lhai
cm eifte;
t ZU d
Jß 77
en.
iertel*
oer gro irgen ( eier H, ungen
Si«rtrijihrltch«r Bezugspreis: bei der Erpeditioo 2 ML, bei allen Postämtern 2,26 Mk. (rxcl. Bestellgeld).
35*»rti»B18«bä6t: di« gefpaümr Zeile »der deren Rar» 10 Vf* Reclamen: di« Zeil« 25 Pfg.
aft---r. .. — - Erfchrtnt täglich außer an Werttagen nao) Sonn- und Feiertageu.
Souutagöbrilage: JllnstrtrteS Sauntagsblatt.
Donnerstag, 3. April 1902. •"* -
©fielHW I«
mit dem Kreisvlatt für die Kreise Marbnra «ud Kirchhain.
4 Zimt, >eh. J 0. (
d d tz
len.
lfeu bei j
he«
tubOr
fUmmtL il» liefere .ist billig, Sarontk.
tr. 40, gegen.
«walt, L Vor«
rorrt. g4 igri*
Nach dem Feste.
Die nunmehr abgeschlossene Osterwoche hat eine Reihe von Ereigniffen gezeitigt, die die Aonjekturalpolitiker noch lange beschäftigen werden. Im Vordergründe steht die Zusammenkunft des Grasen Bülow mit dem leitenden Minister der auswärtigen Angelegenheiten Italiens, Herrn Prinetti. Diese Gründonnerstags-Entrevue hat eine weit über den Rahmen eines Gelegenheitsbesuches hinausgehende Bedeutung. Daran ändert auch der von abergläubischen Leuten besonders vermerkte Umstand nichts, daß die Schwiegermutter des Kanzlers einen kleinen Bootsunfall erlitt und an dem Entrevue-Diner nicht teilnehmen konnte. Wohl wissen wir, daß Graf Bülow Italiens ewig blauen Himmel ganz besonders liebt, und daß es ihn immer wieder, wenn der Frühling naht,
rfe
Zahlung
m Allei von !
ut Gart ir Prioi geeignet, chäftslai Sefchäst tlheil N ohnen. :graben haasei hier zw! sind finbi it.
kleimj »as La« Auskunf <238! , Schmitt
, passe« >erkaufei «re« istei
auf di 3 zu bet
(2361 deck, I e 27.
Bozaun
(229 zpelstr.
nach Italien zieht, wo er jahrelang in amtlicher Stellung als Botschafter des deutschen Reiches geweilt hat und wo er auch mit den ersten Familien des Landes engere verwandtschaftliche Beziehungen angeknüpft hat. An fichwäre es sonach nichts besonderes, daß auch in diesem Jahre Gras Bülow über die Alpen pilgerte und daß ihm bei dieser Gelegenheit der Minister der befreundeten Macht nebst Gattin einen Besuch p---abstattet. Die Formen jedoch, in denen sich
IllSSßl’ diesmal der Besuch vollzog, und in denen die t des Ra von beiden Regierungen amtlich bediente Presse rerkaufei berichtet, lassen den politischen Charakter jener Austen Zusammenkunft unschwer erkennen. Wenn auch auf den in Venedig gepflogenen Verhandlungen noch der Schleier des Geheimnisses ruht, so ist es für jeden Politiker klar, um was es sich handelte. Der Dreibund läuft im nächsten Jahre ab, es find im Laufe der letzten Zeit mehrfach Zweifel darüber aufgetaucht, ob er noch in der alten Festigkeit bestehe und ob er aus der alten Basis erneuert wird. Ja Graf Bülow hat neuerdings Veran- laffung genommen, von seinem Platz im Reichstage aus einen Mahnruf an Herrn Prinetti ergehen zu lasten, als dieser eine auffällige Hinneigung sür Frankreich bekundete. Der Mahnruf hat seine Wirkung nicht verfehlt. Herr Prinetti hat die erste Gelegenheit benutzt, unserm Kanzler ferne Aufwartung zu machen, und mit ihm die Grundlagen für die Erneuerung des Dreibundes festgesetzt. Der ruhige Bürger und Steuerzahler kann sich sonach der Hoffnung hingeben, daß der den europäischen Frieden garantierende Dreibund in alter Festigkeit weiter bestehen wird. Was sonst noch in gewissen Preßorganen über Abmachungen aus wirtschaftlichen Gebiete geschrieben ist, daß
it
eins
aftpflich
»er Höh
ar
Rat! ei i«fl'W
Io-
stark al
en erste« den süi
sficherer
>lbe
zere Zeit" »erschluß
116 Machdruck verboten.)
Else.
Roma« von Hanna Aschenbach.
(Fortsetzung.)
Als man sich einer Bank nähert, bittet Elfe den Baron, sie dahin zu geleiten, da sie müde sei. Das Herz schlägt ihr bis in den Hals hinaus, und fie meint, die Thränen, die ihr heiß in die Augen drängen, nicht länger verbergen zu können. Der zartfühlende Leutnant steht ihre Anstrengungen und empfiehlt fich, ohne ein Wort zu sprechen, mit einer tiefen Verbeugung.
Unendlich erscheint Elfe die kurze Zeit, bis Hertha erscheint, um fie abzuholen. Dann wählen fie einen wenig betretenen Weg zum Heimgang und Hertha bemerkt mit stiller Trauer, daß ihr Sonnenkind trüb gestimmt ist. Um ste aus andere Gedanken zu bringen, beginnt Hertha: „Uebrigens, Elfe, gestern war doch Berthas Hochzeitstag. Wo steckt fie jetzt eigentlich mit ihrem Mann?'
„Ich weiß es nicht, Hertha, glaube aber, in Aegypten.' — .Ich hätte, offen gestanden, nie gedacht, Elfe, daß Bertha Dir so schnell untreu werden könnte. Wenn fie auch ganz in ihrem Mann aufgeht, so dürfte fie doch hie und da Zeit sür ein paar Zeilen an Dich finden. Mußt Dich nicht kränken, daß ich das sage, Kind. Muttchen und ich haben uns schon oft gewundert, wollten aber nicht daran rühren, da Du schwiegst."
Die Kleine ist schon bei den ersten Worten Herthas glühend rot geworden und kämpft sichtlich mit einem Entschluß. Als die Sprecherin
Graf Bülow Herrn Prinetti die Versicherung gegeben habe, er werde keinen Zolltarif zu Stande kommen lassen, der den Wünschen Italiens nicht entspricht, halten wir nicht für den Thatsachen entsprechend. Prinetti ist nicht der geeignete Mann, mit dem Gras Bülow sich über wirtschaftliche Fragen unterhalten könnte.
Das zweite politische Ereignis, daS in den Ftteden der Osterwoche fiel,, war die Umfahrt des Grafen Posadowskh bei den bundesstaatlichen Regierungen. Gestern hat er fich wieder auf die Reise begeben, deren Ziel diesmal München, Stuttgart, Karlsruhe und wahrscheinlich auch Darmstadt sein wird. Auch um diese Reise hat fich bereits ein ziemlich reicher Sagenkranz gewoben. Wer die Dinge näher kennt, weiß jedoch, daß der Zweck der Reise lediglich der Reichsfinanzreform gilt, die fich nicht mehr aufschieben läßt. Auch in diesem Puntte hat fich der verstorbene Finanzminister Dr. v. Miquel, den kleinliche Mißgunst auch heute noch nicht anerkennen will, als der unvergleichliche Staatsmann mit dem wirklich »weitausschauenden Blick" erwiesen. Was andere, fich sehr weise dünkende Männer heute eingesehen haben, daß nämlich eine Reform des Finanzverhältniffes zwischen Reich und Einzelstaaten dringend notwendig ist, das hatte Herr v. Miquel bereits anno 1892 erkannt.
Umschau
Dr. Lieber f.
Am 31. März ist Reichstagsabgeordneter Dr. Lieber zu Camberg gestorben. Der bekannte Centrumssührer wurde am 16. November 1838 in Camberg geboren und studierte in Würzburg, München, Bonn, Heidelberg. Er vertrat den 3. Wahlkreis des Regierungsbezirks Wiesbaden, Unter-Westerwald-Rheingau seit 1871. Lieber war ferner Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses seit 1870 und gehörte auch dem Provinziallandtag, Kreistag in Wiesbaden und Limburg an. Dr. Lieber war als Mitbegründer der CentrumSpartei und ihr Wottführer einer der bekanntesten Parlamentarier. Besonders nach dem Tode Windthorsts (1891) ist er als Führer des linken Flügels des Centrums, der fich 1893 gegen die Militärvorlage entschieden ablehnend verhielt, hervorgetreten. Besonders viel genannt wurde sein Name bei der Flottenvorlage, bei der ihm auf die zustimmende Haltung des Centtums besonders Einfluß zugeschrieben wurde.
Mit Dr. Lieber scheidet eine der bekanntesten und eine zweifellos eigenartige Persönlichkeit
nun verstummt, beginnt fie zögernd: »Duthust Bertha unrecht. Nicht sie, sondern ich trage die Schuld. Sie hat mir fünf- oder sechsmal geschrieben sogar eingeschrieben das letzte Mal — aber ich habe nie geantwort. Seitdem hat fie geschwiegen, doch teilte fie mir im letzten Bttef noch mit, fie gingen nach Aegypten und wenn ich mich eines Befferen besänne, solle ich durch ihren Banquier schreiben." '
„Kind, Kind, warum denn nur?" — „Weil --weil —" Elfe birgt ihr Gesichtchen an der Schwester Schulter, „weil Bertha ahnte, daß —" Hertha schüttelt den Kopf. „Halb
und halb dachte ich mir so etwas. Ei, ei,
was warst Du für ein thörichtes, kleines
Mädchen. Aber weißt Du was? Morgen
schreibst Du an Bettha. Wie kann man seine besten Freunde nur so kränken — um eines Einzigenwillen. Mich wundert aber noch immer, daß die alten Senfteichs nichts mehr von fich hören ließen, unsere Adresse konnten fie doch leicht erfahren."
„Den Winter nach Betthas Hochzeit wollten fie im Süden verleben und erst nach Karlsbad gehen. Frau Kommerzienrat hatte mich auf einen der letzten Tage eingeladen, ich ging aber nicht und sagte nicht ab. Da schrieb sie nochmals und fragte auch, warum ich nicht in die letzte Sitzung — Du weißt, für mein Bild — gegangen sei. Ich antwottete wieder nicht." Hertha blickt ganz entsetzt auf die junge Schwester. „Elfe, Elfe, Du bist ja ein kleines Monstrum von Unhöflichkeit! Davon hätte ich eine Ahnung haben sollen."
Die Gescholtene läßt das Köpfchen hängen. „Ich war damals so unglücklich," seufzt sie.
aus dem Reichstage und dem Abgeordnetenhause, denen beiden er seit mehr als dreißig Jahren angehötte. Er hat fich seine Stellung im Parlament und in der Pattei erst erringen und festigen müssen, nachdem er fich vom Demokraten und „Mußpreußen" zum diplomatifierenden Parteiführer hindurchgemausert hatte, der vor allem darauf bedacht war, auch der Regierung die Bedeutung der Centrumsmacht nahezulegen.
Für die Centrumspattei bedeutet der Tod des langjährigen Führers einen ernsten Verlust aber auch für die Regierung, soweit fie fich auf die parlamentarische Unterstützung des Centrums angewiesen fieht.
Die Frage, wer die Erbschaft Liebers übernehmen soll, ist noch nicht zu beantworten. Ein Anwärter, dessen Berechtigung zur Führerschaft besonders im Reichstage unbestritten wäre, ist nicht vorhanden. Der Württemberger Gröber wird die Führerschaft sicherlich beanspruchen, ebenso der noch mehr partikularistisch gesinnte Bayer Schädler; beide werden auf Opposition in den eigenen Reihen stoßen. Fritzen hat nie eine besondere Rolle gespielt. Bachem wird auch in Zukunft fortfahren, seine eigene Politik zu treiben. Einer der einflußreichsten und arbeitsreichsten Männer im Zentrum ist Abg. Müller-Fulda, der erst seit 1893 dem Reichstage angehört. Unter den Aspiranten um die Rolle des Führers kommt er nicht an letzter Stelle in Betracht.
Liebers Tod wird nach Ansicht der „Post" das Drängen der Zentrumspartei auf Gewährung allgemeiner Reichstagsdiäten nur verstärken. Die „Post" rät daher der Regierung und den Konservütiven, fich nach Lage unserer Gesammtpolitik baldigst eingehend mit der Frage zu beschäftigen, unter welchen Bedingungen die Diätenftage nötigenfalls einer pofitiven Lösung entgegengefühtt werden könnte.
Ein Interview mit Graf Bülow.
Ein Korrespondent eines italienischen Blattes wurde vom Reichskanzler von Bülow in Venedig empfangen. Der Kanzler erklätte dem Interviewer, daß Deutschland nur den Frieden wolle. Er (Bülow) billige die Annäherung Italiens an Frankreich vollständig. Die Begegnung mit Prinetti ändere nichts in den Beziehungen Deutschlands zu Italien, da diese von jeher von gegenseitigem Vettrauen getragen wurden. In Bezug auf Tripolis sagte Bülow: Deutschland habe im Mittelmeer kern anderes Interesse, als den legitimen Einfluß seiner Verbündeten dort wachsen zu sehen. Dabei zweifle man nicht an
„Ich weiß ja, mein Kind, Du hattest den Kopf verloren. Aber wie wäre es denn, wenn Du mal Frau Kommerzienrat aufsuchtest?" — „Nein, nein," wehtt Elfe erschrocken, „ich schämte mich zu Tode!"--„Nun, so tragisch
mußt Du das nicht nehmen. So schreib halt vorläufig an Bertha. Wollen sehen, ob fie Dir verzeiht, dann werde ich mal nach Villa Anna gehen. Wirst sehen, es kommt alles wieder ins Reine."
„Niemals," seufzt Elfchen und blickt türb- selig in die Ferne. „Papperlapapp, Du großes Baby. Nur den Mut nicht finken lassen. Sag mal beiläufig, Herz, wen hast Du denn noch auf Deinem gesellschaftlichen Sündenregister? Du hattest doch früher eine ganze Menge Bekannte." Elfe macht ein Mäulchen. „Ach die! — die Mädels waren jedenfalls froh, als ich von der Bildfläche verschwand, fie haben keinen Versuch gemacht, mich aufzufinden. Weißt Du, Hertha, die waren schon immer so eifersüchtig. Nur —" In großer Verwirrung stockt die Sprecherin. „Nur wer?" forscht Hertha. „Nur die Komtesse Hartmannsdorf. Sie kam öfter, wie Mama sagt, aber ich ließ mich nicht sehen, und geschrieben hat fie auch."
„Kind, Kind!" — „Ich weiß schon, daß es ungezogen war, Hettha, aber —" — „Na, was nicht zu ändern ist, muß man tragen. Jedenfalls werde ich auch der Komtesse einen Besuch machen." — „Sie wird wohl auf's Land sein, Hertha." — „Möglich. Nun, wir werden ja sehen." — „Aber nicht wahr, Prinzeßchen, Du hilfst mir bei dem Brief an Bertha?" — „Wenn's nicht allein geht, gewiß Liebling." —
der vorsichtigen Klugheit der italienischen Regierung.
Gleicherweise sprach Graf Bülow seine Befriedigung über den englisch japanischen Dettrag und die russisch-französische Erklärung aus, da beide die Integrität Chinas und die Handelsfreiheit wollen.
lieber den Handelsvettrag äußette der Reichskanzler fich optimistisch. Der Tarif stelle einen mittleren Weg dar und bilde deshalb eine vorzügliche Basis für die Verhandlungen. Auf den Tarif als Mittelweg paffe das Motto: medio tutissimus ibis.
Vom südafrikanischen Kriegsschauplätze.
Einen neuen Erfolg haben die Buren in den letzten Tagen errungen. Hoffentlich erhält dadurch das im Herzen der Engländer fich regende Friedensbedürfnis einen neuen kleinen „Stoß". Es ist unter allen Umständen zu empfehlen, den guten Regungen des englischen Herzens von außen her ein wenig nachzuhelfen, da fie sich sonst leicht unter dem Einfluß der kaufmännischen Spekulation und der rasch wechselnden weltpolitischen Lage wieder verflüchtigen.
Nach einer Mitteilung aus London ist ein Telegramm, welches über ein in der Nacht vom 5. zum 6. März bei Calvinhia stattgefundener Gefecht Mitteilung macht, von der Zensur bis heute zurückgehalten worden. Es wird darin berichtet, daß eine englische Kolonne unter Oberst Doran von starken Burenabteilungen angegriffen und völlig aufgerieben worden sei. Die Engländer mußten dem Feinde sämtliche Proviantwagen überlasten. Nach heftigem Kampfe wurden Oberst Doran und 11 Mann getötet und 30 Mann verwundet. Auch andere Nachrichten vom Kriegsschauplätze bestätigen, daß der Stand des Krieges für die Buren günstig ist.
Zwischen Johannisburg und Vereeniging fanden sehr heftige Kämpfe statt. Die Buren, überall siegreich, besetzten sogar die Blockhauslinie. Seit dem Ueberfall Pietersburgs durch Beyers, der bekanntlich die schleunige Verleguug des Konzentrationslagers nach Natal veranlaßt hat, ist auch der Briefverkehr nach Pietersburg gänzlich eingestellt worden; der Zugverkehr ist nunmehr sehr spärlich, und man ist eigentlich mehr oder minder an der vollständigen Räumung des Platzes; die Kaufleute z. B. führen gar keine Waren mehr ein.
In der Nähe von Barberton in Transvaal setzen die Buren ihren erfolgreichen Kleinkrieg gegen die Briten fort. Das Kriegsministerium
40. Kapitel.
Wer treulich liebt, ist nicht verlassen, Sei er auch einsam und allein.
Es will ihn alles lind umfassen, Es will ihm alles Bote sein.
(Pfau.)
Und das Rad der Zeit rollt weiter und weiter. Linde Lenzenslüste wehen, und drunten im Südosten bereiten sich zwei Völker, vernichtend aufeinander loszustünzen, und Schmerz und Blut in die Frühlingslandschaft zu tragen.
Curt Herwig ist neben der Schule ein eifriger Politiker, und ihm ist es zu verdanken, daß feine Damen stets einen Begriff haben, was in der Welt vorgeht. Bei Tisch wird politisiert, das ist neuerdings Mode und jetzt wird eifrig für die Türken Pattei ergriffen. Die beiden Mädchen verhalten sich zwar im allgemeinen ziemlich passiv, aber die Mutter und der auf sein reifes Urteil riesig eingebildete Gymnasiast find Feuer und Flamme für die Kretafrage.
Man hat fich gerade zu Tisch niedergelaflen, und Frau Herwig schöpft die Suppe aus, als der Jüngling wie beseffen aufspringt und aus dem Zimmer stürzt. Schon steht Cutt wieder lachend in der Thür und schwenkt ein Zeitungsblatt triumphirend in der Lust. „Hier habe ich Euch was mitgebracht, kostet bare zehn Pfennige, ist aber zehnmal soviel wett." „Das Forum?" fragt Hettha. Cutt nickt eifrig. „Steht ein famoser Artikel drin vom Kriegsschauplatz. Der Verfaffer muß ein schneidiger Kerl fein, muß mal an den Doktor schreiben, ob der ihn kennen wird. —
(Fottsetzung folgt.)