bekannten Austausch nach freier Wahl, die Ehe auf Zeit, in die Wirklichkeit umzusetzen, die Diener GotteS auS dem Lande zu jagen und dergl. mehr. Bon alledem hört man in Frankreich aber garnichts, die französischen Genossen denken gar nicht daran, die Lehre ihrer Parteiheiligen in die That umzusetzen, ja, wenn wir genauer zuschauen, so finden wir, daß in der Arbeiterfürsorge trotz des sozialistischen Ministers Millerand auch nicht im entferntesten soweit gegangen wird, wie bei uns.
Ein Beispiel der allerneuesten Zeit bestätigt uns dies. Die Herren Sozialdemokraten thun sich etwa- darauf zu Gute, von der bürgerlichen Gesellschaft den Maximalarbeitstag, und zwar den sogenannten Achtstundentag zu verlangen. Man sollte meinen, wenn es den Sozialdemokraten damit ernst wäre, so würden sie doch mindestens in Frankreich in diesem Punkte das internationale Parteiprogramm längst eingesührt haben. Weit gefehlt! Sie begnügten sich vorläufig mit dem 10 Stunden tag, und auch diesen hat Herr Millerand nicht sogleich eingeführt, sondern er hat vor 2 Jahren den ganz bescheidenen Antrag eingebracht, zunächst einmal die Arbeitszeit auf 11 Stunden festzusetzen und dann in Schonzeiten von 2 zu 2 Jahren auf 10 Stunden herabzugehen. An den Achtstundentag denkt dieser überzeugte Genosse nicht. Und auch diese That des Herrn Millerand wird dadurch hinfällig, daß er es den Arbeitgebern ruhig gestattet, die so bescheidene Verkürzung der Arbeitszeit durch Lohnreduktionen auszugleichen. Die Folge davon ist eine allgemeine Streikbewegung, die zur Zeit ganz Frankreich durchzieht, tausende von Arbeitern brotlos macht und über zahlreiche Arbeiterfamilien Elend und Kummer bringt. Das ist die so viel gerühmte Arbeiterfürsorge im sozialistischen Zukunftsstaat. In der That, da sind wir Wilden von der „verfaulten Gesellschaft" denn doch bessere Menschen. Wir sorgen für unsere Arbeiter und wir glauben , ohne unbescheiden zu sein, uns der Ansicht hingeben zu dürfen, daß die Arbeiterschaft es im sozialistischen Zukunftsstaate schlechter haben wird, als im jetzigen, daß an der Stelle der jetzigen Freiheit die sozialistische Knute zur Anwendung kommt, die sich ja heute schon in dem bekannten Wort zeigt: „Wer nicht pariert, fliegt hinaus!" und daß, wenn erst die Herren Singer und Genossen die Herrschaft haben würden, von einer Fürsorge für den Schwachen, die unsere heutige Gesellschaftsordnung so auszeichnet, überhaupt keine Rede mehr ist.
haben Ihr Talent doch nicht von mir? Es ist ein Pfand mit dem Sie wuchern müssen. — Nun gut, ich lese Ihre Gesinnung in Ihren Augen und danke Ihnen für Ihr Vertrauen. Wenn Sie das Fach erst kennen, werden Sie sich überzeugen, daß Sie sich nicht in mir getäuscht haben. Das ist also abgemacht.
Na, Gott befohlen und Glück auf! Den Vertrag sende ich Ihnen zu."
Werner von Buchwald bringt seinen Chef zum Wagen, dann stürmt er hinauf in sein Zimmer. In seligem Jubel packt er das dickleibige Manuskript und preßt es ans Herz. „O, modernes Hellas, bringe Glück, hilf uns, das Nestchen bauen. O Elfe, Elfe, süßer Liebling jetzt halte ich Dich für immer!"
Ein Gedanke kommt ihm. In zwei Sätzen steht er an der Klingel. Es tönt wie Sturmläuten durch das Haus. „Kursbuch!" schreit er dem herbeistürzenden Kellner mit Stentorstimme zu. Also K .... 2 — 2,30 — 3 — 3,30. Um ein Uhr mußte er in der Nähe des Häuschens sein. Es wahr ja unwahrscheinlich, daß sein holder Liebling so zeitig nach Tisch ausging. — Drei Uhr, hatte die Schwester gesagt — gleichviel, Vorsicht war gut, denn entgehen durfte sie ihm um keinen Preis. Er zieht die Uhr. Sie zeigt dreiviertel auf elf. Was thun? Speisen? Pa, bei der Aufregung! Schlafen? Erst recht nicht. Aber ruhen ein wenig, das ging vielleicht. Er wirft sich auf den Divan, und es dauert nicht lange, so liegt er in jenem eigentümlichen Zustand des Halbwachens. Er sieht den Zeiger der Wanduhr vorrücken, Zoll für Zoll, langsam, aber sicher, und dabei wogt es in seinem Hirn durchein-
Umschau
Graf Bülow in Wien.
Die Wiener Blätter widmen dem Grafen Bülow sympathische Leitartikel. Das „Fremdenblatt' begrüßt den Grafen Bülow nicht nur als den Kanzler des der österreichisch-ungarischen Monarchie eng verbündeten Reiches, sondern auch als hervorragenden Staatsmann, als eine der bedeutendsten Erscheinungen der Zeit. — In Begleitung des Grafen Bülow befindet sich der Geh. Legationsrat von Lindenau vom auswärtigen Amte. Gestern nachmittag 21/* Uhr wurde der Reichskanzler vom Kaiser empfangen, die Audienz dauerte über eine Stunde. Am Abend fand zu Ehren Bülow's ein Diner beim Minister des Auswärtigen Graf Goluchowski statt, an dem auch der italienische Botschafter, sowie Ministerpräsident von Körber teilnahmen. Heute morgen 8 Uhr ist der Reichskanzler nach wiederholten Konferenzen mit Goluchowski nach Berlin zurückgereist.
Zolltariskommission.
In der vorgestrigen Nachmittagssitzung stand zunächst der Kaffeezoll zur Beratung. Die Regierung schlägt für rohen Kaffee den alten Zoll von 40 Mk., für gebrannten eine Erhöhung von 50 auf 60 Mk. vor.
Von konservativer Seite wurde darauf hingewiesen, daß der Kaffee doch kein Nahrungsmittel sei wie Kakao. Man sei bereit, den Zoll auf diese Waren zu ermäßigen, um den ärmeren Klaffen nützliche Getränke zugänglich zu machen, den Kaffeezoll müsse man beibehalten. Nach längerer Debatte wurde der Kaffeezoll nach der Regierungsvorlage angenommen. Für Cichorien gelangte ein Zoll von 10 Mk., für gebranntes Malz ein solcher von 40 Mk. zur Annahme.
Bei Kakao beantragt Abg. Frhr. von Wangenheim eine Ermäßigung des von der Regierung vorgeschlagenen und zur Zeit geltenden Zollsatzes von 35 Mk. auf 20 Mk., für gebrannten Kakao eine Ermäßigung von 45 auf 30 Mk. Zur Begründung wies Abg. Frhr. v. Wangenheim darauf hin, daß er es für einen Segen halte, wenn unter der Bevölkerung das nahrhafte Kakaogetränk mehr in Aufnahme komme. Dieser Antrag wurde angenommen. Für Thee wurde ein Zoll von 25 Mk. angenommen.
Auch in der gestrigen VormittagSfitzung der Zolltariskommission würden die Geschäfte erheblich gefördert. Die die Holzzölle enthaltenden Positionen 73—79 gelangten unter Ablehnung
ander von unzähligen Fragen und Antworten, Wünschen und Befürchtungen.
Zwölf Uhr! Werner steht auf den Füßen. Ein seliges, hoffnungsfreudiges Leuchten zieht über die schönen Züge. Wie wird es sein, wenn die beiden Zeiger sich aufs neue an dieser Stelle begegnen? — —--
49. Kapitel.
Das ist das Glück:
Kein Werben, kein Verdienen;
Im tiefsten Traum da ist es Dir erschienen, Und morgens, wenn Du glühend aufzewacht, Da steht's an Deinem Bett mit Gönnermienen.
Und lacht und lacht!
„Ade, Mütterchen, sei nicht zu fleißig. Ich werde mich sehr beeilen.' — „Lebewohl, Kind, hast Du den Kranz?" — „Ja, Mutter, den hast Du herrlich gewunden!" Bei den letzten Worten tritt das zum Ausgehen gekleidete junge Mädchen nochmals in die Küche zur Mutter. „Die Erikas find so lieb, und sie halten sich auch lange, r nd dann die Nelken, wie fie würzig duften." — „Ja, Elfe, aber nun geh, sonst mußt Du Dich abhetzen, und es ist so heiß draußen." — „Macht nichts! Also addio, sonst steckst Du mich noch hinaus, Du böse Mutter."
Sie trippelt davon, und dann fliegt die Außenthür ungestüm ins Schloß. „Hertha," tönt es aus dem Garten hinauf, und „Lebewohl, Elfchen," klingt es auS dem offenen Atelierfenster zurück. — Komm' glücklich wieder, mein Liebling!"
„Jedenfalls nicht unglücklicher, Prinzeßchen." — Sie winkt und fliegt nach ihrer Art, wenn sie allein geht, wie ein flinker Sommerfalter davon. Hertha schaut dem Schwesterlein nach. „Solch ein Kind, läuft fie bei dieser Hitze. Ich
aller Abänderungsanträge unverändert nach der Regierungsvorlage zur Annahme, worauf die Mittagspause eintrat.
Zu den Viehzöllen (Position 99 ff.), die wiederum zu lebhaften Debatten führen dürften, find eine ganze Anzahl Abänderungsanträge eingegangen.
Zur Lage in Belgien.
Die Krawalle in Belgien beginnen einen ernsteren Charakter anzunehmen. Wie wir bereits gemeldet haben, wurden vorgestern die spanischen republikanischen Agitatoren ausgewiesen. Eine aus Sozialisten bestehende Volksmenge, der eine rote Fahne vorangetragen wurde, begleitete fie nach dem Südbahnhofe, und gab bei der Abfahrt ihren Beifall kund. In demselben Augenblicke verließ der König, welcher von Biarritz zurückkehrte, den Bahnhof. Die Sozialisten drängten sich an das Automobil des Königs und schwenkten die rote Fahne unter Hochrufen auf das allgemeine Wahlrecht und die Republik.
Der Generalrat der Sozialisten hat in einer geheimen Versammlung über das weitere Verhalten der Partei beraten. Ueber die Beschlüsse, welche der Generalrat der sozialistischen Partei faßte, wird strengstes Geheimnis bewahrt. Ein allgemeiner Streik in allen Grubengebieten und auch in Brüssel ist vom Montag ab zu erwarten. Noch heute wird ein Manifest der sozialistischen Partei erscheinen. Die Einberufung der Reserven erfolgte vorgestern nach einer Besprechung zwischen dem König und dem Ministerpräsidenten. Verschiedene Abteilungen der Einberufenen sangen heute auf denBoulevards die „Marseillaise". Auch die Bürgergarde der Vororte Schaerbeek und St. Josse ten Noode ist einberufen. Ein Erlaß der Bürgermeister dieser beiden Gemeinden untersagt Ansammlungen von mehr als 5 Personen. Nach Charleroi find Lanciers und Jäger zu Fuß entsandt worden. Nach La Louviere sind Jäger zu Pferde abgegangen. Letzte Nacht waren dort Dynamitpatronen gegen mehrere Gebäulichkeiten geschleudert worden.
Die „Franks. Ztg." läßt sich aus Brüssel melden: Die Unruhen des gestrigen Abends und der heutigen Nacht zeigen eine merkliche Erhitzung der Situation gegenüber vorgestern. Besonders in der Hauptstadt und in Lüttich krachten Revolverschüffe zu hunderten. In Gent mußten einige hundert Polizisten die am Bahnhof eintreffenden klerikalen Deputierten gegen die Menge schützen. In Brüssel zogen einige Tausend Demonstranten vor die Redaktion des
danke für eine solche Extravaganz." Sie folgt der Enteilenden mit den Augen, und plötzlich tritt ein gespannter Zug in ihr Antlitz. „Wie sonderbar, genau dieselbe Haltung und Gang wie der Fremde heute früh. — Ach so, zum Gärtner will er — aber was ist das, er tritt wieder heraus, nachdem fie vorbei ist, und folgt ihr. Sollte das — ?" Hertha verfällt in Sinnen. „Thorheit! Was man wünscht, das fieht man. — Und wenn, um so besser!"
Werner von Buchwald folgt der graziösen Mädchengestalt unbemerkt durch Straßen und Gassen. Ihm ist, als habe er das alles früher schon einmal erlebt, als träume ihm: Elfe im weißen, duftigen Gewand vor ihm herschwebend, er wie magnetisch festgehalten folgend. Sie blickt weder rechts noch links, nur einmal hemmt fie zögernd den Fuß und wirst einen langen, langen Blick in eine stille Allee, dann geht fie, das Köpfchen senkend, weiter. Werner erkennt bewegt die Straße. Sie führt nach dem Villenviertel, und dort unten an jener Ecke war es, da stand er zum letztenmal dem bebenden, erblaßten Kinde gegenüber. Ein Glücksgefühl, das ihm die Brust sprengen möchte, überkommt ihn mit elementarer Macht. Jetzt hat er die Gewißheit, fie liebt ihn noch, fie denkt seiner und jener selig-schmerzlichen Zeit.
Noch wenige Minuten, und der Vorort- Bahnhof ist erreicht. Während das junge Mädchen zum Schalter tritt, verbirgt sich Werner in einer der Fensternischen. Die Halle ist fast leer. „K . . . zweiter, retour," tönt die Helle Stimme deutlich in den Raum. Der Beamte reicht das gewünschte Billet und schaut der Davongehenden bewundernd nach. (Forts, f.)
ril
scher
Marburg
M 85
Sonnabend, 12. April 1902.
Iler,
en,
j I
tt
s
i Mm
9 Ul
W« frei 'nen- echt in
tet.
rin
er de«
(2697 g 28.
istin
l
• Pf. ihdl. innel iher.
vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,26 Mk. (excl. Bestellgeld).
I Ein Blick in den
Zukunftsstaat. -
Die Sozialdemokratie liebt es, die Schuld an den Unvollkommenheiten dieser Welt, an der Not der Zeit, an den Sorgen des Lebens, kurz, an allem Elend, in welcher Gestalt es auch immer auftreten mag, auf die bürgerliche Gesellschaft zu wälzen. Nach dem Katechismus der „Genossen" ist diese bürgerliche Gesellschaft, zu deutsch Bourgeoisie genannt, durch und durch verfault, und wenn erst, also spricht Bebel und also beten seine Gläubigen es ihm nach, der große Kladderadatsch eingetreten, die bürgerliche Gesellschaft aus den Angeln gehoben und der Zukunftsstaat errichtet ist, dann ist alle Not vorbei, dann wird die Menschheit glücklich sein wie im Paradiese, bevor der große Sündenfall kam. Als Propheten dieser Lehre ziehen die Sozialdemokraten durch die Lande und suchen Anhänger zu gewinnen, obwohl fie ganz genau wissen, daß der Bebel'sche Zukunftsstaat nie eintreten wird und daß die Menschheit es nicht um einen Deut besser, wohl aber sehr viel schlechter haben würde, wenn es zum Sturz der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung wirklich einmal käme.
Ein Blick auf unser westliche? Nachbarland Frankreich zeigt uns erneut die Berechtigung dieser Annahme. Die Franzosen find dem Zukunftsstaat sehr nahe, ja, fie haben das Ziel erreicht, über das hinaus der deutsche Genosse nicht mehr gehen will.
Man hat dort längst den Thron umgestürzt und die republikanische Staatsverfaflung eingeführt, man hat einen waschechten Sozialdemokraten im Ministerium, und die Kollegen des Herrn Millerand find zum Teil verkappte Sozialdemokraten, zum Teil deren willige Diener, wie der Ministerpräsident Waldeck- Rousseau. Man sollte nun meinen, in Frankreich stünde also den Sozialdemokraten nichts mehr im Wege, ihren Zukunftsstaat, den die Herren Singer und Genossen in Deutschland immer wieder prolongieren, in die That umzusetzen, den Militarismus abzuschaffen und an dessen Stelle die Bebel'sche Miliz einzusühren, nach dem Grundsatz: „Eigentum ist Diebstahl" das Privateigentum zu konfiszieren und den Kommunismus einzuführen, die höheren Lehranstalten als das verhaßte Privilegium der Reichen zu beseitigen und an deren Stelle die allgemeine Staatsschule zu setzen, die Ehe, die nach Bebel ein Institut der Unfittlichkeit ist, zu beseitigen und dafür den
eindt
,2.ti Uhr? rfa».
eisler? itfteVt
Fl, z» (2722
Ml chl.
riet
[2746 50.
emel mffe«» kaufen, rett
fte»
iuf der zu bet» (2360
d,
27.
MchM 3 eiten g
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbura und Kirchhai«.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- unö Feiertag«..
Sonntagsbeilage: JllnftrtrteS Sonntagsblatt. 07
Druck «ab Verlag: goh. Lag. Koch, llniverfitätS-Buchdruckere " •.
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
irr ange< (2579f
ier
124
nhall
ftr. 54.
(Nachdruck verboten.)
Elfe.
Roman von Hanna Aschenbach.
(Fortsetzung.)
101* k 92*
101* k 91* k 100*)
k 101*1 k ICO*;
. 92*
k 28*
k 43*
k 90*1
k 914- k 97’M k 97’4 1294
k 100 4
k 96 4
k 99*|
1 95*
k 100*1
k 99*
mtroü 3. Ali zu de
Eheä
Buchwald fing an, mit Lust zu arbeiten. Das, was ihm bis dahin Pflicht war, wurde Vergnügen.
Er begann außer den Reisebriefen ein größeres, erzählendes Werk, eben das dickleibige Manuskript, welches Dr. Jürgens nach herzlicher Begrüßung mit dem jungen Schriftsteller jetzt aus der Tasche zieht. „Ich gratuliere, mein Freund. „Modernes Hellas" wird Ihrem jungen Ruhm einen dauernden, pekuniären Hintergrund geben. Einige Randbemerkungen habe ich mir erlaubt, prüfen Sie dieselben, und geben Sie mir das Manuskript bald retour, damit wir sofort mit der Drucklegung beginnen können. Die Briefe haben famos Reklame gemacht, und ich denke, wir benötigen schon Neujahr die zweite Auslage."
„O, Herr Doktor, glauben Sie?" Der Mann mit dem grimmigen Gesicht und den hinter den funkelnden Brillengläsern verborgenen gütigen Augen lächelt über die verhaltene Seligkeit in der stockenden Frage des Jüngeren. .Gewiß glaube ich das. UebrigenS, Herr von Luchwald, Farbe bekennen, falls meine Bedingungen Ihnen nicht anstehen. Sie find vollständig unabhängig."
„O bitte, Herr Doktor, davon kann keine Rede sein. Ihre Anerbietungen find wahrhaftig fürstlich. Und wären fie es nicht, schon der Dank, den ich Ihnen schulde —" „Papperlapapp, mein Herr, das ist Blödsinn. Sie