Marburg
3^tti.««aebä6^to *«■ io wi; Sonnabend, 8. Februar 1902.
ist
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Er
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Die Bedeutung der Bagdad-Bahn.
Unter der Aufschrift „Deutschlands große Eisenbahnlinie" bringt der Londoner „Daily Expreß" aus der Feder von William Durban
vierteljährlicher Bezugspreis- bei der Expedition ä 3Rt, bei allen Postämtern 8,25 Mk. (cxcl. Bestellgeld).
einanderrücken, um bald desto näher beisammen zu sein.
Ein drittes Pärchen bringt der Schalk in noch schlimmere Verlegenheit. Baronesse Käthe Hohenstein hat prächtiges blondes Haar, das sie gleich allen Brautjunfern lang niederwallend trägt. Amor benutzt eine rasche Bewegung der jungen Dame, um eine der seidenweichen Locken um einen Knopf an ihres Brautführers Uniform zu wickeln, und als nun die armen Opfer den Schaden repariren wollen, machen die zitternden Finger den Wirrwarr noch ärger. Dem Mädchen find die Thränen nahe, da raunt ihr Marcel Hellberg zu: „Seien Sie unbesorgt, Baroneffe, es hat uns Niemand beachtet. Wollen Sie die Locke opfern, dann — „ — „Natürlich, nur rasch, bitte!" — Und während der Graf sein Taschenscheerchen hervorzieht, sieht die junge Dame zu ihrer Erleichterung, daß die Ausmerksamkeit der Gäste sich auf das untere Ende der Tafel konzentrirt, wo Baron Selten eben eines seiner Taschenspielerkunststückchen zum Besten giebt. Mit einem raschen Schnitt ist die Locke gelöst, und Graf Hellberg streichelt daS seidige Geringe! liebkosend. Die Baronesie erröthet und streckt die Hand aus, aber da trifft sie ein flehender Blick des jungen Offiziers, und Amor zupft sie energisch am Aermel. Während ihres Zögerns ist die Locke bereits in der Brieftasche ihres Kavaliers verschwunden, und dieser begrüßt mit lacherd erhobenem Glas sein? so eben auf ihren Platz zurückkehrende Tischnach darin. Kü he Hohenstein aber springt auf und flüchtet sich in ihrer Verlegenheit zu einer am amdern Ende der Tafel fitzenden Freundin.
Dienstzeit auf das Land. Die Referenten erklärten, daß die Versuche, durch Einrichtung von Arbeitsnachweisen die ländlichen Rekruten wieder dem Lande zuzuführen, bisher- nur geringe Erfolge gehabt haben. Gleichwohl empfehlen Re, diese Versuche fortzusetzen und
Umschau.
F ü r st e n r e i s e n.
Europa steht gegenwärtig unter dem Zeichen von Fürstenreisen. Auf den Besuch des eng- ischen Thronfolger? in Berlin aus Anlaß des Geburtstages unseres Kaisers folgt die Reise i)e? Erzherzogs Franz Ferdinand von Oesterreich nach Rußland, und im Hintergründe liegt die Amerikafahrt des Bruders unseres Kaisers, des Prinzen Heinrich. Wenn cs auch nicht gekrönte Häupter find, die aus Reisen gehen, so verleihen ihre nahen Beziehungen zu den regierenden Fürsten den Reisen immerhin eine besondere Bedeutung. Was die Reise des Prinzen Heinrich nach Amerika betrifft, so ist es für uns Deutsche eine recht erfreuliche Wahrnehmung, zu sehen, mit welcher allgemeinen Sympathie die Ankündigung von der Entsendung des Prinzen Heinrich nach Amerika dort ausgenommen wurde. Wenn die überwiegend deutschen Städte der nordamerikanischen Union sich um die Ehre streiten, den Prinzen Heinrich in ihren Mauern begrüßen zu dürfen, so beweist dies, daß die nach der neuen Welt hinausgepilgerten Deutschen den Zusammenhang mit der alten Welt nicht verloren haben. Und wenn durch diese Reise des Prinzen Heinrich die Beziehungen enger geknüpft werden, wenn das Deutschthum in Amerika eine neue Stärkung erhält, so verzichten wir gern auf die angeblichen „politischen Erfolge" dieser Reise für Deutschland.
Ueber den Stand der Zolltarifverhandlungen
äußert fich das offizielle Organ der konservativen Partei, die „Kreuzzeitung", in folgender Weise: Man bemängle vielfach, fo schreibt das Blatt, daß Graf Bülow bisher noch keine endgültige
schlüge zu einigen."
Sitzung des deutschen LandwirthschaftSraths. Der deutsche Landwirthschaftsrath
Konditorjungen eine riesige Platte in den Saal gebracht worden, aus welcher, in Vollendung der Form, die jedes Knabenherz entzückt hätte, ein gewaltiger Schneemann steht. Lauter Jubel begrüßt den Weißen Kinderfreund, deffen starres Antlitz zusehends weicher und milder wird, als er seinen Platz inmitten der animirten Gesellschaft gesunden hat. — „Ah, Gefrorenes!" ruft Elfe in kindlichem Entzücken. — „Aber Sie versicherten doch soeben aus die pathetischste Werse: ich kann nicht mehr!" neckt Werner. — „Ach Unsinn, Gefrorenes kann man immer noch essen, das ist gar keine Speise," versicherte seine Dame mit der Logik eines Backfisches. — „Was Sie sagen, Fraulein Elfe, da sieht man erst, wie unwiffend unsereins ist; bis heute hielt ich? dafür," lautet die mit unerschütterlichem Ernst gegebene Antwort. Die langen Wimpern heben sich ein wenig, und darunter hervor blitzt ein scharfer Blick über des Leutnants Antlitz. — „O, lachen Sie immer, wenn es Sie gelüstet," sagt sie mit drolliger Würde, „ich schwärme nun mal für Gefrorenes. Aber schauen Sie doch, was ist denn dort los?"
Berde wenden den Blick nach der Stelle, wo der süße Eismann einen zahlreichen Kreis von Bewunderern um fich gezogen hat. Es handelt fich scheinbar darum, jemand zu finden, der pietätlos genug ist, dem Schneemann mit der Klinge zu Leibe zu gehen. — Da ruft jemand: „Seht, er weint!" — Und richtig löst fich vom chokoladefarbenen Auge des Ungethüms ein dicker Tropfen, ob aus Rührung über ben edlen Wettstreit, ob aus klimatischen Beschwerden, bleibe dahingestellt. (Fortsetzung folgt.)
Amor der Schelm steht ihr kichernd nach und reibt sich schadenfroh die Hände. „Zapple nur noch ein wenig, wein Püppchen, hilft alles nichts." Dann breitet er die Schwingen aus und fliegt nach der Mitte der Tafel, wo ein Paar beginnt, ihm Sorge zu bereiten. Im Vorüber fliegen läßt er sich einen Augenblick auf dem Baldachin über den Ehrenplätzen nieder. Jedesmal, wenn er das junge Ehepaar erblickt, wird er andächtig, fast ehrfurchtsvoll gestimmt. Ja, das ist sein Meisterwerk, darauf ist er stolz! Und der wunderschönen, jungen Gräfin einen Handkuß zuwerfend, schwingt et fich kühn auf Werners Stuhllehne, und steckt den Kopf lauschend zwischen beide. Entrüstet fährt er gleich wieder zurück: „Dacht ichs doch! Da schwatzt er immer noch von seiner Kinderzeit, solch ein Leimsieder ! Na, nun schweigt er, und sie schauen aneinander vorüber. Potz Hymensfackel und Ebering! DaS ist ja zum Schießen!" Und er packt Werners Ohrläppchen und $iefy; ihn tüchtig daran, so daß dieser mit der Hand darnach greift. Der kleine Liebesgott hat so Unrecht nicht mit seiner Verzweiflung. Er kann ja freilich nicht wiffen, wie schmerzlich der Leutnant innerlich den Zwang empfindet, der ihn verhindert, das zu sagen, was nun kommen muß. Seine Unterhaltung mit Elfe ist allmählich verstummt. Sie haben fich ja alles gesagt, bis ans dos eine, das bis jetzt nur die Augen durch ihr Leuchten kündeten. — „Na warte, Ihr entgeht mir ja nicht!" droht Amor, während er fich widerwillig davonmacht, denn ihm wink- neue Arbeit.
Unterdeffen ist von vier weißgekleideten
Erklärung über die Stellung der verbündeten Regierungen zu etwaigen vom Reichstage be- chloffenen Abänderungen des Zolltarif Entwurfs abgegeben habe. Das Blatt fährt dann fort: „Wir find der Meinung, daß der Zeitpunkt für eine solche erst gekommen ist, wenn die Beschlüffe res Reichstages vor liegen. Die Verschiebung rer endgültigen Stellungnahme des Bundes- rathes bis auf diesen Zeitpunkt würde auch, wie wir durch zahlreiche Beispiele belegen könnten, )er BiSmarckschen Tradition entsprechen; sodann aber müffen wir von neuem betonen, daß von der Mehrzahl derjenigen parlamentarischen kreise, die der Landwirthschaft die Existenz- nöglichkert gesichert wiffen möchten, die in >em Entwurf vorgeschlagenen Mindestsätze für Getreide nicht als ausreichend betrachten werden. Aufgabe dieser Kreise muß cs nach unserer Auffassung sein, auf die gleichgesinnten Mitglieder der Tarifkow.misfion dahin einzuwirken, daß sie fich fchleunigst über bestimmte Anträge auf Erhöhung jener Sätze einigen. Diese Anträge werden allerdings so zu gestalten ein, daß fie nicht mit Sicherheit als den verbündeten Regierungen unannehmbar betrachtet werden können. Aus diesem Grunde kann eS sich selbstverständlich nur um eine mäßige Erhöhung handeln. Für eine solche würde sich int Reichstage eine Mehrheit finden, die auch einen Theil, wenn auch nur eine Minderheit, der Nationalliberalen mit umfaßt. Mit der Herbetführung einer solchen Einigung im Schoße der Commission darf aber nicht gezögert werden, denn mit ihr ist erst ein Theil dessen, was notthut, gethan. Dann bleibt immer noch die Aufgabe, eine Beschlußfassung des Reichstages herbeizuführen. Wenn jedoch die Commifsion hierzu nicht schleunigst das Ihrige thut, so kann es dahin kommen, daß der Tarifentwurf nicht an der Obstruction der Linken, auch nicht an dem Widerstande der verbündeten Regierungen scheitert, sondern an der Unfähigkeit der schütz» zöllnerischen Mehrheit, fich über bestimmte Dor-
Donnerstag in Berlin zusammengetreten, verhandelte zunächst über die Rückkehr der vom Lande stammenden Rekruten nach absolvirter
neue Arbeitsnachweise einzurichten. Der Landwirthschaftsrath stimmte diesen Thesen zu und reschloß, den Reichskanzler zu ersuchen, daß bei >er Entlaffung der Mannschaften auch der Wechsel des Berufs und insbesondere der Ueber- gang vom landwirthschaftlichen Beruf zu einem anderen festgestellt wird. Ferner verlangt der Landwirthschaftsrath, daß bei der Entlaffung Marschgebührnisse nach einem anderen Orte wie der Heimath nur dann gewährt werden, wenn eine Bescheinigung der zuständigen Polizeibehörde darüber vor- gelegt wird, daß die zu Entlassenden an dem ingegebenen Orte ein für dauernden Wufent= ;alt bestimmtes Unterkommen gesunden haben. Sodann wies der Landwirthschaftsrath daraus jin, daß die Beibehaltung und Vermehrung >er kleineren Garnisonen auf dem Lande erheb- ich dazu beitragen wird, die vom Lande tammenfcen Rekruten nach der Entlaffung der ändlichen Arbeit zu erhalten. Nach der Tagesordnung war nächster Gegenstand der Berathung ter Zolltarifentwurf. Es kam aber nicht zur Berathung. Nachdem Reichsrath Freiherr von Cetto - Fraunhofen fein Referat erstattet hatte, wurde auf Antrag des Abg. Freiherrn von Wangenheim von einer Berathung Abstand genommen mit Rücksicht auf die zur Zeit im Reichstage schwebenden Verhandlungen.
Untervertheilung der Provinzialdotationen.
Beim Provinzialdotationsgesetz legt dieStaats- regierung einen besonderen Nachdruck auf die Unterverthellung der zur Erleichterung der Armen- und Wegelasten bestimmten Mittel und auf eine gesetzliche Gewähr für das Abfließen auch der letzten Ausläufer in die Kreise und Gemeinden, ohne in Bezug aus Art und Maß dieser Untervertheilung dre Selbstverwaltung der Provinzen beschränken zu wollen. Gegen diese Controle der Staatsaufsichtsbehörde machen die Provinzen, wie fich aus den Beschlüßen der Landesdirektoren-Conserenz ergibt, einen Vorstoß. Die Regierung saßt demgegenüber in einer amtlichen Auslassung erneut ihre Gründe zusammen und stützt ihren Standpunkt weiter insbesondere aus den Hinweis daraus, daß eine Rückendeckung gegen den Ansturm der Interessenten der Provinzialverwaltung selbst nur wünschenSwerth sein könne.
Stimmungen für die Landwirthschaft, sondern gleiches Recht für alle . . . Man hat auf die militärische Bedeutung der Transitläger hingewiesen; ich habe gegen die Zuziehung eines Kommissars der Militärverwaltung gestimmt, >a ich fürchte, derselbe würde hier eine noch unglücklichere Rolle spielen als bei der Kanalvorlage. Im Kriegsfälle kann das Getreide aus den teilten Transitlägern für unsere Militärverwaltung genau so nutzbar sein, wie dasjenige aus den gemischten. Eine Sicherheit in der Beziehung werden Sie aber nur schaffen, wenn Sie Bestimmungen treffen, zu welchem Preise der Handel fein Getreide zur Verfügung stellen muß, damit er keine Wucherpreise fordert, nicht aber durch die Erhaltung der gemischten Läger."
(Nachdruck verboten.)
Else.
Noraan von Hanna Aschenbach.
(Fortsetzung.)
Seelenvergnügt lasten die Mistethäter ihre Trauersahnen verschwinden und ziehen ab, das Antlitz in stolzem Bewußtsein glänzend daß ihr modernes „Narrenschiff", wie dte respektlosen Jünglinge das Kind ihrer Muse im Geheimen getauft, so vieler im Schweiße der respekttven Angesichter durchdichteten Stunden Werth sei; daß der soeben verrauschte Beifall der Gesellschaft ihnen sozufagen den Ritterschlag erteilt habe, denn in den nächsten Tagen werden ihre Namen in aller Munde sein — kurz, ihr sehnlichster Wunsch, in der Gesellschaft der Residenz eine Rolle zu spielen, geht seiner Verwirklichung entgegen. So denken wenigstens die überschwenglichen Jünglinge, während fie fich hocherhobenen Hauptes auf ihre Plätze zurückver- fügen, wobei die kleinen Schnurrbärtchen einen unternehmenden Schwung erhalten.
Und weiter rauscht die Zeit, schon find Stunden vergangen, seit man fich m der EiSfee Zauberpalast zusammengefunden. Die Wangen glühen, die Augen strahlen, >nd die herrschen Brillanten der Damen schleudern farbige Bl'tze nach allen Seiten. Amor, der Schelm, hat diel zu thun. Er schwirrt von einem Pärchen zum andern, hilft da eine Blume rauben, dort wirft er den Fächer hinab und freut fich diebisch, wenn die sich eilig Bückenden mit den Köpfen zusammenstoßen und bann hocherrötheud »us-
Gemischte Transttläger.
Die Zolltarifkornrnifsion des Reichstags beschäftigt sich zur Zeit mit dem § 9 des Zoll- tarifgesetzes, der im Absatz 2 und 3 nähere Bestimmungen über die Transitläger enthält. Seitens der schutzzöllnerischen Mitglieder find Anträge gestellt worden aus völlige Beseitigung L gemischten Transitläger. Die Regierung will nicht so weit geben, sie hält et-en Theil b£r gemischten Transitläger für überflüssig und ist bereit, diese aufzuheben. Zum Verständntß der Sache ist eine Rede w-rthvoll, die der Abg. -sch v. Wangenheim in der gestrigen Sitzung dn Zolltarifkommission zur Begründung des Antrages auf völlige Beseitigung der gemischten Tranfitläger hielt. Ec führt u. A. das folgende aus: Es ist allgemein anerkannt, daß die Voraussetzung für die Einrichtung der gemischten Transitläger beseitigt ist, es ist allgemein anerkannt, daß mit den gemischten Tranfitlägern ein enormer Mißbrauch getrieben ist und wird. Zch sehe den schädigenden Einfluß der gemischten Tranfitlüger nicht, wie der Herr Vorredner allein in dem Zollkredit, sondern ganz besonders auch in der Anhäufung zollfreier Vorräte an den Grenzen ober im Inlands. Ich jnacbe auch daraus aufmerksam, daß eine therl- wcise Beseitigung der gemischten Transitläger zwecklos sein würde, denn schon bte Begründung -um Gesetz erkennt an, daß trotz der Beschränkung der Zahl der Läger die Menge der einge-- lagerten Waren nicht abgenommen hat. Eine Beseitigung einzelner Läger würde also nur mi einer Bevorzugung der bleibenden beitragen. Ebenso bin ich gegen Ertheilung auch eines verzinsbaren Zollkredits; schon der Umstand, daß überhaupt ein Kredit gewährt wird, muß zu einer erheblichen Bevorzugung des Import- Handels führen, namentlich in Zeiten teuren Geldstandes. f
Der ganze Streit zwischen Jmporthandel und Jnlandsinterefsenten dreht sich darum, daß der Jmporthandel zu Ungunsten der inländischen Händler, Müller und Landwirthe Getreide zum billigen Auslandspreise auf den Markt bringen können. Demgegenüber beschwert sich der Handel mit Recht darüber, daß ihm der Export erschwert werde, wenn er das inländische Getreide zu dem tbeuren Inlandspreise exportiren muffe. Diese Beschwerden werden vollkommen beseitigt, wenn die gemischten Tranfitläger beseitigt werden, auf der andern Seite aber die Einfuhrscheine beim Exportiren inländischen Getreides sofortige Geltung als Barzahlung erhalten. Wir wollen nicht, wie gestern der Herr Vertreter der badischen Regierung meinte, Ausnahmebe-
Lrscheint täglich außer an Wertingen nach Senn- unö Feiertag«..
Sonntagsbeilage: Jllustrirtes Sonntagsblatt. 07 CYnfirfl Lmck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniverfitätS-Buchdrucken u''
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.