mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilage: Jllnftrirtes Sonn-tagsblatt.
JK 181
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Marburg
Domerstag, 31. Juli 1902.
Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Wend-Ausgabe.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universität-»Buchdrucker« Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
37. Zchrg.
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für die Monate August u. September auf die
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Der Kulturkampf in Frankreich.
Der Kampf um die Schule nimmt in Frankreich, insbesondere im Herzen de8 Landes, in Paris, immer schärfere Formen an. Waldeck- Rousseau hat die Kämpfe und Schwierigkeiten wohl vorausgesehen, die sich der Durchführung dieses Kampfes entgegenstellen würden. Er begnügte sich mit dem Erlaß des Gesetzes, das die Ordensschulen beseitigen und die allgemeine Staatsschnle einführen will, überließ die Ausführung aber in tapferer Vorsicht seinem Nachfolger, Herrn Combes, der als Präsident der Senatskommisfion an der Fassung des Gesetzes hervorragenden Anteil genommen hat. Combes führt das Gesetz in einer Weise durch, die allerdings als rücksichtslos und brutal gelten muß. Man mag über die Frage denken wie man will, man mag die Kongregationsschulen für notwendig halten oder nicht, die verletzende Art aber, mit der der Ministerpräsident Combes vorgeht, muß befremden, sie läßt keinen Zweifel darüber, daß es der Regierung nur um Anwendung vou Gewaltmitteln zu tun ist. Anderenfalls hätte Minister Combes es ja nicht nötig gehabt, sich so zu beeilen. In wenigen Tagen beginnen in Frankreich die großen, mehr als zwei Monate dauernden Schulferien. Wenn es dem Minister Combes darum zu tun gewesen wäre, das Gesetz in schonender Form durchzuführen, hätte er ja nur den Eintritt der Ferien abzuwarten brauchen. Die Ausführung des Gesetzes hätte sich dann ohne großes Aufsehen, ohne jene Gewaltmittel ermöglichen lassen, die zur Zeit so viel Erbitterung erzeugen. Statt besten greift er in das Getriebe des Schulwesens ein, in einer Zeit, wo die feierlichen Preisverteilungen stattfinden sollen. Mit einem Federzuge schließt er 2700 Schulen und setzt 150 000 Schüler auf die Straße. Ein solches Vorgehen ist nicht geeignet, die erregten Gemüter zu versöhnen, es muß eine tiefe Er- bitteruug Hervorrufen, und daS Herr Combes dies aus Gefälligkeit für den atheistischen Radikalismus tut, vermag die Mehrheit des französischen Volkes nicht mit seinem Vorgehen auszusöhnen.
76 Nachdruck verboten)
Eine Geldheirat.
Roman von L. Haid heim.
(Fortsetzung.)
„Von wem weißt Du das?"' fragte Ma, ebenfalls weinend um dies zerstörte Glück, das doch nur ein halbes gewesen.
Leontine erschrak, sah Ma zögernd an und bekannte dann: „Fritz war hier — er hatte Hans und Hilde erst vor zwei Wochen besucht und konnte nicht oft genug sagen, wie viel bester Hilde ihm jetzt in ihrer Demut und Zartheit gefallen, als in ihrer Mädchenzeit.'
Leontine hatte in fliegender Eile weiter ge- ßhen, Ulla hörte und dachte nichts, als: war hier.
Man vermied allerseits sorglich, sie an ihn zu erinnern; vielleicht ahnten die Freunde, daß sie jene Trennung noch immer nicht überwunden; Wildling hätte aber nicht so ganz und gar Soldat sein und den brennenden Ehrgeiz haben wüsten, besonders tüchtiges zu leisten, wenn er diese Trennung nicht noch heute als daS einzig Vernünftige, was Ulla tun konnte, betrachtet Hütte. Man lobte ihre Entschloflenheit und billigte sie von Herzen, aber — man ließ sie eben leiden, was gelitten sein mußte.
Das kam ihr gerade jetzt wieder so recht zum Bewußtsein, als Leontine sie zärtlich küßte und ihr so gern Teilnahme ausgesprochen hätte, die sie doch all diese Jahre hindurch entschieden abgelehnt.
So widerspruchsvoll war jetzt ihr ganzes Sein. Die eigene Natur wollte ihr Recht und pe hatte doch als erstes Gebot die Selbftlofig-
Auch die Tieferblickenden unter den Radikalen verraten angesichts der augenblicklichen Lage ein gewiffes Unbehagen. Sie sprechen eS unumwunden aus, daß diese Polizeimaßregeln gegenüber der Geistlichkeit einen unangenehmen Beigeschmack hätten. Andere Blätter ärgern sich darüber, daß die Betroffenen keinen energischeren Widerstand geleistet hätten — wirkliche Ausschreitungen hätten hinterher ja die drakonischesten Maßregeln gerechtfertigt, find aber nirgends vorgekommen. Die meisten Hauptführer der extremen Parteien aber schweigen, so z. B. Jaurös, der seine Ansicht über das Vorgehen der Regierung bisher für sich behält.
Die wichtigste Frage ist nun die, waS in Zukunst auS den Kindern werden soll, die auf so plötzliche Weise auS den Schulen entfernt worden find, da in Frankreich die allgemeine Schulpflicht besteht. Der Mangel an Unterrichtsgelegenheit war sesther in Frankreich schon so groß, daß beispielsweise in Paris etwa 1000 schulpflichtige Kinder beim letzten Termin zurückgewiesen werden mußten, weil es an Raum in den Schulen fehlte. Wie will der Staat es anfangen, die vielen Hunderte der geschloffenen Schulen bis nach Ablaus der Ferien zu ersetzen? Daß die Laienschulen sür die Zahl der schulpflichtigen Kinder lange nicht hinreichen, giebt jedermann zu. Aber die echten Radikalen gehen eben von dem Grundsätze aus, daß es bester ist, wenn die Kinder überhaupt nicht lesen und schreiben lernen, als wenn sie bei der Gelegenheit des Schulbesuches etwas von den „giftigen" Lehren des Christentums mit abbekommen. Man hat die Kirche immer als die Feindin der Volksbildung hingestellt, sollte nun zur Abwechselung einmal der Radikalismus diese Rolle übernehmen und dafür Sorge tragen, daß die Zahl der Analphabeten, die in Frankreich jetzt schon beschämend groß ist, noch weiter zunimmt. Henri Rochefort würde daraus sicher den Schluß ziehen, daß Herr CombeS noch immer, wie weiland als Abt im Ordenskleide, ein Agent kirchlicher Finsternis fei, der der Reaktion unter der radikalen Maste die besten Dienste leistet.
Umschau.
Eine Ehrung für die zwei größten Paladine Kaiser Wilhelms I.
Im Reichstage find heute zwei prachtvolle Bildwerke zur Ausstellung gekommen: zwei Hermen von Bismarck und Moltke aus karrarischem Marmor, jene im Vorsaale zu den Bundesratzimmern, diese im Vorsaale der Präfidal- zimmer, und zwar im Mittelraume der südlich beziehungsweise nördlich diese Hallen abschließenden Säulen. Die von ProfefforMemann in einfachster Dornehmhest ausgestatteten, 2,30 Meter hohen monolitischen Stelen, aus einem nur mit
keü gelernt und erkannt. Aber wie schwer war es, das Rechte zu tun! Innerlich völlig zerfahren ging sie von Leontine, der sie hätte grollen mögen, daß sie Fritz sehen, ihn empfangen konnte.
Sie stieg in die erste beste Straßenbahn, die nach den Vororten ging und sah nicht einmal nach, tyohin dieselbe fuhr. Und dann wurde ihr ganz schlecht zwischen all den fremden Menschen, die durcheinander redeten; selbst der Ton ihrer Stimmen reizte ihre Nerven. Weit draußen, irgendwo in der Nähe des Tiergartens, verließ sie den Wagen und atmete hoch aus, als sie sich ganz allein, ziemlich entfernt vom Verkehr, sand, wo junge Parkanlagen zwischen allerlei im Bau befindlichen Häusern und sonst nichts sie umgab.
Einsamkeit! Stille! Welcher Segen! Am liebsten hätte sie auch das ferne Hämmern und die Rufe der Bauarbeiter entbehrt.
„Ich muß mich zusammennehmen! ES ist ein elendes, schwächliches Versinken in nutzlosem Jammer! Hätte er mich nur nicht so erschrocken und unglücklich angesehen, damals! Und er hatte aber Anita am Arm!" sagte sie sich. Wie seltsam! Und eS lag doch Liebe in seinem Blick!
Lange ging sie auf ganz einsamen Wegen umher, sah kaum ihre Umgebung und hing nur ihren Gedanken nach. „TäusHe sie sich über jenen Blick?"
Es war ein schöner Abend der letzten Augusttage — hier und da färbte sich schon der Wald. Jetzt wurde es lebhafter aus den Wegen, heimkehrende Arbeiter begegneten ihr in Scharen und wunderten sich über die einsame vornehm aussehende Dame. Aber niemand sprach sie au, kein roher Anruf, kein frecher Blick er-
mäandrischen Linien geschmückten Sockel herauswachsend, tragen vorn nur einen Lorbeerzweig; die Büsten, deren Lebenswahrheit überraschend ist und den, der die großen Männer im Leben gekannt, tief berührt, find gegen die Säule durch Lorbeerkränze umrahmt. Die Brust des Reichskanzlers schmückt der Küraß, daS Haupt ist unbedeckt; ' ebenso auch bei der Büste Moltkes, deffen Hals das Großkreuz des Eisernen KreuzeS ziert.
Großpolnisches.
„Wer heute oder morgen nach Posen kommt, kann irrtümlicherweise glauben, daß Posen eine deutsche Stadt sei", so schreibt der „Goniec Wielkopolski" anläßlich des dort abgehaltenen deutschen Sängerfestes und fügt triumphierend hinzu: „Durch die Veranstaltung deutscher Versammlungen in Posen kann ihm das Aussehen einer deutschen Stadt gegeben werden. Posen wird jedoch in seiner Mehrheit nach wie vor eine polnische Stadt bleiben". Gewiß wird diese Aeußerung selbst der polnischsprechenden Bevölkerung der preußischen Provinziwlhauptstadt Posen belanglos und mit Rücksicht auf die tatsächliche politische Lage sinnlos erscheinen. Mer diese Sprache der großpolnischen Preffe — denn solche Ausführungen stehen keineswegs vereinzelt da — zeigt doch, bis zu welchem Maße der antideutsche Charakter der großpolnischen Agitation vorgeschritten und ausgebildet ist. Dieselbe Presse, die auf diese Weise den Gedanken einer LoSreißung der preußischen Ostprovinzen lebendig zu erhalten sucht, ist gegenwärtig eifrig an der Arbeit, um bei dem bevorstehenden Kaiserbesuche in Posen die Unzufriedenheit und die zielbewußte Opposition der polnisch-sprechenden Elemente zum Ausdruck zu bringen. Nicht genug, daß der Entschluß, der polnischen Adelsfamilien, den Posener Kaisertagen ostentativ fern zu bleiben, mit Jubel begrüßt und als ein bewundernswertesZeichen des polnischenNational- stolzes gefeiert wird, wird auch eifrig an der Aufhetzung der breiten Volksmassen gearbeitet und den „Polen" empfohlen, „sich von der Heerschau über den Posener Hakatismus vollständig zurückzuziehen." Mögen sie sich an diesem Tage zu Hause einschließen und die Fenster verhängen, damit der Herrscher Deutschlands auch nicht ein polnisches Antlitz sehe."
Die überseeische Auswanderung aus Deutschland
die im letzten Jahre bedeutend zugenommen hat, ist im Gesamtverlaufe der letzten zwanzig Jahre gewaltig zurückgegangen. Während im Jahre 1882 noch 203 585 Personen oder 4,45 vom Tausend der Bevölkerung auswanderten, betrug 1901 die Auswanderungsziffer nur 22 073 — 0,39 vom Tausend der Bevölkerung. Dabei war der Rückgang, wenn
schreckte sie. Die Leute sahen ihr offenbar an, daß sie traurig war, und sie wußten oder ahnten, was es heißt, mühselig und beladen sein.
Plötzlich kam ein Offizier dicht an ihr vorübergeritten ; sie hatte ihn nicht einmal kommen gehört; fie erschrak nun vor dem Schnauben des Pferdes und fuhr aus ihrem Sinnen auf.
Er sah fie mit gespanntem Blick an. Fritz! Er, an den fie eben so ausschließlich gedacht! Ihr wankten die Knie.
Etwa zehn Schritt ritt er noch weiter, sein Bursche hinter ihm. Dann hielt er an, sprang vom Pferde und warf dem Burschen die Zügel zu.
Ulla lehnte an einer alten Birke; das Herz schlug ihr zum Zerspringen, es wurde ihr dunkel vor den Augen. Aber nur sekundenlang. Dann fühlte fie, wie er ihre beiden Hände erfaßte.
„Habe ich Dich so erschreckt, Ulla?" fragte er sanft und traurig. „Ich sehnte mich so, Dich wieder zu sehen!"
Und dabei blickte er ihr in die Augen. Das war der liebe, wohlbekannte Blick, dieselbe Stimme, die sie so oft im Traume hörte und in Wirklichkeit so lange, lange nicht vernommen hatte.
Eine wahnfinnige Freude erstickte fie fast und zugleich kam ihr der Gedanke: „Laß ihn nur nicht merken, wie töricht Du bist!"
„Ulla! Ist es denn so schlimm und taktlos, daß ich Dich anspreche? Wrr haben uns doch nicht als Feinde getrennt — wir- hatten uns ja so lieb — es war ja nur unsere Armut und — daß Du vernünftig einsahest — ich nicht — damals — Ulla —!"
„Damals!" Dies eine Wort fteHte für fie die Situation fest.
„Aber Du bist jetzt glücklich! Du bist so
man von einigen Schwankungen, welche die einzelnen Jahre aufweisen, absieht, ziemlich regelmäßig. In den fünf Jahren 1882/86 wanderten 719610 Personen aus Deutschland aus, in den folgenden fünf Jahren 1887/91 waren es nur noch 522000, in den fünf Jahren 1892/96 316302 und in den letzten fünf Jahren 1897/1901 nur 115557 Personen, also von Jahrfünft zu Jahrfünft eine Mnahme von 200000 Personen. DaS Jahr 1901 weist die bis jetzt geringste Auswandererziffer auf, 1902 dagegen wieder eine größere. Der Hauptstrom der Auswanderer geht nach wie vor nach den Ver. Staaten, wohin im Jahre 1901 aus Deutschland 19516 Personen auswanderten gegen 189 373 i. 1.1882. Im Jahre 1898 war die deutsche Auswanderung nach den Vereinigten Staaten am geringsten, fie bezifferte fich damals auf 17 272 Personen. Wenn seitdem wieder eine Zunahme stattgefunden hat, so ist diese doch ganz geringfügig, zumal wenn man berücksichtigt, daß inzwischen die Auswanderung aus anderen europäischen Ländern nach der Union sehr stark gewachsen ist. Nach der amerikanischen Statistik wanderten im Fiskaljahr 1896/97 230000 Europäer in die Vereinigten Staaten ein; im Jahre 1900/01 stieg die Zahl auf 488000 und 1901/02 sogar auf 623000. An dieser letzteren Zahl waren Italien mit 134000, Oesterreich - Ungarn mit 113 000, Rußland mit 85000, Schweden-Norwegen mit 47 000, England mit 46 000 beteiligt. Deutschland bleibt somit hinter allen diesen Staaten bedeutend zurück. Von den im Jahre 1901 aus Deutschland Ausgewanderten gingen 16 467 über deutsche Häfen. Auswanderer auS anderen europäischen Staaten wurden dagegen 166 626 über deutsche Häfen befördert; von diesen gingen 147972 (wovon 101845 aus Oesterreich-Ungarn und 44 714 aus Rußland kamen) nach den Vereinigten Staaten. Nächst den Vereinigten Staaten war in den letzten Jahren Brasilien das Hauptziel der deutschen Auswanderung. ___
Arbeitsnachweis für entlassene Mannschaften.
Die offiziöse berliner Korrespondenz meldet: Die Erfahrungen des Vorjahres lassen es wünschenswert erscheinen, daß für die in diesem Jahre aus Ostafien zurückkehrenden und zur Entlassung kommenden Mannschaften der Besatzungsbrigade an den Auflösungsorten ein Arbeitsnachweis eingerichtet wird, um den Mannschaften, die wegen der großen Entfernung zwischen Ostafien und der Heimat und des dadurch erschwerten Schriftverkehrs nicht selbst für fich sorgen tonnen, das Auffinden von Arbeitsgelegenheit zu erleichtern. Insbesondere erscheint dies sehr erwünscht sür den erst im Oktober, also nach dem allgemeinen Entlassungs
schnell avanciert —" sagte fie und aus ihrer Stimme klang ihm doch die alte Liebe entgegen.
„Glücklich, Ulla? Wer darf das fordern oder erwarten? Wer ist überhaupt glücklich?"
Plötzlich bemerkte fie den Trauerflor a« seinem Arm.
„Und das Glück erzwingen wollen — das macht auch nicht glücklich! Die arme Hilde!" sagte fie mit traurigem Blick.
„Du weißt es also schon? O, es ist herzzerreißend. Ihr Leben war eine Kette von Entbehrungen und Leid für beide und jetzt — jetzt hätten sie glücklich sein können! Hans hat so glückselig neben ihrem Bett gesessen und zärtlich mit ihr geplaudert — auf einmal sieht er, daß fie matt scheint, er legt ihr liebevoll die Hand auf den Mund, fie küßt noch seine Hand innig und lächelt ihn glücklich an, schließt die Augen und schläft ein. Und er sieht fie ',o herzlich an und denkt: Du hast so viel um mich gelitten, jetzt sollst Du auch endlich noch cilücklich werden! Aber plötzlich scheint es ihm, als sei fie furchtbar blaß geworden; er ruft die Pflegerin — die schreit auf — und da fieht er es dann — fie ist tot — ganz sanft und schmerzlos gestorben! — Die Mutter ist bei ihm, ist sofort hingefahren, aber der Papa liegt zu Hause auch krank — und Hans — was soll aus dem Unglücklichen werden?"
„Lebt das Kind?" fragte Ulla.
„Ja? Was soll der Aermste nun anfangen? Und wie soll er den Verlust ertragen? Seine ganze Seele hing an Hilde. Ich habe ihm alles verziehen, Ulla, er hat schwer gebüßt! Und eigentlich liegt doch in einer solchen wahren, alles daran setzenden Liebe eine gewisse Berechtigung." (Fortsetzung folgt.)