohr drangen. Er dachte selten mehr an seine erste Frau, ihn nahm die Gegenwart mit ihren vielen Sorgen und Ansprüchen ganz gefangen. Er kam mit Margot nicht leicht zurecht, fie war unglaublich bequem und träge und neigte zur Verschwendung. Dem mußte er beständig steuern, und er tat dies im Lauf der Zeit in immer härterer und rücksichtsloserer Weise. Was er ihr irgend gewähren konnte, das gab er ihr, schon um des lieben Friedens willen, — Schulden machen aber und leichtsinnig hineinwirtschafte» duldete er nicht, er hatte ihr bald nach der Hochzeit reinen Wein eingeschünkt: Vermöge» habe er keines, denn Helenes kleine Hinterlassen-
— d. h. Unschädlichmachung — der Börsengesetzgebung. Man klagte darüber, daß die für die laufende Reichstagssesfion angekündigte Novelle „irgendwo in einem Reichsamte hängen geblieben" sei. Tröstend und aufmunternd schreibt hierzu die „Nationalliberale Korrespondenz", die Revision des Börsengesetzes sei von vornherein erst in Aussicht genommen gewesen, nachdem die Zolltarifvorlage erledigt sei. „Vor allem — heißt es dann — ist auch nicht außer Betracht zu laffen, daß das Zentrum in der Frage der Revision des Börsengesetzes viel mehr auf feiten der Konservativen steht als auf der der Liberalen. Wie die Dinge einmal leider bei uns liegen, hätte man zu gewärtigen, daß durch eine in die dermaligen Dispositionen schlecht hineinpaffende Einbringung der Börsengesetznovelle die Schwierigkeiten des Zustandekommens des Zolltarifs noch mehr vergrößert und das Gelingen des ersten Schrittes aus dem Wege einer Revision des Börsengesetzes ohne Not gefährdet würde. Das wäre aber das Gegenteil einer rationellen, geschweige einer börsenfreundlichen Politik."
Für eine börsenfreundliche Politik wird auch nach Erledigung des Zolltarifs im Deutschen Reichstage kein Boden vorhanden sein. Wenn auch im nächsten Reichstage etwa mit Hilfe des Brotwuchergeschreies die Sozialdemokraten zunehmen und die ganze Linke von Herrn Baffer- mann bis zu Herrn Singer geeint für die Börse Eintreten sollte, so wird doch immer noch eine Mehrheit vorhanden sein, die die geringen Kautel-n gegen die Börsenmißbräuche mindestens aufrecht erhält. Man wird zudem die Wählerschaft darauf aufmerksam machen muffen, daß die angekündigte Börsengesetznovelle einen „ersten Schritt" auf dem Wege einer börsen- freundlichen Politik darstellen soll, das dürfte auf manchen taktischen Zug der Linken auch in der Zolltariffrage ein interessantes Streiflicht werfen. ___________
Das „ Notstandsprivileg".
In der Freisinnigen Presse macht man fich über das „angebliche Privilegium" lustig, da8 die Landwirte für sich in Anspruch nähmen: das „Notstandsprivileg". Wie dürste sich ein Arbeiter unterfangen — so heißt es in einem freisinnigen Blatte — mit feinen Klagen über die Teuernng, die ihm den Genuß von Fleisch- nahrung schmälere oder ganz raube, die Kreise der Landwirtschaft zu stören und den Landwirten Kon kurrenz zu m achen? „ Wie gesagt: es giebt nur einen einzigen Notstand, den der Landwirtschaft. Das muß respektiert werden unter allen Umständen". Der Freisinn ist da mit seinem Hohn auf recht falscher Fährte. Die Landwirte find niemals genug Egoisten gewesen, um ihren Notstand als den allein vorhandenen zu pro-
schast gehöre den Kindern, und da auch fie, Margot, nichts in die Ehe mitgebracht habe, so müßten sie fich mit seinem Gehalt und etwaigen Nebenverdiensten begnügen. Es gab oft Tränen und Streit im Frehtagschen Hause, wenn der Baumeister einmal wieder fand, daß seine zweite Frau „über die Schnur hauen" und allerlei Luxus entfalten wollte, wogegen er dann fein kurzes, herrisches Veto einlegte, während fie beklagte, eine so „kümmerliche Partie" gemacht zu haben, — — schließlich gewöhnte man sich auch an ein solches Leben und ertrug die einst so „unerträglich" genannten Aufregungen.
Jetzt, da er so still hier lag, trat wieder einmal nach langer Zeit Helenes Bild vor feine Seele, — sanft und geduldig, selbstlos und gütig, wie sie immer gewesen! Jetzt, da er die Kinder, die Helene ihm geboren, so nahe wußte/ ergriff es ihn wie dankbare Rührung, da er der Toten gedachte, und er hoffte und wünschte, Liddy und Walter möchten viel, viel von ihrer Mutter guten Eigenschaften geerbt haben. Seine hübsche, temperamentvolle Tochter, fein zarter Junge, — was wäre aus ihnen geworden ohne Käthes treue Fürsorge? Und jetzt, — jetzt, — wie würde Käthe über fich selbst und über ihre Lieblinge entscheiden? —
Hebet allem Sorgen und Grübeln fielen ihm schließlich doch die Augen zu, und mit einem jähen Ruck fuhr er auf, als eine schlanke Gestatt fich über ihn beugte und Käthes weiche Stimme an fein Ohr klang: „Lieber Hermann, es ist gleich halb fünf und der Kaffee ist schon lange fertig!"
Es war ein sehr hübscher Spaziergang, de» die Fünf dann unternahmen. Der nahe Wald i» seinem goldroten Flammenkleide war so
Hamleten. Ja fie haben hilfbeteit geholfen, die Industrie aus ihrer vom Freihandel geschaffenen Notlage zu befreien — natürlich ohne Dank zu ernten. Sie haben oferwillig die segensreiche Sozialreform, die der Notlage der Arbeiterschaft erfolgreich entgegenarbeitete, nicht nur mit zustandebringen helfen, sondern haben auch, ehe noch dafür eine Mehrheit vorhanden war, fort und fort zur sozialen Tätigkeit gemahnt — ebenfalls ohne Dank zu ernten oder auch zu erwarten. Und wie war es in der Notlage, die durch die Kohlenverteuerung hervorgerufen wurde, wie bei, der Wohnungsnot? Ueberall sind die Konservativen- mit in der ersten Reihe derer gewesen, die zur Bekämpfung der Notstände angefeuert haben. Aber der brave Freisinn hat alle diese Notstände, die den Arbeiter sehr schwer trafen, auf die leichte Achsel genommen. Sein Sprüchlein lautete: Helft euch selbst! Einen Notstand allerdings kennt auch der Freisinn, das ist der Notstand der Börse, der Notstand der Großkapitalistenl Dafür setzt er sein Herbstblut ein. Wenn aber die Landwirte, tatsächlich durch die bittere Not getrieben, nun sich rühren, um auch endlich den eigenen Notstand beseitigt zu sehen, so wird ihm das vom Freisinn als Begehrlichkeit ausgelegt. Aber Millionen von Arbeitern find auch an dem landwirtschaftlichen Notstände beteiligt, und wenn die freisinnige Preffe jetzt über das „Notstands-Privileg" höhnt, so beweist sie damit, daß ihr eben nur eine Bevölkerungsschicht ans Herz gewachsen ist: die der Großkapitalisten, die als Außenhändler Getreide-, Vieh- und Grundstücksspekulanten oder Börsenmacher für das „Gemeinwohl" eine so vewinnreiche Tättgkeit entfalten.
Der ruf fisch-chines ische Ti bet vertrag.
Das in Port Arthur erscheinende offiziöse Organ der rusfischen Regierung übernimmt de» Blättern in Kanton folgende näheren Details über den russisch-chinesischen Tibetvertrag, ohne ihn nach irgend einer Weise zu kommentieren. Demnach lautet derselbe:
1. Um den Frieden im Lande aufrecht zu erhalten, tritt China, da es selbst machtlos ist, seine Rechte auf Tibet an Rußland ab. 2. Rußland garantiert China Unabhängigkeit seiner (Chinas) übrigen Provinzen. 3. Wenn China im Falle eines Krieges ober von Unruhen nicht im Stande sein sollte, allein die Ruhe im Lande wiederherzustellen, so hat Rußland daS Recht, fich einzumischen, um die gestörte Ruhe wieder herzustellen. 4. Rußland übernimmt Tibet und wird durch seinen Vertreter es verwalten lasse». 5. China darf in Tibet Konsulate errichten. 6. Rußland verpflichtet fich, die chinefische»
schön, die Luft so weinklar und durchsichtig, der See so lichtblau, die Stimmung so gut! Der Baumeister hatte seine besondere Freude an seinem Walter, der fich benahm wie ein richtiger Junge: jetzt mit seinem Netz auf der Jagd nach einem verspäteten Schmetterling, — nun mit einem waghalsigen Sprung über einen Grabe» setzend, um eine Blume für Tante Käthe zu holen oder feiner Botanifierkapsel eine Pflanze einzuverleiben, — sich mit Liddh jagend oder auf einer Lichtung versuchend, das Echo zu wecken. War das sein kleiner „Angsthase", fein kümmerliches Treibhauspflänzchen, das immer fror und nie recht essen wollte, dieser frische, braune Junge, der jetzt lachend herbeisprang und fragte: „Du, Mama Käthe, hast Du nicht ein paar Butterbrote mitgenommen? Ich hab' nämlich schon wieder Hunger!"
„ Wir haben ihn sehr viel turnen lassen!" erklärte Käthe auf ihres Bruders staunende Bemerkungen. „Das hat ihm sehr gut gethan, — und ganz, ganz allmählich find wir, der hiefige Arzt und ich daran gegangen, feinen Körper abzuhärten. Zuerst laue Bäder, zweimal die Woche, nach und nach öfter und das Wasser kälter, — im Frühjahr Schwimmstunden. Er hat fich sehr rasch frei geschwommen, ist jetzt tüchtig ehrgeizig geworden und will in keiner Weise hinter anderen Jungen zurückstehn; besinn' Dich, Hermann, ich hab' es Dir immer gesagt, das wird fich bei Matter finden, wenn er größer wird und etwas gesünder ist. Jetzt haben wir unS eine Douche angeschafft und werde» im Winter morgens die katte Brause nehmen, — davon verspricht fich der Doktor sehr viel.
(Fortsetzung folgt)