mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbara «ad Kirchhain.
J2 74
8ierteljihrlich«r Bezugspreis: bei der Expedition S ML, bei allen Postämtern 2,25 Mk. (e$d. Bestellgeld).
9*Nt*i»»letbä6r: di, gespaltene Zeile »bet deren Sian» 10 Pstz, Satan«: bb Zeil« SS Pfg.
Marburg
Freitag, 28. März 1902.
Erscheint täglich außer an Wertlagen nach Lonn- uns yetertag«. Soa«tagsbetlage: JllnftrirleS Sonntagsblatt.
Druck nnd Verlag: Joh. Ang. Koch. Universitäts-Buchdrucker«
Marburg, Markt 21. — Telephon 55
37. Jahrg.
Zweites Blatt.
Vergesse niemand, das
gE" Abonnement 'S!
auf die .Oberhessische Zeitung" bei seinem Briefträger oder dem nächsten Postamt sofort zu erneuern!
Wichtige Beratungen aus innerpolitischem Gebiete stehen bevor, — wir erinnern nur an den Z o l l - tarisentwucf, mit dem über die Existenz, über das Wohl und Wehe weiter Kreise unseres Volkes entschieden wird, — einschneidende Beschlüsse werden gefaßt werden, die jeden Deutschen nahe berühren und die er deshalb kennen muß.
Auf dem Gebiete der äußeren Politik werden allenthalben neue Fäden geknüpft, die zu Verwickelungen ebenso leicht wie zu kulturellen Fortschritten führen können. Der Krieg in Südafrika ist in ein neues Stadium getreten, die Aussichten der tapferen Buren aus endlichen Sieg haben sich in den letzten Tagen bedeutend verbessert, neue Siegesnachrichten können täglich eintreffen.
Man vermeide deshalb, daß in der Zustellung der »Oberhesfischen Zeitung" eine Störung eintritt, denn wie bisher wird sie auch in Zukunft ihre Leser über alle wichtigen Tagesfragen kurz aber schnell und erschöpfend informieren und ihnen jedes Ereignis von Bedeutung so rasch als möglich melden.
Neu hinzutretende Abonnenten erhalten gegen Ein- sendung der Postquittung unsere Zeitung bis zum 1. April umsonst.
Die Expedition »er „Oberhesfischrn Zeit»«,".
Krönungsgäste.
London, 21. März.
Hat es je eine Krönung gegeben, die sich mit jener König Eduard VIT. messen könnte? An Glanz wahrscheinlich; an Menschenzusammenstrom vielleicht, an einem solchen Zusammenfluß von Vertretern von Kaisern und Königm und andern Herrschern und an Herrscherrn selbst aber, bestimmt nicht. Beim Turmbau von Babel — waren nicht so viele Völker vertreten und kein solches Gewirre von Sprachen vernehmbar, wie sie das moderne Babylon an der Themse in dreier Monate Zeit in seinen Mauern zu Gesicht und zu Gehör bekommen wird. Alle Weltteile, und in ihnen alle selbstständigen Reiche und Länder, nebst allen Kolonien, des „größeren England über der See," werden ihre Abgesandten schicken — eine Ehrung, wie sie keinem Herrscher noch zu Teil geworden ist und, Alles in Erwägung gezogen zu Teil werden konnte. Trotz der eingetretenen Ueberwindung der räumlichen Entfernung, die der Erde Länder und Völker einander nähergebracht hat, find doch heute schon Karawanen im Innern Asiens und Afrikas unterwegs, um die Gesandtschaften der Herrscher, wenn nicht diese selbst, an dar Seegestade zu bringen, um sie von dort auS die weite Seereise nach dem kleinen Insel- reiche antreten zu lassen, ans daS in Bälde die Blicke der ganzen Welt gerichtet sein werden. Wie da zu Lande, auf Kameelen, Dromedaren, Elephanten, Pferden, ZebuS und was sonst der Mensch als Zug- und Tragtiere in seinen Dienst gezwungen, so haben zu gleicher Zeit auf deS Meeres pfadloser Fläche im Stillen Ozean bereits Schiffe ihre Kiele demselben Ziele zugewendet. Eine kleine Völkerwanderung auserlesener Persönlichkeiten hat begonnen, alle Wege führen diesmal nach — London, und Alle, so in dieser Sendung kommen, find Gaste des Königs. Sie nach Hunderten zu zählen, wäre zu niedrig gegriffen, Tausend ist zu wenig, zweitausend auch noch.
Mit den Vertretern der europäischen Höfe geht es noch; da kommt ein Prinz mit einem Leinen Gefolge. Die Republiken find noch bescheidener. Die Schwierigkeiten beginnen mit den exotischen Herrschaften, die, an den Glanz des Orients gewöhnt, gleich eine Schar von Würdenträgern und Dienern mit fich bringen zu müffen glauben. Der Maharaja von Jeypore allein reist in Begleitung eines Gefolges von 120 Perfonen. Er hat einen eigenen Dampfer,
Wanderversammlung des landwirtschaftlichen Kreisvereins Kirchhain
Neustadt, 26. März.
Die heute Mittag in der Gies'schen Gastwirtschaft abgehaltene Wanderversammlung des landwirtschaftlichen Kreisvereins Kirchhain erfreute sich eines recht guten Besuchs. Den Vorsitz führte Jpe;r Landrat Frhr. Schenck zu Schweinsberg, der nach einigen Begrüßungs- Worten auf den 1 Punkt der Tagesordnung, den Antrag verschiedener Mitglieder, die Hebung der Ziegenzucht betreffend, in ausführlicher Weise einging. Er führte aus, daß im Kreise Kirchhain fast kein Ort ohne Ziegenzucht sei; im ganzen Kreife habe man etwa 2300 Ziegen, wie nach der letzten Statistik sest- gestrllt fei. Die meisten Ziegen haben die Orte Kirch- Hain (149), Amöneburg (112), Neustadt (263), Holzhausen (121) und Mardorf (116). Nach der Zählung vom Jahre 1897 waren im Kreise 2458 Ziegen vorhanden ; die Zahl ist also etwas zurückgegangen. Aus den Kreisen der Ziegenhalter ist nun der Wunsch geäußert worden, durch Anschaffung fremder Bocklämmer eine Blutauffrrschung eintreten zu laflen. Der Herr Vorsitzende schloß sich diesem Wunsche an und wies darauf hin, daß Herr Mühlenbesitzer N. Prediger- Kirchhain im Jahre 1898 aus der Schweiz fünf Bock- lämmer bezogen und diese zwecks Blutauffrischung einigen Gemeinden zur Verfügung gestellt habe. Bei der nun folgenden Diskussion bemerkte zunächst Herr Prediger, daß er bei feiner Reife in 1898 die Ziegenzucht dort kennen gelernt und im Interesse der kleinen Ziegenhalter daran gedacht habe, die Bocklämmer zu bestellen. Die Erfolge seien auch nicht ausgeblieben, denn die Blutauftrischung habe günstig gewirkt; er schließe sich deshalb der Ansicht an, wieder solche Bocklämmer aus der Schweiz kommen zu laflen. Daraufhin wurde dies auch genehmigt. Es werden fünf Bocklämmer auf Kosten der Kafle beschafft und den Gemeinden Kleinfeelheim, Niederwald, Neustadt, Momberg und Großseelheim zur Verfügung gestellt. Ferner besprach man die Erhöhung der bereits in Aussicht gestellten Mittel für die Kirchhainer Fohlenmärkte. Früher find 50 Mark bewilligt worden unter der Be- dingung, daß die Stadt Kirchhain ebensoviel gebe. Kirchhain hat 100 Mk bereit gestellt und deshalb be- abfichtigt man seitens des landwirtschaftlichen Vereins dasselbe zu geben. Herr Prediger-Kirchhain sprach unter Anführung von Gründen gegen diesen Vorschlag und meinte, daß man die 50 Mk. lieber für Hebung der Schweinezucht verwenden möge. Nach einer kurzen dies befürwortenden Erörterung seitens des Herrn Huber-Neustadt war man damit einverstanden. Man ging nunmehr zu einet Besprechung der Zucht des Vogelsberger Rindviehs über. Nach einigen Erläuterungen seitens des Vorsitzenden beschloß man, da Mittel von der Landwirtschastskammer und der gieruna zur Verfügung gestellt würden, vier Bullen anzuschaffen und in den Gemeinden Neustadt, Groß- seelheim, Niederwald und Sindersfeld, die sich verpflichtet, zehn Jahre lang Vogelsberger Reinzncht zu tteiben, versteigern zu lassen.
Herr Direktor Dr. Hesse aus Marburg hielt nunmehr seinen angekündigten Vortrag über.Frühlingssaat". Er erinnert zunächst an den letzten Frühlings- saatmartt in Marburg und wies auf den Nutzen derartiger Märkte für den Landwirt hin. Die vertretenen Firmen hätten sehr Gutes geleistet und fich große Mühe gegeben. Hoffentlich würden auch in Zukunft diese Märkte aus der Neustädter Gegend besucht. Auf Wunsch sprach Redner nun zunächst über die Düngung der Felder und die Konservierung des Düngers. Er gab hier den Landwirten sehr beherzigenswerte Ratschläge, z. B. von Zeit zu Zeit die Düngerhaufen und die Ställe mit Typs zu bestreuen, damit der Ammoniak gebunden würde. Das
die „Oly-Upia" der Anchor-Linie, gechartert und wird, als treuer Freund Englands, mit großen Ehren ausgenommen werden. Madho Singj Bahadur, wie der suveraine indische Fürst heißt, beherrscht ein Land von der Größe Belgiens, zählt 2 500 000 Unterthanen und unterhält eine ständige Armee von 20000 Mann (3578 Kavallerie und 16099 Infanterie und Artillerie mit 281 Geschützen). Der Maharaja fühlte sich schwer gekränkt, als sein Antrag, seine ganze Armee auf seine Kosten nach Südafrika zu schicken, um gegen die Buren zu kämpfen, mit Dank abgelehnt wurde. Er ist der 140. Herrscher seiner Linie, Haupt deS berühmten Kaschwaha - Stammes, und führte seine Abstammung auf Rama zurück. Sein Vater half den Engländern bei der Unterwerfung der indischen Meuterei, und England ist dessen eingedenk geblieben. Das indische Amt hat für diesen Gast bereits einen besonderen Palast gemietet, denn die königlichen Paläste reichen nicht aus, alle Gäste des Königs, die da kommen werden, zu beherbergen. Eine ganze Reihe britischer Adeliger hat ihre Londoner Paläste zur Verfügung gestellt; es reicht aber noch immer nicht, und zwei Hotels, da8 „Belgravia"- und „Buckingham Hotel" sind für die Krönungsgäste gemietet worden, und für die Unterbringung des Sultans von Perak eine Flucht von Prachtgemächern im „Hotel Cecil" gesichert.
(Schluß folgt.)
Festtreten des Mistes sei nicht zu vergessen. Würden diese Vorfichtsmaßreg-ln nicht gehandhabt, dann erwüchse dem Landwirt ein ganz gehöriger Schaden. Redner wies dann auf die verschiedenen künstlichen Düngemittel, u a. auch auf den organischen Stickstoffdünger, z B. Hornmehl, getrocknetes Blut, Chincha- Guano usw. hin und erläuterte unter Anführung von praktischen Vorschlägen deren Anwendung. Betreffs der Frühlingssaat warnte Herr Dr. Hesse wegen des Ankaufs von Kleesaat, weil man sich da erst über die Seidefreiheit vergewissern müsse; ebenso müsse man auch bei den Dickwurzkernen aufpassen. Bei den Kartoffeln möge man so viel wie möglich recht dicke Kartoffeln zum Sehen nehmen und fie vielleicht einmal zerschneiden. Vor allen Dingen müsse aber auch der Boden richtig im Stande fein, sonst nütze der gute Dünger und die Saat auch nichts. Die fast 1'/-stündigen Ausführungen beendete Redner mit dem Wunsche, daß auch in diesem Jahre die Mühe der Landwirte nicht vergeblich sein möge, er wünsche einen reichen Erntesegen. Die Anwesenden gaben ihren Dank durch reichen Beifall zu erkennen. Auch der Vorsitzende schloß sich dem Danke an und erinnerte an die kürzlich stattgefundene 25. Prüfung der landwirtschaftliche Winterschule durch Herrn Dr. Hesse. Die Versammlung brachte diesem daraufhin ein Hoch aus.
Nach einet kurzen Pause fand eine lebhafte Dis< kusfion übet das Gehörte statt. Verschiedene Land- wirte brachten ihre Wünsche zum Ausdruck und stellten aus der Praxis einige Fragen.
Herr Landgerichtsrat Klingenbiel-Marburg erinnerte an die im Kreise Kirchhain gemachten Anbauversuche und sprach den Wunsch aus, daß in der nächsten Versammlung hierüber berichtet werde. Nach- dem man auch über diese Anbauversuche und die gewonnenen Erfahrungen gegenseitig die Meinungen ausgetaufcht hatte, wurde die Versammlung nach etwa 3 stündiger Dauer geschlossen. Da bis zum Abgang des nächsten Zuges noch längere Zeit war, unternahm der größte Teil der auswärtigen Versammlungsteilnehmer einen Gang durch die Stadt. (Nachd. verb.)
Heffen-Naffau und NachbargMM
Frieleudsrf, 22. März. Im „ Homb. Krbl.' wird folgendes veröffentlicht: „Bilanz im Konkurse über den Nachlaß des Auszügers Konrad Wiegand zu Roppe^hausen. 1. Aktiva Mk. 307,40, 2. Passiva an bevorrechtigte Gläubiger Mark 639,24. Hiernach erhalten die nicht bevorrechtigten Gläubiger aus dem Konkurse Mark 0,00." — Ein feines Geschäft für die übrigen Gläubiger!
(Saffet, 26. März. Ein erschütternder Unglücksfall ereignete fich heute Abend, wie die „Cass. Allgem. Ztg." meldet, aus Bahnhof Lichtenau Stadt. Der zu Anfang der dreißiger Jahre stehende Bremser E. Meier aus Cassel, verheiratet nnd Vater dreier noch unmündiger Kinder, wollte bei Abfahrt des letzten in der Richtung Cassel gehenden Zuges seinen Platz auf der Bremse einnehmen, glitt aber auf dem Tritte aus, fiel und geriet so unglücklich unter die Räder des gerade sich in Bewegung setzenden Zuges, daß er aus der Stelle getötet wurde. Die Leiche des Verunglückten verblieb vorläufig in Lichtenau.
Cttinborf bei Wetzlar, 26. März. Ein recht bedauernswerter Unfall ist gestern abend gegen 8 Uhr laut „Wetzl. Anz.", einem hiesigen jungen Mann Namens Wilhelm Schmidt begegnet. Schmidt war, um junge Schweine anzukaufen, nach Niederwetz und Schwalbach gegangen. Aus dem Heimwege, zwischen Laufdorf und Steindorf, glitt er im Walde derart mit dem Fuße auS, daß er infolge deS Falles fich nicht mehr fortbewegen konnte und, trotz allen HülferufenS, die Nacht über im Walde liegen bleiben mußte. Erst heute früh wurde er durch Bergleute, welche ihn in seiner traurigen Lage entdeckt hatten, nach Hause gebracht. Ob der Bedauernswerte dar Bein im Kniegelenk gebrochen oder auSgesprengt hat, ist bis jetzt noch nicht festgestellt.
Eichenberg, 25. März. Ein schrecklicher Unglücksfall hat fich, wie daS „Cass. Tgbl." meldet, am letzten Donnerstag im benachbarten Martinseld ereignet. Dem Holzhauer Spitzenberg dortselbst wurde im Walde von einem stürzenden Baum ein Bein zerschmettert. Nachdem man den Verunglückten in seine Wohnung gebracht, nahm der Arzt die Amputation des BeineS vor. Bald nach der Operation starb der Unglückliche, den eine Witwe und 10 Kinder, von denen das jüngste 1 Jahr alt ist, betrauern.
Munde«, 24. März. Der Oel- und Futtermittel-Fabrik „Union" Hierselbst ist im vorigen Jahre aus den Kähnen auf der Reise von Bremen bis Münden 11503 Kilogramm indischer Raps und 27 000 Kilogramm Leinsaat abhanden ge
kommen. Da nach dem „Münd. Nachr." einem Käufmann in Beverungen diese Frucht zum Kauf angeboten ist, so liegt der Verdacht nahe daß der RapS unterwegs verkauft ist. Untersuchung ist dieserhalb im Gange.
Kirchliche Nachrichten.
1 Oft er tag.
Lutherische Pfarrkirche.
Vormittags: Herr Superintendent Happich.
(Abendmahl.)
Nachmittags: Herr Pfarrer Heermann.
Eltsabethkirch».
Vormittags: Herr Pfarrer Metz.
(Abendmahl)
Nachmittags: Herr Pfarrer Manger.
»efomirte Stadt- und U«iverfitöt«rirche
Vormittags: Herr Pfarrer Scheffer.
(Abendmahl.)
(Kollekte für die Gemeinden Braunhausen, Schmalkalden, Hohenzell und Frielingen.)
Nachmittags: Herr Pfarrer Schindewolf.
(Amtswoche.)
Kittholische Kirche.
7*f» Uhr heil. Messe mit Frühlehre: Herr Kaplan Böschen
9*/. Uhr Hochamt und Predigt: Herr Pfarrer Dr. Weber.
2 Uhr Segensandacht.
2. Öfter tag.
Lutherische Pfarrkirche.
Vormittags: He« Pfarrer Heermann.
Nachmittags: Herr Pfarrer Schmidt.
Elisabethkirche.
Vormittags: Herr Pfarrer Manger.
Nachmittags: Herr Pfarrer Metz.
(In beiden Kirchen an beiden Ostertagen Kollekte für die Gemeinden Braunhausen, Schmalkalden, Hohenzell und Frielingen.)
Reformirte Stadt- uud UuiverfitätSkirche.
Vormittags: Herr Pfarrer Achilles.
Nachmittags: Herr Pfarrer Scheffer.
Katholische Kirche.
7*/» Uhr heil. Messe mit Frühlehre: Herr Pfarrer Dr. Weber.
9*f> Uhr Amt und Predigt: Herr Kaplan Böschen.
2 Uhr Rosenkranz-Ar dacht mit Segen.
■», . ................... • ...............
Methodisten - Gemeinde (Wörthstr. 15).
Ostersonntag.
Vormittags 11 Uhr: Sonntagsschule.
Abends 8 Uhr: Predigt.
Israelitische Gemeinde.
Sonnabend den 29. März 1902.
Vorabend 6>/. Uhr. Vormittag 8-/. Uhr. Nachmittsg 3*n Uhr. Sabbathausgang 7.30 Uhr.
Brieftape« der Redattio«.
Handwerksmeister, hier. Uns trifft da keine Schuld; wir konnten bei der PrämiierungSliste die Namen der Meister nicht genauer bringen, wie fie uns mitgetheilt wurden. Die Bäckerlehrlinge hat der Jnnungsmeister Herr Klingelhöfer jedenfalls angemeldet, daß fie nicht sämtlich in seinem Geschäft find, ist wohl erklärlich.
Herr« K. tu Erusthauseu. Es handelt fich bei dem Artikel in Nr. 77 um ein Mißverständnis. 68 mußte nicht Erfurtshausen sondern Ernsthaufe« heißen.
Herr« K. i« R. Ihre Anfrage ist etwas undeutlich. Handelt es fich bei der Wahl zur Gemeindevertretung um 20 Wahlberechtigte, die nicht kommen, so zählt eben nur dessen Stimme, der fich einfindet. Die Wahl ist deshalb auf »alle Fälle gilttg. Jeder Wähler darf nur für fich wählen.
®ege« Schnupfe« hilft Forma«.
Entzückende Damen-
Seidenstoffe in den neuesten Webarten, schwarz, weiß und farbig, Foulardsstoffe in hochaparten Mustern, glatt, faeonnirt rc. An Private Porto- und zollftei zu Enaros-Preifen Tausende von Anerkennungsschreiben. Muster ftanko. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz.
SeicLenitofi-Fabrik-ünlon
Adolf Glieder & Cie., Zürich (Schweiz)
KgL Hoflieferanten.
K* Der heutige« Nummer liegt Ui Kreisdlatt Nr. 25.
Verantwortlich für die Redaktion: Frhr. v. Wangenheim in Marburg.