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?rrch über die Frage Auskunft, wie viel Staatsschuld durchschnittlich aus den Kops der Bevölkerung entfällt. Für daS gefammte deutsche Reich ergiebt sich der Betrag von 42,50 Mk. Die 26 Bundesstaaten schließen sich aneinander in folgender Reihenfolge an und zwar: Bremen (711,79 Mk.), Hamburg (558,80 Mk.), Lübeck (399,51 Mk.), Hessen (254,00 Mk.), Bayern (243,21 Mk.), Würtemberg (228,24 Mk.),. Sachsen (197,47 Mk.), Preußen (191,54 Mk.), Baden (190,44 Mk.), Mecklenburg-Schwerin (178,66 Mk.), Oldenburg (139,84 M.), Braunschweig (125,88 Mk.), Schwarzburg-Rudolstadt (43,19 M.), Sachsen-Meiningen (36,86 Mk.), Waldeck (34,06 Mk.), Sachsen-Koburg-Gotha (26,58 Mk.), Elsaß-Lorhringen (17,64 Mk.), Schwarzburg - Sondershausen (15,09 Mk.), Sachsen-Weimar (14,91 Mk.), Mecklenburg- Strelitz (14,28 Mk.), Sachsen-Altenburg (10,90 Mk.), Lippe (9,27 Mk.), Reuß jüngere Linie (7,47 M.), Schaumburg-Lippe (6,17 Mk.) und Anhalt (4,88 Mk.). Reuß ältere Linie kommt in dieser Beziehung nicht in Betracht, da eine Staatsschuld dort bekanntlich nicht vorhanden ist, vielmehr der Staat noch ein verhältnismäßig recht erkleckliches Baarvermögen besitzt.
Nach Einführung der Reformation wurde sim Jahre 1528 unter der letzten Aebtisfin Gertrude Döring das Stift Wetter aufgehoben,
bei Wetter bestattet.
Oestlich von Wetter erblickt man auf einer aus dem Burgwald vortretenden Kuppe die Ruine der Burg Mein au, ursprünglich „am Elnhog" genannt. Die Burg wurde um das Jahr 1248 von Erzbischof Siegfried IIL von Mainz erbaut und Burgmannm gegen Bezug eines Burglehens anvertraut
Bei der im Jahre 1327 zwischen Mainz und Hessen ausgebrochenen Fehde befehligte Landgraf Heinrich II., Ottos Sohn, die hessischen Streiter. Di1 ersten Streifereien geschahen von Melnau und Amöneburg aus bis vor die Thore Marburgs. Als die Bürger der Stadt die mit Beute beladenen Feinde zu weit über den Lahnberg verfolgten, brach plötzlich ein Hinterhalt hervor, und es fielen viele tapfere Bürger Marburgs, für deren Seelenruhe manch christliches Opfer in der hiesigen Dominikanerkirche gebracht wurde.
Im Jahre 1381 rannten die Burgmannen von Melna vor Marburg fingen die Bürger und schlugen sie in den Pforten nieder; einer von Loewenstein schlug im Lahnberg zwei Bürger tot nnd rannte wieder auf Melnau. Um diesen Mutwillen zu rachen, zog Landgraf Hermann der Gelehrte mit einem Heer gegen die Burg, die Günther von Hatzfeld verteidigte. Schon waren die Stürmenden dem Ziele der Einnahme Melnaus nahe, als die Belagerten unerwartet Hülfe erhielten und die Landgräflichen Vertrieben. Im Jahre 1464 kam die Burg Melnau an Hessen. Sie war im Jahre 1573 zum Teil noch bewohnbar, wurde aber seitdem dem Verfalle überlassen.
Tie Burgruine Melnau gewährt die herrlichste Aussicht bis Marburg, Frauenberg, Amöneburg, Hohensolms, Battenberg Berleburg und in die dahinter liegenden Berge.
Nördlich von Wetter liegt auf einem noch drei Seiten steil abfallenden Bergvorsprung ded Burgwaldes eine weithin sichtbare Kirche. Sie ist an die Stelle der in dunkeler Vorzeit hier gelegenen Kesterburg getreten, deren Namen man in Christenberg (s. Heldmann,
fordern, wenn PortuMl dem britischen Kaufangebote entspreche. Wir wissen ni(§t, ob der Vertrag solche Behauptungen wirklich rechtfertigt; wir wissen namentlich nicht, ob es wahr ist, daß England zu der Last der Angliederung von Transvaal und Oranje-Freistaat unverzüglich auch die Schwierigkeit auf sich nehmen will, die portugiesischen Küstenstriche im Osten alsbald zu besetzen. Aber selbst wenn dazu in London die Neigung bestände, so darf man sicher et=' warte»«, daß Portugal noch auf ungemessene Zeit hinaus von einem deutschen Anerbieten, ihm Angola abzunehmen, bewahrt bleiben wird. Billiger käme uns die Geschichte gewiß nicht." Besteht aber ein londoner Vertrag, so genießen wir die dankenwerthe Gunst, daß es ganz in unser Belieben gestellt ist, wann er erfüllt werden soll. Niemand würde uns Angola rauben, das hiernach, so lange es uns gefällt, portugiesisch bleiben kann, unb je weniger begierig sich Deutschland nach diesem schwer bei«' baulichen Bissen zeigt, desto bescheidener wird man schließlich seine Forderungen in Lissabon stellen.
Die Ergebnisse der Volkszählung von 1900 nach den Religionsbekenntnissen liegen jetzt für das gesamte Deutsche Reich vor. Ergab schon die Veröffentlichung der auf das Königreich Preußen bezüglichen Daten ein starkes Anwachsen der Katholiken im Vergleich zu den Evangelischen, so ist jetzt ersichtlich, daß ihre Zunahme auch im gesauüen Reich stärker ist als die der Evangelischen. Bisher war das Verhältnis, da die Kinder aus Mischehen erfahrungsmäßig häufiger dem evangelischen Bekenntnis zugeführt werden, umgekehrt. Vermutlich hat die starke Zuwanderung katholischer Arbeiter aus Russisch-Polen, Oester-, reich und Italien die Sachlage so gänzlich verschoben. Nicht ausgeschlossen erscheint auch, daß das zunehmende Machtbewußtsein des Zentrums, die verstärkte klerikale Agitation in. Süddeutschland den Reihen der katholischen Kirche ; so bedeutende Gewinne verschafft hat. Für die' drei Hauptkonfesfiorren Deutschlands stellen sich die Ziffern wie folgt: Im Jahrzehnt 1890 bis, 1900 vermehrten sich die Evangelischen von« 31026 810 auf 35231104, d. h. um etwa 13Vs v. H., die Katholiken von 17671929 auf 20321441b. h. um nahe an 15 v. H., die Juden von 567884 auf 586948, d. h. bloß um etwas i über 31/, v. H. Im vorhergegangenen Jahr-^ zehnt hatten sich die Evangelischen um 11 v. H. die Katholiken um etwa 10 v. H. und die, Juden um etwa 6 v. H. vermehrt.
Bierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgelds ZnsertionSgebühr: die gespaltene Zelle oder deren Raum 10 Psg. Reclamen: di« Zelle 25 Psg.
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schlanker Helm im Jahre 1869 als baufällig abgetragen worden ist. In den Jahren 1869 und 1870 wurde die Kirche stilgemäß restaurirt. Seit dieser Zeit befindet sich der nur mit Kreuz und Inschrift versehene schmucklose Grabstein der beiden genannten Stifterinnen in der Südwand des südlichen Kreuzflügels eingemauert.
Aus der vor- und nachreformatorischen Schule in Wetter find viele Gelehrte hervor- gegan^en.
©eenen der Grausamkeit seitens niederhessischer und schwedischer Soldaten zur Zeit des 30 jährigen Krieges gegen die Bürger sowie mehrere zu verschiedenen Zeiten ausgebrochene Feuersbrünste und Seuchen schlugen der Stadt Wetter tiefe Wunden und brachten sie herunter.
Im Westen von Wetter in der Nähe des Dorfes Treisbach stand einst auf dem Berg Aarnest die Burg H o l l e n d e. Im Jahre 1073 wurde der Bewohner derselben, Gras Giso n.bst seinen von ihm bewirteten Gästen, Graf Adal- bett von der Schauenburg bei Hof in Nieder- heffen und seinen 4 Söhnen von Feinden in der Burg überfallen und erschlagen. Gräfin Mathilde, Witwe jenes Grafen Giso war eins zweite Ehe eingegangen mit dem Grafen Adalbett
Umschau.
Die Staatsschuld der deutschen Bundesstaaten
auf den Kopf der Bevölkerung. In dem soeben erschienenen neuesten Jahrgange des „Statistischen Jahrbuchs für das deutsche Reich" giebt das kaiserliche statistische Amt zum ersten Male unter anderm auch eine ausführliche Ueberficht über die Finanzen des Reichs und der Bundesstaaten, und zwar find die Angaben für das Reich dem Reichshaushaltsetat entnommen für die Bundesstaaten aber im wesentlichen von den betreffenden statistischen Landesstellen geliefert worden. Die Ueberficht giebt unter anderm
Deutsch-Amerikanische Beziehungen.
Bon Andrew D. White.
Die New-Pott Handelszeitung, unzweifelhaft dasjenige.Blatt, welches um die Entwickelung -er deutfth - amerikanischen Beziehungen die größten Verdienste besitzt, feiert gegenwärtig ihr 50 jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlässe, erhielt daS Blatt von Sir Andrew White, bem: amerikanischen Gesandten in Berlin und dem Därmsten Beförderer der deutsch-amerikanischen Beziehungen, einen Brief, der in mehr als einer Beziehung das Interesse aller derjenigen in Anspruch nimmt, welche Grund habm, auf den Fottbestand der guten Beziehungen Wett zu legen. Sir Andrew White fühtt folgendes aus:
„Ich habe Gelegenheit gehabt, zu beobachten, [toie gute Arbeit Ihr Blatt leistet und mich über ibie fortwährenden Verbesserungen zu freuen, -nicht nur insofern Ihr Blatt als Handelsmedium Zwischen den beiden Ländern dient, sondern auch wegen der Eigenschaft als Mittel die beiden Länder durch anhaltende Verbesserung jeder Att von Beziehungen einander näher zu bringen. Es intereffitt mich natürlich sehr, das erstaunliche und ständige Wachstum in dem Umfange des Handels zwischen beiden Ländern zu be- Sbachten; aber ich bemerke Mit nicht geringerem Interesse das Anwachsen von Export und Jm- pott in Dingen, wovon die Handelsstatistik keine Nottz nimmt. Es hat mir große Freude bereitet, in jedem Jahre meines Hierseins die Bekanntschaft von Amerikanern zu machen, die mit der Sicherheit nach Deutschland kamen, Kenntnisse, Ideen und Kultur mit zurück- zunehmen, aus welchen unser Land Nutzen ziehen wird. Vor allen Dingen habe ich mich für solche interessiert, die beim Studium der in den verschiedensten Richtungen gemachten deutschen Fortschritte und von dem erhabenen Gedanken geleitet waren, nach Amerika zurückzukehren und die gewonnenen Kenntnisse für unser eigenes Land nutzbar zu machen. Außerdem haben mich die amerikanischen Studenten in deutschen Universitäten, technischen Hochschulen, Konservatorien und'anderen Erziehungsanstalten jeder Att lebhaft interesfiett. Die Zahl der Männer und Frauen, die in diesen Instituten vornehme Arbeit thu», ist in einem steten und protzen Wachstum begriffen. Sehr lebhaft er- - innere ich mich meiner eigenen Studententage hier, als wir ein Dutzend amerikanische Studenten .an der Berliner Universität für etwas Groß- »ttiges hielten. Jetzt beziffett sich solche Studentenzahl in den verschiedensten deutschen Instituten nach Zwanzigen und Hunderten.
Marburg
Sonnabend, 12. Juli 1902
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Erscheint täglich außer au Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Abend-AuSgabe.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Nniverfitäts-Buchdruckerel Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
8 an der Zahl wurden abgefunden, und die Einkünfte des Stiftes wurden zur Unterhaltung für Töchter des hessischen Adels bestimmt.
Die der heil. Jungftau Maria geweihte, dem 13. Jahrhundett entstammende ehemalige „Klosterkirche"' in Wetter ist eine kreuzförmige Hallenkirche mit einem aus dem Zehneck geschloffenen Chor, und einem rechteckigen dem Mittelschiff vorgelegten Turm von 1506, dessen
Marburgs Umgebung in Geschichte und -Sage.
; Nachdruck, auch im Auszüge, verboten (Schluß.)
Nordwestlich von Cölbe liegt an der Wettschaft (urkundlich Weidstaff), einem Nebenflüßchen der Lahn, die Stadt Wetter. Hier erschienen im Jahre 1015 zwei schottländische Königstöchter« Almudis und Digmudis, erwarben Grmchbefitz und gründeten ein adeliges Frauenstift, welches in einer Urkunde von 1344 monasterium regale eanoaicarum regulärem genannt wird. An der Spitze dieses Stiftes stand eine Aebtisfin. Die in den Jahren 1228 bis 1231 dem Stifte vorgestandene Aebtisfin scheint in naher Beziehung zur heil. Elisabtth gestand«, zu haben, denn wir sehen fie unter denjenigen Personen, denen Elisabeth in ihrer letzten Krankheit erlaubt hatte, bei ihr zu verweilen; die Aebtisfin von Wetter war in den letzten Stunden ihres Lebens und auch bei ihrem -Xobe anwesend.
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Sonntagsbeilage: Jllnftrirtes Sonntagsblatt.
Der deutsch-englische Südafrika- Vertrag.
Was steht in dem deutsch-englischen Süd- afrikavertrage von 1898? So fragt die „B. V. Z." und fährt dann fort:
Der Vettrag ist nie veröffentlicht worden, und doch ist bekannt, daß ber Vettrag Bestimmungen für den Fall trifft, daß Portugal sich seiner südafrikanischen Besitzungen entäußern möchte. Nur freilich über das Wann und Wie weiß man nichts. Als einmal vor etwa Jahresfrist in Lissabon eine Debatte über die Zukunft ber portugiesischen Kolonien in Südafrika stattfand, wehtte sich die Regieren mit großen Motten gegen den Verdacht, dag sie diese Gebiete verkaufen wolle. Aber weder damals noch später hat jemand daran gezweifell, daß Portugal dieses Geschäft ma$en wird, sobald die Zeit dafür gekommen sein wird, und daß der bankerotte Staat mit Deutschland und England alles nähere für den Ernstfall längst vereinbart hat. In diesen Tagen nun wollte man in London wissen, die englische Regierung beabsichtige, die Kolonie Mozambique demnächst von Portugal zu erwerben, um so den südafrikanischen Besitz nach dem indischen Ozean hin vollends abzurunden. Daraufhin wird jetzt von angeblich eingeweihten Personen behauptet, der Vertragsfall sei mit dem Kaufangebot aus London in Kraft getreten und Deutschland könne die Abtretung von Portugiefisch-Westafrika, also den ganzen Küstenstrich von Deutsch-Südwestafrika bis an die Grenze des Kongostaates, von Portugal gegen angemessene Entschädigung
Etwas toeitereg, das ich gerne in großem Umfange von diesem Lande ausgefühtt und daheim eingefühtt sehe, ist die Schätzung deutscher Verhältnisse, welche eine große Anzahl von Amerikanern mitnimmt, die zu Reisezwecken hierher kommen. Freilich empfangen einige nur ziemlich oberflächliche Information; aber die große Majorität kann nur mit einem starken Eindruck von der deutschen Gründlichkeit auf jedem Gebiete Weggehen. Besonders müssen sie ferner den patriotischen Eifer, der hierzulande für daS Gedächtnis erinnerungswürdiger Menschen und Ereignisse herrsch, und zugleich ein ausgezeichnetes Beispiel für die 23er. Staaten bietet, bewundern.
Dieses und anderes, was ich erwähnen möchte, find die unberührbaren Erzeugnisse des Handels zwischen den beiden Ländern, und fie halte ich seit langem, in mancher Beziehung für wertvoller als manches andere und wenn ich nun die wachsende Kenntnis unseres eigenen Landes noch hinzunehme, welche die.deutschen herüberbringen, und welche mehr und mehr dazu beiträgt, die früheren absurden Anschauungen über die Ver. Staaten und die amerikanische Gesellschaft zu zerstören, so suhle ich, daß wir nicht genug thun können, um diese Entwickelung zu befördern. Meine Hoffnung geht dahin, daß Leute, welche im materiellen Welthandel erfolgreich sind, die Gelegenheit wahrnehmen werden, ihre Pflicht in ber Beförderung dieses immateriellen und unfaßbaren Austausches, worüber ich berichtet habe, zu thun. Das neue Museum der Harward-Univerfität ist ein Beispiel für das, was geschehen kann, und wir wollen hoffen, daß mit dem Fortgänge ber Zeit noch ganz andere Anstrengungen in anderen Landesteilen zur Verstärkung des Empfanges dieses unfaßbaren Verkehrs gemacht werden, welcher, trotzdem er in keiner Statistik auseinander gesetzt werden kann, mehr und mehr dazu thun wird, die beiden Nationen in die herzlichen und freundlichen Beziehungen zu bringen, in denen sie immer bleiben sollten."
„D. Bergm.-Ztg.„ 2. 7. 1902.
Kontrolle der katholischen Geistlichere durch die Polen.
Für unsere Polen gilt Religion und Kirche nur, in so weit, als die berufenen Dcener der Kirche, biei A. Der Christenberg im Burgwalde.) verändert hat. Die siebenfachen Schutzwälle gegen An-^ griffe vom Gebige her, find noch vorhanden,^ auch sieht man noch auf zwei Vorsprünge«! Reste einer Befestigung in der Lüne- oder Lützelburg.
Von einem ehemaligen Bewohner der Kester-! Burg, einem belagerten Ritter, dessen einzige Tochter die Gabe ber Weissagung hatte, erzählt die Sage, folgendes: Als die Jungfrau die Feinde mit grünen Büschen herankommen sah, rief fie ihrem Vater zu, „Vater, gebt euch gefangen, der grüne Wald kommt gegangen!"! und riet ihm, da doch alles verloren sei, eine!. andere Wohnstätte aufznsuchen. Dann ging sie ins feindliche Lager und bat um die Erlaubnis! nur mit dem abziehen zu dürfen, was ein Esell tragen könne. Die Feinde gestatteten es. Da' setzte fie ihren Vater auf den Esel, packte ihre' besten Schätze darauf und zog mit ihm von dannen. Als fie ein gutes Stück Weges in einem fortgegangen war, sprach fie „Hier wolle' mer ruhn! Davon hat das Dorf Wollmar, welches da liegt seinen Namen erhalten. Dann zogen fie weiter bis sie zuletzt in eine Ebene an der Edder kamen. Da sagte die Tochter: „Hier hats Feld!" Sie meinte, das sei ein Platz, wo sie bauen und wohnen könnten. Und sie blieben ba und bauten sich ein Schloß, das nannten fie Hatzfeld. Dabei e-.stand ein Städtchen, w..ches bis heute denselben Namen fühtt. Eine andere Sage bringt den Christenberg mit dem, heil. Bonifatius in Beziehung, ber in dieser Gegcnd den heidnischen Bewohnern das Evangelium verkündigt und auf diesem Berge die erste Kirche erbaut habe. Das Volk in ben nahe gelegenen Dörfern, welches sich hier zum
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©ertrube Döring das Stift Wetter aufgehoben, von ©affenberg an ber Ahr. Graf Adalbert hie Jungfrauen, einschließlich der Aebtisfin, f starb 1109, Gräfin Mathilde am 4. Dezember 1110 bei Hallende und wurde im Nonnenkloster