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Staaten machen. Es wird im Gegenteil bei uns alles geprüft und das beste genommen ganz gleich ob es von Chinesen, Franzosen oder

mit »cm Kreisblatt sür »ic Kreise Marburg uu» Kirchhain

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Mittag-Ausgabe.

Die sogenannte Burentaktik.

Von Generalleutnant z. D. Kleinharls.

In den Tagesblättern ist jetzt öfters die Rede von einer sogenannten Burentaktik. Diese Bezeichnung hat offenbar zu der weit verbreiteten Auffaffung beigetragen, als sei die von den Buren im letzten Kriege angewandte Taktik auch für die deutsche Armee irgendwie vorbild­lich geworden. Dies ist ein Irrtum.

In unserer Armee gilt als oberster Grund­satz der Kriegführung, die feindliche Armee auf­zusuchen, anzugreifen und zu schlagen, mit einem Wort die Offensive sowohl im großen als im kleinen durchzuführen. Die Verteidigung im freien Felde gilt dagegen bei uns nur als Not­behelf. Wir haben im Feldzüge 70/71, abge­sehen von den Cernierungen der Festungen, nur in den Schlachten bei Beaune la Rolande und an der Lisaine, wo wir von vierfacher Ueber- legenheit bedroht waren, die Verteidigung gewählt, sonst aber stets angegriffen und dabei jedesmal, wenn auch unter großen Opfern, den Feind ge­schlagen. Die Franzosen hatten auch die Absicht, die Offensive zu ergreifen denn ihr Kriegs­ruf lautete ä, Berlin, aber sie sahen bald ein, daß ihnen dazu alle notwendigen Bedingungen fehlten. Dasselbe war auch 1866 bei den Oesterreichern der Fall; sie mußten ihr Heil bei Königgrätz in der Defensive suchen und wurden geschlagen. Aber auch da, wo Teile unserer Armee gegen die an Zahl weit überlegenen französischen Volksheere zur Ver­teidigung gezwungen waren, gelang e§ uns mit Leichtigkeit, diese Angriffe zurückzuweifen. Also auch in der Verteidigung waren wir unfern Gegnern weit überlegen. Alle fremden Armeen haben von uns gelernt und lernen noch heutigen Tags von uns. Wie lächerlich klingen daher allen diesen Erfolgen gegenüber die von aus­ländischen Zeitungen verbreiteten abfälligen Ur­teile über unser diesjähriges Kaisermanöver. Diese Urteile stammen gewiß nicht von den fremdländischen Offizieren, welche den Manövern beigewohnt haben, denn sie ermangeln zum größten Teil jeglichen militärischen Verständ­nisses. Daß die Manöver, wo Todte und Ver­wundete fehlen, zumteil ein anderes Bild ge­währen als ein Schlachtfeld, weiß jedermann und doch sind dieselben die notwendige Vor­schule für den Krieg. Auch in der Anlage, Leitung und Durchführung dieses Krieges im Frieden ist unsere Armee heute noch die Lehr­meisterin aller anderen Armeen.

Trotzdem verschließen wir uns nicht gegen die Fortschritte, welche die Armeen anderer

(Nachdruck verboten.»

Nach Brasilien.

Reisebriefe von Tanera

In Sao Paulo und bei Campinas. (Schluß)

Herr Federico Branco besitzt etwa 450 000 Kaffeebäume, ist aber keineswegs der größte Fazendeiro. Der bedeutendste ist wiederum ein Deutscher, Herr Franz Schmidt in Riberao preto, der allein auf einer seiner verschiedenen Fazendas zusammenhängend 1200 000 Bäume besitzt. Mir war es aber interessanter, eine echte italienische Fazenda zu sehen. Zwischen den kleinen wie Puppenhäuser erscheinenden Wohnungen von Caboclos d. h. eingeborenen Arbeitern, teils Halbblutindianern, teils Negern und Mulatten, teils Portugiesen hindurch kamen wir zur eigentlichen Fazenda. Da der Besitzer abwesend war, empfing uns der Ver­walter mit der echten liebenswürdigen Grazie des Brasilianer, der an Gastfreundschaft seines­gleichen sucht. Durch einen mit Königs- und Aregg-Palmen, mit blühenden Büschen, Kaktus und schattigen Bäumen bewachsenen Vorgarten gelangten wir an einem reizenden kleinen Wasser- basfin vorbei ins Herrenhaus. Der Salon war mit alten, einst kostbaren Möbeln ausgestattet, der Speisesaal nebenan zeigte auch Spuren früherer Pracht, alles übrige war kahl und leer. Verschwundener Glanz. Das ist die Folge der Kaffeeüberproduktion und des damit verbundenen Rückganges der Preise. Hier, wo vor 5 oder 10 Jahren bei Festen Extrazüge mit 120 und 150 geladenen Gästen ankamen, wo der größte Luxus herrschte, blickt jetzt der Verfall auS vielen Spalten. Es mußte ja so kommen. Brasilien hat im letzten Jahr eine

sonstwo herstammt.

Aber von einer Nachahmung der Burentaktik, wenn man darunter die von Buren ange­wandte Taktik versteht, ist bisher noch keine Rede gewesen. Wie sollte das auch mög­lich fein?

Wir können der Opferwilligkeit, dem Mut, und der Zähigkeit der Buren im Kampfe für ihre Freiheit und Selbständigkeit der Weltmacht England gegenüber nur unsere Hochachtung und Bewunderung zollen, aber ihre Kriegführung bietet für uns weder im großen noch im kleinen etwas Nachahmungswertes. Denn abgesehen da­von, daß ein gewaltiger Unterschied in der Kriegführung in Afrika und der im kultivierten Europa besteht und unsere Armee wohl in ab­sehbarer Zeit keinen nach europäischen Begriffen größeren Krieg, in Afrika zu führen haben wird, haben die Buren im ganzen Feldzug keinen einzigen größeren Angriff gegen eine vorbereitete Stellung durchgeführt. Aber ge­rade der Angriff gegen die heutigen Mehrlade- und Maschinengewehre sowie gegen die Schnell­feuergeschütze ist der springende Punkt der Infanterie-Taktik. Die Buren waren über­haupt zu einem Angriff im , größeren Stil nicht befähigt, konnten es auch nicht sein, denn der Angriff ist der bei weitem schwierigere Teil der Kriegführung; er verlangt heutigentags nicht nur den höchsten moralischen Mut, sondern auch militärwissenfchaftlich durchgebildete Führer bis in die untersten Grade, sowie eine gründliche, sachgemäß ausgebildete, und an die strengste Disziplin gewöhnte Truppe, selbstverständlich mich eineim Verhältnis zum Gegner ange- mefsenc Anzahl der Kämpfer. Moralischen Mut wird niemand den Burenführern und dem Burenvolke absprechen wollen, aber den übrigen Bedingungen welche zur siegreichen Durchführ­ung eines ganzen Krieges unbedingt notwendig sind, waren sie, ganz abgesehen von ihrer ver­hältnismäßig geringen Zahl, ebensowenig ge­wachsen, als es die französischen Volksheere 70/71 waren. Mit dem nach Molkte'fcher Kriegs­lehre durchgeführten konzentrischen Vormarsch Lord Roberts gegen Pretoria und der damit erreichten Gefangennahme des Cronje'schen Korps war der Feldzug im großen und ganzen zu Gunsten der Engländer entschieden; eine größere Offensive derselben in da» Land hinein war damit gegenstandslos geworden. Sie be­schränkten sich von da ab im wesentlichen auf die Sicherung der rückwärtigen Verbindungen. Die Buren dagegen in der zweiten Hälfte des Feldzuges nur auf Ueberfälle gegen lagernde oder marschierende kleinere englische Abteilungen, gegen Transporte und aus Zerstörung der

Ernte von 14 Millionen Sack Kaffee ve »endet. Den Kaffeeverbrauch auf der ganzen Erde be­rechnet man auf etwas über 12 Millionen Sack ä 60 Kilogr. Nun kommt noch die frei­lich gegen die brasilianische nur verschwindend kleine Ernte von Java und Mocca dazu. Also bleibt so und so viel Kaffee übrig, und dadurch werden alle Preise so gedrückt, daß der Kaffee jetzt etwa ein Viertel von dem wert ist, was er vor 10 Jahren galt. Dazu kommt, daß die Bahnfracht bis Santos auf , der englischen Bahn unverhältnismäßig teuer, die Ausfuhrzölle und andere Spesen hoch find, also die Kaffee- Fazendeiros fast nichts mehr verdienen und trotz ihrer Riesenbesitzungen beinahe Not leiden. Immerhin war diese Fazenda für mich sehr lehrreich. In ausgedehnten Gärten gab es vor­zügliches Obst, die großen Kaffeetrockenlager, die Mühlen- und Kaffeewäschereien gaben ein genaues Bild der Verarbeitung der Kaffeekirsche bis zur Versendung der Bohne, und die bau­lichen Anlagen zeigten, wie der Betrieb früher zur Sklavcnzeit ausgeführt wurde. Hier an der Mauer befand sich eine erhöhte Estrade. Davor auf dem Feld mußten morgens die Sklaven unter ihren Aufsehern antreten, und die Herren erteilten die Befehle über die Arbeit. Dort standen die Sklavenwohnungen, m welche man abends die Sklaven einschloß, daneben war der tronco, wo man widerspänstige Sklaven in den Bock spannte, hier bekamen sie Hiebe mit der breiten Palmatoria, man brachte mir noch ein Kopfeisen, den Kiramondo, den entlaufene und wiedereingefangene Sklaven um den Hals tragen mußten, kurz, ich sah, wie es bis 1899 in welchem Jahre die Sklavenbefreiung statt­fand, zuging. In der Küche stellte mau mir eine mehr als 100 Jahre alte Negerin vor,

Eisenbahnen. Hierbei kam ihnen nicht nur die genaue Kenntnis des Kriegsschauplatzes und das im eigenen Lande viel ergiebigere Nachrichtenwesen, sondern auch der so günstige Umstand zu statten, daß ihre Kämpfer sämt­lich beritten waren, was sie in den Stand setzte, große Strecken rasch zurückzulegen, den Feind zu überraschen und bei eintretender Ge­fahr ebenso rasch wieder zu verschwinden. Auch besaßen die Buren, welche von Jugend auf der Jagd pflegen, wenigstens aus die näheren Ent­fernungen, eine gute Schießfertigkeit; ihre Be- woffung der der Engländer mindestens gleich, ihre körperliche Ausdauer infolge, der Ge­wöhnung an das heimatliche Klima den Engländern aber offenbar überlegen. Alle diese Umstände trugen naturgemäß wesentlich da­zu bei, daß die Engländer öfter Mißer­folge und schwere Verluste zu ertragen hatten, sie bieten aber insgesamt keinerlei Anhalt für eine Aenderung unserer bisherigen Taktik, denn teils sind sie selbstverständlich sür jede Krieg­führung, teils liegen sie ganz außerhalb unserer Verhältnisse wie z. B. die berittene Infanterie.

Nur die mißglückten Angriffs der Engländer gegen die vorbereiteten Stellungen der Buren habenbei uns wieder von neuem die Frage in den Vordergrund der taktischen Erwägungen gestellt, wie die Infanterie über freies Gelände hinweg eine vom Feind besetzte, zur energischen Ver­teidigung vorbereitete Stellung unter den geringsten Verlusten angreifen und nehmen kann.

Diese Frage ist schon seit dem Kriege 70/71 namentlich in Folge der blutigen Erfahrungen beim Angriff unserer 1. Garde-Jnfanterie- Brigade gegen das Dorf St. Privat in un­zähligen Schriften behandelt worden, deren geistiger Niederschlag schließlich in unserem bis jetzt unübertroffenen Infanterie - Exerzier- Reglement vom 1. September 1888 durch Aus­stellung nur weniger allgemeiner Grundsätze Aufnahme gefunden Hai.

Die Franzosen haben von dem 2. Teil dieses Reglements, welcher das Gefecht behandelt, richtigerweise behauptet, es stände alles darin, was gemacht werden sollte, aber nicht wie. Darin liegt aber gerade der Vorzug unseres Reglements, denn es schreibt keine mechanische Formen vor, sondern überläßt der Einsicht deS FühreS die Wahl der dem, konkreten Fall ent­sprechenden Form. Freilich ein solches Reglement kann auch nur eine Armee verdauen, welche wie die unsere ausgebildet ist.

Nun haben die Engländer bei ihren An­griffen auf die festen Stellungen der Buren gewiß mit Tapferkeit gekämpft, aber sie haben offenbar grobe Fehler gegen eine rationelle Taktik gemacht. Sie gingen ohne vorher die Fenerüberlegenheit gewonnen zu haben, mit die mir selbst erzählte, wie sie als lOjähriges Mädchen in Afrika geraubt und nach Brasilien gebracht worden war. Dann hatte man sie auf diese Fazenda verkauft, und da war sie als Freigelassene mit ihrer Tochter noch jetzt. Es sei ihr immer gut gegangen, sie habe stets gütige Herren gehabt. Auch lOOjährige Koffeebäume sah ich auf dieser Fazenda. Ich konnte mir ein genaues Bild der früheren Zeit machen.

Wir fuhren nach einem nahen Quilombo. So nannte man die versteckten Zufluchtsorte entlaufener Negersklaven im Urwald. . Wenn sie nicht der Capitao do Matto, wörtlich der Waldhauptma.in, mit seinen Bluthunden auf« sand, dann führten die Armen hier ein trauriges Leben. Scheu blieben sie im Urwald und nährten sich von Beeren, Kräutern und was sie im Wald sanden. Dieses Quilombo war nach der Sklavenbefreiung bei der Abholzung des Waldes in den Bereich der Fazenda ge­zogen worden und bildet nun eine Niederlassung von Cabcclos. Ich trat in eines der Häuser. Der Neger, jetzt eine Art von Unterverwalter, mag wohl früher auch in diesem Quilombo Rettung gesucht haben; ich weiß es nicht. Heute sieht es bei ihm reinlich und verhältnis­mäßig wohlhabend aus. Er hält sich frei herumlaufende Aras und zahlreiche Vögel in Käfigen. Hier sah ich auch die berühmte Sabia, die brasilianische Rachtigal. Sie wird in einer eigenen Falle, der Arapuca, ich sah eine solche zwischen Kaffeebäumen ge­fangen und gewöhnt sich bald an den Käfig.

Wir aßen aus der Fazenda echte brasil­ianische Speisen wie verado de feijao com torresmo d. h Bohnen mit Speck, herva chicorea Cichonriensalat, Xarque (carne secca)

starken Schützenlinien und dicht dahinter folgenden geschloffenen Abteilungen gleich zu nahe an die feindliche Sellung heran und er­lagen hier schutzlos dem wohlgezielten Feuer der hinter Deckungen liegenden Buren. Auch die Artillerie scheint ohne den Angriff der Infanterie von außerhalb der Wirkung deS feindlichen Gewehrfeuers genügend vorbereitet zu haben von vornherein zu nahe an die feindlichen Stellungen herangefahren zu sein, sodaß sie oft in kurzer Zeit ihrer Bedienungsmannschaften und Pferde verlustig ging. Schließlich darf man auch annehmen, daß es der englischen Kavallerie an richtigem Verständnis für rechtzeitige Auf­klärung der Stärke und Stellung des Feindes fehlte, obwohl zugegeben werden muß, daß in dem felsigen, bergigen und wegelosen Gelände, wo die ersten größeren Gefechte stattsanden, die Verwendung dieser Waffe aus große Schwierig­keiten gestoßen sein mag. Aus Vermeidung aller dieser takttschen Fehler wird bei unfein Hebungen mit unerbittlicher Strenge gehalten.

Aber es ist doch nicht zu leugnen, daß auch bei uns die formale Gefechtsausbildung auf den kleinen ebenen Exerzierplätzen eine gewiße Ge­fahr für den Ernstkampf in sich birgt, denn die Gewohnheit spielt in allen Tätigkeiten eine große Rolle. Dieser Gefahr entgegen zu treten, sind, ohne die Grundsätze unseres Reglements irgendwie zu ändern, für den speziellen Fall des Infanterie-AngrifsS über freie Ebene einige besondere Formen empfohlen worden und bei den diesjährigen Sommer- und Herbstübungen zur Ausführung gelangt.

Die Einübung dieser wnigene Formen, die übrigens für uns nichts neues bieten, ist es, welche zu der landläufig gewordenen aber falschen Bezeichnung Burentaktik Veranlassung gegeben hat, während diese Formen lediglich der Absicht entstammen, die von den Engländern beim Angriff ge hten Fehler möglichst zu vermeiden. Mit der Taktik der Buren haben diese Formen aber schon deshalb nichts zu tun, weil die Buren, wie bereits erwähnt, im letzten Kriege überhaupt keinen größeren Angriff unternommen haben.

Umschau.

Noch ein Dementi wegen angeblicher Aeußerungen über da8 letzte Kaiser­manöver.

General Sorbin sollte sich nach einer Meldung eines berliner Berichterstatters der pariser Aus­gabe desNew York Herald" abfällig über die deutsche Armee geäußert haben. Das war schon an sich höchst unwahrscheinlich. Zum Ueberfluß sendet das hiesigeAmerikanische Preß-Bureau" folgende ausdrückliche Widerlegung:

Dörrfleisch usw. Alles war gut und schmack­haft, Drangen und Kaffee ganz vorzüglich.

Sehr befriedigt kehrten wir abends. mit der Bahn nach Sao Paulo zurück. An einem anderen Tag besuchte ich die Ypiranga. So schön der Bau ist, so sonderbar muß man den Gedanken nennen, dem es seinen Ursprung verdankt. Hier wo er steht, wurde 1822 die Unabhängigkeit Brasiliens von Portugal er« klärt. Da wollte man einen Riesenpalast zur Erinnerung errichten, ohne sich aber klar zu fein, was mit demselben eigentlich geschehen sollte. Man baute, brachte die Frontseite fertig, hatte dann kein Geld mehr und hätte darum auf zu bauen. In den geräumigen Frontpalast wohnte man zuerst die Deputierten­kammer legen. Die Herren strikten aber, so weit von einer Stadt tagen zu müssen. Dann wird es Kaserne." Das litt das Volk nicht. Wäre auch schade gewesen. Jetzt be­findet sich in dem, in reichem korhntischem und jonischem Sttl erttchteten Bau ein recht mäßiges, naturwissenschaftliches Museum. Da es 5 Kilometer von der Mitte von St. Paulo entfernt ist, geht natürlich niemand außer ein pflichtgetreuer, fremder Tourist wie ich hinaus. Das kommt aber selten vor.

In S. Paulo giebt es manche recht schöne, öffentliche Bauten wie Gymnasien und andere Schulen und manchen hübschen Privatpalast.

Sehr intereffant war es mir, bei Gelegen­heit meiner Vorträge im Saal der Germania die elegante deutsche Gesellschaft von S. Paulo kennen zu lernen. Sie kann sich mit allen heimatlichen gleich großen Gemeinden sehr gut messen und wird sogar vielen den Rang ab­gewinnen. Das zeigt wiederum, daß die deutsche Kolonie in S. Paulo au8 den besten