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Marburg

37. Jahrg.

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Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Wend-Ausgabe.

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckers Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. Sonnabend, 6. September 1902, Reclarnen: die Zeile 25 Pfg. r

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Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham

Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt.

O

Zum sozialdemokratischen Parteitag ist wieder eine Unmenge von Anträgen seitens derGenossen" selbst gestellt worden. Don höchster Wichtigkeit für die Parteileitung wird darunter der sein, der eine Erörterung der Frage nach der Aufbesserung der Parteifinanzen herbeigefützrt sehen will; denn die sozialdemo­kratischen Führer wissen, obschon sie programm­mäßig gegen das Kapital zu Felde zu ziehen verpflichtet sind, den Wert des letzteren sowohl für ihre privaten wie für die Parteikaffen zu schätzen. Ja dieses Gebiet liegt ihnen allen so am Herzen, daß der betreffende Antrag ruhig an die erste statt an die zweite Stelle in der Zusammenstellung der Anträge hätte gesetzt werden sollen. Auffallen wird ferner, daß aus der Sozialdemokratie heraus die Parteileitung zur Förderung des Ausbaues der staatlichen Arbeiterversicherung aufgefordert wird. Früher hat diese Parteileitung die Arbeiterversicherungs­gesetze Deutschlands als völlig unwesentliche, für die Arbeiter bedeutungslose Maßnahmen erklärt. Die sozialdemokratische Reichstags­fraktion hatte ja denn auch stets gegen die Arbeiterversicherungsgesetze und deren Revisionen gestimmt. Erst bei den letzten Dersicherungs- novellen hat sie mit dieser Taktik gebrochen, weil sie einsah, daß die Arbeiter selbst denn doch über den Wert dieser Gesetze ganz anders denken. Jetzt, nachdem die staatserhaltenden Parteien den Arbeitern die Segnungen der Arbeiterverficherungsgesetze verschafft haben, will die Sozialdemokratie auf demselben Gebiete in rigorosester Weise vorgehen. Daß dies so im Handumdrehen nicht möglich ist, ist bei der Zurückhaltung, welche das Ausland be­treffs der Arbeiterversicherung beobachtet, leicht erklärlich. Der Hauptteil der gestellten Anträge bezieht sich natürlich aus den Ausbau der Agitation und Organisation. Die Sozialdemo­kratie ist eine Partei, die lediglich von der Agitation lebt. Sie kann nichts aufbauen und ist nur im stände einzureißen. Sie versagt deshalb auch immer, wenn es sich um die Er­greifung positiver Maßnahmen handelt, dagegen stellt sie, wenn agitatorische Vorteile in Frage kommen, auch ganz unbedenklich die Tatsachen auf den Kopf. Verdrehungen, Halbwahrheiten, Verdunkelungen sind das Rüstzeug der Sozial­demokratie. Daran werden auch die neuen Anträge nichts ändern. Daß es schließlich auch an Kuriosa unter den Anträgen nicht fehlt, ist selbstverständlich. So wird verlangt, daß die Kosten des Schulwesens auf das Reich über­nommen werden und die Schulverwaltung in den Händen der Kommunalbehörden ruht. Das ist so recht sozialdemokratisch. Diese Partei hat nie einen Begriff davon gehabt, wie eng Rechte und Pflichten zusammengehören und wie nur

der, welcher Pflichten auf sich nimmt, auch Rechte beanspruchen darf. Sie hat für die Arbeiter stets lediglich Erweiterungen von Rechten verlangt; daß denen auch Pflrchten gegenüberstehen müssen, wenn den Sittlichkeits­begriffen entsprochen werden soll, ist ihr nie zum Bewußtsein gekommen. Man wird auch auf dem nächsten sozialdemokratischen Parteitage von der Uebernahme von Pflichten im Jn- tereffe der Allgemeinheit nichts zu hören be­kommen. Im Gegenteil, auch dort wird nach dem alten Schema verfahren werden.. Glück­licherweise wachsen ja aber auch die sozialdemo­kratischen Bäume nicht in den Himmel.

Umschau.

Ueber die Lebensmittelverteuerung der Händlerringe

sollten das würde auch im Jntereffe der Kleinhändler liegen einmal genaue Er­mittelungen angestellt werden. Die Händler in den Großstädten kaufen schon längst nicht mehr bei den Produzenten direkt ein. Dazwischen steht der Händlerring, der sehr reichliche Profite ein st reicht und durch allerlei Machenschaften seinen Vor­teil zu heben sucht. Da vielfach die Klein­händler von den Groß-Lieferanten als Schuldner ziemlich abhängig sind, so wird der Zwang, den der Ring auf die Detail­verkäufer ausübt, sehr erleichtert. Den Schaden davon aber haben die Konsumenten. Von derartigen Machenschaften erzählt die Deutsche Volkswirtschaftliche Korrespondenz" ein sehr anmutiges Geschichtchen: In Berlin kosteten in diesem Sommer die sauren Kirschen nie unter 25 Pfg., zeitweise aber 40 und 60 Pfg. pro Pfund in den kleinen Markthallen und aus den Wochenmärkten der Vororte, angeblich weil sie äußerst knapp wären. In Magdeburg aber waren sie am Großmarkt gleichzeitig sehr reichlich und kosteten 10 bis 12 Mk. pro Zentner, konnten aber nicht nach Berlin kommen, weil der Händl erring die Ware knapp halten mußte, um selbst große Profite zu erzielen. Diese fallen nämlich keineswegs den kleinen Händlern zu.

Wenn der Staat Gewerbe und Industrie in sozialer Hinsicht einer wohltätigen Kontrolle unterwirft, so sollte er auch an diesem volks­schädigenden Treiben nicht vorüber­gehen. Wir wollen den redliche« Zwischen­handel in seinem oft recht mühe- und sorgenvollen Geschäftsbetriebnicht gestört wiffen; allein es ist dringend nötig, daß einmal in die Wink el des Markt­hallen -Spekulantentums hineinge­

leuchtet werde. Die Konsumenten haben das Recht, endlich einmal zu erfahren, wer ihnen wirklich die Lebensmittel verteuert.

Anträge für den sozialdemokratischen Parteitag.

ImVorwärts" werden, wie wir bereits erwähnten, für den diesjährigen Parteitag 75 Anträge und 5 Resolutionen veröffentlicht. Dem vorigen Parteitage lagen nicht weniger als 121 Anträge und Resolutionen vor, von denen allerdings 25nachträglich", also später als zu der statutenmäßigen Frist von zehn Tagen vor dem Zusammentritt desArbeiter-Parlaments" eingegangen waren. Aus den bis jetzt vor­liegenden Anträgen ist ersichtlich, daß u. a. die sozial-demokratische Polenfrage zur Erörterung gelangen wird wenn nicht etwa die be­treffenden Anträge von den Ausschüssen still­schweigend beseitigt werden. Es liegt u. a. ein Antrag vor, wonach die polnisch-nationale Sonderorganisation für die Sozialdemokratie als notwendig zu erachten ist, und ein anderer, wonach eine polnische Wochenschrift aus der Parteikasse unterstützt werden soll. Dagegen verlangen mehrere Anträge die Ver­werfung der polnischen Sonderkandi­daturen in Oberschlesien.

Ein Antrag, der aus dem Merseburg-Quer- furter Wahlkreise gestellt wird,läßt tief blicken". Er lautet:Der Parteitag wolle beschließen, daß Leute, die als Sozial­demokraten eine gegnerische Zeitung redigieren und in dieselbe Artikel auf­nehmen, die die sozialdemokratische Partei mit Schmutz bewerfen, aus der Partei auszuschließen find". Es ist höchst inter­essant, daß man auf diese Weise davon Kenntnis erhält, daß esLeute" gibt, die gewissermaßen als Sozialdemokraten zur Leitunggegnerischer" also wohl frei­sinniger Blätter deputiert werden. Vielleicht erfährt man bei dieser Gelegenheit, welche Zeitungen den Vorzug genießen, alsBourgeois"-Blätter vonGenossen" redigiert zu werden. Diese Redakteurs sind ohne Zweifel für die Sozialdemokratie höchst wertvoll, man sollte ihnen also in der Partei schon ab und zu einSchmutz- artikelchen" gestatten."

Agrarier, Mittellinie, Brotwucher- Parole.

DieMitteilungen für die Vertrauensmänner der nationalliberalen Partei" haben sich der dankenswerten Aufgabe unterzogen, die Ergeb­nisse der 17 Reichstagsersatzwahlen, die seit dem Mai 1901 stattgesunden haben, unter dem Gesichtspunkte der Zolltariffrage zu behandeln.

Sie unterscheiden die abgegebenen Stimme« nach drei Gruppen: solche, die gegen den Zoll­tarif, solche, die für die sogenannte Mittck- linie, und solche, die für die agrarisch« Forderungen abgegeben worden. Wir haben di» Zahlen nicht nachgeprüft, glauben uns ab« darauf verlaffen zu können, besonders weil di» Ergebnisse gerade für die Vertreter der Mittck- linie nicht besongers günstig find. Vergleicht man nämlich die bei den allgemeinen Wahl« 1898 und die bei den Ersatzwahlen 1901 und 1902 abgegebenen Stimmen, so kommt man zu folgenden Ergebnissen. Die für die Mittellinie abgegebenen Stimmen haben fich um etwa 6 pCt., die gegen denBrotwucher" abgegebene« um etwa 8 pCt. vermehrt, dagegen haben die Stimmen, die für sogenannte extreme Agrarier abgegeben wurden, eine Steigerung von wett Über 50 PCt. erfahren. Auch diese Berechnung beweist wieder, daß wir den künftigen ReichtagS- wahlen mit einiger Gelassenheit entgegensetzen können, obwohl wir uns selbstverständlich nicht verhehlen, daß sie uns überaus schwere Kämpfe bringen werden.

Fleischnot vorn und hinten.

Zu den lautesten Ruferinnen im Streite um die sogenannte Fleischnot, so schreibt dieDtfch. Tgsztg.", gehört bekanntlich dieVossifche Zeitung". In ihren Leitartikeln und in ihrem politischen Teile kann sie nicht genug zetern über den entsetzlichen Mangel an Schlachtvieh; und wenn wir hin und wieder darauf hin­wiesen, daß man von einemMangel" nicht reden könne, wenn wir Berichte veröffentlichten, die dem Gerede widersprachen, so war es wiederum dieDossische Zeitung", die uns der Entstellung zu bezichtigen pflegte. Jetzt haben wir aber einen wertvollen Bundesge­nossen gegen dieDossische Zeitung" gefunden, und das ist kein anderer, als dieVossifche Scitmig" selbst. In ihrem provinzialen Teile bringt sie eine Mitteilung (wohlverstanden eine eizr«e Mitteilung) aus Lübbenau, in der es wörtlich heißt:

Der Viehmarkt am Sonnabend verlief Hierselbst nur flau, jeder wollte verkaufe«, aber niemand kaufte."

Wir sind überzeugt, daß dieVossifche Zeitung" die wichtige provinziale Notiz nun auch zum Gegenstände eines Leitartikels machen und darin den Nachweis führen wird, daß von einem allgemeinen Fleischmangel und daher von einerFleischnot" nicht die Rede fei« kann.

Der dritte Festtag.

Echtes Kaiserwetter begrüßte den dritten der Posener Festtage. Ein dichtes Gewoge bot in den Straßen ein lebhaftes Bild. Die Ein-

22 Nachdruck verboten.)

Die Kinder.

Novelle von Marie Bernhard.

(Fortsetzung.)

Es fand ein umständlicher und wortreicher Abschied statt. LiddH erbat fich die Erlaubnis, gegen Abend ein Weilchen zu ihres Papa's Braut kommen zu dürfen. Margot streichelte die Kleine und wandte sich an Käthe:Sie kommen doch auch mit, kleine Schwägerin? Oder wollen Sie Ihren Walter nicht allein lassen?

Das möchte ich wirklich nicht, ich danke Ihnen!" entgegnete das junge Mädchen ruhig. Mein Walter" sie betonte dasmein" un­willkürlichdarf noch nicht an die Luft, namentlich gegen Abend nicht, wo es jetzt noch so kalt ist, er muß zeitig ins Bett. Aber LiddH wird fich pünktlich einstellen!"

Wir konferieren wohl bald einmal aus­führlich, meine Liebe, über alles, was hier im Hause zu geschehen hat!" sagte diepompöse Schwiegermutter" in herablassendem Ton zu Käthe.

Ich stehe zur Verfügung, gnädige Frau!"

Die Gäste waren fort. Käthe schickte die Kinder auf ihr Zimmer, wo sie mit Karolinens Hilfe ihren Sonntagsstaat ablegen sollten. Ein paar Minuten nur mußte das junge Mädchen allein sein, mußte, wenn sie dies entsetzliche Gefühl, als werde sie ersticken, überwinden sollte.

Die nur mühsam zurückgehaltenen Tränen stürzten ihr aus den Augen, sie schluchte laut. Ihr Empfinden war nicht so ruhig, wie es den Anschein hatte. In dem zarten, blonden Mädchen lag viel innere Leidenschaftlich­keit, und daneben hatte es seinen Stolz und ein sehr empfindliches Zartgefühl

Käthe kam sich wie ausgestoßen vor, ge- demütigt und mißhandelt, wie noch nie in ihrem Leben. Fortgeschickt, ohne weiteres entlassen, wie ein bezahlter Dienstbote, dessen Hilfe fort­an überflüssig ist! Sie hatte sich nie ernstlich gesorgt, daß es so kommen, daß ihr Bruder eine zweite Frau nehmen und sie, Käthe, somit entbehrlich werden könnte; sie war der festen Ueberzeugung gewesen, Hermann werde nicht mehr heiraten, sie werde bei ihm bleiben, bis die Kinder größer würden oder bis sie selbst daran denken konnte, sich einen eigenen Herd zu gründen.

Draußen kam ein eiliger Schritt. Zu spät, daß Käthe zur Thür lief; durch eben diese Tür trat der Baumeister ins Zimmer. Er sah sehr vergnügt aus, wollte in Hast noch eine Be­stellung machen und dann in die Gewerbeschule gehen.

Hör', Du, Käthe, Donnerwetter, was ist denn los?"

Sie konnte nicht antworten, verbarg ihr tränennasses Gesicht in den Händen und wollte an ihm vorbei. Er hielt sie aber an beiden Schultern fest.

Du wirst gefälligst hier'bleiben und mir sagen, was passiert ist! Wer hat Dir was ge­tan? Waren die Kinder ungezogen?"

Sie schüttelte den Kopf.

Na also, was denn sonst? Für nichts und wieder nichts weint doch 'n verständiges Mädel wie Du nicht los, wie 'n Gietzbach! Hat Dir meine Braut etwa nicht gefallen? Na, das ist unmöglich, die muß einfach jedem gefallen! Oder ist Dir das, was die Alte da zuletzt sagte, von Konferieren usw. in die Krone gefahren? Du daraus mußt Du Dir aber garnichts machen! Sie hat fo'n hohen Ton

und solche feudale Allüren, die alte Dame, na, weißt Du, lauter Adel in der Familie seit Jahrhunderten, und nichts wie blaues Blut! Aber das gewöhnen wir ihr so peu a peu ab, wenn sie erst in unfern kleinbürgerlichen Kreisen warm geworden ist. Die Schwieger­mutter ist es auch nicht? Ja, um Gotteswillen, was kann es denn nun noch sein? Ich geh' hier nicht eher von der Stelle, als bis ich das weiß!"

Käthe ließ ihr Tuch finken und bemühte sich, deutlich zu sprechen.

Deine Deine Braut hat mir gesagt, daß ich zu gehen habe, wenn wenn sie kommt!"

Der Baumeister schwieg ein Weilchen. Ihm war unbehaglich zu Sinn. Es tat ihm leid, daß Käthe so weinte, und Scenen waren ihm in der Seele zuwider.

Ja aber aber Käthchen," er streichelte ihr begütigend die Wangedas ist doch, sieh' mal. wie hattest Du Dir das eigentlich gedacht? Wenn eine junge Frau ins Haus kommt, ja, sieh' mal, dann will sie da doch auch etwas zu sagen haben, und dann bist Du"

Ueberflüsfig!" ergänzte Käthe bitter.

Gott bewahre! Wo hab' ich denn das sagen wollen! Wie wird denn ein so tüchtiges und brauchbares Frauenzimmerchen wie Du je­mals in seinem ganzen Leben überflüssig sein! Haben ja hier nun schon drei Jahre und d'rüber zusammen gewirtschaftet, und alles, wie Du es machtest, war gut und schön, schon zu Lenchens Lebzeiten. Aber nun versetz' Dich doch mal in Margots Lage! WaS soll sie eigentlich hier im Hause, wenn Du die Zügel der Regierung festhalten willst? Du bist ja

fon vernünftiges, kleines Tier, nun denk' mal darüber nach, ja?"

Sie sah mit ihren verweinten Augen in sein hübsches, verlegenes Gesicht empor.

Ja, Herrgott, Hermann, wohin soll ich denn aber gehen?"

Mein Himmel, nimm das doch nicht gleich so tragisch, Kind! Aus die Straße werden wir Dich nicht ohne weiteres fetzen, da kannst Du ganz ruhig sein! Ein Mädel wie Du, für das bieten sich wahrhaftig tausend Wege, um es unterzubringen. Werden fich ja Leute finden, die glücklich sein müssen, Dich zu haben, bist ja 'n Juwel in Deiner Art. Bist ja auch jung und, ohne Dir zu schmeicheln, hübsch genug, um 'n Mann zu bekommen, selbst ohne Vermögen. Unser Freund Rothe *zum Beispiel, wenn der erst 'ne Anstellung hätte und keine alte Mutter zu ernähren brauchte, -- der nähm Dich am liebsten heute, wie Du gehst und stehst, daraus möcht' ich wetten. Man hat so in aller Stille manch' liebes Mal den feinen Beobachter gespielt"

Einstweilen hat er noch keine Anstellung gefunden und muß für seine Mutter sorgen!"

Leider ja! Na, ist's nicht der, so ist's ein anderer; Mädels wie Du finden immer noch 'n Mann!"

Und ich soll einstweilen bei Euch untätig fitzen oder in die weite Welt hinausgehen und warten, bis fich vielleicht ein Mann für mich findet?"

Na, wenn auch nicht accurat so, ich meine ja bloß, wenn fich Dir 'ne gute Partie bietet,--und einstweilen, da könntest

Du ja ich werde mal mit Margot reden, vielleicht weiß sie mit ihren zahlreichen Ver­bindungen' (Fortsetzung folgt.)