Sonntagsbeilage: Jllnftrirtes Sonntagsblatt.
Jt'o 194
Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (ercL Bestellgeld).
Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.
Reclamen: die Zeile 25 Pfg.
Marburg
Mittwoch, 13. August 1902.
Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Wend-Ausgabe.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Univerfitäts-Buchdruckers Marburg, Markt 21. — Telephon 56.
37. Jchrq.
Polnisches.
Da8 entschlossene Vorgehen der preußischen Staatsregierung gegen die polnischen Widersacher des Deutschtums hat im Lager der groß- rolnischen Agitation zu allerlei Bewegungen und versuchen geführt, die dahin zielten, die auf die Stärkung des Deutschtums, auf die Erhaltung xnb Ausbreitung deutscher Kultur und Sitte -«rechneten Maßnahmen der staatlichen Behörden gu paralysieren. Die Mehrzahl dieser Bemühungen, wie die kirchliche Feier längst vergessener Gedenktage der polnischen Geschichte, die Erklärung des „polnischen" Adels u. s. w. find wirkungslos verpufft und können auf die dau- rrnde Wirksamkeit keinen Anspruch erheben. Größeren praktischen Erfolg verspricht dagegen das Bestreben, die stärkste und einflußreichste teoffe, über welche die deutschfeindliche Agitation des Polentums verfügt, die großpolnische Presse mit größeren materiellen Mitteln aus- «ustatten und nach dem Grundsätze „durch das Volk für das Volk" unter der polnischsprechenden Bevölkerung Volkstümlichkeit und Einfluß der agitatorischen Tagespresse zu erweitern. Auf welchem Wege dieses Ziel angestrebt wird, zeigt eine Mitteilung der in Oberschlesien erscheinenden „Gazeta Polska", die triumphierend verkündet, daß durch die Ausgabe von Anteilscheinen des Derlagsunternehmens in geringer Höhe Arbeiter, ,Handwerker, Kleingewerbetreibende u. s. w., die dadurch bei gemeinsamen Beratungen zur Abgabe einer Stimme ermächtigt werden, als stille Teilhaber dem Verlagsunternehmen der „Gazeta Polska" gewonnen find und daß „dieser anscheinend geringfügige Vorgang von großer Tragweite für die Entwicklung des Verlags und damit für die Entwicklung der nationalen Sache unter dem Volke sei". Es liegt auf der Hand, daß diese Taktik einmal der finanziellen Lage der polnischen Organe, von denen eine größere Anzahl nur unter schweren Opfern der Agitationsleitung gehalten werden kann, aufhelfen, andererseits aber auch ein Mittel an die Hand geben soll, die Ziele
der großpolnischen Aspirationen unter der Einwohnerschaft der preußischen Ostprovinzen
lebendig zu erhalten und, in Verbindung mit dem materillen Interesse, das Solidaritätsgefühl zwischen den Führern der Agitation und der Bevölkerung zu stärken. Daß diese Absichten und Hoffnungen denen, die die Beteiligung der breiten Maffen an den systematisch gegen das Deutschtum wühlenden Verlagsunternehmungen in die Wege leiteten, tatsächlich vorgeschwebt haben, zeigt die Ausführung des genannten oberschlefischen Blattes, mit der es die Ankündigung der „stillen Teilhaberschaft einiger Dutzend Arbeiter und Handwerker" begleitet: „Den Begüterten gestattet die Furcht vor einem
3 (Nachdruck verboten.)
Die Kinder.
Novelle von Marie Bernhard.
(Fortsetzung.)
„Morgen, Karoline. Alles wohl?"
„Dank' schön, Herr Doktor — ja? Fräulein- chen ist im Wohnzimmer und wird sich sehr freuen."
„Versprechen Sie nur nicht zu viel, Karoline!" Damit klopfte der junge Mann, der Hut und Bücherpacket abgelegt hatte, an die tut rechten Hand befindliche Tür.
„Herein!"
Sehr oft schon hatte er dieses „Herein" gehört, ebenso ost das Bild geschaut, das sich ihm bei seinem Eintrit jetzt bot: das freundliche, hübsch und modern ausgestattete Zimmer mit den schönen, sorgsam gepflegten Blattpflanzen und dort auf ihrem Fensterplatz sie in ihrem dunkelgrünen Wollkleidchen, so schlank, so fein, so anmutig, — der kleine, blond umspielte Kopf reizvoll aus dem weißen Spitzengekräusel am Hals austauchend, die schmalen Hände immer emsig nähend oder strickend, — und diese Augen, die ihn jetzt au8 dem errötenden Gesichtchen anlächelten !
„Guten Tag, Fräulein Käthe!"
„Guten Tag, Herr Doktor! Also Sie kommen noch!"
„Weil Sie mich vor zehn Minuten mit dem Kollegen Wenk vorübergehen sahen!" erwiderte er eifrig und führte die zarte Hand, die sich ihm entgegenstreckte, an die Lippen, mit einem Gemisch von Ehrerbietung und Zärtlichkeit, das ihm sehr gut stand. „Ja, vor dessen neugierigen, zudringlichen Augen wollte ich nicht hier hereinkommen, — nicht mal grüßen hätt'
Fehlschlage nicht, ihr ganzes Vermögen auf eine Karte zu fetzen, dazu kommt die Notwendigkeit, jede felbständige fozia! - nationale Tätigkeit vor den das Polentum hassenden Arbeitergebern geheim zu halten. . . Die nicht große Höhe der Anteilsummen gestattet eS jedem, in die Reihe der Teilhaber der „Gazeta Polska" einzutreten. Das kann jeder ohne Ausnahme um so sicherer tun, als sein Name als Teilhaber niemals zur Kenntnis der Polizei oder des Gerichtes zu fommen braucht oder kommen kann. Alle, denen die Arbeit an der nationalen Bewußtmachung des polnischen Volkes kein leeres Geschwätz ist, alle, welche mit ihren Groschen zum Wohl der nationalen Sache beitragen können, alle laden wir zur Mitbeteiligung ein." Es ist kaum zweifelhaft, daß dieses Vorgehen der „Gazeta Polska" unter der großen Zahl der grvßpolnischen Organe Nachahmung finden und daß dadurch leider die Stellung und Macht der großpolnischen Hetzpresse eine weitere Befestigung und Förderung erhalten wird.
Umschau.
Noch einmal Forchheim-Kulmbach.
Zu den Vorgängen in dem Reichstagswahlkreise Forchheim - Kulmbach bemerkt eine Zentrums-Korrespondenz:
„Wenn der Freisinn den Vorgängen in Kulmbach ohne Widerspruch zusieht oder ihnen gar Beifall zollt, so geschieht das lediglich aus Liebe zu einem Reichstagsmandate. Man kann zwar dies Mandat, wenn man es gewinnen sollte, nicht gegen den „Brotwucher" ausspielen, aber man hat doch ein Mandat mehr. (?) Non ölet! Wie es gewonnen wurde, darauf kommt es nicht an. Wir haben da denselben Fall freisinniger Prinzipienfestigkeit vor uns, wie ihn am Mittwoch der Staatssekretär Graf v. Posadowskh in der Zolltarifkommission erzählte. Personen, die nach außen hin formell ihren freihändlerischen Standpunkt bekunden, setzen, so berichtete er aus seinen Erfahrungen bei der Vorbereitung des Tarifs heraus, dann Himmel und Hölle im Geheimen in Bewegung, um für ihre speziellen Erzeugnisse prohibitive Schutzzölle zu erlangen. Also nach außen hin Feind des „Zollwuchers", im Geheimen der eifrigste Vertreter dieses „Wuchers, wenn man selbst dabei Geschäfte zu machen hofft. Und so in Kulmbach. „Prinzipiell" hetzt man gegen den „Brotwucher" usw., aber wenn man mit der „Wucher"politik ein Mandat ergattern kann, drückt man ein Auge zu. Graf v..Posadows!y meinte, seine Menschenkenntnis sei in den Verhandlungen über den Zolltarif außerordentlich vermehrt worden. Wir können nicht gerade sagen, daß unsere Kenntnis des Freisinns durch
ich sollen. Sie glauben cs nicht, wie er mich wieder ausgefragt hat!"
„Was ist denn da auszufragen? Ueber mich gibt's nicht viel zu berichten!
„Meinen Sie wirklich?"
Seine Augen sahen tief in ihre hinein, er wollte nochmals nach ihrer Hand greifen.
„Setzen Sie sich doch, bitte!" sagte sie hastig.
Er zog feinen Stuhl so nahe wie möglich zu dem ihrigen heran.
„Und wegen dieses faden Menschen hab' ich Ihnen nicht die Veilchen und Schneeglöckchen bringen können, die ich Ihnen zugedacht hatte! Gärtner Wöde hatte so wundervolle im Schaufenster, wie für Sie ertra bestellt, —- ich mußte gleich an Sie denken!"
„Ach, das ist ja garnicht nötig!" fiel fie lebhaft ein. „Ich weiß auch ohne" — sie stockte errötend und griff schnell nach ihrem Nähzeug.
„Was wiffen Sie auch ohne?" fragte er sehr sanft und eindringlich.
„Ich weiß auch ohne Ihre Veilchen und Schneeglöckchen, daß wir bald Frühling bekommen!" vollendete fie tapfer, mit einem schelmischen Aufblick.
„Ach so! Das war nicht hübsch von Ihnen, Fräulein Käte! Einen so um eine Freude zu bringen!"
„Welche Freude denn, Herr Doftor?"
„Tun Sie nur nicht so, Sie wissen recht gut! Sehen Sie mich einmal an."
Das kann ich nicht, ich muß sehr fleißig sein!"
„An diesem hellen Stück Zeug da mit der roten Stickerei? Das sieht doch schon ganz nach Sommer aus, und der ist noch weit!"
die Kulmbacher Vorgänge vermehrt worden sei; wir haben nie gezweifelt, daß ihm ein Mandat über alles gehe, wie wir auch nicht gezweifelt haben, daß viele Freifinnige heimliche Freunde des Zollschutzes sind, wenn ihr Jntereffe in Frage kommt. Darum geben wir auch auf die freisinnige „Bekehrung" nichts. Aber daß die Freisinnigen sich so „selbstlos" ins eigene Fleisch schneiden und sich die Aktion im Reichstage erschweren, freut uns doch."
Ein Blick durch die liberale Parteibrille.
, In den neuen Vorschriften über die Betriebsverwaltung der Truppenküchen wird bestimmt, daß zur Bereitung der Kost für die Truppen nur Kuhbutter, keine Kunstbutter verwendet werden darf. Der Schinken darf nur von im Jnlande geschlachteten Tieren stammen, amerikanisches Schmalz und ausländische Konserven zu verwenden, ist verboten. — Der liberale „Hann. Cour." nennt diese Vorschrift eine „bemerkenswerte" Rücksicht auf die Landwirtschaft! Wir meinen dagegen, daß es eine selbstverständliche Pflicht unserer Militärbehörden ist, unsere Soldaten nicht mit Oelpräparaten und fremdem konserviertemFleisch zu füttern, das, wie aus dem kubanischen Kriege bekannt, so schlecht ist, daß unter den amerikanischen Truppen infolge dieser „Nahrungsmittel" sehr ernste Epidemie e n ausbrachen, die zahlreiche Todesfälle im Gefolge hatten. Seitdem ist der Gebrauch amerikanischer Konserven selbst bei der dortigen Armee auf das Mindest- maß, für den Kriegsfall, eingeschränkt worden, und es wäre doch mehr wie seltsam, wenn nun bei uns in Deutschland diese zweifelhaften Präparate als Nahrungsmittel Verwendung finden sollten! ;
Der Stand der Zolltarifverhandlungen.
Unter dieser Ueberschrist führt die „Kreuz- Zeituqg" aus, daß nicht die Bekämpfung der g e gne rischen VerschlepPu ngspolitik, die jüngst der Sozialdemokrat von Vollmar in München angekündigt hat, die Hauptaufgabe der tariffreundlichen Kommissionsmehrheit in der bevorstehenden zweiten Beratung fein dürfe, sondern die Herbeiführung einer Verständigung über die bisher noch unentschiedenen, wichtigsten Punkte der Zolltarifvor- lage. Sie fährt dann wörtlich fort: „Für den weiteren Fortgang der Zolltarifreform wird der Umstand wesentlich ins Gewicht fallen, wieweit die Verbündeten Regierungen zur Herbeiführung einer Verständigung mitzuwirken bereit sein werden. Es wird zu erwarten sein, daß
„Man muß aber beizeiten Vorsorgen!" „Wird das eine Bluse für Sie?" „Bewahre! Mit meiner Garderobe hat's noch Zeit!
Dies soll ein Neffelkleid für meine kleine Nichte werden!"
„Damit der kleine Fratz noch eitler wird, als er ohnehin ist!"
„Sie muß doch Sommeranzüge haben! Sie sind nie sehr gut auf Liddy zu sprechen" —
„Nein, ich hab' nicht sehr viel für fie übrig, der Junge ist mir lieber ... und Ihnen auch, gestehen Sie's nur ehrlich ein!"
Ihre großen grauen Augen, so reizvoll schwarz umsäumt von Brauen und Wimpern, gaben ihm zustimmende Antwort, ehe noch die Lippen es taten.
„Das wiffen Sie ja,--und daß ich
mir ost Dorwürfe darüber mache . . . aber ich kann nicht anders. Natürlich hab' ich auch Liddy lieb, sehr lieb sogar, aber der Junge — mag auch sein, weil er soviel krank ist, weil ich soviel an ihm zu pflegen und zu trösten habe" —
„Wie geht es ihm denn jetzt?"
„Ach, immer nicht besonders. Heute früh sah er wieder so blaß aus, hatte auch ein bischen Fieber und klagte über Unbehagen, hat wieder beinahe nichts zum Kaffee gegeffen; ich hätt' ihn gern zu Hause behalten, aber dann sagt mein Bruder gleich wieder, ich verweichliche und verwöhne ihm den Jungen, und er will keine solch' elende Treibhauspflanze haben. Davor fürchte ich mich, und darum redete ich Walterchen zu, in die Schule zu gehen, und er that es. Ich mag schon mit Hermann nie darüber sprechen, wenn dem Amgen etwas
ebenso wie die einzelnen Fraktion«, oder docl mindestens Ausschüffe derselben, nach Abschluß der ersten KommisfionSlesung über die endgültige Fassung der Vorlage in der Kommission sich schlüssig machen müssen, auch der Bundesrat feine bisherige Stellungnahme zu streitige« Punkten noch einmal revidiren wird. Die „Kölnische Volkszeftung" meint, in Bezug auf die Verständigung mit der Regierung, ohne die doch alle Verständigung zwischen den Parteien wertlos bleibe, sei fie nicht gerade vertrauensselig. Im großen und ganzen ist doch aber das Entgegenkommen, welches von den verbündeten Regierungen erwartet wird, und ohne welches daS Zustandekommen des großen, mühselig vorbereiteten Re- formwerkes schwer gefährdet würde, kein so ungeheures, als daß es nicht unbedenklich geleistet werden könnte. Das „Brotwucher'-Geschrei, durch welches anscheinend ein Teil der verbündeten Regierungen anfänglich eingeschüchtert worden ist, hat, wie gerade in Süddeutschland sich zeigt, seine Zugkraft eingebüßt; von „exorbitanten" Forderungen der „Schutzzöllner" irgendwelcher Richtung kann auch nicht mehr gesprochen werden. Ist also auf allen Seiten — auch im Bundesrate — der feste Wille vorhanden, die Zolltarifvorlage rechtzeitig zu stände zu bringen, so wird es nicht zu den Unmöglichkeiten gehören, die noch bestehenden Schwierigkeiten zu überwinden und ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen."
Die Renten für Arbeiter.
Wie aus dem neuesten Ausweise des Reichs» Versicherungsamtes über die Entwickelung der auf Grund des JnvalidenverficherungsgesetzeS gezahlten Renten hervorgeht, liefen von diesen Renten am 1. Juli d. I. nicht weniger als 718370. Davon waren 534 000. Invalidenrenten. Diese Rentenart erfährt noch immer ganz beträchtliche Steigerungen. Im letzten Vierteljahr betrug ihre Zunahme nicht weniger als rund 25 000. Es ist selbstverständlich, daß bei einer solchen Zunahme auch der vom Reiche zu leistende Zuschuß eine entsprechende Erhöhung im Etat erfahren muß. Die Altersrenten, von denen am 1. Juli d. I. rund 174 000 liefen, nehmen an Zahl noch immer etwas ab, jedoch läßt der jetzige Umfang der Abnahme darauf schließen, daß das Beharrungsstadium nicht mehr lange auf sich wird warten laffen. Jedenfalls ist nicht daran zu denken, daß die Abnahme in der Altersrentenzahl auch nur eine« in Betracht kommenden Teil der Zunahme bei den Jnvalidftätsrenten ausgleichen wird. Die neueste Reutenart, die seit dem 1. Januar 1900 bewilligt wird, ist die der Krankenrenten. Von ihnen liefen am 1. Juli d. I. rund 10 400. Sie steigen an Zahl recht langsam, weil der
fehlt; Temperatur messe ich immer heimlich, und wie ost mach' ich ihm einen kalten Umschlag, oder geb' ihm Thee zu trinken, ohne daß sein Vater es weiß. Hermann ärgert sich, daß das Kind so scheu und verschlossen ist und gar kein rechtes Zutrauen zu ihm hat, aber wie soll es das anfangen? Immer bekommt efi Vorwürfe zu hören, ein richtiger Junge dürfe nicht ewig klagen und kränkeln, auS ihm würde nie ein tüchtiger Mann werden, und er solle sich seine Schwester Liddy zum Beispiel nehmen! Ja, lieber Gott, — Liddy! Die hat leicht lustig und fidel sein! Kerngesund, sehr hübsch, gut begabt, von aller West bevorzugt und verwöhnt, ihres Vaters ausgesprochener Liebling, was müßte das schon für ein Kind sein, das dabei unliebenswürdig wäre!"
Die feinen Hände waren während der eifrigen Rede nicht untätig gewesen, höchstens hatten fie die Nadel etwas langsamer geführt. Erwin Rothe sah andächtig auf diese weißen, schmalen Fingerchen und steckte im Geist an den Goldfinger der Linken einen breiten goldenen Der- lobungSring. Nur erst die Anstellung haben! Hol' dann alle Kollegen der Welt mit ihre» Warnungen der Kuckuck! Seine Augen hoben sich langsam zu dem zierlichen Profil, den sanften blaßroten Lippen, den breiten Lidern, die ihm leider die Augen versteckten. Leidenschaftlich liebte er diese Augen mit ihrer seinen perlgrauen Farbe und dem offenen, reinen Blich in dem doch soviel stille Festigkeit zu lesen war.
„Bei Ihnen dreht fich doch auch alles um diese Kinder!" fuhr es ihm in seiner verliebten Selbstsucht beinahe ärgerlich heraus.
(Fortsetzung folgt.)