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Ein Zeitmaß habe ihm gefehlt.
lRachdruck verboten.)
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und Kirchhain.
weniger. Hickel
Polenpolitik, wie sie nicht sein soll.
Aus der Provinz Posen erhalten wir folgenden Stoßseufzer, dem wir zwar nicht in allen Punkten beistimmen, der aber doch einen nicht unberechtigten Kern enthält:
Em polnisches Blatt berichtet, daß ein hoch- gestellter Beamter in Posen den Abschied nehmen wüste, weil er sich mit der Tochter eines einfachen Regierungssekretärs verheiratet habe und weil ihm daraus Schwierigkeiten gesellschaftlicher Art erwachsen wären. Ein klerikales schlesisches Blatt meldet, ebenfalls auS der Provinz Posen, ein Gegenstück dazu, indem ein Richter habe den Abschied nehmet» muffen, weil er sich mit der Tochter eines Friseurs verlobt habe.
Was bei diesen Fällen besonders bedauerlich ist, das ist der Schauplatz dieser menschlichen Tragikomödien, nämlich die Provinz Posen. Wenn der „Dziemnik Poznanski" dazu höhnisch bemerkt: „Was wird es erst werden, wenn das berühmte Deutsche BereintzhauS bestehen wird!", so hat er leider nur zu recht. Wenn, wie es in der Provinz Posen mehr als einmal geschehen ist, bei jedem Kaisers Geburtstag ein tief bedauerlicher Streit darüber entsteht, welche „Spitze" den Kaisertoast ausbringen soll, so braucht man nicht eben ein Prophet zu sein, um vorauszusagen, daß der sogenannte „gemütliche" Verkehr aller deutschen Stände in den Vereinshäusern häufig Früchte zeitigen wird, an denen sich die Polen delektieren werden. Zum Amüsement der Polen aber große Summen auszugeben, sollte zum mindesten nicht der Hauptzweck der Eermanisierungspolitik sein.
In diesem Punkte, nämlich in der Fähigkeit eines guten geselligen Verkehrs aller Stände, find uns die Polen bei weitem überlegen. Wir wollen damit nicht etwa sagen, daß der polnische Graf nicht im Grunde seines Herzens mit Hochmut aus den stammesverwandten Delikateßhändler herabblickt. Aber einmal find die Polen von jeher gute Schauspieler gewesen und zweitens
halten die Besiegten naturgemäß immer besser zusammen als die Sieger. Karl Emil Franzos läßt in einer seiner galizischen Geschichten einen polnischen Aristokraten, der zur Wahlzeit den Juden gewaltig um den Bart geht, zu seinen Vertrauten sagen: „Nach den Wahlen wollen wir schon dafür sorgen, daß aus den jüdischen Polen wieder polnische Juden werden." Wenn die Polen ihr Ziel erreichen würden, so würden die polnischen Aristokraten den Bürgerstand und den Bauern sicherlich wieder ebenso mit dem bespornten Stiefel traktieren, wie sie es vor der Zerstörung des polnischen Staates gethan haben. Es kommt aber nicht darauf an, wie die Dinge in einer, so Gott will, nie eintretenden Zukunft sich gestalten würden, sondern wie sie jetzt find, und da muß man eben eingestehen, daß der gesellschaftliche Zusammenschluß der Polen demjenigen der Deutschen unvergleichlich überlegen ist.
Wird es darin jemals besser werden? Graf Bülow hat im letzten Winter in öffentlicher Parlamentsfitzung erklärt, er werde ein Mandarinentum der Beamten in der Ostmark nicht dulden. Wir trauen dem Grafen Bülow die besten Abfichten und den festesten Willen zu, aber die Kraft des Einzelnen versagt gegenüber dem Bureaukratismus.
Nicht von außen her, weder durch den Willen eines einzelnen Staatsmannes, noch durch prunkvolle Vereinshäuser, kann die dem Germanisationswerke in der Ostmark so schäd liche Abgeschlossenheit des Beamtentums beseitigt werden, sondern nur von innen heraus: durch den guten Willen des Beamtentums, durch die Erkenntnis, daß es seine Pflicht ist, durch Selbstüberwindung die Sache des Deutschtums in der Ostmark zu fördern. Ringt sich das Beamtentum nicht zu dieser Erkenntnis durch, so wird der Kampf des Deutschtums zweifellos erschwert, aber er braucht darum noch nicht aussichtslos zu sein. Dann muß das freideut^che Bürgertum eben so viel Kraft und Selbstbewußtsein finden, allein und ohne die Hilfe des Beamtentums mit den Polen fertig zu werden.
sei jedoch im Stall bei ihm gewesen. Aus Ersuchen des Angeklagten Marten wird er weiter darüber befragt, ob der Ausdruck, „das oder jenes Pferd muß Farbe bekennen" ungewöhnlich sei. Domming bekundet, daß dieser Ausdruck sehr häufig gebraucht würde, der Rittmeister habe es gern gehabt, wenn ein widerspenstiges Pferd so sporniert wurde, daß Blut kam.
Der Oberregierungsrat zuckte lächelnd die Achseln.
„Nein!" sagte er. Wenn's nur nicht ein Danaergeschenk ist, Exzellenz! Ein altes, ganz verfallenes Haus in einem völlig wüsten Garten; beides hat seit zwanzig Jahren unbewohnt und von meinem Schwager völlig vernachläfflgt gestanden. Die kleine Besitzung stammt von Seiten unserer Schwiegereltern, aber wie gesagt, sie ist völlig verwahrlost. Und mein Vermögen ist so mäßig, daß ich nicht viel darauf verwenden kann."
„Wo liegt es denn?"
„Bei dem Städtchen Haselberg; so heißt das kleine Besitztum auch: Haus Haselberg."
„Ah! Ich war gestern bei dem Geheimen Kommerzienrat Wolzin zu Tische. Ta war auch von Haselberg die Rede. Wolzin hat dort eine Villa. Wenn Sie wünschen mache ich Sre beide miteinander bekannt — *
Sehr gütig, Exzellenz! Aber meine bescheidenen Verhältnisse würden einen Verkehr mit einem unserer bedeutensten Geldsürsten doch wohl kaum —"
„Nun, wie Sie meinen! Jedenfalls liegt doch Ihre neue Heimat so nahe, daß wir uns mal wiedersehen — ich werde mich stets darüber freuen! Leben Sie wohl, lieber Burghausen!"
Der Oberregleruugsrat stand üuf der Straße und starrte gedankenlos in dos Leben derselben hruein. Ihm war eigen zu Mute. „So, da» wäre gethan!" murmdte er vor sich h:n; aber der frohe Eifer, der ihn hergeführt, „sich p r svnlich die Freiheit van seinem Vorgesetzten zu
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Volkes zu entscheiden. Die Sachverständige» sind bei der Vorbereitung der Tarisreform sehr ausgiebig zum Worte gekommen. Wäre die Sachverständigkeit bei der Kommisfionsberatung maßgebend, so würden jedenfalls bei der Be- "ratung der Agrarzölle die Abgeordneten Fischbach, Lenzmann, Müller-Sagan, Gothein, ferner die Abgeordneten Bebel, Molkenbuhr, Singer, Stadthagen u. a. nicht an ihrem Platze gewesen und auch nicht fähig sein, an der Beratung über die Jndustriezölle mitzuwirken.
Der Prozeß Krosigk vor dem Kriegsgericht.
Die Spannung der Bewohnerschaft Gumbinnens und Umgegend wird mit jedem Verhandlungstage größer. 68 melden sich täglich neue Zeugen, die vorgeben, etwas wesentliches anführen zu können, und die bann ein Märchen erzählen, das nur in einem überspannten Gehirn entstanden sein kann. Ein früherer Dragoner- Unteroffizier Bartel hat in einem Schreiben an den Gerichtshof das Offizierkorps des Dragonerregiments schwer verdächtigt, indem er behauptete, daß in jenen Kreisen der Mörder zu suchen sei. Das Offizierkorps hat Klage gegen Bartel angestrengt. Die Zeugin Eckert, die gesehen haben will, wie 2 Zivilpersonen die Kaserne zur Zeit des Mordes verlassen haben, wird trotz einer Anzahl Widersprüche in ihrer Aussage vereidigt. Die Zeugin Frl. Wurl dagegen, die eine ganz unglaublich phantastische Erzählung vorbringt, sowie die Zeugin Urban werden nicht vereidigt. Eine Frau Flemminger soll geäußert haben, daß der Vizewachtmeister Bunkus den Rittmeister erschossen habe. Ihr eigener Sohn aber sowie ihr Arzt Dr. Wissilenck sagen unter Eid aus, daß die Flemminger geistesschwach ist. Nach einer längeren Kontroverse zwischen den Verteidigern und dem Gericht wird dann auch der Hauptbelastungszeuge Skoppek vereidigt. Eingehend wird dann der Zeuge Unterosfizier Domming darüber vernommen, ob und wie
Bestellungen für die Monate Mai und Juni auf die »vberheffifche 3eit««g" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirchhain und Neustadt, sowie von allen Post- rnstalten und Landbriesträgern entgegen; genommen. ____________________
lange der Angeklagte Hickel zur Zeit des Mordes bei ihm im Stall gewesen fei. Er giebt an, daß er die Länge der Zeit nicht genau angeben könne, es möchten 10 Minuten gewesen sein, vielleicht auch mehr oder ------
sondern als Vertreter
Eine Geldheirat.
Roman von L. H a i d h e i m.
„Ist es wirklich Ihr Ernst, Herr Oberregierungsrat , Sie wollen Ihren Abschied nehmen?"
Der mit verschiedenen Orden geschmückte ältliche Herr machte ein etwas melancholisches Gesicht, erwiderte aber energisch:
„Ja, Exzellenz, meine Arbeitskraft ist nicht mehr die alte und, ehrlich gestanden, ich sreue mich auf die Freiheit, wie ein Junge auf die Schulferien."
„Hm! Don weitem sehen sich die Dinge meist ganz anders an, lieber Burghausen! Ein paar Jahre wäre es am Ende doch noch gegangen. Wir werden fie sehr vermissen, ich ganz besonders."
„Exzellenz sagen mir da ein sehr liebes Wort!" rief der OberregierungSrat Burghausen mit leuchtenden Augen, dann setzte er hochaufatmend hinzu: „Wenn ein egoistisches Gefühl mir gesagt haben sollte: Geh, so lange Du noch vermißt werden wirst, so habe ich doch auch bedacht, daß fie jüngere Kräfte brauchen. Ich scheide mit tiefer Dankbarkeit für Ew. Exzellenz, der mir stets —"
Er stockte vor tiefer Bewegung.
„So wünsche ich Ihnen noch eine ganze Reihe glücklicher Jahre, lieber Burghausen. Ich hörte, Sie hätten geerbt. Kennen Sie das Gütchen?"
rat! Mir ist wahrhaftig nicht zum Lachen zu Mute. Ich habe versucht, Fräulein Ulla meine redlichen Absichten —"
„Aber das alles können wir doch unmöglich hier besprechen," mahnte Burghausen, ganz verlegen werdend, denn jetzt erst fiel ihm ein, daß seine Tochter doch allzu unbefangen mit dem Fünfundvierzigjährigen verkehrt hatte, als daß man bei ihr an Liebe glauben konnte.
„Ach, bitte, nein, nicht in Ihr Haus! Es scheint mir wie ein Wink der Vorsehung, daß ich Sie hier treffe, Herr Oberregierungsrat. Sie gestatten — da find wir am Eingang zum Schloßgarten. Ich möchte Ihnen meine, Gott sei Dank, ja recht sorgenlosen Verhältnisse schildern und dann — darf ich hoffen, daß Ste bei Fräulein Ulla mein gütiger Fürsprecher sein wollen?"
„Gewiß, lieber Rodach, daS werde ich von Herzen gern sein, denn wem könnte ich mein einziges Kind beruhigter in die Arme legen, als Ihnen?"
„O. Sie machen mich glücklich!"
„Aber, Rodach, verzeihen Sie eine Frage. Glauben Sie wirklich — meinen Sie, daß Ulla Sie liebt ? — Ein jedes Mädchen könnte sich ja glücklich schätzen, von Ihnen gewählt zu werden — nur —"
„Nur — Herr Oberregierungsrat?"
„Ein bischen viel Liebe, Rodach — gehört doch zum Heiraten!"
„Die hab' ich, die hab' ich! Und bei Ulla würde fie schon kommen."
(Fortsetzung folgt.)
holen", hatte plötzlich einer gewissen Ernüchterung und Leere Platz gemacht. Es war ihm, als fehle ihm jetzt irgend etwas, als fröstele ihn ums Herz herum.
„Die Lebensarbeit niederlegen" — das ist doch immer ein Schritt aus dem Leben heraus.
Plötzlich raffte er sich zusammen. Ein Bekannter in eleganter Besuchstoilette trat mit feierlicher Miene auf ihn zu und begann:
„Ich wollte soeben zu Ihnen, Herr OberregierungSrat, in einer mir sehr —"
„Schön, schön, lieber Kollege, begleiten Sie mich also! Ich habe soeben Exzellenz mein Abschiedsgesuch persönlich überreicht!"
Burghausen war so mit sich und seinen Interessen beschäftigt, daß er weder auf die Kleidung noch das Aussehen seines jüngeren Kollegen deS Regierungsrats Rodach Acht gegeben hatte. Jetzt plötzlich bemerkte er die erregte und etwas verlegene Miene desselben und ein Licht ging ihm auf.
„Ja!" sagte Rodach, der Burghausens Gedanken in dessen Augen laS, „ja, Sie verstehen mich schon ohne Worte, H-rr OberregierungSrat. Sie müssen ja auch längst bemerkt haben, wie sehr ich — Fräulein Ulla verehre!"
„Mein liebet Kollege, ich habe allerdings bemerkt, daß Sie und Ulla gern miteinander scherzten, Sie spielten auch so hübsch Klavier zusammen — aber weiß Gott — en Heiratsabsichten Ihrerseits dachte ich nie; bis jetzt — wo Sie, jeder Zoll der richtige Freiersmann, vor mir stehen!"
„Scherzen Sie nicht, Herr Oberregierung»-
934067099 Mt, 1899/1900 928 088636 Mk> zur An- fchreibung gelangt. Nach Abzug der Ausfuhrprämien, Steuerrückvergütungen rc. von zusammen 77 019 561 Mk. (i. B. 71352864 Mk., 1899/1900 74322966 Mk) — darunter für Zölle 15 601 963 Mk. (i V. 22 720617 Mk.), Zuckerst-uer und Zuschlag zu derselben 37054 309 Mk. (i. V. 28344896 Mk), Maischbottichstmer 18477305 Mk. (i. V. 14721 171 Mk), Brennsteuer 5197982 Mk. (i V. 4800046 Mark) u. f. w. — bleiben 874 021722 Mk. (gegen das Etatsjahr 1900/01 + 11307487 Mark). Davon entfallen aus: Zölle 522016134 Mk. gegen 1900/01 (+ 31140592 Mk.), Tabaksteuer 12874837 Mk (+199369 Mk), Zucker- steuer und Zuschlag 107430037 Mk (-16279998 Mk), Salzsteuer 49458915 Mk (+86421 Mk), Maischbottichsteuer 21365038 Mk. (+1230763 Mk.), Berbrauchs- abgabe von Branntwein und Zuschlag 128067843 Mark (—2587 619 Mk), Brennsteuer 2 885117 Mk. (— 1932026 Mk.), Brausteuer 31917 919 Mk. (— 251009 Mk.', Uebergangsabgabe von Bier 3 776116 Mark (—299006 Mk.). Außerdem find noch nach» stehende Solleinnahmen zur Anschreibung gelangt: Stempelsteuer für a. Wertpapiere 14517 387 Mk. (gegen 1900/01 —6606902 Mk.), b. Kauf- und sonstige Anschaffungs - Geschäfte 13 303 189 Mk. (— 1001 874 Mk.), c. Loose zu: Privatlotterien 5262411 Mk. (+ 1052(48 Mk), Staatslotterien 34900715 UH. (+ 13849499 Mk), d. Schiffsfracht- urkunden 763486 Mk. (+ 153587 Mk), Spielkartenstempel 1627169 Mk. (+ 16944 Mk.), Wechselstempel, steuer 12420 328 Mk. (- 605457 Mk), Post- und Telegraphenoerwaltung 413587658 Mk.) (+ 19140831 Mark), Reichseisenbahn-Verwaltung 83811000 Mk. (— 5309000 Mk ). — Die zur Reichskaffe gelangte Ist-Einnahme, abzüglich der Aussuhrvergütungen rc. und der Verwaltungskosten, beträgt bei den nachbezeichneten Einnahmen: Zölle 493116 053 Mark (gegen 1900/01 mehr 28572669 Mark), Tabacksteuer 12352778M!. «mehr 306825 Mk.), Zucker- steuer und Zuschlag 105876585 Mk (-17 464228 Ult.), Salzsteuer 49030 317 Mk (- 433217 Mk), Marsch- botrichsteuer 15435111 Mk. (- 311907 Mk.), Ver- brauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag 110905386 Mk. (- 2206375 Mk.) Brennsteuer weniger 2885117 Mk. (- 1932026 Mk), Vrausteuer und Uebergangsabgabe von Bier 30 328566 Mk. (— 468070 Ult ), Summe: 814159679 Ult (mehr 10476421 Ult.), Spieltartenstempel 1526441 Mt. (- 7132). ____________
Sachverständige in der Zolltarifkommission.
In der „Freisinnigen Zeitung" wird die Frage aufgeworfen, ob die Zusammensetzung der Zolltarifkommission bei den Jndustriezöllen ein anderes Bild als bisher zeigen werde. Das Richtersche Organ hält das für nötig und meint, jeder Tarifabschnitt setze bei den Jndustriezöllen besondere technische Kenntnisse voraus: „Werden — so heißt es dann in der „Freis. Zeitung" weiter — die Agrarierführer, wie Graf Schwerin, Herold, Heim, Sieg, Graf Kanitz. Hahn nun bis auf weiteres vom Schauplatz abtreten ? Aber freilich die Konservativen haben in Bezug auf die Jadustriezölle von allen Parteien am wenigsten Sachverständige in ihrer Mitte." Die Kommiffionsmitglieder haben aber bekanntlich nicht als Sachverständige,
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mit dem Kreisblatt für die /
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Umschau
Reichskaffenausweis für 1901/1902.
Es liegen nunmehr die gesamten Zahlen deS Reichstaffenausweises für das Etatsjahr 1901/02 vor. Sie find erst provisorische, doch pflegen die definitiven Ergebniffe teine wesentlichen Abweichungen zu ergeben. Nach dem Ausweise find in der Zeit vom 1. April 1901 bis Ende März d. Js. im Deutschen Reiche, einschließlich der kreditierten Beträge, Soll- einnahmen an Zöllen und gemeinschaftlichen Ber- brauchssteuern im Ganzen 951041283 Ult (i. V.
am . „ Erschein: täglich außer ar. Werktagen nach Sonn- uns Feiertagen.
Somttassbeilase: Jlluftrirtes Sanntagsblatt.
QA rw+*4f Inno vrmk «d «erlag: 3«h. A-g. Lach, Univerfitäts-Buchdruckere Mittwoch, 30. April 1902. Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
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