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mit -em Kreisblatt für die Kreise Marbura und Kirchlmin
Marburg
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Donnerstag, 6. Februar 1902.
Das Deutschthum in London.
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anständig denkenden deutschen Kreise war denn doch zu groß und die Massenversammlung würde tatsächlich für die Veranstalter geradezu lebensgefährlich geworden sein, da bereits Hunderte von deutschen Männern sich bereit erklärt hatten, mit allen Mitteln eS zu verhindern, daß die erwähnten für Deutschland so beschämenden Anträge zur Annahme gelangten. Luch von Seiten deutscher Preßvertreter in London wurde in Zuschriften an die Londoner Blätter mit aller Energie darauf hingewirkt, die ganze Idee lächerlich zu machen und als das hinzustellen, was fie war, nämlich eine Beleidigung gegen das Rationalgefühl der in London lebenden Deutschen und eine schmähliche Herabsetzung des DeutschthumS im Allgemeinen. Diese kräftige Gegenbewegung ist denn auch schließlich siegreich geblieben u^b hat die Herren „Anglo- Germans" davon überzeugt, daß fie besser daran thun, ihren schmachvollen Plan ganz fallen zu lassen. So veröffentlicht denn auch der größte Schreier, ein Restaurateur, unter großem Bedauern eine Mittheilung im .Standard", daß daS Meeting leider nicht stattfinden würde. Dieser Entschluß wird bei allen
wurde auf bulgarischem Boden vereinbart. Nun ist grade in dieser Gegend, der wahren mace- donischen Räuber- und Einfallsccke, die türkische Postenkette so dicht, daß die Räuber die Grenzüberschreitung mit den beiden Frauen nicht wagen können, bis die amerikanische Gesandtschaft von der Pforte die Zusage erhält, den Ring ein wenig zu lockern und damit Ueber- führung und Freilassung zu ermöglichen. Die Pforte ist zwar gesonnen, darauf einzugehen, will aber begreiflicherweise, um später» falschen Meldungen vorzubeugen, daß eine Art Commission auS unparteiischen Fremden Ort und Zeit der Grenze bestätige. Das Londoner „Daily Chronicle" meldet hierzu aus Konstantinopel: Die Delegirten der Banditen, welche daS Geld für die Freilaffung der Miß Stone und ihrer Begleiterin entgegennehmen sollten, lehnten den Austausch ab, weil die Sicherheit, das Geld wirklich zu empfangen, nicht ausreichend fei. Die amerikanischen Delegirten zogen sich darauf zurück und werden in Konstantinopel das Weitere berathen. ___________
Im Interesse des Friedens werden jetzt auch von anderer Seite Schritte unternommen. So liegt aus der Schweiz folgende, aus Bern datirte Meldung vor: Die Schweizerische Freimaurergroßloge Alpina richtete an die englische Groß^oge ein Schreiben, in dem der Wunsch ausgedrückt wird, den Krieg in Südafrika bald beendigt zu sehen, und in dem hauptsächlich auf die Zustände in den Kon zentrationSlagern hingewiesen wird. Die englische Großloge antwortete unterm 31. v. Mts, in sehr verbindlichem Tone, bekämpfte jedoch entschieden die von den schweizerischen Freimaurern vertretenen Ansichten, welche wie die englische Großloge behauptet, auf falscher Berichterstattung beruhten. Die englische Großloge erklärt, daß König Eduard selbst die Beantwortung des Schreibens der Alpina befohlen und die Antwort gebilligt habe. Die Antwort enthält die schon bekannten Begründungen der Errichtung der Konzentrationslager, die hauptsächlich auf menschenfreundliche Erwägungen zurückzuführen sei. Außerdem wird gesagt, daß die Lagerbewohner diese jederzeit verlassen könnten. Man theilte Botha und Dewet mit,
starkes Heft hervor: die Vermählungßzeitung — „O wie lustig, haben Sie das auch?" „Nun
vierteljährlicher Bezugspreis: bei der Expedition 2 ML, bei allen Postämtern 2,25 Mk. (excl. Bestellgeld).
„Sie wollen mir doch nicht glauben machen, Frau Kommerzienrath, daß diese duftig zarten Gebilde vou Menschenhand herrühren? Ich für meine Person behaupte, daß wir die Ehre haben, von dem Tafelservice Ihrer nordischen Majestät zu speisen, welches irgend ein schurkischer Palastverwalter eskamodiert hat."
Alles lacht zu der Rede des galanten, alten Herrn, und bewundert aufs Reue das herrliche Service. Die Teller zeigen sämmtlich ein wunderbares Märchenschloß, das Wohl als Residenz von Andersens: Schneekönigin dienen könnte. Wie hingehaucht steht daS liebliche Bild in dem durchsichtigen Boden des Tellers, deffen Rand aus mattem Eiskrhstall überrieselt scheint von leichten Schneeflocken, die in ihrer zarten, greifbar natürlichen Ausführung ein Meisterwerk moderner Glastechnik darstellen.
Schüsseln in Form großer und kleiner Schneebälle — Oel- und Esfiggefäße in Gestalt fchillernder Eiszapfen — Karaffen, deren klares Krhstallgewand eine wunderbar naturgetreue Nachbildung jener Blumen trägt, mit denen die Eisfee im Winter unsere Fensterscheiben schmückt — und viele andere reizende Gebilde, die eines Künstlers Phantasie erdacht, und fachkundige Hände gestaltet haben.
Unterdessen nimmt das Diner seinen Fortgang. Ein delikates Gericht felgt dem - ndern und beweist, daß der berühmteste Koch der Residenz, welcher mit seinem zahlreichen Gefolge in das Souterrain des Schlaffes gezogen, feinen Ruf mit Fug und Recht besitzt.
(Fortsetzung folgt.)
Englische Pferdeankäufe.
Im Anschluß an die Meldung, daß gegenwärtig in Deutschland große Pferdeankäufe für die englische Armee in Südafrika stattfinden, gingen dem „Berliner Tageblatt" hierüber folgende Mittheilungen zu: „Die für den Krieg in Südafrika erforderlichen Pferde bezog England anfangs aus seinen Colonien, dann aus Nord- Amerika, später auS Ungarn; gegenwärtig werden diese Pferde theils aus Rußland, theils in Preußen aufgekaust. Die Lieferung der preußischen Pferde hat die Firma G. W. u. Co., Berlin, übernommen; wie es heißt, sollen vorläufig 10 000 deutsche Pferde als Reitpferde für die englische Armee geliefert werden, wovon bis jetzt etwa 1000 verschifft find. Der Einkauf geschieht in Qst- und Westpreußen und in der Provinz Posen, meistens auf Pferdemärkten, durch von der Firma G. W. u. Co. beauftragte Händler oder angestellte Einkäufer. Es werden nur Pferde von dunkler Farbe gekauft, welche über 5 Jahre alt und 155 bis 165 cm hoch find. Der erste Sammelpunkt ist Berlin, wo die Firma W. für diesen Zweck große Stallungen gepachtet hat. Die deutschen Pferde finden seitens der englischen Armeeverwaltung viel Anerkennung, da sich dieselben als leichte Reitpferde vorzüglich bewähren." DaS Blatt bemerkt dazu: „Wir halten diese Pferdeankäufe mit der Neutralität des Deutschen Reiches für unvereinbar und richten daher an die deutsche Regierung die Frage, ob fie von diesen Vorgängen Kenntniß hat, und welche Maß'egeln sie zur strikten Wahrung der deutschen
meint dieser verwundert. Sie lacht laut auf. — „Sie sprechen ein großes Wort gelassen aus, Herr Leutnant, ja ein sehr großes!" — „Darf ich diese Schwäche nicht erfahren?" drängt er gespannt. — „O ja! Also Berthas große und einzige Schwäche — bin ich." —
Die Kleine macht ein höchst ernsthaftes Gesicht, indeß fie fich innerlich über daS verblüffte Gesicht ihres Kavaliers halb totlachen will. — „O, Sie find ein Schelm!" bringt dieser endlich hervor. „Ich könnte es nachgerade wiffen."
DaS Mädchen macht eine allerliebste Verbeugung. „Danke, Euer Gnaden, aber es ist mein Ernst. Sie glauben nicht, wie mich diese Bertha verwöhnt hat, besonders, ehe Gras Königsmarck auf der Bildfläche erschien. Sie verkehrte sozusagen mit niemand als mit mir, wenigstens nicht so sehr freundschaftlich, deshalb sehen Sie auch heute verhältnismäßig wenig junge Damen. Bei dem Reichthum ihres Vaters liegt es auf der Hand, daß sie stets die Gebende war. Und ich habe angenommen, weil ich im umgekehrten Fall genau so handeln würde. Und dann habe ich ihr ja meine Liebe
Umschau.
Die Kaiserreise nach Rußland und der amerikanische Gegenbesuch.
Wie von maßgebender Stelle versichert wird, ind die Gerüchte, welche über einen Besuch des Kaisers Wilhelm beim Zaren in der Presse verbreitet sind, unzutreffend. Es find bisher keinerlei Dispositionen dafür getroffen worden, und jene Nachrichten beruhen somit auf Erfindung. Dies schließt natürlich keineswegs eine Reise des Monarchen nach Rußland als Erwiderung für den vor Danzig abgestatteten Besuch des Zaren zu einem späteren Zeitpunkt aus.
Gleichfalls ist über das Anlaufen eines deutschen Hafens seitens amerikanischer KriegS- chiffe, was gewissermaßen als eine Erwiderung >er Bcsuchsfuhrt der Prinzen Heinrich auszu- saflen sein würde, offiziell nichts bekannt. Da aher ein amerikanisches Geschwader anläßlich der Krönungsfeier Eduards VII. nach England dampfen wird und im Anschluß daran in Kronstadt vor Anker gehen soll, so ist vorauszusehen, daß dasselbe auch an der deutschen Küste nicht vorüberfahren wird, ohne einem deutschen Hafen einen Besuch abzustatten. Die Wahrscheinlichkeit dieser Annahme wird an leitender Stelle nicht in Abrede grftellt, wenngleich eine andere Form eines Gegenbesuches hiermit keineswegs ausgeschlossen erscheint.
gegeben — fie ist meine einzige Freundin," fügt fie stolz hinzu, „und ich denke, das ist doch auch etwas.
bestätigt der Leutnant aus voller Hebet- zeugunp." — „Aber nun sehen Sie mal," unterbricht ihn Elfe, „was in meinem Couvert steckt." — Sie zieht überrascht ein ziemlich
so gewünscht und noch kurz vor dem Diner ein mächtiges Silberschiff bei Seite rücken lassen, weil eS ihr den Ausblick auf das holde Gesichtchen der Freundin hinderte. Sie winkt ihr über den Tisch zu, und Else schickt ihr zärtlichstes Dankeslächeln retour. —
„Aber, Fräulein Elfe," unterbricht Werner das stumme Zwiegespräch, „ich müßte furchtbar eifersüchtig auf die Gräfin werden, wenn fie nicht schon morgen abreiste." — „So, das freut Sie wohl, Sie garstiger Mensch," lautet deS Mädchens entrüstete Antwort. Der Leutnant sieht am Blitzen der Blauaugen, daß seine Herzensdame in Betreff der Freundin keinen Spaß versteht, und so lenkt er schleunigst ein. „Es war nur Scherz, Fräulein Elfe, ich bin Gräfin Bertha sehr zugethan und werde sie mein Leben lang als gütige Fee verehren."
Er sagt dies mit leiser, eindringlicher Stimme, und Elfe lächelt ihm versöhnt zu. — »O, wenn Sie sie erst kennen würden, wie ich, Herr von Buchwald!" sagt sie enthusiastisch. »Sie ist so gut, so herzensgut, und hat überhaupt nur eine Schwäche," neckisch blicken die schimmernden Mädchenaugen in das fragende jt Männergeficht. „Das muß aber eine große Schwäche sein, wenn selbst Sie dieselbe tadeln,"
natürlich," versetzt der Leutnant lachend, „ein Couvert ohne Inhalt wäre doch ziemlich sinnlos."
Die Suppe erscheint, und so muß die nähere Untersuchung der interessanten Zeitung verschoben werden; nur so viel sieht Elfe noch, daß auf dem Titelblatt sich daS Kabinetbild des Brautpaares befindet und macht ihrem Tischnachbar entzückt Mittheilung von dieser Entdeckung.
Die Gesellschaft war hungrig geworden, und so entsteht nun eine plötzliche Stille. Jeder beschäftigt fich mit der deliciösen Schildkrötensuppe, die seroirt wird. In dieses Schweigen erklingt laut die Stimme des Herrn von Hermsdorf: „Nun sagen Sie uns aber, gnädige Frau, wie Sie auf diese reizende Idee gekommen find, uns in den Winterpalast zu versetzen?" Die Kommerzienräthin lacht heiter. „O, das hat eine ganz prosaische Ursache. Der letzte Schloßverwalter hat, ehe er spurlos verschwand, mein großes Tafelservice aus köstlichem Sevreporzellan ausgeräumt. Zu Weihnachten überraschte mich mein guter Mann mit diesem originellen Ersatz, der ihm in Brüssel aus der Ausstellung ausfiel. Auch ich war ganz entzückt von dem eigenartigen Dessin und beschloß sofort, gelegentlich ein Diner nach dem Märchenschloß der Eis- königin zu verlegen."
„DaS war ein charmanter Einfall, gnädige Frau. Uebrigens bin ich überzeugt, daß Ihre Majestät die Eiskönigin über ähnlich traurige Erfahrungen zu verfügen hat, wie Sie, meine Gnädigste." — „Wieso, Excellenz?" —
Else.
Roman von Hanna Aschenbach.
(Fortsetzung.)
Elfe und Werner finden ihren Platz nächster Nähe des Brautpaares. Bertha hat
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)aß fie die Bewohner der Lager übernehmen könnten. Die Buren seien dazu nicht zu be wegen gewesen. Botha und Dewet seien auch ausgefordert, fich von den Zuständen in den Lagern bei Zusicherung freien Geleits zn überzeugen. Sie seien aber nicht gekommen. Ein einziger Burenhauptmann folgte der Einladung und äußerte nachher seine Befriedigung über die Konzentrationslager.
Gegen die deutsche Konkurrenz in Südafrika.
Nachrichten aus Kapstadt zufolge, soll dort im nächsten Jahre eine große Britische und Kolonialausstellung arrangirt werden, die den Hauptzweck verfolgt, den englischen und englisch kolonialen Händlern und Fabrikanten eine Gelegenheit zur öffentlichen Vorführung ihrer Erzeugniffe und Waren zu geben. Ganz besonders hat man dabei im Auge, einen Zug gegen deutsche und amerikanische Konkurrenten auszuführen, die fich jetzt schon eifrig bemühen, ihre Reisenden und Waren durch das gesummte neu erworbene Gebiet gehen zu lassen. Es sollen nämlich sowohl deutsche wie auch amerikanische Waren von der öffentlichen Schaustellung vollkommen ausgeschlossen fein, und diese Bestimmung wird mit rigoroser Strenge durchgeführt werden. Man glaubt auf diese Weise verhindern zu können, daß das „Ausland" sich wieder die Maffe der Ordres sichert, während das Mutterland und die mit ihm verbündeten Kolonien, trotz großer Opfer, wie man behauptet, mit dem Rest vorlieb nehmen müssen. Die Verwaltung in Kapstadt soll bereits umfassende Vorkehrungen mit einem Herrn getroffen haben, der im Arrangement von derartigen Ausstellungen schon anderweitig fich bewährt hat und dem auch hier die ganze Leitung übertragen werden soll.
Ellen Stone.
Aus zuverlässigen Meldungen ergibt fich. daß Ellen Stone und ihre Begleiterin noch nicht frei sind. Die amerikanischen Unterhändler haben zwar während ihres Aufenthaltes in der türkischen Grenzstadt Dschumaja mit den Maklern der Entführer die Höhe des Lösegeldes festgelegt und haben weiterhin festgestellt, daß sich Ellen Stone und ihre Begleiterin Zilka seit langem — wahrscheinlich die ganze Zeit ihrer Gefangenschaft über — auf bulgarischem Boden befinden, doch konnte Ort- und Zeitbestimmung zur Ueber- gabe der Gefangenen bisher nicht vorgenommen werden, da die Räuber darauf bestehen, daß die Frauen nur auf türkischem Gebiete ausge liefert werden sollen. Die Auszahlung des Lösegeldes (angeblich 14000 türk. Pf. - 308000 fr.)
Schon seit einiger Zeit tragen fich eine An- mM in London lebender Deutschen oder, wie tziese Leute fich jetzt mit Vorliebe nennen, "Anglo Germans" mit der Abficht, in der Stadt eine große Massenversammlung ihrer in London Abenden Landsleute zu veranstalten, auf dieser gegen die in Deutschland verbreiteten „Schmäh ungen" des englischen Heeres Verwahrung einzulegen, dem englischen König Treue zu schwören und den deutschen Kaiser aufzufordern, mit aller Wacht der drüben herrschenden Anglophobie Einhalt zu gebieten. Diefer unwürdige Antrag hatte einen Sturm des Unwillens in den deutschen greifen Londons hervorgerufen und zahlreiche Proteste wurden laut, indem gleichzeitig darauf hingewiesen werden konnte, daß selbst Engländer •ti gegen dieses allzu kriecherische Vorhaben jener ] Sorte von Deutschen Proteste und Einwendungen _ zu machen hatten, indem sie gleichzeitig vielfach ~~ Spott und Hohn aus die speichelst cketischen deutschen Vettern häuften. Trotzdem wurden die Vorbereitungen zu dem Meetmg von den Veranstaltern bis vor wenigen Tagen mit ziemlichem Nachdruck fortgesetzt, ohne aber das beabsichtigte Ergebniß durchsetzen zu können. Der Widerstand auf Seiten der
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Deutschen Londons die größte Freude erregen, »Uckck und ein wenig schönes kurzes Kapitel auS der Geschichte des DeutschthumS in London hat da mit seinen befriebtf,< A ajujj gefunden."
Erscheint täglich außer an Weltlagen nach Sonn- uno Feiertage«.
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Druck und Verlag: Joh. Aug. Loch, UniverfitätS-Buchdruckere 0 * * x)uy*B
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.