MechM IMig mit dem KreisSLatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
glücken die gleichzeitige Vorstellung in uns, wie das Gebundene frei wird, wie das Erstarrte in milderer Luft neuen Odem schöpft, das scheinbar Erstorbene auflebt und aufersteht. Wie die milde Frühlingslust Eis und Schnee hinwegschmilzt und die bis dahin erstarrte Natur zu neuem Leben erweckt, so löst die Botschaft Christ ist erstanden! gemeinsam mit dem Frühlingsodem, der die Natur erfüllt, das EiS von unserem inneren Menschen und macht uns empfänglich für die ewigen Wahrheiten. So wird die Natur zum Sinnbild, zur Prophezeiung, zur unvergleichlichen Lehrmeisterin und Erzieherin des Menschengeschlechts.
Möge auch das diesmalige Osterfest und sein unzertrennlicher Gefährte, der herannahende Frühling, seinen Einfluß auf die Menschheit ausüben, möge eg die kalten Herzen weicher stimmen, die Zweifler besiegen, den Mühseligen und Beladenen Trost bringen, wöge es aber auch den Bann lösen, der vielfach aus unserem'öffentlichen Leben ruht. Wenn wir am heutigen Festtage Umschau halten, so will es uns scheinen, als ob auf unserm gesamten öffentlichen Leben ein Alp läge. Eine tiefe Unzufriedenheit geht durch unser Volk. Der Umsturz erhebt immer drohender sein Haupt, ungünstige wirtschaftliche Verhältnisse führen ihm täglich neue Truppen zu, diejenigen aber, die berufen wären, uns aus den Verwirrniffen dieser Zeit zu befreien, scheinen vor der Schwierigkeit ihrer Aufgabe zurückzuscheuen und sich mit schönen Reden und weitausschauenden Plänen, über den Ernst des Augenblicks hinwegzutäuschen.
Möge denn das diesmalige Osterfest auch auf dem Gebiete des öffentlichen Lebens sich segenspendend erweisen, möge des Frühlings goldner, belebender Blick seinen wohlthätigen Einfluß auf das öffentliche Leben ausüben, das mehr denn je von unheilbringenden Mächten bedroht ist.
Umschau
Lehrer und Schulvorstand.
Der Kultusminister hat über die Aufnahme von Lehrern (Rektoren) in die Schulvorstände neuerdings wieder eine Verfügung an die Königlichen Regierungen gerichtet, in der es heißt:
Ich habe bereits wiederholt in einzelnen, durch da? Centralblatt der Unterrichtsverwaltung zur allgemeinen Kenntnis gebrachten Verfügungen die Aufnahme eines Rektors oder Lehrers in die Schuldeputationen und Schulvorstände als erwünscht bezeichnet. Diese Einrichtung hat
das zu sagen, was ihm so lange schon das Herz bedrückt.
.Hertha!"' tönt des Freundes Stimme. .Hertha, heute ist heiliger Christ, da erhält ein Jedes seine Gabe. Darf ich auch um etwas bitten? Um etwas unermeßlich Großes? Darf ich mirS unterm Tannenbaum holen?" Sie schaut betroffen auf den Mann, auf deffen ausdrucksvollem Antlitz sich tiefste Bewegung malt. — „WaS meinen Sie?" stößt sie angstvoll hervor. Ein erschrecklich blendendes Licht ist ihr plötzlich aufgegangen, und sie fühlt, daß der nächste Moment etwas unsagbar Schweres von ihr verlangen wird: dem treusten Freund den herbsten Schmerz zu bereiten — am Weihnachtsabend.
Sie zittert am ganzen Körper, indes der Doktor bewegt fortfährt: „Ich bin ein einsamer Mann und habe wenig Glück genoffen, außer dem, das die Arbeit mir gab, ehe ich Sie kannte. In Ihrer Hand, Hertha, liegt die Entscheidung, ob es wieder werden soll, wie vordem, oder ob ein unsagbar seliger Geschick mir noch beschieden ist. Was ich sonst noch zu bieten habe, ist Nebensache bei einem Mädchen wie Sie, ich weiß eS. Aber hören Sie noch Eines, ehe Sie sprechen. Ich liebe Sie mit einer Liebe, die Worte nicht schildern können, seit drei Jahren liebe ich Sie und- warte auf ein Zeichen Ihrer Neigung. Eher wollte ich nicht sprechen. Sie gaben er mir nicht, und doch hat er mich heute übermannt, wie ich Sie so vor mir stehen sehe. Hertha, sagen Sie etwas, soll ich noch warten? O, ich will es, nur sagen Sie nicht nein!"
sich, wo sie getroffen worden ist, voll bewährt. Ich mache es den Regierungen wiederholt zur Pflicht, dahin zu wirken, daß die Teilnahme der Lehrerschaft an der Verwaltung der Schule gesichert wird. Wenn nur ein Lehrer vorhanden ist, wird dieser, vorausgesetzt, daß er endgültig angestellt ist, dem Schulvorstande als Mitglied beizutreten haben. Nur wenn in besonderen Fällen sich aus der Persönlichkeit des Lehrers erhebliche Bedenken ergeben, wird von dessen Beteiligung im Schulvorstande abzusehen sein. Die Entscheidung in solchen Fällen ist jedoch nicht dem Kreisschulinspektor zu übertragen, sondern muß den Regierungen verbleiben. Sind mehrere Lehrer vorhanden, so wird die Bestimmung darüber, welcher Lehrer dem Schulvorstande als Mitglied beizutreten hat, gleichfalls den Regierungen vorzubehalten sein. In der Regel ist der erste oder älteste Lehrer hierfür in Aussicht zu nehmen. Durch den Hinzutritt eines Lehrers in den Schulvorstand soll indeß nicht ein Uebergewicht der amtlichen Vertreter gegenüber den Gemeindevertretern herbeigeführt werden. Es würde sonach keine Bedenken finden, daß gegebenenfalls die Zahl der zu wählenden Gemeindevertreter soweit erforderlich vermehrt wird.
K gegen C und C gegen K.
Nicht allein das Provinzialdotations-Gesetz schickt das Herrenhaus an das Abgeordnetenhaus zurück, sondern auch den Gesetzentwurf betr. die Bildung von Gesamtverbänden in der evangelischen Kirche des Konfistorialbezirks Kaflel. Es liegen also zwischen beiden Häusern des Landtages Konfliktsstoffe vor. Der Kampf über die letzte Vorlage kann sich sehr tragisch gestalten; handelt es sich doch um einen einzigen Buchstaben, der bereits im vorigen Jahre das Abgeordnetenhaus in die hellste Verzweiflung versetzte und den damaligen Minister des Innern Frhrn. von Rheinbaben in die tiefsten Schachte der Gelehrsamkeit hinabsteigen ließ, um aus ihnen die amtliche Schreibweise „Cöln" statt „Köln" herauszufördern, die der Kaiser seinerzeit entgegen der Mehrheit deL Ministeriums verlangt hatte. Aller Protest der Kölner, keine „Cölner" (sprich: Zöllner), sondern, gute und loyale Kölner zu sein, half nichts: es blieb und bleibt im amtlichen Schreibgebrauch bei „Cöln," während sich fast die gesamte Bevölkerung aus Seite des verbannten K stellte.
AuS diesem Kriege des K gegen das C zog die Regierung eine weise Lehre, zeigte sich versöhnlich und entgegenkommend und setzte in
Seine Stimme bricht im Uebermaße der Empfindung, zum erstenmale hebt er die Augen, die der starke Mann bis dahin zaghaft gesenkt hatte, vor eines Mädchen- Wort. So bemerkt er erst in diesem Augenblick ihr leichenblaffes Antlitz und den tote abwehrend erhobenen Arm. Er zuckt zusammen, denn er weiß seine Antwort. Das junge Mädchen steht regungslos, die weitgeöffneten Augen starren todestraurig auf den erschütterten Mann. Dann gleitet sie an seine Seite und flüstert mit tonloser Stimme: „Verzeihen Sie mir, ich kann nicht anders." Sie beugt sich blitzschnell nieder, führt seine schlaff herabhängende Linke an ihre Lippen und hat im nächsten Moment das Zimmer verlaffen.
Zehn Minuten später dreht sich leise der Schlüssel in der HauSthür, und eine hohe Gestalt im Pelzmantel verläßt das Weiße Schlößchen. Im ersten Stock am Eckfenster lehnt Hertha. Sie schluchzt leise in ihr Taschentuch und blickt dann dem Manne nach, der sich schleppenden Schrittes entfernt. „Lebewohl!" klingt es leise von den zuckenden 'Mädchenlippen, „lebewohl, Du Lieber, Guter, ich kann ja nicht anders! Ach, hätte ich Dir dies Leid ersparen können!"
Sie steht lange in schmerzliches Sinnen versunken, und folgt im Geiste dem unglücklichen Freund. Die Thür wird geöffnet, und jemand tritt ein, bleibt aber überrascht stehen. Es ist die Mutter. „Hertha, Du hier? Die Kinder sagten, Du wärest beim Doktor. „Was hast Du?" drängt sie nochmals. — „Nichts, Muttchen, jetzt nichts. Es ist ja Heiliger Abend!"
Die kleine Frau zögert noch neugierig und müht sich auS dem Erficht der Tochter auf das Borgefallene zu schließen. „WaS ist mit dem
dem erwähnten Gesetzentwurf daS K — ob etymologisch gerechtfertigt oder nicht, lassen wir jetzt ununtersucht — an Stelle des C an die erste Stelle von Kassel. Mit dieser Nachgiebigkeit gegen die K Forderung des Abgeordnetenhauses hat sie es aber mit dem Herrenhaus verdorben; letzteres hat zwar den Gesetzentwurf inhaltlich unverändert angenommen, jedoch Ueberschrift und Einleitung der Vorlage dahin abgeändert, daß das Wort „Kassel" durch „Cassel" zu ersetzen ist. Nun bricht der Kampf zwischen K und C von neuem los. Wer wird diesmal Sieger bleiben?"
Ein 900 Millionen Fonds.
Obschon die endgültigen Zahlen in den einzelnen Verwaltungen noch nicht festgestellt find, darf man doch als ganz gewiß annehmen, daß das Vermögen der Träger der JnvaliditätS- und Altersversicherung, also der 31 Versicherungsanstalten und der 9 zugelassenen Kaffeneinrichtungen, sich am Ende des Jahres 1901 auf weit über 900 Millionen Mark belaufen hat. Es ist von Interesse, zu vernehmen, in welcher Weise dieses beträchtliche Vermögen angelegt ist. Die haupsächlichsten Posten entfallen dabei auf Werthpapiere und auf Darlehen. Unter den ersteren machen Reichsanleihen rund 3 pCt. des gesammten Vermögens aus, Anleihen deutscher Staaten und staatlich garantierter Eisenbahnpapiere rund 13 pCt., Schuldverschreibungen und Pfandbriefe von Gemeinden, weiteren Kommunalverbänden u. s. w. rund 33 pCt., der gesammte Wertpapierstand rund 50 pCt. des Vermögens. Don den Darlehen kommen rund 27 pCt. auf Darlehen an Gemeinden einschließlich Kirchen- und Schulgemeinden, sowie an weitere Kommunalverbände, rund 19 pCt. auf Hypotheken und Grundschuldbriefe, zusammen rund 46 pCt. Die übrig bleibenden 4 pCt. verteilen sich auf Sparkasseneinlagen, die außerordentlich gering sind, auf Grundstücke, die etwas über 2 pCt. des Vermögens auSmachen, und auf Kassenbestände.
Italien und Tripolis.
An die Adresse der italienischen Chauvinisten richtet die „Münch. Allg. Ztg." folgenden offiziösen Wasserstrahl: Wenn italienische Blätter und Politiker von der Okkupation von Tripolis manu militari wie von einem guten Recht Italiens sprechen und als militärischen Spaziergang bezeichnen, so wird man nur darauf antworten können, daß Italien im Falle eines solchen Vorgehens in der Lage sein mag, Milderungsgründe für sich geltend zu machen, daß
Doktor?" fragt sie nochmals. Ueber Herthas Antlitz fliegt wieder der schmerzliche Zug. „Muttchen," sagt sie leise, und jetzt bebt es zwischen den Worten wie verhaltenes Weinen, „er ist fortgegangen. Frag' bitte heute nicht, morgen will ich Dir alles sagen."
38. Kapitel.
Wenn man die Hand zum Abschied giebt, Dann fühlt man wohl mit leisem Beben, , Wie treu und innig man geliebt Mit ganzer Seele, ganzem Leben.
Rodenberg.
Der nächste Morgen bringt Hertha Herwig einen Brief, den sie nach einem Blick aus die charakteristischen Schriftzüge hastig in die Tasche gleiten läßt, wobei ein tiefe« Rot ihr weißes Gesichtchen überzieht. Ein halb beschriebenes Briefblatt fällt ihr entgegen, darauf steht in festen Schriftzügen des Freundes:
„Hertha, ich möchte Ihnen Lebewohl sagen! Ich trete die seit Jahren geplante Orientreise schon übermorgen an. Bis dahin bin ich von meinen geschäftlichen Angelegenheiten derart in Anspruch genommen, daß ich mich nicht persönlich von den lieben Ihrigen verabschieden kann. Grüßen Sie dieselben bestens. Jakob steht natürlich während meiner Abwesenheit zu Ihrer Verfügung.
Und nun, Sott segne Sie, Hertha, für all die Freude, die Sie meinem einsamen Leben gegeben haben. Verzeihen Sie in dieser Stunde, daß ich durch thörichte Wünsche Ihren Frieden störte. Bewahren Sie mir Ihre Zuneigung, und wenn ich überwunden habe und zurückkehre, dann reichen Sie mir: Willkommen in
M 75
Btirteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 ML, bei allen Postämtern 2,25 M. (excl. Bestellgeld).
5e*«tiitttlaebü6t: bi« gespaltene Zeile oder denn Staat 10 Pfg, Reclamen: die Zeil« 25 Pfg.
Ostern.
Welt lag in Banden, Christ ist erstanden, Freue, freue dich, o Christenheit!
Dieselben Glocken, die vor zwei Tagen dumpf und klagend den Kreuzestod des Erlösers verkündeten, sie laden uns heute mit fröhlichem Klange zur Feier des heiligen Osterfestes ein. Das befreiende Wort: Christ ist erstanden! tönt heute durch die ganze Welt und giebt unS die Gewißheit, daß der Tod nur den Uebergang zum ewigen Leben bedeutet, daß der Tod für den Christenmenschen seine Schrecken eingebüßt hat. Wohl sind die Zweifler, die mit Faust in Goethe's gleichnamigen Drama ausrufen:
.Die Botschaft hör' ich wohl, Allein mir fehlt der Glaube!"
in unserem materialistischen Zeitalter vielleicht zahlreicher als je. Wohl find sie auch von dem Klang der Botschaft vom auferstehenden Christus aus den goldenen Tagen ihrer Kindheit her gewöhnt, aber sie vermögen ihren Inhalt nicht zu erfassen 'und stehen der inneren Bedeutung des Osterfestes kalt und fremd gegenüber. Die Gegenwart erkennt zum weitaus größten Teil I nur eine Glaubenslehre an und das ist die der fünf Sinne, nur einen Beweis, den der exakten Wissenschaft, alles Uebrige soll unsicher, wenn nicht gar unsinnig fein. Nun, wenn je ein Zweifelsüchtiger lieber seinen fünf Fingern als allen zehn Jüngern hat Glauben schenken wollen, so ist es Thomas gewesen, und doch — schließlich hat er auf die Aufforderung: „Lege Deine Hand in meine Seite!" all seine kurzsichtigen Bedenken, all seine männerstolzen Proteste, all seine vorurteilsvollen Bedingungen beschämt begraben und einsenken muffen in die Wunden seines gekreuzigten Herrn mit dem Rufe seines über- quellenden Herzens: Mein Herr und mein Gott! Für den gläubigen Christen ist das Osterfest das Fest der Auferstehung, für ihn ist der Stein von des Grabes Thür hinweggeräumt, er hofft mit Hilfe seines Heilandes auf ein Weiterleben nach dem Tode.
Aber auch das Weltkind, das nur die Er- gebniffe der exakten Wiffenschaft anerkennt, oder das im Kampf um's Dasein oder auch im ewigen Taumel des Sinnengenuffes an den ewigen Wahrheiten bisher achtlos vorübergegangen ist, eS kann sich dem Eindruck des heiligen Osterfestes nicht entziehen. Das Osterfest ist der treue Gefährte des Frühlings, Ostern und Frühling — unserm Gemütsleben sind sie unzertrennlich verbunden. So lange wir zurück- denken, tragen wir mit dem Klange der Oster-
114 (Nachdruck verboten.)
Elfe.
Roman von Hanna Afchenbach.
(Fortsetzung.)
37. Kapitel.
Heilg'e Nacht, o gieße Du Himmelsfrieden in dies Herz — Bring' dem armen Pilger Ruh' Holde Labung seinem Schmerz.
Der Weihnachtsabend ist gekommen. Hertha hat die Geschwister im Atelier versammelt, indes die Mutter unten aufbaut. Sie sprechen vom Doktor, der den Abend bei ihnen verleben , soll, das heißt, Curt spricht von ihm in seiner । bekannten, glühenden Begeisterung, und Hertha [ stimmt in ihrer ruhigen Weise in das Lob ein, indes Elfe traulich an sie geschmiegt, ihre Gedanken in die Ferne schweifen läßt.
Es klingelt drunten, und mit dem Jubelruf: „Onkel Doktor!" schießt der Gymnasiast zur Thür hinaus.
„Grüß Gott, meine Damen," ruft er heiter mit seiner klangvollen Männerstimme. „So spät, Herr Doktor ? Curt war schon halb verzweifelt, und ich hatte Mühe, ihm von meiner Zuversicht in Zhr Kommen etwas beizubringen." — „Also Sie glaubten bestimmt daran?" fragt der Mann mit aufleuchtendem Blick. — „Ja, sie sagte, der Doktor ist doch bei unS zu Hause, und Weihnacht feiert man daheim," mischt sich Curt hastig ins Gespräch. Der Anwalt zuckt freudig zusammen und heftet feine seelenvollen Augen eigentümlich forfchend auf Hertha.
Elfe und Curt haben daS Zimmer verlaffen, «nd diesen Moment benutzt Dr. Herbart um I
Marburg
Sonntag, 30. März 1902.
Ersch«int täglich außer an Werktage» nach Sonn- und Feiertag». Souutagsbeilage: Jlluftrirtes Souutagsblatt.
Druck »ad Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdrucker«
Marbvrg, Markt 21. — Telephon 55.
37. Jahrg.