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oo HafsenhauM, 7. Juli. Gestern uW

— Die Nachricht, der neue Bischof Benzler in Mch sei der Kandidat des Kaisers für den Erzbischofs­

ganze Weile, bis alles vorbeimarschiert war, so groß war die Beteiligung gewesen. Don da

Oesterreich - Ungarn.

die Zeit, daß sie wieder noch Hause reisen mußten und in höflicher Weife nahmen sie von ihren Sangesbrüdern und Gastgebern Abschied.

Schweiz. Auch in Zürich ist M jetzt, aus zunächst noch nicht vekannten Gründen, zur Maßregelung eines Hochschullehrers gekommen. Dem bekannten Schriftsteller und Ethiker Professor Dr. Saitschik, der am dortigen schweinischen Polytechnikum wirkt, ist durch

§ Strafkammer. Wegen Urkundenfälschung Betrug hatte sich in heutiger Sitzung der Strafkammer zunächst der im Jahre 1877 in Roda «Kreis ftranteit- berg) gebot ne Schneider Heinrich Klinge zu

Ausflug nach dem Kaiser Wilhelms- ' Turm

stubl von Köln, wird dem.Bett. Lökalänz ^von zu- I beteiligten sie sich wohl ohne Ausnahme und verlässiger Seile als unbegründet bezeichnet. I im Verein mit den Marburger Sängern und Dr deren Angehörigen amüsierten sie sich vortrefflich.

Sre waren des Lobes voll über dre prächtige Fernsicht, die man von Spiegelslust aus ttt einen Teil unseres Hessenlandes genießen kann. Das Konzert führte die städtische Kapelle aug, während der Zwischenpausen brachten die ein- zelnm Vereine ihre schönsten Lieder zu Gehör. Gegen 12 Uhr wurd e der Rückmarsch an getreten und zwar durch Weidenhausen. Es dauerte eine

ganze Fest über der Fall war. dicht befefct. Unserer Meinung Mch sind alle Leute, die Wirte sowohl wie diejenigen, die irgend etwas feil boten, auf ihre Kosten gekommen. Für die letzten fremden Sänger, die man hier und da noch einzeln oder gruppenweise bemerkte, nahte

Plätze für die Preisrichter. Der ganze wird der Kasseler Halle möglichst ähnlich Im Haus selbst ist keine Restauration.

dingungen gelten. Zum Vortrag gelangt als« ein Einstundenchor (ein Chor, zu dessen Eiru Übung dem Verein nur eine einstündige Frist gewährt ist), ein Sechswochenchor und ein vost dem betreffenden Verein selbstgewählter Chor, Letzterer muß jedoch der Kommission zur Prüfuna unterbreitet werden, da den Intentionen deß Kaisers entsprechend darauf gehalten werde»

Caftel, 7. Juli. Bei dem im nächste« Jahre in Frankfurt stattfindenden Kaiserpreitz^ singen toerit«, wie nun feststeht, die alten Be«

der verschiedenen Gläubiger, die sich aus An-1 Verfügung des eidgenössischen Schulrats plötzlich gehörigen der beteiligten Staaten zusammen- die Fortsetzung seiner Vorlesungen über Kunst, setzen, wird natürlich nicht gedacht werden Kultus und Religion im Mittelalter unter­können. Das »Königreich Bulgarien" müßte I sagt worden.

dann in dieser oder in anderer Form der I Italien. Bestimmt verlautet, daß dank türkischen Regierung die festgesetzten Gelder I den Bestrebungen einer vermittelnden Macht auch fernerhin zahlen. I die Widerherstellung diplomatischer Beziehungen

----------- I zwischen Italien und der Schweiz in aller- Zur Brüsseler Zuckerkonveution. I nächster Zeit wird erfolgen können. Gegen- Es finden sich immer mehr Staaten, die von I ^rtig ^irb sogar erwogen, ob der König von der Brüsseler Konvention nichts wissen wollen Italien auf der Rückreise Ende Juli nicht die und die Einladung zum Beitritt höflichst ab- Schweiz durchfahren wird, wo er offiziell lernen. Wie uns aus Melbourne gemeldet empfangen werden würde

wird, beschloß die australische Bundesregierung England. Als Chamberlain gestern Nach- fich der Brüffeler Konvention nicht anzu- mitta9 in einem zweirädrigen Cap von West- schließen. Sie hat Chamberlain von diesem «lnster nach dem Athenaeumclub sich begab, Entschluß in Kenntnis gesetzt. Das war üb- furzte das Pferd. Chamberlain wurde heftig rigens vorauszusehen. — Äus Petersburg wird I vorwärts geschleudert und erlitt eine schwere dasselbe gemeldet: Die Organe des Finanz- l Stirnverletzung. Er wurde in ein Krankenhaus Ministeriums veröffentlichen eine Note, die die gebracht, wo dre Wunde verbunden wurde. Er russische Regierung an alle Mächte gerichtet hat, £firtte wahrscheinlich einen Tag im Kranken- die an der Brüffeler Zuckerkonferenz teilnahmen. I ’an‘e tmHleiben.

In der Note werden die Gründe für das Fern- , — Nach einer Meldung aus Pretermarrtz- bleiben Rußlands von der Konferenz dargelegt, bürg beabfichttgt General Louis Botha zusammen Vielleicht erfährt man von diesen Gründen dem- I «fit De Wet und Delareh in der nächsten Zeit nächst näheres. I England und das europäische Festland zu be-

,----- . — I suchen, um Unterstützungsgelder für die Buren

Dr. Hammacher tagende, zahlreich besuchte Sitzung des Zentralvorstandes der nationalliberalen Parte, beschloß, einen Delegiertentag der nationalliberalen Partei im Monat Oktober vor Wiederbeginn der Reichstagsverhandlungen nach Eisenach zusammen­zuberufen. Der Anregung, auf dem für Anfang Ok­tober nach Eisenach einzuberufenden Delegrertentag der nationalliberalen Partei insonderheit Fragen der inneren preußischen Politik zur Erörterung zu bringen, dürfte erst später auf einem »ach Hannover zu be­rufenden Delegiertentage der nationalliberalen Partei in Preußen Rechnung getragen werden.

— Die Zolltarifkommisfion beriet heute die dem

Abschnitt II angefügten Anerkennungen, betreffend die I au8 verteilten sich die Sänger, nachdem sie ihr SS. h&iWA m^a&r^6ciLaI1 I Mittagsmahl eingenommen, in der Stadt, zu

wurden ohne wesentliche Debatte d,e Vorschläge der I soro„ c. t,;s o •/ ®

Regierung angenommen. Nächste Sitzung Dienstag I ^r« De^ytigung sie Ms fetzt wenig Zett ge­ll Uhr. u | habt. Auf dem Schlosse, uu Stadlpark, in der

I Universität, in der Elisabethkirche, kurzum überall

I waren sie zu finden. Einzelne Gesellschaften Ausland I unternahmen sogar Ausflüge in die Umgebung,

vi*.-.___ ra . I ?- B. nach Ockershausen. Vor dem Haufe der

Oesterreich - Ungarn. Gegenub«c. den I Vorstandsmitglieder des Lieder Vereins brachte« Meldungen verschiedener Blätter daß be, der I zwei Casseler Vereine Ständchen, ebenso spielte Dresdenener Leichenfeier eine, Entfremdung I |iet sowohl wie auch vor der Wohnung des zwischen dem deutschen und österreichischen Kaiser I Herrn Uhrmacher Spörhafe die Jägerkapelle, zu ^-page getreten sei, schreibt dre hochMzwse I Um 8 Uhr begann ayf dem Festplatz das Wiener „Montagsrevue - Das deutsche Kmser- Konzert und bald darauf, als sich die Nach-

paar wurde be, seiner Ankunft im Schlosse von mittagShitze etwas gelegt, auch der Tanz. Ar

Kaiser Franz Josef begrüßt. Derselbe küßte I fon Abendstunden erreichte der Verkehr feinen ^ie den Arm und I Höhepunkt und eine unabsehbare Menschenmenge

geLitete sie zu ihren Appartements. Gleich I hielt die Wirtschaftshallen dicht besetzt oder

darauf erschien Kaiser Wilhelm zum Besuche I wandelte auf dem Festplatze oder vor demselben

berm Kaiser^Franz Josef und blieb dort I umher. Das Karoussell, die verschiedenen

fast eine halbe Stunde. Der Verkehr I Buden usw. waren immer, wie es schon das

war überaus herzlich. Kaiser Wilhelm ' ~ - - ~~

überbot sich förmlich in den Beweisen seiner Anhänglichkeit.

----------------------------------------------- I zu sammeln. Botha erklärte, er treffe Vor- Deutsckes SW* I bereitungen, um eine offizielle Geschichte des

' J * 1 * * * I Krieges vom Burenstandpuntte aus zu schreiben

Berlin, 8 Juli. I mit Unterflützung des Generals De Wet und

— Durch Kabinetsordre hat der Kaiser verfügt, I anderer Burenführer.

w war, daß die Reif^eugnisie - Die „Daily Mail" meldet au§ Lorenzo

der deutschen Gymnasien und Realgymnasien, der I gmnYrt.,oS hn„ k cv,.r;. cro„», w.orAos preußischen Oberrealschulen für den Seeofstzierberuf I Marques vom 5. Juli. Das Feuer, welches am als Nachweis des erforderlichen Bildungsgrades I Donnerstag Abend auf der Werst der Reichs- gleichwertig anzusehen find. Die Primanerzeugniffe I militärbahn ausbrach, zeigte nach 86 Stunden ^vkä^Ä^L?^'^^^u^Ablegung der See. noch keine Abnahme. Das Feuer breitet sich kadetten-EintrittsPrufung. Die Abiturienten der Ober- I „-x «.x. .;tS

realschulen haben die fehlende Kenntnis des I na9 *D0 bereits zwei Dampfer

Lateinischen durch das Mindestprädikat ihrer Schulen I und mehrere Eisenbahnwagen in Flammen stehen, .gut" in der englischen und französischen Sprache I Das Löschmaterial war nicht im Stande, das

••$ie ^rilk?Irer Oberrealschülen I Feuer zu unterdrücken. Die Feuerwehr war ÄÄÄTä”1'” 8‘"6e*" ->-chtl-r. zwei Millim-N Säcke unb

— In Verbindung mit der Reise nach Düsseldorf, Ballen mit Fourage, die Eigentum der Re- wo das Kaiserpaar bekanntlich am 15. August ein- I gierung waren, sind zerstört, ebenso Sackvorräte tri^-^tet"e!n?en, die Majestäten eine Reise rhein- im Werte von 400,000 Mk.

SÄ ' f° berlautet' ÄoIn be* - Wenn der Zustand des Königs sich Wetter

— Justizminister Schönstedt ist nach der Provinz befriedigend entwickelt, dürste er Ende Juli in Westfalen und der Rheinprovinz abgereist. I Portsmouth auf feine Pacht gebracht werden.

?e« •'Sm$R\aul Dessau zu- Das DaM» der Krönung wird wahrscheinlich gegangenen Meldung ist tm Befinden der schwer er- I

krankten Herzogin-Witwe Friederike von Anhalt in I ^nerhald einiger Tage bekannt gegeben werden, der vergangenen Nacht eine Verschlechterung einge- I RUtzlaNv. Die Cholera greift m der treten. Die Herzogin liege im Sterben. Der Kaiser I Mandschurei längs des Liaos weiter um sich, hon hon fnAnfo« aö.wi. I ^o^bhrere Fälle wurden in den an der Eisen-

- ’ä „„b, ** »°.

der Printesfin Viktoria Luise ein Ponygespann als I Mken festgestellt. Auch unter den Truppen in Geschenk des Sultans übergeben. I der Mandschurei find Cholerafälle vorgekommen.

Otamkupferminen in Deuttch. In Jnkou sind bisher 396 Personen au der Eudwestafrika erklärt Dr. Hartmann ,n einer Zu- I ($■„.,x.o „Ä oo,

schrist an den .B.-C." die Mitteilung für unrichtig, I gestorben. Die

daß er diese Minen nicht als bergmännisch abbau- I Sterblichkeit ist namentlich unter den Chinesen würdig erklärt habe. I groß.

— Eine Frau in München, die ein Geheimmittel I - aass — a—a

vertreibt, schrieb nach London, daß fie den König I ... - 1 8 -

heilen könne. Der Brief tarn an die hiesige englische I .

Gesandtschaft zurück und nach Rücksprache mit der | WttkVvAkg Ulli) UtttttCttCtUl '-5 ?rau wurde deren Abreise nach London beton» I "

aßt, wo sie bereits eingetrofseu ist. I Marburg, 7. Juli. /

— Gegenüber den Meldungen über dik Weigerung I ,, „ -- , . j,

Chinas, die Kriegsentschädigungen in Gold zu zahlen, I *- Htsstsitzks SäNgkrbNNbkssefl. , erfährt die ,Frkf. Zig/ von absolut zuverlässiger I JH •,

Seite, daß China die auf Deurschland entfallende Rate I w x . ,1''

von 5600000 Mk. richtig h, Gold zahlte. I Auch der gestrige letzte Tag der SängerfesteS

— Der Knecht Stahl entwendete dem Landwirt I war vom schönsten Sonnenschein begünstigt und Dickmann in Weitmar Westfalen) ein Sparkassenbuch, konnte deshalb in programmmäßiger Weise auch ®eT®kbtift<fläetiim ®cfamttoert 6Dn 200000 das Fest zu Ende geführt werden. Trotzdem es am

— Das vom .Reichsanz." veröffentlichte Gesetz Sonntag ziemlich lange gedauert hatte, waren über die Wehrpflicht in der Schutztruppe vom 25. I die Sänger doch wieder stüh auf den Beinen

& bkoa s Än «nd daß fie sich in froher Sttmmimg befanden,

Stelle des § 18 tritt die nachfolgende Bestimmung: I -—«4.- i. ' ' s,! '

Durch Kaiserliche Verordnung wird bestimmt, m I nteJ\e maR 101 bem Gesänge, den man hier

welchen Schutzgebieten und unter welchen Voraus- I und da aus den verschiedenen Lokalitäten hörte,

fktzungen wehrpflichtige Reichsangehörige ihrer attiven I An dem . ■'

Dienstpflicht bei den Schutztruppen Genüge leisten 1 ' ’

dürfen.

Wrr wünschen und hoffen, daß ihnen dse schönen I Regungen des jungen MeisterS Ünd^pk-mdiKS Stunden, die fie m Marburg erlebt, eine an- nach jedem Stück ass Leibeskräften - nntet genehme Erinnerung bleiben. Möge das Fest I freiem Himmel spielen sich da enthufiaMsV dazu bergetragen haben, daß die Schönheit I Szenen ab, wie man fie sonst nur im Konzert, Marburg» und feiner Umgebung in immer I saal zu scheu gewohnt ist.

toeiteren Kreisen bekannt wird ünd auch in ♦ Die SerichtSserien dauern vom 15. M btefer Weise zum Segen gereicht. Der Lieder- bis 15. September. Ferienfach« werden durch-, berem aber, wie der Hessische Sängerbund und I die Gerichtsferien nicht berührt, fondern uttiH E', die das Fest veranstalteten, können mit verändert weiter bearbeitet werden. Als solche"' Befriedigung auf den schönen Verlauf zurück- Feriensachen gelt«: 1. alle Strafsachen; H

- ■_ I Arrestsachen und die eine einstwellige Derfügun»

„ «... I betreffenden Sachen; 8. Meß-und MarktsachmZ

Marburg, 8. Juli. I 4. Streittgkettm zwischen Vermietern mM

* Universität. Wie gestern bereits im „Reichs- I Mietern von WohnungS- und anderen Räumen" anzeiger" veröffentlicht Dird, ist der ordentliche I wegen Uederlaffung, Benutzung und Räumung Professor Dr. Eduard Schröder zu Marburg i. H. I derselben, sowie gegen Zurückhaltung der voiy in gleicher Eigenschaft in die philosophische I Mieter in Mietsräume mitgebrachten Sach«; Fakultät der Universität zu Göttingen veissetzt I 5. Wechfelfachen; 6. Bausachen, wenn über bÜ worden. I Fortsetzung eines angefangenen BaneS gestrttteg

* Hauptversammlung der Gustav Adolf-StiftiMg I wird. Das Gericht kann aber ferner auf An» Z« Gaffel. Vom 22. bis 25. September d. I. I trag auch andere Sach«, sowett fie besonder«, wird die Hauptversammlung des Zentralvereins I Beschleunigung bedürfen, als Feriensache b#j der Gustav Adolf-Stiftung in Cassel abgehalten. I zeichnen. Eiälich find auch die GerichtSferiep Da rüsten sich die Evangelischen unseres Bezirks, I ohne Einfluß auf baS Mahnverfahren, bei zu diesem Feste eine besondere Festgabe zu I ZwangSvollstrecknngsverfahr« und daisKmchaS» überreichen, wie das im Laufe der Zett bei | verfahren.

diesem Hauptfeste sich als schöne Sitte heraus- § Der Festvlatz auf dem Kämpfrasen bietet? gebildet.hat. DaS^ evangelische Rheinland hatte h^te ein anderes Bsi^ Meftstgekleidek

tm vorigen Jahre tn den Tagen von Köln Menge ist verschwand« und an ihrer 6teH^

eine Festgabe von 147000 Mark, außer einer find fleißige Arbeiter daran, all Ne Herrlich- reichen Sammlung von Glocken, Kelchen, I feiten wieder zusammenzureißen. Auch die- Paramenten und dgl. dargebracht, und wenn Schaubudenbefitzer rüfttnfich zur Abreis? Vch uuftr Hessen unter fo ganz andersartigen zukünftigen Sängerfest« dürfte eS sich empfehleaZ Verhältnissen auch nicht soviel wird aufbringen p« Verkauf der vielen Schrei- und QuickSarttW . können, so ist doch zu wünschen, daß eine mög- erst zu gestatten, wenn die Gesangs-AussührungeM

lichst hohe Liebesgabe auch m Cassel zur Der- vorbei sind. Geradedurch diese Artikel wurteffl'

fugung gestellt werden könnte. Auf Veranlassung eine Störung verursacht, daß die GesäE nun des Vorstandes des Hauptvereins haben vielfach nicht zur Geltung kamen.

I Mm ober Juni 1903 soll tote bie .Jtmitf. zigH bringen beschlossen, auch viele Presbyterien, meldet, auf dem Platz der früheren RosenaiM unserer Stadt mit ft 200°Mk. namhafte Summen H^sollm^twa^oo'^^Pe^ftn« SitzÄeaÄ Sammlumwnul ibrem Gebiete^mtt^ustimmuna ^it finden, auf der Gallerte find« 3350 Per.,, SFSSSfiSSE

Gustav Adolf-Vereins, der in den 70 Jahr« seines ' gegenüber befindet fich die Kallerloge, nebc^ Bestehens so mancher Gemeinde in der Diaspora, auch in unferm Hessenlande, gedient und gründ­lich geholfen und damit in der Stille soviel Segen gestiftet hat, auch trotz so vieler ander« Kollekt« gern bereit fein werden, biefe nur einmalige Sammlung, die in nächster Zett er» „ „ ...

folgen soll, zu diesem besonderen Zwecke nach I antworten. Der junge Mann, .welcher jetzt daS Astern Vermögen zu unterstützen nach dem Ä

Losungswort des Vereins: Lasset uns Gutes Geldverlegenheit befand, gab er sich in einem BrieW thun an jedermann, allermeist aber an des I an den Gastwirt Happel in Rosenthal für fein«! Glaubens Genossen. Nur einige Zahlen seien Bruder aus und bat um ein Darlehen von.80 M noch gestattet, um die weitreichende und segenS- I DasbEeltauchdas Gew eSMfich^

reiche Wirksamkeit des Gustav Adolf - Deieins 3)08 ®ertd’t betOTtetIte ± 6 * too4,e" zu illustrier«. Nach feinem letzten Jahres- I 7

berichte hat derselbe im Ganzen bisher über I 87 Millionen Mark aufgebracht, die 4918 I evangelischen Gemeinden zugute gekommen find, I unb ,w°- 1820 in P-«tzln, HM im «rigm

Deutschland, 1305 in Oefterrnich, 623 in | Chct Schulverbande Unterrosphe. sonstigen Ländern, darunter allein 2077 Ee- | , °°,HüffenhSUfeV, 7. Juli. Gestern nW

meinben zum Bau ihrer Kirchen oder Dethäuser, I ^sste feierte der hiesige Gesangverein fern

854 zum Bau ihrer Schulhäuser, 606 für ihre Stiftungsfest. Zu diesem Zwecke hatte unfet

Konfirmanden-, Waisen- und Diakonissen-An- s°nftso stilles Dörfchen «n außergÄvöhnlich

statt« u. s. f., im letzten Berichtsjahre aber festliches Gewand angelegt. Straßen und Häusel

1588066 Mk., die unter 2032 bedrängte Ee- waren mtt Fahnen, grünem Reisig und Blum«'

meint)« verteilt werden könnt«, unter denen geschmückt. Am ober« und unter« Eingang

114 zum erst« Male mit einer Unterstützung der Dorsstraßen hieß« große Plakate; an GmH

bedacht wurden. Es ist nämlich von jeher landen Säuger und Festgäste herzlich Willkomm«.

Grundsatz des Gustav Adolf-VereinS gewesen, Auch bet Festzug mit sein« geschmückten Vm>

eine Gemeinde, die einmal in den Unter- rettet« und Radlern bot em recht maletischeS-

stützungsplan aufgenommm ist, so lange Bild. Die aus dem Festplatze von einem hiesigen

zu unterstütz«, bis ihr gründlich geholf« und und answättig« Mttgliede gehatten« A«

fie der Unterstützung nicht weiter bedarf. Neue I sprachen fanden lebhaften Anklang. Don bm

Gemeinden können demnach nur hinzugenommen eingeladenen Vereinen war« dreizehn er^chleneE

werd«, wenn alte ausscheiden ober wenn die Dre zum Vortrag gebrachten Gesänge wurdM

höheren Einnahmen des Vereins es ermöglichen, burchweg mtt großem Beifall aufgenommen,

die Zahl der zu unterstützenden Gemeinden zu Herrlicher Sonnenschein stimmte die Festfreuda

erweitern, wozu bie Gelegenheit ja reichlich ge- noch wesentlich höhet und hofferttttch können GäM

bot« ist, denn an unterstützungsbedürftigen Ge- und Gastgeber beide mtt Zufriedenheit an dtt

meinben und datum an Unte^tützungsgesuchen I 5tage zurückdenken.

fehlt es wahrlich nicht, zumal in der Gegen- | ® SchWeivsderg, 7. Juli. Herr GendatiH

wart, wo in Oesterreich die evangelische Be- I FiniS von hier ist aus Anlaß der Verlegung toegung immerfort an äußerlicher Ausdehnung I des Kaiserlichen Hoflagers nach Cassel am und innerlicher Vertiefung in erfreulicher Weife I mehrere Wochen nach Wilhelmshöhe abkommaiv zunimmt. Darum werden wir uns immetmeht I biert worden; auch im vorigen Jahre wurde unserer Dankespflicht gegen daS Evangelium, | ihm dieselbe Auszeichnung zu teil. — Dem Der» dessen wir uns ungestört freuen dürf«, bewußt I nehm« nach beabsichtigt Herr Dr. Eisenberg, und helfen wir mit, daß auch unsere bedrängten I der sich vor nahezu anderthalb Jahr« als ArA Glaubensgenoss« an möglichst vielen Otten I hier niedergelassen hat, uns demnächst zu der» dasselbe reichlich und in ungemischter Freude, I lassen, um eine andere Praxis zu übernehmen, ohne allzu drückende Schuldenlasten, in würdigen I Wir verlieren in ihm ein« äußerst tüchtig«, Gotteshäusern genieß« können. i strebsamen und gewissenhaften Arzt und bedauern

* Ett«mß-K«zert. Wie aus der heuttgen I seinen beabsichtigt« Weggang sehr.

Anzeige ersichtlich, wird das bereits angekündigte I ® Schweinsberg, 7. Juli. Vorgestern Strauß-Konzert Donnerstag, den 31. Juli, Tm I unternahm bie .Wirtschaftliche Frauenschule Museum stattfinden. Hebet Johann Strauß I zu Nieder-Ofleiden eine gemeinsame Leiterwagen, schreibt man der „Oesterreichifchen Volkszeitung" | Partie nach Holzhaus« zur Besichtigung bet aus Berlin: Der junge Johann Strauß, der | dortig« Anlag«.

Sohn von Eduard, der zur Zeit mit seinem I - - ■ - sq

I H°ff°n-Naffau uni. Nachb«gM°te iert, ist einer der stärkst gefeierten und volks- ümlichst« Mensch« in Berlin. Wenn der unge Mann die Walzer seines Oheims und Vaters temperamentvoll dittgiett, sich dabei in den Hülsten wiegt, d« Tanzschritt mattiert und von Zeit zu Zett zur Violine greift, um wischendurch Ton ünd Tempo gleich anzugeb«, pttngt ein Funke seiner südlichen Beweglichkett auf das sonst so bedächtige hiesige Publikum iber; viele Reih« von Menschen umdräng« die ^tchesterhalle, folgen mit Spannung M«