Kirchhain
ia
84
Nachdruck verdatend
hinfinken lassen.
(Fortsetzung folgt.)
Such hinsichtlich des ganzen Arrangements. Auch die zum Teil in großen JnterimShallen und zum Teil im Freien unterzubringsnhe gewerbliche Abteilung der Ausstellung wird sehr umfangreich werden. Sonder - Ausstellungen Werder; u. a. veranstaltet für Gas, Waffer
Lage ihm gegenüber klar geworden. Er hatte uu rücksichtslosen Egoismus nur sich und seinen Interessen gelebt; jeder ihrer Briese all die Zeit her bewies ihm ihre warme, liebevolla und
E« hatte ihn hergetrieben, Ullas Brief münd- ich zu beantworten. Sein Urlaub war sehr i!urz bemeffen. Seit er die klaren, ruhigen Worte seiner Braut gelesen, die in keiner Silbe eine Anklage, einen noch so leisen Vorwurf enthielten, war ihm mit einem Male Ullas
in letzter Instanz helfen würde — niemals ein angenehmer Gedanke für einen Mann von Fritz von Glaichens Berufstüchtigkeit! — erfüllte jetzt den Offizier zugleich mit der brennenden Sehnsucht, Ulla zuerst allein zu sprechen. Die im Sommer stets mehr benutzten Räume des Erdgeschosses waren heute dunkel, nur durch eine offene Thür im Innern fiel das Licht des Flures in den Gartensaal und gab diesem eine schwache Beleuchtung.
Fritz von Glaichen schritt dorthin; vielleicht konnte er durch die Thür desselben in dar Haus treten, ohne erst am Portal die Klingel zu ziehen.
Ja, die Thür war sogar nur angelehnt. Wie leichtsinnig! Aber was bedeutete das? Fritz blieb wie angewurzelt stehen und blickte von außen durch die Scheiben der Thür.
Drinnen, vom Flurlicht beschienen, schlich Anna, seine Schwägerin, leise durch die offene Thür in den dunklen Gartensaal. Was wollte sie? Lautlos schleichend näherte sie sich dem neben diesem befindlichen Frühstückszimmer und stieß rasch die Thür auf.
Und jetzt — blendende Helle — zugleich ein gellender Aufschrei — noch einer — noch einer — so laut und voll Todesqual---Anna
selbst war es, sie hatte diese Schreie ausgestoßen.
„Anna! Anna! Um Gottes willen?"
Mit einem Satz war Fritz neben ihr, die jetzt mit schrecklichem Lachen und ganz verzerrten Mienen dastand — auf ein Liebespaar starrte — ohne jeden Zweifel auf ein Liebespaar! Hans und Hilde! Und Hans hielt das Mädchen umschlungen, das leichenblaß, zum Tode erschrocken, die Arme um seinen Hals geschlungen hatte — er konnte Hilde doch nicht
für das 3. Quartal pf ./Ober-kffifche Zeitung^ nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirchhain und.Neustadt, sowie von allen Postaustalten und Landbriefträgern entgegen» genommen.
mit dem Kreisvlatt für die Kreise Marvurg und
Sovvtagsbeilage: Illustriertes Sountagsblatt.
Die. Einleitung des Strafprozesses.
Sobald die mit öffentlicher Strafe bedrohte Verletzung eines Gesetzes zur Kenntnis der zur Hüterin des öffentlichen Ordnung bestellten Staatanwaltschaft gelangt, veranlaßt dieselbe ohne weiteres die Feststellung des Thatbestandes find die Einleitung der Untersuchung, sofern nicht einer der Fälle vorliegt, in denen tote 8- B. bei Beleidigung und Sachbeschädigung die Strafverfolgung nut auf Antrag des Verletzten erfolgt. ,
Es giebt verschiedene Arten, wie die Staatsanwaltschaft die Feststellung über den That- hestand einer strafbaren Handlung vornehmen kann. Sie kann sich zu diesem. Zwecke sowohl der Hilfe und Mitwirkung der Polizeiorgane als auch der Gerichte bedienen. Je nach der Schwere des Falles wird die eine oder die andere dieser beiden Behörden oder werden beide gemernschaftlich in Anspruch genommen. So schreiten nach Verübung eines Mordes, also des schwersten Verbrechens, welches das Gesetz kennt, sofort Polizei und Gericht ein, um die Spuren des Mörders festzustellen, seine Persönlichkeit zu ermitteln und ihn in Haft zu nehmen. Anders liegt die Sache bei minder schweren Vergehen z. B. beim Betrüge. Hier kommt e8 ganz auf die Natur des einzelnen Falles und die Schwierigkeit der dabei zu erörternden civil- techtlichen Fragen an, ob die vorzunehmenden fhatsächlichen Ermittelungen durch die Polizei, bder das Gericht erfolgen. Je nach dem Ergebnis dieser Ermittelungen entscheidet alsdann die Staatsanwaltschaft, ob die öffentliche Klage erhoben, die gerichtliche Voruntersuchung beantragt, ober aber die Einstellung des Verfahrens verfügt werden soll.
\ Sehr häufig gelangt die Staatsanwaltschaft zur Kenntnis von strafbaren Handlungen durch Anzeigen der Verletzten oder anderer Personen. Giebt nun die Staatsanwaltschaft einem, an sie -gerichteten Antrag keine Folge oder beschließt sie nach Abschluß der Ermittelungen die Einstellung des Verfahrens, so macht sie dem Antragsteller unter Mitteilung der Gründe hiervon
Bezüglich der Krankheit beS Königs führt, „öancet" aus: Es war notwendig, hie in diel Wunde eingeführten Röhren zu entfernen, ba' sie der König nicht mehr ertragen konnte. AÄ Stelle derselben kommen jetzt Gazepfropfen zur! Anwendung. Pie Wunde heilt in zufrieden-f stellender Weist. Der Ausfluß tottb geringer, und ist völlig geruchlos. Der König leidet' weniger und obwohl die Verbände noch not», toenbtgertoeife schmerzvoll find, erträgt der König alle Vorgänge mit äußerstem Mut. ,Medical' Journal": Die Wunde wird täglich zweimal verbunden. Der König genießt jetzt erfrischens den Nachtschlaf. Der Appetit bessert sich und, der König wird jeden Tag von einem Bett in ein anderes gebracht. Der Patient nimmt großes Interesse an allem, was um ihn herum vorgeht und an den Tagesneuigkeiten. Der gestern Abend ausgegebene Krankheitsbericht, lautet: „Der König verbrachte den Tag gut; das Allgemeinbefinden machte weitere Fortschritte und die Wunde bereitet nur noch wenig.Schmerz. "
Der .revolutionäre Wert" der Abschaffung der Kornzölle.
Der in inniger Gemeinschaft mit der frei- händlerischen Linken von der Sozialdemokratie" geführte Kampf gegen die Kornzölle hat, wie' wir wiederholt hervorhoben, das Ziel, den alten befestigten Grundbesitz zu ruinieren und damit' den, den revolutionären Bestrebungen entgegen«' stehenden festesten Damm niederzulegen. Die sozialdemokratische „Berliner Volkstribüne", die ja vor einigen Jahren der Gefinnungsdiktatur bet sozialdemokratischen Parteileitung zum Opftz fiel, hat in dieser Hinsicht einmal das folgende unumwundene Geständnis abgelegt: >
.An die Stelle der Abkömmlinge der ruinierte«. Adels, und Großgrundbefitzers-FamUien treten natürlich irgend welche Herren Müller, Cohn, Schulze ufto.;! aber daß wir bei der Bekämpfung derartiger^ Herren viel leichteres Spiel haben, als wenn wir Abkömmlingen von Geschlechtern gegenüberstehen, die seit Jahrhunderten das Herrschen gewohnt sind, ist wohl klar. Die Borfahrrn der einen find in* den Krieg gezogen und haben nichts weiter gekannte als die Waffen; die Vorfahren der ander«, haben geschachert und den. Kurszettel studiert. Dies prägt sich auch in den Nachkomme« aus. Das ist der sozusagen revolutionäre Wert der Abschaffung der Kornzölle.'
Diese Worte laffen an Offenheit nichts zu wünschen übrig und zeigen jedem, der sehen will, unzweideutig, woraus die Sozialdemokraten mit ihren ewigen Deklamationen über „Brot- unb Fleischtoucher" eigentlich lossteuern. Die Liberalen aber können daraus erkennen, daß die Sozialdemokratie mit ihnen am wenigsten die Herrschaft zu teilen gesonnen ist.
Vierteljährlicher Bezugspreis, bei der Expedition 2 Mk., ' bei allen Postämtern 2,25 Mk. (cxcl. Bestellgeld).
2»fertiouSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum h) Pfg.
Reklamen: die Zeile 25 Pfg.
Nach dem Esten saßen Burghausen und I selbstlose Teilnahme, und er begriff sich selbst Wolzin, tief in die politischen Vorgänge des nicht in feiner achtlosen Rücksichtslosigkeit. Tages verloren, plaudernd beisammen; Hans I Freilich — nicht diese Gefühle allein betont abberufen worden, Anna und Ulla gingen I herrschten ihn. Es gab in ihm eine Stimme, in herzlichem Gespräch in der Reihe der schönen I die laut dagegen protestierte, die ihm immer Zimmer auf und ab, während Hilde in ihrer I wieder scharf und eindringlich zurief: .Sie hat anmutiggeschästigen Weise bald hier, bald dort I recht — Du hast eine glänzende Laufbahn vor etwas zu ordnen fand. Die rotverschleierten I Dir — Deine unüberlegte Heirat wird Dir Lampen verbreiteten ein gedämpftes mildes Licht, I Dein ganzes Leben zerstören!" Bei diesen Ge- das in dem Kamine mehr zum Staat als zum I danken biß er zornig die Zähne aufeinander. Nutzen prasselnde und flackernde Holz brachte I .Ich habe meine Pflicht zu thun!" Ganz er» eine behagliche Stimmung in das schöne Bild — I schreckt fragte er sich dann wieder: .Nur meine man konnte sich keine friedvollere, harmonischere I Pflicht?" Und ganz glücklich empfand er den Häuslichkeit denken, als diese. . I warmen Strom der Liebe, der ihm als Ant-
Dieses Lob hatte Anna eben von Ulla gehört I wort im Herzen ausquoll. Noch bevor et die und sich wie immer darüber gefreut. I kurze Urlaubsreife antrat, schrieb er an Onkel
.Unb doch beginnt uns ein Mangel zu I Heinrich, schickte ihm Ullas Brief und bat: drücken," sagte die junge Frau. .HanS spricht I .Du hast uns eines Tages gesagt, daß Du zwar nie davon, aber er fühlt, wie ich, baß I uns schlimmsten Falles in Dein HauS auf» Kinberstimmen im Hause fehlen." nehmen würbest. Dieser Moment scheint mir
Urb sich so an ihren Mann erinnernd, sah I jetzt eingetreten. Meine Liebe und meine Pflicht sie sich nach ihm um. Wo war er? Man befehlen mir in gleicher Weise, Ullas Auf- hatte ihn vorhin gerufen — aber das wat j Opferung zurückzuweisen. Wirst Du uns jetzt schon so lange---sie verließ Ulla. I beifiehen?"
.Ich muß einmal nach ihm sehen!" Armer Onkel Heinrich! Er liebte seinen
Das war wieder ihre allzu liebevolle Art! Lebensretter aufrichtig — er liebte aber seinen Es war ein regnerischer Abend geworden. — I treuen, alten Freund Wolzin ebenso sehr! In seinen Mantel gehüllt, schritt Fritz von I Lebenslange Zugehörigkeit schmiedet eine Kette, Glaichen durch den Garten der Villa. . | die man nur schwer zerreißt. Und mehr als
beide liebte Schragert und Comp. seinen nichtsnutzigen Erben, der in Hamburg krank lag, allerlei unverzeihlich leichtsinnige Streiche gemacht hatte und der just heute brieflich um Verzeihung flehte und seinen Vater bat, zu ihm zu kommen und ihn zu befreien aus seiner nach allen Seiten hin peinlichen Lage. Dem mußte zuerst geholfen werden, beschloß der weich- müttge Vater; das war seine nächste Pflicht. Diese Hoffnung, baß Schragert und Eomp.
ermittelungen häufig nur burch die Polizei er- h Die Krankheit deS Königs von ä folgen, so muß eS als eine Härte deS Gesetzes EL, :' England.
bezeichnet werden, daß der tn diesem Falle nur I m.x polizeilich vernommene Beschuldigte ewig in der I r;
Ungewißheit verharren muß, ob das Straf» I
verfahren gegen ihn eingestellt ist, oder ob er I » ™ h »amna sV sLh?
d”e Wl»*blu„g 1« b-,'-ich,«, hat. D--Patient M llle-dllg- L' «bgmagni —...... 1 =....... 'e-ümi! I sein, aber bereits wieder etwas größere Mengen
llttlflfioii I fester Nahrung zu sich nehmen können.
, J.7 * , I Gegenüber den zahlreichen ärztlichen 23er»
Deutsche Städteausstellung. I mutungen und Prognosen, die sich mit der Der Vorstand der Deutschen StädteauSstellung I Krankheit deS Königs beschäftigten, wird in 1903 in Dresden trat am vergangenen Sonn» I einem offiziösen Organ darauf hingewiesen, daß abend im Dresdener Rathause zu einer längeren I alle Konjekturen, die auf Berichten von einer Sitzung zusammen. Aus den Mitteilungendes I angeblichen Operation des Wurmfortsatzes bafiren, Vorsitzenden war zunächst zu entnehmen, daß I belanglos sind, da dieser beim König überhaupt von den eingeladenen 158 deutschen Städten I nicht operirt wurde. Ts Habs sich nur um die 128 ihre Beteiligung zugesagt haben. Be- I Operation eines Geschwürs in der Nähe des sonders glanzvoll wirb u. a. auch bie von ben I Wurmfortsatzes gehandelt. Die benachbarten Städten gepflegte und geförderte Kunst und das I Gewebe hätten anfangs nach der Operation Kunstgewerbe vertreten fein, und zwar nicht I keine Neigung zur Heilung gezeigt, nur in Bezug auf die Gegenstände, sondern I jetzt aber schreite der Genesungsprozeß fort.
• Eine Geldheirat.
Roman von L. Haid heim.
< -Fortsetzung.)
Mit keinem Wort sagte sie ihm, daß sie ihn um seiner selbst willen aufgäbe, sie erklärte überhaupt nichts, was keiner Erklärung bedurfte. So schien es ihr die beste und taktvollste Art.
Weder ihr Vater, noch Anna ober Hilde erfuhren, daß sie den schweren Schritt gethan; sie fern wohl stiller und blaff er als sonst zu ihnen, aber weder Burghausen, noch Hans und die Damen darüber nach, sie hatten alle genug mit sich selbst zu thun.
In diesen Tagen stand, wie alle bereits wußten, Hildes Verlobung mit Ristleber bevor.
Anna hatte dieselbe trotz Hildes herbem Sträuben endlich durchgesetzt und dabei behauptet: »sonst wäre Dein kokettes Hinhalten des allzu Geduldigen wahrlich nichts weiter, als ein unwürdiges Spiel zu nennen."
Mittags hatte Wolzin bei Hans und Anna gespeist; außer Burghausen und Ulla war niemand eingeladen worben.
Wenn der kluge Wolzin geahnt hätte, daß Ullas Entschluß nicht nur gefaßt, sondern schon ausgeführt tour, er hätte sih nicht klüger und vorsichtiger benehmen können. Ihre melancholischen Augen mochten ihn wohl lehren, sie harmlos von harmlosen Dingen zu unterhalten, ohne jede Absichtlichkeit. N'ch nie war er ihr fo angenehm und vertraueueinflößenb erschienen, wie heute. Er.fragt -ficht nach Fritz, nicht nach ihren ZukunsiSpläi i:t und Hoffnungen; er .erzähle ihr von feinem :gener. Leden und gewann ihr bannt Teilna'- :rc ab.
Mitteilung. Eine Beschwerde gegen diesen ab» sehnenden Bescheid steht dem Antragsteller nur dann zu, wenn er zugleich der Verletzte ist. Diese Beschwerde muß innerhalb 2 Wochen an den vorgesetzten Beamten der Staatsanwaltfchaft gerichtet werden. Sie ist also, falls der Amts» antoalt den Antrag abgelehnt hat, an den Ersten j und Elektricität, fgtoeit sie in Bezug Staatsanwalt beim Landgericht und, falls die I zu den Städten stehen, für die Sicherheits- Ablehnung vom Ersten Staatsanwalt beim Land- I Polizei, für das Samariterwesen, für die Be» gettcht verfügt ist, an den Oberstaatsanwalt | feitigung der Rauch- und Rußbelästigung, für beim Oberlandesgericht zu richten. Segen den I baß deutsche Buchgewerbe, für den Gärtnerei- ablehnenden Bescheid dieser Beamten kann der betrieb in Dresden und Umgebung, in Bezug Antragsteller binnen einem Monat mittelst einer I auf städtische Park- und ©artenanlagen und geimu zu begründenden Schrift, dis von einem I als interessante Ausstellungsobjekte sind zugelaffeu Rechtsanwalt unterzeichnet fein muß, die Ent- I worden ein im Durchmesser 30 m großes scheidung des zuständigen Oberlandesgerichts I Gipsmodell der Ringparkanlage zu Würzburg, anrufen. Nach vergeblichen Beschreiten dieser I ein kleines Krematorium der deutschen Vereine Wege kann die Strafanzeige nur bann noch I für Feuerbestattung, eine Anlage der Münchener wiederholt werden, wenn neue Thatsachen oder I Aktiengesellschaft für Hausmüllverbrennung, eine Beweismittel zurUeberführung drr Beschuldigten I gleislose elektrische Bahn im Betrieb angeführt werden. I und anders mehr. Weiter erfolgte die
.Die Ermittlungen, welche einer thatsächlich I Festsetzung der letzten Einlieferungstermine für unrichtigen, aber äußerlich sachgemäßen Straf» I die Städte auf den 15. April 1903 und für anzeige nachfolgen, sind auch für den grundlos die gewerbliche Abteilung auf den 10 Mai 1903, Beschuldigten fast stets die Quelle großer Sorgen. I während die feierliche Eröffnung der Ausstellung und Aufregungen. Es ist deshalb ein Gebot am 20. Mai 1903 stattfindet. Die ferneren ber Billigkeit, daß auch der grundlos Beschul- I Beschlüssen betrafen u. a.: die Veranstaltung bigte von der Einstellung des Verfahrens auf I eines deutschen Stäbtetages währenb der AuS- amtlichem Wege Kenntnis erhält. Leiber be* I stellung, der in ber zweiten Septemberwoche 1903 siinimt das Gesetz aber, daß nur derjenige Be- I ftattfinben und auf dem außer einem Vo ttrag schuldigte hiervon benachrichtigt werden muß, I über die Ergebnisse der Deutschen StädteauK- welcher im Laufe deS Ermittelungsverfahrens stellung das Thema „Die sozialen Aufgaben von einem Richter verantwortlich vernommen I ber deutschen Städte" mit Oberbürgermeister worden ist, oder gegen den ein Haftbefehl er- I Dr. Adickes - Frankfurt a. M. als Referenten lasten war. Erwägt man, daß auch bei straf- I und Oberbürgermeister Beutler-Dresden als baren Handlungen, welche mit bedeutenden und I Korreferenten behandelt werden soll.
harten Strafen geahndet werden, die Dor- I —------
------------SB ....... .SO ™ Erscheint täglich außer an Sonn- und Feiertagen.
*&»€(<Sonnabends in Morgen- und Abend-Ausgabe.
öSnttttrrfvnh -tnnn Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätS-Buchdruckerei,
jPVtWUVUW, U, >)Utt Marburg, Markt 21. — Telephon 55. " " „
et