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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.

Sonntagsbeilage: Jllrrftrtrtes Sonntagsblatt.

cxn/* - Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., SRrtt'ftlit'ft

2UV bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld».

H Yujertiousgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. ^QlZtga 19. ÄUjMÜ 1902. Reclamen: di- Zelle 25 Psg.

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen.

Sonnabends in Morgen- und Wend-Ausgabe. 37. <~t(ThT<T

Druck und Verlag: Joh. Slug. Koch, Univerfitäts-BuchdrnckerÄ "

Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Nochmals der Verlauf der Zolltarifresorm.

Durch den Abschluß der ersten Lesung der Zolltarifvorlage in der Kommission ist das große Reformwerk ut ein neues Beratern gs- stadium getreten. Ist auch quantitativ bemeffen die Hauptarbeit des Zollausschuffes getan, ist die eingehende und genaue Durchberatung jeder einzelnen Tarifpofition vollbracht, so bleibt doch noch immer das Wesentlichste zu leisten: die Vorlage endgiltig so zu gestalte«, daß sie die Gewähr für das Zustandekommen im Plenum bietet.

Trotzdem sich im Verlause der ersten Kom- misfionslesung wiederholt Momente gezeigt haben, welche ein gutes Ende der Zollreform sehr in Frage stellten, hat die Kommission jeden Klein­mut unterdrückt und rüstig weitergearbeitet. Es galt, vor allen Dingen, den Entwurf durch­zuberaten und die fertige Grundlage zu schaffen, aus der die Einigung über noch vorhandene Meinuungsverschiedenheiten erfolgen könnte. Wie in der Kommission wiederholt bemerkt tourbe, find die Beschlüsse der ersten Beratung nur als eine Art Vorarbeit angesehen worden, an welche dann bei der zweiten Lesung die beffernde Hand gelegt werden soll.

Ein ersprießliches Endergebnis zu erzielen, ist aber selbstverständlich nicht allein die Auf- zabe der Zolltarifkommisfion, sondern auch die Regierung wird daran hingebend mitwirken müssen. Den Mehrheitsparteien wird es, so­fern erst ein günstiger Ausgang vor Augen steht, schon gelingen, die Schwierigkeiten zu überwinden und einen Ausgleich zu schaffen, aber auch die verbündeten Regierungen werde« dafür besorgt sein müffen, den Ausgleich zwischen ihrem Standpunkte und dem der Reichstags­mehrheit herbeizuführen.

Es ist nicht nur der Erholung wegen, welche die KommisfionSmitglieder nach ihrer so an­strengenden Arbeit ebenso wie die Bundesrats- Vertreter bedürfen, notwendig gewesen, eine längere Pause zwischen der ersten und zweiten kommissarischen Beratung zu machen. Auch aus taktischen Rückfichten war diese Unter­brechung geboten.

Die konservative Partei hat in der Zoll­tariffrage von Anfang an geschloffen dagestanden. Für sie stehen die Ziele die erreicht werden müffen, fest. Gras Schwerin-Löwitz hat sich "ein Serbien# dadurch erworben, daß er sie noch in einer der letzten Kommissionsfitzungen klar hingestellt hat. Die Konservativen wollen den wirksamen gleichmäßigen Schutz der nationalen Produktion auf gemeinsamer Grundlage; fie wollen eine zeitgemäße Dcrbefferung der

c Nachdruck verboten^ .

Die Kinder.

Novelle von Marie Bernhard.

-Fortjetzung.)

Ja, ihm würd' so schlecht in der Rechen- stund', und Herr Balzer fragte ihn: was fehlt Dir? und da fing er an zu weinen. Und er sagt, er hat nicht gesagt, daß ihm schlecht ist, weil Herr Balzer und die Jungs sonst gedacht hätten, er hätt' nicht gerechnet. Aber er hat gerechnet und noch dazu richtig. Und da sagte Herr Balzer:Pfui, wer wuL das von Dir denken? Und wer von Euch Null den Frehtag gut nach Hause bringen?" Und da meldeten wir uns, der Wiener und ich, und unterwegs sagte Frehtag, ihm thut was im Leib weh und ihn friert auch so!"

Käthe hatte während dieser Rede den Jungen auf ihre Arme genommen und trug ihn, gefolgt von den beiden anderen Knaben, ins Kinderzimmer.

Herrjeh, Fräuleinchen! Sie können sich verheben! Der schwere Jung'!"

Ach, Karoline, er ist so leicht wie ein Feder!"

Gott, mein Mückchen, wie sichst schon wieder aus! Na, komm' man, komm', wir ziehen Dich aus. Geht man nach Haus, Kinder, für Euch ist nichts mehr zu tun!"

Ich danke Euch auch vielmals. Kommt nur bald 'mal sehen, tote es Wolterchen geht, dann geb' ich Euch ein Stückchen Schokolade!"

Die zwei Kameraden schoben sich mit einem verlegenenAdieu" zur Türe hinaus.

Käthe bettete das Kind, das ein Schüttel- srost gepackt hatte, und machte ihm einen Prießnitz'schen Umschlag, während Karoline Thee besorgte. Das junge Mädchen kannte diese

nationalen Zollrüstung, um zu günstigen Handels­verträgen zu gelangen.

ES ist eine Irreführung, wenn man den Konservative« die Absicht zufchreiit, Handels­verträge verhindern und lediglich der Landwirt­schaft Vorteile zusühren zu wollen.

Wenn fie auf befferen Zollschutz für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse den Haupt­accent legen, so geschieht das, um einen gleichmäßigen Zollschutz für alle produktiven Gewerbe auch für die solange benachteiligte Landwirtschaft, für die es sich bei den meisten der vorgeschlagenen Zollsätze um nicht viel mehr als um eine Wiederherstellung des früheren Zustandes handelt herbeizuführen.

Es wird nun darauf ankommen, daß auch die anderen zollfreundlichen Parteien die gleiche Geschloffenheit zeigen. Im Zentrum ist man bemüht, diesen Zustand zu erreichen. Die Köln. Volkszeitung" mahnt ausdrücklich, in dem entscheidenden Stadium der Zollfrage die Einigkeit zu bewahren. Was 1879 dem Zentrum möglich gewesen sei, muffe, so schreibt das sührende Zentrumsorgan, auch heute möglich fein. Für die Aktionsfähigkeft des Zentrums, für die Führung des Wahlkampfes im nächsten Jahre, woFeinde ringsum" die gegenwärtige starke Position des Zentrums beretnien würden, sei es von entscheidender Bedeutung, daß die Fraktionauf eine positive Stellungnahme zu dem Zolltarif sich vereinige". Dahin seien alle Anstrengungen zu richten.

Ebenso machen sich Bemühungen im national- liberalen Lager geltend, auch dort in der Zoll­frage eine ©inigfeu zu stände zu bringen. Dies dürfte schon erheblich schwieriger fein; denn der Grundsatz, daß in wirtschaftlichen Fragen volle Meinungsfreiheit bestehen müsse, hat unter den Nationalliberalen von jeher unheilvoll ge­wirkt. Wir sehen denn auch, daß he vorragende Parteimitglieder eine einzig dastehende Er­scheinung im Parteileben nicht nur die Zoü- tarisreform ablehnen, sondern auch zu den Führern derjenigen Organisation des Handels­vertragsvereins gehören, die die Freunde der Tarifvorlage alsBrotwucherer" undBeuts- politiker" bekämpfen.

Weichwohl wird man nicht daran zweifeln dürfen, daß den Verbündeten Regierungen sich eine starke geschloffene Mehrheit für daS Zu- standekvmmmen der Zolltarifreform darbieten wird, wenn sie es verstehen, das ihrige zu einer solchen Mehrheitsbildung beizutragen. Für die Plsnarverhandlungen ober darf die hierzu erforderliche Verständigung nicht hinaus- geschoben werden, in diesem letzten Verhandlungs- Stadium muß die feste Phalanx, auf welche die Regierung sich zu stützen vermag, bereits kampf­bereit dastehen. Es gilt daher für die zoll-

Anfälle nur zu gut; fie wiederholten sich bei Walter oft, seitdem er einmal an Blinddarm­entzündung auf den Tod darniedergelegen hatte. Der Kleine litt auch au Mandel-Anschwellungen und mußte täglich sorgsam gurgeln und spülen, damit das liebel nicht überhand nahm.

Seine mageren, zitternden Händchen ver­mochten kaum die Theetaffe, die Karoline brachte, zu halten, Käthe nahm ihn in den Arm, stützte fein Köpfchen gegen ihre Brust und ließ ihn langsam die heiße Flüssigkeit schlürfen. lieber den Rand der Taffe hinweg sehen des Kindes Augen in die ihrigen, mit einem unsäglich liebevollen und flehentlich rührenden Blick; es war ein Ausdruck, wie man ihn selten im Ge­sicht eines so jungen Kindes lesen mochte.

Ist Dir schon etwas bester? Läßt der Schmerz ein bischen nach, mein Jungchen?' fragte Käthe sanft.

Ja, Mama Käthe!" Er liebte es, sie so zu nennen, natürlich wenn Papa nicht dabei war.

Karoline war mit der leeren Taffe in ihre Küche zurückgegangen, Tante und Neffe blieben allein.

Liegst Du so gut? Ist Ditcks so bequem mit den Kiffen?"

Ja, ja!" Zwei fieberheiße Lippen preßten sich gegen Käthe's Wangs.Bleib' doch bei mir!"

Natürlich, Herzchen!" Sie saß auf dem Bettrand und streichelte leise sein weiches Haar. Hattest Du denn heute des Morgens schon Schmerzen?"

Ein bischen!"

Warum hast Du mir denn das nicht gesagt?^

Keine Antwort Walterchens Augen sehen in die der jungen Tante mit einem sprechenden Blick, der deutlich sagt: Du weißt recht gut.

freundlichen Parteien sowohl wie für die Ver­bündeten Regierungen, die zwette Kommisfions- lesung soweft vorzubereiten, daß in dieser das Endergebnis der Zolltarifreform bereits so gut wie möglich sichergestM werden kann.

Umschau.

Zum Falle Löhning wirb demReichsboten" von zuverlässiger Seite u. a. folgendes geschrieben:Herr Löhning ist 58 Jahre alt und besitzt aus seiner ersten Ehe eine mindestens dreißigjährige, unvecheiratete Tochter, die ihm den Haushalt führte. Bei dieser Sachlage mußte die Art und Weise, in welcher der an der Schwelle des Greisenalters stehende Pkunr-^nach dem Tode seiner zweite« Frau in den letzten Wintern auf der Schlitt- schuhbahn und auch in Gesellschaften jungen, wohlgekÄdeten Mädchen den Hos zu machen pflegte, Lächeln und Kopfschütteln Hervorrufen. Noch mehr Befremden erregte es, als allmäh­lich die Art des Verkehrs des Herrn Löhning in dem hiesigen Verein deutscher Katholiken bekannt wurde. Nicht als ob man es ihm verdacht hätte, daß er die Vergnügungen dieses ganz überwiegend aus ©ubalteimbeamten, Volks­schullehrern und kleinbürgerlichen Familien be­stehenden Vereins überhaupt besuchte. Allein die Art, in welcher der bald 60jährige Mann dort mit hübschen Töchtern dieser Familien bis in die Nacht hinein tanzte, wurde als mit den Rücksichten, die er seinem Amt und feinem Alter schuldete, nicht verträglich empfunden. Freilich wurde dieser Verkehr weiteren Kreisen erst nach der Veröffentlichung der Verlobung des Herrn Löhning mit der etwa 22jährigen Tochter einer dieser Familien bekannt. Daß aber nunmehr diese Verlobung ebensowohl wie das vorhergegangene Auftreten des Herrn Löhning in dem genannten Verein allgemeinen Anstoß erregte, kann niemanden Wunder nehmen. Wer nach deutscher Art eine höhere Vorstellung von dem Wesen der Ehe hat, als gewiffe römische Mvraltheologen, der kann es nur als guten Sitten zuwiderlausend anfegen, wenn ein Mann in den Jahren des Herrn Löhning aus sehr durchsichtigen Beweggründen sich nicht scheut, seiner feingebildeten 30jährigen Tochter in der Person eines hübschen jungen Mädchens von 22 Jahren, das keinerlei höhere Bildung besitzt, eine dritte Mutter und Hausfrau zuzn- führen. Es unterliegt nicht dem geringsten Zweifel, daß nach dem allgemeinen Bekannt­werden dieser Verlobung und ihrer näheren Umstände Herr Löhning bei dem ganz über­wiegenden Teil der deutschen Bevölkerung Posens um mit den Worten des preußischen Diszipkinargesetzes zu reden nicht mehr die

Nun, Watterchen?"

Wenn wenn ich sag', daß ich Schmerzen ljab, dann ist immer der Papa so böse auf mich, und auf Dich auch! "

Das meint er nicht so schlimm, es thut ihm leid, er will Dich nur nicht viel beklagen. Papa ist immer gesund, er weiß nicht, wie kranken Menschen zumut ist. Die Gesundheit ist aber das beste, was Gott uns schenken kann, sie ist am wichtigsten von allem, daher muß man es immer sagen, wenn man sich krank fühlt, west dann beizeiten ettoaS geschehen kann. Nicht wahr, das verstehst Du? Also versprich mir, in Zukunft immer gleich zu sagen, wenn Dir etwas sehlt!

Das Kind ertoiberte nichts.

Kannst Du mir das nicht versprechen, Walterchen?"

Ich ich ich hab' Angst vor Papa!" Aber Du hast ihn doch auch lieb, wie?" Der Kleine sah sich scheu im Zimmer um und schüttelte langsam den Kops.

Aber Walter! Sieh, das ist nicht hübsch von Dir! Papa, der Dir alles giebt und schenkt, Deine Bücher. Dein Spielzeug, Deine Kleider, der manchmal so gut zu Dir ist" Ja,--manchmal!" sagte das Kind mit

schwerer Betonung, und dazu seufzte es.

In Käte's Herzen wallte es auf. Ja, das war es, was auch sie ihrem Bruder zum Dor- ourf machte: er behandelte feine Kinder un­gleich, je nachdem ihm die Laune stand. LiddH hatte viel weniger darunter zu leiden, fie gab dem Papa eine dreiste, schnippische Antwort, wenn sie sich von ihm ungerecht behandelt glaubte, oder fie heüerte ihn durch eine drollige Bemerkung auf . . . wollte sie nicht standhatten, *o lief sie einfach davon.

Der Knabe war diel schwerfälliger und un=

Achtung, das Ansehen und das Vertrauen be­saß, die seine Stellung als Chef einer Provinzial­behörde erforberte. Hieraus ergab sich für den Finanzminister die unabweisbare Notwendigkett eines disziplinären Einschreitens, und wenn Herr v. Bitter auf Ansuchen des Herrn Löhning um freundschaftliche Beratung btejem in »er« traullcher Unterredung klaren Wein über feine unhaltbare Position einschänkte und ihm zuredete, aus die ihm angebotene Pensionierung einzu­gehen, so wird ihm kein verständiger Mensch hieraus auch nur den geringste« Vorwurf machen können." Wenn auch die liberale Preffe die Regierung bebauert, daß ihr imReichs­boten" ein Verteidiger in dieser Angelegenbeit erstanden ist, und es an den üblichen Gloffen nicht fehlen läßt, so werden doch alle dies» Manöver die Finanzverwaltung nicht veranlaffe« können, ihrerseits in der Preffe das Wort zu ergreifen. Dieselbe wird auch fernerhin die strengste Zurückhaltung beobachten, da es den preußischen Verwaltungsgrundfätzen widerspricht, Beschwerden, bte ein Staatsbeamter gegen feine Vorgesetzten erheben zu können glaubt, durch die Preffe zum Ausdruck bringen zu lassen.

Die staatliche Verficherung der Privatbeamten

ist bekanntlich auf dem Kongreß in Hannover ins Auge gefaßt worden, zu dem am 1. Dezem­ber v. I. auf eine Einladung des deutschen Gruben- und Fabrikbeamtenverbandes die Ver­treter folgender Verbände zusammengetreteu waren, um ein gemeinsames Vorgehen zu ver­abreden : Der Deutsch - nationale Handlungs­gehilfenverband, der Verein für Handlungs­kommis von 1858, der Verband deutscher Handlungsgehilseu, der Verband katholischer kausmännttcher Vereinigungen, der deutsche Privatveauuenverern, der deutsche Techniker- Verband und der Verband technischer Gruben­beamtenvereine im Oberbergamtsbezirk Dort­mund. Der in Hannooer eingesetzte Ausschuß hat im Sinne der damals gefaßten Ent­schließung zu Gunsten einer zwangsweisen staatlichen Regelung der Jnvaliditäts- und Altersverficherung wie weiterhin auch der Witwen- und Waisenversorgung der Privatan­gestellten mit einer Einladung an alle Vereine und Verbände dieser Berufskategorien zum An­schluß an das in Hanover beschlossene gemein­same Vorgehen begonnen. Nach einer Mit­teilung derGerm." ist dieser Anschluß von Seiten aller in Frage kommenden Vereinig­ungen nunmehr erfolgt. Dem warmen Appell des Zentrumsblattes, an Stelle der vielfach unzu­länglichen Privatverficherung, die gerade in der gegenwärtigen wittschostlichen Krise und bei den Zusammenbrüchen der jüngsten

beholfener. Ihm fiel kein guter Witz ein, der den Vater zum Lachen brachte, noch weniger hätte er gewagt, ohne Erlaubnis fortzulaufen. Und in feinem empfindlichen Gemüt fühlte er tief das Unrecht, das ihm geschah, fühlte den barschen, oft höhnischen Ton den der Vater gegen ihn anfchluq, wie eine körperliche Züchtigung, und reizte den Baumeister durch seine Wehrlosigkeit und seinen vorwurfsvollen, schwermütigen Blick nur immer mehr. Der Vater verlangte ohne weiteres, daß seine Schwester und seine Kinder jederzest seiner Eigenart Rechnung tragen sollten,--

aber auf die Eigenart seines Knaben jemals die geringste Rücksicht zu nehmen, das fiel ihm nicht ein

Du bist noch zu klein, um Pchia ganz ;m verstehen!" sagte Käthe zurechtweifend.Er meint es sehr gut mit Euch und will nur Euer Bestes, das werdet Ihr später einsehen."

Aber er wird böse sein, daß ich wieder krank bin, unb LiddH auch, die wollte heute Besuch haben. Blos Du bist niemals böse, blos Du nicht."

Ich bin auch kein dummes kleines Mädchen und kein Mann; ich weiß, was Krankheit ist!"

Bei meinem Mamachen haft Du auch so am Bett geseffen, wie fie krank war!"

Ost, Walterchen!"

Und fie hatte Dich sehr lieb. Aber so lieb, wie ich Dich hab', nicht, so hat Dich kein Mensch lieb; auch nicht Papa, auch nicht Liddy, auch nicht Onkel Rothe, auch keiner!"

Käthe war bei Erwähnung des letzten Namerll glühendrot geworden.Sprich jetzt nicht mehr, Kinochen, versuch zu schlafen!"

Wenn Du bei mir bleibst!"

Gewiß, Du kleiner Mensch, ich hole mtl nur meine Arbeit herein!"

(Fortsetzung folgt.)