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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marbnra and Kirchbai«.
mit Fräulein Roosevelt, bi, I die Geburt ihrer einzigen Tochter nicht allzu I mein auftichtiger gewiffer Eindruck, daß ein I diese um 10 Uhr 40 Mm. eine Champagner- I lange überlebte. Alice Roosevelt ist ungefähr 5' 7" starkes Gefühl persönlicher Freundschaft zwischen
öCadlUHQCtt flasche „Rheingold" der Firma Söhnlein u. C». (englisch) hoch, also von ansehnlicher Mittelgröße, uns besteht. Möge es sich ausdehnen zum Heile
. 1 TOnri n Schierstein wie sie für die Taufe der Krieg«- hat blaue Augen, tadellofle Zähne und eine ge- unserer zwei Nationen. Der Prinz schloß mrt
für den Monat Marz Sch ^^rlichen Marine verwendet zu sunde Gesichtsfarbe. Sie kleidet sich geschmackvoll einem Hoch aus den Präsidenten woraus die
aus die werden pflegt, mit einem Schlage zerschlug und und im Allgemeinen recht einfach. Sie hat eine Musik die amerikanische Hymne spielte. Präfi-
.Oberhessifche 3eit«»s" nebst ihren b fpra$: 3m Namen des deutschen Kaisers tüchtige Schulbildung genoffen, und auch im dent Roosevelt erhob sich sofort und ant. »«laaen werden von unserer Expedition taufe ich dich Meteor!" Kanonenschüffe, Musik Deutschen ziemlich gute Kenntnisse aufzv'weisen, wortete gleichfalls in englischer Sprache: Ich «eckagen weroen ' , unb rauteT ^nbel ertönten, sodann überreichte Gegenwärtig ist Alice Roosevelt die gefeiertste möchte meinen herzlichen Dank für die gütigen
Markt 21) unseren Ausgabestellen m Kirch Roosevelt einen Blumenstrauß, junge Dame im ganzen weiten Gebiete der Worte ausdrücken, welche Ew. kömgl. Hoheit
Hain und Neustadt, sowie von allen Post- &T den Hut lüftete Fräulein Roosevelt Union zwischen beiden Weltmeeren. Die beim mir gewidmet haben. Ich möchte Ihnen zu «nllatten und Landbriefträgern entgegen- „rtrennie darauf mit einem silbernen Beil die Stapellauf von Frl. Roosevelt zerschellte Flasche wiffen thun (das ist kein leeres Compttment),
I Seile welche die Pacht hielten: diese erzitterte, wurde im Auftrage der Wemfirma Söhstlem & ®o. daß kW. kömgl. Hoheit bereits einen aufrichtigen genommen. 'vorwärts und erreichte glatt die Mitte in Schierstein im Rheingau, aus deren Kellereien Platz in unserer Zuneigung und unserem Wohl-
be* Stromes. Prinz Heinrich überreichte sodann die Marke „Rheingold" stammt, von ihrer in wollen gewonnen haben. Wir würdigen es m
™ j in gtmmfl Frl. Roosevelt ein Hutband mit dem Namen Milwaukee bestehenden Filiale Best L Co. ge- hohem Maße, daß der deutsche Kaiser Sie zum
PllNz yCntnd) tll Piment 1I. I mr unb xnüpste ihr dasselbe um den I liefert und zwar in recht sinniger Weise. Für I amerikanischen Volke entsandt hat und ich danke sm™ mirh hip hnlitifthe Bedeutuna des er- I Arm Von dieser Scene sowie mehrern andern I die Flasche wurde nämlich ein Etui aus hell- I Ihnen persönlich, und auch dafür, was natürlich freuttchen^ Verlau s 7er Sstlich^ während d7s LpellaufS wurden photographische braunem Leder gefertigt, welches durch »er- von viel höherer «ichtigke t ist da t Sie euren
hie Reise des Prinzen Heinrich Anlaß gibt, Aufnahmen gemacht. Trotz des trüben Wetters Mittlung des deutschen Botschafters v. Holleben Schritt unternommen haben, der naturgemäß
nicht zu hoch einschätzen dürfen, aber man kann verlief der ganze Hergang in vorzüglicher Weise, dem Fräulein Roosevelt zugestellt wurde. Schloß die beiden großen Dionen enger aneinander
$ cx hphanhten hnfe diese Feste I Die Pacht führte die amerikanische Flagge. I und Schlüffe! des Etuis sind aus echtem Silber I knüpfen muß, deren Freundfchaft soviel für die
eines^ der schönsten Feste in der Geschichte un- Frl Roosevelt trug ein saphirblaues Sammet- gearbeitet. Das Innere ist mit blauem Sammet I zukünftige Wohlfahrt der Lanzen Wett bedeutet,
serer internationalen Beziehungen ^llm weiden. ! tteid, großen schwarzen Hut mit Straußenfedern, I ausgeschlagen, dabei aber so eingerichtet, daß - Um schließlich einen persönlichen Wunsch von ^äsident^Rooftveltdtt Mitglieder beider Muff und Born Prinz Heinrich sandte an den das Gestell, in welchem die Flasche ruhte, ent- mir auszudrücken, so ist es der daß ich mit /Säufer der Conare'ffes Büraermeister Seth Kaiser sofort ein Telegramm, welches lautete: I feint werden und „Prinzeß" Roosevelt das Etm I großer Freude dem Tag entgegensehe, an welchem Nin New tb b« S« Än ri glänzendster Betheiligung, von als Schmuckkasten verwenden kann. Auf dem ich Gast bei Ihnen in Ihrer Eigen chast als «^desrea^runa der ArmeeundderMarine Ä XfebdtSSfletauft, ist das schöne Deckel befindet fich das Monogramm „A. R.", Admiral an Bord eine»- Ihrer Schlachtschiffe h Nereiniaten Staaten haben dem Bruder ! Schiff unter großer Begeisterung vom Stapel I das mit flüssigem Golde in das Leder eilige-I sem werde. Der Präsident schloß seine Rede urcker?8^Kai?er7 n^7nur bie amSenZn Slaufer von ganzem Herzen." prägt wurde. Darunter befindet fich eine eben- mit einem Hoch auf den Prinzen Spater er-
SfSn ihm überall eine so offene Herz- Der Köln Ztg." wird hierzu gemeldet: falls aus Gold hergestellte Tafel in Form des hob sich Prinz Heinrich nochmals und danktt,
' • x j. t her fftnhriirf in Deutschland I Der Staveüaus nahm trotz des trüben Wetters I Wappenschildes des Staates Wisconsin Mit der I indem er sich an Frl. Alice Roosevelt wandte,
S X’ff äu »erben verdien? der Pein, planderie °n| der Dampfiahre un- Nativnen »eiche unsere H-rzen a» nä*en Mm,-nl Evun« » »°"dend. sch N°>° d - LLÄMÄÄÄ SLml'ndb“b r1»»» -°i°" Ä1 SiiÄ Skw •
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•ebei Hinsicht eines großen Volkes würdig ist. Roosevelt entblößten Hauptes den dem Präfi- die Tafel beendet war, folgenden Trinkspruch halten ""b behandeln wir doch unsere Schiffe lieber die Festlichkeiten in New-York am DienS- denten gebührenden Salut entgegen. BieleDamen in englischer Sprache auS: Herr Roosevelt! tote unse F • , 0 lt « Der Mäfidcnt
tag und Mittwoch liegen heute noch folgende der vornehmsten Familien waren anwesend. Sie find N-r an Bord als Gast d°s deutschen | ™
Meldungen vor: Alice Roosevelt hat am 11. d. M. ihr Kaiser- und ich glaube daß dies das erste Mal reiste um 4 uyr naq 8 -
Die Taufe des Meteor vollzog fich in achtzehntes Lebensjahr vollendet Sie vertritt ist, daß em P^äfident d^.^?ereimgwn.^a^en I bestieg, um fich in das Rathhaus zu begeben.
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^2 50 a^tt.nH.bübr. bi. °dn dmn *«« 10 Ps^ Fxeitag 28. Februar 1902. Mardurg. Markt 21. — Telephon 55
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Nachdruck verböte».) kümmern würde, wenn " ^^A,^er"k2t?fie 27' Kapitel. t?äßtU»e^ntet8^»e^idbetint^eihuiSentfleflen.
Klf- i77eirathen dann warmer'Herr auf Buchwald, Vorgestern.Hoffnungen in knospen Der junge Mann tritt ans Fenster. Lange
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blaß und der Äthern geht ihm keuchend. 6r schließt die Papiere weg, den »rief der w-S dein Herz erfreut. Wagen wendet, erschrecken Tante und Nichte vor
„Dieses Weib! Dieses kalte, ha^e Weib! I Baronin steckt er in die Tasche. Dann fitzt er I (fhitfert.) I Ausdruck, der darinnen liegt,
ringt eS fich von seinen Lippen. »Arme, arme I be| je|nem «nsamen Mahle und grübelt über I Der Zwei-Uhr-Schnellzug steht in der Halle. I Am Stationsgebäude von Buchwald hält Mutter, wie muß Dich das gepackt haben. I Zukunft. So heftig e- ihm widerstrebt, I $aTon Setten hat es fich nicht nehmen lasten, I prachtvolle mit vier Rappen bespannte O wäre ich reich und könnte ihr all das vor I m|t jante und Cousine nach Buchwald zu fahren, I hie Damen hier zu erwarten, um fich persönlich I tzquipage der Baronin. Werner blickt erstaunt
die Füße werfen, was sie an unS Mh>^. vurch I ei hoch ein, daß er daS nicht umgehen I bon ihnen zu verabschieden, von dem gnädigen I aue hen herrlichen Viererzug und dann fragend
ihr schnödes Geld. Ich haffefie! Wirklich, ich Iftnn gt denkt auch an die letzten Worte der Fräulein natürlich mit einem Riesenbouquet auf bie jante. Diese scheint fast verlegen, al» haste sie! — Und das, waS sie über Ettes »er- I Mutter und an ihre Bitte. Gut, er will ver-1 dunkelglühender Rosen. Bei der Baronin wagte I ee gleichsam entschuldigend sagt: „Das Mädchen
hältniste schreibt, ob das wahr ist? Wenn za, I s^^^, ihr zu entsprechen. I er solch duftige Gabe nicht mehr, nachdem fie I h^r dünkte sich natürlich zu fein für meine alte
armes Kind, was steht Dir dann bevor, und i Dinaen muß er Klarheit über ihn einmal bei einer derartigen Gelegenheit un- Aalesche, da mußte ich ihr halt den Willen
Du hast keme Ahnung von dem drohenden Permögensverhältniste haben, dann kommt barmherzig »usgespottet hatte. „Das ist nichts § ie macht mich zur Verschwenderin, NL^l.tter' ^me». armes Kmd und ich kann entscheidende Unterredung noch früh genug, für mich, Baron," hatte sie rntt ihrer schnarrenden ^lt Kleine?" - Des Neffen gute Vorsätze D'ch mcht schützen, nicht an mein Herz nehmen, Ausgang derselben ist ihm so ziemlich klar. Stimme gesagt, „bis ich heim komme, 'st« Heu verschwinden wie die Spreu vor dem Winde, weil ich nichts kann und nichts bm Äs ein der Geliebten entsage* muffen, aber geworden, und da kann ichs mcht mal den Kühen Der zättliche Blick der Frau aus den unaussteh-
Leutnant, weil ich mit meinen 26 J^ren noch be8ft> bie Wünsche der Tante genau so ent- vorsetzen wegen der rnalefizigen Drahtes Der lichen Eigensinn an ihrer Seite entfacht den kein Weib ernähren tarnt, tote ein Kaufmann „nrückweifen, als wäre er Elfes Der- kleine Baron hatte damals in daS Gelächter I ^ten Groll aufs Neue. Ja, die blonde Hexe
oder Handwerker! lobter. Er weiß, daß ihr holdes Bild in feinem der Umstehenden eingestimmt, aber die Baronin I machte die Tante nicht nur verschwenderisch,
So wüthet der Mann gegen fich selbst tn I aer,e^ n|e verbleichen wird Das wird er auch Buchwald war seitdem die einzige weibliche I bo§ toärc noch kein Unglück bei deren pekuniären den bitterste» Selbstanklagen und Borwürfen. K^onin erklären. Sie wird ihn schroff Person seines Bekanntenkreises, die von Blumen- Quellen, aber fie machte sie ungerecht, himmel- Die Hoffnung, die Geliebte zu erringen, schwindet ^weisen wahrscheinlich, aber eine leise, leise Huldigungen verschont blieb. schreiend ungerecht gegen ihn, den Neffen, den
mehr und mehr. Was M -r ihr auchi bieten? Öffnung lebt doch in seiner Brust, daß die Werner starrt düster vor fich hin. Er denkt letzten Buchwald. Eine Laune dieses Mädchens Weiß er doch kaum em Mittel, sich selbst eine I ^be, die die Tante doch einmal-für ihn hegte, blutendem Herzen an das, was er hier sollte seine und Elfes Zukunft stören. 6r helfet Existenz zu begründen, toenn er den bunten I >n biefem hatten Herzen ein Wunder thun I .nrückläßt: das frische Grab da draußen und I die Zähne zusammen. Wie fie so vor ihm sitzt, Rock ausgezogen hat Daß es dazu kommen tö^e Lne elt die ihm wohl bald so unerreichbar mit diesem schmachtenden Lächeln seine Augen muß, dar steht fesik denn voniiener: Frau langer --------- V toie iene8. Endlich schließt suchend, er hätte sie ohrfeigen können, wahrhaftig!
abhangig snn? Rem lieber sterben! Sehr Schaffner die Thüren. Ein Pfiff, und sott | (Fottschnng folgt.)
zweifelhaft überhaupt, ob fie fich noch um ihn | 1