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Marburg

Sonntag, 15. Juni 1902.

Erscheint täglich auster an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. So»«tag»brUa-»: Jlluftrirte» Souutagsblatt.

Dack leb Verlag: J,h. Lug. Luch, UuiverfitätS-Buchdnlckm Marbur-, Markt 21. Tüevhon 55.

37. Jahrg.

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Der Rücttntt v. Thielens.

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Kanalvorlage im Jahre 1899 endgiltig zerstörte: Gebaut wird er doch, und man weiß auS gelegentlichen Aussprüchen aus dem Munde des Herrn v. Thielen, daß er neuerdings sich noch freute, den Kampf mit den Konservativen um den Kanal wieder aufnehmen zu können. Die Sorge, daß seine Kräfte für die bevor­stehenden neuen Kanalkämpfe nicht ausreichen würden, wie dieKöln. Ztg." glauben machen

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Die Nachricht vom Rücktritt des Ministers v. Thielen beschäftigt zur Zeit die politischen greise und die Presse in hohem Maße, und dies ist nach Lage der Sache auch begreiflich. Werdings hat Herr v. Thielen die Altersgrenze, die der Psalmist dem Menschenleben stellt, bereits überschritten. Er ist am 30. Januar d. Js. 70 Jahre alt geworden, er blickt auf eine lange Beamtenthätigkeit zurück, er hat das Ministerium der öffentlichen Arbeiten als Nach­folger Maybachs am 20. d. M. 11 Jahre ge­leitet und hat in letzter Zeit häufig wegen Krankheit längeren Urlaub nehmen muffen. Sn sich wäre es sonach begreiflich, wenn Herr v. Thielen das Bedürfnis nach dem Ruhestande empfunden und diesem Bedürfnis durch ein Lntlaffungsgesuch Ausdruck gegeben hätte. Nach­dem aber Herr v. Thielen den richtigen Zeit­punkt zu seinem Demisfionsgesuch, nämlich die SusschÄtung der Minister v. Miquel, v. Hammer­stein und Brefeld im Mai v. I. verpaßt hatte, Ulaubte man nicht mehr recht daran, daß die lücktrittsabfichten des Herrn v. Thielen nur seinem Ruhebedürfnis entsprungen seien. Bon ihm stammt das geflügelte, aber sehr unkonsti­tutionelle Wort, das die letzten Aussichten der

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will, ist unseres Erachtens ausgeschloffen. Der Wunsch nach einer Personalveränderung im Eisenbahnministerium scheint sonach an anderer Stelle vorzuliegen, und Herr v. Thielen dürfte, durch die Erfahrungen seines langjährigen Ministerkollegen v. Miquel belehrt, sich gesagt haben, es sei nützlich, diesen Wünschen bei Zeiten zu entsprechen und nicht erst abzuwarten, bis ein Abgesandter der Reichskanzlei bei ihm erscheint und ihm die Frage vorlegt, ob er bei seinen Rücktrittsabfichten, die gern unterstützt Verden würden, zu verharren geneigt sei. Ein deutlicher Wink, daß sein Ausscheiden aus dem Dienste gewünscht werde erhielt Thielen bei seinem letzten Geburtstage dadurch, daß der Kaiser, wie dieKöln. Ztg." meldet, von diesem Feste keinerlei Notiz nahm, während er sonst die Minister zu ihren Geburtstagen zu beglückwünschen pflegt. An sich wird ein Per­

sonenwechsel im Eisenbahnministerium nicht als erschütterndes Ereignis empfunden werden. Herr v. Thielen hat sich in den letzten Jahren weniger als Eisenbahnminister denn als Kanal­minister gefühlt, er hat wiederholt Eisenbahn­vorlagen zurückgestellt, um auf diese Weise den Landtag für seinen Kanal geneigter zu machen.

Es ist begreiflich, wenn der bevorstehende Personenwechsel im Eisenbahnministerium viel­fach zu der Schlußfolgerung führt, daß im preußischen Staatsministerium das große Kanal­projekt wieder ausgenommen sei und daß die Absicht bestehe, es in der nächsten Session durch eine frischere Kraft vertreten zu lassen. Wir glauben einstweilen daran nicht, denn es hieße die Taktik des preußischen Ministerium, ins­besondere des Ministerpräsidenten Grafen Bülow zu gering einschätzen, wenn man von ihm vor­aussetzen wollte, daß er in dem Augenblick, wo andere umfassendere Aufgaben ihrer Lösung harren, bereits ein neues sehr schwer zu lösen­des Problem in Angriff nimmt. So lange die gesetzgeberischen Körperschaften des Reichs das große zollpolitische Problem nicht gelöst haben, so lange wir nicht wiffen, auf welche Grund­lagen unsere handelspolitischen Beziehungen für die nächsten zehn bis zwanzig Jahre gestellt sein werden, so lange die Finanzlage des Reichs und der Einzelstaaten, insbesondere auch Preußens unsicher und ungünstig ist, kann davon keine Rede fein, daß der Landtag eine andere Stellung zu dem Kanalprojekt einnehmen werde als bisher.

Nach unferer Kenntnis der Dinge hängt der Rücktritt des Ministers von Thielen mit geplanten Aenderungen unferer Reffortverhält» niffe zusammen. Es ist in den letzten Tagen davon die Rede gewesen, daß die Wafferbauan- gelegenheiten vom Eisenbahnministerium losge­löst und dem Landwirtschaftsministerium unter­stellt werden sollen. Der Vater dieser Idee, die Wafferbauangelegenheiten dem Landwirtschafts- Ministerium zu übertragen, ist bekanntlich Herr von Miquel, der es stets für verkehrt gehalten hat, dem Eisenbahnministerium Wafferbauten zu übertragen, und der, von der Ueberzeugung durchdrungen, daß die Wafferbauangelegenheiten weniger eine Frage des Verkehrs als vielmehr der allgemeinen Landeskultur sind, diesen Ver­waltungszweig dem Landwirtschaftsministerium zu übertragen wünschte. Damit ist Herr von Miquel im Jahre 1898 aber nicht durch­gedrungen und zwar infolge des Widerstandes an allerhöchster Stelle. Wir wiffen, daß heute allerdings die Absicht besteht, das Wafferbau- toefen vom Eisenbahnministerium sbzutrennen, aber nicht, um es einem anderen Ministerium

zu übertragen, sondern um ein neues technisches Ministerium zu schaffen, deffen Gegner Herr von Miquel war. Hier liegen die Ursachen für die Amtsmüdigkeit des Herrn v. Thiele, der in nächster Zeit schon die Amtswohnung an der Ecke der Voß- und Wilhelmstraße räumen wird und der vielleicht klüger gehandelt hätte, vor Jahresfrist mit Herrn von Miquel gemeinsam zu gehen.

Umschau

(Nachdruck verboten.)

Ein deutsches Nationalfest. Von unserem -gs- Mitarbeiter.

Ein hehres Fest von nationaler Bedeutung wird vom 14.16. Juni in der alten Reichsstadt Nürnberg gefeiert. Vor 50 Jahren wurde der Grund gelegt zu einem deutschen Institut, das sich im Verlauf dieser Zeit entwickelte zu dem jetzigenGermanischen Nationalmuseum". Was deutsche Kraft, deutsche Ausdauer, deutsche Einigkeit vermag, lehrt uns die Geschichte, zeigen uns erhabene Bauwerke und Denkmäler in großer Zahl, wie aber deutsches Wesen in seiner vielseitigen Form, in Haus und in Familie, in der Gemeinde, im Staat in jedem Moment der Entwickelung von den kleinsten Uranfängen der Kultur bis heute sich gestaltete, lehrt uns umfassend das Germanische Museum. Düsseldorf läßt uns eben bewundern, was deutsche Kunst, deutsches Gewerbe der Jetzt­zeit zu leisten fähig ist, was aber in den ver­schiedensten Abschnitten langer Jahr­hunderte auch aus diesem Gebiet geleistet ist, sehen wir in Nürnberg. Der Entwicklungs­gang der Malerei kommt zur Anschauung in der Galerie für Gemälde, für Wand-, Glas- und Miniaturmalerei, für Handzeichnungen, Holzschnitte und Kupferstiche. Ueberwältigend ist der Anblick des Gemäldes Wilhelms von Kaulbach in der Klosterkapelle: Otto III. be­sucht Karl den Großen in der Gruft zu Aachen.

In andern Gruppen sehen »vir dargestellt die Entwicklung der Baukunst, der Kirchen- und Grabdenkmäler rc. rc. Das Gewerbe, die Zünfte, die Landwirtschaft, Handel und Verkehr, Post und alle andern Verkehrsanstalten find in ihrem Werden veranschaulicht. Modelle und Denk­mäler aus allen Zweigen menschlicher Berufs- thätigkeit bis herab zu den geringsten Gebrauchs­gegenständen des Alltagslebens fesseln die Auf­merksamkeit. Imposant ist ferner die Waffen­sammlung, das Gebiet der Wissenschaft: das Archiv, die Handschriftensammlung, vor allem

die Bibliothek. In 100 größeren und kleineren Räumen des früheren Karthäuserklosters unge­fähr find alle diese zahlreichen Gegenstände untergebracht.

Aus dieser Skizze läßt sich ermessen, welch hervorragende Bedeutung das Museum hat der Bauer, der Handwerker, der Gewerbe­treibende, der Künstler, der Gelehrte, der Staatsmann, jeder Beruf, jeder Stand sieht vor sich die Leistungen seines Faches im Laufe der Zeit. Er staunt im Anblick dessen, was Deutsche in Nord und Süd, Ost und West ge­leistet. Denn das Museum ist keine Spezial­ausstellung für einen Einzelstaat, nein für das ganze Reich, das ganze Deutschland.

Se. Majestät unser Kaiser mit seiner hohen Gemahlin wird auf Einladung des Prinzregenten Luitpold das Jubiläum des Museums mit seiner Anwesenheit beehren, ein Beweis, welche Be­deutung auch in den höchsten Kreisen demselben beigelegt wird.

Zur Stärkung des Deutschtums in Posen.

Im Abgeordnetenhause hat der Minister der öffentlichen Arbeiten auf eine von dem Abg. Gamp gegebene Anregung zugesagt, zu prüfen, ob und inwieweit sich durch Verlegung von Werkstätten oder anderen größeren Anstalten der Eisenbahnverwaltung mit zahlreichem Be­amtenpersonal zur Stärkung des Deutschtums in den Ostmarken beitragen lassen werde. Diese Prüfung dürfte voraussichtlich in naher Zeit zu einem positiven Ergebnis führen und zwar dahin, daß nach Posen selbst eine Eisenbahn­behörde mit einem Personal von mehr als 100 Köpfen verlegt wird. Die große Mehrzahl der betreffenden Beamten ist verheiratet, sodaß den Deutschen in der Provinzialhauptstadt sowohl numerisch als wirtschaftlich eine nicht unerheb­liche Verstärkung zugeführt werden wird und zwar eine Verstärkung durch Elemente, welche der Gefahr der Polonifierung in keiner Weise ausgesetzt sind und daher als eine besonders wertvolle Verstärkung des Deutschtums anzu­sehen find. ____________

Die britische Kolonialkonferenz.

Im Anschluß an die Krönungsfeierlichkeiten in England findet bekanntlich eine Konferenz der Premierminister der britischen Kolonieen statt, an der als Vertreter der großbritannischen Regierung der Kolonialsekretär, der den Vorfitz führt, der Kriegsminister und der Erste Lord der Admiralität teilnehmen werden, lieber den Gang der Beratungen ist eine endgültige Ent-

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38 (Nachdruck verboten.)

Eine Geldheirat.

Roman von L. H a i b h e i m.

(Fortsetzung.)

Ein langer schwerer Winter war endlich vergangen; in den sonnig gelegenen Vorgärten bei Villen am Grünewald blühten die letzten Schneeglöckchen und die ersten Hyacinthen, Krokus, Tulpen und andere Blumen; die Srräucher prangten im zarten Grün, Mandel- bäumchen schimmerten rosa und die Sonne meinte es heute besonders gut mit der nach neuem Leben lechzenden Erde.

Im Wintergarten der Villa von Glaichen nach dem stolzen Besitzer so genannt saß Fritz von Glaichen neben einem mit Zeitungen bedeckten Tischchen im Lehnstuhl und blickte träumerisch in den Sonnenschein hinaus. Vor einer Woche hatten Hans und Anna ihn aus dem Krankenhause in ihr schönes Heim geholt und so vorzüglich die Pflege dort auch für ihn gewesen, so hatte die Veränderung, die Be­freiung aus der Krankenstube und Krankenhaus- lnst doch einen ganz merklichen Fortschritt in bei Genesung bei ihm bewirkt. Die dumpfe Gleichgiltigkeit, die immer noch auf seinem Geist gelegen, war in dem kurzen Zeitraum einer widererwachenden Lebensfteude und der Teilnahme an den Vorgängen in der Welt ge­wichen. Anna erwies sich als die denkbar liebenswürdigste Schwägerin. Sie habe nie gewußt, meinte sie, was ihr eigentlich noch fehle, und doch fei immer eine gewisse Leere, Mehr geahnt, als gefühlt, in ihr gewesen. Jetzt habe sie erkannt, was dies sei, sagte sie zu

Hans: nämlich die Möglichkeit, jemanden zu hegen und zu pflegen.

Hans hörte diese, ihm lachenden Auges gegebene Erklärung seiner jungen Frau mit derselben freundlichen Gleichgiltigkeit an, die er ihrem übrigen Gedanken- und Gemütsleben entgegen brachte. Es war ihm lieb, daß sie sich beschäftigte. Für seinen Bruder besaß er wirklich ein gewisses Maß von Liebe und An­hänglichkeit; auS diesem Empfinden heraus hatte er ihn auch zu fich geholt. So war beiden geholfen, und Hans ging, ebenso mit fich selbst beschäftigt, wie immer, seine eigenen Wege.

In der That fühlten fich der Rekonvaleszent und feine fich stets schwesterlich um ihn sorgende Schwägerin sehr behaglich miteinander, um so mehr, als Anna gern von tausend Nichtigkeiten plauderte, denen Fritz freundlich und geduldig zuhörte.

Sein armes Hirn empfand jedes längere Denken noch immer als Anstrengung. Annas tausenderlei Mitteilungen über ihre Geselligkeit, ihre Toiletten, ihre Einkäufe und über das Hauptthema den Verkehr mit Leuten von Rang und Namen, welchen HanS für durchaus notwendig hielt,feiner Karriere halber" brauchte er kaum zu folgen; es genügte, wenn er fie anlächelte, nickte und ihr zustimmte..

Sie pflegten sonst um diese Zeit zu früh­stücken. Der Tisch war auch schon in dem an den Wintergarten stoßenden Morgenzimmer ge­deckt; heute verzögerte fich aber Anna, denn fie hatte, aus der Stadt zurückkehrend, ihreliebste Freundin" in einem Konfektionsgeschäft getroffen und fie mitgebracht.

Hilde" so hieß die Freundin war Fritz von Glaichen eine völlig Fremde; er amüsierte fich im stillen darüber, daß er nicht einmal in diesen acht Tagen den Namen der liebsten Freundin" hatte erwähnen hören.

Jedenfalls schien sich Anna für die so lange entbehrte Gesellschaft der jungen Dame ent­schädigen zu wollen, denn fie überschüttete die­selbe, wie es Fritz schien, derartig mit Mit­teilungen, daß Hilde kein Wort zu sagen brauchte. Sie schien ein selten schönes Mädchen zu sein; in der Nähe hatte er fie noch nicht gesehen. Neben ihrer schlanken eleganten Erscheinung fie trug Trauerkleider sah Schwägerin Anna heute merkwürdig unvorteilhaft aus.

Für den noch immer sehr angegriffenen Fritz waren diese Wahrnehmungen und flüchttgen Gedanken etwa dasselbe, waS auf dem Spiegel das Bild ist, das er wiedergiebt: im nächsten Moment ist es verschwunden.

Sein Geist arbeitete noch langsam und un­freiwillig, eine Folge der viele Monate dauern­den, schweren Krankheit, die lange an feiner Genesung zweifeln ließ.

Eine zweite Operation, die ein berühmter Arzt an ihm vornahm, brachte endlich die Ge­sundheit zum langsamen Siege.

Jetzt kamen die beiden Damen eilig auf den Wintergarten zu und traten ein.

Verzeihe, Fritz, daß ich Dich ' mit dem Frühstück warten ließ," begann Anna, ihre Freundin bei der Hand führend.Ich mußte durchaus erst mit Hilde über allerlei sprechen. Ach so, Ihr kennt Euch noch nicht! Siehst Du, Hilde, wa8 Du versäumt hast! Denke Dir, Fritz, zu meiner Hochzeit sagte dies liebens­

würdige Fräulein von Lenzen ab, keine Zeile schrieb fie mir seitdem, sondern schmollt mit mir, ohne daß ich eine Ahnung habe, warum oder wo fie eigentlich steckt! Na, in den Flitter­wochen vergaß ich in meinem Egoismus nun auch, bei ihren Eltern vorzusprechen und nach­zufragen. Aber heute treffe ich sie da glücklich in einem Laden und weißt Du, Hilde, kein Wort brauchtest Du zu sagen, die Thränen, die Dir plötzlich so schwer an den Wimpern hingen, vergeß ich Dir nie! Dagegen kamen auch alle Deine Protestationen nicht auf! Lieb hast Du mich doch noch! Ich habe fie nämlich fast mit Gewalt hierher schleppen müssen die reine Entführung! Doch jetzt ist fie hier und muß bei mir bleiben, ich habe fie lange genug entbehrt!"

Da8 alles klang herzlich froh, voll heiterer Schelmerei. Man hörte es der jungen Frau an, daß fie diese Freundin, der fie nun lachend einen Kuß gab, wirklich liebte.

Ach ja, gnädiges Fräulein, bleiben Sie! Meine Schwägerin hat so viel Gutes an mir gethan, daß fie wirklich einen Lohn verdient!" sagte Fritz liebenswürdig.

Dann setzte man sich zum Frühstück nieder, das heute an Belebtheit gewann, obwohl Hilde von Lenzen wenig sprach.

Fritz bemerkte jetzt, daß fie im vollen Sinne de8 Wortes eine Schönheit war; aber eS fehlte derselben, um zu wirken, der Glanz, das sorg­lose Lächeln. Und so heiße, unruhige Augen hatte fie! Freilich, das Trauerkleid erklätte dies. Aus dem Gespräch erfuhr er, daß kürz­lich eine Tante von ihr gestorben sei.

(Fottsetzung folgt.)