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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg «ad Kirchhain.
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vierteljährlicher Bezugspreise bei der Expedition 2 ML, bei allen Postämtern SIS Mk. (excl. Bestellgeld).
3»4«ti»nlgebü6r: bk gespaltene Zelle oder deren Stea* 10 Vf* Reclamen: bk Zell« 25 Pfg.
Marburg
Menstag, 4. Februar 1902
Erscheint täglich außer an Werktagen nach sonn- uno Feierragv. So»«lagSbeilage: JlluftrirteS Louutagsblatt.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdrucker« Marburg, Markt 21. — Telephon 55
37. Jahrg.
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Provinzialdotationsgesetz.
Die Berathung des Provinzialdotation S- gesetzes in der zur Vorberathung desielben gewählten Kommission des Abgeordnetenhauses bat sich zu einem vollen Erfolge der Vorlage gestaltet. Sachlich jft die Vorlage abgesehen von der Streichung einer nicht unmittelbar mit der Provinzialdotation in Zusammenhang stehenden Sonderbestimmung nur in einem $utfte geändert. Die Kommission hat die zehnjährige Revision der Vertheilung der sieben Millionen allgemeiner Erhöhung der Provinzialdotationen abgelehnt; aber dieser Beschluß ist nicht auf grundsätzlichen Widerspruch seitens der beteiligten Minister gestoßen, vielmehr haben sie anerkannt, daß, wenn auch aus Gründen der Gerechtigkeit eine solche periodische Revision der Provinzialrente wünschenkwerth wäre, doch gewichtige praktische Bedenken dagegen sprechen. Die bis auf einige redaktionelle Umgestaltungen unveränderte Annahme des Entwurfs ist insofern von Bedeutung, als es sich dabei nicht etwa blos um eine einfache Fortsetzung der Provinzialgesetzgebung der 70er Jahre handelt, sondern der völlig neue Gedanke in die Gesetzgebung eingesührt werden soll, durch Vermittelung der Provinzen Staatsmittel an diejenigen Stellen hinzuführen, wo die kommunalen Lasten am meisten drücken. Die Vorlage beruht auf der Verfaflung, daß sich dieser fruchtbare Gedanke zweckmäßig nur dann in die Praxis übersetzen läßt, wenn die betreffenden Bestimmungen möglichst elastisch gehalten werden und die volle Möglichkeit gewähren, der Verschiedenartigkeit der Lerhältniffr und Bedürsnifle Rechnung zu tragen und die bei ihrer Anwendung gemachten Erfahrungen voll zu berücksichtigen. Das Korrelat für diese volle Bewegungsfreiheit der provinzialen Körperschaften ist das ständige Zusammenwirken mit den staatlichen Aufsichtsbehörden und zwar bei der Aufstellung des Aktionsprogrammes mit den Reffortministern, bei der Ausführung im Einzelnen mit den Ober- präfidenten. Es liegt in der Natur der Sache, daß über diesen wichtigsten Theil des gesetzgeberischen Planes Meinungsverschiedenheiten hervortraten und nach verschiedenen Richtungen hin Versuche unternommen wurden, die Vorlage zu ändern. TheilS wollte man die Bewegungsfreiheit der provinzialen Körperschaften insofern etwas einschränken, als die Untervertheilung in der Hauptsache auf die Kreise beschränkt werden sollte, theils wollte man die Mitwirkung der Staatsbehörden bei Feststellung deS Ver- theilungsplaneS ausschließen. Nach beiden Richtungen ist eS indeffen den Ausführungen der Minister des Innern und der Finanzen vollständig gelungen, die hervorgetretenen Bedenken
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Elfe.
Roman von Hanna Aschenbach.
(Fortsetzung.)
Fast bei jedem ihrer bäurischen Gäste verharrt sie einen Augenblick unter freundlichem Geplauder. Sie kennt sie ja alle an ihren Wünschen und Streben, ihren Sorgen und Leiden, besonders die ärmeren unter ihnen, in deren Hütten sie, seit sie den Kinderschuhen entwuchs, hilfreich und tröstend ein- und ausgegangen ist. Graf Bernhard thut bei diesem Rundgang wieder einen tiefen Blick in das goldene Herz seiner jungen Frau und gelobt sich auss neue, sie auf Händen durchs Leben zu tragen.
Die eleganten Damen und Herren der Hochzeitsgesellschaft betrachteten mit Jntereffe das eigenartige Schauspiel. Die Festtafeln sind wirklich sehenswerth. Mächtige Blumensträuße, durch grüne Guirlanden mit einander verbunden, zieren die Tische; dazwischen stehen große Schalen mit frischem Obst. Braten von riesigen Dimensionen, voluminöse Salat- und Gemüse- schüffeln machen die Runde uud finden willige Abnehmer. „So ungefähr stelle ich mir die Volksspeisungen vor dem „Römer" in Frankfurt a. M. vor," meint Else, zu ihrem Begleiter gewendet. „Sehen Sie dort, einen viertel Ochsen könnte das schon auSmachen. Nur der Springbrunnen von Wein fehlt." —
und Zweifel zu beseitigen und ihre Vorschläge, abgesehen von einigen redaktionellen Äender- ungen, einstimmig zur Annahme zu bringen. Man darf nach diesen Vorgängen mit Sicherheit darauf rechnen, daß auch in den weiteren gesetzgeberischen Stadien, welche die Vorlage zu durchlaufen haben wird, ihrer Erledigung Schwierigkeiten nicht mehr entgegentreten werden.
Umschau.
Polen-Propaganda.
Das Verhalten der preußischen Lehrer und Beamten in der Wreschener Angelegenheit ist von der gesammten polnischen Hetzpreffe des In- und Auslandes als willkommenes Hetzobjekt ausgebeutet und in maßlosen Angriffen und Verleumdungen zum Zwecke der Propaganda der deutschfeindlichen Bestrebungen der groß polnischen Agitation ausgenutzt worden. Unter den mannigfachen, angeblich „thatsächlichen Gründen", mit denen die seitens der vorgesetzten Behörden gebilligten und vertretenen Maßnahmen der deutschen Lehrer in Wreschen und in der Provinz Posen überhaupt bekämpft werden, steht an hervorragender Stelle das Argument, daß die Kinder zu den verhängten Strafen keinen Anlaß gegeben hätten und daß die polnischeJugend der deutschen anGehorsam und Erziehung weit überlegen sei. Daß diese Behauptung aus bewußter Unwahrheit beruht, ist bekannt und durch die Aussagen zahlreicher deutscher Pädagogen, die in den gemischtsprachigen Gebietsteilen thätig waren, über alle Zweifel erwiesen. Wie sehr aber die Verrohung und systematische Verhetzung der polnischen Jugend in Zunahme begriffen ist, dazu liefert ein Organ der großpolnischen Hetzpresse, der „Wielkopolanin", eine treffende Illustration, indem er erzählt, daß ein eben aus der Schule entlassener Knabe, als er in seinem Dorfe dem Schulinspektor begegnete, auf dessen Aufforderung, seinen Gruß in deutscher Sprache darzubringen , geantwortet habe: Na, na, Herr Schulinspektor, ich gehe nicht mehr in die Schule, ich sürchte mich auch nicht vor Ihnen! Sehen Sie hier nicht diese Peitsche?" Natürlich trägt das genannte Hetzblatt diese Geschichte mit der Aufbietung des gesummten polnischen National- stolzes vor, belobt den „mutigen" Knaben und stellt so gewifferrnaßen sein Verhalten als mustergültig und nachahmenwerth hin. Jedenfalls dürfte e§ nach solchen Leistungen der polnischen Preffe den Mitgliedern der polnischen Fraktion schwer fallen, noch länger die bewußte und systematische Beeinflussung, oder, um das Ding beim rechten Namen zu nennen, die planmäßige Verhetzung der polnischen Jugend zu leugnen. Zugleich zeigt aber dieser geschildete Vorfall, wie sehr die preußische Regierung berechtigt
„Nicht doch, Fräulein Else, sehen Sie, das ver- richtetS ebensogut."
Die junge Dame folgt deS Leutnants Blick mit den Augen. Richtig da liegen zwei große Fässer Wein, und der flinke Schenke kann kaum rasch genug den Wünschen der Durstigen entsprechen, die ihre Tischkrüge immer von neuem mit weißem oder rotem Traubenblut gefüllt haben wollen. „Na, ich hoffe," sagt Werner, „der Herr Kommerzienrat hat eine entsprechend leichte Sorte gewählt, sonst dürfte Dorf Schönwald morgen eine zahlreiche Menagerie auf- weisen." — Elfe lacht lustig aus. „Da könnten Sie recht haben!"
Einer von Berthas Vettern macht den Vorschlag, daS halbe Stündchen, das noch bis zum Diner fehlt, im Park zu verbringen. Werner von Buchwald ist gleich dabei, Elfe jedoch schaut erst fragend auf die Freundin. Doch diese nickt ihr auffordernd zu, und so schreitet sie denn an des Geliebten Arm, gefolgt von einer Anzahl anderer Paare, in den Park, während die Neuvermählten ihren Rundgang zwischen den Schmausenden fortsetzen.
Schloß Schönwald ist an drei Seiten von herrlichen Parkanlagen umgeben, welche sich eine halbe Stunde lang in weitem Halbkreis hm- ziehen. Seit Kommerzienrath Senfteich das Besitzthum erworben, ist der Park, der unter den Vorbefitzern arg verwildert war, in neuer Schönheit erstanden. Die Anlagen find in eng-
war und ist, dem Eindringen der großpolnischen Agitation in die Jugend einen Riegel vorzuschieben. _____________
Eine Unteredung mit Dr. Leyds.
In den letzten Tagen war in der Preffe wieder einmal viel von einer bevorstehenden Beendigung deL Burenkrieges die Rede. Aufgerollt wurde diese Frage durch die Thatsache, daß die holländische Regierung in London Ver- rnittelungSvorschläge gemacht hat und Lord Balfour daraus im Unterhause erklärte, diese Vorschläge sollten geprüft werden. Interessant ist nun, zu erfahren, wie die offiziellen Vertreter der Buren sich zu dieser offiziellen Intervention der holländischen Regierung und zu den etwaigen Friedensverhandlungen stellen.
Der Gesandte der südafrikanischen Freistaaten Dr. Leyds hatte gestern mit dem Ver treter eines Berliner Blattes in Brüffel eine Unterredung, bei der er sich u. A. wie folgt äußerte.
„Ich kenne den Inhalt der holländischen Note nicht. Allerdings darf aus der holländischen Anregung'nicht geschloffen werden, daß die hier weilenden Burendeputation um den Frieden bittet, aber wir haben die holländische wie auch die anderen Regierungen unablässig ersucht, ihre freundlichen und guten Dienste anzubieten, um zum Frieden und zum Ende der Kriegsgreuel zu gelangen. Es handelt sich hier um eine Forderung stets auf den Frieden gerichteter Wünsche, keineswegs aber um lieber- mittelung unserer Frikdensbedingungen. Die Annahme, daß die Buren von ihrer Forderung absoluter Unabhängigkeit abgekommen seien, ist durchaus unbegründet. Die Verzichtleistung auf unsere absolute Unabhängigleit darf keinesfalls als Vorbedingung, als eine conditio sine qua von der Einleitung eventueller Verhandlungen aufgestellt werden. Diese Forderung würde die Aussicht auf Beilegung des Konfliktes zerstören. Nie fei die Lage für die Buren günstiger und hoffnungsvoller gewesen, alle Welt begehe einen groben Jrrthurn, wenn man aus der angeblich bedrängten Lage der Buren deren Friedenswunsch herleite. „Lehnt die englische Regierung die holländischen Eröffnungen a limine ab, so übernimmt sie vor der Welt und dem eigenen Volke die Verantwortung für die Fortdauer der Kriegsgreuel."
Diese Erklärung des offiziellen Vertreters Transvaals beweist, wie sehr die Engländer sich täuschen, bezw. wie sehr sie flunkern, wenn sie immer wieder die Annahme zu verbreiten suchen, alS ob die Buren nicht mehr kampffähig und jeden Friedensvorschlag freudig annehmen würden.
lischem Stil gehalten. Weite, lichtgrüne Rasen flächen erquicken das Auge durch ihre samtene Schönheit, und die verstreuten Gruppen herrlicher, alter Bäume entzücken nicht nur Künstler- Herzen. Der Hinterfront des Schlaffes gegenüber liegt ein kleiner See, in deffen Mitte eine haushohe Fontaine ihr majestätisches Spiel treibt.
Eine elegante Flottille lockt zur Fahrt, und in wenigen Minuten hat ein Teil der Gesellschaft, nämlich vier der Brautführerpaare und einige junge Offiziersfrauen mit ihren Kavalieren die Boote bestiegen und gondelt luftig in den See.
Einige Vorwitzige, darunter Werner und Elfe, nähern sich zu sehr der Fontaine und werden dafür durch einen blitzenden Tropfen- regen bestraft. Wie Brillanten schimmern die Wafferperlen in des Mädchens Haar, als aber der Leutnant ein diesbezügliches Kompliment versucht, schüttelt der Kobold die Locken wie ein Pudel, der aus dem Waffer kommt, so daß einzelne der klaren Tropfen ihren Partner treffen, einer just auf die Nasenspitze. Elfe klatscht in die Hände wie ein ausgelassenes Kind, errothet aber tief, als Werner erklärt, die Nixengabe nicht um die Welt entfernen zu wollen. Jedoch rasch kehrt ihr llebermuth zurück: „Dann strecken Sie Ihre Nase, bitte, recht in die Hohe. Herr von Buchwald, damit die Sonne fie sch, >ll trocknet. — Aber nun habe ich's satt. Sie wollen wohl schon wieder zum Springbrunnen ? Ich bin für heute getauft. Kommen
Deutsches Reich
Berliv, 3. Febr
— Das Geschenk Kaiser Wilhelms für das germanische Museum der Harvard-Universität in Newhork wird bedeutender sein, als man zuerst annahm. Es besteht cuS Abgüssen und Broncen, welche jede Phase deutscher Plastik war, von der römischen Periode an bis zur Renaissancezeit vertreten. Mehrere tausend Stücke sind Abgüsse von Originalen, die bei Regensburg, Nürnberg und Köln gefunden werden find. Auch Abgüsse von den Denkmälern einzelner Städte, weiter des Nationaldenkmals auf dem Niederwald, des Berliner Bismarck-Standbildes uud der Berliner Siegessäule u. a m werden sich darunter befinden Die Kosten dieser Kollektion trägt die Privatschatulle des Kaisers. Sie werden auf eine halbe Million Maik geschätzt. Botschafter White schrieb dem Präsidenten Elliot von der Harvardt» Universität, die Stiftung werde zu ihrer Aufstellung ein eigenes Gebäude erfordern.
— Der Kaiser hat genehmigt, daß an Bord bei strenger Kälte und schlechter Witterung seitens der Offiziere, sofern die besonderen Anforderungen des Dienstes dies zulassen, ein gestreckter dunkelblauer B a s ch l i k oder ein solcher von dunkelblauer Serge oder Tuch getragen wird.
— Der mit der Ueberführung der neu erbauten Dacht des Kaisers beauftragte Kapitänleutnant Karpf sübrte während der letzten Kieler Wochen die Dacht der Kaiserin, .Iduna". Die Erbauer der neuen Kaiseryacht erließen an 2000 hervorragende Persönlichkeiten Einladungen, dem Stapellauf der Dacht beizuwohnen; das zu diesem Zwecke rund um den Stapelschlitten erbaute Amphitheater wird die größte Versammlung von Berühmtheiten aufnehmen, welche in den Vereinigten Staaten feit Jahren znsammenge- kommen ist. Am Tage des Stapellaufes dürfen außer der .Hohenzollern" nur die Kriegsschiffe der Vereinigten Staaten bei Shooters Island liegen; die entsprechenden Anordnungen können um so leichter getroffen werden, als die Insel Privateigenthum ist. Die Musik wird von der Kapelle der .Hohenzollern" und amerikanischen Marinekapellen gestellt werden.
— GeneralfelbmarschallGras Waldersee begeht am 8. April 1902 die Feier seines 70. Geburtstages. Der Felda ar schall wird diesen Tag wahr- schernlich in der Heimath verleben und später erst die geplante Reise mit seiner Gemahlin nach Amerika antreten.
— Die Bekanntmachung des Justizministers und Kultusministers betreffend die Zulassung zum Rechtsstudium besagt:
1) Die geeignetste Anstalt zur Vorbildung sür den juristischen Beruf ist das humanistische Gymnasium; 2) Zu dem Rechtsstudium werden außer den Studrrenden, welche das Zeugniß der Reife von einem deutschen humanistischen Gy-rnafium besitzen, auch solche Sludirende zugelaffen, welche das Zeugniß der Reife von einem deutschen Realgymnasium oder von einer preußischen Oberrealschule erworben haben; 3) Den Studirenden der beiden letzteren Kategorien sowie denjenigen Eymnafialabiturienten, deren Reise- zeugniß im Lateinischen nicht mindestens das Prädrkt .genügend" aufweist, bleibt es bei eigener Verantwortung überlasten, sich die für ein gründliches Ver- ständniß der Quellen des römischen Rechts erforderlichen sprachlichen und sachlichen Vorkenntnisse anzueignen; 4) Bei der Einrichtung des juristischen Studiums und der ersten juristischen Prüfung wird Vorkehrung getroffen werden, daß die zu 3 bezeichneten Studirenden sich über die.dort gedachten Vorkenntniste auszuweisen haben.
Sie lieber dort in die kleine Bucht, da giebt er um diese Zeit herrliche Wafferrosen."
Als der kleine Kahn dort anlangt, tönt von der anderen Seite des Sees eines der wundervollen Lenau'schen Schilflieder, dreistimmig von zwei jungen Frauen — Schwestern — und einem Offizier gesungen. Die trefflich geschulten Stimmen klingen herrlich zusammen, und es ist eine Helle Lust, das Lied in dieser stimmungsvollen Stunde zu hören.
Werner zieht behutsam die Ruder ein, waS man auch auf den anderen Fahrzeugen gethan hat. Dann lauschen beide mit verhaltenem Äthern, dazwischen sehen fie sich in die Augen, und jedesmal wendet Elfe den Kopf, um die heiße Röthe zu verbergen, die fein leidenschaftlicher Blick auf ihre Wangen ruft, während der Mann sich die Lippen zerbeißt von innerer Ungeduld, der Geliebten nicht aussprechen zu dürfen, was fein Herz empfindet.
Das Lied ist verklungen. Vom Ufer, wo sich ein ganzer Theil der übrigen Hochzeitsgäste eingefunden hat, herbeigelockt durch den prächtigen Gesang, schallt lautes Beifallsklatschen. Auch das junge Paar ist herzugekommen und winkt nun die kühnen Seefahrer ans Ufer, da das Diner sonst ohne sie beginnen müßte. Das hilft! Unter übermütigen Reden und Gegenrede ' mb fröhlichem Gelächter nähern sich die einzelnen Boote dem Lande. Als erstes geht dasjenige Elfes durchs Ziel.
(Fortsetzung felgt)