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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbura und Kirchhai«.
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8tntrljLhrlicher Bi»U8»pr«iS: v-> bei 3 Mk.,
bei allen Postämtern 8,25 DL (erd. Bestellgeld).
Z»4«r1i»u»,ebühr: die gespallem Zeile »der der« Rene IO Pf».
Reclaweo: die Zeile 25 Pfg.
Marburg
Mittwoch 12 März 1902.
(drschetm täglich außer an Wertingen nncy Sonn- uns Aeiertager. ©eaitagsbeilaae: JllaftrtrteS Souutagsblatt.
Druck «ab Verlag: Joh. Lug. Koch, UuiverfitätS-Buchdruckere
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
37. Jahrg.
Erstes Blatt.
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durch die zahlreichen tiefen Schluchten in dem von
j den Engländern eingekreisten zerklüfteten Berg- llkkK I lande noch weitere 200 Buren in kleineren Ab
teilungen entkommen find, was nach Beispielen
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(1884
Delarey.
In Nr. 53 unserer Zeitung sprachen wir an teilender Stelle die Anficht aus, daß die von dem Reuter-Büreau anläßlich des Burensieges bei Klerksdorp nach England gemeldeten großen Erfolge Lord Kitchener's bei seiner letzten großen Operation gegen De Wet nicht ganz den That- sachen entsprechen dürften. Wir hatten mancherlei Anhaltspunkte für diese Behauptung; und wenn uns auch zur Führung eines positiven Beweises damals die nötigen einwandsfreien Unterlagen fehlten, so sind sie doch heute in mehr als ausreichender Zahl vorhanden, um unumstößlich aus ihnen beweisen zu können, daß die Nachrichten der angeblichen Kitchener'schen Erfolge gegen De Wet bei Harrismith nichts weiter waren als eilte bewußte Täuschung der öffentlichen Meinung. Die Berichte der englischen Teilnehmer an jenen Operationen, die von der Censur zurückgehalten worden waren, liegen jetzt vor. Sie schildern in höchst anschaulicher Weise, wie bereits am 21. Februar eine auS 200 Mann bestehende Abteilung De Wets unangefochten die Blockhauslinie durchbrochen hat und wie am 25. und 26. zwei gleichstarke Burenabteilungen das gleiche Manöver mit demselben günstigen Erfolge ausführten. In der Nacht vom 23. zum 24. hat aber noch ein weiterer erfolgreicher Durchbruchsversuch stattgefunden, und zwar der deS Haupttrupps unter Führung De Wets und Steijns, deffen Stärke jedoch die britischen Berichterstatter nicht angeben. Aus
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(1714
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die nach Kitcheners eigenen Angaben aus 1200 Mann bestanden hat. Die ganzen aufgeputzten Berichte von der Ochsenheerde, die De Wet gegen die Drahtzäune habe treiben lassen und von dem heldenmütigen Widerstande der Neu-
torrte. aug ber Kriegsgeschichte sehr wahrscheinlich ist, |fl. Wfe ergiebt sich, daß ca. 1200 Buren dem (1885 : großen Kesseltreiben Lord Kitcheners entwischt b find, d. h. ungefähr die ganze Armee De Wets,
der Hervorhebung des Umstandes aber, daß es der Haupttrupp gewesen sei, können wir ruhig schließen, daß er etwa doppelt so stark war als die zuvor angeführten kleineren Abteilungen und mindestens aus 400 Mann bestanden hat. Nehmen wir nun weiter an, daß
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(Nachdruck verboten.)
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Roman von Hanna Aschenbach.
(Fortsetzung.)
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(1724
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Jetzt hält die Erregung sie aufrecht, und wenn dann das nächstliegende Schwere überstanden, dann gilt es, alle Energie zusammen- . . zuraffen, um den Kampf mit dem Gespenst der
£ unb Armut, das Mutter und Geschwister zu erfassen ' droht, aufzunehmen. Hertha weiß seit Stunden veg 38. erst, welch' neuer, entsetzlicher Schlag ihre Lieben _ (1447j treffen wird.
[flH Als sie kurz nach dem Tode des DaterS ,r in| dessen Papiere in den Schreibtisch geschlossen, ttie int war ihr ein Schreiben mit dem Brief- (u be» köpf: LebensversicherungS - Gesellschaft zu G.! en ob. i entgegengefallen. Mechanisch hatte sie es entfaltet, war aber sofort entsetzt zurückgefahren, >l«ng denn der Inhalt kam ihr zu ungeheuerlich vor.
Die Policen, die des Vaters Leben zu Gunsten der ersten Frau versicherten, waren verfallen, die Mitteilung datierte bereits ein halber Jahr zurück. Diese Erkenntnis hatte Hertha wie ein Keulenschlag getroffen, doch nicht darnieder geworfen. Sie war bereits an jener Grenze der Leidfähigkeit angelangt, die nur die Menschen erreichen, die einen starken Geist mit dem reinsten Gewissen verbinden. Solche Naturen bricht nur eine Macht: eigene Sünde!
Hertha Herwig benutzt den weiten Weg nach der inneren Stadt zu einem klaren Ueberblick über die durch den neuen Schlag geschaffene Lage der Familie. Ein Drittel des Unterhaltes von Mutter und Geschwister war im letzten
fcclänhev, der mit dem Zaiückwerien der Buren geendigt babe, sind heute als blanke Erfindungen aufgedeckt! Die „tapferen Neuseeländer wichen", wie ein Augenzeuge erzählt, „vor dem Angriffe De Wets nach der Seite aus, selbst auf dieGefahr hin von ihren eigenen Kameraden angeschofsen zu werden." Das heißt doch auf gut deutsch nichts anderes, als daß. sie Hals über Kopf auSgeriffen sind und nickt eher wieder halt gemacht haben, bis sie sich bei anderen britischen Abteilungen in Sicherheit wußten Durch dieses Loch in der britischen Treiberkette, das die „tapferen" Neuseeländer offen gelassen hatten, ist dann De Wet mit den ganzen großen Vieh- heerden der Buren entkommen! Nun haben aber die Engländer bei Harrismith thatsächlich Gefangene gemacht und eS liegen ganz genaue Berichte vor, wie diese Gefangennahme vor sich gegangen ist. Ungefähr 450 Baren unter dem Befehle Jan Mayers find den Engländern in die Hände gefallen, dazu ca. 600 Gewehre und 450000 Patronen. Daraus hätte Kitchener gewiß noch nachträglich einen großen Sieg konstruiert, wenn nicht zu allem Unglücke ein paar englische Berichterstatter bei dieser Episode zugegen gewesen wären, denen angefichts dieses „Erfolges" der britischen Operationen die Galle übergelaufen wäre. In ihren Berichten konstatieren sie daher, daß Jan Mayer gar kein Burenführer von irgend welcher Bedeutung sei und daß seine ganze Abtheilung auS verwundeten Männern, aus Frauen und Kindern bestanden habe, die De Wet bei seinem forcirten Durchbruche schlechterdings nicht habe mit sich nehmen können. Ebenso seien die Pferde unbrauchbar gewesen und wären von De Wet aus diesem Grund sammt dem überflüssigen Kriegsmaterial zurückgelassen worden. — Somit löst sich der große Kitchenersche Erfolg in ein üppiges Phantafiegebilde auf! Desto substantieller aber tritt die schwere britische Niederlage bei Klerksdorp in die Erscheinung!
Es ist bewundernswert, mit welchem Scharfblicke der Höchstkommandierende der Buren, Louis Botha, die speziellen Fähigkeiten seiner Unterführer zu erkennen und zu verwerten weiß. Für jeden Mann kennt er den rechten Platz, und nur dadurch ist es zu erklären, daß seit der Uebergabe Cronjes die Burensache vor schweren, unausgleichbaren Verlusten bewahrt worden ist. Den kühnen, beweglichen und verschlagenen Parteigänger De Wet hat er von Anfang an dazu bestimmt, durch Einbrüche in daS Gebiet des Gegners deffen Kolonnen mobil zu machen und fie nach einer Richtung hinter
Jahr aus ihrem Verdienst geflossen, damit war also zu rechnen. Vielleicht konnte fie, wenn fie sich ausschließlich mit Malen beschäftigte bessere Einahmen erzielen. Es mußte eben sein! Sie hebt den Kopf, und die klaren Grauaugen blicken ernst empor, in den unendlichen Himmel hinein. Sie weiß, der Geist, der über dem All steht, der ist mit ihr, weil fie das Gute will! —
Wie sie aber nun den Blick nach oben richtet voll mutigen Selbstvertrauens und selbstvergessener Opferbereitschaft, da sprechen diese Augen mehr, als Gebete, und Er, der der Inbegriff aller Güte und aller Liebe ist, Er liest in solch reinen Sternen. —
32. Kapitel.
Gefühl, das sich in Herzenswärme sonnte, Verstand, just noch von Güte überragt!
Ans Märchen grenzt, was fie für andere konnte, An Heil'genschein, was fie sich selbst versagt.
(Grillparzer.)
Und endlich kann Hertha die Schelle an der Flurthür des Rechtsanwalts ziehen, des einzigen aus ihrem Bekanntenkreis, von dem fie weiß, daß er ihr Rat erteilen kann. — Der Herr Doktor sei allerdings zu Hause, aber die Sprechstunde vorüber, und so müsse fich das gnädige Fräulein bis morgen gedulden — erwidert der Diener auf ihre Frage. Aber, das Fräulein kann nicht warten. Sie macht ihm das klar. „Herr Doktor wird gewiß eine Ausnahme machen, wenn er meinen Namen hört: Hertha Herwig, ich habe leider keine Karte bei mir." Der Bediente zögert: „Ich habe strenge Weisung —" stottert er, hält aber plötzlich inne; ein hoheitsvoller und doch gütiger Blick
sich her zu ziehen, die der entgegengesetzr ist, nach welcher der geborene Feldherr Delarey einen Schlag gegen die Engländer führen soll. Wieder und wieder haben wir dies Spiel in den letzten 2 Jahren vor fich gehen sehen und stets mit bestem Erfolge. Und auch in den jüngst verflossenen Tagen hat es sich wiederholt. Während der größte Theil der englischen Armee auf De Wet Jagd machte, vernichtete Delarey den Donopschen Convoi und ehe noch die Engländer fich von ihren Strapazen, von ihrem Unmut und ihrem Schrecken erholt hatten, warf fich derselbe Burensührer auf die Abteilung des Generals Methuen, des traurigen Helden vom Tugela, der von Kitchener ausgeschickt war, die Niederlage von Klerksdorp an Delarey zu rächen, und brachte ihm, tote wir gestern abend schon durch Extrablatt meldeten, eine schwere und entscheidende Niederlage bei. Lord Methuen selbst, den die Legende schon einmal als von De Wet gefangen und gestempelt bezeichnet hat. geriet in die Gefangenschaft der Buren und wird, wenn nicht alles trügt, als Geisel zurückbehalten für den Fall, daß das Kitchener- scheKriegsgerichteinähnlichesvölker- rechtwidrigesUrteilgegenKruitzinger finden sollte, wie seiner Zeit gegen Scheepers! Nach der vorsichtigen Abfassung der Depesche, die Kitchener bei seinen Nieder- lagen liebt, find 41 Engländer tot, 77 verwundet und 201 vermißt. Wie viele außerdem gefangen genommen worden find, wird wohl erst mit der Zeit an's Tageslicht kommen. Delarey aber hat mit diesem Siege ein neues Ruhmesblatt der Heldengeschichte des Burenvolkes hinzugefügt und der alte Krüger darf fich dieses Vertreters der Sache seines Volkes von Herzen freuen! Von Delarey gilt das Wort, das einst Friedrich der Große über seinem Bruder Heinrich sprach: „er ist der einzige Feldherr in diesem Kriege, der bis jetzt keinen Fehler gemacht hat!" Hoffen wir, daß es so bleibe bis zum glücklichen Ende!
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Umschau.
Prinz Heinrichs Amerikafahrt.
Prinz Heinrich schließt heute seine Amerikafahrt mit einem kurzen Ausfluge nach Philadelphia ab. Gestern hat er noch Vorträge des deutschen Gesangvereins „Urion" von Brooklyn angehört und dann war er Gast bei Frau Grace Danderbilt, die ein Diner mit unbeschreiblicher Pracht hatte arrangiren lassen.
trifft ihn aus den grauen Augensternen, und unwillkürlich verbeugt er fich, als die junge Dame mit ihrer weichen, klaren, keinen Widerspruch duldenden Stimme sagt: „Melden Sie mich, ich übernehme die Verantwortung. —
Im nächsten Moment wird eine Thür auf- gestoßen, Dr. HerbartS imponierende Gestalt schiebt den verdutzten Diener beiseite und eilt auf die Wartende zu. — „Fräulein Hertha, welche Freude! aber —" Bestürzung malt sich in seinen geistvollen Zügen. „Sehe ich recht? — In Trauer?" — Das Mädchen neigt stumm das Haupt. Da legt der Mann ihren Arm in den seinen und führt fie in sein Arbeitszimmer. — „Ich bin für niemand zu sprechen," ruft er über die Schulter zurück dem erstaunten Diener zu, die Thür schließend.
Und Hettha, die mutige, sichere Hettha, fie hat auf einmal alle Kraft verloren und alle Selbstbeherrschung, nun fie fich im Schutze eines Stärkeren weiß. Sie ist unfähig, ein Wott zu stammeln. Er weiß eS ja am besten, was dieses Mädchen leistet als guter Geist eines Hauses, dessen Herrin die personifizierte Genußsucht und Lüge ist, als einzige Stütze eines dem moralischen Untergänge ge weihten Vaters.
Er denkt jener Stunde, in der er, der beste und treueste Freund Karl Herwigs, diesen und sein Haus verlassen, in großem Zorn und noch tieferem Herzweh. Damals war Hertha ihm nachgeflogen. Es ist alles dieses Weibes Schuld! „Vergeben Sie ihm, er ist krank und unglücklich. Wenn ich die Rätsel lösen kann, wollen Sie bann kommen, wie früher?" Wie angstvoll hatten ihn die herrlichen Augen angefleht!
Darauf folgte ein Besuch des New Parker Pacht- Klubs, wo dem Prinzen 700 Mitglieder einen herzlichen Empfang bereiteten. Als der Prinz zum Hotel zurückkehrte, fand er dort ein sechs Fuß langes Blumenarrangement vor, welches die Pacht „Hohenzollern" darstellte; jeder einzelne Teil derselben war genau ausgearbeitet und das Blumenschiff trug eine Fahne mit einem Abschiedsgruß. Das Blumenstück ist von einer unbekannten deutschen Frau gestiftet.
Die Auswanderung über Hamburg.
Noch ungleich stärker als die Bremer ist im Verhältnis die Hamburger Auswanderung in diesem Jahre gewachsen. Im Februar wandetten über den Hamburger Hafen 9836 Personen auS, gegen 3776 im vorigen Jahre. Die Auswanderung in den beiden ersten Monaten des JahreS über Hamburg und Bremen zusammen betrug: 1898 9740 Personen
1899 14,665
1900 24,061
1901 22,757
1902 34,933
Letztere Zahl ist ganz außerordentlich hoch und gewiß ist ihre Höhe durch die schlechten Zeiten mitverursacht, die besonders in den slavischen Ländern Tausende zum Verlaffen der Heimat nötigen.
Eine englische Heldenthat!
Die Frau eines englischen Soldaten, der in Südafrika dient, hat an „Reynolds Newspaper" folgenden Brief gerichtet, der das Datum deS 24. Januar trägt und von ihrem Mann aus Graaf Steinet (Kapkolonie) abgeschickt worden ist:
„Ich habe am Sonnabend um 3 Uhr der Hinrichtung des Kommandanten Scheepers beigewohnt. Man brachte ihn auf einer Tragbahre aus der Stadt, mit Musik, hinter der die zur Füfilierung kommandierte Abteilung mar- schitte. Als man ihn zu der Stelle gebracht hatte, bat er aufstehen und so den Tod empfangen zu dürfen. Man setzte ihn darauf auf einen Stuhl und verband ihm die Augen. Fünfzehn Mann der Coldstream Guards standen 10 Schritte von ihm entfernt und feuerten nun. Fast der ganze Körper wurde ihm durch die Schüsse zerschmettert, und es war ein entsetzliches Schauspiel. Er muß ein tapferer Mann gewesen sein. Er zuckte nicht und erblaßte auch nicht. Man begrub ihn, so wie er war, und warf die Stücke des Stuhles auf feinen Leichnam.
Sein Zorn verrauchte unter diesem Blick. „Ich werde kommen, Fräulein Hettha," hatte er versichert, und noch heute konnte er den unbeschreiblichen Ausdruck nicht vergessen, mit dem das Mädchen ihm dankend nachgeschaut hatte, als er zum letzten Male die Schwelle der Billa Paradies überschritt.
Ein Jahr war inzwischen vergangen, fie hatte ihn nicht gerufen. Ja, diese dämonisch' schöne Frau, die ihn vergeblich hatte in ihre Netze ziehen wollen, hatte triumphiert, und der, um welchen Hertha Trauer trug, der war Wohl in der Verblendung gegen feinen treuesten Freund auS dem Leben geschieden, um dieses Weibes willen.
Dr. Herbatt zweifelt keinen Augenblick daran, daß es der Tod des Vaters ist, der Hertha zu ihm fühtt.
Verfügen Sie über mich, so lange Sie wollen. Es giebt nichts, toaS ich lieber thäte, als Ihnen zu dienen." — Des Anwalts sympathische Stimme klingt so ausrichtig und überzeugungsvoll, daß Hertha unwillkürlich und blitzschnell ihre Lippen auf seine herabhängende Rechte drückt, ehe er noch weiß, wie ihm geschieht. „Um Gotteswillen, Fräulein Hettha, was thun Sie?" stammelt er bestürzt. — „Sie sind so gut, und wir haben Sie doch so furchtbar gekränkt!" — „Nicht doch, mein Kind, daS ist vergessen. Sie waren ja auf meiner Seite, mit jener Fran rechte ich nicht, und er — er weiß nun auch, daß ich ihm die Treue gehalten habe, allezeit!" — „Sie wissen also?" „Ja, Fräulein Hertha, mein Herz sagt mir die Ursache Ihres Kummers.
(Fottsetzung folgt.)