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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Ulnftrkt-s Sonntageblatt.

M 230

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Marburg

Donnerstag. 18. September 1902.

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe.

Druck und Verlag: Joh. Ang. Such, UniversitätS - Buchdruckerri Marburg, Markt 21. Telephon 56.

37. Jahrs.

Vergessen Sie nicht die Oberheffifche Zeitung" in Marburg, die rutfchirdeuSe Bertrrtrrin des MittrlSaudrS in Stadt und Land für das

IV. Quartal 1902 zu bestellen I

Noch einmal:

Die angebliche Fleischnot!

Ein zweiter Artikel folgt.

Noch immer geht das stumpfe, von der Händlerpreffe als Agitationsmittel in Umlauf gesetzte Märchen um und wird von jener Seite kräftig zur Aufhetzung des nicht fachmännischen Publikums gegen die Bauern benutzt, als herrsche in Deutschland eine Fleisch not, der durch die Grenzsperre Vorschub geleistet werde, und die Bauern widersetzten sich der Oeff- nung der Grenzen nur, um beim Verkauf ihres Viehs einen unrechtmäßig hohen Gewinn aus der Taschen der Konsumenten zu locken und in ihre eigenen Taschen zu stecken!

In der Sonntagsnummer derOberh. Zta." haben wir, gestützt auf teilweise amtlicher Material bereits den Nachweis geführt, dah für Vi eh zwar einige wenige Grenzen teil­weise gesperrt, für einzuführendes Fleisch aber alle Grenzen offen sind. Für die ausländische Spekulation läge also gar kein Hindernis vor, seit dem neuerlichen Anziehen der Fleischpreise den deutschen Markt mit aus­ländischem Fleische zu überschwemmen, und schon längst hätten ganz sicher rührsame fremde Firmen in allen Städten große Verkaufs­läden für Fleisch eingerichtet, wenn tat­sächlich das Fleisch in Deutschland teurer wäre als im Auslande! Die Folge dieser Konkurrenz müßte unbedingt ein Rückgang der Fleisch - und Viehpreise in Deutschland sein, der aber bislang noch nirgendsbemerkbar geworden ist. Diese Erwägung allein schon kann zu der Ver­mutung führen, daß im Auslande ebenso wie bei uns eine Fleisch not, wie unsere Händler es zu benennen belieben, herrscht, und daß dort die Fleischpreise nicht niedriger find wie bei uns. Denn wäre das fremde Fleisch auch nur mit dem geringsten Nutzen bei uns abzu­setzen, hätten es unsere Händler längst auf den deutschen Martt geworfen.

Diese Vermutung aber, daß es im Aus­lande auch nicht anders ist wie bei uns, wird dadurch bestätigt, daß feit der Zett des stärkeren Anziehens der Fleischpreise in Deutschland, d. i. ungefähr feit Beginn des

zweiten Halbjahres 1902, die Einfuhr fremden Fleisches «schgelaffe« hat und in den Monaten Juli undAugust ganz bedeutend hinter jener der einzelnen Monate Januar bt8 Juni zurücksteht. Da in diesem Zeiträume die Bestimmungen der sog. Grenzsperre keine Abänderungen er­fahren haben, so ist diese Erscheinung einzig und allein daraus zu erklären, daß die S p a n n * ung der Fleischpreise im In- und Auslande geringer geworden ist, das Fleisch im AuSlande rascher und höher imPreise gestiegen ist, als das bei unS im Jnlande! Dies wird auch bezeugt durch die beiden Nach­richten aus Oesterreich und England in der gestrigen Nummer 229 unserer Zeitung, die mir unter der ÜberschriftFleischnötliches" zu einem Umschau-Artikel verarbeitet haben, und die beide der Händlerpresse ent­nommen sind. Beide berichten von ganz «MsterordentUch hohe« Fleischpreisen, und zumal die Notiz auS London meldet geradezu von besorgniserregenden Zuständen!

Wie ist nun aber diese Fleischnot in den beiden Ländern zu erklären?

Unsere Händler werden doch gewiß nicht behaupten wollen, daß an der Fleischnot in Oesterreich und England nun ebenfalls unsere -r«tfche Grenzsperre schnldsei, die nach ihrer Ansicht nur eingeführt ist, um dem deutschen Bauer einen nicht zu rechtfertigend hohen Gewinn zu sichern! Wenn sie konsequent sein wollten, müßten sie es allerdings, bann müßten sie auf unsere Frage erklären, die Fleischpreise in Oesterreich «nd England find so hoch, weil in Deutschland der deutsche Bauer Fleischwucher treibt und in diesem Tn« von der Regierung durch Zölle «nd Grenzsperre« ««terstützt wird! Das wäre zweifellos die logische Folgerung aus der Behauptung der Händlerpreffe vom Fleisch­wucher be8 Bauern unb von der Notwendigkeit der Aufhebung der Vieh- und der Grenzsperren! Denn wie wollen sie sonst die Fl ei sch not z. B. in England erttären, welches weder Vieh- zölle noch Grenzsperren für Fleisch kennt?!

Aber unsere Händlerpreffe wird sich nicht zu dieser Konsequenz entschließen k ö n n en und wollen, denn damit würde sie sich für alle Zeiten unsterb­lich blamieren! Sie wird weise fein, und mit Stillschweigen über jene Nachrichten aus dem Auslande hinweggehen, die ihr nicht in ihren Kram paffen! Damit aber wird sie selbst vor aller Welt eingestehen, daß diese Folgerung, die sie einzig unb allein

unb zwar logisch unbestreitbar richtig aus ihren oben angeführten Behauptungen hätte ziehen Müsse«, wollte sie überhaupt biefelben auch beweisen, vollständig widersinnig unb unrichtig ist! Und aus dieser tt«= finuigkrit der Folgerung ergiebt sich auf dem Wege des indirekten Beweises auch die Nnfinnigkeit derBeha«ptu«g der tzändler- prsse vo« dem Fleischwvcher der de«tsche« Bauern! Quod erat demonstrandum1

Aber noch haben wir keine Antwott auf unsere Frage, was nun der wahre Grund für das unbestreitbare Anzieh en der Fleischpreise im Jr und Auslands eigentlich ist? Eine Ursache muß dies Steigen der Fleischpreise doch haben! Gewiß, eS hat deren genug! Zunächst wollen wir wieder die Unrichtigkeit einer Behauptung nach­weisen, die von der deutschen Händlerpreffe erhoben und von ihrem Anhang kritiklos nach- gesprochen wird. Sie stützen sich auf die un­bestreitbare Tatsache, daß der Fleischkonsum in den letzten Mo naten beträchtlich gesunken ist und argumentieren also: Der Fleischkonsum hat beträchtlich abgenommen und zwar weil Viehmangel resp. Mehuvt im Jnlande herrscht und wir nur sehr schwer brauchbares Schlachtvieh bekommen können, wk«« wir überhaupt welche» aufzutreiben vermögen! Mr müffen nun, da wir doch unter allen Umständen die Nachfrage unserer Kunden, der Konsumenten, befriedigen wollen, unbedingt Vieh kaufen und sei es so teuer es wolle! Daher kommt es, daß wir dann auch wieder aus unser Fleisch aufschlagen müssen, für jedes Pfund so und so viel, damit wir wieder aus unsere Unkosten kommen! Ihr seht also, lieben Käufer, nicht wir find schuld, wenn das Fleisch teurer wird, sondern der Bauer und Züchter, der nicht genug Schlacht-Vieh für den einheimischen Bedarf produzieren kann, und bann bi e Re­gierung, weil sie bie Grenzen nicht öffnet! - In dieser Erklärung ist Wahr­heit und Dichtung glücklich gemischt, Ur­sache unb Wirkung ebenso glücklich ver­wechselt. Aber ein Teil Wahrheit ist in ihr erhalten unb wir wollen es gleich vorweg er­wähnen. Ein Mangel an gutem Schlacht­vieh macht sich tatsächlich an manchen Stellen Deutschlands bemerkbar und die Fleischer und Händler find heute gezwungen, wollen sie reife, greifbare Schlachtware kaufen, höhere Preise anzulegen als in der gleichen Zeit im Vorjahre! Dies ist nicht zu bestreiten und soll nicht bestritten werden! Was wir aber nicht als richtig anerkennen, ist die Er­klärung für diesen Mangel an Schlachtvieh,

nämlich die Behauptung, daß die deutsche Landwirtschaft nicht im Stande sei, der Konsumtion entsprechend genügend Vieh zu produzieren. Die Verhältnis» zahlen zwischen dem Anwachsen der Be­völkerung und der Produktion an Vieh, die wir in der letzten Sonntag-Nummer an* gaben, beweisen das Gegenteil! Die Landwirtschaft kann genügend Vieh ziehen, um dem Bedürfnis bet Konsumtion zu genügen, aber sie kann es nur-, wenn sie einen ent­sprechenden Gewinn auS der Vieh­zucht für daS darin angelegte Kapital und für die darauf gewandte Mühe hat* Und daran hat eL bis jetzt gemangelt! Seit ca. 10 Jahren, d. i. feit dem Bestehen der sogen. Grenzsperren, hat sie trotz teilweise sehr ungünstiger Jahre und niedriger Viehpreise doch den heimischen Marll ausreichend mit Schlachtvieh versehen und bis auf unsere Tage ist das Fleischnot­geschrei in Deutschland nicht gehört worden! Warum soll sie nun heute plötzlich nicht mehr in derselben Lage fein? So ganz auf einmal, so über Nacht? Darauf gibt eS nur eine Antwott: Die deutsche Landwirtschaft ist auch heute noch in der Lage, genügend Vieh zu ziehen für den Bedarf, und sie hat genügende Vorräte an Vieh, um jebe Fleischnot zu verhindern I Der deutsche Landwitt ist aber, da schon seit Jahren alle anberen Bedarfs­artikel, die er teils zum Betriebe seines Geschäfte teils zu eigener Notdurft gebraucht, im Preise ange-ogen haben, jetzt noch weniger wie früher in der Lage so billig zu produzieren und z« verkaufe«, wie er es bisher durch die aus­ländische Konkurrenz gezwungen, tun mußte. Heute hat, durch später auseinander» zusetzende Gründe, jene etwas nachgelassen und dadurch ist für den Bauern eine etwas günstigere Konjunktur geschaffen worben. Unb auch bafürist in biefem Jahre gesorgt worden, baß ber Lanbwitt diese Konjunktur beffer au8» nutzen kann, da im größten Teile Deutschland» bie Ernte an Futter und Körnern hinreichend war, um ihn nicht zu zwingen, im Hochsommer sein Magervieh um jeden Preis loSzu- schlagen wie sonst in den verflossenen vielen ungünstigen Jahren, wo nichts gewachsen war, womit er fein Dich durch den Winter bringen oder gar mästen konnte 1 Wenn in früheren Jahren in den Manaten vor und während ber Ernte das Vieh etwas billiger zu haben war, wie heute, so lag bas lebiglich baran, daß ber Landwitt es im Hinblick auf bie geringe Ernte aus Not um diese Zeit ver­kaufen mußte! Knapp aber ist das Vieh wie in ber Jetzzeit auch früher gewesen und zumal da» fette Vieh! Es ist Vorspieglung falscher Tat­sachen, wenn die Händlerpreffe das Gegenteil

82 Nachdruck verboten.)

Die Kinder.

Novelle von Marie Bernhard.

Tortfetzung.'

»Also mußt Du die Kinder hierher zu Dir nehmen. Rede keinen Ton, sieh mich nicht so entsetzt an, ich bin noch bei vollem Verstand, und hör' mir zu. Ich habe mit unserer Wirtin gesprochen, ob wir die zwei Zimmer jenseits unseres Hausflurs, bie jetzt ber lieder­liche Student bewohnt, der nie feine Miete zahlt und Dich immer so frech und verliebt anstartt, wenn er Dich trifft, bähen können. Mit Wonne natüriich, beim f r finb solide Leute, zahlen, ruinieren nicht SofaS und Teppiche und kommen nicht jede Nacht um drei ober vier Uhr nach Hause. Den MittagStisch würbe bie brave Seele von Mttin uns zweck­entsprechend vergrößern und verbessern, gegen angemessene Erhöhung des Preise» natürlich; fie sagt, sie kann das sehr gut, da sie doch seit Jahren für die verschiedensten Herrschaften ,au8 dem Hause kocht*. Unsere Schulen hier find gut, das wirst Du zugeben müssen, Junge wie Mädel können, wenn fie überhaupt au lernen im stände find, dies hier unter Deiner Aufsicht besser tun, als irgendwo anders, und daS Kostgttd, was Dein Herr Bruder, der, nimm miris nicht übel, kein allzu sorgsamer Vater ist, bisher nach St. geschickt hat, daS schickt er fortan Dir. Was hast Du, kleines Ungehmier, dazu zu sagen? Wenn das nicht Lipp und klar ist, tote zweimal zwei gleich vier, bann weiß ich nicht! WaS ist beim ober nun habet toieber zu weinen V

In- Käthe weinte von neuem, aber diesmal au» Freude. Sie hatte Ellas Hal» umfaßt

und preßte fie an sich und versuchte, ihr zu danken und ihr zu sagen, wie fie ihr das nie, nie vergessen werde, und weich' ein Beweis von Ellas opferwilliger Liebe dies sei, aber fie bekam keinen zusammenhängenden Satz heraus, und ihre Freundin schob sie schließlich zurück:Na, nun hör' nur auf, ich weiß schon ganz genau, was Du alles sagen willst, . . . ist ja lauter dummes Zeug."

So saß denn Käthe schon am nächsten Tage auf der Bahn und fuhr nach St. Ihrem Bruder hatte fie noch am Abend zuvor geschrieben, ihm ihre neuen Pläne auseinandergesetzt unb um seine Zustimmung gebeten, mehr ber Form wegen, beim sie war davon fest überzeugt. Mit Ella hatte fie noch bis in bie Nacht hinein bie bevorstehenben Veränderungen ihrer Häuslichkeit burchgesprochen, unb die» hatte ihr von neuem Gelegenheit gegeben, ben eminent praktischen Sinn unb die Gewandtheit ihrer Freundin zu bewundern. Jeden Einwandt Käthes hatte sie siegreich zu totbetlegen gewußt, alle Wenns und Abers aus dem Felde geschlagen, mit allen möglichen Zwischenfällen zu rechnen verstanden, die ganze Lebensweise, den llnterttchtsplan, die Zeiteinteilung der Kinder festgestellt und ein Zukunftsbild vor Käthe entrollt, das diese zu­gleich weinen und lachen liefe.

»Du hast wettet nichts zu tun, al» die Kleidet, Betten und Bücher der beiden Gören in St. zu packen und hierher zu birigieren, alles übrige ist meine Sache!" Damit hatte fie Käthe entlassen unb beten Vertretung in bet Schule für einige Tage übernommen.

Dem jungen Mädchen schlug das Herz bis zum Halse hinauf, als ber Wagen vor bem Pensionsgebäube still hielt. Die Borstehettn, eine rundliche, grauhaarige Dame empfing

Käthe allein Liboh war noch in ber Schule unb Walter schlief gerade.

Gott Lob unb Dank, daß Sie gekommen find, mein liebes Fräulein!" sagte bie alte Dame.Unb Sie wollen bie Kinder mit zu sich nehmen? Sehen Sie, bas freut mich doppelt, da weiß ich fie gut aufgehoben. Walter spricht ja seht wenig von ben häuslichen Verhältnissen, aber Libbh, wenn sie einmal auftaut, plappert alles heraus, was ihr durch ben Sinn fährt, unb da hab ich oft schon denken müssen, baS Elternhaus ist, so traurig das auch klingt, ber ungeeignetste Aufenthaltsort für bie Kinder, zumal jetzt, da bie Stiefmutter ein eigenes Kind hat. Mir haben kaum jemals zwei Kinder, jedes in feiner Art, so viel Sorge gemacht, wie diese beiden. Offen gesagt, ich verstehe Ihren Herrn Bruder nicht, wie er auf Briefe, wie ich sie ihm schrieb schreiben mußte! nicht meinen dringenden Wunsch erfüllte und die Kinder nach Hause holte. Er muß es nicht gewagt haben, dies ohne Wissen und Willen seiner Frau zu tun, und mit ihrem Wissen und Willen geschähe es sicher niemals. Ich hätte mich selbst auf bie Bah» gesetzt, unb bie Kinder, ob uner­wünscht ober nicht, daheim abgeliefert, aber ich kann hier nicht gut abkommen, zumal meine Tochter die mir sehr viel hilft, an einem Erkältungs­fieber bamiederlag. Allein aber konnte ich solch' junge Geschöpfe doch nicht mehr als fünf Stunben im Eisenbahnwagen fitzen laffen, tote leicht hätte ihnen ein Unglück zustoßen können, zumal Walter, ber sehr leidend ist!"

Ist er jetzt sehr krank?"

Es ist fein altes Halsleiden, daS nicht stärker ober auch nicht schwächer auftritt al» sonst. Auch zwei Anfälle von Blinddarment­zündung hat er schon bei unS durchgemacht,

und der zweite war sehr schwer. Die geringste Unvorfichtigkeit rächt sich an dem Kinde un­glaublich, und wenn man seine Natur nicht kennt und nur sehr unvollkommene Verhaltung­maßregeln empfangen hat, so weiß man sich wirklich oft nicht zu helfen und tut etwas Ver­kehrtes. Rührend ist es, wie die Kinder an Ihnen hängen; Ihr Name ist Liddhs dritte» Wort, fie erklärt jeden Tag wohl zehnmal:Ja, wenn ich bet Tante Käthe sein könnte, würde ich dieS alles gern tun!" Sie hat, neben sehr vielen guten Anlagen, auch manche schlimmen, wie Sie, liebe» Fräulein wohl wissen. So scheint mir ich spreche ganz offen mit Ihnen ein gewisser Hang zu Unwahrheiten in letzter Zeit besonders reichliche Nahrung ge­funden zu haben, denn wenn ich Liddy dafür strafe, fügte fie häufig:Bei Tante Käthe durste ich das auch nicht, die war furchtbar streng darin, aber die Mama kann pracht­voll lügen, und die sagt, wenn man es bloS geschickt macht, und läßt fich nicht dabei er­tappen, bann schabet es gar nichts!" Auch ist baS Kinb sehr ettel unb behauptet, das müsse man sein, habe ihre Mama gesagt. Wer hübsch sei, müsse es auch wiffen, Mama sitze stunden­lang vor dem Spiegel, färbe sich Haar und Augenbrauen und gebe schrecklich viel Geld für ihre Toilette au», gleichviel, woher es käme unb ob Papa noch so wütend fei! Ich erzähle Ihnen alle die unerquicklichen Dinge mtt Absicht, mein lieber Fräulein, um Ihnen zu zeigen, welche Gefahr für Liddy darin läge, wenn fie jetzt zu Hause leben müßte. Dort empfängt alle», WaS in ihrer Naturanlage Bedenkliches ist und waS konse­quent unterdrückt werde« müßte, neue Nahrung,

(Fortsetzung folgt)