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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbura uuv Kirchhain.

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kirrteljährlicher B«zugvpr«iL: bei bet Expedition 8 ML, bei allen Postämtern 2,25 M. (excl. Bestellgeld).

I*t«»tt»»Gl«bühr: di« gespaltene Zeile ob« den« Nam» 10 Pfg.

Reklamen: di» Zeil« 26 Pfg.

Marburg

Dienstag, 11. März 1902.

Erscheint täglich außer an Werlwgen iiaaj Sonn- uns Feiertag«. S»»»tagSbeilage: Jlluftrirtes Louutagsblatt.

Sauf and Verlag: Joh. Lug. Koch, Universitäts-Buchdrucker« Marburg, Markt 21. Telephon 55

37. Jahrg.

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Ausländische Agrarzölle.

Bekanntlich ist es ein beliebter Kunstgriff her deutschen Freihandelspreffe, es stets so dar­zustellen, als ob nur die deutschen Landwirte, und hier wiederum nur die rückständigen ost­elbischenJunker" die Forderung hoher Schutz­zölle vertreten. Es ist demgegenüber schon wiederholt durch vergleichende Darstellung der heute geltenden Zolltarife der Beweis erbracht worden, daß in den geltenden Agrarschuhtarifen Deutschland weit hinter vielen anderen Ländern zurückbleibt. Ebenso ist nachgewiesen worden, daß in den neuerdings im Auslande aufge­stellten Forderungen für die Bemeffung künf­tiger Tarife die entsprechenden Forderungen der deutschen Agrarier vielfach ebenfalls über­troffen werden. Ein solches Beispiel bieten die jüngst bekannt gewordenen Forderungen, die der schweizerische Bauernverband bei der Erörterung des vom schweizerischen BundeSrat aufgestellten neuen Tarifentwurfs erhoben hat. Der Bauern­verband verlangt hierbei beträchtlich höhere Zölle für Landesprodukte, und zwar für Fleisch 35 Frcs. (statt der vom Bundesrat normirten 16 Frcs.), Wurstwaaren 50 Frcs. (Bundesrat 35), Geflügel 2030 Frcs. (Bundesrat 15), Margarinebutter 40 Fr. (Bundesrat 20), Natur­wein in Fäffern 35 Frcs. (Bundesrat 15), Ochsen 60 Frcs. (Bundesrat 35), Schweine über 80 Kilo Gewicht 30 Frcs. (Bundesrat 15). Außerdem fordern die Schweizer Bauern eine Reduktion der vom Bundesrat vorgeschlagenen Eingangszölle auf Sensen, Sicheln, Ackergeräte, Werkzeuge und Maschinen, sowie für künstliche Düngemittel und Petroleum zollfreien Eingang.

Auch die Vorgänge in der inneren Politik Deutschlands in den letzten Wochen müßten die deutschen Händlerblätter darüber belehrt haben, daß es nicht vorzugsweise die Großgrundbesitzer, sondern gerade die bäuerlichen Wirte find, die die Forderung wirksam hoher Agrarzölle ver­treten.

Die agrarischen Träger der Kompromißpolitik entstammen ausschließlich den Kreisen des großen Großgrundbesitzes; ihnen stehen dabei entgegen der Bund der Landwirte, der zu 98% bäuer­liche Besitzer umfaßt, und sämtliche anderen großen deutschen Bauernverbände, auch die katholischen in Rheinland und Westfalen.

; und Die fortgesetzte Behauptung der deutschen ,(6159 Händlerpresse, daß es sich in der ganzen Agrar- " »fchutzfrage nur um Forderungen des Großgrund- -----V besitzet und hier wiederum wesentlich um Junker­ansprüche handle, ist eine Unwahrheit der

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. 60.

Die ältere Schwester hat inzwischen im Geiste rekapituliert, was sie alles in der Stadt besorgen will. Zwar hat sie die Stiefmutter darauf aufmerksam gemacht, daß die Mittel - iftit teure Kleider nicht vorhanden wären, doch enbergjba hatte diese mit dem Fuße aufgestampst und

deshalb nichts mit ihr sprechen, was das noch verschlimmern könnte. Ich muß auch sobald als möglich zurück, denn die Stiefmutter ge­berdet sich wie wahnsinnig. Du meinst aus Schmerz ? Bewahre!" ein verächtliches Lächeln verzieht den hübschen Mund der Sprecherin, nein, gewiß nicht, sie ist eigentlich froh, Papa los zu sein; aber sie jammert und zetert über die Schande ich mag garnicht sagen, wie sie sich ausdrückt. O Elfe!"

Die Erinnerung an das würdelose Benehmen ihrer Stiefmutter preßt einige Zornesthränen in ihre Augen; hastig wischt sie dieselben fort. Also ich wollte sagen, auf sie ist nicht zu rechnen, und es giebt so vielerlei zu ordnen."

Die kleine Elfe schaut scheu zur Schwester auf. Das thust Du?" Sie hat keinen rechten Begriff von den Formalitäten, die ein Todes­fall erfordert, aber sie kann sich wohl denken, daß es keine Kleinigkeit für ein Mädchen ist, in solchem Falle allein zu stehen. Aber Hertha ist eben anders als andere, das weiß sie ja.

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Siehst Du, Herz," beginnt die Schwester,Mamachen ist so aufgeregt, ich will

Nachdruck verboten.)

Else.

Roman von Hanna Aschenbach.

(Fortsetzung.)

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liberalen, koumiandirenden Generale der öffent­lichen Meinung.

Der größte Teil des deutschen Bauern­standes ist eS, der heute die Forderung nach einem erhöhtem Schutz seiner Erzeugniffe erhebt und er macht damit nur einen Anspruch geltend, der bei jedem anderen Stand und be­sonders bei den freihändlerischen Kaufleuten sich von selbst versteht: Daß er seine Waren nicht billiger zu verkaufen gezwungen werden soll, als sie ihn selbst zu stehen kommen! -n-

Umschau.

Prinz Heinrichs Am er ikaieri se.

Der Aufenthalt Prinz Heinrichs in New- Dork gestaltet sich recht still, was wohl seinen Grund in der außerordentlichen Ermüdung hat, die eine Folge der strapaziösen Rundfahrt durch den Osten der Vereinigten Staaten bildet. Am Sonnabend verbrachte der Prinz den Vormittag im Hotel Waldorf-Astoria und gab den Besuch des Grant-Denkmals auf; jedoch ließ er durch den Leutnant von Egidh dort einen Kran^ niederlegen. Heute Mittag nahm der Prinz das Luncheon bei der Familie Ogden Mills ein und kehrte sodann nach dem Hotel zurück. Heute Abend giebt die Deutsche Gesellschaft zu Ehren des Prinzen ein Bankett. In einer Kundgebung an die Presse hebt Prinz Heinrich hervor, daß er noch höher als den Eindruck von der Größe der Vereinigten Staaten und ihrer Hilfsquellen den herzlichen Willkomm schätze, den er überall gefunden und den er nie vergeffen werde. An F.äulein Alice Roosevelt hat unser Herrscherpaar eine Einladung nach Berlin ergehen laffen, die aber vom Präsidenten Roosevelt abgelehnt wurde mit der Begründung, seine Tochter sei noch zu jung, um den Anforderungen, die ein Aufent­halt in Berlin an sie stellen würde, gewachsen zu sein.

Beim Bankett der Deutschen Gesellschaft im Waldorf Astoria-Hotel waren 1000 Gedecke ge­legt. Die Logen waren von einem großen Damenflor besetzt. Präsident Schwab begrüßte den Prinzen, worauf dieser erklärte, seine Mission sei zu einem glänzenden Ende geführt. Es sprach noch Karl Schurz, über die Be­ziehungen zwischen Deutschland und Amerika und unter gewaltigem Beifall der An­wesenden geißelte er die Preßhetzereien und engherzigen Vorurtheile mancher Klaffen. Die Klugheit der Staatsmänner und die freund­schaftlichen Gefühle der Völker für einander

geschrieen:Die Lumperei bezahle ich. Ich werde doch wenigstens anständig trauern dürfen!"

Also fügte sich Hertha. Dann will sie Dr. Herbart aufsuchen, ihrer Vaters früheren Freund. Der hatte sich freilich mit ihm entzweit, aber das war unter dem Einfluß seiner zerrütteten Nerven geschehen. Hertha weiß, daß sie bei dem berühmten Anwalt Rat finden wird und Antwort auf die Fragen, die ihr klarer Geist aus Mangel an Erfahrungen nicht selbst beant­worten kann.

O Elfe, ich kann meine Gedanken garnicht mehr zusammen halten. Also höre! Wenn Mama sich über unsere pekuniäre Lage be­unruhigen sollte, so sage ihr, ich hätte Dir aufgetragen: fie solle nichts befürchten, es wäre alles schon geordnet. Es ist möglich, daß fie nicht daran denkt, aber wenn, dann teile ihr das mit. Ich bin froh, daß fie jetzt nicht davon anfängt, Du weißt, fie fragt dann so viel, und ich muß fort. Das war's, Liebling, war ich Dir sagen wollte. Wenn dann ein wenig Ruhe ist, sprechen wir einmal über Deinen Kummer, ich sehe, daß Du ihn mutig trägst." Elfe will etwas erwidern, aber ehe fie noch Worte findet, tönt Frau Herwigs Stimme aus dem Nebenzimmer.Kinder, wo seid Ihr denn?" Hier Mamachen," ruft Hertha und ist im nächsten Moment bei der Mutter.Ist Dir nun bester, Liebes? Ich wollte Dich aus­weinen lasten, das thut Dir ja immer gut." O Hertha. Kind, erzähle mir, wie alles kam. Wie fandest Du ihn?"

Er war gestern ganz ruhig zu Bett gegangen, schon um acht Uhr, weil er so müde sei. Ich war bis zehn Uhr bei ihm, was er fich wider

würden stets im Stande sein, etwaige Mißver- hältniffe friedlich zu überbrücken. Ferner sprachen Frederick W. Holls und Rudolph Keppeler. Der Prinz sieht sehr ermüdet aus.

Die Einzelstaaten und der Zolltarif.

Der Preußische und der sächsische Landtag bereiten fich darauf vor, ihre Regierungen darüber zu verständigen, daß die bisherige Haltung der betreffenden Bundesratsbevoll­mächtigten nicht mit der Auffassung der Mehr­heit der Volksvertretungen übereinzustimmen scheint. Auch in Heffen und Bayern scheint dies, wie die letzten Kammerverhandlungen er­geben, der Fall zu sein. Die deutsch-konservative Fraktion des preußischen Abgeordnetenhauses hat heute einen Antrag eingebracht dahingehend, die preußische Regierung aufzufordern, im Bundesrat dahin zu wirken, daß dieser höheren Zollsätzen für Getreide, als sie in der Zolltarif- Vorlage vorgesehen find, seine Zustimmung er­teilt. Der Antrag kommt demnächst zur Ver­handlung. __________

Die revolutionäre Bewegung in Rußland.

DieDaily News" berichtet aus Kopen­hagen, wohin manchmal zuverlässige russische Nachrichten gelangen, die revolutionäre Be­wegung verbreite sich und nehme ernste Aus­dehnung an. Auch in Sibirien mache fich die Unruhe bemerkbar. So habe der Gouverneur von Tomsk vor wenigen Tagen ein Verbot gegen Versammlungen der Bürger in den Städten und Dörfern der Provinz erlösten. An verschiedenen Orten in Sibirien sei eS zu Tumulten gekommen. DieDaily News" meldet weiter, daß nach einer in Paris einge­laufenen Nachricht die Offiziere der Garnison Moskau durch die Post eine Flugschrift erhalten hätten, durch die fie aufgefordert werden, nicht auf die Bevölkerung zu schießen.

Unruhen in China.

Die Unruhen im südlichen China gewinnen ein immer ernsteres Ansehen. Es steht nach den neuesten Meldungen fest, daß die dortigen kaiserlichen Ortsbehörden dem Ansturm der Aufrührer keinen Widerstand mehr leisten und daß auch die anwesenden regulären Streitkräfte nicht hinreichen, der Lage Herr zu werden. An dem guten Willen des Pekinger Hofes, die Ordnung wieder herzustellen, ist nicht zu zweifeln, ob ihm das jedoch sobald gelingt, ist eine andere Frage. Frankreich ist an diesen

Erwarten ruhig gefallen ließ. Um zehn Uhr klagte er über heftiges Kopfweh und verlangte, daß ich ginge und das Licht auslösche. Ich mußte gehorchen. Als alles zur Ruhe war, schlich ich mich wie allabendlich hinunter in den großen Saal, der an Papas Zimmer stößt. Dort schlief ich stets in letzter Zeit, nur Jakob wußte darum."

Elfe blickt entsetzt auf die Schwester.Da hätte ich mich totgefürchtet!" Und um Herthas Lippen spielt ein unendlich gütiges Lächeln, das seltsam mit den verweinten Augen kontrastiert. Von Dir erwartet dar auch niemand, mein Herzchen, übrigens, ich muß gestehen, mir wär es auch unheimlich gewesen, wenn nicht die furchtbare Angst um Papa mich alles andere hätte vergessen laffen. Jakob hatt- mir ein kleines Loch in die VerbindungSthür gebohrt, durch welches ich das Zimmer so ziem­lich übersehen konnte, nur leider das Bett nicht, dessen hohes Fußende den Blick auffing. Ich stand lange auf meinem Beobachtungsposten, aber drüben blieb es dunkel. Endlich, Mitter­nacht mochte vorüber sein, legte ich mich nieder, )enn ich war furchtbar müde. Als die Uhr fünf schlug, schreckte ich auf. Ein Blick durch ne Thüröffnung zeigte mir, daß Papa noch zu chlafen schien. So blieb ich noch ein Weilchen regen, bis ein Geräusch mich wieder aufscheuchte. Papa war aufgestanden. Einen Moment kehrte er sein Gesicht in meine Richtung, es schien mir verzerrt. Ich erschrak sehr und schlüpfte chleunigst in meine Kleider. Ich durfte natür- ich kein Geräusch machen, da er meine Nähe nicht ahnen sollte. Er stand am Fenster und )as beruhigte mich, besonders, da er sein Lager

Verhältnissen wegen der Nachbarschaft Tonkins lebhaft interessiert; ein Einschreiten seinerseits könnte jedoch sehr leicht zu diplomatischen Ver­wickelungen führen.

Nach einer soeben eingetrvffenen Depesche aus Hongkong, haben die Aufständischen in der Provinz Kwangsi den Ort Kaitschou, 80 Meilen von Kwougtschwan, erreicht. Dort überfielen sie die Mandarinen, überwältigten die Garnison und befreiten die Strafgefangenen, welche fich den Aufständischen anschlossen. Es heißt, daß die Dreifaltigkeits-Gesellschaft mit den Auf­ständischen bei ihren Raub- und Brandzügen gegen die Dörfer zusammenwirke.

Kuöit und Arabien.

Der indische Telegraph brachte in diesen Tagen die Nachricht, daß Abd ül AfiS ben Feijßal die mittelarabische Stadt Er Riad ein­genommen habe. Da der Imam von Maskat und Oman, Said Feijßal ben Turki, unter eng­lischem Einflüsse steht, so darf man annehmen, daß der siegreiche Führer der Wahabi mit eng­lischer Hilfe fich in dem eroberten Gebiet wird behaupten können. Der Emir vor Nedsch ver­liert in Er Riad und dem Gebiete von El Je- mame eines der schönsten Gebiete seines Reiches, ein prachtvolles, gut bewässertes Bergland, dessen Goldbergwerke schon in grauer Vorzeit berühmt waren. Hier ist das wahre, wertvolle Hinterland von Kuöit, und wenn England er versteht, den Verwandten des ihm ergebenen Imam von Maskat in jenem Gebiete geschickt zu unterstützen, so wird es in Arabien wieder einen großen Schritt vorwärts gekommen sein. Und was wird aus der Bagdad Bahn?

Deutsches Reich

Berli«, 10. März.

Der Kaiser kehrte gestern am frühen Nach­mittag aus Potsbarn hierher zurück unb verweilte abenbs beim Staatsminister v. Podbielski.

Der Kaiser hat bestimmt, baß bie Uniform der Feuerwerks-, Zeug- unb Torpedooffiziere zur besseren Unterscheibung von berjenigen ber Seeoffiziere Besatz von braunem Sammet erhält. Den Laubes- beamten bes Schutzgebietes Kiautschou, bie sich zur Zeit der in den Jahren 1900 und 1901 gegen China gerichteten Expedition dienstlich in Ostafien aufgehalten haben, wird bei ber Penfionirung zur wirklichen Dauer ber Dienstzeit hinzugerechnet: ein Jahr bei einem Aufenthalt von wenigstens einem Monat; ein zweites Jahr, wenn ber Aufenthalt insgesammt wenigstens neun Monate betragen hat. Waren sie an ber Erfüllung dieser Bedingung infolge einer in Ostafien erlittenen Verwundung ober Dienstbeschädig. ung verhinbert, so soll auch in biefen Fällen em zweites Jahr hinzugerechnet werben.

wieder aussuchte, nachdem er etwas vom Schreibtisch genommen. Ich dachte an ein Buch, aber plötzlich ward mir so bang, und ich stand noch unentschlossen, ob ich seinen Zorn wecken sollte, indem ich gegen seinen Willen ins Schlaf­zimmer trat, oder ob ich auf meinem Stand­punkte ausharren sollte, als ein grauenhafter, entsetzlicher Seufzer an mein Ohr drang. Ohne weiterer Befinnen flog ich an die Saalthür, um vom Korridor auS zu Papa zu gelangen, da meine Thür verstellt war. Ich fürchtete etwas Schreckliches, und ehe ich noch die Klinke niedergedrückt hatte, bestätigte ein scharfer Knall meine Ahnung. Ich kam gerade recht" um das blutüberströmte Haupt in meinen Armen aufzufangen. Seine Augen schauten mich an starr und fremd. Er kannte mich nicht, und aus diesem Blick weiß ich, daß er nicht wußte, was er that. Das Uebrige, das erlaßt Ihr mir wohl heute. Seid standhaft, ich muß fort! Sagt's dem armen Curt, und meinen Gruß. Morgen komme ich wieder. Lebt wohl."

Hertha umarmt Mutter und Schwester, rann eilt sie fort. Elastisch und sicher schreitet rie schlanke Gestalt aus. Kein Mensch würde ihr ansehen, daß Wochen aufreibender Sorge und schlafloser Nächte hinter ihr liegen, und )as sie sterbensmüde ist. Sie hätte sich gern auch einmal ausgeruht, ausgeschlasen, um den wirbelnden Gedanken zu entfliehen. Aber ste hat ja keine Zeit, müde zu sein.

(Fortsetzung folgt.)