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mit dem Kreisblatt für die Meise Marbura «ud Kirchkain.

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vi,r,rljShilicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 SWt, bei allen Postämtern 2,26 Ml. (excl. Bestellgeld).

3e4*rtt»oleibfi6r: die gespaltene Zeile oder beren Stete 10 Pfg, Reclamen: bi« Zeil« 26 Pfg.

Marburg

Sonnabmd. 8. März 1902.

Erscheint täglich außer an Wertrageu nach Lomi- und Feiertag«-. Souutagsbeilage: Jllustrirtetz Souutagsdlatt.

Druck und Verlag: Joh. Lug. Koch, UniverfitätS-Buchdrucker«

Marktrg, Markt 21. Telephon 55.

37. Jahr,.

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Die Grundsatzlosigkeit der Linken.

Die freihändlerisch-liberale wetteifert mit der demokratischen Presse, dem Reichskanzler Ratschläge zu erteilen, wie er am besten ohne die Reichstagsmehrheit auskommen und den Willen der Opposition und Minorität durch­setzen könnte. Zwei fix und fertige Pläne liegen vor: der eine von ihnen empfiehlt neue Vertrags- Verhandlungen auf Grund des alten General­tarifs unter Ignorierung der Zolltarifberatungen, der andere schlägt die einfache Verlängerung der laufenden Verträge auf mindestens fünf Jahre vor. Die Regierung, die so viele Mühen darauf verwendet hat, die von ihr für ganz unerläßlich erklärte Zolltarifreform in die Wege zu leiten, soll fich also der tarifgegnerischen Minorität fügen, ihr Werk verleugnen und die Geschäfte der Freihändler besorgen! Das ist wahrlich viel verlangt! Auffallender aber noch als dies naive Anfinnen ist die dadurch von ihr bewiesene Grundsatzlosigkeit. Die Linke will nichts geringeres als die Ausschaltung des einen der beiden gleichberechtigten Faktoren der Ge­setzgebung, des Reichstags! Sie will, daß die Regierung allein die Gesetze' vorschreibe! Sie verlangt dies natürlich nur, weil eS ihr bei der gegenwärtigen Zolltarifsrage herrlich in den Kram paßt und weil sie bei einer Weiter- berathung mit darauffolgender Annahme des Zolltarifs im Reichstage für die von ihr ver­tretenen Interessen keinen Gewinn zu erhoffen hat. Denn die freihändlerisch-liberale Linke ist stark in der Minderheit gegenüber den Freunden eines höheren Schutzzolles. Um einen materiellen Gewinn sich zu sichern, schlagen also die Libe­ralen alle ihre Prinzipien in den Wind, laffen sie ohne Umstände für eine Spanne Zeit einen Hauptpunkt ihres Programms, die Garantie einer konstitutionellen Regierungsform, fallen! Ja, noch mehr, sie raten einfach der Regierung, fich bei dieser das Lebensintereffe des deutschen Volkes bis ins Mark berührenden Frage des Zolltarifs einfach über die Ansichten und Beschlüsse der berufenen Vertreter der Nation hinwegzusetzen und ohne auf die Volksvertretung Rücksicht zu nehmen, gesetz­geberische Maßnahmen vorzunehmen! Jene Männer von 1848 mitsammt ihren intellektuellen Nachkommen find also für ein absolutes Regi ment natürlich nur, weil sie fich in dem vorliegenden Falle einen Verteil davon versprechen. Bei jeder andern Gelegenheit aber, bei der sie fich einmal in der Mehrheit befinden, verschanzen sie fich hinter den konstitutionellen Garantieen und erklären es für

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(Nachdruck verboten.)

1.

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Else.

Stoma» von Hanna Aschenbach.

(Fortsetzung.)

Kopf

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an diesem ersten Tage. Noch hat sie die Süßig­keit erwiderter Liebe nur gekostet, noch ist ihr Wesen von zurückhaltender Mädchenscheu erfüllt. Aber diesem Tage folgen andere und Ent­täuschung aus Enttäuschung. Und unter diesem Hangen und Bangen wächst die Knospe von Elfes Liebe zu ungeahnter Macht und Größe. Eie ißt nicht mehr, sie schläft nicht mehr, fie denkt nur immer an den einen, der nichts von sich hören läßt. Frau Herwigs Sorge nimmt stetig zu. Einst, als fie Else in Thränen findet, toeif) fie fich nicht anders zu helfen, als ihre Aelteste telegrahisch herbeizurufen. Statt der­selben trifft eine Depesche ein:Unmöglich,

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Drunten blicken die schönen Augen nach allen Richtungen, vergebens. Wenn irgend eine hohe Gestalt um eine Ecke biegt, fährt Elfes Hand unbewußt nach dem Herzen, aber stets hat fie eine flüchtige Aehnlichkeit getäuscht. Langsam, sehr langsam schlägt fie den Heimweg ein. Ja, das Warten! Das Warten auf eine geliebte Person in Furcht und Hoffnung, es ist etwas Folternder, Martervolles! Minuten rinnen fie erscheinen uns Ewigkeiten. Und dann kommt der Zweifel. Vielleicht bleibt er

(172 ganz aus. Wir meinen, wir können die Ent­täuschung gerade jetzt in dieser Minute, nicht überleben. O, grausames Warten der Ent­täuschung.

Elfe empfindet es noch nicht so schmerzlich

die heiligste Pflicht der Regierung, auf die Anreg­ungen, Anträge und Beschlüsse des Parlaments die peinlichste Rücksicht zu nehmen. Dieser Zustand würde sofort und im verstärkten Maße wieder eintretcn, wenn die Regierung so wenig klug wäre, diesmal die Geschäfte der augenblick­lichen freihändlerischen Minderheit zu besorgen und dieagrarische" Mehrheit des Reichstages durch allerlei Köder zu sprengen. Dann würde sofort wieder dieVolksherrschast", das jetzt von der Linken verleugneteMehrheitsprinzip" in Kraft treten und für die Erweiterung der parlamentarischen Machtbefugnisse wäre freie Bahn geschaffen, ganz sicher zum größten Schaden der Regierung! Und deshalb glauben wir, daß der Linken all' ihre jetzige Grundsatzlosigkeit nichts helfen wird. W.

Umschau.

Prinz Heinrichs Amerikareise.

Die Besichtigung der Niagarafälle durch den Prinzen Heinrich ist sehr günstig verlaufen. Das Wetter war sehr frisch bei bedecktem Himmel. Die Fälle, von prächtigen Eiszapfen umgeben, boten ein wundervolles Bild. Die Felsen waren mit Eis und Schnee bedeckt, die hier erst anfangs Juli verschwinden. Das prächtige Farbenspiel machte einen tiefen Ein­druck auf den Prinzen, der lange die mächtigen Waffer deSHorseshore-Falls" bewunderte. An den Besuch der Fälle selbst schloß fich die Be­sichtigung der größten Kraftstation der Welt, welche täglich fünfzigtausend Pserdekräste er­zeugt. Buffalo, das 26 Meilen entfernt liegt, erhält von hier sein Licht und die Kraft für die eketrischen Bahnen.

Auf der Weiterfahrt nach Boston hatte der prinzliche Expreßzug nur in Shrakuse einen längeren Aufenthalt. Beim Einlaufen desselben erscholl Kanonendonner, der aber noch durch den betäubenden Enthusiasmus von mehr als 20000 Menschen, die sich am Bahnhofe ver­sammelt hatten, übertönt wurde. Der Bürger­meister überreichte eine Adreffe mit dem Siegel der Stadt in Gold. In Boston verließ Prinz Heinrich den Zug und stattete dem Gouverneur, dem Bürgermeister und der Stadtvertretung Besuche ab. In Cambridge traf Prinz Heinrich V]t Uhr nachm. ein und wurde zur Memoriahall geleitet, in der ein feierlicher Aktus stattfand, in dem der Prinz unter dem Jubel der Studenten zum Ehrendoktor der Rechte ernannt wurde. Der Präsident der Harvard - Universität, Elliot,hielt hierbei eine Rede, in der er darauf hinwies, daß es

kann Papa nicht einen Moment verlassen." Natürlich," klagt die kleine Frau,fie kann ihn nicht verlassen, aber ich kann unterdessen verzweifeln mit Elfe."

30. Kapitel.

Kaum daß ich ihm recht in die Augen geschaut, So ist schon der Traum beendet.

O Liebe, was führst Du die Menschen zusamm', O Liebe, was schürst du die süße Flamm, Wenn so bald und so traurig fich's wendet?

(Aus dem Trompeter von Säkkingen.)

Vierzehn Tage find vergangen seit der Be­erdigung der Frau von Buchwald, da geht Elfe, wie gewohnt in ihre Freitagsstunde. Sie ist blaß, und die großen Augen blicken mit wunder­bar zu Herzen gehender Frage ins Weite. Sie ist wunderschön jetzt, aber von jener weltfremden Schönheit, die weiche Herzen zu Thränen rühren kann. Elfe achtet nicht auf die bewundernden Blicke der Passanten. Sie schaut nur immer geradeaus. Sobald eine Uniform aufblinkt, zuckt fie zusammen. ES sieht trostlos aus in dem kleinen Herzen. Sie weiß, daß es etwas Schreckliches ist, was den Geliebten so lange fern von ihr hält, und eine Ahnung sagt ihr, daß fie ihn verloren. Nur sehen will fie ihn noch einmal und aus seinem Munde hören, daß die Verhältnisse, nicht sein Herz ihn von ihr reißen.

Sie biegt um eine Ecke, da steht er vor ihr, bleich, im dunklen Civilanzug, zum Erbarmen verändert, und doch er, ihr geliebter Werner. Stumm und lange wurzeln die beiden Augen­paare in einander, dann senkt sich das des Mannes in stummer Qual. Elfe wird leichen-

bi§ erste Mal sei, daß die Universität eine außerordentliche Sitzung einem fremden Prinzen zu Ehren abhalte. Viele Einrichtungen, die aus England nach Neuengland kamen, seien deutschen Ursprungs; die deutsche Einwanderung sei die größte und gebildetste. Die Ver­leihung der Doktorwürde muß als eine ganz besondere Ehrung aufgesaßt werden. Unser Kaiser hat die Nachricht davon mit großer Ge- nugthuung entgegengenommen und sofort ein Telegramm an seinen Bruder gerichtet, in dem er ihn zur Verleihung der Doktorwürde be­glückwünscht und weiter bemerkt, daß der Doktorgrad die höchste Ehre darstelle, welche Amerika dem Prinzen verleihen könne.

Zolltarifkommission.

An der gestrigen Sitzung wurde für Klee­saat, Zuckerrüben- und Runkelrübensamen die Regierungsvorlage angenommen, die 5, bezw. 1 Mk. Zoll bestimmt. Zu einer längeren Debatte kam es erst bei Position 23, Kartoffeln. Ein Antrag Wangenheim fordert in der Zeit vom 15. Februar bis 31. Juli 5 Mk., und vom 1. August bis 15. Februar 1 Mk. zu erheben. Ein von den Abgg. Herold (kons.) Gamp (Rp.) und Graf Schwerin-Löwitz (kons.) eingebrachter Vermittelungkantrag läßt die Kartoffel zollfrei in der Zeit vom 1. August bis 15. Februar, verlangt jedoch einen Zoll von 2,50 Mk. für die Zeit vom 15. Februar bis 31. Juli. Abg. Frhr. v. Wangenheim verweist zur Be­gründung seines Antrages darauf, daß er nur die Luxuskartoffel treffen wolle, die von den reichen Leuten gegessen werden könne. Der Frühkartoffel-Bauer werde jetzt durch die Einfuhr ausländischer Kartoffeln erheblich geschädigt, andererseits sei zu bedenken, daß der Kleinbauer, nicht aber der Großgrundbesitzer Früh-Kartoffeln baue, daß also gerade dieser Zoll den kleinen Landwirten zu Gute komme. Darauf hin gab der Staatssekretär zu dieser Position noch längere vertrauliche Mitteilungen. Der Antrag Herold, Gamp und Schwerin-Löwitz wird schließlich angenommen. Darauf tritt die Kommission in eine Erörterung über ihren Arbeitsplan während der Ferienzeit des Plenums ein. Die Abgg. Kanitz und Gamp gaben zu erwägen, daß den Kommisfionsmit- gliedern während der Beratungen in der Ferienzeit des Plenums Diäten gewährt werden müssen. Der Vorsitzende Abg. Rettich teilt mit, daß Gras Ballestrem in diesem Sinne bereits mit der Regierung verhandelt und daß bereits für morgen eine diesbezügliche Erklärung der Regierung zu erwarten stehe.

blaß, er steht unbeweglich. Eine lange, ent­setzliche Pause endlich hebt Werner das Haupt, und seine Stimme klingt rauh und wie gebrochen, als er mühsam die Worte hervor­preßt:Es ist alles aus! Verzeihen Sie, wenn Sie können, was ich an Ihnen verbrochen, Elfe. Weiß Gott, ich leide entsetzlich! Leben Sie wohl!"

Er wendet fich hastig ab. Mit großen, ent­setzten Augen starrt Elfe ihm nach, dann flieht fie wie gehetzt nach Hause. Dort angelangt, wirst sie sich vor der Mutter nieder, birgt den Kopf in deren Schoß und weint zum Herz­brechen. Frau Herwig stimmt tötlich er­schrocken über das Wesen ihrer Jüngsten mit ein. Sie fragt kein Wort, fie fühlt mit dem Jnstinst der Mutterliebe, daß dieses Leid keine Frage verträgt. So streichelt fie nur mit linder Hand das Lockenköpfchen in ihrem Schoß und giebt ihm tausend zärtliche Namen.

Und endlich wird das Schluchzen leiser, die heißen Händchen, die so krampfhaft die Mutter umklammert hatten, lösen fich. Frau Herwig trägt die zarte Gestalt auf ein Sofa, küßt das naffe Gesichtchen vielmals und innig und eilt dann zum Schreibtisch. Wenige Minuten später springt der kleine Hausmannsjunge mit einer Depesche zur Post, die an Fräulein Herta Herwig, K. . ., Villa Paradies, adresfirt ist und lautet:Du mußt sofort kommen, Else erkrankt!"

Das wird wirken, denkt die kleine Frau befriedigt. Sie ist überzeugt, daß ihre Aelteste. die an der kleinen Schwester in heißer Liebe hängt, den Vater nun doch verlassen wird. Kaum eine Stunde ist verflossen, als schon die

Vom Burenkrieg.

Die englische Kriegsberichterstattung wirkt in ihrer Verlogenheit hoch ergötzlich, wenn man die zahlenmäßigen Angaben einer gewissen Zeit­spanne hindurch kontrolliert. Am 8. Juli 1901 schrieb Lord Kitchener im englischen Staats­anzeiger:Ich bin sicher, daß in Transvaal, in der Oranjeflußkolonie und der Kapkolonie nun nicht mehr als 13500 Buren noch im Felde stehen." Seitdem wurden nach den von Kitchener gemachten und vom englischen Kriegs­amt veröffentlichten Zahlen getödtet, ver­wundet oder gefangen genommen:

vom getödtet, verwundet, gefangen, 5. Juli bi» 5. Aua. 147 101 940

ergeben 397

5. Aug. bis 2. Sept.

124

67

1284

492

2. Sept, bis 1. Oft

180

114

2379

393

1. Okt bis 4. Nov.

203

79

1261

646

4. Nov. bis 2. Dez.

161

158

881

70

2. Dez. bis 1 Jan.

192

54

1271

169

1. Jan. bis 4. Febr.

147

57

1098

309

4. Febr. bis 24. ,

106

34

1060

299

1260

664

9174

2775

zusammen 13 873 Buren mit 5436 Gewehren.

Es find also 373 Buren mehr gefangen worden, als überhaupt existierten und diese nie­mals vorhanden gewesenen 373 Buren nahmen den Engländern am 25. Februar bei Klerksdorp 5 Kanonen, einen großen Wagenzug und 632 Mann Soldaten fort!

Frauen in Versammlun gen politischer Vereine.

DieBerliner Polit. Nachr." legen dar, daß das Dereinsgesetz der Polizeibehörde die formelle Handhabe bietet zu einer unter­schiedlichen Behandlung der Vereinsversamm­lungen hinsichtlich der Zulassungen von Frauen. § 8 bestimmt, daß Vereine, die Frauen zu ihren Mitgliedern aufnehmen, aus diesem Grunde ge­schlossen werden können, und ebenso ist dort gesagt, daß wenn in einer Versammlung der Aufforderung der Polizei, anwesende Frauen zu entfernen, nicht entsprochen wird, dies ein Grund der Auflösung der Versammlung ist. In beiden Fällen wird daher der Polizei für den Fall der Nichtbeachtung jener Beschränkungen das Recht beigelegt, in der dort angegebenen Weise einzuschreiten, aber es ist in ihr pflicht- mäßiges Ermessen gestellt, ob und inwieweit fie von dieser gesetzlichen Berechtigung Gebrauch machen will. ,

Folgen der polnischen Agitation.

Infolge der Vorgänge in Wrefchen ist die Staatsregierung zur Ueberzeugung gelangt, daß

Antwort eintrifft:Mein Bleiben ist unnötig geworden, ich komme. Hertha."

Warum bangt er der Frau plötzlich wie in eifigem Grauen? Der Wortlaut war auch gar so sonderbar. Nun, Hertha würde ja sprechen. _________

31. Kapitel.

O reines Herz, wie ist in droh'ndem Scibe,

Dein Mut so stark, so schüchtern deine Freude.

Es ist drei Uhr nachmittags. Auf der Chaiselongue im Boudoir liegt Elfe vom Weinen erschöpft, mit den trostlosen Augen in eine Ecke starrend. Es war unmöglich, daß fie hätte vergessen können. Sie wollte gar nicht ver­gessen ! Wenn fie um den Preis ihres Friedens die Erinnerung an die selige Zeit, das Gedenken an ihn dahin geben sollte, nein tausendmal nein!

Sie wollte fich nach ihm sehnen, wollte seufzen und unglücklich fein, ihm ging eS ja wie ihr! Der gleiche Schmerz einte dann wenigstens ihre Seelen. Elfe stöhnt auf und preßt dann das Haupt tief in die Kiffen. Die Mama darf nichts hören, sonst würde fie vielleicht fragen und jammern. Sie hatte so herzlich gebetet in den letzten, bangen Tagen, wo fie um des Geliebten Rückkehr bangte. Nun war er gekommen aber wie! Sie schaudert zusammen. Dieses wahnfinnige Herzklopfen! Ach Werner, Werner, was wird aus Dir?"

Er ist tot!" sagt eine fremde, rauhe Stimme im Nebenzimmer, und Else fährt mit gellendem Schrei in die Höhe.

(Fovtsetzung folgt.)