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SonrrtsßBbeilage: JUustrirtes Sonntagsblatt.

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Bterteljährlicher Bezugspreis: bei der Expeditton 2 Ml., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (erd. Bestellgeld).

Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. - - Redamen: die Zeile 25 Psg.

Marburg

Mittwoch, 9. Juli 1902.

..Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Sonnabends in Morgen- und Wend-Ausgabe.

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts«Buchdruckerei Marburg, Markt 21. Telephon 56.

37 Jahrg.

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Bestellmgen

1 für das 3. Quartal auf die Oberheffifche Zeitnng" nebst ihrm Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch­hain und Neustadt, sowie von allen Post- --«statte« und Landbriestrügern entgegen- genommen.

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Hundstage.

Wir find in die Zeit der Hundstage ein- getreten, die in der Regel für das öffentliche Leben die allen Menschen so wohlthuende sommerliche Stille mit sich bringt. Die Schulen find geschloffen, die liebe Schuljugend ist mit den Eltern in die Sommerfrische, ins Gebirge, zum Teil auch an den Strand unserer nordischen Küsten geeilt und labt fich, frei von der Sorge um den nächsten Schultag, an den Gaben der herÄichen GotteSnatur. Und wem das Schicksal es nicht vergönnt hat, in die Ferien hinaus­zuwandern, wer an die heimatliche Scholle ge- feffett ist, auch er kann das Ferienglück genießen, und er genießt eS mit vollen Zügen, wenn er fich ein gesundes Herz und ein heiteres Gemüt bewahrt hat.

Auch auf dem Gebiete der Politik bereitet sich eine gewisse Sommerstille vor. Während die Wellen des politischen Ozeans vor kurzem noch hoch gingen, ist jetzt Ebbe eingetreten. Die kieler Woche mit ihrem Wassersport, mit den internationalen Zusammenkünften ist vorüber. Die amerikanischen Trustkönige Pierpont Morgan, Armour und wie fie sonst heißen Wögen, fie haben den gastlichen kieler Hafen verlassen und find in die Bäder geeilt, um für einige Wochen Erholung von den Strapazen der letzten Zeit zu finden. Auch uns«r Kaiser hat seinen Ferienurlaub begonnen, er hat gestern Montag früh von Eckernförde au8 auf der Hohenzollern" die Nordlandsreise angetreten, die auch diesmal so ziemlich denselben Weg nehmen wird wie in den Vorjahr«-.

Der deutsche Gesandte in Wien Fürst Eulen­burg, der bisher ein regelmäßiger Teilnehmer an oen Nordlandsfahrten war, scheint diesmal zu fehlen. Es wird nicht ausbleiben, daß die dem Fürsten nicht wohlgesinnte freisinnige und halboffiziöse Presse sein Fernbleiben politisch auszubeuten versuchen wird.

Auch in den Amtsstuben der Reichsämter und Ministerhotels ist, zum Teil wenigstens, die sommerliche Stille eingekehrt. Die preußi­schen Minister haben fast sämtlich Berlin ver­lassen, der Reichskanzler ist zu kurzem Aufent-

Umschau.

Der Zusammenbruch der Leipziger Bank vor dem Schwurgerichte.

Auf eine Frage des Angeklagten Schröder erklärt Zeuge Stumpf, daß er fich wohl besinne, am 22. Juni 1901 zu ihm bei einer Zusammen­kunft in Berlin gesagt zu haben, wenn Cassel noch ein bis zwei Millionen bekomme, würden alle Unternehmungen in gutem Betriebe und die Verlegenheiten zu Ende sein. In Bezug auf das Geschäft mit derBerliner Finanz und Handelszeitung" weist Sachverständiger Schlieper nach, daß au8 diesem mit drei Millionen zu Buch stehenden Konto, für das die Casseler Treberherren eintraten, der Leipziger Bank etwa eine Million ^geflossen sei. Dadurch war die Auszahlung einer Dividende von 25 Proz. für Cassel ermöglicht worden. Nach Exner mußte dies Geschäft und andere gemacht werden, um die Fusion durchzuführen. Exner giebt zu, daß durch die drei Transaktions-, Trust- und Separat-Konten und durch die int Frühjahre 1900 abgeschlossenen Geschäfte 11 Millionen,

halt von Kiel nach Berlin zurückgekehrt, um in einigen Tagen mit der Gräfin Bülow und seiner Schwiegermutter nach Norderney zu gehen, wo et auch im vorigen Jahre gleichzeitig mit dem bekannten Reichstagsabgeordneten Prinzen Arenberg weilte. Frhr. v. Thielmann, des langen Haders in der Zolltarifkommisfion müde, ist in die tiroler Berge entflohen, in seines Herzens Grunde froh darüber, für einige Zeit das ihm so unsympathische ReichshauS am Königsplatze nicht zu sehen. Für den Grafen PosadowSky dürfte es einstweilen noch keine Hundstage geben. Er arbeitet Tag, aus Tag ein mit seinen Räten und den Mitgliedern der Zolltarifkommisfion an dem Marmorblock deS Zolltarifs, um daraus ein anmutiges Gebild zu formen, aber es will noch immer nicht ge­lingen. Erst wenn die erste Lesung der Zoll­tarifs beendet ist, soll für ihn und die Mit­glieder der Kommission eine kurze Ferienpause eintreten. Wann dieser Zeitpuntt gekommen sein wird, läßt sich noch nicht absehen.

Für den Landmann beginnt mit den HundS- tagen die Zeit der Ernte und damit auch die Zeit der Arbeit. Der Roggen beginnt zu reifen, inhaltschwer neigen sich die Aehren zur Erde, der Schnitter schärft seine Sense, um zur Arbeit gerüstet zu sein. Nur eine geraume Zeit noch, und die Ernte beginnt. Möge unseren Landwirten, die um ihr Dasein schwer arbeiten müssen und deren Existenz von einer guten Ernte abhängt gutes Erntewetter usw. werden! Denn von dem Gedeihen der Landwirtschaft hängt nun einmal die Zukunft des Vater­landes ab.

22,4 Millionen, 21 Millionen, im Ganzen 54,4 Millionen von den Schulcenkonten Cassels weggenommen und auf andere Konten über­tragen worden seien. Am 2. Januar 1901 bittet laut Korrespondenz Exner seinenFreund" Schmidt in England zu versuchen, ob er nicht für die Trebergesellschast und für die Tochter­gesellschaften größeren Kredit im AuSlande er­langen könne. Er solle auch in geeigneter Weise in England, Frankreich und Belgien sondieren. Ebenso möge er aber darauf achten, daß die Kreditgeber nicht in Beziehungen zur berliner Großfinanz ständen. Die Verhandlung wird hierauf bis morgen vormittag 9 Uhr vertagt.

Vom Krankenlager des König- Eduard.

Die Abreise weiterer dem englischen Hofe nahe verwandter Fürstlichkeiten kann als Beweis dafür gelten, daß den hoffnungsfreudigen Be­richten der Leibärzte allenthalben volles Ver­trauen entgeyengebracht wird. Auch die neue Woche verspricht für den königlichen Patienten einen günstigen Verlaus. Das gestern -früh um 10 Uhr veröffentlicht; Bulletin hat folgenden Wortlaut:

Der König hat neun Stunden natürlichen Schlaf genossen, die fortschreitende Besserung in seinem Zustande hält ununterbrochen an. Die Wunde verursacht beim Verbinden weniger Schmerz, eitert aber stark". TreveS, Laking, Barlow."

Der amerikanische Botschafter White, Roosevelt und Deutschland.

Bei der Unabhängigkeitsfeier der in Leipzig lebenden Amerikaner hielt der Botschafter der Vereinigten Staaten, Andrew D. White die Festrede, bei der er unter anderem Präsident Roosevelts freundliche Gesinnungen für Deutsch­land hervorhob. Seine Ausführungen hierüber lauteten:

Obgleich Roosevelt fich freut, wenn unsere ' Schiffe ihre Frachten nach allen Weltteilen tragen und die besten Erzeugnisse des Aus­landes zurückbringen, so gibt es für ihn doch noch Erfolge wünschenswerterer und wertvollerer Natur. Er möchte der Welt lieber ein Bei­spiel der Energie und Geschicklichkeit geben durch den Bau eines Kanals vom Atlantischen Ozean nach dem Pacifiqne, anstatt unsere Handels- Verdienste um Millionen erhöht zu sehen. (?) Er würde stolz sein, wenn Amerika der Welt neue Entdeckungen in der Wissenschaft, neue Meisterstücke der Literatur, neue philosophische Ideen geben würde, anstatt materielle Pro­dukte. .-. . Er wünscht nur gute Beziehungen zu allen Weltteilen und besonders zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland. Er hat

dies oft im offsntttchen Leben ausgesprochew und Diejenige«, welche ihn im privaten Lebest tznnen lernten, werden wisse«, daß deutsche Ideale, deutsche Wahrheitsliebe und Pflicht­erfüllung besonders von ihm anerkannt und geehrt werden. Innerhalb deS letzten JahreS sagte er zu einem alten Freunde, der Abschied nahm, um nach Europa zurückzukehren:Ich habe eine Liebe und Bewunderung für Deutschland seit meiner Kinderzeit und wenn ich dieS ausspreche, so meine ich eS auch. Du kennst mich doch zu genau, um zu wissen, daß ich, was ich sage, meine, und daß ich das, waS ich meine, sage. (?) Ich bemerke noch, daß er bei diesem AuSspruche- dar Buch eines deutschen Professors vor fich aufgefchlagen liegen hatte. Alle, die ihn am. besten kennen, wissen, daß mit der einzigen Ausnahme von James A. Garfieldkein Präfident je so vollkommen verstanden hat, was Deutsch­land der Welt gegeben hat und noch giebt. ;

Herr Roosevelt wird ja recht bald Gelegen«^ heil haben, seine Zuneigung zu Deutschland vor aller Welt zu bekräftigen, dann werden wir ja sehen, ob er auch so thut, wie er gelegent­lich redet!

Die Aussichten des Bulgarensürsten auf den Königstitel.

Aus maßgebenden diplomatischen Kreisen der Türkei geht derDeut. Warte" die Mit­teilung zu, daß man in Konstantinopel vorerst an eine Durchsetzung der Wünsche deS Fürsten Ferdinand, Bulgarien zum Königreich und fich selbst zum König von Bulgarien zu erheben, nicht glaubt. Zweifellos sei die Aufnahme deS bulgarischen Fürsten in Petersburg eine sehr wohlwollende gewesen, aber Rußland halte augenblicklich den Zeitpuntt nicht für geeignet, um einen derartigen Vorschlag bei den Mächten zu unterstützen. Man glaubt aber mit Sicher­heit anzunehmen, daß die unausgesetzten Be­mühungen des Fürsten Ferdinand später doch von Erfolg gekrönt sein würden, wenn da» Verhältnis Rußlands zu Bulgarien das gleiche bleibt wie bisher. Rußland wird für die Er­füllung derartiger Wünsche als ausschlaggebende Macht angesehen, vor deren festem Willen ein dauernder energischer Widerstand seitens de» Sultans nicht stand hält. Von besonderer Wichtigkeit ist aber bei der Beurteilung der ganzen Sachlage die Thatsache, daß der größte Teil de» Tributs, den Bulgarien alsautonomes, aber tributäres Fürstentum unter der Ober- lehnshoheit des Sultans" an die Pforte zu zahlen hat, in bieDette pablique fließt. Würden die Mächte schließlich auch den Wünschen de» Bulgarensürsten auf Vorschlag Rußlands will­fahren, so würde immerhin dieser Punkt eine besondere Berücksichtigung erfordern, denn an eine Einstellung der Tributzahlung aus Kosten

57 (Nachdruck verboten.)

Eine Geldheirat.

........ Roman von L. Haidheim.

(Fortsetzung.)

Daß an ein Versöhnen, ein Verzeih.« gar kein Gedanke sein konnte, war so ohne Zweifel, daß weder er noch fie eine Minute darauf hofften.

Sie waren beide rettungslos verloren, weiter dachten fie nichts; aber wenigstens sagten fie fich nicht, was auf dem Grunde ihrer Seelen vorging.

Auf den Türmen schlug e» die Stunden, fie achteten lange nicht darauf. Endlich aber, als Hildes Zähne infolge der feuchten Kälte und einer fich plötzlich einstellenden Nervenabspannung aufeinander schlugen und ein Beben ihren ganzen Körper schüttelte, wachte HanS aus seinem finsteren Grübeln auf.

Du mußt nach Hause! Du erkältest Dich auf den Tod," sagte er, fich rasch erhebend.

Nach Hause?"

Zu ihren Eltern? Da» war völlig unmög­lich. Und wie hätte fie auch nur für eine Nacht den reizbaren, leberkranken Vater belügen können? Unter welchem Vorwande sollte fie so spät abends dort erscheinen?

. Wohin also?

In ein Hotel! Ich bringe Dich hin und hole Dich morgen früh dort ab," sagte HanS niedergedrückt.

War es nicht seltsam, daß fie beide fühlten, als stände plötzlich ein geheimnisvolles Etwas erkältend zwischen ihnen? Nicht eine Zärtlich­st hatten sie auSgetaufcht, settdem siedas hfluS" verlassen; ihnen war zu Mute, all schämten fie sich einer solchem

Sobald fie im Wagen saßen Hans hatte dem Kutscher die Adresse eines feinen, kleinen Hotels gegeben, in welchem nur Stammgäste, jahrelange Besucher des Hauses, verkehrten brach sich bei Hilde die Verzweislung Bahn.

HanS laß unS sterben!" flehte sie.

Sterben? DaS wäre eine Wonne im Ver­gleich zu dem, was wir vor uns haben! Sterben, mit der Grabschrist:Gemeine Ver­räter!" O nein, das giebt eS für uns nicht. Wir müssen leben leben und unsere Strafe tragen; armselig und gedrückt, Tag au», Tag ein schleppen wir unsere Schuld bis anS Ende also tragen wir fie und werfen fie nicht alS elende Feiglinge mit dem Leben von unS."

Aber die Schande, Hans! Was ist dagegen der Tod! stammelte fie mit Fieberschütteln.

Wie ost hatte er daS heute Abend schon gedacht wie unerträglich schwerer war ihm aber der Gedanke an Anna. Ihr Schrei gellte ihm noch immer durch die Seele und eine furchtbare Angst um fie ließ ihn nicht los, ließ ihn um so mitleib tofer jetzt fich selbst ver­urteilen.

Der Wagen hielt. Sie waren am Hotel. Han» hatte dort öfter» Freunde ausgesucht, man kannte ihn und gab der jungen, bleichen Dame, die ohne jedes Gepäck ankam, bereit­willig, wenn auch mit heimlicher Verwunderung, ein Zimmer.

Er bestellte ihr Thee ließ ihr durch das Kammermädchen alles besorgen, was ihr für die Nacht und den andern Morgen fehlte und spendete ein sehr großes Trinkgeld, welches die Leute sofort mit allem Resepett für die jnntze Dame erfüllte. Dan« verließ er Hilde mit formellem Gruß.

. Nun erst konnte er fich ganz der Ver­zweislung überlassen, die ihn erfüllte.

Zwei Frauen sein Weib und die tausend­mal mehr geliebte Hilde! riß er ins Ver­derben! O, wie war der Spruch der Alten wahr: Wen die Götter vernichten wollen, den machen fie blind. Blind mit jener geistigen Blindheit, welche die Abgründe fieht, die den Weg begrenzen, und sie doch nicht zu ver­meiden weiß.

Wie unbegreiflich leichtsinnig und dumm war es gewesen, von Hilde heute in seinem eigenen Hause den letzten Abschied, vor ihrer Verlobung mit Ristleber, nehmen zu wollen!

Hilde nannte es den Abschied für immer und meinte es ehrlich damit. DaS arme Mädchen hatte ihm jede kleine Gunst nur mit Gewissensbissen bewilligt um Annas willen wirklich gelitten, und ihm darr.« jene Ren­dezvous in der Konditorei zugestanden, die weit von ihrem Hause stattfanden und in dem fremden Stadtviertel wohl kaum bemerkt worden wären, wenn nicht damals ein Zufall Fritz Argwohn schöpfen ließ. Das hatte bewirtt, daß fie fich nur noch sehr selten trafen. Aber trotz alledem mußten die Dienstboten Verdacht geschöpft haben! Besonder» der alte Henke hatte ihn in letzter Zeit oft so seltsam ange­sehen !

Der Hochmut des Gebieters hatte Hars das Gebühren des alten Dieners übersehen lassen, obwohl er fich darüber ärgerte. Jetzt wurde ihm klar, der Alte hatte irgendwie Grund dazu gesunden und er der kalte, stolze Herr nicht den Mut gehaht, es zu einer Aussprache kommen zu lassen. Es sollte ja auch in aller­nächster Seit alles au» sein! Hilde würde als

Ristlebers Braut für die kurze Zeit des Braut­standes bei ihren Ettern wohnen und später

In alle diese Gedanken hinein rief eine innere Stimme:Und nun ist alles au» und vorbei. Du bist wieder der arme RegierungS« rat, der nichts hat, als feinen Gehalt! Die herrliche Villa, den Reichtum Deines Weibes Du hast es verscherzt Dein ganzes Leben ist Armut, Druck und Mißachtung!

Heiliger Gott nein! Alles, nur nicht das!" schrie er auf, so daß ein Vorübergehender erschrocken zusammenfuhr und auf die andere Seite der Straße eilte.

Hans krampfte die Hände ineinander und wurde aufmerksam auf sich selber.

Aber jetzt, wo er Hilde nicht mehr neben sich und keinen Zeugen für seine innere Qual hätte, wuchs diese, 6(8 fie ihm fast die Be­sinnung raubte.

Wo er stundenlang umhergelaufen, wußte er nicht. Zuletzt fand er sich vor der Villa von Glaichen wiederseiner" Villa.

Die Fenster waren hier und da noch hell; er blieb stehen und starrte hinauf zuweilen glitt ein Schatten daran vorüber aber er konnte nicht erkennen, wessen Schatten dies war.

Auch im Souterrain war noch Licht. Wie ein Dieb schlich er fich hinter die vergitterten Fenster er, der Herr dieser schönen Besitzung. Dort unten schlief der alte Henke, aus einem Stuhl fitzend; ein jüngerer Diener sein be­sonderer Günstling trat eben ein, begleitet von einer Diakonissin. .

Wär Anna krank? So krank?

Das Herz schlug dem Lauscher bi» an den Hals hinauf.

(Fottsetzung folgt.)