mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
genommen.
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Hermann. Niederbobritzsch Theo!., *€ 30
.. Henry. A-chr-y. Ttzevl., Bewachs«. 58. en, yetnrid), iitotiffun a. 3H., Lheol., he 19.
wald, Goerftcker, Theo!., Untergaffe 10.
^tthold, Frankfurt a. M Theol.,
W Mll; f TMe904).
Machdruck verboten.) tritt Dr. Herbart an das Brautpaar heran I groß ist seine Willenskraft, daß er denselben und die Fähigkeit, ihr Kinderherz durchs Leben ! und wechselt einen stummen Händedruck mit I an diesem ganzen Tage keine Audienz wieder I zu führen.
(£1 f t. den beiden glückstrahlenden Menschenkindern. I erteilt, so ost sie, durch des Mädchens liebe- I Des Mädchens , Ja tönt laut und freudig
Roman von Hanna «schenbach. Er schrickt zusammen, als ein weicher Arm sich volles Wesen hervorgerufen, an feine Herzens- durch den hohen Raum, das deS Mannes fast
«oman von va nna 'sMebt und Sertbas süße Stimme l thür pochten. erstickt in innerer Bewegung. Und dann sind
Vr9." b 46l I bittet• Kommen Sie Herr Doktor, wir find I Als der Brautzug die Kirche betritt, fluten die Ringe gewechselt, der Segen gesprochen, und
M,t zwei Schritten steht Werner neben ihr . „ omme e e, g n Tonwellen durch den geheiligten während brausende Orgeltöne jubelnd durch die
und zieht ihren Arm in den snnen, so fest als die ersimn «r .vmngr ,Seite, Raum, bis der Altar erreicht ist. Lüste hallen, nimmt Werner von Buchwald sein
konne fie ^etoe b nun?^ gefAvonHauptmann Norden. Dann fitzen fie im In weiter, weiter Ferne verhM der letzte holdes Weib i» den Arm und drückt einen
Werten. „Ehrend sie die Lreppe ymun er neben ihr der Offizier ihnen gegenüber. Ton, und ehe noch der süße Bann von den langen, innigen Kuß aus die reme Stirn. -
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ffisiW sä äg eyx & ä ä „TÄ^ KÄS’“ ”®»ÄK SS”ie|«X [aUt dl- lu- Braut- L 8Mtgey, bem Re BenbetWauStolieRIi» »ach beb Heu» umrsaischlichem Ratschluß ein Anzahl anberer vorangegangen. Dr. Jürgens
«LS«Lk* JÄStaeS bestell ben anbenen 8e. Raub bet Flamme» werbe» m»ßte. Aber »ur hat au,«Brautpaar, Baron Selten aus he
zu des Mädchens kindlichem Wesen. Jtur ent i 9 Notwendigkeit antworten zu I das Menschenwerk sei durch die Elementar- Brautmutter und die Damen im allgemeinen,
ellli ger hat Wlck st- b.e relzenbe tzw M.«t wn ber Ro wenb^mt ^aaen^ M °°°g,f'Xchlel. Same i-boch, bet Cutt in launigen Der,en au, die Reiben »»Boten,
fdjeumng. Sem tal«tagt m.t MBch-m mußm. Sw leibst ,st .edach garuu,- ! »», R @^ou8 ^«gestreut worbe» fei, bie Brautonkei«, gesprochen. .
Staunen an ben holde» «aMten. batla» bet ttie RJW b,r TO<inn an ihr-- bet Bitte fort »»b fort u»b trage taufeabfSItige Bald kommt bie Staube, wo da« lange
Thur lehnend, finnend auf den Mittelpunkt der I , " hoffenden bannenden zweifelnden Frucht. Und so fei auch diese Liebe standhaft Paar mit der Brautmutter aus dem Saale hllg^einen.^u^rksamkeitschaut. Nie s^^nt ^^^mit h^sf Endende Sonne steigt in geblieben in den Zeiten des Leidens und der verschwindet, und droben irn gemieteten Hotel- der Mann etwas Häßlicheres gesehen zu ha e , | Anaenblick die Loffnuno in ihm auf I Trennung und habe endlich ans Ziel gelangen I zimmer der bewegte Gatte seiner kleinen Frau
als diese märchenschöne Gestalt dm ^wellenden diesem AugEck dm H°stnung m chmi aus Kennung uno ya e q> öt b ^r den Myrtenkranz aus den Locken nimmt. Ein
Forme» e»g um,pa»>ll ?.™ "Ä SfU et Mensch »icht scheiden dürfe. halbe« Stündchen fputer.itele» Re in Reife.
Antique, und Brust und Schultern von duftigen I 3i T t hatte I Mit innigen , von warmen Herzenstönen I kleidern Arm tn Arm wieder zu den Gasten,
weißen Creppwolken umwallt Er wunscht die noch l, ^ren. Freundschaft, Freund- durchbebten Worten legte der greise Pfarrer um Abschied zu nehmen. Das nenne ich g^
Gratulationen, die man dem jungen Paare er sie g j v* w ) to£flefien. dem jungen Ehemanns das kindliche Weib ans scheid", sagt die junge Gräfin, „so em heimlich
darbringt, möchten ewig dauern damit er em Haft sonst. nichts, das duttte « me -«st si 1 8 j wie eine Lilie auf Davonlaufen, wie es üblich ist, kann ich nicht
I XCÄÄ und so | fern5Selbe, A & Hn gebe Dir die Kraft | ausstehen." (Fortsetzung folgt.)
V nK zuasr' * Marburg “TÄÄÄÄ* 37 Achrz
M 95 ^ÄXSÄÄ.i.1« Donnerstag, 24. April 1902. — *"
I stände auf dem Homburger Bahnhofe nicht! IlmfckaUVolk zu Grunde richten, um sich selbst
Bestellungen .»«» »ÄbiKÄ Si lT
Ri» bi. atonale RR»i »ab J»»i 5T. KT WüLt^LZ°L
aus die ^chen die Ausgabe von über 5 Millionen Verkehr. Begriff von dessen „natwnalen Pflichten
„Odrrhkffischr ZeitNAG" nebst ihren I $u rechtfertigen wäre. Wird jetzt die Umbau- I Der „Hamb. Corr.", das Organ der Ham- I belbrmgen wird. ____
Beilagen werden von unserer Expedition frage aus den Willen der Krone zugespitzt, so I burger Rheder, schreibt: „Wie wir erfahren,! - ko_ Qnrrtftrif fnmnttfftnn
«X«n „nieten ■maaWHIm in Kirch. majt ba« um s- rneht einen getünRelten Cm- steht bie einbetufung, einet nnßet-rtentliehe» «»»
3»atB .1) nnfeten AuSgao-steuen in Kitq J 3nt„efje be8 KaiferhanseS an SeneralMtfammlung bet Aktionäre bet Ham. Die SoKartftamntfRon bes Reichstag« be-
Hain und Neustadt, sowie von allen Post- Homburger Eisenbahnzuständen bei Leb- burg-Amerika-Linie unmittelbar bevor. Dieser riet heute die Positionen Milch, Rahm, Butter mistalten und Landbriefträgern entgegen« I reiten Ihrer Majestät der Kaiserin Friedrich I Versammlung wird das Ergebnis der mit den I u. s. w. Die Regierung schlägt für Milch^Zoll-
1 jedenfalls ein weit lebhafteres war, als heute. I englischen und amerikanischen Linien geführten I freiheit, für Butter und Käse 30 Mk. Zoll pro Der sachlichen Begründung des konservativen I Verhandlungen vorgelegt werden. Es besteht I Doppelzentner vor. DerKommisfionsantragHerold
--- । Führers ist auch der Zentrumsredner voll- I im wesentlichen in einem Zusammenschluß der I und Genossen will für Milch einen Zoll von 3 rr» I kommen beigetreten und sogar die „Freifinnige I großen transatlantischen Dampferlinien, durch I Mark, für Rahm 15 Mk., für Butter und Käse
©Ul liberaler 4?erleiHnuUn30teiD3U0« I qe^u welche das verleumderische Denun-I den die Prosperität unserer beiden I 35 Mk. Em Antrag von Wangenheim fordert
Schon seit Jahren ist ein Teil der liberalen ziantentu'm des rheinischen „Weltblattes" ebenso großen Gesellschaften wesentlich gefördert wird." mit wenigen Ausnahmen dieselben Sätze. Nach Bresse bemüht, die konservative Partei an Aller- I scharf wie wir verurteilt, schreibt, ihres Wissens I Daß die Prosperität der großen deutschen Ge- I sehr ausgedehnter Debatte, m der der Abg. Dr.
höchster Stelle zu denunzieren und ihr, wo eS bestehe auch außerhalb der konservativen und I sellschaftungen durch diesen Trust gefördert I Hahn (B. b. ß.) ben Antrag v. Wangenheim
sich nur irgend thun läßt, unterzuschieben, daß Zentrumspartei im Abgeordnetenhause vielfach werden wird, bezweifeln wir nicht. Wer aber I eingehend verteidigt, während der Abg. Stadt- fie direkt gegen die Krone ankämpfe. Bei diesem die Meinung, daß hier ein Neubau zwar not- I die Kosten davon ausschließlich zu tragen hat, I Hagen in seinem Eifer den Berliner Polizei^
Treiben hat sich immer in erster Linie die I wendig fei, aber mit geringeren Mitteln herge- I wissen wir auch , da auf ben Schiffen I Präsidenten ms Zuchthaus schicken will und dem
Kölnische Zeitung" hervorgethan. Auch jetzt l stellt werden könne. Tatsächlich wird auch I des Morgan'schen Dampfer-Trust's Waren von l LandwirtschaftsministerBetrug vorwirft, werden ist es wieder dieses Blatt, welches den Konser- I ein Laie begreifen, daß die Forderung von I Amerika nach Deutschland billig, aber nach I durchweg die Vorschläge der Regierung ange- vativen des preußischen Abgeordnetenhauses nach- I 5,4 Millionen für den Umbau eines Bahnhofes Amerika teuer befördert werden sollen. I nommen. ■
sagt, sie hätten den auf über fünf Millionen mit so geringem Verkehr viel zu hoch ist, und Morgan, der Häuptling des amerikanischen KrofiokDrozesi
Kosten veranschlagten Umbau des Bahnhofes zu daß selbst bei ausnahmsweiser täglicher Be- Stahltrust's, will den Export amerikanischer ^er "e,ue ” x
Homburg nur deshalb nicht bewilligt, weil sie förderung von 10000 Personen und mehr, wie Eisenwaren durch billig st eFrachtenm aus ge- I In der gestrigen Verhandlung wurden wieder ibren Pfeil direkt gegen die KroneI sie ja an Sommertagen auch bei ost recht! d ehnt estem Maße steigern und fie aus den ! eme große Anzahl von Zeugen über ihre Berich t en" wollten, da der Kaiser sich besonders primitiven Kleinbahnen nach Ausflugsorten deutschen Markt werfen, zu Preisen, mit obachtungenvernommen kurz vor und nach dem lebhaft für diesen Bau interessiere. I vorkommt, die Homburger Bahnhofsverhältmffe I denen unsere eigene Eisenindustrie nicht I Augenblicke, m dem der tödliche Schutz siet.
Dip «Trnne ob es mit liberalen Grund- genügen können, bis eine bessere Finanzlage einmal auf dem Jnlandsmarkte konkurrieren Der Zeuge Baranowski kann Nicht angebew ob sätzm veZL sei bhei sachlichen parlamen- gestattet, den Umbau vorzunehmen. kann! Daß diese ihre bei uns unverkäuflichen der Unteroffizier den er vor der Thur
tarik^pn Entsckeidun'aen fick auf den Willen der Wenn die Liberalen die Konservativen wegen Warm aber auch nicht exportieren kann, der Reitbahn gesehen haben will, Hickel oder Ä suörn mag him unerörtert bleiben, angeblicher Mißachtung des Willen- der Krone dafür sorgen die im gleichen Maße erhöhten Marten war. Er habe nur bemerfl bafe) jener sair nTn^nfipn unfi nbpr in DoHfommenerUeberein= I bemnuieren, sich also gewissermaßen als Voll- I Frachten von Deutschland nach Amerika. I mit Mantel, Mutze und Sabel bekleidet war ftimmuna mit der großen Mehrzahl der an-! zieher dieses Willens ausgeben, so spielen sie I Vernichtung unserer Eisenindustrie wird I und einen schwarzen Bart hatte. Bemerkens- ftänbiaen Vreßoraane aller politischen Parteien I in jeder Hinsicht eine jämmerliche Rolle. Haben I die erste Folge der Vereinigung der Dampfer- I wert ist, daß Zeuge Skopek, deffen Aussagen ?u befinde?^wmn wir die Sucht der „Kölnischen sie denn die ausgesprochenen Wünsche der Krone gesellschaften sein. Der R u i n unserer Land- früher Marten am meisten belasteten, ^eituna" die konservative Partei an Aller- ! bei der Beratung der Arbeitswilligenvorlage I wirtschaft wird ihr dann folgen! Denn! zwei Manner dort gesehen haben will, höckst^r Stelle zu denunzieren^und ihre parla- I respettiert? Haben sie nicht bei Flotten- und diese verbilligten Frachten von Amerika die, steife runde Mutzen trugen Die mentarische Stellungnahme als direkt gegen die Heeresvorlagen trotz der Wünsche der Krone werden es ermöglichen, das amerikanische übrigen Teile des Anzuges sowie das Gesicht Krone gerichtet auszugeben als ungehörig und Abstriche gemacht? . «Getreide und Fleisch noch wohl-I will er Nicht erkannt haben. Seme Aussehen
iedes vublizistischen Anstandes bar bezeichnen. Den Artikel der „Kölnischen Zeitung" hat heiler auf ben deutschen Markt waren gestern wieder so verworren und unsicher,
Das ift nickt die Art eines ernsthaften poli-! bis jetzt nur die gefinnungsverwandte „National- Lu werfen wie heute, und damit! daß man bet ihnen die Wahrheit nicht mehr
tilgen Blattes sondern die des Revolver- Zeitung" (und selbst diese unter Weglassung hat für die deutsche Landwirtschaft das letzte von der Lüge unterscheiden kann. Durch die
nnnnnSis ' des Dorwurfs, daß sich die Ablehnung dirett Stündlein geschlagen! Da aber bei dem Aussagen verschiedener Zeugen Wirt außerdem
journaiism • bie Krone gerichtet habe) abgedruckt; I erwartenden Niedergänge unserer Industrie I nachgewiesen, daß er die verschiedensten Aussagen
Was die Sache selbst betrifft, so h H I wird er von der sozialdemokratischen ! auch der Verdienst und die Kaufkraft Wetter l ihnen gegenüber gemacht hat, deren er sich jetzt nicht
Graf zu ^lmburg-St^um, wetchen die ,,ttotn. verwertet. Der „Vorwärts" bezeichnet Bevölkerungsschichten außerordentlich finken wird, mehr entsinnen will. Wetter Wirt eme Frau
Zeitung nach alter indirekt dm nationalliberalen Abg. v. Eynern so dürfte durch das Vorgehen der Dampfer- Sablowski als Zeugm gehört, die angiebt, daß
verunglimpfen sich nicht scheut, haarscharf o e intellettuellen Urheber des „unsauberen gesellschaften eine in ihren Folgen noch unüber- einige Tage vor der Ermordung von Krosigks
saglichen Grunde, E^?5pw^pna7anden denunziatorischen Lakaienartikels", ob das der fehbare Verschlechterung der wirtschaft- ein junger Mann in steifer Dragonermütze und der konservativen F^tion bewogen, gegen den I ^^^it entspricht, können wir natürlich höchstens I l ich en Lage deS deutschen Volkes ein- Mantel bei ihr gewesen sei und sie ersucht Umbau des Homburger ™en vermuten. Jedenfalls ist der jüngste liberale treten! Die großen deutschen und noch mehr habe, den Mantel ewige Zett hier ablegen zu
?eXJ nU“im Sr n?r 729000$onnen Derleumdungsfeldzug ein neues Symptom dafür, die amerikanischen Schiffahrtsgesellschaften dürfen. Sie habe dann bemerkt, daß er verkehr betragt^dortim Jahr nur , ^^lche jämmerliche Gesinnung bei einem gewissen werden allerdings in den nächsten Jahren einer Zivilkleidung trug, auch hatte er bor feinem
bie rund 3ÖJ° Teile der Auch-Nationalliberalen herrfcht. Blütezeit sondergleichen entgegengehen. Das Weggehen einen schwarzen Hut aufgesetzt Er
inlernationale H°»dl°rt»m wi-d ,k»p°ll°- °M