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mit dem Kreisblatt für Vie Kreise Marburg und Kirchhain.

Sonntagsbeilage: Jllnstrirtes Sonnlagsblatt.,

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Marburg

Freitag, 15. August 1902.

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertag«. Sonnabends in Morgen- und Abend-AuSgabe.

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, llniversitätS-Bnchdruckerei Marburg, Markt 21. Telephon 55.

37. Jahrg.

Das Welfentum und Deutschlands Mswärttge Politik.

Das Welfische Hauptorgan in Hannover hat M für angemessen erachtet, in der Zeit der Kweikaiserzusammenkunst in Neval Rußland als Die Dormacht in Europa zu preisen, Deutschland ober als vollkommen isoliert und hilflos hinzu­stellen. In einem ArtikelDer Dreibund ein Schemen" folgert es nämlich aus dem Be­suche des italienischen Königs in Petersburg, daß dort der Schwerpunkt der europäischen Politik liege, während weder Italien noch Oesterreich daran denken, im Ernstfälle ihren aus dem Dreibunde sich ergebenden Pflichten nachzukommen. Italien würde seine Streitkräfte weder gegen Frankreich noch gegen Rußland führen und Oesterreich würde seinen Lebens- intereffen direkt zuwider handeln, wenn es bei einem Kriege Rußlands gegen das Deutsche Reich, diesem seine Streitkräfte zur Verfügung stellen wollte; denn der Dreibund sei in Oester­reich und Ungarn bei allen Bölkerstämmen mit Ausnahme der Alldeutschm und Deutsch-Liberalen so unpopulär, daß Oesterreich direkt einen Selbst­mord begehen mürbe, wenn eS seiner Verpflichtung nachkäme.

Dersachliche" Inhalt dieser Ausführungen würde der Erörterung garnicht wert sein. Das Mißbehagen der französischen Presse bei der Nachricht von der unveränoerten Erneuerung des Dreibundes war wohl der beste Beweis dafür, daß Deutschlands Gegner den Dreibund durchaus nicht als ein Schemen ansehen und daß sie an der Bundestreue Stalieiu w;b Oesterreichs gegen Deutschland weniger Zweifel hegen, als das im Herzen Deutschlands er­scheinende Blatt.

'Sind also die Ausführungen des Welfen- organS sachlich durchaus belanglos, so find fie um so beachtenswerter als ein Zeichen aus­geprägt reichsseindlicher Gesinnung. Es handelt sich hier ja nicht um eine Frage, die das Welfen­tum oder die Provinz Hannover oder selbst daS Königreich Preußen direkt berührte, sondern um das ganze Deutsche Reich, dem nach welfischer Behauptung ein noch bestehendes Königreich Hannover treu zugehören würde. Diedeutsche" Gesinnung deS Welfenorgans aber besteht darin, daß es den Feinden Deutschlands zürnst:Das Deutsche Reich steht allein, ist von seinen Freunden verlassen, kommt also her und zerstört es!" Vielleicht, so denkt es, ließe sich dann das Königreich Hannover wieder herstellen und der Teufel mag die ganze Reichseinheit holen, wenn nur dieses Ziel erreicht wird. Ja, ein König­reich Hannover in einem zerrissenen Deutsch­land, wie eS vor 1866 bestand, wäre den Welfen viel erstrebenswerter, als ein Königreich

6 Nachdruck verboten.)

Die Kinder.

Novelle von MarieBernhard.

«Fortsetzung.)

.Der Baumeister könnte wohl noch für etwas mehr sorgen," meinte der Philologe. Warum läßt er Sie die Zinsen nicht zum Kapital schlagen? Das könnte er doch, er muß ja eine hübsche Einnahme haben."

Hermann? Ach nein, Herr Doktor, so glänzend steht es damit nicht. Helene's Krank­heit Helene war meine Schwägerin hat sehr viel Geld gekostet, fie mußte in dies Bad, dann in jenes, sie brauchte Spezialärzte und kostspielige Kuren, die ihr am Ende doch nichts halfen. Die Arme! Es war ihr so quälend, daß für fie so viel Geld hergegeben werden mußte, fie war die Anspruchslosigkeit selbst, und welch' eine grenzenlos gute, zärtliche Mutter! Unser Haushalt, wie ihn mein Bruder liebt und geführt zu sehen wünscht, kostet auch viel, die große Wohnung mit dem Garten ist teuer, Besuch kommt häufig, namentlich Herrenbesuch, die Kinder sollen immer hWbsch und modern gekleidet gehen, auch braucht Hermann für seine Person viel, er hat so seine Gewohnheiten mit feinen Zigarren, teuren Weinen, davon läßt er nicht, und wenn er etwas Schönes sieht, womit er die Wohnung schmücken kann, ober er hört von einem neuen Buch ober Bild, darin ist er wie ein Kind, das muß er dann haben! Mir ist es manchmal so ängstlich, daß wir nur eben so durchkommen, daß garnichts zurückgelegt wird für die Kinder, aber da­von will Hermann nichts hören. Fange ich davon an, so nennt er wich einen kleinen

Hannover im Rahmen des bestehenden Deutschen Reiches, denn der Hochmut des welfischen Fürstengeschlechtes hätte sich nie damit abge­funden, in gewisser Weise unter einem deutschen Kaiser zu stehen und in der Souveränetät ein- geschräuü zu fein. Ist doch der deutsche Ge­danke vor der Einigung nirgends mit einem solchem Hasse verfolgt worden, wie in Hannover.

Und diese Politik der Rückkehr zu den Zeiten der Ohnmacht und Zerrissenheit Deutsch­lands vertritt das Organ einer Dynastie, die damals, als dank dieser Zerrissenheit Napoleons I. eiserner Arm über Deutschland lastete, sich als völlig unfähig erwiesen hat, auch nur den leisesten Widerstand zu leisten. Gewiß, auch Preußen hatte damals sein Jena, aber das preußische Heer blutete doch eben im Kampfe gegen den korsischen Eroberer, während man das hannöversche Heer im Jahre 1803 zwang, sich ohne Schwertstreich dem Franzosen gefangen zu geben.

Daß diese Zeiten der Schmach nicht wieder- kehren, dafür sorgt die gegen den Wunsch des WelfenbundeS hergestellte Einigung Deutsch­lands, dafür sorgen auch die von dem größten Staatsmann Deutschlands geschaffenen und heute noch in voller Kraft bestehenden Verhältnisse. Als Bismarck im Jahre 1866 dem besiegten Oesterreich keinen Fußbreit Landes abnahm, die hannoversche Dynastie aber fortjagte und ihr Land annektierte, wußte er, was er tat. Er wußte, daß das Pflichtgefühl der habsburgischen Dynastie die persönliche Empfindlichkeit gegen die Interessen des Landes zurückstellen und des­halb, wenn es diesen Interessen diente, dem Sieger die Hand reichen würde; er wußte aber auch, daß Hochmut und Starrfinn der welfischen Dynastie eine gleiche Unterwerfung des Jch- gesühls unter das Pflichtgefühl ausgeschlossen.

Umschau.

Eine kaiserliche Kundgebung.

Wie Wolffs Büreau aus München erfährt, find zwischen dem Kaiser und dem Prinzregenten von Bayern nachstehende Telegramme ausge­tauscht worden:

Swinemünde, den 10. August. Anden Prinzregenten von Bayern, München. Von Meiner Reise eben heimgekehrt, lese Ich mit tiefster Entrüstung von der Ablehnung der von Dir geforderten Summe für Kunstzwecke. Ich eile, Meiner Empörung Ausdruck zu verleihen über die schnöde Undankbarkeit, welche fich durch diese Handlung kennzeichnet, sowohl gegen das Haus Wittelsbach im allgemeinen, als auch gegen Deine erhabene Person, welche stets als ein Muster der Hebung und Unterstützung der Kunst geglänzt. Zugleich bitte Ich Dich, die

Pedanten, einen Angsthasen; er würde den Kindern eine gute Erziehung geben, und dann basta! Damit müßten fie fich zu helfen wissen, er habe fich auch ohne Vermögen durch­beißen müssen und wolle jetzt nicht an allen Ecken und Enden knausern, um ein paar Groschen für die Kinder zusammenzuscharren, an denen fie doch nichts Rechtes hätten. So gut und liebenswürdig mein Bruder sonst ist, er kann doch so reizbar werden, so heftig, daß ich schon lieber nichts mehr über dies leidige Thema sage. Ich rede natürlich auch zu keinem Menschen darüber, nur zu Jhnm! Sie sind so teil­nehmend und dabei so diskret, da trtt es mir wohl, das Herz einmal auszuschütten."

Tun Sie das jederzeit, Fräulein Käthe, Sie haben auf der ganzen Welt keinen treuer ergebeneren Freund, als mich!"

Ich weiß, ich weiß! Und darum ich ich wollte Sie gern noch etwas fragen, daS heißt, haben Sie noch ein bischen Zeit für mich?"

Für Sie immer! Außerdem ist's ja noch ftüh, also

JaKäthe, die rasch ein paar Kreuz­stiche genäht hatte, ließ die Arbeit finken und sah ihr Gegenüber forschend an.Ich will Sie ftagen: haben Sie in letzter Zeit keine Ver­änderung an meinem Bruder wahrgenommen?"

Warten Sie einmal," Erwin Rothe zog finnend die starken, dunklen Brauen zusammen, wann habe ich denn den Baumeister in letzter Zeit gesehen? Richtig, neulich auf der Straße, wo ich ein Stück Weges mit ihm zusammen ging, dann imRheingau", das ist eine Weinstube und vergangene Woche aus Gesell­schaft bei Stern's"

Wer war dort alles?"

Summe, welche Du benötigst, Dir zur Ver­fügung stellen zu dürfen, damit Du in der Lage seiest, im vollsten Maße die Aufgaben auf dem Gebiete der Kunst, welche Du Dir gesteckt hast, zur Durchführung zu bringen.

Wilhelm."

Sr. Majestät Kaiser Wilhelm, Swinemünde. Es drängt mich, Dir Meinen innigsten Dank für Dein so warmes Interesse an Meinen und Meines Hauses Bestrebungen auf dem Gebiete der Kunst und für Lein so hochherziges An­erbieten auszusprechen. Zugleich freut es Mich, Dir mitteilen zu können, daß durch den Edck- finn eines Meiner Reichsräte, welcher die ab­gelehnte Summe zur Verfügung stellte, Meine Regierung in die Lage versetzt ist, getreu den Traditionen Meines Hauses wie Meines Volkes die Pflege der Kunst als eine Meiner vor­nehmsten Aufgaben unentwegt fördern zu können. Jagdhaus Fischbach, den 11. August.

Luitpold Prinz von Bayern."

Mit Stolz und hoher Befriedigung wird jeder Deutsche von diesem Telegramme unseres Kaisers Kenntnis nehmen, in dem der vornehme, jede kleinliche Nörgelei verachtende Charakter des Kaisers fich ausspricht. Das warme, für die Kunst begeisterte Herz des Monarchen empfindet lebhaft den Schlag, den das bayrische Centrum aus kleinlichen, taktischen Gründen gegen die Kunst geführt hat, und läßt seinen Be­sitzer bezeichnende, kräftige Worte finden! Warum aber dasWölfische Büreau" sich ver­anlaßt gefühlt hat, dieses Privattelegramm Se. Majestät der Oekfentlichkeit zu übergeben und es damit zu einem politischen zu stempeln, wiffen wir nicht. Wir fürchten aber, daß der Veranlasser der Veröffentlichung sowohl unserer Reichsregierung als auch dem Volke damit einen sehr schlechten Dienst erwiesen hat. Bei der heutigen inner- politischen Konstellation ist das Zentrum nun einmal die H a u p t f i g u r auf dem parla­mentarischen Schachbrette, auf dem die Regierung ihre Aufgabe der Sorge für das Wohl und Wehe des Reichs zu lösen hat. Mit gleicher Sorgfalt und mit achtsamer Ausnutzung der Eigenart jeder einzelner Schach­figur muß sie dieselben für ihre Zwecke ge­brauchen, um den Sieg zu erringen. Sie muß über dem Spiele stehen als kühl berechnender Leiter und darf sich nicht durch Gefühle und wären es die er­habensten, zu einem falschen Zuge verleiten lassen. Politik wird nun einmal mit dem Kopfe und nicht mit dem Herzen gemacht! Wir be­fürchten daher, daß die Veröffentlichung jener Depeschen sich als ein neuer Hemmkeil an dem so schon böse verfahrenen Reichswagen erweisen wird!

Na, Sie wissen ja ungefähr, wer dort ver­kehrt, 's war ziemlich der alle Kreis: die Kaufleute, die Großhändler mit ihren Frauen, ein paar Beamtenfamilien, fünf, sechs Offiziere, Frau von Reicher mit ihrer Tochter, die Ge­brüder Hellmann, dann Ihr Bruder--*

Und wie fanden Sie ihn? Me war er?" Ja, wie soll er denn gewesen sein? Soviel ich mich entsinne, so, wie immer . . . vielleicht etwas animierter, fideler noch, als sonst, er ist ja überhaupt ein guter Gesell­schafter er hat sogar getanzt"

Und er tanzte sonst seit Jahren nicht mehr!"

Es war wohl »bloß Quadrille, und eS mag ein Paar gefehlt haben, . . . aber nein, . . . nein! Er hat auch Rundtänze mit- getanzt, und ich dachte noch, warum er daS nicht immer tut, und welch gute Figur er dabei macht. Denken Sie sich denn was Be­sonderes dabei, Fräulein Käthe?"

Sie sah an ihm vorbei und schüttelte lang­sam den Kopf.

Ach ich ich weiß nicht recht!" ent­gegnete fie unsicher.Es ist vielleicht ganz falsch und ganz dumm, was ich mir denke, und darum sag ich es Ihnen auch jetzt noch nicht, --nein, nein, bereden Sie mich nicht, Herr Doktor, ich tue eS ganz bestimmt nicht. Zu raten und zu helfen giebt es dabei nichts; wär es das, ich sagte es Jhnm gleich. Aber so . . er selbst liebt es garnicht, ausgefragt zu werden, und nur er selbst könnte mir sagen, ob lassen wirS lieber! Hermann geht jetzt sehr Vitt aus, und ich weiß nicht immer, wohin, wie gesagt, Fragen find ihm lästig das mag mich auch unruhig stimmen. Ich möchte so ?gern alles mit ihm teilen, meiner Natur ent­spricht das so sehr, aber er mag es nun einmal

Minister von Podbielski und der Mittellandkanal.

DieElbinger Zettung", die fich mit bet Zeit nach Sigl's Vaterland zu frifterm anfängt, setzt ihre börsenliberalen Preßtreibereien fort. Heute erzählt sie wieder eine amüsante Geschichte von Herrn v. Podbielski:Ob Herr v. Podbielski für den Zolltarif Stimmung gemacht hat, wissen wir nicht; das ist jedoch Tatsache, daß der Kanal mit keinem Wott erwähnt worden ist. Herr v. Podbielski hat sogar einen wahren Horror vor allem, was mit der wasserwirtschaftlichen Vor­lage zusammenhängt, und äußerte jüngst, als man fragte, warum er das ihm angetragene Eisenbahnministerium nicht übernommen Haber Ick werde mir doch nich mit dem Lause- kanal vorn Bauch stoßen lassen." De« Laufekanal" dutchzuschen, ist lediglich Aufgab« des Herrn von Budde, den es angesichts der hierzu nottoenbigen Sisyphusarbeit wohl noch manchmal gereuen wird, feine schöne lebens­längliche mit 200000 Mk. pro Jahr dotierte Stellung bei den Löweschen Gewehrfabriken gegen einen karg dotierten preußischen Minister­posten eingetauscht zu haben." So die El­binger Zeitung.

Die Frauen und die nächsten Wahlen.

Auch die Frauen machen, so schreibt der Hann. Cour.", für die nächstjährigen Wahlen bereits mobil, ober man versucht wenigstens, fie mobil zu machen. Der Dorstanb bes Deutschen Vereins für Frauenstimmrecht teilt mit, daß er ein Rundschreiben an feine Mitglieder erlassen hat, in dem er diese daraus aufmerksam macht, daß die Neuwahlen zum deutschen Reichstag nahe bevorstehen. Der Vorstand fordert die Mitglieder auf, fich schon jetzt über die Wahl­verhältnisse an ihrem Ort zu unterrichten, fich mit dem bisherigen Abgeordneten in Verbindung zu setzen, ihn zu befragen, ob er wieder kan­didiert und ob er fich bindend verpflichten will, für die Forderung der Frauenbewegung ober für einen Teil davon tinjutreten; was in diesem Fall zur Unterstützung seiner Wahl geschehen könne? Auch bei den Landtagswahlen, städtischen Wahlen nsw. sollen die Mitglieder Gelegenheit nehmen, dem politischen Einfluß der Frau Boden zu gewinnen. Spezielle Aufforderungen ergingen an die Frauen in Hessen, bei den im Herbst bevorstehenden Landtagswahlen und an die Frauen Frankfurts, bei der demnächstigen Stadt­verordnetenwahl ihren Einfluß geltend zu machen, um die der Frauenbewegung günstig gesinnten Kandidaten burd^ubringen.

Unsere gegenwärtigen und zukünftigen Ab­geordneten werden sich also auf demnächstige

nicht. Und in manchen Dingen, so gern ich mich nach ihm richte, kann ich ihm nicht recht geben, wirklich nicht! Zum Beispiel mit Walterchens Zeichnen! Der Junge findet an keiner anderen Beschäftigung auch nur annähernd so viel Freude und er hat doch offenbar viel Talent"

Aber sehr viel! Für einen so kleinen Kerl leistet er geradezu bewundernswertes; eine Sicherheit in bett Formen, ein Blick, eine Auf­fassung es ist zum Erstaunen!"

Ja, aber mein Bruder will nicht, daß das Kind zeichnet! Will es durchaus nicht! Weil Walterchen in der Schule nicht gerade glänzend vorwätts kommt ich bitte Sie, er ist erst achteinhalb Jahr alt und so viel krank! weil er langsam begreift und Mühe mit dem Lernen hat, so erklärt mein Bruder alles andere für zeitraubende Allotria, die den Jungen un­nütz von feinen Arbeiten abziehen; er meint auch, er habe gar kein besonderes Talent und ich überschätzte das bischen Begabung stark, weil bet Junge nun mal mein Vorzug, mein er­klärter Liebling sei. Unb ich taun hundertmal sagen, daß das Zeichnen für das Kind immer erst eine Belohnung, eine Erholung ist, daß alle Schularbeiten pünktlich zuerst erledigt werden müssen, und baß jeher, ber Walter» chens Zeichnungen gesehen hat, von ganz un­gewöhnlichem Talent spricht, ... es hilft mir alles nichts! Er soll nicht zeichnen, und er bars nicht, und es ist alles Unsinn! Nun nehmen Sie 'mal dem zatten, elenden, kleinen Menschen, der ohnehin schon auf so vieles ver­zichten muß, was andern Knabe» Freude und Genuß ist, sein einziges Ver gnügen, . . . sagen Sie ihm, wenn er sich seine Sächelchen zu- zufammenholt unb fich mit den strahlenden