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mit dem Kreisvlatt für die Kreise Marbnra «nd Kirchhain.
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3t4<eile«»e«bübr: feit gespaltene Zeile oder deren 8tat» 10 Pf§, Reclaweu: die Zeile 25 Pfg.
Marburg
Sonntag. 2. März 1902.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertag«.. Sonntagsbeilage: Jlluftrirtes Sonntagsblatt.
Druck und Verlag: Joh. Aug, Noch, UniverfitätS-Buchdrnckrre Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
37. Jahrg.
Die polnische Agitation.
Die .Köln. Volks ztg." erhebt bittere Beschwerde darüber, daß ein radikal - polnisches Blatt heftige Angriffe gegen den der Landtagsfraktion des Centrums angehörenden ober- schlefischen Geistlichen, Erzpriester Glowatzkh, richtet. DaS polenfreundliche Organ bemerkt dazu: „In den Angriffen der nationalpolnischen Presse gegen die »berschlefischen Geistliche« scheint überhaupt System zu liegen. So wurde der Erzpriester Whsliwiec, längere Zeit in Beuthen Pfarrer, gegenwärtig Pfarrer in Oppeln, gleichfalls verdächtigt.* DaS rheinische Blatt brauchte nicht besonders hervorzuheben, daß die oberschlefische Geistlichkeit den Angriffen der radikal polnischen Preffe ausgesetzt ist. Auch in Westfalen haben hochgestellte Geistliche wüthende Angriffe des radikalen Polenthums über sich ergehen lassen müssen, bloß weil sie nicht allen Forderungen deS Polenthums nachgeben wollten. Diese Angriffe waren so unerhört, daß selbst ein Theil der westfälischen CentrumSpreffe sich veranlaßt sah, die polnische Unverschämtheit gebührend zu geißeln.
Wir glauben nun allerdings nicht, daß diese Befehdung der katholischen Geistlichkeit durch den radikalenPolonismus in absehbarer Zeit dar Resultat haben wird, daß das Centrum seine schützende Hand von den Polen abzieht, wenn auch die gegen den katholischen Klerus gerichtete nationalpolnische Agitation auf die Dauer für die Polen unangenehme Folgen haben dürfte. Unzweifelhaft haben die radikal-polnischen Agitatoren, wenn sie solche Geistliche befehden, die zwar für den polnischen Religionsunterricht entschieden eintreten, aber sich doch gemüßigt fühlen, ihre Loyalität als Staatsbürger zu betonen, die Konsequenz auf ihrer Seite. Für sie ist der polnische Religionsunterricht nicht Selbstzweck, sondern nur ein Mittel zum Zweck, nur eine Etappe auf dem Wege, dessen Endpunkt die Wiederherstellung eines selbständigen polnischen Staatswesens ist. Von ihrem Standpunkte auS haben diese nationalpolnischen Agitatoren ganz recht, wenn sie sich nicht auf ein Diplomatifiren einlaffen wollen, sondern erklären: „Wer nicht ist für mich, der ist wider mich.*
Je mehr sich aber die Polen durch ihre Agitatoren von dem nationalpolnischen Gedanken erfüllen lassen, desto stärker wird die Ent- ftemdung zwischen ihnen und Rom werden müssen, weil der Vatikan bei aller Sympathie für die polnische Bewegung darauf Rücksicht
91 Machdruck verboten.)
Else.
Roman von Hanna Aschenbach.
^Fortsetzung.)
Der Bericht des langjährigen juristischen Beistandes der Verewigten giebt ihm die tröstliche Gewißheit, daß sein Erbe in drei Obligationen besteht, im Werthe von je 1500 Mark, deponiert auf der Sächsischen Bank. Ann-Lies erhält Sparkassenbücher über 2000 Mark, welche die verstorbene Herrin nach und nach eingezahlt hat, dazu ihre Kleidungsstücke und Wäsche. Die übrigen Dienstboten, die sich zur Zeit von Frau von Buchwalds Tode in ihrem Dienste befinden, soll Werner mit je 100 Mk. abfinden, falls fie treu und erprobt seien.
Nach dem Fund der Wechsel konnte Werner nichts anderes erwarten, er ist deshalb auch nicht enttäuscht, die Baronin dagegen ist ganz konsterniert. „Ich fasse es nicht,* ruft fie einmal über das andere, „da brat mir einer 'nen Storch! — Hast Du denn daS ganze Geld vermöbelt?*
Der Neffe preßt einen Moment die Lippen zusammen. „Du weißt ganz genau, wie viel Zuschuß ich erhielt; ich habe ihn nie überschritten. Mama wird eben andere Verpflichtungen gehabt haben, die abzuwülzen ihr anders als ratenweise nicht möglich war.* — Sein Ton ist scharf, wenn er aber gemeint hat, die Baronin durch seine Bemerkung zu treffen, so irrt er sich. Sie fieht ihn verständnislos an und wiederholt zweifelnd: Verpflichtungen? Ratenweis? — Du bist Wohl ein wenig übergeschnappt? Davon müßt ich doch auch wissen!*
nehmen muß, daß die Polen kaum mehr als ein Siebentel der katholischen Bevölkerung Deutschlands ausmachen und daß er, der Vatikan, deshalb den sechs Siebenteln deutscher Katholiken und damit den Interessen der katholischen Kirche einen schlimmen Dienst erweisen würde, wenn er die polnische Propaganda noch offener als bisher fördern und dadurch eine direkte Verfeindung mit der deutschen Regierung noth- wendig herbeiführen würde.
Selbst die katholischen Geistlichen polnischer Nationalität, geschweige denn diejenigen deutscher Stammeszugehörigkeit werden nie die Forderungen deS polnischen Radikalismus erfüllen können, und je mehr dieser an Kraft gewinnt, desto mehr wird die katholische Kirche in der Ostmark an Einfluß verlieren. Und so wird schließlich doch der Zeitpunkt kommen, wo die katholische Geistlichkeit und daS Centrum einsehen werden, daß der Bund mit den Polen weder Ehren noch Gewinn bringt.
Umschau.
Zur Amerikafahrt deS Prinzen Heinrich.
Der glänzende Empfang, der dem Prinzen Heinrich in den Vereinigten Staaten sowohl von dem amtlichen Amerika wie von der Bevölkerung bereitet wird, hat in Berliner diplomatischen Kreisen die größte Befriedigung hervorgerufen. Was die Aeußerung des Präsidenten Roosevelt anbelangt, er sehe mit großer Freude dem Tage entgegen, an dem er der Gast des Prinzen Heinrich an Bord eines deutschen Schlachtschiffes sein werde, so spricht viel für eine Dermuthung, daß ein derartiger Besuch deS Präsidenten anläßlich der Weltausstellung in St. Louis wird erfolgen können; an einer Reise Roosevelts nach Deutschland ist wegen der entgegenstehenden Bestimmung der amerikanischen Verfassung bekanntlich nicht zu denken, so lange er im Amte ist. — Die New Yorker Donnerstagspreffe konstatirt einstimmig, daß Prinz Heinrich in jeder Hinsicht den größten Triumph errang. Auch Präsident Roosevelt hat sich einigen Vertretern der deutschen Presse gegenüber sehr erfreut über den Verlauf der Festtage geäußert. Er sprach seine besondere Genugthuung über die ausgezeichneten Beziehungen beider Völker und über die dem Prinzen Heinrich entgegengebrachte Begeisterung aus. Der Earl Minto, Gouverneur von Kanade, lud den Prinzen ein, welcher vom Niagara am 5. März die kanadische Grenze überschreitet und wenige Stunden auf britischem
Werner ist ein wenig beschämt. Seine Mißstimmung gegen die Tante hat ihn zu weit geführt. Er ist froh, durch den Notar einer Erklärung enthoben zu werden. — „Gestatten Frau Baronin, daß die Zeugen sich entfernen, ich werde Ihnen dann Aufschluß geben."
Als die drei allein find, berichtet der alte Herr in kurzen Worten, daß Frau von Buchwald allerdings jährlich eine größere Summe an einen Wucherer ab gezahlt habe, dem seiner Zeit ihr verewigter Gatte in die Hände gr- gefallen. Ihm, dem Anwalt der Dame, sei eS gelungen, den semitischen Vampyr durch Einschüchterung und einige kritische Beleuchtungen seines unsauberen GeschästsgebahrenS dahin zu bringen, die Hälfte der Schuldsumme fallen zu lassen, so daß der Rest das wirklich vorgeschoffene Kapital nur noch um die landesüblichen Zinsen überstieg — Er hatte auch den Juden gezwungen, auf ratenweise Abzahlung einzugehen, wogegen dieser durch Accepte gedeckt wurde. Im vorigen Jahre war der letzte Schein eingelöst worden.
Die Baronin rückt in höchster Ungeduld auf ihrem Stuhle hin und her. Sie versucht es mehrmals, dem Sprecher ins Wort zu fallen, doch dieser in seiner ruhigen, gemessenen Art läßt sich nicht stören. Kaum hat er jedoch den letzten Satz beendet, fährt die erregte Frau los: „Solch' eine Verrücktheit! Warum hat fie sich nicht an mich gewendet?* ' — Der alte Herr zuckt die Achseln. „Aber warum theilten dann nicht wenigstens Sie mir den Thatbestand mit? Sie hätten doch mehr Verstand haben müssen als meine Schwägerin!" Der Jurist verbeugt sich ironisch. Er kennt die Dame schon zu lange, um solch' liebenswürdige Ausfälle übel
Gebiet verweilt. Er wird voraussichtlich nicht mit dem Gouverneur selber, sondern mit einem Vertreter desselben zusammentreffen. Nach den neuesten Kabelmeldungen wurde Prinz Heinrich in Annapolis von einem schweren Regensturm überrascht, sodaß er die Inspektion einzelner Gebäulichkeiten der Marineakademie abkürzen mußte. Der Prinz ließ in heftigem Gewittersturm die Seekadetten Revue pasfiren. Der Exercierplatz glich einem Sumpfe mit großen Wasserpfützen. Der Prinz verfolgte die athletischen Spiele der Seekadetten in der Turnhalle mit großem Interesse und applaudirte häufig. Er gratulirte dem Kadetten Wilson persönlich wegen dessen Erfolge im Ringkampfe. Um 4 Uhr stattete der Prinz dem Weißen Hause einen formellen Abschiedsbesuch ab, worauf der Präsident nach der Botschaft kam. Der Prinz und der Präsident litten gemeinsam aus.
Ein neuer Burensieg!
DaS Schweigen, in das sich die englische Regierung seit einigen Tagen bezüglich der Vorgänge auf dem südaftikanischen Kriegsschauplatz gehüllt hat, beginnt jetzt selbst den waschechtesten Jingoblättern unangenehm auf die Nerven zu fallen. So führt „Daily Mail" aus, daß man nicht einmal wisse, wieviel Buren eigentlich die Blockhauslinien überschritten hätten und „Daily News" fügt hinzu, daß die Ueberschreitung der Blockhauslinie seitens der Buren beweise, daß diese kostspielige und komplizirte Einrichtung nicht diejenigen Dienste leiste, die man von der Regierung gewünscht und erwartet habe. Auf diese Anklagen hin suchte die englische Regierung die öffentliche Meinung durch günstige Nachrichten zu beschwichtigen, indem sie ein Telegramm KitchenerS veröffentlichte, wonach die kombinirte Operation in der Nähe von Harrismith den Erfolg hatte, daß sechshundert Buren gefallen oder gefangen find; unter den letzteren befänden sich ein Sohn und der Sekretär Dewets. Kitchener fügt hinzu, diese befriedigenden Resultate kämen äußerst gelegen für den Jahrestag von Majubahill. Und in der That muß man Kitchener Recht geben, denn ohne diese äußerst gelegenkommenden befriedigenden Res ultate würde die heute morgen bereits durch Extrablatt von uns veröffentlichten Hiobspost über die Art, wie die Buren ihren Ehrentag von Majubahill gefeiert haben, einen noch entsetzlicheren Eindruck auf das englische Volk ausüben. DaS englische Kriegsamt ist heute gezwungen, eine neue, schwereNiederlage der englischen Truppen mitzutheilen, und fie thut es
in der lakonischen Art, die nach berühmten Vorgängen vermuthen läßt, das noch weitere, schlimmere Details folgen werden. Es meldet: „Beim Burenangriff auf den Convoi der Donopfchen Abtheilung vom 24. Februar wurden 16 englische Offiziere, 451 Mann gefangen genommen, wovon 1 Offizier und 105 Mann freigegeben find. Die Zahl der britischen Tobten wird auf 120 geschätzt. Die Buren haben sich demnach Geiseln zurückbehalten, und wir dürfen gespannt fein, welchen Zweck fie damit verfolgen.
Deutsches Reich
Bern«, 1. März.
— Der Kaiser verweilte am Freitag Morgen längere Zeit beim Reichskanzler.
— Der .Nordd. Allg. Ztg.* zufolge wird der Schah von Persien aus einer dreijährigen Europareise Ende Mai Beilin berühren.
— Zum Rücktritt des Fürsten zu Dohna- Schlobitten von der konservativen Reichstags» kandidatur in Elbing-Marienburg schreibt die .Elb. Ztg.', daß für seinen Rücktritt der Umstand ausschlaggebend gewesen sein dürste, daß im Falle seiner Wahl seine Situation in der konservativen Fraktion und im Bunde unhaltbar geworden wäre. — Ueber den konservativen Kandidaten von Olden- burg-Januschau bemerkt die .Dtsch. Tgsztg.", daß derselbe von Anfang an bis heute durchaus auf dem Boden des Bundes der Landwirthe gestanden und aus dieser feiner Stellung niemals ei« Hehl gemacht habe. Das Zentrum bat als Kandidaten für die Reichstagswahl in Elbing-Marienburg den Propst Zagermann aufgestellt. Es giebt somit fünf offizielle Reichstagskandidaten im Wahlkreise, einen Konservativen, einen Eentrumsmann, einen Nationalliberalen, einen Freisinnigen und einen Sozialdemokraten.
— Wie in Bert. Blättern verlautet, will sich Fürst Herbert Bismarck, der den Wahlkreis Jerichow im Reichstage vertritt, im kommenden Jahre nicht wieder um das Mandat bewerben
— Um für ein Reichswohnungsgesetz Material zu sammeln, werden Vertreter der preußischen Ministerien des Innern und für Handel und Bewerbe Mitte März die Städte SachsenS und Mitteldeutschlands zur Vornahme von Wohnungsbefichtigungen bereisen.
— Der Bund deutscher Frauenvereine veranstaltet feinen diesjährigen Bundestag Anfangs Oktober in Wiesbaden.
— Die neue deutsche Einheits-Brief» marke mit dem Bilde der Germania, welche zum 1. April von der Reichspostverwaltung eingeführt wird, zeigt in ihrer endgilttgen Gestalt einige wesentliche Unterschiede von der jetzt in Geltung befindlichen Germania Marke. Die Worte DEUTSCHES RElJH, die an Stelle des jetzigen Aufdrucks KEICHSPOST treten, gehen über den ganzen unteren Theil bet Marke weg. Es ist dadurch eine andere Anordnung der Umrahmung des Bildes der Germania in ihrem unteren Theile nothwendig geworden. Wie jetzt schon bei den höheren Werthen ist bei der neuen Ausgabe das Markenbild von einem weißen Rahmen umsäumt, der das Bildn ß mehr zur Geltung bringt. Die Ge»
zu nehmen. „Sie find sehr gütig, Frau Baronin, übersehen aber, daß ich als Rechtrbeistand Ihrer verewigten Frau Schwägerin mich deren Wünschen zu fügen hatte. — UebrigenS habe ich noch eine Mittheilung zu machen. Ihre Frau Mutter, Herr Leutnant, hat in den letzten Wochen ihres Lebens einen ausführlichen Bericht über das Zustandekommen dieser Schuld verfaßt. Ich bin beauftragt, Ihnen die Papiere nach der Testamentseröffnung zu überreichen. Hier sind dieselben." — Er zieht ein dickes, versiegeltes Couvert aus der Brusttasche und giebt es dem jungen Mann, der in wunderbarer Erregung darnach greift, scheint er ihm doch ein Gruß aus einer anderen Welt. Er brennt darauf, die lieben Worte zu lesen, welche die nunmehr erstarrte Hand für ihn ausgezeichnet. So antwortet er aus die Frage des Notars: „Erschien mir vorhin, als hätten Sie schon Kenntniß von der Schuld?" nur kurz: „Ich sand die Wechsel beim Ordnen der Hinterlassenschaft, Du gestattest, Tante," und mit einer Verbeugung gegen den ehemaligen Vormund ist er zur Thür hinaus.
2 8. Kapitel.
Eine Schrift giebt's, beten Züge Ohne Thronen ich nicht sehen kann, Denn fie rebet keine schöne Lüge Die ein leeres Herz ersann!
Alle Wotte finb nur Zeugen Einer Liebe, tief, untoanbtI6ar, Einer Liebe, bie durch nichts zu beugen: Die bie Liebe meiner Mutter war.
Lingg.
Wie einst der üdermüthige Kadett fliegt Werner durch die weiten Gänge und Hallen,
hinauf in sein Thurmgemach, schiebt den Riegel vor und wirft sich aufathmend in einen Armsessel; dann unterzieht er daS Schreiben der Mutter einer genauen Prüfung. ES trägt in ihrer feinen, müden Handschrift die Wotte: „Für meinen geliebten Sohn Werner. Nach meinem Tode zu öffnen."
Der junge Mann löst mit zitternden Händen den Umschlag, einige eng beschttebene Blätter fallen heraus. Der leichte Maiglöckchenduft, den die Heimgegangene liebte, umspielt sein Gesicht, das er aufstöhnend in der Hand birgt. Einen Moment erschüttett leidenschaftliches Schluchzen die schlanke Gestalt, dann hebt Werner energisch den Kopf und entfaltet das Schreiben. Die Schriftzüge find unregelmäßig, manchmal kaum leserlich, man sieht, die Kranke hat das schwere Werk nur mit dem Aufgebot aller Kräfte vollbringen können.
„Mein einzig geliebtes Kind, mein Werner! — Grüß Dich Gott, mein Liebling! — Wenn Du diese Zeilen liesest, weile ich in einer besseren Welt, vereint mit Deinem geliebten Vater. Unsere Seelen werden bei Dir sein, wenn Du dies letzte, irdische Zeichen von mir erhältst, den letzten Gruß, den letzten Segen, Du Guter, Lieber, der Du mir nur Freude bereitet hast, solange ich Dich habe. Mein Werner, mein Herzblatt, mein letzter Gruß ist zugleich eine Beichte an Dich. Deine Eltern hinterlassen Dir kein Vermögen, Gott fei’8 geklagt! Ich sage Dir in den folgenden Zeilen, warum, und bin überzeugt, daß unser Sohn daS Handeln seiner Eltern verstehen wird. Du sollst klar sehen, wie alle8 kam, mein Liebling.
(Fortsetzung folgt.)