mit dem Kreisblatt
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für die Kreise Marburg und Krrchham
Sonntagsbeilage: Jllnstrirtes Sonntagsblatt. -----Mg—
Marburg
jn 198
Sonnabend, 16. August 1902. ■*
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Erscheint täglich außer au Sonn- und Feiertage». Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe.
37. Jahrg
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Mittag-Aasgave.
Arbeiterstand und Landwirtschaft.
Die nun seit Jahren schon anhaltende, so überaus mißliche Lage bes Arbeitsmarktes in den Städten, die weit über das vorhandene MaßvonArbeitsgelegenheithinausgehende Nachfrage seitens der industriellen Arbeiter nach Beschäftigung, bedeutet für die Verfechter Caprivischer exportindustrialistischer Ideen eine Beklemmmung erregende Tatsache, welche sie nicht mit volltönigen Phrasen zu beschönigen unternehmen können, wie sie es in Bezug auf daS ganze System versuchen. Trotz eifrigen Studiums gelangt man immer wieder zu der Erkenntnis, daß die Ergebniffe der Prüfung sich übel genug anlafsen: auf 100 offene Arbeitsstellen rechnet man heute über 160 Arbeit Suchende. Dabei ist der Zeitpunkt noch nicht im entferntesten abzusehen, wann diese „Segnung" bet Handelsvertragspolitik wieder einem geregelterem Zustande Platz gemacht haben wird. In der Zwischenzeit registrieren die Freunde des Jndustriexportstaates mit offener Genugtuung ein jedes Anzeichen, welches auf eine Milderung der Lage hinzudeuten scheint.
Gegenwärtig glauben die, jenem wirtschaftspolitischen Standpunkte huldigenden Blätter aus den gestiegenen Erträgniffen des Markenverkaufs für die Invalidenversicherung einen derartigen, günstigen Schluß ziehen zu dürfen. „Wenngleich aus der Zunahme des Markenerlöses", so ist zu lesen, „nicht gefolgert werden kann, daß eine Arbeitslosigkeit in Deutschland nicht vorhanden fei", nun, so könne man sich immerhin darüber freuen, „daß die Arbeitslosen vielfach Gelegenheisb efchäftig- ung während einzelner Tage der Woche finden. Wenn es erst gelungen fein wird, das heute schon recht in Aufnahme gekommene Wetterschießen so weit zu entwickeln, daß auch im Sommer reichliche Schneefälle zu bewirken wären, und es damit möglich wäre, ausreichende Gelegenheitsarbeit zu beschaffen, so würde eine derartige heikle Sache, wie die vorhandene erhebliche Beschäftigungslosigkeit weiter Schichten des industriellen Ar- beiterstandes es ist, die wirtschaftspolitischen Kombinationen unserer Welthandelsstaatsanhänger kaum mehr zu beirren in der Lage fein. Da die Wissenschaft etwas derartiges bislang nicht zu leisten vermag, bleibt einstweilen noch die für Staat und Gesellschaft höchst bekagenswerte Tatsache bestehen, daß die Handelsvertragspolitik dahin geführt hat, unseren städtifchen
(Nachdruck verboten)
Nach Brasilien.
Reisebriese von T a n e r a.
Nach Curithba im Staate ParanL
Wegen der Hitze und der Fiebergefahr war rs noch nicht angezeigt, schon jetzt mit den Bor- trägen, welche den Hauptzweck meiner Reise nach Brasilien bildeten, in Rio zu beginnen. Man bat mich, bis im Juni zu warten. Daher erkundigte ich mich nach dem nächsten Dampfer, der nach einem der Südstaaten ging, und fuhr schon am 18. Mai mit der „Jtapehava" der Compagnia Nacional de Navegacao Costeira nach Paranagua, um die schönste brasilianische Eisenbahn und ferner die Stadt kennen zu lernen, in welcher daS deutsche Element die maßgebendste Rolle spieft, nämlich Curithba im Innern von Paranä. —
„Mär' ich geblieben doch auf meiner „Halle". So jagte e8 mir in Abänderung des schönen deutschen Liedes bald durch den Kopf. In Brasilien ist fremden Dampfern die Küsten- dampffchiffahrt verboten, um nicht ben Wettbewerb der brasilianischen unmöglich zu machen. Man muß also einen ber letzteren nehmen. Sie find aber schaurig. Mein kleiner Kasten „Jtapehava" von vielleicht 800 Registertonns, lehrte mich rasch all den Schmutz, den Gestank, die Unordnung und die schlechte Fahrerei kennen, vor denen mich die Herren in Rio schon gewarnt hatten. Die Cabinen gingen noch an. Aber darin war alles vollgepfropft, auf dem Korridor lagen Negerdienstboten und Kinder umher, wurden sämtlich vom Augenblick an, wo wir in den Ocean einliefen, fortwährend seekrank, und fast niemand von dieser Gesell-
Arbeiterstand der Gefahr des Proletarisierung zu überantworten, wenngleich demselben, ober gerade weil ihm kümmerliche Gelegenheitsarbeit winkt. Wie viele zugewanderte Jnbustriearbeiter müssen fichnun mit Gelegenheitsarbeit begnügen, welche früher in der Landwirtschaft eine gesicherte Existenz inne hatten!
Es ist übrigens sehr intereffant, von den manchesterlich gerichteten Blättern konstatieren zu hören, daß die doch sonst so geschmähte und alS quantite n&gligeable hingestellte Land» wirtsch a eine der maßgebendsten Ursachen für die Besserung der städtischen ArbeitSverhältniffe bildet. ES heißt nämlich daselbst: „Diese günstige Gestaltung ist in erster Linie darauf zurückzuführen, daß, wie auch auS anderen Anzeichen hervorgeht, ein erheblicher Teil der, in den Städten überflüssig gewordenen gewerblichen Arbeiter sich der Landwirtschaft zugewandt habe." Dies Eingeständnis abzugeben, mag der auS Prinzip und Neigung lattdwirtschaftsgegner- ischen Presse schwer genug geworden fein. Aber an dem, sachlichen Gründen noch zugänglichem, einsichtsvollem Teil der gewerblichen Arbeiterschaft möchten wir nicht Unterlasten, die Frage zu richten: „Wie würde euere wirtschaftliche Lage fich Wohl gestaltet haben, wenn die Landwirtschaft im Deutschen Reiche weniger aufnahmefähig für kräftige Hände wäre, und wenn sie ein weniger umfassendes Gewerbe repräsentierte, als fie es i n W a h r- h e i t ist, trotz aller Anstrengungen der Sozialdemokraten und Linksliberalen ihren Untergang herbeizuführen?" Auf eine laute Antwort wollen wir derzichten.
Wir verkennen zwar keineswegs Wert unb Bebeutung der in den Arbeiterverficherungsge- fetzen zum Ausdruck kommenden sozialpolitischen Fürsorge, indessen darin muß uns auch jedermann beipflichten, daß dieselben gegenüber wirtschaftlichen Katastrophen nach Art der durch die Handelsvertragspolitik erzeugten Krisis völlig versagen. Eine staatliche Arbeitslosen-Verficherung als Ergänzung zu der bestehenden sozialpolitischen Gesetzgebung einzusühren, daS verbietet uns neben anderen schwerwiegenden, in der Sache selbst liegenden Gründen die einfache Erwägung, daß wir die Kosten dieser Versicherung aufzubringen außer Stande wären. Die beste, weil natürlich gegebene, wirksamste und billigste Arbeitslosen-Versicherung bietet sich in einer ausgebreiteten, vorwärts schreitenden Landwirtschaft, indem letztere sowohl die industrielle Tätigkeit zu beleben, als auch in Fällen eines wirtschaftlichen Rück-
schast raffte fich auf, bei Krankheitsausbrüchen zur Seite zu gehen. Es war ekelhaft im höchsten Maße. Ich legte mich die zwei Tage, welche die Fahrt nach Paranagua dauerte, in meiner Hängematte an Deck, aß nur mitgebrachte Cakes und betrat die untere Schmutzhöhle mit feinem Fuß. Freilich durchnäßte mich einmal Nachts der Regen, und der Sturm wat nicht gerade angenehm. Aber ein alter Soldat hält einen tüchtigen Puff auS. ES hat mir nicht geschadet. Die Ausfahrt aus der Bah von Rio war wieder großartig schön. Es ist und bleibt ein unvergleichlich herrliches Land- schastsbilb am Abenb ebenso wie bei Heller Beleuchtung. — 2 Tage später.
Auch die Bay von Pakanagua ist schön und intereffant. Wegen des niederen Wasterstandes mußte selbst der kleine Schmutzkasten „Jtapehava" toeit von der Stabt obbleiben. Ein Ruberboot brachte mich an Land.
Es gibt einige Hotels in dieser rein btasllianischen, nur 6000 Einwohner zählenden Hafenstadt, aber was für eine. Der Besitzer des besten, des Hotels Tristao ist ein fteige- gelaffener Negersklave, die gesamte Bedienung find Neger, die Zimmer, die' Möbel, alles find Schmutz- — nein, das reicht nicht — es find Dreckrequifiten, die Wäsche Schmutzlappen, das Effen ein Mischmasch vou Zwiebeln, Fliegen und anderen Gegenständen. Da es täglich nut einen Zug nach Curithba gibt, ber heutige aber fort war, mußte ich hier übernachten. Aber es ging noch ziemlich gut. Man gab mir ein Zimmer in einem unbewohnten Nebenhaufe unb das war annehmbar. Natürlich ein bretthartes Bett, eine unverschließbare Haustür und überall Schmutz. Da regte es fich im Hof. Ich sah hinaus. Aasgeier suchten nach Nahrung.
schlage» den Industriearbeitern willkommenen Unterschlupf reichlich zu gewähren vermag. Die gewerbliche Arbeiterschaft foHte daher, wenn sie über den wirtschaftlichen Zusammenhang ber Dinge im Staatswesen sowie, nicht zum wenigsten über ihren eigenen Vorteil recht unterrichtet wäre, in einer gefunb sich entwickelnden Landwirtschaft eine Rückversicherung für sich hinsichtlich ihrer Arbeitsgelegenheit erblicken. DÄsach hört man von Leuten, auch solchen, die ernsthaft genommen sein wollen, ausführen, wie sehr der Bedarf ber Lanbwirtfchast an Arbeitskräften hinter der Zahl ber, in ber Jnbustrie Verwendung findenden Arbeiter zurücktrete. Dabei vergißt man ganz, die Maffe der ausländischen Saisonarbeiter zu erwähnen, und weiter zu bedenken, welch' eine gewaltige Zahl von Arbeitskräften der Landwirtschaft infolge der Wirkungen ber einseitigen bentschen Wirtschaftspolitik fehlen.
Allerbings greift auch in bie Landarbeiterfrage die moderne, falsch gerichtete Einwirkung der Eltern und teilweise auch der Lehrer auf die Heranwachsende Jugend auf dem Lande vielfach störend ein: kaum find heute die Kinder der Schule entwachsen, so schickt man sie in bie nächstgelegene Fabrik „auf Arbeit", weil fie bort nach Ansicht ber wenig weit blickenben Eltern sofort eine gut gelohnte Tätigkeit antreten können, anstatt ihnen, wie es früher allgemein als Trabitton geübt wurde, in der Landwittschast für gewiffe Jahre Gelegenheit zu geben, mit Pflug und Spaten richtig hantieren zu lernen. Dahin müffen wir im Deutschen Reiche wieder gelangen. Das ist ein Stück Sozialpolitik, dessen Berechnung uns allen zur Stunde überzeugend dargetan wird.
Umschau.
Freisinnige Illusionen.
In der „Nation" schließt ein, offenbar von dem Abgeordneten Gothein, dem Maffenantrag- steller in der Zolltarifkommisfion, herrührender Artikel wie folgt:
„Die zweite Lesung in der Kommission wird so wenig eine Entscheidung bringen, wie die erste. Am besten wäre es, dieselbe bis zum Zusammentritt des Plenums zu vettagen. Für diese verlorene Sache ist schon genug Mühe und Arbeit aufgewendet worden. Mehr als tot kann der Entwurf nun doch einmal nicht gemacht werden. Freilich im Jntereffe der liberalen Wahlbewegung liegt es, daß er in öffentlicher Verhandlung im Plenum ausführlich erörtert wird. Nicht bie jetzigen Abgeordneten, bie Wählerschaft sollte über das Schicksal unserer
Alles dies wäre noch angegangen. Aber die Moskitos in der Nacht! Ich habe kaum geschlafen. Oh Hotel Tristao! Paranagua hat gerade, öde Straßen, riecht entsetzlich nach Fellen, getrockneten Fischen und anderen Handels- arttkeln, besitzt keine Wafferleitung, keine Kanalisation, kein modernes Erfordernis, aber viele, stolz einhergehende Negerinnen, viele Geier, einige Palmen und eine sehr malerische, ja teilweise großarttge ©ebirgSumgegenb.
Am tmberen Tage mittag« 1 Uhr ging ber Zug ab. Die Bahn nach Curithba ist eine der kühnsten, romantischsten und lohnendsten der Erde. Da find Stellen längs von Felswänden wie bei ber Himalayabahn von Siliguri nach Darjeeling, viele Strecken erinnern an bie Gottharb-, ja an bie Arth-Gvldau-Rigi-Bahn, obwohl bie hiesige keine Zahnradbahn ist. Die größte Steigung beträgt 3 pCt. unb die ganze Erhebung 915 Meter. Zunächst führt die Linie durch die sumpfige Langschast von Paranagua und Morretes. Da lernte ich die ersten An- ftebelungen europäischer Kolonisten fennnen, so Col. Alexandra und andere. AuS dem endlosen Urwald find kleine Strecken auSgehauen. Da pflanzt der Kolonist an, was er zum Leben braucht. Es wächst alles vorzüglich, und ein jeder fleißige Mensch findet als Landbauer in diesem gesegneten Älima und in diesem Land mit so vorzüglichem Boden leicht seinen Unterhalt. Ich komme darauf später eingehender zurück. Die meisten Kolonisten find hier Italiener, Polen und einzelne Tiroler. Unsere Deutschen leben etwas südlicher im Staate Santa Catherina d. h. in Joinville und Blumenau. In unübersehbarer Ausdehnung erstreckt fich der tropische Buschurwald. Er erinnert in diesen Küstengebieten in nichts an
Handelspolitik bei den nächsten Wahlen zu entscheiden haben."
Es ist seltsam, daß der Freisinn nun doch bemüht ist, diese „tote" Sache noch immer „toter" zu reden. Für „verloren" hält man also auf jener Seite doch wohl die Zolltarif- reform noch lange nicht. UebrigenS hat es sich in der letzten Zett in Bayern gezeigt, daß im „Interesse der liberalen Wahlbewegung" nicht allenthalben das Scheitern der Zolltarifvorlage liegen würde. Die Entscheidung der Wählerschaft toürbe ohne Zweifel keineswegs im Sinne der „Nation" ausfallen; die Freunde eine» Schutzes der vaterländischen Arbeit könnten e8 getrost darauf ankommen lassen.
Der Fall „Landmann" in nicht liberaler Beleuchtung.
Heber den Sturz des Kultusministers Dr. v. Landmann schreibt Arthur Achleitner in der Wochenschrift „Die oberen Zehntausend" u. a.;
„Eine Demission des Ministers wegen deS Rücktrittes der Würzburger Senatoren bleibt ein böser Fehler ber ©efamtregierung, ber sich in unvermeiblicher Schwächung ber Autorität schwer rächen wird und muß. Die Würzburger Senatoren find als Univerfitätsprofessoreu Untergebene bes Ministers und in keiner Weise berechtigt, in dieser Stellung als Untergebene den Rücktritt ihres höchsten Vorgesetzten zu verlangen oder durch Agitation darauf hinzuwirken. Letzteres ist geschehen, die Gesammt« regierung hat fich zu einem Schritt drängen laffen, der auf den Weg zur Revolutionierung aller Beamten führen kann .... Nie und nimmer hätte man den Minister just jetzt und der Würzburger wegen fallen lassen sollen. Der Jubel über Landmanns Gang in unbestimmte« Urlaub sollte betreffenden Ortes zum Nachdeukev veranlaßt haben darüber, wie gefährlich es ist wenn die Regierung fich drängen und schiebe» läßt und wenn fie vor Geschrei zurückweicht. Darin liegt bie Sensation bes Landmannschen Abganges, baß bie Regierung zum ersten Mali feit Einsetzung ber Regentschaft vor bem Geschrei kapituliert. Möglich ist, baß ber Kamps unb Streit ber letzten Tage sich Herrn v. Lanb- mann auf bie Nerven legte ; aber, baß biefei robuste, arbeitsfreubige, pflichttreue Minister jäh bie Flinte ins Korn wirst unb davonläust, — bas sieht ihm nicht ähnlich unb bas glaubt ber stärkste Mann in Baiern nicht. Also liegt ein Zwang vor, ein unwiderstehlicher Druck. War es vielleicht notwendig, ßonbmann zu stürzen? Jetzt, in biefen Tagen sicher nicht, im Interesse ber Gesamtregierung nicht, beten Autorität schwer erschüttert erscheint. Die Schäbigung ber Autorität beS Staates! Darin liegt, wie wir schon einige Male betonten, das Bedenkliche an dem ganzen Falle. Das
die Riesenwaldungen deS Himalaya ober Javas unb Ceylons. Hier ist vorherrschend der der niedere, kleine Mangobaum, dessen Frucht vorzüglich schmeckt, und dessen Rinde und Holz in Gerbereien verbraucht wird. Diese Bäume find aber über und über, je höher im Gebirge desto mehr, mit Orchideen, Bromeliacen und Schmarotzern aller Art bedeckt unb von Lianen oft ganz umstrickt. Darum werben fie nicht hoch, daher ist die Art dieses tropischen Waldes Buschwald. Die Lianen (Figueiren, Ciboen ufto.) erwürgen alles.
Den Untergrund bedecken Farren, Zwerg- palmen, Blattpflanzen, Röhricht, Blumenreste, Gräser, ein wirres Durcheinander. _ Von dem kleinen Ort Morretes an beginnt die Steigung der Bahn, und es eröffnet fich den Reisenden eine Unmenge mehr oder minder prächtiger Ausblicke. So weit das Auge reicht, in alle» Tälern, auf den höchsten Bergen dehnt fich überall der Buschwalb aus, ein dichter, grüner Sammetteppich, von dem das ganze Land bedeckt ist.
Auch die Bahn selbst bietet eine unerwartete Maffe interessanter Kunstbauten. Zierliche Eisenbrücken wechseln mit Tunnels und Galerien wie am Sommering, mtt Schleifen und Kehren, wie bet ber Brenner- unb Gottharbtbahn, mit Einschnitten ufto. Es geht über tiefe Schluchten, an Wänben entlang unb das immer im Busch- Wald. Nun reicht der Blick über bie Serra ba Gracioso unb bie zackige Serra ba Virgei« Maria, bann über bie Steilfälle ber Serra ba Prata unb zuletzt zwischen beiben hindurch übet bie soeben durchfahrene Niederung von Morretes Antonia und an der Bay von Paranagua bis S Ocean. Immer höher zieht uns bi«
ende Maschine hinaus. Nun treten dii