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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sorrrttagsbeilage: Jllrrftrirtes Sonntagsblatt.

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Und

Die arme Hilde! Sie hätte sich gern hm» gelegt; aber hier half jetzt nichts als GeduL

Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Mend-AuSgabe. Druck unb Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätS-Buchdruckerel Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Ferne hinter ihnen aufgetaucht und mußte sie bald einholen. Er erriet, daß °s sich um eine

erschauernd in der kalten Morgenluft, schweigend ihren trüben Gedanken nach, die ihnen diesen ersten, ersehnten Ausflug vergällten. Wäre das kleine, holde Töchterchen nicht gewesen, das immer lustiger in seiner noch sehr unver­ständlichen Sprache Papa und Mama zum Spielen zu veranlaffen suchte, sie wären wohl den ganzen Weg so in ihre unerfreulichen Grübeleien versunken geblieben.

Nun streckte es aus seiner warmen Um­hüllung die Händchen dem Vater entgegen, um ihn zu liebkosen.

Du Sonnenstrahl!" sagte er plötzlich sehr weich werdend, und küßte das Kind.

Und dann wandte er sich zu Hilde, die ihre heiß strömenden Thränen verstohlen trocknen wollte,

Wirst Du es wir immer wieder vergeben in Deiner unergründlichen Liebe, Hilde, daß ich Dich nicht glücklich machen kann, wie ich eG so gern möchte?"

Laß uns nur so einig bleiben, Hans! Wenn wir einander lieb behalten, läßt sich alles ertragen und es ist ja unsere Strafe! Einmal werden wir doch genug gebüßt haben!" erwiderte sie, zitternd vor Eemütserregung und er nahm die eiskalten Hände wärmend in die seinigen.

So fuhren sie dahin. Die Sonne zerstreute den Nebel, der Morgenwird trug die leichten Schleierwölkchen an den Bergen hin, in den Thälern wogten und wallten sie in schwereren Massen, bis plötzlich alle zerstoben waren und strahlendes Sonnenlicht über der ganzen Gebirgs­welt lag.

Sie kamen aus der reizlosen Ebene, in welcher das Auge meilenweit nicht viel anderes sieht, als Felder von mäßiger Ertragsfähigkeit. Und h.er diese wundervolle Aussicht in die

Weiter fahren konnten sie eben nicht.

(Fottsetzung folgt.)

Marburg

Dienstag, 15. Juli 1902.

Umschau.

Der Empfang Waldeck-Rousseaus durch den Kaiser.

Das Zusammentreffen des Kaisers mit dem ehemaligen französischen Ministerpräsidenten Waldeck-Rouffeau, von dem wir unseren Lesern bereits berichtet haben, bildet den Hauptgesprächs­stoff in Paris. Die einen find charmiert über die Liebenswürdigkeit des deutschen Kaisers und erblicken in dem Zusammentreffen den Anfang einer Anbahnung besserer Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland; die andern, ins­besondere die Nationalisten, erinnern daran, daß Waldeck Rousseau zur Zeit des Dreyttrs- Handrts eine zweideutige Rolle gespielt habe, und nennen ihn den Minister des Auslandes. Man sieht, die Franzosen bewegest' sich wie immer inExtremen". Für den nüchternen Beurteiler der Vorgänge ist es zweifellos, daß die einen wie die andern im Unrecht sind. Der

lRachdruck verboten.!

Eine Geldheirat.

Storno« von L. Haidheim.

kFortschrmg4

während sie sprach ohne zu ahnen, daß Hans und Hilde ihr so nahe waren kam Ulla sich vor wie eine der Erinnhen, welche die Unglücklichen aufjagte von ihrem Ruheplatz: Fort mit Euch! Geht Wetter es giebt keine Rast vor mir!"

Man schreibt uns:

Die Eröffnung des Kap - Parlaments ist auf den 20. Augst angesetzt worden. Damtt find die Ränke ßotb Milners und seiner Ge- finnungsgenoffen als endgittig gescheitert an­zusehen. Chamberlain wollte von einer zeit­weiligen Suspenfirung der Verfaffung im Kap- Kinde nfljjts wissen, und der hochmüttge ßorb Milner "Mt die Erfahrung machen müssen, Baß der Einfluß Chamberlains auf das brittsche Eesamtministerium denn doch noch von einer größeren Bedeutung ist, als derjenige, der ihm selbst wegen feiner Verdienste eingeräumt wird. ...... Es ist. nicht ohne Humor, daß ein Teil der Chamberlain sonst so ergebenen Jingopreffe über den Minister herfüllt und ihm Vorwürfe Macht, daß er sich über daserprobte Urteil' Lord Milners hiuweggesetzt habe. Wir meinen, daß durch das Mllnersche Verlangen sich nicht das Urteil dieses ManneS als erprobt herauSge- stellt hat, sondern nur fein Fanatismus, der sich schon vor zwei Jahren in schönster Blüte zeigte, als Milner sich gelegentlich eines Gartenfestes in Simonstad das Vergnügen machte, auf Scheiben, die den Präsidenten Krüger und den früheren kapländischen Minister darstellten, zu schießen.

Derartige Stücklein haben Lord Milner, trotzdem er unstreitbar ein hervorragend tüchtiger Verwaltungsbeamter ist, zur gehaßtesten Persön- Uchkett in Südafrika gemacht, und dieser Haß wird durch den mißglückten Staatsstreich ficher- lich nicht gemildert werden.

Chamberlain hat sich durch feinen Wider- istand gegen die Mllnersche Forderung als der weitaus einsichtigere Staatsmann bewährt. Seinen ultrajingoistifchen Angreifern gegenüber kann er sich auf keinen geringeren berufen, Mr auf den verstorbenen Cecil Rhodes, der ja wohl die südafrikanischen Verhältnisse besser tnnnte und tiefer auffaßte als Lord Milner. Bereits im Oktober 1900, also mitten während beS Krieges machte Cecil RhodeS einen be­achtenswerten Versuch, mit der Nationalpartei des Kapparlaments, d. h. den burisch gesinnten ^Mitgliedern zu einem Einvernehmen zu ge­langen. Der Berichterstatter derWett-Korre- spondenz' in Kapstadt meldete seiner Zeit hierüber:In den letzten Wochen hat Cecil RhodeS Versuche gemacht, sich wieder Eingang bei der Nationalpartei zu verschaffen. Be- zei inend für feine Zukunftspläne ist das Tele­gramm, daS er kürzlich einem seiner Freunde im Kapparlament gesandt haben soll:Du mußt verrückt gewesen sein, daß Du nicht mit den Nationalen für eine Amnestie der politi­schen Gefangenen gestimmt hast."

Täuschest Du Dich nicht, Anna?" fragte sie ganz zaghaft und bedrückt.Könntest Du Hans Wiedersehen?"

O nein, nein!" wehrte diese ganz entsetzt ab.Nein er ist tot und die Toten kommen nicht wieder. Aber Frieden möge er haben!

*

* *

DeS Krämers klappriges Wägelchen hielt vor der Thür, man lud die Koffer, die man vorgestern so vergnügt inS Haus geschafft, wieder auf; fröstelnd bestiegen die bleiche Frau und der finstere Mann das Fuhrwerk, das Kind wurde ihnen hinauf gereicht und das Kinder­mädchen kletterte unbeholfen zu dem Kutscher.

So ging die Reise weiter eigentlich war's fast eine Flucht zu nennen, dachten Mann und Frau bitter. Sie wußten nicht einmal, wohin! Ter Bädccker enwähnte ein paar Stunden weiter einen schönen, noch wenig bekannten See dahin also ließen sie sich fahren. Billig sollte es dort auch fein das war ja eine Haupt­sache unb Hans hatte vom See näher zur Eisen- behn, so daß die Kosten nicht erheblich höher wuchsen durch diesen Wohnortswechsel.

Tas alles hatten sie, die jeden Pfennig be- rechnen mußten,' gestern Abend in ihrer Auf­regung doch noch besprochen. Jetzt hingen sie

Man kann Cecll Rhodes alles vorwerfen, nur nicht Sentimentalität. Wenn er also schon während des wütenden Kampfes in Südafrika für eine Amnestie derKaprebellen" eingetreten ist, und wenn er eine Aussöhnung mit dem burischen Elemente im Parlament herbeizuführen bestrebt war, so that er das sicherlich nicht aus gutem Herzen, sondern well er einsah, daß mit der Gehäsfigkett und der polittschen Entrechttmg des Buren-ElementS nicht weiter zu kommen war.

Gerade aus der Rhodes'schen Auffassung et« giebt sich freilich, warum Lord Milner den Staatsstreich befürwortete, trotzdem der Kap- regierung eine englischgefinnte Mehrheit im Parlamente gesichert ist. Der Lord - Ober- kommiffar befürchtet, was Cecil Rhodes für er­strebenswert hielt: eine Verständigung zwischen den afrikandischen Elementen beider Raffen. Er weiß, daß diese Verständigung die Herab­drückung des Einflusses des einwandernden eng­lischen Elements und eine Lockerung der Heber« lohalität gegenüber dem englischen Mutterlande bedeutet. Er weiß ferner, daß durch diese Ent­wickelung sein eigener Einfluß, der sich in erster Reihe auf dieLohalisten" stützt, herabgemindert wird und daß er seinen diktatorischen Neigungen wird Zügel anlegen müssen.

So wird also das Kap-Parlament trotz Lord Milners und der 42 lohalistischen Parlaments- Mitglieder, die sich ein seltsames Schauspiel selbst entrechten wollten, in fünf Wochen zusammentreten, und es wird, wenn es die Wunden, die der nahezu dreijährige Kriegszu­stand auch der Kapkolonie geschlagen hat, einigermaßen Hellen will, so viel Arbeit vor­finden, daß schon dadurch seine Einberufung gerechtferttgt fein wird.

beinahe schon den Hochgebirgscharakter tragende I dienstliche Exkursion handele, es waren lauter Bergwelt! Ueberall in buntem Wechsel Wald I Offiziere. Ah, vom großen Generalstabe und Wiesen, und Thäler, an deren Hängen I die Burschen und Diener folgten ihnen.

Wein sich hinaufzog, in deren Grunde Aecker I Nun ritt die Schar an dem Wägelchen vor-

und blühende Obstgärten abwechselten. Ueberall I über. Hans hatte den Kopf abgewandt, er

rauschten und plätscherten muntere Bächlein I schämte sich des kümmerlichen Auszugs den

und m der Tiefe schimmerte silbern der See, I Herren gegenüber, und wenn er dies Gefühl dem sie zueilten. I auch im selben Augenblick lächerlich fand: er

,'Es giebt doch einen barmherzigen Gott, I vermochte doch immer noch nicht die Eroß- Hans!" sagte Hilde, hinauszeigend in dies I spurigkeit abzustreifen, die er sich als beneideter schöne Stück Gotteswelt.Er hat noch Balsam I Schwiegersohn Wolzins zu eigen gemacht, für die Herzenswunden und giebt ihn, wie seine Die Offiziere überholten das Wägelchen bald Sonne, den Gerechten und Ungerechten. Wie I und verschwanden hinter den Büschen und Bäumen, schön ist es, so zu fahren! Wir hätten nichts I Eine Viertelstunde später hatten fie das davon gesehen, wenn wir im Dorfe bleiben I Dorf und das einzige Wirtshaus desselben er« durften. Und dies Bild tragen wir in der I reicht. Der Kutscher hielt und Hans stieg ab, Erinnerung mit uns fort in unser Haus." I um nach Logis zu fragen. Als ob das Schick-

Er sah sie dankbar an. Wenn sie nur I sal ihn für seine hochmütigen Regungen strafen ruhig, und zufrieden war! Zwei Frauen un- I wollte, fand er hier die ganze Offiziersgesellscho st glücklich gemacht zu haben, schien ihm uner- I eingekehrt; mehrere der Herren standen vor unb träglich. War's auch nicht genug an der einen, | in den Ställen, wo die Burschen ihre Pfei.be die er treulos preisgegeben? I verpflegten. Drinnen im Hause rannten Wirt

Nach mehrstündiger Fahrt kamen fie am I und Wirtin wie kopflos hin und her. Me See an. Die letzte Strecke ging stark bergab, I Herren Offiziere wollten frühstücken und zwar aber als fie dann am Ufer hinfuhren, bot sich I rasch der eine hatte auf die Uhr gezeigt unb ihnen ein Ausblick, der fie belehrte, daß sie I der Frau nur eine halbe Stunde Zeit gegeben, doch noch erheblich höher waren, als das jen- I Hans Frage nach Unterkunft fand gar keine eitS des Sees liegende offene Land. I Antwort und erst, als er dieselbe ungeduldig

Das Pferd schien sehr müde, es trottete I wiederholte, hieß es:Ach ja, ach ja ab«

angsam dem Dorfe zu und der Kutscher ließ I erst muß das Frühstück fertig sein; die Herren es gewähren. Hilde sah mit ihren tiefen, I können nicht warten. Setzen Sie sich nur der-

reudefehnenden Augen immer nur umher und | weilen in die Laube im Garten!"

vergaß wirklich im Anblick dieser schönen Scenetten ihren Kummer. So überhörte sie eine Weile auch das Hufgeklapper hinter ihnen, >is eS ganz nahe war. Hans hatte es längst ,emerkt eine Truppe Militär war in der

-ns* Vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 ML,

«/V» lÖv bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).

JnsertionSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum lv Psg.

- 'r'1 Reclamen: die Zeile 25 Psg.

Höflichkeitsakt des Kaisers, der übrigens mit 1 Kohlenausbeute besitzen in Europa Italien mit' Waldeck-Rouffeau am Freitag nicht weniger als I ca. 390000 und Schweden mit 240000 Tonnen, dreimal zusammengetroffen ist, zunächst auf der I Für die außerordentliche Entwickelung und rasch Hohenzollern", dann bei einem Besuch des I steigende Beteiligung der Kohlenproduktton KaiftrS auf der französischen JachtAriadne" I innerhalb der letzten 50 Jahre liefert die eng- und dann am Abende beim Festmahl auf der I lischt Kohlenindustrie ein sehr instruktives Sei« Hohenzollern", wo die Unterhaltung mehrere I spiel. In der Periode 18501855 betrug die Stunden gedauert haben soll, entbehrt unseres I Jahresausbeute der englischen Minen im Durch«. Erachtens der politischen Bedeutung. Bei seinem I schnitt 55 Mill. Tonnen, 18701875 bereits Hohen Interesse für die aktuellen Vorgänge im I 125 Millionen, weitere zwanzig Jahre spät« In- und Auslande liebt der Kaiser es auch mit I 182 Mill, und nach dem Ergebnis des letzten den bedeutenderen Männern, den Trägern aktu- I Jahres über 225 Millionen Tonnen. Sem« euer Vorgänge zusammenzukommen. Es ist I entsprechend ist auch der Wert der englischen selbstverständlich, daß der Kaiser, wenn ihm der I Kohlenausfuhr außerordentlich gestiegen, näm- ehemalige französische Staatsmann in den Weg I lich von 6,7 Mill. Lstrs. im Jahresdurchschnitt wuft, diesen auch empfängt und zur Tafel zieht. I der Periode 18511855 auf 18,6 Mill. Lstrs.

ist töricht, dahinter weittragende politische I im Jahre 1901. Mithin hat sich der Umfang Staatsaktionen erblicken zu wollen. Demzu- | der Kohlenproduktion in England gegen die folge liegt auch kein Anlaß für die Nationalisten I Mitte des vorigen Jahrhunderts um das biet bßr, Beunruhigung zu empfinden. Pikant könnte | fache, der Wert der Kohlenausfuhr Englands für Konjekturalpolitiker und diese Gattung I um mehr als das neunfache vermehrt, des homo sapiens ist in der Zeit der sauren I

®urfen immer besonders eifrig am Werke I Der Zusammenbruch der Leipziger der Umstand fern, daß zu derselben Zeit, in I Bank vor dem Schwurgerichte, der der verflossene Ministerpräsident Waldeck- I _ ,n

Rousseau den für ihn höchst ehrenvollen Empfang ^"?A?b^Let am Samstag zunächst bet unfern Kaiser hatte, sein Nachfolger in 9 J ^S.bte

der Deputiertenkammer schwere Kämpfe zu be- ^ude.des Zusammenbrnches der Bank seren, stehen ihatte, wegen des Vorgehens der Re- ^.?^dlrektorHerrmann-Dresdenerklart, gierung gegen die Ordensschulen, Kämpfe bei Le'Pzrger 9^enüberinfolge ihrer

denen die Debatte in der Hauptsache in dem ^^mbung mtt Kassel sehr vorsichtig und be« Aufschlagen der Pultdeckel nach Art der Vor- zurückhaltend gegenüber den Kunden­gänge im Wiener Reichsrat bestand. Treberwechseln geworden.

__________ I Sachverständiger Sreßkmd sagt, die Verbindung

,v _ . .... I mit Kassel sei der Grund des Zusammenbruches, Uäifurtg der Kohlenproduktron. | die Vorkommnisse in Dresden hätten ihn nur Der Umfang der jährlichen Kohlenproduktion I beschleunigt. Sachverständiger Plauth sagt, hat sich seit 1883 beinahe verdoppelt und beträgt I lediglich durch die Verbindung mit Kassel fei gegenwärtig rund 760 Millionen Tonnen, von I schon vor einem Jahre die Lage der Bank eine benen nicht weniger alH 616 Millionen Tonnen | so trostlose gewesen, daß irgend eine wirtschaft bon nur drei Ländern aufgebracht werden, liche oder politische Krisis den Zusammenbruch nämlrch 214 Millionen von den Vereinigten I herbeiführen mußte.

Staaten, 225 Mill, von Großbritannien und I Sodann fragt der Präsident, ob die Lage 150 Mill. Tonnen von Deutschland. Alle übrigen der Leipziger Bank am 25. Juni eine derartige kohlenproduzierenden Länder zusammen liefern I war, daß Direktion unb Ausfichtsrat in Aussicht etwa den vierten Teil der auf diese drei Staaten I stellen konnten, daß bei einer sachgemäßen Ab­entfallenden Kohlenausbeute. In Oesterreich- I Wickelung ein Verlust ausgeschlossen unb ein Ungarn werden gewonnen ca. 40, in Frank- I günstiges Ergebniß zu erwarten sei? Sachver- reich 33, in Belgien 23,4, in Rußland 16 Mill. I ständiger Kommerzienrat Sießkind antwortet, Tonnen. Die britischen Kolonien besitzen eine I hierzu sei man Wohl berechtigt gewesen, wenn Gesamtproduktion von ca. 17 Millionen Tonnen, I man damals wirklich geglaubt hätte, daß die woran Australien mit 7,3 Mill., Canada und I Verluste der Bank nur 45 Mill, betrügen, dem Indien mit je 4 Mill. Tonnen beteiligt sind. I ja ein Aktienkapital sowie ein Reservefonds von SSon außereuropäischen Ländern besitzt noch I zusammen 64 Millionen gegenüberftanben. Nach mit 6,7 Millionen Tonnen eine an- I seiner Meinung würde allerdings auch ein sehnliche Kohlenproduktion, und die rasche Zu« I besseres Erträgnis bet dem Konkurs heraus- nahme der dortigen Produktion läßt erwarten, I gekommen fein, wenn die Direktoren Exner und daß Japan in nicht allzu ferner Zeit in die I Gentzsch hätten weiterarbeiten können. Zeuge Reihe der an der Kohlenprvduktion vornehmlich I Hoffmann, Sekretär des Konkursverwalters beteiligten Länder eintreten wird. Die geringste I Freytag, erklärt, die Führung der Bücher der