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37, Jahrq.

' Machdruck verboteru)

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Die ReichsauSkunftSstelle für Aus­wanderer

hat ihren Geschäftsbericht für daS zwefte Quartal 1902 erstattet. Wie notwendig die Schaffung der Auskunstsstelle war, beweist die große Zahl der eingelaufenen Anfragen auch in dem abgelaufenen Quartal. Nicht weniger als 497 aus dem Königreich Preußen, 360 auS den anderen deutschen Staaten und 51 auS dem Auslande waren zu beantworten. Unter den auswanderungslustigen Elementen waren junge Kaufleute am stärksten vertreten, danach Hand­werke^ und Landwirte. Die Anstagen bezogen - sich in 642 Fällen auf unsere Schutzgebiete, in 200 Fällen auf Amerika, 97 auf das nicht­deutsche Afrika, 16 auf Asien, 17 auf Australien, 10 auf das europäische Ausland und 102 auf das Ausland überhaupt. Die große Zahl der mündlichen Auskünfte, sowie der umfangreiche schriftliche Verkehr der Auskunftsstelle erhöhten die Arbeitsleistung derselben noch wesentlich.

Jntriguen gegen den Dreibund.

Zu der aus der wienerNeuen Freien Presse" in deutsche Blätter übergegangenen Meldung, daß auf Wunsch Italiens aus dem jetzt erneuerten Dreibundvertrag auch die früher bestandene Verpflichtung Italiens gestrichen worden sei, im Falle eines Krieges zwischen Oesterreich und Rußland ein Armeekorps durch Ungarn an die rumänische Grenze zu senden, das im Verein mit den österreichischen und rumänischen Truppen unter dem Oberbefehl des Königs Carol von Ru­mänien (!) in Beßarabien (Rußland) ein­fallen sollte, bemertt dieNational-Zeitung":

Wir haben wiederhoü festgestellt, daß der Dreibundsvertrag auch in der früheren Faffung keinerlei spezielle militärische Verabredungen enthielt; solche konnten somit auch bei der Er­neuerung nicht aus ihm gestrichen werden. Ob zeitweilig, ähnlich wie die frühere Verabredung über die Verwendung italienischer Truppen an der deutsch-französischen Grenze, auch eine be­sondere Verabredung über die eventuelle Ent­sendung italienischer Truppen nach Ungarn militärischerfeits zwischen Wien und Rom ge­troffen war, ist nicht bekannt; in der obigen Form klingt die Mitteilung von einer solchen Verabredung jedenfalls sehr abenteuerlich."

In einem offiziösen Artikel bemerkt zu obiger Nachricht dieKöln. Ztg.", daß alle diese Meldungen über gestrichene Artikel im Drei- bundvertrage von gewisser Seite ausgehen, die die Erneuerung des Dreibundes mit mißgünstigen Augen ansehen und gar zu gerne dem Dreibund noch nachträglich ein Bein stellen möchten.

Der Saatenstand im deutschen Reiche.

Nach demReichsanzeiger" betrug der Saatenbestand im deutschem Reiche Mitte Juli 1902, wenn eins sehr gut, zwei gut, drei mittel, vier gering ist: Winterweizen 2.2, Sommerweizen 2.4, Winterspelz 1.9, Winter­roggen 2.3, Sommerroggen 2.4, Sommergerste 2.3, Hafer 2.6, Kartoffeln 2.6, Klee 2.5, Luzerne 2.7, Wiesen 2.4. Die entsprechenden Ziffern für Mitte Juli des Vorjahres waren: 3.5, 2.8, 2.6, 2.9, 2.7, 2.6, 2.9, 2.5, 3.5, 3.2, 3.0. Dazu bemertt det Reichsanzeiger noch : Von Mitte Juni bis Mitte

hältniffe in Deutschland trotz der schweren Er­schütterungen nicht so verhältnismäßig günstig bei einem Teile unserer Bevölkerung haben ge­stalten können, wie eL vielfach der Fall ist, es würde garnicht das kulturelle Leben die Blüten haben treiben können, die es denn doch glück­licherweise in Deutschland zeigt. Die Gestaltung der inneren Struktur eines Staatsbaues ist der Maßstab für die Güte seiner auswärtigen Politik. Bloße Behauptungen von dem Sinken des Ansehens Deutschlands im Auslände haben gar keinen Wert; wie will man diese Be­hauptungen beweisen? Doch nicht etwa dadurch, daß man unseren Staatsmännern rät, hinzu­horchen, wie hinter ihrem Rücken im Auslande gesprochen wird. Du lieber Himmel, im Aus­lande wird natürlich ebenso geklascht, wie im Jn- lande. Nein, der Deutsche soll sich durch diese Preßerörterungen der sauren Gurkenzeit die Freude an seinem schönen, großen Vaterlande und deflen Kulturerrungenschasten nicht rauben lasten. Solange es im Innern gut ausfieht, ist die auswärtige Polittk gut geleitet. Daran ändern Kannegießereien nicht das Mindeste.

dem Fritz genug gewesen! Aber es ist eben in der Welt alles verkehrt! Ich hätte einen Sohn wie Fritz haben sollen dann waren wir alle glücklicher."

Am Abend desselben Tages erhielt Burg­hausen in derselben Sache einen anderen Besuch, der ihm tiefste Unruhe brachte. Es war Wolzins langjähriger, bewährter Rechtsbeistand, derselbe, der bisher ohne großen Erfolg versucht hatte, der Verläumder habhaft zu werden und sie zur Bestrafung zu bringen.

Heute handelte es fich nicht wehr um Klatsch und Gerede.

Er muß sofort zurückkommen, sofort!" sagte Doktor Mattini.Der Verlust des Geldes ist immerhin eher zu ertragen, als der der Ehre und des Kredits eines hochachtbaren Mannes. Ich weiß, man hat schon Zweifel gehegt betreffs der Angabe, Wolzin sei nach Rußland gereist; mau hat dieselben aber an­gesichts seiner vielen Depeschen von dorther fallen lassen. Es ist auch möglich, daß man fich von hier aus amtlich nach ihm erkundigt."

Und um was handelt es fich?"

Um Unterschleife'

Aber das ist ja Blödfinn!" fuhr Burg­hausen auf.

Alles schon dagewesen! Sie und ich und noch andere glauben nicht daran; das sensations­lüsterne Publikum wittert aber einen hoch- intereffanten Fall und die politischen Gegner Wolzins schmunzeln, denn für die Herbstwahlen ist er jetzt einfach abgetan. Sein Kreis kann ibn auch schon formell nicht wühlen, wegen der Untersuchung, die bis dahin nicht erledigt sein wird."

Das Hamburger Schiffsunglück.

Einhundertzwölf Tote hat eine einzige grauenvolle Nacht auf der Elbe gefordert, die Zählung der Toten scheint jetzt zu Ende zu sein. Unnennbarer Jammer ist über die Bevölkerung der Hamburger Vorstadt Eilbeck gekommen, dort (siebt eS fast kein HauS, in das nicht tiefe Trauer über den Verlust eines Familiengliedes eingekehrt ist. Ganze Wohnungen stehen leer, Eltern und Kinder haben gemeinsam in der Flut ihr Grab gefunden. Es ist eines der schwersten Unglücke, daS in langer Zeit über deutsche Landsleute herein- gebrochen ist und überall in deutschen Landen regt das aufrichtige Mitleid die Mildthätigkeit zu Spenden für die Ueberlebenden an. Voran steht die Hamburger Bevölkerung, aus der ein« große Anzahl Familien sich bereit gefunden hat, Re Waisen der bei dem Unglück umgekommenen Eltern an Kindesstatt anzunehmen. Die Be­hörden aber find emfig an der Arbeit, Vor­kehrungen zu treffen, daß ähnliche Unfälle in Zukunft nicht wieder so schwere Folgen haben werden.

Sie sprachen hin und her; Burghausen schickte Nachricht an Schragert und Comp., der in einem nicht fernen Hotel wohnte, aber nicht zu Hause war und auch später nicht kam.

Depeschen nach zwei verschiedenen Orten, von denen aus Wolzin zuletzt depeschiert, wurde^ abgeschickt. Dottor Mattini schlug vor, ihm einen der Bankbeamten entgegenreisen zu lassens der ihn schon unterwegs genau von der Sach­lage unterrichtete. Burghausen konnte dieser Maßregel jedoch nicht recht zustimmen einst­weilen wollte man sie fich noch reiflicher über­legen.

Am anderen Morgen stand in einem der gelesensten Mütter, es verlaute, daß der flüchtig gewordene und wegen Unterschlagung in Unter­suchung gezogene Geheime Kommerzienrat Wolzin in Rußland verhaftet sei.

Die wenigen Beteiligten waren vollständig machtlos gegenüber dieser neuen Beschimpfung deS Abwesenden; was half es, daß das Blatt anderen Tages einen Widerruf brachte? Hatten doch schon mehrere Abendzeitungen die Noti^ ausgenommen und mit Zusätzen versehen.

Und endlich kam Wolzin an endlich!

Jeder Tag erschien den Wartenden eine Ewigkeit, und eine Reihe solcher unendlich langer Tage hatte es gedauett, bis er definitiv seine Ankunft festsetzte.

Schrazett und Comp war ihm entgegen­gefahren. Seine Heimat lag freilich im fernen Osten, aber er brachte dem Freunde dennoch ein großes Opfer, da er alle eigenen Angelegen­heiten in Berlin und eine Reise nach Hamburg, behufs abermaliger Maßregelung seines nichts­nutzigen und verschwenderischen Sohnes, darüber bejfeitr ickob. /Fortsetzung folgt.)

fie wird die großen Ergebniffe der auswättigen Politik unter die Lupe nehmen und daran sest- pellen, ob den leitenden Staatsmännern vertraut werden darf oder nicht. Stellt man fich aber auf diesen Standpunkt, so wird man doch sagen muffen, daß Deutschlands Jntereffe auch in den letzten Jahren im Konzett der Völker recht gut gewahrt worden ist. Wäre das nicht der Fall gewesen, so würden sich die wirtschaftlichen Ver-

Umschau.

Die Wahrheit über die stolper Rede.

In Ergänzung der bisherigen Meldungen stellt nun auch die in Stolp erscheinendeZeitung für Hinterpommern" fest, daß die Podbielski'sche Rede in der vomNordost" wiedergegebenen Form nicht gehalten worden ist. Das genannte Blatt schreibt:

Wir haben seiner Zeit von der Rede keine Notiz genommen; denn fie war,, bei _ einem fröhlichen Festessen von dem Minister in der ihm eigenen, jovialen Weise gehalten, nicht für die Oeffentlichkeit bestimmt und trug keinerlei offiziellen Charakter. Was ist denn nun aber eigentlich wahres an der ganzen Geschichte? Einzelne Bruchstücke der Rede find völlig unver­standen, entstellt und unrichttg aufgefaßt in die Oeffentlichkeit gedrungen, und ein übereifriger, zeilenwütiger Berichterstatter freisinniger Zeit­ungen hat dann nach drei Wochen etwas zu- fammengestoppelt, was auch nicht mehr im ent­ferntesten Aehnlichkeit hat mit dem, was der Minister sagte. Wir stellen hiermit fest, daß der Minister nichts geredtt hat vonSchweine- vish", vonaltem Zopf", vonnach dem Staate schreien", vonFußtapfen der Sozialdemokratie" und von demPfifferling der Regierung". Hier fähtt niemand 30 Centner Kartoffeln vier­spännig spazieren, und das wußte der Minister sehr Wohl, darum sprach er von 50 Centnern. lieber die Landstraßen sprach er nur im allge­meinen und betonte, daß die Chauffeen besser ausgenutzt werden sollten, es sollte auf ihnen nicht vierspännig gefahren werden. Hierbei

^Eine Geldheirat.

Roman von L. Haid heim

(Fortsetzung.)

Wegen Fälschung wegen Betrugs! Ich weiß schon! So eine verfluchte Niedertracht gegen den Mann! Und auf anonyme Anklagen hin! Es ist 'ne schöne Welt!

Schragett schlug wütend auf den Tisch.

Die ganze Geschichte läuft aus ein infames Patteimanöver hinaus. Wolzin wurde wieder gewühlt und sein großer Anhang auch er selbst muß beseittgt wetten I" beruhigte Burg­hausen. t

Sehr wahrscheinlich! Aber ich kann mir nicht Helsen, Burghausen, es muß doch irgend ein Kern vorhanden sein, um den sich dies Retz von Lüge und Uebettreibung dreht und ich fürchte ich fürchte"

Herr von Glaichen! Herr Schragert!'

Ich kann mir nicht helfen! Wolzins Unter­nehmungen, seine geschäftlichen Verbindungen wurden für den einen Mann zu viel und wir haben es ja eben erst erlebt, welchen Schaden ihm fern zu großes Vertrauen aus feine Leute derursaA hat. Ich habe ihn ge­warnt, Burghausen! Jetzt haben wir den Salat!"

Sie sprachen lange und sehr eingehend von den Einzelheiten dieser Gerüchte, und es wutte beiden plötzlich peinlich bewußt, wie wenig Tatsächliches zu ihrer Kenntnis gekommen sei.

In der Tat hatte Burghausen es vorge- «ogen, Leber nichts zu wissen, als albernen Klatsch.

Die äußere Politik

bildet in der Zett der sauren Gurke, in welcher auch diesmal abgesehen von den Arbeiten der Zolltattfiommisfion die Polittk auf dem inneren Gebiete ruht, einen recht gesuchten Gegenstand der Preffe. Man hött die kühnsten Urteile über das Vorgehen der verantwottlichen Staats­leiter und würde wahrscheinlich noch kühnere zu lesen bekommen, wenn die Hitze größer wäre. Die auswättige Polittk stellt ein heikles Thema dar, und wenn selbst berufsmäßige Politiker fich scheuen, darüber Urteile abzugeben, so tun fie es nicht etwa aus Angstmeierei oder well fie das auswärtige Gebiet als Tabu ansehen, sondern weil fie fich mit vollem Recht sagen, daß, um ein einigermaßen berechtigtes Urteil in Einzelheiten zu fällen, man in den Zu- saminenhang der Vorgänge eine viel tiefere Einsicht erhalten müßte, als es den außerhalb der betreffenden amtlichen Kreise stehenden Persönlichkeiten möglich ist. In solchen ernst­haften Kreisen will man eben nicht der Lächer­lichkeit verfallen, wie der verstorbene sozial­demokratische Abgeordnete Liebknecht mit feinen tiefgründigen, aber durch die Tatsachen gar

Er fühlte eine heimliche Scheu, Schragert auch noch mitzuteilen, daß Wolzin jetzt ernstlich um Ma geworben habe. Verschweigen konnte er es ihm aber auch nicht, denn damals, als Ulla ihren Ring an Fritz zurückgeschickt, hatte Wolzin Burghausen erzählt, daß er sich Schragert anvertraut habe. Und dann war ein Abend gekommen, wo die drei Männer sich mitten in der Trauer um Annas Unglück ganz offen darüber ausgesprochen hatten, Ulla werde Wolzin Ersatz bieten für seinen jetzigen Kummer, es müsse-Ulla nur ruhig Zeit gelassen werden.

An ihrem guten Willen:vernünftig zu sein" und in der Heirat mit Wolzin eine viel bessere Chance zu finden, hatten sie garnicht gezweifelt. Aber es war anders gekommen. Ulla erholte fich nicht so leicht von dem Schlage und Wolzin war zu niedergedrückt, um FreierS- gedanken zu hegen.Jetzt hat er bei Ma angefragt!' bekannte Burghausen endlich und erzählte die Einzelheiten dieser Werbung.

Me Donner!" fluchte Schragert und lief wütend im Zimmer umher.Jetzt, nachdem er den Raptus, wie ich dachte, überwunden? Sehen Sie, Burghausen, wenn in unfern Jahren die Leidenschaft über das Herz kommt, ist's etwas anderes, als der holde Wahnsinn der Jugend. Aber jetzt, nach drei Jahren, konnte er's ganz sein laffen. Die Anna ist wieder gesund, mit der konnte er seinen Jahren enttprechend haus­haushalten. Wie ist's denn? Will ihre Tochter? Für die Ma sollt's mir leid tun, wenn fie statt des vollen Glückbechers nur so ein fades Surrogat bekäme. Freilich die Geschichte mit Fritz damals war auch kein Glück! Das ver­wünschte Geld! Die Tausende, die mein Tauge­nichts veriubett. ebne etwas ru tun. die wären

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sprach der Minister seine Freude über das im Landkreis projektterte Chauffeebaunetz auS. WaS bleibt also von alledem, das so sehr den Jubel der Freisinnigen erregt hat, übrig? Nichts! Die spaltenlangen Erörterungen mit all dem daran geknüpften boshaften Geschwätz find wieder einmal ganz überflüssig gewesen, die Tinte ist unnütz vergossen wotten, und diejenigen, welche die Leichtfertigkeit begingen, dem ihnen be­achteten zusammenhanglosen Zeug ohne werteres Glauben zu schenken, sind damit nach Verdienst hereingefallen. Wie genau übrigens der Ge­währsmann derDanziger Ztg.", desBerliner Tageblattes" unterttchtet war, geht schon dar­aus hervor, daß er u. a. mit besonderer Betonung erwähnte, auch der Oberpräfident von Pommern sei bei dem Festessen zugegen gewesen und habe die Rede mitangehört. Wir konstatieren, daß der Oberpräfident Frhr. von Maltzahn- Gültz nicht zugegen war."

Jetzt hat die Tante Voß wieder das Wort! Jetzt kann fie mit ihren angekündigten Ent­hüllungen über die Vorgeschichte der stolper Rede herausrücken.

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain Sonntagsbeilage: Jllustrtrtes Sonntagsblatt.

| nicht gerechtfertigten Aussprüchen über Bismarcks auswärtige Politik oder der freisinnige Abge- k ordnete Langerhans, der seine auswättige ! politische Weisheit von seiner Tante aus Paris bezog. Selbstverständlich ist damit nicht gesagt, baß die Gesamtpolitik gegenüber dem Auslande ohne jede Kritik den leitenden Staatsmännern anvertraut werden soll. Diese Krittk wird sich aber nicht in Nörgeleien an dieser oder jener Einzelheit gefallen dürfen, deren verschlungene Fäden man, wie gesagt, nicht übersehen kann,

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