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Kanzlers aufspielte, griff Herbert Bismarck in die Debatte ein, um dem ausdringlichen Herrn Barth die Worte zuzurufen:Es waren da-

irechnung zwischen Richter und Singer, und st not least eine Auseinandersetzung zwischen m Abg. Dr. Röficke-Kaiserslautern und den

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erheben in den Fällen, in denen diese andern Ländern gegenüber nach der Konvention zur Anwendung kommen müßen. Der Ministerial- direftor v. Körner bestritt dies, das eine Mal mit dem Hinweis auf die Protokolle und das andere Mal im biretten Gegensatz zu seiner ersten Auskunft mit bem Hinweis darauf, daß nicht bie Protokolle maßgebend seien, fonbern Art. 4 der Konvention. Der Vertreter ber Regierung glaubte also bie Bedenken der Rechten mit thatsächlich unrichtigen Einwänden abfer­tigen zu können. Welchen Lärm würde wohl bie Linke erhoben haben unb erheben, wenn ein Regierungsvertreter sich eines ähnlichen Mittels ihr gegenüber bedienen sollte. Das Verhalten ber Regierung in biefem Falle ist geeignet, tiefe Verstimmung hervorzurufen, unb nur dadurch zu erklären, daß es ber Regierung nicht mehr darauf ankommt, mit ber Rechten zusammenzuarbeiten. Unter biefen Gesichtspunkten betrachtet, ist es sehr wahrscheinlich, daß der Schluß der Par­lamente die Ueberleitung zu neuen schweren Kämpfen bildet und daß der Ausgang der handelspolitischen Aktion unsicherer geworden ist als je.

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lichkeiten, die anläßlich der Einweihung des

Museums stattfinden, ist folgendes zu berichten:

(81 ! Hilde war bis zum letzten Augenblick bei che Silber alten Dame gewesen; sie hatte auch etwas

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Der aus ihren Worten herausklingenden Notlage widersprach jedoch die Toilette, die, reich mit feinstem Krepp ausgestattet, sehr vor-

Jn der neuen Waffenhalle des Germanischen Museums ist Sonntag Vormittag 1lill Uhr die Jubelfeier eingeleitet worden, bei der Direktor von Bezold aus Hamburg die Festrede hielt. Am Nachmittag fand in ber Lorenzkirche ein Konzert der König!. Vokalkapelle aus München statt, tn dem mit Bewilligung des Prinz-Regenten die hervorragendsten Mitglieder der Münchener Hofoper deutsch - kirchliche Compofitionen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart aufführen werden. Der Empfang der Fürsten findet im Museum heute Nachmittag 2 Uhr statt und zwar ebenfalls in ..er neuen Waffenhalle. An dieser Feststätte wird der Kaiser einen Schenkungsakt feierlich vollziehen; nach der Begrüßungsansprache folgt eine Verlesung des Stistungserlaffes über die vom deutschen Kaiser gestiftete Posse'sche Sammlung von Kaiserfiegeln von Pipin bis Franz II.; in der Mitte der Langseite der neuen Waffenhalle, bie von brei Bogenreihen gestützt wirb unb im Hintergründe bie Gestalten breier kämpfender Ritter zeigt, steht ein reichgeschnitzter, mit Metallbeschlägen versehener Schrank, ber in Golb eingeschnitzt bie Widmung enthält:Miseo Germanico Wilhelmus II. Imperator Rex. In diesem Schrank wird bie vom Kaiser ge-

Eprung ins Dunkle. In diesem Augen­blick zuckte ber Reichskanzler zusammen, bleich vor Erregung melbete er sich zum Wort, und es entwickelte sich .wischen beiben Männern,

ben Sozialbemokraten. Eugen Richter hielt deshalb ben Augenblick für gekommen, laut unb vernehmlich vor ben Augen bes Kanzlers bie Sozialdemokraten von seinen Rockschößen abzu­schütteln. Dies ist wohl bie einzige unb richtige Erklärung für jene Auseinandersetzungen, bie unter anderen Umständen Herr Richter wohl­weislich vermieden hätte, da er ja nur zu gut weiß, daß seine Partei auf die Unterstützung ber Sozialbemokraten ober ber Regierung bei ben nächsten Wahlen angewiesen ist.

Der dritte Vorgang aus der Schlußsitzung des Reichstags ist der Zusammenstoß zwischen dem Abgeordneten Dr. Röficke-Kaiserslautern und dem Ministerialdirektor v. Körner, der gleichfalls geeignet ist, die Rechte zu verstimmen. In jedem Falle darf der Reichstag daraus An­spruch erheben, vom Regierungstisch aus sach­gemäße Aufklärung unb eine in jeder Beziehung richtige Auskunft zu erhalten. Dieser Pflicht scheinen sich bie Vertreter ber Regierung bem Abgeorbneten Dr. Röficke unb ber gesamten zollpolitischen Mehrheit gegenüber am Mittwoch nicht bewußt gewesen zu sein. Der Abgeordnete Dr. Röficke wies an der Hand ber Konvention unb ber amtlichen Protokolle nach, baß bie englische Regierung sich eine Hinterthür offen gehalten habe unb daß sie sich nicht für verpflichtet halte, ihren Kolonien gegenüber Strafzölle zu

nahm feine Hand und hielt sie an ihre Wange, streichelte sie und küßte ihn wieder, während er sich mit einem ruhigen Kuß auf ihre Stirn abfand.

Anna warf einen hastigen Blick nach bem Hause. Hilde hatte sich hinter Fritz' Lehnstuhl geflüchtet, so daß Hans sie nicht bemerken konnte.

Jetzt habe ich aber eine Überraschung für Dich, mein Hans!" frohlockte sie und führte ihn bem Haufe zu.

Ich auch! Ich habe einen Wagen bestellt, wir wollen mit Fritz nach Kiefern fahren. Kollege Bernweg sagt mir, es sei bort sehr hübsch unb bie Fahrt sehr bequem."

Ach, das ist herrlich! Aber bist Du denn gar nicht neugierig, lieber Hans?"

Er antwortete nicht sondern stand plötz­lich wie versteinert vor Fritz und Hilde von Lenzen, die ihm jetzt lächelnd entgegentrat.

Erschrecken Sie nicht zu sehr, Herr Affeffor, ich bin nicht aus eigenem Antriebe als Stören­fried Ihrer jungen Ehe hier eingedrungen, Anna hat mich zwangsweise mitgenommen und sich an meinen Protest gar nicht gekehrt. Anna ist eben eine kleine Despotin. Ich denke aber, Sie verhelfen mir wieder zur Flucht und sich selbst zur"

War denn dieser Besuch ihrer liebsten Freundin Hans wirklich so unangenehm, daß er kein Wort der Begrüßung für Hilde fand?

Frau Anna ärgerte sich beinahe über ihren Mann und Hilde war so blaß geworden, daß sie ihr leid that/

Ob er dies Erbleichen gesehen hatte? Ihm schoß plötzlich das Blut ins Gesicht und er besann sich auf sich selbst.

Zur Flucht? Nein, gnädiges Fräulein, das wäre doch zu viel von mir verlangt! Was man hat, muß man festhalten, denn das ist, wie ich von meiner lieben Frau lernte, die erste Klugheit des Lebens. Nein, nein, erwarten Sie in dieser Richtung nichts von mir; ich werde im Gegenteil alles aufbieten, Sie bei uns festzuhalten."

Guten Tag, Fritz, wie geht's Dir denn heute? Siehst gut aus, mein Junge! Heute nachmittag fahren wir spazieren, der Wald soll nach Kiefern hinaus schon ganz grün fein."

Anna, bitte, bemühe Dich nicht, ich habe mit Bernweg bei Hiller gefrühstückt. Aber ein hübsches Vesper rot könntest Du uns zurecht machen lasten, um sieben können wir dann effen."

Aber nun bitte, gnädiges Fräulein," wandte er sich zurück an Hilde,nun lassen Sie mich einmal hören, wie meine Frau Sie einfing?"

Er hatte im Anfang verlegen und erregt gesprochen, jetzt aber schon den kühlen, reser­vierten Ton wieder gefunden, der ihm eigen war.

(Fortsetzung folgt.)

die sich bisher mit ausgesuchtester Höflichkeit behandelt hatten, jenes Rededuell, das am besten die politische Lanze beleuchtete. Blitzschnell folgten Replik und Duplik, und der schärfer blickende Zuhörer stand unter dem Eindruck, daß sich hier ein Frontwechsel vollzogen, daß Graf v. Bülow feine Absicht, den Spuren des Altreichskanzlers folgen zu wollen, auf gegeben hat, daß er sich mehr auf die Linke zu stützen beabsichtigt. Die von ihm gebrauchten Worte, er habe als Kanzler die ©efamtintereffen zu wahren, waren eine anscheinend gewollte neue Zurückweisung der Rechten und gleichzeitig eine Verleugnung vor der Linken. Die blitzsinell folgende Antwort Bismarck's, daß die Wahrung der Interessen der Allgemeinheit eine selbstver­ständliche Sache sei und daß daS jeder für sich in Anspruch nehme, sowie der diesen Worten folgende Beifall der Rechten waren daS deutliche Symptom einer Kampfesstimmung, die für die nächste Zeit wohl die politische Atmosphäre er­füllen wird und ein Anzeichen dafür ist, daß wir schweren inneren Kämpfen entgegengehen.

Die Auseinandersetzungen, die in derselben Sitzung zwischen dem Abgg. Richter und Singer erfolgten, waren nichts weiter als eine Nutz­anwendung dieser Situation. Die Linke wittert feit einiger Zeit Morgenluft, sie glaubt bei der Reichsregierung den ersehnten Ruck nach links verspürt zu haben und bereitet sich vor, Re­gierungspartei zu werden. Ein wesentliches Hindernis hierfür ist die feit Jahren bestehende

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Erscheint täglich außer an Weltlagen nach öann= uuo ijeieitag«.. 6ee*tag86eilagt: Jllaftrirte» TomttagSbtatt.

Krack nb Verlag: Iah. Eng. Loch, Universitäts-Buchdrucker, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Umschau.

Die Schenkung des Kaisers an das Germanische Museum wird heute Montag in feierlicher Weise in Gegenwart des Kaisers vollzogen werden, lieber

8iirteljährlich«r Bezugspreis: Sei der Expedition 2 ML, bei «Sen Postämtern 8LS ML (exrl. Bestellgeld).

3*twü»n»|«H6r: die pftMltene Zeile oder deren «an» 16 Wgi Kcdamt: die Zeile 25 $f<.

Zur inneren Lage.

Nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge müßte mit dieser Woche auf dem Gebiete der inneren Politik jene sommerliche Stille eintreten, bie man allgemein mit dem Ausdruck Saure-

Marburg

Dienstag, 17. Juni 1902.

Deutsches Reich

Bern«, 16. Juni.

Das Kaiserpaar wird morgen, Dienstag, von Nürnberg kommend in Bonn eintreffen, um an dem 50 jährigem Garnisonjubiläum teilzunehmen. An die militärische Feier schließt fich bekanntlich das Jubiläum der Bonner Borussen, in dessen Mittelpunkt ein Festkommers steht, deffen Ehrenpräsidium voraus» sichtlich in den Händen des Kaisers liegen wird.

Die Zarin hat aus Ersuchen des anglikanischen Bischofs Wilkinson zugesagt, die Grundsteinlegung der neuen englischen Kirche in Frankfurt a. M. zu vollziehen.

Generalfeldmarschall Graf Walderfee wird fich, einer Einladung des Königs Eduard von England folgend, zur Krönungsfeierlichkeit nach London begeben.

Dre schlechte industrielle Konjunktur ist auch in der Krupp'schen Gußstahlfabrik bemerkbar, die im Allgemeinen Schwankungen bezüglich des Grades der Beschäftigung wenig ausgesetzt ist. In der letzten

Vom Krankenlager des Königs von Sachfen.

Wie 'ba§Dresdener Journal" offiziös meldet, waren die in den jüngsten Tagen in einem Teile der Presse Oerbereiteten alarmierenden Nachrichten aus Sibhllenort nicht begründet. Der König hat das Bewußtsein nicht verloren und eine Veränderung in seinem Befinden ist nicht eingetreten. Grund zu der Annahme, daß eine Katastrophe unmittelbar bevorstehe, ist demnach nicht vorhanden. Die Lage bleibt in­dessen ernst. Aus privaten Quellen wissen wir aber, daß das Befinden Königs unverändert ungünstig ist. In weiteren Kreisen ist es kein Geheimnis mehr, daß das Herzleiden des Königs in wachsendem Grade die bekannten, auch äußer­lich wahrnehmbaren Folgeerscheinungen zeitigt. Auch kann die leiseste Veränderung in der Lage des Königs der Herzschwäche wegen eine kritische Wendung herbeiführen. Es wird die Möglich­keit einer Ueberführung des Kranken in die sächsische Heimat und zwar nach Schloß Pillnitz, noch im Auge behalten und damit einem Wunsche des Königs selbst Rechnung getragen. Dagegen wird die Aufgabe, den sächsischen Hof bei den Londoner Feierlichkeiten zu vertreten, von dem Prinzen Georg auf ein anderes Mitglied des königlichen Hauses Übegehen.

1. 139

stiftete Siegelsammlung untergebracht. Nach einem Rundgang werden die Fürstlichkeiten der Aufführung zweier Hans Sachsspiele in der Katharinenkirche beiwohnen; der Aufführung geht ein vom Bürgermeister Jäger gedichteter Prolog voran. Als Ehrenescorte des Kaisers trifft von B rniberg eine Eskadron des 1. Manen- Regiments ein. Die Ankunft sämtlicher Fürst­lichkeiten ist Montag Morgen von 8 bis V2IO Uhr erfolgt. Der Kaiser bleibt nut zwölf Stunden in Nürnberg, von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends. Um diese Zeit erfolgt die Abreise nach Bonn zum Fest der Bonner Borussen und der Königshusaren.

(Nachdruck verboten.)

Eine Geldheirat.

Roman von L. H a i d h e i m.

(Fortsetzung.)

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Nr. es vermieden, am Mittwoch in ben Gang der bebör 3uckerdebatte einzugreifen. Erst als er vom

Lobpreisen einigermaßen wie Prahlerei klang, mindestens wie ein Triumphgeschrei berührte. Und in demselben Moment, wo er dies empfand, war's ihm, als gingen ihm über die größte Schwäche der sonst so guten und liebenswerten Schwägerin plötzlich die Augen auf: sie liebte es, mit allem, was sie hatte, zu renommieren.

Ob Hilde dies auch fühlte? Ob es sie auch unangenehm berührte? Einigemal flog ein peinlicher Ausdruck über ihr Gesicht und ein Schatten trat in ihre melancholisch blickenden, wunderschönen, dunklen Augen.

Nach dem Frühstück gingen sie wieder in den Garten. Anna ließ für Fritz einen Lehn­stuhl in die sonnigste Ecke tragen, sie und Hilde führten ihn dahin und brachten ihm Veilchen.

Plötzlich stieß die junge Frau einen Freuden­schrei aus, ließ die Freundin stehen und lief auf die Gartenpforte zu

Hans war zu ganz ungewohnter Stunde gekommen. Mit ihrem vollen Ungestüm und dem ihr leibet anhaftenden Mangel an Anmut, flog sie ihm um den Hals und kümmerte fich durchaus nicht um ben kühl ablehnenben Aus­druck feines Gesichts, fotoie um fein:Nur fachte, fachte, liebes Kind was sollen denn die Leute denken?"

O, Hans, laß doch die Leute! Am Ende finden sie es auch ganz natürlich, daß Deine Frau Dich lieb hat," rief sie und küßte ihn,

,isseSpannung, die jeden Augenblick zu einer Ex- ' plpfion führen kann, wir meinen den ziemlich unerwarteten, aber nichtsdestoweniger bedeut-

^WLimburg-Stirum inbezug auf verstärkten Zoll- ^^chutz wird nur begreiflich, wenn man bei der

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imeic gl. No -360

, 20.1

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>. 1.3 Regierung die Absicht als vorliegend annimmt,

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Ottos zwischen dem Reichskanzler und dem Fürsten em P- Bismarck ist psychologisch nur denjenigen ver- ©tiM Endlich, die in den letzten Tagen etwas von ---- jenen Vorgängen verspürt haben, die fich hinter Ms",en Kulissen abspielten und die auf einen 15. ^Kurswechsel hindeuten. Die Brüskierung der

zu H«bg. Barth dazu herauSgesordert wurde, der (41 sich als Interpret für die Politik des ersten

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enstr« Duls andere Zeiten, als der erste !Ziuu Reichskanzler die Interessen des Deutschen Reiches vertreten hat, er

L®-? für seine Person halte die Konvention für einen

L Okt, gurkenzeit bezeichnet. Die Pforten des Reichs- (1 wgs sind geschlossen und auch der preußische

Landtag liegt in den letzten Zügen. Wenn alle ,Utt8 Anzeichen nicht trügen, so wird man aber in der nächsten Zeit sehr wenig von jener sommer- ^lichen Stille verspüren, die dem Schluß der

(43 famen Zusammenstoß zwischen dem Reichskanzler uea H und dem Fürsten Herbert Bismarck, die General-

Oi illehm aussah und sie vorzüglich kleidete.

| i Während Anna auch im modernsten Kostüm Kenig vorteilhaft aussah, war bei Hilde alles

N'stilvoll, äußerst chik.

Rattt k Für Fritz war noch immer Rekonvales» Z Mten-Diät vorgeschrieben, und die Sorge der ügel«; jungen Frau, das Beste für ihn beschaffen zu -1' j lassen, war geradezu rührend, wie auch ihre ßtatfoube, wenn es ihm schmeckte.

- Daß alles, was sie heute sprachen, fich um

das junge Eheglück Annas drehte, daß der rz za Same ihres geliebten Hans in jedem Satz mindestens zweimal erwähnt wurde, daß sie rfüssd sozusagen mit Lobpreisungen garnicht aufhörte . war bei ihrer vergötternden Siebe zu dem zhaB* Batten freilich selbstverständlich. Trotzdem hatte Fritz zum erstenmal die Empfindung, daß dies

znm Caprivi'schen Kurs zurückzukehren, und die Heftigkeit, mit der fich Graf v. Bülow in der lUM Mittwochsitzung unter dem rauschenden Beifall der Linken gegen den Sohn jenes >er 1.3 Staatsmannes wandte, dessen Spuren zu folgen er einst versprach, ist auf dieselben Ursachen t-~221 zurückzusühren. Fürst Herbett BiSmapck hatte

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00 Parlamente zu folgen pflegt. Die Schlußsitzung

Kj des Reichstags vom verflossenen Mittwoch war u. Bll gewissermaßen das Vorspiel für schwere Kämpfe ent. e M innerpolitischem Gebiete. Drei Momente r Ju aus jener Sitzung deuten auf eine politische

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Nit lern Kreisblatt für die Kreise Marburg «ud Kirchhain.

3'der Zuckerkonvention.

Der in der Form zwar höfliche, in der Sache aber durchaus scharfe Zusammenstoß